Der Rest, der einst den ehemaligen #Zentralviehhof komplett überquerte, ist abgerissen. Doch erst jetzt verdient sie sich den Namen wirklich, denn die Fußgänger müssen vom S-Bahnhof Storkower Straße zur #Eldenaer Straße einen Umweg in Kauf nehmen, entweder über die #Thaerstraße oder die #James-Hobrecht-Straße.
“Zeitdauer der Gültigkeit: Unbefristet“ stand auf der #Lizenzurkunde des Presseamts des DDR-Ministerrats. „Unbefristet“ ist für die #Redaktion der „Verkehrgeschichtlichen Blätter“ inzwischen Programm und selbstgestellter Auftrag.
Den DDR-Ministerrat hat die #Zeitschrift bereits um mehr als 12 Jahre überlebt, was nur ganz wenigen Publikationen gelungen ist. Weil es verkehrshistorisch Interessierte zu allen Zeiten und in allen Gesellschaftssystemen gibt?
Sicherheit, Sauberkeit, Atmosphäre – gute Gründe für klare Regeln: Neuer Qualitätsstandard ab 13. Oktober
Die S-Bahn Berlin GmbH und die DB Station & Service AG haben bereits im April diesen Jahres ihre sechs Tunnelbahnhöfe zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof zu rauchfreien Berei-chen erklärt. Damit konnten weitere Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Brandsicherheit im Nord-Süd-Tunnel zu erhöhen. Zigarettenkippen im Gleis tragen nachweislich zu einem höheren Brandrisiko bei. Insbesondere auf den stark frequentierten Bahnhöfen Friedrichstraße und Potsdamer Platz verbesserte sich die Sauberkeit und die Luftqualität erheblich.
Die Einführung des Rauchverbots wurde von den Fahrgästen weitgehend positiv aufgenommen. Mit provokativen Plakatmotiven, unübersehbaren Bodenaufklebern am Fuß der Zugangstreppen und Ansagen des Bahnsteigpersonals konnten sich auch „Vergessliche“ den neuen Regeln selten entziehen. Fahrgäste, die dennoch mit brennender Zigarette auf dem Bahnsteig angetroffen werden, müssen auch weiter damit rechnen, wiederholt persönlich angesprochen zu werden.
Mit Wiederinbetriebnahme des sanierten Nord-Süd-Tunnels und der neugestalteten unterirdischen Station Friedrichstraße am 13. Oktober wird die Rauchfreiheit im Untergrund ein weiterer Quali-tätsstandard für die Fahrgäste der S-Bahn Berlin GmbH sein. Auch auf den oberirdischen Bahnhöfen im Netz ist das Rauchen unerwünscht. Gegenseitige Rücksichtnahme sollte in jedem Falle selbstverständlich sein.
Immer mehr Brandenburger entlang des östlichen Astes der S-Bahn-Linie S5 lassen das Auto stehen und steigen auf die rot-gelben Züge um. Nach Fahrgastzählungen der S-Bahn Berlin GmbH nutzten im vergangenen Jahr allein aus dem Einzugsbereich der Stadt Strausberg 24% mehr Fahrgäste die schnelle Schienen-verbindung nach Berlin als noch 1998.
Dank der hochmodernen Züge der Baureihe 481, die nunmehr die Fahrzeuge aus den dreißiger Jahren komplett abgelöst haben, konnte die Fahrzeit zwischen Strausberg und dem Alexanderplatz jüngst von 49 Min. auf 45 Min. verkürzt werden. Hinsichtlich Kom-fort, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit schlägt das Unternehmen die Konkurrenz auf der Straße, die sich mühsam über die Bundesstra-ßen 1 und 5 quält, um Längen.
Die Züge der Linie S5 fahren ganztägig zwischen Strausberg und Berlin im 20 Min-Takt. Im Berufsverkehr verkehren zusätzliche Züge zwischen Hoppegarten und der City.
Für den derzeit noch im 40-Minuten-Abstand bedienten Abschnitt zwischen Strausberg und Strausberg Nord zeichnet sich eine erheb-liche Angebotsverbesserung ab. Das Land Brandenburg als Aufga-benträger und die S-Bahn Berlin GmbH wollen das Fahrtenangebot verdichten und den 20-Minuten-Takt einführen. Vorher muss eine Kreuzungsmöglichkeit am Haltepunkt Hegermühle eingebaut und die Signaltechnik angepasst werden.
Seit Eröffnung des elektrischen S-Bahn-Verkehr nach Strausberg (1948) und der Verlängerung bis Strausberg Nord (1956) haben mehr als eine Million S-Bahn-Züge die Fahrgäste zur Arbeit, zum Freizeitvergnügen und zum Einkaufen nach Berlin gebracht.
Ein aufregendes Wochenende hinter den Kulissen Werkhalle wird zum Konzertsaal
Wenn sich am Wochenende 12. / 13. Oktober am Adlergestell in Berlin-Schöneweide die Werktore öffnen, kommen alle auf ihre Kosten: Eisenbahnfans, Technikbegeisterte und die Freunde des be-sonderen Kulturgenusses.
Seit einem dreiviertel Jahrhundert ist das frühere Reichsbahnausbesserungswerk im Südosten der Stadt zentraler Instandhaltungsort für Berliner S-Bahnzüge. Zu DDR-Zeiten erhielten auch U-Bahnen, Straßenbahnen und Reisezugwagen hier ihr regelmäßiges Face-Lifting. Aus alten S-Bahn-Fahrzeugen wurden einst neue U-Bahn-Züge konstruiert. Auch die heute im Sightseeing-Verkehr eingesetzte gläserne Panorama-S-Bahn entstand in der ehrwürdigen Werk-halle.
