Laut einer Sprecherin der S-Bahn gab es bauseitige Verzögerungen, eine Brücke konnte erst am nachmittag aufgesetzt werden, hieß es. In den frühen Abendstunden sollte das fertige Konstrukt stehen. Am Dienstagmorgen sollen demnach auch alle Verkabelungen erledigt sein.
Neue Gestaltung macht Bahnhöfe zu Orten der Identifikation • Bedürfnisse von Fahrgästen im Fokus • Bahnfahren wird attraktiver
Die Deutsche Bahn (DB), die Landeshauptstadt #Potsdam und der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) kümmern sich gemeinsam in einem #Pilotprojekt um die Potsdamer Bahnhöfe. Das Leitbild: Potsdamer #Bahnhöfe als Leinwand der städtischen #Kulturlandschaft. Die Bahnhöfe erhalten durch das Einbeziehen von örtlicher Architektur, Geschichte und Kultur ein neues Gesicht.
Über der gläsernen #Kuppel des Ostbahnhofs wird am Wochenende in über 40 Meter Höhe eine riesige #Brücke über das gesamte Dach gebaut. Sie soll bei der #Sanierung des Bahnhofs helfen, führt aber erst einmal zu Einschränkungen. Von Georg Berger
Guido Beermann: „Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr zukunftssicher machen und die Mobilität im ganzen Land attraktiv gestalten. Um die Verkehrswende voranzutreiben, müssen wir den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel erleichtern und dafür attraktive Angebote schaffen. Ein wichtiger Mosaikstein sind dabei leistungsfähige und attraktive Bahnhöfe für Pendler und Ausflügler, wo man sowohl Autos als auch Fahrräder sicher abstellen kann. Barrierefreie Zugänge zum öffentlichen Verkehr ermöglichen auch Älteren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Familien mit Kindern und Kinderwagen einen bequemen und sicheren Einstieg in die Züge. Hierfür stellen wir der Stadt Erkner Fördermittel zur Verfügung.“
Ab dem heutigen Montag, den 18. Oktober 2021, ist der unter #Denkmalschutz stehende U-Bahnhof #Klosterstraße (#U2) stufenlos zugänglich. Umliegende öffentliche Verwaltungen, das #Landgericht, die historische #Parochialkirche sowie das älteste Restaurant Berlins sind nun #barrierefrei mit der U-Bahn zu erreichen. Die Arbeiten für den neuen Aufzug begannen im Januar 2020. Er verbindet die #Bahnsteigebene der U2 mit dem #Straßenland.
Der Berliner #Fahrgastverband#IGEB lud am 01.10.2021 zum #Fahrgastsprechtag #S-Bahn ein. Bedingt durch die weiter andauernde Corona-Pandemie fand der Termin erneut im Internet per Video-Übertragung statt. Bereits zum 13. Mal stellte Peter #Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH, dabei zunächst die aktuellen Themen in einer Präsentation vor, bevor es sich den Fragen der Zuschauer widmete, die vorab per E-Mail und während der Veranstaltung per Chat gestellt werden konnten.
Neues Leitsystem ab Anfang 2022 im Einsatz • Zusammenarbeit mit Startup aus konzerneigener Innovationsschmiede DB Mindbox
Blinkender Beton hilft Reisenden am Bahnhof #Südkreuz künftig, sich leichter am #Bahnsteig zu orientieren: Ab Anfang kommenden Jahres werden #LED-Leuchten durch unterschiedliche #Lichtmuster an der #Bahnsteigkante anzeigen, dass S-Bahnen ein- oder ausfahren und wo sie halten. Dafür startet die Deutsche Bahn (DB) jetzt die Bauarbeiten am Gleis 1. Perspektivisch zeigt die leuchtende Bahnsteigkante auch die #Auslastung in den einzelnen Wagen an. Ziel ist es, Reisenden den Einstieg in die S-Bahn leichter und damit schneller zu machen.
Die Chance, den seit Jahrzehnten gewollten #Bahnhof#Kamenzer Damm im Zuge der Arbeiten an der Bahnstrecke Dresdner Bahn mit zu errichten, gibt es nicht mehr. Die Arbeiten an der Strecke sind derzeit in vollem Gange. Damit ist der neue Bahnhof aber nicht vom Tisch. Derzeit laufen #Vorplanungen, um die #Baukosten für den Bahnhof zwischen den S-Bahnhöfen #Attilastraße und #Marienfelde abzuschätzen. Die notwendige #eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchung (#EBWU) ist laut #Senatsverkehrsverwaltung zwar abgeschlossen. Die Ergebnisse konnten jedoch noch nicht präsentiert werden.
Brandenburgs größter #Personenbahnhof, der #Cottbuser#Hauptbahnhof, ist als „Bahnhof des Jahres 2021“ ausgezeichnet worden. Diesen Titel vergibt der Verein „#Allianz pro Schiene“ einmal im Jahr.
Nach dem Umbau sei das gesamte Areal eine „moderne, kundenfreundliche #Verkehrsdrehscheibe“, heißt es in der Begründung der Jury am Mittwoch. Die Bahn hat in den vergangenen Jahren über 30 Millionen Euro in den Zweckbau aus den Siebzigerjahren investiert.