Seit einem halben Jahr haben für die Bewohner der #Wustermarker Straße Bahnlärm und Gebäudeschäden zugenommen. #Deutsche Bahn dementiert.
Klaus-Dieter Zimmermann ist mit den Nerven am Ende. Richtig geschlafen hat der 80-Jährige schon seit Monaten nicht mehr. Nicht mehr, seit die Deutsche Bahn im November 2020 bei ihm am Spandauer Bahndamm in Richtung #Hamburg die #Schienen erneuert hat.
„Seitdem werden wir Einwohner der Wustermarker Straße mehrmals in der Stunde von starken, erdbebenartigen Erschütterungen heimgesucht“, sagt er. Zu den #Vibrationen, die das ganze Gebäude erfassten, geselle sich dann noch der quietschende Lärm beim #Gleiswechsel, der ihn nicht mehr zu Ruhe kommen lasse.
Züge, bis zu 100 km/h schnell
Zimmermann wohnt mit seiner Frau schon seit knapp 30 Jahren an der Wustermarker Straße, nur 25 Meter vom #Bahndamm entfernt. Er glaubt daher, die neue Situation gut beurteilen zu können. „Dieser Lärm hat eine ganz andere Qualität“, versichert er, „die #Erschütterungen haben außerdem zu zahlreichen, nicht unerheblichen #Gebäudeschäden geführt.“ Akribisch zeigt er die feinen, doch deutlich sichtbaren Risse in seiner Wohnung, an den Wänden und an der Decke, an den Balkonen, Treppenhäusern, Fassaden und sogar …
Bahn-Reisende zwischen Berlin und #Rostock müssen sich vom 13. Juni an auf #Behinderungen einstellen. Wie die Deutsche Bahn AG am Dienstag mitteilte, wird die Strecke zwischen dem mecklenburgischen #Neustrelitz und #Fürstenberg in Brandenburg für rund eine Woche gesperrt.
Grund ist der Abriss einer alten #Brücke und der anschließende Einschub einer neuen Eisenbahnbrücke in Neustrelitz. Die IC-Züge der Linie Warnemünde – Rostock – Neustrelitz – Berlin werden in dieser Zeit über Schwerin #umgeleitet. Die Halte in Waren (Müritz), Oranienburg, Neustrelitz und Berlin-Gesundbrunnen entfallen.
Die #ICE-Familie wird in den folgenden Jahren konsequent weiterentwickelt: 1996 wird der ICE 2 und bereits vier Jahre später der #ICE 3 vorgestellt. Während der ICE 1 und der ICE 2 unter Siemens-Beteiligung entwickelt und gebaut wurden, ist der ICE 3 eine komplette Eigenentwicklung von Siemens. Er ist erstmals auch für den grenzüberschreitenden Verkehr in die Niederlande, nach Frankreich und Belgien einsetzbar, da er auf die vier unterschiedlichen Netzspannungen und die verschiedenen #Zugsicherungssysteme ausgelegt ist. Es sind Deutschlands erste Hochgeschwindigkeitszüge für Spitzengeschwindigkeiten von über 300 km/h. Die Antriebskomponenten sind vollständig unter dem Zug verteilt, die Sitzplatzkapazität kann dadurch deutlich erhöht werden.
2016 beginnt mit dem ICE 4 von #Siemens Mobility eine neue Ära im ICE-Verkehr der Deutschen Bahn. Der ICE 4 wird mit seiner flexiblen Zuglänge und dem großen Platzangebot (918 Sitzplätze im 13-Teiler) das neue Rückgrat des Fernverkehrs. Die Züge verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h (zukünftig bis zu 265 km/h). Es ist der bis heute größte Auftrag in der Geschichte von Siemens Mobility. Aktuell verstärkt alle drei Wochen ein neuer ICE 4 die Fernverkehrsflotte der DB. Bis 2024 wird Siemens Mobility insgesamt 137 #ICE4-Züge an die Deutsche Bahn liefern. Im Juli 2020 beauftragte die Deutsche Bahn Siemens Mobility zusätzlich mit der Lieferung von 30 Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ ICE 3 neo (Velaro MS). Technisch basiert der neue Zug auf der bewährten Velaro-Plattform des ICE 3.
Daten & Fakten
Ein ICE* besteht aus rund 5800 Komponenten von 320 Zulieferern, in Summe sind das rund 40.000 Teile, mehr als 320 km Kabel und 18 km Schweißnähte pro Fahrzeug, hinzu kommen mehr als 630 Testdokumente mit über 30.000 Seiten (*am Beispiel eines ICE3, Baureihe 407).
Die Fahrzeuge zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus, die Nutzungsdauer beträgt in der Regel mehr als 30 Jahre. Der ICE „Gütersloh“ beispielsweise ist ein ICE 1 (Baureihe 401), hat die Triebzugnummer 158 und wurde im Juni 1991 in Betrieb genommen. Seitdem hat er zuverlässig rund 15 Millionen Kilometer abgespult, was in etwa 39-mal der durchschnittlichen Strecke von der Erde zum Mond entspricht (384.000 Kilometer). Die #Recyclingquote der ICE-Züge liegt bei mehr als 95 Prozent, beim ICE 3 sind es beispielsweise 98,1% (Baureihe 407).
Die Deutsche Bahn rüstet die neueste #ICE-Generation technisch auf: Ab Anfang August soll der #ICE4 dadurch erstmals Geschwindigkeiten von bis zu 265 Kilometern pro Stunde erreichen können, hieß es aus Bahnkreisen. Bislang lag das #Höchsttempo bei 250 Stundenkilometern. Mit der neuen #Spitzengeschwindigkeit soll sich demnach auch die #Pünktlichkeit verbessern. Unter anderem auf den Strecken Köln-Rhein/Main, Göttingen-Hannover und München-Berlin sollen die Züge das neue Tempo auch ausfahren können.
Zusätzliche Ziele wie Insel Usedom und Ostseebad Binz • Frühes Buchen und flexibles Reisen in 1. oder 2. Klasse • Familien profitieren • Zwischenstopps möglich • Vorverkaufsfrist von sechs Monaten
DB Regio startet im Sommer 2021 mit dem neuen #Stadt-Land-Meer-Ticket Plus ein weiteres Angebot für #Ostsee-Ausflüge mit der klimafreundlichen Bahn. In Zusammenarbeit mit dem #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB), der #Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (#VMV), der #Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (#ODEG) und der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) können Fahrgäste ab dem 13. Juni komfortabel und flexibel von Berlin sowie zahlreichen Orten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern an die Ostsee reisen. Das Angebot ist selbstverständlich auch in Gegenrichtung gültig. Start oder Zielbahnhof müssen in Mecklenburg-Vorpommern liegen.
Das #Plus-Angebot erweitert das bereits bestehende Stadt-Land-Meer-Ticket. So können Reisende nun zusätzliche Zielorte in Mecklenburg-Vorpommern wählen, beispielsweise das #Ostseebad Binz auf der Insel #Rügen und das Ostseebad #Graal-Müritz sowie die drei Kaiserbäder #Ahlbeck, #Heringsdorf und #Bansin auf der Insel #Usedom. Bahnkunden können mit dem unbefristeten Angebot wesentlich langfristiger planen, denn die aktuelle Vorverkaufsfrist verdoppelt sich von drei auf sechs Monate. Und: Beide Ticket-Varianten sind nun auch für die 1. Klasse verfügbar. Gültig sind sie in Nahverkehrszügen der DB, ODEG und NEB.
Das Stadt-Land-Meer-Ticket Plus ist schon für 29 Euro für eine einfache Fahrt in der 2. Klasse erhältlich. Ein kombiniertes Hin- und Rückfahrtticket ist für 47,50 Euro pro Person verfügbar. Alle Start- und Zielbahnhöfe für diese beiden Angebote unter bahn.de/stadt-land-meer.de
Besonders praktisch: Das Ticket gilt zwei Tage pro Richtung. So sind Zwischenstopps jederzeit möglich. Das Angebot kann mit beliebig vielen Familienkindern (eigene Kinder bzw. Enkel bis einschließlich 14 Jahren) genutzt werden. Wer ein Fahrrad oder einen größeren Hund mit auf die Reise nehmen möchte, kann dies mit einem entsprechenden Zusatzticket tun.
Vor einigen Jahren stand das #GVZ Schönefelder Kreuz mit dem traditionellen #Kohlehafen#Königs Wusterhausen kurz vor dem Aus. Der #Kohleumschlag, der mit 2 Mio. t jährlich etwa 80 Prozent des Geschäfts ausmachte, endete mit der Umstellung des Kraftwerks #Klingenberg auf #Erdgasbefeuerung.
Vier Jahre später schreibt der Standort wieder schwarze Zahlen. „Die konsequente Vermarktung der Flächen, die Einführung von Schwerlastumschlägen sowie der Aufbau des #Intermodalbereichs in Kooperation mit #Metrans haben den Standort wieder auf Kurs gebracht“, berichtet Michael #Fiedler, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft #Lutra. Mit dem Ende der Kohle-Ära übernahm der vormalige #Hafenleiter das Ruder.
Zunächst trieb der 51-Jährige die Vermarktung der bereits 2012 erschlossenen und seitdem brachliegenden Flächen mit einem Umfang von 14.000 Quadratmetern voran. Fiedler: „Mitte 2020 war der letzte Quadratmeter weg.“
In der ersten Reihe siedeln Unternehmen, die einen Gleis- und/oder Wasseranschluss benötigen – wie das Eisenbahnverkehrsunternehmen Metrans, der Beton-Transportspezialist #Röfa oder der Energieversorger #Eon, der dort einen #Holzumschlagplatz für das Heizkraftwerk in Rudow …
Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt nachhaltig, Lockerungen und Reisebeschränkungen werden nach und nach in den meisten Bundesländern angepasst. Die Länder Berlin, Brandenburg und #Mecklenburg-Vorpommern haben daher ab dem 18. Juni bei #DB Regio zusätzliche Züge zwischen Berlin und #Stralsund bestellt, damit Fahrten entlastet und ein sicheres Reisen im ÖPNV weiterhin gewährleistet ist. Fahrgäste sollten sich vor der Reise über die Verbindungen und die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz informieren.
Innerhalb von Berlin und Brandenburg werden bereits seit Ostern wieder die saisonalen #Ausflugszüge von Berlin nach #Cottbus, #Prenzlau und #Neustrelitz an Wochenenden und Feiertagen angeboten. Vom 18. Juni bis zum 24. Oktober 2021 wird in Abstimmung mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern auch in Richtung #Stralsund ein zusätzliches Zugpaar angeboten, um die üblicherweise besonders nachgefragten Fahrten zu entlasten. Mit den Fahrten werden somit zusätzliche Kapazitäten angeboten, auch um die nach wie vor bestehenden #AHA-Regeln einhalten zu können. Die Abfahrt in Berlin Hbf erfolgt jeweils Freitagnachmittag gegen 14.15 Uhr und sonnabends sowie sonntags gegen 8 Uhr. Die Rückfahrt ab Stralsund erfolgt abends gegen 19:15 Uhr.
Die Züge verkehren in der Regel über Bernau, #Eberswalde, #Angermünde, #Prenzlau, #Pasewalk, #Anklam, #Züssow sowie #Greifswald und bieten etwa 340 Sitzplätze und acht Fahrradstellplätze. Da die #Fahrradmitnahme in den Zügen begrenzt ist, wird für eine entspannte Anreise die Nutzung eines Leihrads vor Ort empfohlen. Ansonsten wird Fahrradreisenden empfohlen, möglichst die planmäßigen RE-Züge zwischen Stralsund und Berlin zu nutzen, da die Züge über Fahrradwagen mit einem niedrigeren Einstieg und breiteren Türen verfügen. Gleiches gilt für die #Barrierefreiheit.
Fahrgastinformation beachten
Aufgrund von Baumaßnahmen auf der Strecke kann es gelegentlich zu veränderten Fahrzeiten und Haltepunkten kommen. Die konkreten Abfahrtszeiten der Entlastungszüge und etwaige Baustellen und Umfahrungen sind in den elektronischen Fahrplanauskünften der DB, des VBB (VBB Bus & Bahn) und des Landes Mecklenburg-Vorpommern („MV fährt gut“) enthalten. Bitte beachten Sie auch die besonderen Hinweise an den Zügen zu möglichen Fahrtalternativen. Ausflugstipps mit Radverleihern in Bahnhofsnähe bietet die App DB Ausflug.
Mund-Nasen-Bedeckung tragen und möglichst Abstand halten
Fahrgäste müssen die jeweils aktuellen Regelungen der Infektionsverordnungen der Länder beachten. Demnach ist im ÖPNV und im Bahnhofsbereich zurzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Respekt kann jeder dazu beitragen, die Regeln im ÖPNV einzuhalten. Eine erhöhte Gefahr, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, geht von der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel allerdings nicht aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Charité Research Organisation (CRO) im Auftrag der Bundesländer und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).
