Flughäfen: 9.900 Komparsen haben den BER getestet Flughafen bereit für die Inbetriebnahme, aus Berliner Flughäfen

Der #Flughafen Berlin Brandenburg hat alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inbetriebnahme erlangt. Alle #Genehmigungen wurden erteilt, alle Prozesse wurden umfangreich erprobt und die Prozesspartner sind bestmöglich auf die Eröffnung vorbereitet.

Seit Januar werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der #Flughafengesellschaft und der Prozesspartner (#Airlines, #Bundespolizei, #Zoll, #Bodenverkehrsdienstleister, etc.) auf die Eröffnung des #BER Ende dieses Monates vorbereitet. Seit April läuft jeden Dienstag und Donnerstag der #Probebetrieb mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Juli kamen pro Tag rund 400 Komparsen hinzu. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem #Logistik-Team sorgten dabei für die Koordination der Komparsen, Gepäckstücke und Verpflegung. Insgesamt konnten an 47 Probebetriebstagen über 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 9.897 Komparsen den BER kennenlernen. Rund 179.000 eingesetzte Gepäckstücke, 54.000 Buchungen für 2.350 Flüge trugen zu einem realistischen #Flughafeneindruck bei.

Die Komparsen haben bei ihren Tests wertvolles Feedback hinterlassen. Noch während des laufenden Probebetriebs wurde damit begonnen, die am häufigsten kritisierten Punkte abzuarbeiten, so dass zur Inbetriebnahme bereits viele Verbesserungen umgesetzt sind. Die Mülleimer wurden vergrößert, die #Beschilderung angepasst, fehlende #Uhren aufgehangen und Ladesäulen für Handys beschafft.

Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben uns sehr gründlich auf die #Inbetriebnahme vorbereitet. Unser Hauptziel des Probebetriebs wurde erreicht: Wir haben aus dem fertiggestellten Gebäude einen funktionsfähigen Flughafen gemacht. Die Nutzer und Partner konnten ihren Flughafen kennen lernen und sicher im Umgang der Systeme werden. Die Motivation zur Teilnahme am Probebetrieb und bei den Schulungen war trotz Corona sehr hoch. Dafür möchte ich mich bei allen unseren Partnern, dem #ORAT-Team und den freiwilligen Testern herzlich bedanken. Wir können den BER am 31. Oktober guten Gewissens in Betrieb nehmen.“

Das Terminal 1 des BER wird am 31. Oktober mit einer parallelen Landung von #Lufthansa und #easyJet eröffnet. Am gleichen Abend landen dann weitere ankommende Maschinen am T1, die dann am 1. November wieder starten. Insgesamt werden am ersten vollen Betriebstag des BER (1.11.2020) rund 5.000 Passagiere am T1 erwartet. Hinzu kommen knapp 8.000 Passagiere am T5, dem ehemaligen Flughafen Schönefeld. Die zweite Umzugswelle findet am 3. auf den 4. November statt. Am 4. November öffnet die #Südbahn am BER. Am 4. November werden rund 6.000 Passagiere am T1 und knapp 5.000 Passagiere am T5 erwartet. Der letzte Umzugsschritt findet vom 7. auf den 8. November statt, wenn die letzten Airlines den Flughafen Tegel verlassen. Am 8. November werden dann rund 16.000 Passagiere am T1 und knapp 8.000 Passagiere am T5 abgefertigt. Alle Zahlen sind aufgrund der Corona-Krise deutlich niedriger als eigentlich im Herbst unter normalen Bedingungen erwartet würden. Die Terminalkapazitäten werden auch unter Wahrung der gelten Abstandsregeln bei weitem nicht ausgereizt.

Die schwachen Fluggastzahlen führen dazu, dass die Prozesse am BER nicht sofort unter Volllast laufen müssen. Sollten somit an den ersten Tagen noch Probleme auftauchen, sind genügend Rerserven vorhanden, um schnell auf etwaige Störungen reagieren zu können. Zusätzlich wird ein #Lagezentrum Inbetriebnahme eingerichtet, in dem die operativen Bereiche der Flughafengesellschaft sowie die Airlines, Bodenverkehrsdienste, Bundes- und Landespolizei, Sicherheitsdienstleister, Zoll und Deutsche #Flugsicherung eingebunden werden. Hier wird die aktuelle Lage bewertet und die üblichen #Flughafenleitstellen bei Bedarf unterstützt.

