Regionalverkehr: Fahrgastsprechtag Regionalverkehr 2016, aus Bahninfo

http://www.bahninfo.de/artikel/11045/fahrgastsprechtag-regionalverkehr-2016/

Am 27.09.2016 fand im Bahnhof Lichtenberg der #Fahrgastsprechtag #Regionalverkehr statt. Der Einladung des Berliner #Fahrgastverbandes #IGEB gefolgt sind Renado #Kropp, Leiter Angebotsplanung bei DB #Regio Nordost, Detlef #Bröcker, Geschäftsführer der #Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), Robert #Palm, Leiter Betrieb bei der Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (#ODEG), und mit Friedemann #Keßler, Leiter Regionalbereich Ost, ein Vertreter von DB #Station & Service. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) war dieses Jahr hingegen nicht vertreten.

Rückblick 2016
Fahrzeug- und Personalprobleme

Während die Betriebsübernahme der Linie RB 34 (Stendal – Rathenow) zum Fahrplanwechsel 2016 für die ODEG störungsfrei ablief, hatte die NEB mit der Übernahme der Linien RB 12 (Berlin-Ostkreuz – Templin) und RB 54 (Berlin Gesundbrunnen/Löwenberg – Rheinsberg) große Probleme. Zum Einen fand keine Personalübernahme von DB Regio für diese Linien statt und zum Anderen waren aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktsituation bei den Triebfahrzeugführern auch nur wenige Neueinstellungen möglich, so dass die zusätzliche Einbindung von externen Dienstleistern erforderlich wurde.
Ebenso problematisch war und ist die Fahrzeugsituation. Entgegen der Vereinbarung waren vor der Betriebsaufnahme die sieben neuen zweiteiligen Link-Fahrzeuge nicht vollständig ausgeliefert und darüber hinaus auch nicht zugelassen, so dass zunächst die Talent-Fahrzeuge weiter verkehren mussten. Ein Teil dieser Fahrzeuge verließen die NEB jedoch zum Mai 2016, so dass es zu einem ungenügenden Fahrzeugbestand kam. Zwar wurden die Link-Fahrzeuge im Juni für den Fahrgastbetrieb zugelassen, jedoch mussten nun die Triebfahrzeugführer erst einmal ausgebildet werden, so dass die Fahrzeuge weiterhin nicht für den regulären Betrieb zur Verfügung standen und darüber hinaus auch noch das Fahrpersonal von den Fahrgastzügen abzog. So kam es bis Ende August zu folgenden Einschränkungen: Ausfall von Doppeltraktionen, Brechung der Umläufe der Linie RB 27 in Basdorf sowie Einstellung der Gesundbrunnen-Verkehre und SEV zwischen Seelow-Gusow und Kostrzyn auf der Linie RB 26. Seit dem 5. September werden die sieben Link-Triebfahrzeuge auf den Linien RB 26 (ausschließlich) und RB 54 (gelegentlich) eingesetzt und die gebrochenen Verkehre und der Umstieg in Basdorf konnten entfallen. Auch die Gesundbrunnen-Verkehre wurden wieder aufgenommen. Allerdings verkehren die Link-Fahrzeuge noch nicht zuverlässig, so dass es trotz mehrerer Techniker des Herstellers …

Regionalverkehr: Niederbarnimer Eisenbahn Regionalbahn fehlen Fahrer und Fahrzeuge Der Niederbarnimer Eisenbahn fehlen Züge und Fahrer. Deswegen kommt es zu Einschränkungen im Angebot., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/niederbarnimer-eisenbahn-regionalbahn-fehlen-fahrer-und-fahrzeuge/13920276.html

Es ist fast so wie einst bei der S-Bahn: Weil #Fahrer und #Fahrzeuge #fehlen, fallen Fahrten aus oder Züge fahren mit weniger Wagen als vorgesehen. Dieses Mal trifft es die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), die vorwiegend nördlich und östlich von Berlin im Auftrag des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) Strecken betreibt. In einem offenen Brief an die Fahrgäste bittet das Unternehmen um Verständnis für die Einschränkungen des Angebots.

Am drastischsten ist der Einschnitt auf der RB 26 (Lichtenberg–Kostrzyn/Küstrin). Voraussichtlich bis 4. September fahren nur noch zwischen Lichtenberg und Seelow-Gusow Züge, wobei nach Angaben des Unternehmens auch in der Hauptverkehrszeit nur ein Triebwagen eingesetzt werden kann. Normal fährt eine Zwei-Wagen-Einheit. Und im Ersatzverkehr mit Bussen müssen Fahrgäste nach Kostrzyn in Kietz ein weiteres Mal in einen Kleinbus umsteigen: Der größere Ersatzbus ist zu schwer für die Oderbrücke.

Hersteller hat Fahrzeuge verspätet geliefert

Auf der RB 27 (Berlin–Groß Schönebeck/Schmachtenhagen) entfallen zunächst in dieser Woche die Fahrten nach Gesundbrunnen. Zudem sei damit zu rechnen, dass Fahrgäste Richtung Wensickendorf bis Ende August in Basdorf umsteigen müssen, teilte das Unternehmen mit. