U-Bahn Berlin: Probebetrieb auf der U5 ist gestartet, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article230497372/BVG-Fahrer-ueben-auf-der-neuen-U-Bahnlinie-5.html

Auf dem Abschnitt zwischen Brandenburger Tor und #Alexanderplatz rollen die ersten Züge durch den Tunnel. Allerdings noch ohne Fahrgäste

Die ersten Züge fahren auf der Verlängerung der U-Bahn Linie #U5 zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz. Wie die Berliner Morgenpost exklusiv erfahren hat, haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die offizielle #Betriebserlaubnis für den neuen Streckenabschnitt U5 erhalten. „Die technische #Aufsichtsbehörde hat die Fahrbahn abgenommen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Nelken. „480 Fahrerinnen und Fahrer beginnen nun mit ihrer Ausbildung für die neue Verbindung.“ Darunter seien allein 20 Fahrer, die wegen der verlängerten U5 neu eingestellt worden sind.

Die BVG-Mitarbeiter lernen unter der Anleitung von Fahrlehrern den Verlauf der 2,2 Kilometer lange #Bahnstrecke kennen. Sie umfasst die drei neuen U-Bahn-Stationen #Rotes Rathaus, #Museumsinsel sowie Unter den Linden.

Wie Formel-1-Fahrer müssen die BVG-Fahrer wissen, in welchen Kurven sie stärker abbremsen sollten und wie der Zug auf die Fahrbahn reagiert. Nelken zufolge gehe es aber nicht nur um das #Fahrgefühl. Oberste Priorität habe die Sicherheit.

Die U-Bahn-Linie U5 soll am 4. Dezember eröffnet werden …

U-Bahn: Die BVG regelt das schon Die Berliner Verkehrsbetriebe führten im Mai 2020 die Prüfungen des neuen elektronischen Stellwerks am Alexanderplatz für den Lückenschluss U5 durch., aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe führten im Mai 2020 die Prüfungen des neuen elektronischen Stellwerks am #Alexanderplatz für den #Lückenschluss #U5 durch. Nach den erfolgreich abgeschlossenen Prüfungen kann es nun los gehen und das #Stellwerk in Betrieb genommen werden. Das Stellwerk regelt den Betrieb zwischen den U-Bahnhöfen #Schillingstraße und #Hauptbahnhof und löst das alte #Relaisstellwerk ab. Für die Inbetriebnahme ist die U5 von Montag, den 17. August 2020 bis Sonntag, den 6. September 2020 zwischen S+U Alexanderplatz und U #Strausberger Platz sind keine Bahnen im Einsatz.

In dem genannten Bereich besteht ein Ringlinienersatzverkehr vom U Alexanderplatz zum U Schillingstraße sowie Strausberger Platz über die Ersatzhaltestelle Büschingstraße wieder zum Anfangspunkt U Alexanderplatz. Da der Ersatzverkehr nur in eine Richtung fährt, halten die Busse in Richtung U Alexanderplatz nicht am U Schillingstraße. Dafür halten sie Ersatzweise an der gegenüberliegenden Straßenbahnhaltestelle Büschingstraße. Alternativ können die S-Bahnlinien S5 und S7 zwischen S+U Alexanderplatz und S+U Lichtenberg genutzt werden. Zwischen S+U Frankfurter Allee und U Frankfurter Tor sowie zwischen U Frankfurter Tor und U Strausberger Platz besteht jeweils ein Pendelverkehr mit Umstieg am U Frankfurter Tor.

Hinweis: Von Freitag, den 28. August 2020, 22:00 Uhr, bis Montag, den 31. August 2020, 1:30 Uhr besteht zwischen S+U Wuhletal/S Springpfuhl und S Ostkreuz kein S-Bahnverkehr.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

S-Bahn: Ab 27. Juli Weichenarbeiten auf der Stadtbahn Sperrung der S-Bahngleise zwischen Ostbahnhof und Alexanderplatz, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Ab-27-Juli-Weichenarbeiten-auf-der-Stadtbahn-5441242

Sperrung der S-Bahngleise zwischen #Ostbahnhof und #Alexanderplatz • Busse ersetzen S-Bahnen • Umfahrung mit Regionalverkehr empfohlen

Von Montag, 27. Juli, 4 Uhr, bis Montag, 3. August, 1.30 Uhr werden #Weichen zwischen Ostbahnhof und Alexanderplatz ausgewechselt. Die S-Bahngleise Ostbahnhof– #Jannowitzbrücke –Alexanderplatz sind daher komplett gesperrt.

