Radverkehr + Museum: Berliner Mauerweg wird instandgesetzt und barrierefrei gestaltet aus Senat

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Aus der Sitzung des Senats am 8. Januar 2019:

In seiner heutigen Sitzung hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, das Konzept zur #Ertüchtigung und zum Erhalt des #Mauerweges beschlossen. Der Mauerweg, der 160 Kilometer entlang der ehemaligen #DDR-Grenzanlagen rund um das frühere #Westberlin verläuft, soll in den kommenden Jahren erneuert und attraktiver gestaltet werden.

Teilabschnitte des Mauerwegs müssen neu gebaut oder saniert werden, damit eine durchgängig sichere und nutzerfreundliche Begeh- und Berollbarkeit gewährleistet ist. Die Maßnahmen zur Verbesserung und Instandsetzung sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

Als weltweit einmaliger #Themenpfad vermittelt der Berliner Mauerweg auf besondere Weise die #Geschichte des ehemals geteilten Deutschlands. Er hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil des Berlin-Tourismus entwickelt und bietet zugleich allen Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin und Brandenburg vielfältige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten.

Im Sommer 2018 erfolgte eine Bestandsaufnahme des gesamten Mauerweges. Betrachtet wurden die Art des Belags, Breite und Zustand der Wegeflächen sowie der angrenzenden Vegetationsbestände. Besonderes Augenmerk wurde auf die Barrierefreiheit gelegt. In der umfassenden Analyse wird die gesamte Strecke nach fünf Kategorien von „mangelfrei“ bis „Gefahrenstelle“ bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz eines insgesamt positiven Zustandes an zahlreichen Abschnitten Mängel vorliegen.

Die Pflege und Unterhaltung des Berliner Mauerweges obliegen bislang einer Vielzahl von Flächeneigentümern. Um ein kontinuierliches Qualitätsmanagement zu gewährleisten, ist die Übertragung des Projekt-, Bau- und Betriebsmanagements des Mauerweges an die Grün Berlin GmbH vorgesehen.

Mit eingebunden in die Bestandsaufnahme waren die Berliner Bezirke, die Brandenburger Gemeinden sowie weitere Verwaltungen und Institutionen, die für Teilflächen des Berliner Mauerweges zuständig sind. Der kontinuierliche Austausch mit allen Beteiligten soll auch in Zukunft fortgeführt werden.

Die Kosten für die anstehenden Ertüchtigungs- und Entwicklungsmaßnahmen belaufen sich in den kommenden Jahren voraussichtlich auf rund 12,4 Mio. €. Die Kosten sind im Entwurf des Doppelhaushalts 2020/21 angemeldet. Darüber hinaus wird wegen der herausragenden touristischen Bedeutung des Mauerweges eine Förderung über Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) angestrebt.

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Rückfragen: Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Telefon: (030) 9025-1090

S-Bahn: So erlebte die S-Bahn nach dem Mauerfall ihre Renaissance S-Bahn-Fahrer Dieter Müller ist mit seinen Zügen auch zu DDR-Zeiten durch die Hauptstadt gefahren. Doch erst nach dem Mauerfall mögen die Berliner das Verkehrsmittel wieder., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/25-jahre-mauerfall/article134106230/So-erlebte-die-S-Bahn-nach-dem-Mauerfall-ihre-Renaissance.html Seinen alten Dienstausweis hat Dieter Müller noch. Eine kleine Klappkarte aus hellgrün bedruckter Pappe, mit seinem Passbild aus sehr jungen Jahren. Das Besondere an dem vergilbten Papier ist die knallrote Zusatzseite. „Der Inhaber dieses #Dienstausweises ist berechtigt, zur Ausübung seines Dienstes in #Westberlin die Staatsgrenze zwischen Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, und Berlin (West) zu überschreiten“, steht da im sperrigen Amtsdeutsch drauf. Ein Ausweis, um den Müller von vielen seiner Kollegen beneidet wurde. Denn damit konnte der heute 75 Jahre alte Johannisthaler problemlos eine „Grenze“ passieren, die für die allermeisten DDR-Bürger schier unüberwindbar war.

Müller gehörte zu den wenigen #Ost-Eisenbahnern, die in den Zeiten der Teilung die #S-Bahn auch im Westteil Berlins fahren durften. Die Besatzungsmächte hatten sich nach Kriegsende darauf geeinigt, dass die im Osten ansässige Deutsche Reichsbahn für den Schienenverkehr auch in den Westsektoren der Stadt zuständig ist. Damit verbunden waren die Betriebsrechte für den S-Bahn-Verkehr. Was zunächst eine pragmatische Lösung war, sollte nach dem Mauerbau zum Politikum werden. Während die DDR mit ihrer Reichsbahnpräsenz stets einen Fuß im Westen der Stadt hatte, boykottierten dessen Bewohner den …

S-Bahn: So erlebte die S-Bahn nach dem Mauerfall ihre Renaissance S-Bahn-Fahrer Dieter Müller ist mit seinen Zügen auch zu DDR-Zeiten durch die Hauptstadt gefahren. Doch erst nach dem Mauerfall mögen die Berliner das Verkehrsmittel wieder., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/25-jahre-mauerfall/article134106230/So-erlebte-die-S-Bahn-nach-dem-Mauerfall-ihre-Renaissance.html

Seinen alten Dienstausweis hat Dieter Müller noch. Eine kleine Klappkarte aus hellgrün bedruckter Pappe, mit seinem Passbild aus sehr jungen Jahren. Das Besondere an dem vergilbten Papier ist die knallrote Zusatzseite. „Der Inhaber dieses #Dienstausweises ist berechtigt, zur Ausübung seines Dienstes in #Westberlin die Staatsgrenze zwischen Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, und Berlin (West) zu überschreiten“, steht da im sperrigen Amtsdeutsch drauf. Ein Ausweis, um den Müller von vielen seiner Kollegen beneidet wurde. Denn damit konnte der heute 75 Jahre alte Johannisthaler problemlos eine „Grenze“ passieren, die für die allermeisten DDR-Bürger schier unüberwindbar war.

Müller gehörte zu den wenigen #Ost-Eisenbahnern, die in den Zeiten der Teilung die #S-Bahn auch im Westteil Berlins fahren durften. Die Besatzungsmächte hatten sich nach Kriegsende darauf geeinigt, dass die im Osten ansässige Deutsche Reichsbahn für den Schienenverkehr auch in den Westsektoren der Stadt zuständig ist. Damit verbunden waren die Betriebsrechte für den S-Bahn-Verkehr.
Was zunächst eine pragmatische Lösung war, sollte nach dem Mauerbau zum Politikum werden. Während die DDR mit ihrer Reichsbahnpräsenz stets einen Fuß im Westen der Stadt hatte, boykottierten dessen Bewohner den …