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S-Bahn + Bahnverkehr: Personen im Gleis – wohin des Weges?, aus Senat

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Vorbemerkung des Abgeordneten:
Laut Pressemeldungen hat die Anzahl der #S-Bahnverspätungen durch Personen, die sich auf die Gleise
begeben haben, eklatant zugenommen von 1554 Fällen in 2019 auf bereits 1734 in der Mitte des Jahres
2020.
Frage 1:
Welche Ursachen/Motive (wie Selbstmordabsicht, Alkoholkonsum, Drogenkonsum, Dealerreservoirs, etc)
stehen hinter diesen Taten? (Bitte tabellarische Aufstellung).
Frage 2:
Auf welche Strecken verteilen sich die Vorkommnisse? Gibt es Schwerpunkte? (Bitte nicht nur die Linie
nennen, sondern Häufungen an konkreten Streckenabschnitten).
Antwort zu 1 und 2:
Die polizeiliche Zuständigkeit liegt in diesen Fällen, da nach der S-Bahn gefragt ist und die
Ereignisse auf dem unmittelbaren Bahngelände stattfinden, bei der #Bundespolizei. Die
parlamentarische Kontrolle von Bundesbehörden und ihrer nachgeordneten Behörden,
einschließlich des damit einhergehenden parlamentarischen Fragerechts, obliegt
ausschließlich dem Deutschen Bundestag.
2
Die DB AG teilt hierzu mit: „Siehe die beigefügte Dokumentation [Anlage]. Dargestellt sind
jeweils die Fallzahlen je Teilnetz bzw. je Betriebsstelle für die Verspätungscodierungen 84
(Schadensverhütung, Fahndungs- und Ermittlungsarbeiten) sowie
85 (Personen im Gleis, Personen am Gleis, Kinder im/am Gleis).“
Frage 3:
Wie viele dieser Fälle wurden
a) überhaupt geahndet und
b) als was geahndet (z.B. Ordnungswidrigkeit nach §64b Eisenbahnbetriebsordnung, #Straftat gem.
§315 Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, …)?
Frage 4:
Nach welchen Kriterien wird diese Ahndung vorgenommen? Wie hoch waren die Strafen konkret? (Bitte um
tabellarische Aufstellung).
Antwort zu 3 und 4:
Weder bei den Strafverfolgungsbehörden noch bei der Senatsverwaltung für Justiz,
Verbraucherschutz und Antidiskriminierung ist eine Datenbank vorhanden, anhand derer
die Frage beantwortet werden kann; die Merkmale „S-Bahn Berlin“ und „Person im Gleis“
werden nicht gesondert erfasst.
Bei der Staatsanwaltschaft Berlin gibt es keine Dienstanweisungen oder
Generalienverfügung zu dem Phänomen von (unberechtigten) Personen im S-Bahngleis.
Eine gesonderte statistische Erfassung der Ermittlungsverfahren, die eine der Frage
entsprechende Eingrenzung der Verfahren – insbesondere innerhalb der Verfahren, zu
denen ein Verstoß gegen § 315 StGB notiert ist – ermöglichen würde, wird von der
Staatsanwaltschaft Berlin nicht geführt.
Zudem handelt es sich bei dem unbefugten Betreten von Bahnanlagen nach § 64b Abs. 2
Nr. 1 und 2 #EBO – sofern keine gleichzeitig verwirklichten Straftatbestände begangen
wurden – um eine #Ordnungswidrigkeit, deren Verfolgung weder der Staatsanwaltschaft,
noch der Amtsanwaltschaft obliegt.
Frage 5:
Wie ist der Ablauf der Ahndung? (Welche Stelle wird wann tätig, wer entscheidet über die Nachverfolgung)?
Antwort zu 5:
Sofern die Staatsanwaltschaft über eine Anzeige oder auf sonstigem Weg Kenntnis von
zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für eine Straftat, hier insbesondere nach § 315
StGB, erlangt, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und der Sachverhalt ausermittelt.