Elon #Musk hat bei seinem Besuch in Berlin am Montagabend Verkehrsminister Andreas #Scheuer (CSU) auf dem Gelände der #Tesla-Fabrik getroffen. Der Tesla-Chef hat mit Scheuer über das Tempo bei dem #Ausbau der direkten #Autobahnzufahrt auf das Tesla-Gelände, die Schienen für den #Güterverkehr und die Planung des #Schnellfahrradwegs gesprochen. Alle drei Vorhaben sind bereits in trockenen Tüchern. Die Direktzufahrt der A10 aufs Tesla-Werksgelände befindet sich in der Ausschreibung. Die Gütergleise, die direkt auf das Fabrikgelände führen, sind vom Ministerium genehmigt.
Eigentlich wollte Elon Musk bei seinem jüngsten Besuch in Berlin und Brandenburg keine Polit-Prominenz empfangen. Der Tesla-Chef wollte sich ein Bild von der Lage auf der #Baustelle in #Grünheide machen, mit seinen Leuten über die Probleme sprechen, die den geplanten Baustart Anfang Juli unmöglich gemacht haben. Eigentlich.
Am Montagabend postete Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Foto von sich und Musk auf dem Baustellengelände, beide Männer sind auf dem Bild vertieft in ein Gespräch. „Was hier in Brandenburg entsteht, ist Zukunft“, schreibt Scheuer darunter. Worüber die beiden gesprochen haben, verrät der Verkehrsminister nicht.
Dabei hatte der Tesla-Chef im Gespräch mit dem CSU-Mann nach Informationen von Business Insider gleich drei drängende Anliegen: Straße, #Schiene und einen Schnellfahrradweg.
Modernisierungsarbeiten von 11. September bis 11. Dezember • Fernverkehr wird umgeleitet und fährt bis zu 50 Minuten länger • Nahverkehr wird teilweise durch Busse ersetzt • Kundenfreundliche Bündelung mehrerer Maßnahmen
Die Deutsche Bahn (DB) investiert so viel wie nie in ihre #Infrastruktur. Für mehr Menschen und mehr Güter auf der umweltfreundlichen Schiene macht sie ihr #Streckennetz mit Rekordsummen fit. Im Herbst dieses Jahres steht die #Sanierung der #Schnellfahrstrecke Berlin- #Hamburg an. Von 11. September bis zum 11. Dezember erneuert die Bahn für rund 100 Millionen Euro den Abschnitt zwischen Berlin-Spandau und Büchen. Dutzende Mitarbeitende und schwere Maschinen verbauen rund 200 Kilometer neue #Schienen und 24 neue #Weichen, tauschen rund 15.000 #Schwellen und etwa 30.000 Tonnen #Schotter aus. Zusätzlich erneuert die DB die #Leit- und Sicherungstechnik für eine moderne, zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur.
Die #ICE-Verbindung zwischen Berlin und Hamburg wird während der Arbeiten umgeleitet, die #Fahrzeit verlängert sich um etwa 50 Minuten. Die veränderten Fahrzeiten sind in der #Fahrplanauskunft bereits berücksichtigt.
Kundenfreundliches Bauen hat Priorität. Die DB bündelt deshalb weitere Bauarbeiten mit der Sanierung der Schnellfahrstrecke, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Zwischen #Ludwigslust und Büchen, Berlin-Spandau und Wittenberge sowie zwischen Büchen und Hamburg. Die DB bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Aktuelle Informationen zu den Verbindungen auf www.bahn.de, www.odeg.de und im DB Navigator.
Fernverkehr von 11. September bis 11. Dezember zwischen Berlin und Hamburg: Die ICE-Züge fahren etwa im Stundentakt und werden über Uelzen, Salzwedel und Stendal umgeleitet. Die Reisezeiten verlängern sich um etwa 50 Minuten, Abfahrts- und Ankunftszeiten ändern sich entsprechend. Die Züge der EC/IC-Linie Hamburg-Berlin (-Dresden/Prag/Budapest) entfallen zwischen Hamburg und Berlin. In Büchen, Ludwigslust und Wittenberge halten vorübergehend keine Fernverkehrszüge. Es bestehen Ersatzverbindungen mit Zügen des Nahverkehrs. Auf Teilstrecken (zum Beispiel zwischen Hamburg und Ludwigslust) verkehren ersatzweise Busse. Ab dem 22. November sind wieder einzelne ICE-Fahrten am Morgen und am Nachmittag/Abend für Pendler:innen aus Büchen, Ludwigslust und Wittenberge von/nach Hamburg und Berlin möglich.