Betroffene Linien (Ausfall, geänderte Fahrzeiten und geänderter Linienverlauf): #S3, #S5, #S7, #S75, #S9

Wir empfehlen den #Ersatzverkehr mit Bussen und die #Umfahrung mit #Regionalverkehr.

Ersatzverkehr: Es wird ein Ersatzverkehr mit überwiegend barrierefreien Bussen eingerichtet. Die Beförderung von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern ist nur im Rahmen vorhandener Kapazitäten möglich. Dabei haben Kinderwagen und Rollstühle Vorrang.

Umfahrung: Zur Umfahrung der Baustelle empfehlen wir zwischen Ostkreuz–Ostbahnhof–Alexanderplatz die Züge des Regionalverkehrs (RE1, RE2, RE7, RB14). Bitte beachten: Die RE2 hält tagsüber überwiegend nicht im Ostbahnhof.

Zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz kann auch die U8 genutzt werden.

Detaillierte Informationen, auch zum Ersatzverkehr, zu Fahrplan- und Gleisänderungen erhalten Fahrgäste unter sbahn.berlinwww.vbb.dewww.bahn.de und in der VBB-App Bus&Bahn.

Weitere Informationen auch auf twitter.com/sbahnberlin und youtube.com.

Fragen dazu beantwortet auch der S-Bahn-Kundenservice unter
(030) 29743333.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.

S-Bahn sperrt für eine Woche Gleise zwischen Ostbahnhof und Alex, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/s-bahn-sperrt-fuer-eine-woche-gleise-zwischen-ostbahnhof-und-alex-li.94453

#S-Bahn-Kunden müssen zwischen #Ostbahnhof und #Alexanderplatz eine Woche lang mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Von Montag, 27. Juli, 4 Uhr, bis Montag, 3. August, 1.30 Uhr, werden dort #Weichen ausgewechselt. Die S-Bahngleise sind daher komplett gesperrt, wie die S-Bahn am Mittwoch mitteilte.

Betroffen sind gleich fünf Linien: #S3, #S5, #S7, #S75 und #S9. Die S-Bahn empfiehlt laut dpa …

Straßenbahn: So ist´s Gleis viel besser!, aus BVG

Die Berliner Verkehrsbetriebe knöpfen sich im Bereich S-Bahnhof #Hackescher Markt und #Henriette-Herz-Platz die Gleise vor und erneuern sie. Die #Straßenbahnlinien #M4, #M5 und #M6 sind von Donnerstag, den 25. Juni 2020 bis Samstag, den 11. Juli 2020, zirka 4:30 Uhr nicht wie gewohnt unterwegs.

Die Linie M4 fährt zwischen Falkenberg beziehungsweise Zingster Straße und S+U #Alexanderplatz/Dircksenstraße. Die Linien M5 und M6 fahren zwischen den gewohnten Endzielen eine #Umleitung ab Mollstraße/Otto-Braun-Straße über Mollstraße, Torstraße und Alte Schönhauser Straße. Im #Nachtverkehr sind Busse als für die Linien M4 und M5 zwischen Mollstraße/Otto-Braun-Straße und S Hackescher Markt unterwegs.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

U-Bahn: Der Strom kommt kurz vor Schluss Die Vorbereitungen zum Lückenschluss der U-Bahnlinie U5 laufen bei den Berliner Verkehrsbetrieben auf Hochtouren., aus BVG

Die Vorbereitungen zum #Lückenschluss der #U-Bahnlinie #U5 laufen bei den Berliner Verkehrsbetrieben auf Hochtouren. Als nächstes werden auf der U5 zwischen den U-Bahnhöfen #Weberwiese und S+U #Alexanderplatz #Kurzschlussversuche für die #Fahrstromversorgung durchgeführt. Des Weiteren finden Prüfungen des elektronischen #Stellwerks am Alexanderplatz statt.