Ausgehend vom Ermittlungsergebnis erfolgt dann eine Einstellung des Verfahrens oder
die Anklageerhebung.
3
Frage 6:
Welche Maßnahmen werden über die Ahndung dieser Vorfälle hinaus ergriffen, um darauf aufmerksam zu
machen, dass es sich hierbei nicht um Kavaliersdelikte handelt, sondern um Straftaten, die dafür
verantwortlich sind, dass unter Umständen tausende andere Menschen auf ihre Beförderung warten müssen
und wichtige Termine nicht wahrnehmen können?
Antwort zu 6:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Zur Reduzierung von Personen im Gleis werden verschiedene Maßnahmen entwickelt
und erprobt.
Zum Beispiel:
In den letzten Jahren wurden #Zaunanlagen erweitert, die den Zutritt zu den Gleisanlagen
verhindern sollen, am Ostbahnhof wurden probeweise #Bahnsteigendtüren installiert.
Darüber hinaus wurde gemeinsam mit der Bundespolizei und DB Netz ein interner
Informationsfilm produziert, um die Abwicklung der Fälle zu verbessern und damit die
Auswirkungen zu reduzieren.
Der Leiter der #Betriebszentrale #S-Bahn Berlin führt regelmäßige Absprachen mit der
Bundespolizei durch. Thema ist dort u.a. die Durchsprache aktueller relevanter Fälle (z.B.
„Personen im Gleis“), das Abwägen möglicher Handlungsalternativen mit dem Ziel der
Reduzierung von Störungsauswirkungen und die Sensibilisierung der Polizeibeamten für
die eintretenden Folgen ihrer bei Gefahr im Verzug ergehenden Forderungen zur
Durchführung betrieblicher Sicherheitsverfahren (Gleissperrung, Befehl zum Fahren auf
Sicht, Erkundungsfahrt u.ä.).“
Frage 7:
Welche Kosten sind hierdurch entstanden:
a) der Deutschen Bahn,
b) der S-Bahn Berlin,
c) der BVG,
d) an anderen Stellen z.B. bei der Polizei, der Feuerwehr etc.
Antwort zu 7:
Die DB AG teilt hierzu mit:
„Zu 7 a): Soweit Strecken von den Einschränkungen betroffen sind, auf denen nicht nur
die S-Bahn Berlin GmbH, sondern auch andere Eisenbahnverkehrsunternehmen im
Einsatz sind, müssten die Schäden gesondert ermittelt werden. Die Kosten und
Einsatzstunden für derartige Sachverhalte werden allerdings nicht gesondert erfasst.
Zu 7 b): Soweit ausschließlich die S-Bahn Berlin GmbH als Eisenbahnverkehrsunternehmen von einer Einschränkung in der Infrastruktur wegen Personen im Gleis
betroffen ist, müssten in der Berechnung des jährlichen hierdurch entstandenen Schadens
neben etwaigen Sachbeschädigungen pönalisierte Verspätungen berücksichtigt werden.
Jedoch ist eine eindeutige Zuordnung von fälligen Pönalen auf eine einzige der diversen
Verspätungsursachen nicht möglich und kann deswegen nicht vorgelegt werden. Soweit
von den Störern vollständige Personendaten vorliegen, werden zivilrechtliche Forderungen
4
wegen angefallener standardisiert berechneter Verspätungsminuten geltend gemacht bzw.
Kosten für etwaige Sachbeschädigungen.“
Zu 7 c): Der BVG sind keine Kosten entstanden, da sich die Anfrage ausschließlich auf die
S-Bahn bezieht.
Zu 7 d): Siehe Antwort zu Frage 1 und 2.
Berlin, den 17.09.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Flughafen BER: Vor der Eröffnung kommt der große Sicherheits-Check, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article230230168/Der-grosse-Sicherheits-Check-am-BER.html

Vor der Eröffnung: Mit Spürhunden, Spiegeln und Wärmebildkameras suchen Experten nach Sprengstoff am neuen Flughafen.