Fernverkehr von 11. September bis 31. Oktober zwischen Hamburg und Schwerin: Die ICE/IC-Züge auf der Strecke Hamburg– #Schwerin – #Rostock – Stralsund/Ostseebad Binz entfallen zwischen Hamburg und Schwerin. Es bestehen #Ersatzverbindungen mit Bussen. In Schwerin besteht Anschluss an die Pendelzüge in und aus Richtung Rostock und Stralsund/Ostseebad Binz. Ab dem 1. November verkehren die Züge zwischen Hamburg und Stralsund/Ostseebad Binz wieder planmäßig, mit leicht angepassten Fahrzeiten, zum Teil mit Zusatzhalten in Hagenow Land und Nahverkehrsanschluss nach Ludwigslust.
Nahverkehr (DB Regio, RE 1) von 11. September bis 31. Oktober: Die Züge der Linie #RE1 (Rostock–Schwerin-Hagenow Land–Büchen–Hamburg) verkehren weiterhin im 2-Stunden-Takt, auf dem Abschnitt Hamburg–Büchen und zeitweise bis Schwerin im Stundentakt. In einigen Zeiträumen kommt es auf einzelnen Abschnitten zwischen Hagenow Land und Schwarzenbek zu Zugausfällen. Dort besteht dann ein Ersatzverkehr mit Bussen.
Nahverkehr (DB Regio, RB 17) von 11. September bis 11. Dezember: Die Züge der Linie #RB17 (Wismar–Schwerin–Ludwigslust) wird im Bauzeitraum bis Wittenberge verlängert. Dadurch ergibt sich mit den Linien RE2 und RB17 ein stündliches Angebot in der Relation Wismar–Schwerin–Wittenberge (–Berlin). Zeitweise werden die Züge durch Busse ersetzt.
Nahverkehr (ODEG, RE 2) von 11. September bis 19. November: Die Züge der Linie #RE2 (Cottbus–Berlin–Wittenberge-Wismar) entfallen in verschiedenen Abschnitten und in verschiedenen Zeiträumen zwischen Neustadt (Dosse) und Karstädt bzw. zwischen Bad Wilsnack/Wittenberge und Ludwigslust. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen. Von 20. November bis 11. Dezember: Die Züge entfallen in verschiedenen Zeiträumen zwischen Nauen und Neustadt (Dosse). Es besteht ein #Ersatzverkehr mit Bussen.
Bis zum Jahr 2000 wurde die rund 290 Kilometer lange Strecke Berlin–Hamburg für die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Von 2000 bis 2004 erfolgten Arbeiten für die nochmalige Erhöhung auf 230 km/h. Durch die hohe Beanspruchung der Strecke muss die Infrastruktur turnusmäßig modernisiert werden. Nach über 20 Jahren im Dauerbetrieb macht die DB die schnelle Schienenverbindung zwischen den nun Metropolen wieder fit.
Ein Sprecher der #Bundespolizei sagte, dass kurz nach Mitternacht, um 0.52 Uhr, unter dem fahrenden Güterzug eine Weiche verstellt wurde. Der Zug fuhr deshalb ein Stück auf zwei parallelen Gleisen – bis der hintere Teil gegen den Regionalzug stieß. Dieser vierteilige Zug vom Typ „#Kiss“ stand ohne Fahrgäste vor einem roten Signal. Ein Waggon des Güterzuges entgleiste. Verletzt wurde niemand.
Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den #Bahnverkehr. Unklar ist noch, ob es sich um einen menschlichen Fehler im Stellwerk handelt oder um einen technischen Defekt. Nach Angaben einer Odeg-Sprecherin lässt sich der Schaden am Zug noch nicht beziffern. Klar ist: Der Zug kann bis auf weiteres nicht eingesetzt werden, die Odeg bemühe sich um einen Ersatzzug. Bis dahin können auf der von der Odeg gefahrenen Linie RE4 Fahrten ausfallen.