Die Kurzschlussversuche werden am Mittwoch, den 13. Mai 2020 und am Donnerstag, den 28. Mai 2020, jeweils in der Zeit von 22:00 Uhr bis 3:30 Uhr durchgeführt. In diesen beiden Nächten fahren Busse ersatzweise für die U5 zwischen U Weberwiese und S+U Alexanderplatz. Zwischen S+U Frankfurter Allee und U Weberweise besteht ein Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt.

Die Prüfungen des elektronischen Stellwerks am Alexanderplatz werden von Donnerstag, den 14. Mai 2020 bis Sonntag, 17. Mai 2020 durchgeführt. Währenddessen fährt die U-Bahnlinie 5 nicht zwischen den U-Bahnhöfen Strausberger Platz und Alexanderplatz. Ersatzweise fahren Busse zwischen U Strausberger Platz und S+U Alexanderplatz. Zwischen S+U Frankfurter Allee und U Frankfurter Tor sowie zwischen U Frankfurter Tor und U Strausberger Platz pendeln die U-Bahnen im 10-Minuten-Takt. Alternativ können auch die S-Bahnlinien S41, S42, S8 und S85 zwischen S+U Frankfurter Allee und S Ostkreuz sowie die Linien S3, S5 und S7 zwischen S Lichtenberg und S+U Alexanderplatz genutzt werden.

Achtung: Die als Ersatz fahrenden Busse, halten während beiden Maßnahmen in Richtung S+U Alexanderplatz nicht am U Schillingstraße, dafür an der Straßenbahnhaltestelle „Büschingstraße“.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Straßenbahn + U-Bahn + Seilbahn: Pankow rückt von U-Bahn U10 ab – und ändert Tram-Trasse, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/pankow/article228622869/Pankow-rueckt-von-U-Bahn-U10-ab-und-aendert-Tram-Trasse.html

Erst 2050 könnte eine #U-Bahn nach Buch erstmals rollen, warnt Pankows Bezirksbürgermeister #Benn. Er greift Befürworter scharf an.

Zu spät, zu teuer – und eine unverantwortliche Irreführung von Bürgern: Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) hat sich in die Debatte um eine mögliche #U-Bahnlinie 10 vom #Alexanderplatz über #Weißensee nach Buch eingeschaltet. Und nennt die Behauptung der Befürworter, eine solche Linie könne anstelle einer #Straßenbahn den #Blankenburger Süden mit bis zu 6000 Wohnungen erschließen „grob fahrlässig“. Denn der frühestmögliche Baubeginn sei das Jahr 2050. Und die Kosten gingen in Richtung der Eine-Milliarde-Euro Marke. Die #U10 – für Sören Benn eine Utopie.

Teil der Pankower SPD will Tram – Landes-Genossen setzen auf U-Bahnen
Auf seiner Seite weiß er Verkehrspolitiker der Linken, Grünen und der Bezirks-SPD, die sich offen gegen ihre eigenen U 10-Befürworter auf Landesebene stellt. Und gegen die CDU, die lieber große Bauprojekte absagen will, als „leistungsschwache“ Verkehrslösungen für Pankow hinzunehmen. Sören Benn selbst möchte durchaus U-Bahnstrecken prüfen lassen. Aber nur als Extra-Optionen für die fernere Zukunft. Gleichzeitig hält er an einer eigenen #Projektidee für die Lösung von #Verkehrsproblemen in den bis 21.000 geplanten Neubau-Wohnungen in Pankow fest: die Idee einer Erschließung durch die Luft.