Auf den fast menschenleeren Gängen eines Terminals am #BER ist das Tapsen von Hundepfoten zu hören. Morris, ein vier Jahre alter belgischer Schäferhundmischling ist auf dem Weg zu einem Einsatz. „Sogar der Hund ist vom #Luftfahrtbundesamt zertifiziert“, sagt Hundebesitzerin Jaqueline Dos Santos Guarascio. „Er kann 15 verschiedene Sprengstoffe erkennen.“ Sie führt den Hund an Gepäckförderbänder heran und erteilt entsprechende Befehle.

Mit der Hand zeigt die #Hundeführerin der #Flughafensicherheit auf verschiedene Flächen und Winkel, Morris fängt sofort an zu schnuppern. Anschließend wird er mit kleinen Hundekuchen belohnt. „Ich nutze den Spieltrieb des Hundes aus und belohne ihn regelmäßig. Das muss sein, sonst verliert er die Freude.“ Nach etwa 20 Minuten im Einsatz machen die Besitzerin und ihr Hund eine Pause. „Wir haben drei Hunde der Flughafensicherheit und neun Hunde der #Bundespolizei im Einsatz“, sagt Oliver Braun, Leiter der #Flughafensicherheit der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). Die trainierten Vierbeiner unterstützten seit dem 4. August mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafensicherheit sowie die Bundespolizei, #Landespolizei und #Feuerwehr beim „#Cleaning“ am #Hauptstadtflughafen BER. Dieser außerordentlich intensive Sicherheitscheck musste gemacht werden, damit der Luftsicherheitsbereich …

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Flughäfen: Fertigstellung Dienstgebäude der Bundespolizei Inbetriebnahme vor BER-Eröffnung, aus Berliner Flughäfen

Das neue #Dienstgebäude der #Bundespolizei am #Flughafen Berlin Brandenburg wurde pünktlich fertiggestellt und kann in Betrieb gehen. Die neue Dienststelle der Bundespolizei befindet sich in unmittelbarer Nähe der Terminals T1 und T2 am #BER. Das Dienstgebäude wird der Arbeitsplatz von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundespolizei.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Für einen sicheren #Flugbetrieb ist die Bundespolizei mit ihren Sicherheitsdienstleistern unerlässlich. Die Fertigstellung des Dienstgebäudes der Bundespolizei ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur #Inbetriebnahme des BER. Mit dem neuen Gebäude erhalten die Bundespolizistinnen und Bundespolizisten ihr eigenes Gebäude und sind am BER angekommen. Wir heißen sie herzlich willkommen.“

Karl-Heinz #Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Mit der Fertigstellung des Dienstgebäudes T1 drei Monate vor der Eröffnung des BER ist eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei am zukünftigen Hauptstadtflughafen geschaffen. Bereits im August werden wir die neuen Diensträume beziehen, die bald Teil der zukünftig größten Bundespolizeidienststelle der Bundespolizeidirektion Berlin sein werden. Die verbleibende Zeit gibt uns die Möglichkeit, sich mit der Liegenschaft vertraut zu machen und so gut vorbereitet an den Start zu gehen.“

Das neue Dienstgebäude bietet den Bundespolizistinnen und Bundespolizisten im Erdgeschoss einen Empfang mit Wachenbüro und Bearbeitungsräumen zum Beispiel für Durchsuchungen und Vernehmungen. Zudem werden 40 Büroarbeitsplätze sowie Umkleide-, Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Das Gebäude verfügt im Notfall über eine autarke Stromversorgung. Die Nettogeschoßfläche des Gebäudes beträgt 2600 Quadratmeter auf drei Etagen. Die Investitionskosten inklusive Erschließung und Planung belaufen sich auf rund vierzehn Millionen Euro.

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Flughäfen: Weitere Fortschritte auf dem Weg zur BER-Inbetriebnahme Aufsichtsrat informiert sich über Hygienemaßnahmen und Probebetrieb, aus Berliner Flughäfen

Die Auswirkungen der #Corona-Pandemie auf den #Flugbetrieb und die weiteren Vorbereitungen zur #Inbetriebnahme des #BER waren die Schwerpunkte in der heutigen Sitzung des Aufsichtsrates. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup informierte angesichts der weiteren Zunahme des Luftverkehrs in den kommenden Wochen über alle von der FBB getroffenen Hygienemaßnahmen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel, um die Abfertigung so sicher wie möglich zu gestalten und Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Die mit Hochdruck umgesetzten technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen in den Terminals wurden vom Aufsichtsrat unterstützt.

Weiter berichtete die Geschäftsführung, dass ein umfangreiches Sparprogramm durchgeführt wird, um die coronabedingten #Umsatzverluste der FBB zu reduzieren. So wurde ein Einstellungsstopp erlassen und etwa 50 Prozent der Mitarbeiter/innen sind in Kurzarbeit. Viele betriebliche Ausgaben wurden auf das nötigste reduziert und Investitionen verschoben.

#Inbetriebnahmerelevante Baumaßnahmen insbesondere auf den #Vorfeldern, im Terminal #T5 (Schönefeld) und im Terminal #T2 laufen trotz der Corona-Krise weiterhin nach Plan. Im Terminal #T1 wird der Ausbau der Läden und Restaurants fortgesetzt. Etwa 20 Mietflächen sind bereits fertiggestellt. Das Dienstgebäude der #Bundespolizei ist fast fertig und wird Ende Juli übergeben. Zudem wurde die aktualisierte #Entgeltordnung für den BER durch das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg genehmigt und veröffentlicht. Damit werden am BER die Erlöse des Flugverkehrs um ca. 40-50 Prozent über denen der Bestandsflughäfen liegen.

Der Aufsichtsrat informierte sich detailliert über den Verlauf des Probebetriebs, der wegen der Covid-19-Pandemie angepasst wurde. Die erste Phase der Schulungen mit den Prozesspartnern ist abgeschlossen. Seit Juli nehmen wie geplant nunmehr auch #Komparsen daran teil. Das #ORAT-Team konnte berichten, dass der #Probebetrieb gut läuft und zur Einübung der Prozesse entscheidend beiträgt. Die verschobene #Brandschutz- und Räumungsübung findet im August statt.

Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughafengesellschaft und ihrer Partner haben in den vergangenen Wochen trotz der schwierigen Bedingungen den Flugbetrieb konsequent aufrechterhalten. Das betrifft die Umsetzung der Hygienemaßnahmen an den Flughäfen Tegel und Schönefeld ebenso wie die weitere Vorbereitung der Eröffnung des BER. Dafür bedanke ich mich herzlich und blicke zuversichtlich in die Zukunft.“

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Trotz der Corona-Pandemie ist der Eröffnungstermin für die Inbetriebnahme des BER am 31. Oktober 2020 gesichert. Wir haben in den vergangenen Wochen weitere wichtige Meilensteine erreicht. Der Probebetrieb läuft erfolgreich, die technische Infrastruktur ist stabil. Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass wir auf einem guten Weg sind, aus dem baulich abgenommenen Gebäude einen funktionierenden Flughafen zu machen.“

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Regionalverkehr + Bahnverkehr: Berlin-Rummelsburg: Feuerwehr evakuiert Zug, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article229054511/Streckensperrung-bei-der-S-Bahn-wegen-Stoerung.html

Ein Zug der #Odeg ist in der Nähe des Betriebsbahnhofs #Rummelsburg wegen einer #Oberleitungsstörung liegen geblieben. Polizei ermittelt.

Die #Bundespolizei und Feuerwehr sind am frühen Mittwoch zu einem Einsatz in der Nähe des Betriebsbahnhofs Rummelsburg ausgerückt. Ein Zug der Odeg (#RE2 in Richtung Wismar) war wegen einer Störung an der Oberleitung gegen 5.10 Uhr auf der Strecke liegen geblieben. Nach bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei waren entwendete #Mastrückanker der Grund für die Störung. „Die Folge war, dass die Oberleitung instabil wurde. Der durchfahrende Zug hat dann die Oberleitung beschädigt“, sagte ein Sprecher weiter.

Die Feuerwehr evakuierte den stehen gebliebenen Zug. Wie eine Sprecherin der Bundespolizei der Morgenpost mitteilte, befanden sich 105 Fahrgäste im Zug. Es wurden keine Personen verletzt. Zuerst berichtete die BZ.

Die Strecke war wegen der #Reparaturarbeiten den Tag über gesperrt. Erst am Abend wurde sie wieder für den Zugverkehr freigegeben. In der Zwischenzeit mussten Fahrgäste mit Verspätungen und Zugausfällen …

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Flughäfen: Flughafen Berlin Brandenburg : Mitarbeiter proben erstmals Abläufe am BER, aus die Zeit

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-04/flughafen-berlin-brandenburg-ber-probe-arbeitsablaeufe

#Sicherheitskontrollen, #Check-in, #Gepäck: Beschäftigte des neuen Berliner Flughafens haben so getan, als würden sie verreisen. Nur der #Airport-Bahnhof blieb verwaist.

Die Eröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens #BER rückt immer näher: Am Donnerstag hat der #Testbetrieb begonnen. Rund 250 Mitarbeiter des Airports, der #Bundespolizei, der #Bodenverkehrsdienstleister und der Verkehrsbetriebe Berlin-Brandenburg hätten zum ersten Mal die Abläufe am #Flughafen getestet, sagte eine Sprecherin der Flughafengesellschaft. Dabei seien unter anderem die Sicherheitskontrollen, der Check-in und die Gepäckabfertigung simuliert worden.

Zudem hätten die Beschäftigten die Arbeitswege einstudiert und ihre Ausweiskarten für den Zugang ausprobiert. „Wir sind sehr zufrieden mit dem guten Start in den Testbetrieb“, sagte die Sprecherin. Es habe keine größeren Probleme gegeben. Die Hygienevorschriften seien streng eingehalten worden.

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Flughäfen: Richtfest Dienstgebäude der Bundespolizei Inbetriebnahme noch vor BER-Eröffnung, aus Berliner Flughäfen

Der #Rohbau für das neue #Dienstgebäude der #Bundespolizei am #Flughafen Berlin Brandenburg wurde pünktlich fertiggestellt und heute mit einem #Richtfest gefeiert. Das Gebäude wird im Auftrag der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH für die Bundespolizei durch den Generalunternehmer Goldbeck Nordost GmbH in unmittelbarer Nähe des neuen #Terminal T2 am #BER errichtet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer geplant. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Übergangs von den Bestandsflughäfen zum BER erfolgt die Übernahme und Inbetriebnahme der Dienststelle bereits im Sommer, rechtzeitig vor der BER-Eröffnung am 31.10.2020.

Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Sicherer und verlässlicher Flugbetrieb ist immer ein Zusammenspiel von vielen Partnern und Prozessen. Hierbei spielt die Bundespolizei mit ihren Sicherheitsdienstleistern für unsere Servicequalität eine besonders wichtige Rolle. Mit dem Neubau für die Bundespolizei schaffen wir dafür sehr gute Voraussetzungen. Das Gebäude der Bundespolizei wird genau wie das benachbarte Terminal T2 von einem Generalunternehmer gebaut. Wir sind dort schneller vorangekommen als geplant und konnten den Rohbau Ende letzten Jahres bereits fertigstellen.“

Karl-Heinz Weidner, Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin: „Mit dem Dienstgebäude wird ein für den Flughafen und die Bundespolizei wesentliches Projekt zum Abschluss gebracht. Es ist bereits, neben dem im Jahr 2011 fertiggestellten Gebäude für Sicherheitsdienste, das zweite Dienstgebäude der Bundespolizei am BER. Mit modernster Technik ausgestattet, bietet das Gebäude aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Terminal 1 und 2 optimale Voraussetzungen zur erfolgreichen Aufgabenwahrnehmung der Bundespolizei in den Bereichen Grenzpolizei, Luftsicherheit und Bahnpolizei am Flughafen Berlin Brandenburg.“

