Im #Fusionsstreit zwischen #BVG und #S-Bahn macht die BVG dem Senat jetzt ein lukratives Angebot: Sie verspricht, unter ihrer Regie würde sich der S-Bahn-Betrieb um 100 Millionen Mark im Jahr billiger machen lassen. Derzeit zahlt der Senat jährlich 450 Millionen Mark an die S-Bahn, die aus #Bundesmitteln stammen. Die BVG erhält einen Zuschuss von 822 Millionen Mark sowie weitere Investitionsbeihilfen.
Von Freitag, 21. Dezember 2001, bis Mittwoch, 2. Januar 2002, sind die rot-gelben Züge der S-Bahn Berlin GmbH rund um die Uhr im Netz unterwegs. Der #Fahrplan orientiert sich im wesentlichen an dem üblichen Angebot der Wochenendnächte, ist jedoch auf einzelnen Strecken der Nachfrage angepasst.
Dezember (Heiligabend)
Es gilt der #Samstagfahrplan. Die den 10-Minuten-Takt bildenden Züge sowie die Linien S 45, S6 und S 8 fahren nur bis ca. 17 Uhr. Die Linie S 46 fährt zwischen Königs Wusterhausen und Hermannstraße. Die Linie S 5 fährt nur zwischen Strausberg Nord und Ostbahnhof. Statt der Linien S 8und S 86 fährt zwischen Spindlersfeld und Gesundbrunnen die Linie S 85.
Dezember (1. + 2. Weihnachtstag)
Es gilt der Sonntagsfahrplan.
Dezember (Donnerstag + Freitag)
Es gilt der Donnerstag- bzw. Freitag-Fahrplan. Die im Berufsverkehr zu-sätzlich eingesetzten Züge der Linien S 3, S 4, S5 und S 7 entfallen. Zu-sätzlich wird in der Nacht zu Donnerstag und in der Nacht zu Freitag durchgehender Nachtverkehr nach besonderem Fahrplan angeboten.
Dezember (Silvester)
Es gilt der Samstagfahrplan. In den Abend- und Nachtstunden wird das Angebot bis 4 Uhr am Neujahrsmorgen weitgehend dem üblichen Tages-fahrplan angepasst. Ab ca. 21 Uhr gelten einzelne Abweichungen:
S 1 Wannsee – Oranienburg alle 20 Minuten zwischen Zehlendorf und Frohnau alle 10 Minuten
S 26 Lichterfelde Süd und Blankenburg alle 20 Minuten, Blankenburg und Birkenwerder alle 40 Minuten
S 4 durchgehend alle 10 Minuten
S 46 Königs Wusterhausen – Tempelhof alle 20 Minuten
S 86 Spindlersfeld – Hermannstraße bis 4 Uhr alle 20 Minuten
Aus Sicherheitsgründen ist der S-Bahnhof Unter den Linden ab 18 Uhr geschlossen. Der Bereich Unter den Linden / Pariser Platz / Brandenbur-ger Tor ist durch kurze Fußwege von den Bahnhöfen Friedrichstraße, Potsdamer Platz und Französische Straße erreichbar.
Januar (Neujahr)
Von den frühen Morgenstunden bis zum späten Vormittag fahren alle Li-nien im 20-Minuten-Takt. Die S 4 fährt alle 10 Minuten. Danach gilt der Sonntagsfahrplan.
3 . + 4. Januar (Mittwoch, Donnerstag, Freitag)
Es gilt der normale Fahrplan. Die im Berufsverkehr zusätzlich eingesetz-ten Züge der Linien S 3, S 4, S 5 und S 7 entfallen.
Sonderangebote zur Euro-Einführung
Als besonderen Service im Zusammenhang mit der Währungsumstellung verlängert die S-Bahn Berlin GmbH in Absprache mit den anderen Ver-bundunternehmen die Geltungsdauer von Fahrausweisen:
Tageskarten mit Gültigkeit für den 31. Dezember 2001 berechtigen bis zum 02. Januar 2001, 3 Uhr, zur Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmit-teln. Das heißt: Die Geltungsdauer verdoppelt sich.
Kalenderbezogene Monatskarten für Dezember 2001 sind bis zum 3. Januar 2002, 24 Uhr gültig. Monatskarten für Januar 2002 gelten bereits ab 29. Dezember 2001.
Mehr Infos beim Kundentelefon der S-Bahn Berlin GmbH unter Tel. (030) 29 74 33 33 oder im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.
Die Deutsche Bahn droht mit der Abschaffung des #Wochenendtickets, wenn die Länder die geplante #Preiserhöhung nicht akzeptieren. Das Sonderticket „#Schönes Wochenende“ soll zum 1. April nächsten Jahres 28 Euro kosten, derzeit können für 40 Mark (rund 21 Euro) fünf Personen quer durch Deutschland fahren. Die Bahn will das Ticket verteuern, um die #Nachfrage zu senken. Die Züge seien zu voll. Doch die Länder weigern sich, die #Genehmigung zu verlängern, wenn die Bahn auf der Preiserhöhung besteht. Die Mehrheit der Länder hat die Preiserhöhung abgelehnt. Die Bahn wertet dies als …
#Lichtblick am #Lehrter Bahnhof: Nach langem Warten ist jetzt die #Genehmigung für die #Stahlkonstruktion des gewaltigen Glasdaches erfolgt. Noch vor Weihnachten soll der weitere Terminplan feststehen. Bahnchef Hartmut Mehdorn jedenfalls hat immer noch vor, den Betrieb im Jahr 2006 aufnehmen zu lassen, möglichst zur Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer. Doch daran glaubt kaum noch einer der Planer.
Die Planer sind bereits startklar. Sie warten nur noch auf von ihnen erhoffte Freigabe durch das #Bundesverwaltungsgericht, das über die zu erwartenden Klagen von Anwohnern entscheiden muss. Unverrückbar festgelegt ist die Lage der beiden Start- und #Landebahnen, von denen die südliche neu gebaut werden soll. Sie wird 4000 Meter lang sein. Die vorhandene heutige #Südpiste wird um 600 Meter auf 3600 Meter verlängert. Der Abstand von 1900 Meter zwischen beiden Bahnen lässt einen parallelen #Flugverkehr zu. Damit reicht die Kapazität für 30 Millionen #Passagiere im Jahr. Die heutige #Nordpiste, bei der der Anflug über besonders viele Häuser führt, wird aufgegeben.
Für #Fahrgäste im #Nahverkehr kommt das schönste Geschenk wahrscheinlich nach Weihnachten. Immer mehr zeichnet sich ab, dass es im kommenden Jahr keine #Tariferhöhung geben wird. Noch hält die #BVG zwar an der Absicht fest, die Preise zum 1. August steigen zu lassen, doch nachdem die #S-Bahn und die Deutsche Bahn für den #Regionalverkehr bereits angekündigt haben, auf höhere Preise verzichten zu können, will nun auch der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) eine Erhöhung nicht mehr vorantreiben.
Am 10.12.2001 wurde die zweite Ausbaustufe des #elektronischen Stellwerks #Genshagener Heide in Betrieb genommen. Es steuert den #Zugverkehr bis zum Abzweig Wildpark West und ersetzt die vier Stellwerke in #Saarmund, #Nesselgrund, Potsdam #Pirschheide und Abzweig #Wildpark West. Die insgesamt 23 bis her dort tätigen Mitarbeiter erhalten #Ersatzarbeitsplätze bei der DB Netz bzw. scheiden auf eigenen Wunsch aus. In dem 16,65 km langen Bereich des südlichen Berliner #Außenrings verkehren etwa 120 Züge täglich.
Der #Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) in #Schönefeld soll erst 2011 in Betrieb gehen – vier Jahre später als bisher geplant. So sieht es nach Tagesspiegel-Informationen das nachgebesserte #Privatisierungsangebot von Hochtief und IVG vor. Damit blieben nicht nur #Tegel und wahrscheinlich auch #Tempelhof länger in Betrieb – auch die ohnehin geringen Chancen, Berlin zu einem #Drehkreuz für den #Luftverkehr auszubauen, würden aus Sicht von Fachleuten weiter sinken.
Was lange währte, wird jetzt zumindest an der #Technischen Universität gut: Die etwa 26 000 Studenten können vom nächsten Jahr an besonders günstig mit Bahnen und Bussen fahren. Für 109 Euro (213 Mark) pro #Semester dürfen sie vom 1. April an alle Bahnen und Busse im #Tarifgebiet#ABC des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg nutzen. Gestern wurde der Vertrag für das #Semesterticket an der TU unterschrieben, nachdem sich bei einer Urabstimmung fast 87 Prozent für das Ticket ausgesprochen hatten. Zahlen müssen alle Studenten, egal, ob sie das Angebot nutzen oder nicht.
Die S-Bahn Berlin hat in einer Pressekonferenz am 4.12.2001 über die #Bauvorhaben des nächsten Jahres informiert. Für die zusammenhängende Durchführung mehrerer Baumaßnahmen wird der Betrieb im #Nord-Süd-S-Bahn-Tunnel für vier Monate eingestellt. Die erste #Sperrphase beginnt mit der Inbetriebnahme des #Vollring-Lückenschlusses am 16.6.2002. Bis zum 18.8. wird der Abschnitt #Nordbahnhof – #Yorckstraße bzw. Yorckstraße (Großgörschenstraße) völlig gesperrt. Während dieser Zeit wird zwischen Nordbahnhof und #Oranienburger Straße eine Weichenverbindung eingebaut und der Bahnhof #Potsdamer Platz fertiggestellt; außerdem sollen unter das Gleisbett Schottermatten gelegt werden. Der Tunnelbahnsteig #Friedrichstraße wird entkernt und modernisiert. Ab #Anhalter Bahnhof bis zum südlichen #Tunnelmund werden die Gleise ausgewechselt.