Es ist ruhiger geworden in der #Köpenicker#Altstadt: Seit einer Woche gibt es keine Staus mehr auf dem historischen Pflaster, und die #Fußgänger können die Straße Alt-Köpenick problemlos überqueren. Ob dies aber wirklich etwas mit der gerade frei gegebenen #Altstadtumfahrung zu tun hat, bleibt abzuwarten. Die meisten Gewerbetreibenden sind eher skeptisch. „Natürlich merken wir, dass weniger Autos durch das Nadelöhr rollen“, sagt eine Verkäuferin einer Boutique nahe dem Rathaus.
Am Dienstag, den 15. Oktober 2002 hat die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) neue Informations-Services für Handy,- Palm- und Internet-Nutzer vorgestellt. Berufstätige, Schüler, Freizeitnutzer des Öffentlichen Nahverkehrs oder Geschäftsleute werden ab sofort einfacher und breiter über die Mobilitätsangebote auch über den VBB-Verkehrsraum hinaus informiert. Das Internetangebot unter www.vbbonline.de ist weiter aus gebaut worden und erfreut sich eines ständigen Besucherwachstums: fast 3 Millionen Anfragen pro Monat verzeichnete das VBB-Internet zuletzt. Der VBB hat es sich zum Ziel gemacht, als Mobilitätsdienstleister mit www.vbbonline.de die Informationsplattform für Fahrgäste und Verkehrsunternehmen in Berlin und Brandenburg zu sein. Daher werden die Online- Dienste ständig erweitert. – VBB-Fahrinfo: Die VBB-Online-Fahrplanauskunft erhält Zusatzinformationen wie Fußwegbeschreibungen oder ein Taxirouting, die im gesamten VBB-Gebiet, also ganz Berlin und Brandenburg, lückenlos von Haustür zu Haustür führen. Darüber hinaus sind nun auch nationale und internationale Verbindungen abrufbar. Auch für WAPfähige Handys gibt es die VBB-Fahrinfo-Auskunft. – VBB-Haltestellenaushang: Ganz neu ist die Möglichkeit, den Fahrplan einer beliebigen Haltestelle auszudrucken. – VBB-Fahrplanheft: Hier kann sich der Nutzer sein persönliches Fahrplanheft erstellen, beispielsweise für die tägliche Wegstrecke. – VBB-Fahrplanheft-Palm: Nutzer von Palm-Organizern können gewünschte Fahrverbindungen auf ihrem Palm-Gerät speichern und anzeigen. – VBB-Ankunfts- und Abfahrtsplan: Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten an einer VBB-Haltestelle auf einen Blick. – VBB-Fahrinfo online für Handheld-PCs: Online-Fahrplanauskunft, wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Haustür zu Haustür kommt inklusive Fahrpreisauskunft. – VBB-Homepageservice: Banner mit fahrinfo-Verbindung für die eigene Berlin-Brandenburg GmbH Homepage mit voreinstellbarem Fahrziel oder Termin. – VBB-Treffpunkt: Einladen und Verabreden mit Fahrplan per E-Mail und dann mit den „Öffentlichen“ pünktlich zum vereinbarten Treffpunkt. VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt: „Wir befragen laufend Internet-Nutzer, was an vbbonline verbessert werden kann und wo noch Informationsbedarf besteht. Damit passen wir das Angebot den Bedürfnissen der Fahrgäste und der übrigen Kunden an. Die positive Resonanz bei der Nutzung dieses Mediums spricht für sich. Eine stärkere Kundenorientierung und Kundenbindung wollen wir auch mit der Einführung eines einheitlichen Beschwerdemanagements bei allen Verbundunternehmen erreichen. Gezielte und einfache Information für die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Fahrgäste ist wichtig für eine langfristige Kundenbeziehung und Neugewinnung von Kunden.“ Als nächster Schritt wird eine online-Auskunft über die tatsächlichen Fahrzeiten mit dem verbundweiten Aufbau von Rechnergesteuerten Betriebsleitsystemen bei den Verkehrsunternehmen forciert. Systeme dieser Art sind bereits in Potsdam, Frankfurt, Cottbus und seit August auch in Strausberg im Einsatz und in Berlin sowie weiteren Regionen in Brandenburg im Aufbau.
Die #S-Bahn-Züge fahren wieder durch den #Nord-Süd-Tunnel und sie halten auch wieder im #S-Bahnhof #Friedrichstraße, unterste Ebene. Vier Monate wurde hier für sechs Millionen Euro gebaut, saniert und umgestaltet. Seit Sonntag, vier Uhr früh, läuft der Verkehr wieder planmäßig.