Bezirksbürgermeister Sören Benn hält an #Seilbahnen fest
„Ich führe regelmäßig Gespräche mit Menschen in und von außerhalb der Stadt, die urbane Seilbahnen ebenfalls für eine sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs halten“, sagte Benn der Morgenpost. So sieht er trotz Ablehnung des Senats die „Aussicht, dass hier langsam ein …

U-Bahn: Schnelles Surfen in der U-Bahn – LTE-Ausbau bei der BVG aus Senat

www.berlin.de

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:
1. Auf welchen jeweiligen Abschnitten welcher jeweiligen #U-Bahn-Linie können #Mobilfunknutzer welcher jeweiligen Mobilfunkanbieter bereits den schnellen #LTE-Standard zur Datenübertragung während der U-Bahnfahrt nutzen?
Zu 1.: Telefónica Deutschland versorgt nach eigenen Angaben das gesamte Berliner
U-Bahn-Netz seit 2016 mit LTE. Über den Vertrag zwischen Telefónica und der BVG
zum Ausbau des LTE-Mobilfunknetzes in der Berliner U-Bahn wurde am 18.07.2019
informiert. In einem ersten Ausbauschritt konnten die Mitbewerber Deutsche Telekom
und Vodafone im November letzten Jahres auf folgenden U-Bahn-Strecken auf das
bestehende Mobilfunk-Versorgungssystem geschaltet werden:
#U2: U-Bahnhof #Pankow bis U-Bahnhof #Stadtmitte
#U5: U-Bahnhof #Alexanderplatz bis U-Bahnhof #Tierpark
#U6: U-Bahnhof #Oranienburger Tor bis U-Bahnhof #Alt Mariendorf
#U7: U-Bahnhof #Gneisenaustr. bis U-Bahnhof #Rudow
#U8: U-Bahnhof #Bernauer Str. bis U-Bahnhof #Hermannstraße
2. Auf welchen weiteren Abschnitten welcher jeweiligen U-Bahn-Linie werden Mobilfunknutzer nach
aktuellem Planungsstand bis wann jeweils ebenfalls den schnellen LTE-Mobilfunkstandard nutzen
können?
Zu 2.: Der Ausbau benötigt nach Auskunft der Konsortialpartner etwa 24 Monate
nach Vertragsunterschrift. Letzterer wurde im Juli 2019 von den beiden beteiligten
Parteien – BVG und Telefónica Deutschland – unterzeichnet. Aktuell finden im Bereich Alexan-derplatz Mobilfunkausbauten zur Kapazitätserweiterung statt, sowie der
Aufbau des BTS-Hotels (Base Transceiver Station) „Friedrichsfelde Ost“.
Berlin, den 24. Januar 2020
In Vertretung
Christian R i c k e r t s
…………………………………………………..
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe

Bahnhöfe + S-Bahn: WLAN am S-Bahnhof, aus Senat

www.berlin.de

Die #S-Bahn Berlin GmbH steht zu 100 % im Eigentum der DB Regio, die wiederum
Teil der Deutschen Bahn ist. Daher wurde die Deutsche Bahn um Stellungnahme
gebeten. Die Antworten der Deutschen Bahn AG finden Sie nachfolgend wiedergegeben:
1. An welchen S-Bahnhöfen wird aktuell durch die S-Bahn WLAN zur Verfügung gestellt?
Zu 1:
„An folgenden #S-Bahnhöfen wird #WLAN zur Verfügung gestellt: #Ostbahnhof, #Gesundbrunnen,
#Spandau, #Hauptbahnhof, #Friedrichstraße, #Alexanderplatz, #Potsdamer
Platz, #Südkreuz.“
2. Ist ein Ausbau des Zugangs zu einem öffentlichen und kostenfreien WLAN an S-Bahnhöfen vorgesehen?
Zu 2:
„Wir (die Deutsche Bahn AG) sind bestrebt, das WLAN Angebot in unseren Bahnhöfen
weiter auszubauen.“
3. Strebt die S-Bahn den Ausbau eines #streckennetzdeckenden WLANs an? Wenn nein, warum
nicht?
Zu 3:
„Technologisch erfolgt eine streckenbezogene WLAN-Ausleuchtung über die Ausrüstung
der S-Bahn-Fahrzeuge.“
„Mit entsprechender Fahrzeugtechnik (#Multiprovidertechnik) und über die Außenantenne
am Fahrzeug kann die Internetverbindung über das Mobilfunknetz der Provider
hergestellt werden.
Die neuen S-Bahn-Züge der Baureihen #483 und #484, welche schrittweise ab 2021 im
Teilnetz Ring/Südost (Linien S47, S46, S8 und S41/S42) zum Einsatz kommen und
die Fahrzeuge der Altbaureihen #480 und #485 ersetzen, werden für die Ausrüstung
mit WLAN vorbereitet. Hierfür werden die Fahrzeuge mit Antennen und Verkabelung
vorgerüstet. Des Weiteren beinhaltet die #Vorrüstung das Freihalten von Einbauraum
für die spätere Nachrüstung der übrigen #Systemkomponenten.
Für die Bestandsfahrzeuge der Baureihe 481/482 ist aufgrund des hierfür erforderlichen
technischen und somit finanziellen Aufwandes und unter Berücksichtigung der
noch verbleibenden Lebensdauer der Fahrzeuge keine Nachrüstung von WLAN vorgesehen.
Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der guten #Netzabdeckung
für die Streckenabschnitte der S-Bahn weitestgehend guter Mobilfunkempfang
gegeben ist. Auch die frühere Ausnahme im #S-Bahn-Nord-Süd-Tunnel konnte durch
zwischenzeitlich erfolgte technische Ausbaumaßnahmen seitens der #Mobilfunkanbieter
beseitigt werden, sodass auch im Tunnel #Mobilfunkempfang besteht.“
Berlin, 23. Januar 2020
Der Regierende Bürgermeister
In Vertretung
Christian Gaebler
Chef der Senatskanzlei