Zum großen Jubiläum sind viele Fahrzeuge aus der 75-jährigen Geschichte der Hauptwerkstatt zu Gast und können besichtigt und fotografiert werden. Selbstverständlich steht das gesamte Gelände für Blicke hinter die Kulissen zur Verfügung: Am 12. und 13. Okto-ber, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für einen S-Bahn-Shuttle-Verkehr vom Bf. Schöneweide direkt ins Werk ist gesorgt.
Für musikalische Höhepunkte sorgen jeweils am Vorabend Konzer-te in der einzigartigen Atmosphäre der Werkhalle: · Freitag, 11. Okt., 20.30 Uhr, Jazzwerkstatt mit Marc Secara & his Berlin Jazzorchestra, unter der Leitung von Jiggs Whigham. Mit dabei: Uschi Brüning (bereits ab 19.30 Uhr Vorprogramm mit Jazz Newcomers). Eintritt: 20 EUR. · Samstag, 12. Okt., 20 Uhr, Das Deutsche Filmorchester Babels-berg mit Filmmusik von gestern bis heute, Gastsolist: Stephanie de Kowa. Eintritt: 25 EUR. Eintrittskarten sind im Vorverkauf (und nur so lange der Vorrat reicht) ab sofort in den S-Bahn-Kundenzentren Zoo, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Ostbahnhof und Spandau erhältlich.
Bislang wurde der ca. ein Kilometer vom #S-Bahnhof entfernte Wohnbereich mit der Linie #251 bedient, deren Kapazität zwar ausreichte (#Kleinbusse), doch die im Fahrplangefüge Mängel hatte. Diese Bedienung, die ausgerichtet war auf die Arbeits- und Besuchszeiten der #Klinik in Buch, wies erhebliche Lücken auf. So fuhren die Busse dieser Linie werktags zwischen 18 und 21.30 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag bis etwa 12 Uhr überhaupt nicht, abgesehen von einzelnen Früh- bzw. Spätfahrten. Leider sind derartige Bedienungslücken im brandenburgischen Umland heutzutage oft üblich.
Nachfolgend sind die vielfältigen, für einen reibungslosen, sicheren und komfortablen #Bahnbetrieb notwendigen Teile dieser #Wartungsanlage beschrieben.
Baubeginn des #ICE-Werks war am 10. Februar 1997, die Fertigstellung der ersten #Baustufe am 20. Mai 1998; im Januar 2002 erfolgte dann – nach 16 Monaten Bauzeit – die Inbetriebnahme der um drei #Werkstattgleise erweiterten #Triebzughalle. Die #Gleisanlage des ICE-Werks umfasst – bei einer Breite von fast 300 Metern – rund 3 Kilometer. Insgesamt stehen 47 Gleise mit einer Länge von insgesamt 21.536 Metern zur Verfügung, eingebaut wurden 92 Weichen.
Ab 1. August 2002 umfaßt das #VBB-Tarifgebiet das gesamte Territorium des Landes Brandenburg mit #Ausnahme des Landkreises #Ostprignitz – Ruppin (301/ 2002). Vom 1. August 2002 bis 31. März 2003 wird das #Brandenburg-Ticket zu den üblichen Bedingungen an Werktagen zum Festpreis von 23 Euro ausgegeben. Es gilt über das Land Brandenburg hinaus auch bis #Waren (Müritz), #Neubrandenburg, #Dessau Hauptbahnhof und #Lutherstadt Wittenberg (305 II/2002). Ab 16. Juni 2002 werden im VBB-Tarif folgende Bahnhofsnamen geändert: Berlin Lehrter #Stadtbahnhof in: „Berlin #Lehrter Bahnhof“; #Eichkamp in „#Messe Süd“ und #Witzleben in „Messe Nord/ #ICC“ (207/2002).
Seit mehreren Jahren publiziert die Deutsche Bahn AG, dass sie beabsichtigt, die #Fahrpreise für den #Fernverkehr neu zu gestalten. Dabei gehe es ihr in erster Linie darum, das #Preissystem zu vereinfachen und für den Kunden eine bessere Übersichtlichkeit herzustellen.
Nach Auffassung der Bahn soll „Das neue System … durch klare Konditionen und attraktive Preise unser Preisimage deutlich verbessern und damit mehr Verkehr auf die Schiene bringen“. Seit geraumer Zeit steht als Termin für die Einführung des neuen Preissystems der 15. Dezember 2002 fest. An diesem Tag finden auch umfangreiche #Fahrplanänderungen statt; die #Eisenbahnfahrpläne werden einheitlich in ganz Europa künftig nicht mehr im Mai und Oktober (Sommer- und Winterfahrplan), sondern nur einmal – eben Mitte #Dezember geändert.
Am 15. Juni wurde die letzte innerstädtische #Lücke im #S-Bahn-Netz geschlossen (#Gesundbrunnen – #Westhafen). Der Wermutstropfen: In den Berliner Außenbezirken und den angrenzenden Gebieten Brandenburgs liegen weiterhin #S-Bahn-Strecken brach, die bis zum 13. August 1961 dichten Verkehr sahen. Heute fährt dort die #Regionalbahn oder gar nichts mehr.