Kosten fuer die S-Bahnhofsverschiebung Charlottenburg
Ereignis
Gegenstand der Anfrage sind die exakten finanztechnischen Details und länderspezifischen Budgetanteile für das Infrastrukturprojekt der räumlichen Verschiebung des S-Bahnhofs Charlottenburg. Die gutachterlich ermittelten Gesamtkosten inklusive sämtlicher Planungsverfahren belaufen sich auf rund 29,31 Millionen Euro. Das Land Berlin trägt hierbei ein vertraglich fixiertes Gesamtvolumen von rund 6,25 Millionen Euro, welches sich aus 5,45 Millionen Euro reinen Baukosten sowie 0,8 Millionen Euro Planungskosten zusammensetzt und vollständig aus zweckgebundenen ÖPNV-Investitionszuschüssen finanziert wird.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/686
Kleine Anfrage Nr. 15/686
des Abgeordneten Michael Cramer
(Bündnis 90/Die Grünen)
über: Kosten für die S-Bahnhofsverschiebung Charlottenburg
Ich frage den Senat:
1. Wie hoch sind die Gesamtkosten für die Verschiebung des S-Bahnhofs Charlottenburg und aus welchen Finanzquellen werden sie von wem finanziert?
2. Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten für das Land Berlin, die von dem Senator für Finanzen Sarrazin mit 5 Mio. Euro (Schreiben vom 15. April 2002 an die Bl Stuttgarter Platz) und von dem Senator für Stadtentwicklung Strieder mit 6 248 999 Euro (Gespräch am 30. April 2002) angegeben werden.
Berlin, den 11. September 2002
Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 686
Im Namen des Senats von Berlin
beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1. und 2.:
Die ermittelten Gesamtkosten, einschließlich der Planungskosten, für die Verschiebung des S-Bf. Charlottenburg betragen rd. 29,306 Mio. €. Davon entfallen auf Berlin Baukosten in Höhe von rd. 5,45 Mio. € und Planungskosten in Höhe von rd. 0,8 Mio. €, mithin Gesamtkosten in Höhe von rd. 6,25 Mio. €. Insoweit sind beide vom Fragesteller zitierten Angaben richtig.
Die Finanzierung des Berliner Anteils erfolgt aus Kapitel 1270, Titel 891 02 – Zuschüsse für Investitionen des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Finanzierungsquellen der DB AG für die Verschiebung des S-Bf. Charlottenburg sind dem Senat nicht bekannt.
Berlin, den 14. Oktober 2002
In Vertretung
Maria Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt
Die BVG lädt am Sonnabend zu einem #Spaziergang auf #U-Bahn-Gleisen ein. Von 11 bis 14 Uhr können Neugierige von der #Uhlandstraße bis zum Bahnhof #Kurfürstendamm und zurück laufen. Die #U15 rollt deshalb an diesem Tag nur bis zum Wittenbergplatz. Im Bahnhof Wittenbergplatz wird Klavier gespielt. Anlass ist der 100. #Geburtstag der U-Bahn in diesem Jahr. Auch ohne Jubiläum lädt die #S-Bahn ein: Am Wochenende ist die #Hauptwerkstatt#Schöneweide für Eisenbahnfans …
So viel #S-Bahn war seit Jahrzehnten nicht mehr: Am Sonntag wird nach viermonatiger #Sanierung der #Nord-Süd-Tunnel wieder eröffnet. Um 4.08 Uhr soll der erste Zug am Bahnhof #Friedrichstraße halten. Dann ist das Netz der Berliner S-Bahn so komplett wie seit dem #Mauerbau 1961 nicht mehr: Mit dem #Ring, der #Stadtbahn und dem Nord-Süd-Tunnel. Denn die Freude über den #Lückenschluss des Rings am 16. Juni war ja getrübt durch die Sperrung des Tunnels am selben Tag.
Um die #Pünktlichkeit auf diesem wichtigen Abschnitt zu verbessern und gleichzeitig das #Platzangebot anzupassen, wird ab 15. Dezember diesen Jahres der Fahrplan zwischen #Nauen und Berlin neugestaltet. Der #Vorortverkehr wird vom eigentlichen #Regionalverkehr getrennt.
„Ab dem 15. Dezember wird Bahnfahren für Millionen Menschen in Deutschland günstiger“. Das betonte Hartmut #Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn anlässlich der Präsentation der neuen Preise des Fernverkehrs am 9. Oktober in Berlin.
Eine wichtige Etappe des Planfeststellungsverfahrens zum Umbau des Bahnhofes #Ostkreuz ist erreicht: Die Pläne lagen bis Ende September in den #Bezirksämtern von #Lichtenberg und #Friedrichshain-Kreuzberg öffentlich aus. Jedermann kann noch bis zum 23. Oktober #Einwendungen einreichen.