U-Bahn: Hines-Hochhaus am Alexanderplatz: Risiken und Nebenwirkungen (II), aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welchen Inhalt hat die durch den Aufsichtsrat der #BVG bestätigte nachbarschaftliche Vereinbarung mit dem
Investor #HINES zum Bau des #Hochhauses am #Alexanderplatz?
Frage 11:
Haftet der Investor auch nach Abschluss der Bauarbeiten für alle Schäden am Tunnel im Bereich des
Hochhauses sowie eventueller Folgekosten beispielsweise für Ersatzverkehre?
Antwort zu 1 und 11:
Die BVG hat wie folgt mitgeteilt:
„Der Aufsichtsrat der BVG hat kürzlich zugestimmt, dass zwischen der BVG und der
HINES eine nachbarschaftliche Vereinbarung auf der Grundlage der gefundenen
technischen Lösung verhandelt wird; mithin existiert noch keine nachbarschaftliche
Vereinbarung.“
2
Frage 2:
Wann wird die technische #Aufsichtsbehörde des Senats über das Vorhaben entscheiden? Welche Fragen
werden von der technischen Aufsichtsbehörde untersucht und anhand welcher Kriterien erfolgt eine
Genehmigung?
Antwort zu 2:
Die Technische Aufsichtsbehörde entscheidet erst nach Eingang eines Antrages über das
Bauvorhaben. Bestandteil eines Antrages sind u. a. #Ausführungsunterlagen. Diese können
erst nach Abschluss des #B-Plan-Verfahrens erstellt und eingereicht werden.
Die Technische Aufsichtsbehörde überprüft die Antragsunterlagen auf Einhaltung
gesetzlicher Vorschriften und der anerkannten Regeln der Technik (z. B. Verordnung über
den Bau und Betrieb der Straßenbahnen – #BOStrab, DIN-Normen). Die Genehmigung wird
erteilt, wenn die anzuwendenden Vorschriften und Regeln eingehalten werden.
Frage 3:
Was sind die konkreten Inhalte des Gutachtens, das nachweisen soll, dass eine technische Lösung für den
Bau des Hochhauses über dem Tunnel möglich ist?
Antwort zu 3:
Die gutachterliche Stellungnahme erörtert verschiedene Möglichkeiten der Hochhausgründung
unter Berücksichtigung des #Fundamentblocks mit dem #U-Bahntunnel. Es
werden berechnete Setzungs- und Verschiebungsprognosen vorgestellt und deren
Auswirkungen bewertet. Für etwaige eintretende Schäden werden
Instandsetzungsmöglichkeiten vorgestellt und bewertet.
Frage 4:
Trifft es zu, dass die favorisierte technische Lösung darin bestehen soll, in den vorhandenen Tunnel einen
zweiten Tunnel zu bauen? Wenn ja, welche Auswirkungen hat dies auf den zur Verfügung stehenden
Spielraum für Tunnelsanierungen in den kommenden Jahrzehnten? Welchen Querschnitt hat der Tunnel
aktuell und welchen soll er nach Einbau eines weiteren Tunnels in den bisherigen Tunnel haben?
Antwort zu 4:
Die favorisierte technische Lösung sieht einen Neubau des Tunnels in Form eines sog.
Inliners in Verbindung mit einer #Fugenertüchtigung vor. Dabei haben die Gutachter das
erforderliche Lichtraumprofil der U-Bahn berücksichtigt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme
ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahrzehnten keine Tunnelsanierung