Das Dienstgebäude steht im öffentlichen Bereich des Campus BER und bietet die direkte Nähe zu Terminal T1 und T2 und mit Anbindung an Parkhaus, Bahnhof und Bushaltestelle eine optimale Erreichbarkeit. Die Nettogeschoßfläche des Gebäudes beträgt 2600 Quadratmeter auf drei Etagen. Insgesamt wird das Gebäude von rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundespolizei im Mehrschichtbetrieb genutzt. Im Erdgeschoss wird es einen Empfang mit Wachenbüro und Bearbeitungsräume zum Beispiel für Durchsuchungen und Vernehmungen geben. Zudem werden 40 Büroarbeitsplätze sowie Umkleide-, Sozial- und Schulungsräume eingerichtet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro.

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Bahnverkehr: Chaos in Wittenberge ICE wegen Bombendrohung geräumt – Ersatzbusfahrer betrunken aus Berliner Zeitung

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#Wittenberge – Diese #Zugfahrt wird den knapp 400 Passagieren eines ICE von Berlin nach Hamburg noch länger im Gedächtnis bleiben: Als ihr Zug am Sonnabend gegen 21.25 Uhr den Bahnhof Wittenberge erreichte, wurde er dort außerplanmäßig gestoppt. Anlass war der Fund eines herrenlosen Gepäckstücks. Dabei wurde nach Angaben der #Bundespolizei auch ein Zettel entdeckt: „Der Zettel beinhaltete eine Information über eine Bombe im Zug“, sagte eine Sprecherin. „Aus #Sicherheitsgründen wurde der Zug deshalb gestoppt.“

Die exakt 362 Fahrgäste mussten den Zug verlassen. Auch ein #Regionalzug mit 20 Fahrgästen an Bord wurde laut Bundespolizei angehalten und evakuiert. Zwei weitere ICE-Züge – einer aus Berlin, einer aus Hamburg – wurden wegen unklaren Lage über #Uelzen und #Stendal #umgeleitet. Einsatzkräfte untersuchten den ICE in Wittenberge, konnten jedoch nach Polizeiangaben nichts Gefährliches entdecken.

Wittenberge: ICE geräumt, Ersatzbus kaputt, Busfahrer betrunken
Die Reisenden mussten sich in Geduld üben, sie harrten über Stunden auf dem Bahnhof und dem Bahnhofsvorplatz aus. Zwar bestellte die Deutsche Bahn nach Angaben eines Sprechers zwei Busse, doch die konnten die Reisenden …

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FLUGHAFEN BER Lütke Daldrup glaubt an die BER-Eröffnung im Jahr 2020, aus Berliner Morgenpost

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Der #Flughafenchef Lütke #Daldrup ist optimistisch und fordert neue Geräte bei den #Sicherheitskontrollen an den Berliner Flughäfen.
Berlin. Es ist Sommer, und es sind Ferien in Berlin. Während die Büros und Straßen spürbar leerer sind als sonst, herrscht an den Flughäfen der Stadt Hochbetrieb. Wir sind verabredet am Flughafen Schönefeld. Es ist besonders heiß an diesem Tag, die Luft im Terminal A ist zwar gekühlt, aber dennoch stickig. Vor einigen Schaltern haben sich lange Warteschlangen gebildet. Großfamilien mit vielen kleinen Kindern und großen Koffern wollen für einen Germania-Flug nach Beirut einchecken. Über die Hitze, die vielen Fluggäste und ihr Gepäck, aber auch darüber, wie es um den noch immer nicht fertigen #Hauptstadtairport #BER steht, sprechen wir mit Engelbert Lütke Daldrup, Chef der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (#FBB).

Herr Lütke Daldrup, innerhalb weniger Tage gab es an den beiden Flughäfen in München und in Frankfurt ein Riesenchaos nach #Sicherheitspannen. Kann so etwas auch in Berlin passieren?

Engelbert Lütke Daldrup: Wir als Flughafen sind ja die Leidtragenden solcher Vorfälle. Für die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen sind die #Bundespolizei und die von ihnen beauftragten Dienstleister …

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