Die Deutsche Bahn rüstet die neueste #ICE-Generation technisch auf: Ab Anfang August soll der #ICE4 dadurch erstmals Geschwindigkeiten von bis zu 265 Kilometern pro Stunde erreichen können, hieß es aus Bahnkreisen. Bislang lag das #Höchsttempo bei 250 Stundenkilometern. Mit der neuen #Spitzengeschwindigkeit soll sich demnach auch die #Pünktlichkeit verbessern. Unter anderem auf den Strecken Köln-Rhein/Main, Göttingen-Hannover und München-Berlin sollen die Züge das neue Tempo auch ausfahren können.
Es ist nicht so, als würden die Regierungsparteien in ihren diversen Papieren zur Vorbereitung des Klimakabinetts am Freitag die künftige Rolle des Verkehrsträgers #Schiene unberücksichtigt lassen. Im Beschluss des CDU-Vorstands vom Montag dieser Woche etwas spielen Investitionen ins Schienennetz, der Ausbau von #Hochgeschwindigkeitsstrecken, verbesserte Angebote an Fern- und Nachtzügen sowie der #diskriminierungsfreie Zugang privater Anbieter zum öffentlichen Schienennetz eine wichtige Rolle. Auch die Steigerung der Attraktivität des Gütertransports auf der Schiene wird als wichtiges Ziel betont.
Frage 1: Wie hoch war das #Passagieraufkommen auf innerdeutschen #Flugstrecken von und nach Berlin im Jahr 2018? Bitte nach allen direkt angeflogenen Städten, vor allem Frankfurt, München, Köln/Bonn, Stuttgart, Düsseldorf etc. aufschlüsseln. Antwort zu 1: Die Flughäfen der Hauptstadtregion hatten 2018 34,7 Millionen Fluggäste. Von und nach Schönefeld flogen 12,4 Mio., von und nach Tegel flogen 22,3 Mio. Passagiere. Eine Aufschlüsselung nach angeflogenen Städten liegt dem Senat nicht vor. 2 Die FBB hat dazu Folgendes mitgeteilt: „Insgesamt über 8,4 Millionen Passagiere sind auf den folgenden innerdeutschen Strecken von und nach Berlin geflogen. Ziel Passagiere Frankfurt 2.292.474 München 1.986.522 Köln/Bonn 1.493.773 Stuttgart 1.238.552 Düsseldorf 1.197.858 Nürnberg 87.592 Saarbrücken 78.582 Karlsruhe 36.486 Mannheim 19.374“ Frage 2: Wie hoch waren die auf innerdeutschen Flügen verursachten CO2-Emissionen im Jahre 2018? Wie hoch waren die CO2-Emissionen auf den Strecken Berlin-Frankfurt, Berlin-München, Berlin-Köln/Bonn, Berlin- Stuttgart und Berlin-Düsseldorf? Antwort zu 2: Eine quantitative Ermittlung der CO2 Emissionen setzt die Kenntnis betriebsinterner Daten der Fluggesellschaften (wie Auslastung der Flüge und technische Daten der eingesetzten Flugzeuge) voraus, die aus Wettbewerbsgründen nicht ohne Weiteres zugänglich sind. Frage 3: Wie hoch war das Passagieraufkommen auf innerdeutschen #Bahnstrecken von und nach Berlin im Jahre 2018? Bitte auch hier aufschlüsseln nach direkt angefahrenen Großstädten und den oben genannten Knotenpunkten. Antwort zu 3: Seit der Bahnreform vor 25 Jahren werden von der Deutschen Bahn AG aus Wettbewerbsgründen für den eigenwirtschaftlichen Schienenpersonenverkehr (SPFV) keine nach Relationen differenzierten Fahrgastzahlen veröffentlicht. Eine Ausnahme war die Veröffentlichung der Fahrgastzahlen von Berlin nach München ein Jahr nach der Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und München. Frage 4: Wie hat sich der Bahnverkehr zwischen Berlin und München seit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke entwickelt? Welche Auswirkungen hatte die Schnellfahrstrecke auf die auf der Strecke verursachten CO2- Emissionen? Wie hat sich das Verhältnis von Flugreisen zu Bahnreisen im letzten Jahr im Vergleich zum Vorjahr verändert? 3 Antwort zu 4: Die Deutsche Bahn Fernverkehr (DB FV) hatte zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der #Hochgeschwindigkeitsstrecken als Bestandteil der ICE-Verbindung Berlin-München (Verkehrsprojekt 8 Deutsche Einheit) eine Prognose präsentiert, die von einer Verdoppelung der Bahnreisenden zwischen Berlin und München von 20 auf 40 % ausging. Gleichzeitig sollte der Anteil der Flugreisenden sich von 50 auf ca. 30 % verringern. Entsprechend wurde das Zugangebot durch Neubeschaffung von Fahrzeugen erweitert. Die Pressestelle der DB AG hat zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 publiziert, dass die Fahrgastzahlen zwischen Berlin und München bereits heute über ihren Prognosen vom Dezember 2017 liegen. Sie hat auch erstmals eine Zahl (4,4 Mio. Fahrgäste) angegeben, die im letzten Jahr diese Relation benutzt haben. Eine von der DB AG in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Anteil der Bahnreisenden auf der Verbindung Berlin – München derzeit bei 46 % liegt und dass die Anzahl der Fahrgäste sich gegenüber 2017 mehr als verdoppelt hat. Laut der Studie beträgt die Einsparung an CO2 188.000 Tonnen. Frage 5: Welches Verhältnis von Bahnreisen zu Flugreisen besteht analog auf der Strecke Berlin-Frankfurt, Berlin- Stuttgart, Berlin-Köln/Bonn, Berlin Düsseldorf? Antwort zu 5: Für eine quantitative Abschätzung der CO2-Emissionen sind betriebsinterne, auch bei der Schiene „sensible“ Daten der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) notwendig, die für das Land Berlin nicht zugänglich sind. Dazu gehören u.a. die Auslastung der Züge, die eingesetzten Schienenfahrzeuge sowie der Strommix. Dennoch lassen sich auch ohne Kenntnis der betriebsinternen Daten der EVU folgende Schlussfolgerungen zur CO2-Entwicklung der genannten Strecken treffen: Mit der Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecken im Jahr 1998, die zu Verkürzungen der Fahrzeiten in Richtung Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt/Main und Stuttgart um bis zu 2,5 Stunden führten, gab es auf diesen Relationen eine sprunghafte Verlagerung von Verkehren auf die Schiene und eine entsprechende Senkung der CO2- Emissionen. Im anschließenden Zeitraum ist es der DB FV nicht gelungen, weitere Fahrgastzuwächse zu generieren. Der Flugverkehr konnte demgegenüber am allgemeinen Verkehrswachstum stärker partizipieren. Mit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und München und der Fahrzeitverkürzung von bis zu 2,5 Stunden ist 2018 ein ähnlicher Effekt wie 1998 auf den o.g. Relationen in Richtung Rhein-Main und Rhein-Ruhr eingetreten. Ob es weitere Verlagerungen geben wird, hängt von der Investitionstätigkeit in das Schienennetz, in die Schienenfahrzeuge, von der Preispolitik der DB, von der Trassenpreispolitik des Bundes und vom Abbau der Wettbewerbsverzerrungen der Schiene gegenüber dem Flugverkehr ab. Verlagerungen des Fernverkehrs auf die Schiene führen generell zu wirkungsvollen klimapolitischen Effekten. 4 Nach einer Studie der „Allianz pro Schiene“ wird eingeschätzt, dass im Flugverkehr durchschnittlich 180 und beim SPFV 14 Gramm CO2 pro Personenkilometer emittiert werden. Die DB FV kann diesen Vorteil noch ausbauen, wenn 100 % Ökostrom verwendet wird. Berlin, den 16.01.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Vor 25 Jahren begann das #ICE-Zeitalter. Die damals noch existierende Bundesbahn schickte von Bonn, Mainz, Stuttgart Hamburg und München aus jeweils einen der nagelneuen #250 km/h schnellen Züge nach Kassel. Mit dem Start der ICE sind aber auch einige weniger bekannte Tatsachen verbunden.
In Kassel erwartete damals Bundespräsident Richard von Weizsäcker die fünf ICE-Züge, um die neue Ära im Fernverkehr auf der Schiene zu eröffnen. Dank zweier komplett neu gebauter, sündhaft teurer #Hochgeschwindigkeitsstrecken und dank der neuen Züge verkürzte sich die Fahrzeit zwischen Hamburg und Frankfurt um eine Stunde, die zwischen Hamburg und Stuttgart sogar um fast zwei Stunden.
Zehn überraschende Fakten zum ICE
Zum Telefonieren gab es in den ersten ICE nur zwei Möglichkeiten: Man buchte den Konferenzraum – dort gehörten ein Telefon und ein Fax zur Ausstattung – oder man suchte die einzige Telefonzelle im Zug auf. Jeder Zug besaß eine eigene Telefonnummer. Wer Kontakt mit einem Fahrgast aufnehmen wollte, wählte diese Nummer und teilte auf dem Anrufbeantworter seinen Gesprächswunsch mit. Das Zugpersonal rief dann den Namen des Betreffenden aus, der dann von der Telefonzelle aus zurückrufen konnte.
Der Bedarf an 1.Klasse-Plätzen war überschätzt worden. Lange Zeit liefen deshalb 16 eigentlich erstklassige Wagen "under cover" als 2. Klasse-Wagen. Die Fahrgäste genossen den höheren Komfort (größerer Sitzabstand, jeder Sitz mit eigener breiter Armlehne und in der Regel in Fahrtrichtung drehbar) ohne den üblichen Aufpreis.
1993 fuhr ein ICE mehrere Wochen zwischen New York und Washington im regulären Einsatz als "Metroliner". Weil die amerikanische Bahngesellschaft Amtrak damals den Kauf neuer Hochgeschwindigkeitszüge plante, wollte deutsche Bahnindustrie ihr neueste Produkt in den USA so publikumsnah wie möglich vorstellen. Die Demonstrationstour dauerte insgesamt sechs Monate – sie führte aber zu keinem Auftrag.
Export-Erfolge für den ICE stellten sich erst sehr spät ein. Ausgerechnet die in Deutschland durch zahlreiche Pannen unangenehm auffallenden Züge des Typs ICE 3 sind fast global verbreitet. Sehr ähnliche Fahrzeuge sind zwischen Madrid und Barcelona, …