notwendig wird.
Der Tunnel hat aktuell einen Gewölbequerschnitt. Zu der Frage, welchen Querschnitt der
Tunnel nach der Baumaßnahme haben wird, kann nach derzeitigem Planungsstand keine
Aussage getroffen werden.
Frage 5:
Wie teuer würde die Realisierung der technisch favorisierten Lösung werden und wer wird diese finanzieren?
3
Frage 6:
Welche Kosten trägt die BVG?
Antwort zu 5 und 6:
Die BVG hat wie folgt mitgeteilt:
„Der Aufsichtsrat der BVG hat seine Zustimmung unter den Vorbehalt gestellt, dass die
Maßnahme für die BVG kostenneutral durchgeführt wird.“
Frage 7:
Ist aus Sicht des Senats und der BVG ausgeschlossen, dass die Last des Hochhauses zu Schäden am
Tunnel führen könnte, die wiederum zu erheblichen Betriebseinschränkungen im U-Bahn-Netz führen
könnten? Wenn nein, warum wurde die entsprechende Vereinbarung getroffen?
Antwort 7:
Nein, Schäden am Tunnel lassen sich nicht 100%ig ausschließen, aber die gefundene
technische Lösung ist eine mit einem geringen und zugleich technisch beherrschbaren
Restrisiko.
Frage 8:
Welche Gefahren bestehen aus Sicht des Senats und der BVG bei der Realisierung des Hochhaus-
Projektes weiterhin für das U-Bahn-Netz?
Antwort zu 8:
Dem Senat und der BVG sind keine weiteren Risiken für das U-Bahn-Netz bekannt.
Frage 9:
Welche neuen Erkenntnisse haben zur Änderung der Einschätzung der BVG gegenüber früheren
Stellungnahmen (z.B. Brief der BVG an den Senat vom April 2018) geführt?
Antwort zu 9:
Die BVG hat wie folgt mitgeteilt:
„Die gefundene technische Lösung hat zu der geänderten Einschätzung der BVG geführt.“
Frage 10:
Welche Verkehrsszenarien hinsichtlich der Störung des Regelbetriebs der U 5 im Falle von Schäden am
Tunnel werden im Senat und bei der BVG diskutiert? Wie sieht ein „worst-case“-Szenario aus?
Frage 12:
Welche Auswirkungen hätte die Realisierung der technisch favorisierten Lösung auf den Verkehrsbetrieb der
U 5?
4
Frage 13:
Mit welchen verkehrlichen Einschränkungen ist zu rechnen und halten Senat und BVG diese auf dieser
Hauptverkehrsachse für vertretbar?
Frage 14:
Welche Lösungen werden für die Bewältigung der verkehrlichen Einschränkungen seitens des Senats und
der BVG verfolgt?
Frage 15:
Wird weiterhin davon ausgegangen, dass es nicht zu oberirdischen Beeinträchtigungen während der
Tunnelarbeiten kommen wird?
Antwort zu 10 sowie 12 bis 15:
Hierzu kann nach derzeitigem Planungsstand keine Aussage getroffen werden.
Frage 16:
Wann wird das Bebauungsplanverfahren wieder aufgenommen?
Antwort zu 16:
Das Bebauungsplanverfahren I-B4a-3 wird frühestens nach Vorliegen der verbindlichen
Vereinbarung zwischen dem Vorhabenträger Hines und der BVG wieder aufgenommen.
Das Vorliegen der verbindlichen Vereinbarung ist eine Voraussetzung für einen
abwägungsfehlerfreien Abschluss des Verfahrens.
Berlin, den 18.10.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz