Güterverkehr: Berlin: Container-Terminal „Hamburg und Lehrter Bahnhof” stillgelegt – Aufschwung für Großbeeren?, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002985

Mitte Dezember 2003 wurde der Betrieb des #Umschlagbahnhofes „#Hamburg und Lehrter Bahnhof” (#HuL) an der #Heidestraße eingestellt. Die Aufgaben wurden seit diesem Zeitpunkt von den beiden Umschlagbahnhöfen #Großbeeren und #Wustermark, die im Rahmen der dort angesiedelten #Güterverkehrszentren errichtet wurden, übernommen.

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allg.: Verkehrsmittelnutzung im deutschen Reisemarkt 2002, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002984

Der neuesten Statistik des Deutschen #Reisebüro- und #Reiseveranstalter-Verbandes e. V. (#DRV) für 2002 zufolge spielt in Deutschland die #Eisenbahn bei der #Verkehrsmittelwahl für Urlaubsreisen nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Bei #Urlaubsreisen ab fünf Tagen Länge werden 56 % aller Fahrten mit dem #Pkw, 29 mit dem #Flugzeug, 7 mit dem #Bus und nur 6 % mit der Eisenbahn unternommen – und in diesen Zahlen sind auch Reisen mit berücksichtigt, die man nur mit dem Flugzeug unternehmen kann!

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Bahnverkehr: Hauptbahnhof soll 2006 mit Tram, U-Bahn-Pendel und Regionalverkehr starten

Neuer Hauptbahnhof – zur Fußball-WM halbfertig, inmitten einer Stadtbrache und nicht erreichbar?

Ereignis

Der Abgeordnete Michael Cramer fragte nach Erreichbarkeit, Fertigstellung und Umfeld des künftigen Berliner Hauptbahnhofs. Der Senat und die Deutsche Bahn erklärten, dass der Bahnhof am 27. Mai 2006 eröffnet werden solle. Zur Inbetriebnahme seien Straßenbahnlinien, Buslinien, Regionalzüge, die Stadtbahn sowie ein U-Bahn-Pendelverkehr auf der U5 vorgesehen. Die S21 werde hingegen frühestens Ende 2011 in Betrieb gehen. 【3-a5182c】

Details

Quelle: Drucksache 15/11258, Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen). 【3-a5182c】

Neuer Hauptbahnhof – zur Fußball-WM halbfertig, inmitten einer Stadtbrache und nicht erreichbar? 【3-a5182c】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-a5182c】

Zu 1.:

Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG wird der Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) zum 27. Mai 2006 für den Betrieb freigegeben. 【3-a5182c】

Zu 2.:

Zur Eröffnung sollen den Bahnhof erschließen:

  • fünf S-Bahn-Linien auf der Stadtbahn,
  • drei bis vier Buslinien,
  • drei Straßenbahnlinien,
  • vier Regionalbahnlinien im Nord-Süd-Fernbahntunnel,
  • ein U-Bahn-Pendelverkehr auf der im Rohbau fertiggestellten U5 zwischen Pariser Platz und Hauptbahnhof. 【3-a5182c】

Zu 4. und 5.:

Eine gleichzeitige Inbetriebnahme der S21 sei weder aus finanziellen noch aus planerischen Gründen möglich. Für den ersten Abschnitt der S21 wurden Gesamtkosten von rund 204 Mio. € genannt. Nach Fertigstellung der Vorleistungen seien noch etwa 125 Mio. € aufzubringen, davon rund 114 Mio. € durch den Bund und 11 Mio. € durch Berlin. Die Inbetriebnahme werde frühestens Ende 2011 erwartet. 【3-a5182c】

Zu 6.:

Der Hauptbahnhof soll bereits zur Eröffnung durch die Straßenbahn angebunden sein. 【3-a5182c】

Zu 3.:

Vorgesehen sind etwa 930 Stellplätze auf rund 37.000 Quadratmetern Fläche. Angaben zu den Kosten wurden von der Deutschen Bahn nicht gemacht. 【3-a5182c】

Zu 7.:

Eine Fahrradstation nach dem Vorbild Münster sei nicht vorgesehen. Die Deutsche Bahn wolle jedoch im Rahmen des Projekts „Fahrradfreundliches Regierungsviertel“ Lösungen für den Fahrradverkehr entwickeln. 【3-a5182c】

Zu 8.:

Ein vollständiger Check-in für alle Fluggesellschaften sei nach damaligem Planungsstand nicht darstellbar. Möglichkeiten einer Annäherung an dieses Konzept sollten jedoch untersucht werden. 【3-a5182c】

Zu 9.:

Für die Straßen und Vorplätze seien teilweise provisorische Lösungen erforderlich, da Baustellen der Deutschen Bahn die vollständige Fertigstellung zur Eröffnung noch behindern würden. 【3-a5182c】

Zu 10.:

Die sogenannten Bügelbauten sollten zur Eröffnung im Rohbau fertiggestellt sein; der weitere Ausbau sollte anschließend erfolgen. 【3-a5182c】

Zu 11.:

Der Senat setzte sich für die vollständige Errichtung des ursprünglich geplanten Stadtbahndachs ein. Die Deutsche Bahn hatte das Dach aus Bauablaufgründen verkürzt. Eine dagegen gerichtete Klage Berlins wurde vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Mit dem Bau der Bügelbauten sollte die verbleibende Lücke in der Halle später geschlossen werden. 【3-a5182c】

Berlin, den 2. Juni 2004

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-a5182c】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Bahnverkehr: Regionalverkehrsvertrag Berlin-Brandenburg ohne Ausschreibung vergeben

Brandenburger und Berliner „Monopoly“?

Ereignis

Der FDP-Abgeordnete Klaus-Peter von Lüdeke fragte nach einer Überprüfung der Vergabe von Regionalverkehrsleistungen durch die EU-Kommission. Der Senat bestätigte entsprechende Prüfungen im Zusammenhang mit dem Regionalverkehrsvertrag für die Jahre 2002 bis 2012. Gleichzeitig vertrat er die Auffassung, dass sich der Vertrag im Rahmen des europäischen Rechts bewege und daher keine Intervention der EU-Kommission zu erwarten sei. 【2-25528d】

Details

Quelle: Drucksache 15/11193, Kleine Anfrage des Abgeordneten Klaus-Peter von Lüdeke (FDP). 【2-25528d】

Brandenburger und Berliner „Monopoly“? 【2-25528d】

Ich frage den Senat:

  1. Inwieweit treffen Meldungen zu, wonach die EU-Kommission auf Veranlassung eines privaten Anbieters die Vergabe des schienengebundenen Regionalverkehrs im Verbundnetz Berlin-Brandenburg an die Bahn AG auf wettbewerbsrechtliche Verstöße und sonstige wettbewerbsbezogene Aspekte hin überprüft?

  2. Um welche Regionalverkehrsleistungen handelt es sich hier, wann und für welchen Zeitraum wurden sie vereinbart? Inwieweit war der Senat beteiligt und hat er sich in den zuständigen Gremien für die Ausschreibung der Verkehrsleistungen eingesetzt?

  3. Kann die EU-Kommission gegen diese Vereinbarung nachträglich intervenieren? Wenn ja in welcher Form und ggf. mit welchen Konsequenzen?

  4. Ist nach Kenntnis des Senats auch die aktuelle Vereinbarung des Regierenden Bürgermeisters mit dem Chef der Bahn AG zum S-Bahnverkehr Gegenstand der Überprüfungen der EU-Kommission?

  5. Ist diese Vereinbarung mit dem VBB und den zuständigen Brandenburger Stellen abgestimmt worden und in welchem Sinne haben sie sich geäußert?

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Diese Meldungen treffen in Bezug auf die Sicherstellung der Erbringung der Regionalverkehrsleistungen in den Ländern Berlin und Brandenburg zu. 【2-25528d】

Zu 2.:

Es handelt sich um Regionalverkehrsleistungen für die Länder Berlin und Brandenburg für die Jahre 2002 bis 2012. Der Senat hat mit Senatsbeschluss vom 21. Januar 2003 den Abschluss des Vertrages über die Regionalverkehrsleistungen beschlossen. Der Senat hat sich nicht für die Ausschreibung dieses Verkehrsvertrages über Regionalverkehrsleistungen in den Jahren 2002 bis 2012 eingesetzt. Der Vertrag sieht allerdings die Ausschreibung von Verkehrsleistungen in einem Umfang von ca. 20 % des Gesamtvolumens während der Gesamtlaufzeit des Vertrages vor. 【2-25528d】

Zu 3.:

Der Vertrag bewegt sich innerhalb des europarechtlichen Rahmens, so dass mit einer Intervention der EU-Kommission nicht zu rechnen ist. 【2-25528d】

Zu 4. und 5.:

Zum S-Bahn-Verkehr gab es eine Verständigung zu den Eckpunkten eines Verkehrsvertrages über die Bedienung der Strecken im S-Bahn-Verkehr der Region Berlin-Brandenburg. Eine förmliche Vereinbarung ist nicht geschlossen worden. Die Vertragsverhandlungen dauern noch an. Die zuständigen Brandenburger Stellen sind über den Stand der Verhandlungen informiert. 【2-25528d】

Berlin, den 10. Februar 2004

In Vertretung

Ingeborg Junge-Reyer

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Tarife: Neu: City-Ticket bei der Bahn, City-Ticket in Berlin und Potsdam, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Seit 14. Dezember 2003 fahren Inhaber der #BahnCard 25 und 50 kostenlos vom #DB-Zielbahnhof mit S-Bahn, U-Bahn, Bus und Straßenbahn zur Zieladresse, wenn sie im Geltungsbereich des City-Tickets liegt.

In Berlin gilt es im #Tarifteilbereich A (plus Bahnhöfe Berlin- Lichtenberg, Nöldnerplatz, U Magdalenenstraße).

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Fahrplan: Alle Jahre wieder kommt der Fahrplanwechsel. Und wie immer, gibt es auch dieses Mal Gewinner, die von einem verbesserten Angebot profitieren, und Verlierer, denen man lieb gewonnene Verbindungen streicht., aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/zeitung/kurzmeldungen/471990.html

Kurzfristig hat sich die Bahn sogar noch zu einer Korrektur durchgerungen, die lange als unmöglich galt. Weil in Berlin am Bahnhof #Charlottenburg die Bauarbeiten länger dauern als geplant war, lässt die Bahn dort auch nach dem #Fahrplanwechsel die Züge der Regionalexpress-Linie #RE3 halten; Züge der Regionalbahn #RB10 aus #Nauen enden morgens nicht in #Charlottenburg, sondern fahren weiter bis #Ostbahnhof und nachmittags starten sie nicht erst in Charlottenburg, sondern ebenfalls bereits im Ostbahnhof. So können Fahrgäste der S-Bahn, bei der der Abschnitt von Charlottenburg bis #Zoo bis Mitte April gesperrt bleibt, weiter mit Regionalzügen ihre Fahrt fortsetzen, ohne in Busse umsteigen zu müssen.

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Tarife: Tarifänderungen, Mehr Vorteile für BahnCard-Kunden ab Fahrplanwechsel, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Am 14. Dezember 2003 ist nicht nur #Fahrplanwechsel, auch die nationalen und internationalen #Tarife werden von den Bahnen zu diesem Termin vermehrt geändert.

Bei der DB wird nach der Genehmigung durch die zuständige Behörde der Tarif im #Nahverkehr um 4 Prozent angehoben. Das gilt jedoch nicht bei Fahrten innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Hier gilt der Tarif des #VBB.

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Bahnverkehr: Bauen auf der Anhalter Bahn verschafft Zugverkehr Berlin-Leipzig/Halle Tempo, In einer Dreiviertelstunde von Luckenwalde nach Berlin, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Elf Stunden brauchte die #Postkutsche im Jahr 1824 zwischen #Luckenwalde und Berlin. Als hier 20 Jahre später die #Eisenbahn fuhr, schrumpfte die Zeit bis zum #Anhalter Bahnhof auf knapp eineinhalb Stunden, heute schafft es der RE selbst mit Umweg über den östlichen Ring in einer Stunde bis in die City.

Wenn im Jahr 2006 der #Ausbau der #Anhalter Bahn beendet ist, ist Luckenwalde aus Fahrzeitsicht Berliner Vorort. Nicht mal eine #Dreiviertelstunde fährt dann der #RegionalExpress bis zum Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof.

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Regionalverkehr: Bahnkonzept 2009 für Brandenburg vorgestellt Tangentialverkehr wird vernachlässigt, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002629

Das Konzept, das sich im Wesentlichen auf die Stärkung der #Radialstrecken von und nach Berlin konzentriert, wird vom Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) als ein Weg in die richtige Richtung begrüßt.

Bedauerlicherweise vernachlässigt dieses Konzept die #Flächenbahn (Ausnahme sind der Cottbusser und Südbrandenburger Raum Richtung Leipzig), d. h. Brandenburg hat sich von den Verkehren, die Berlin nicht berühren verabschiedet.

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Bahnverkehr + S-Bahn: Regionale Verkehrsgeschichte, 110 Jahre Kremmener Bahn, aus Punkt 3

http://87.79.14.240/p3/punkt3.nsf

Am 1. Oktober 1893 wurde die #Bahnstrecke #Schönholz – #Tegel – #Velten eröffnet. Es folgte am 20. Dezember 1893 der Abschnitt Velten – #Kremmen.

Zwischen #Nordbahn (Berlin– Stralsund) und Hamburger Bahn hatten die Städte und Gemeinden nordwestlich Berlins, im Barnim und im Havelland gelegen, endlich den ersehnten #Eisenbahnanschluss erhalten.

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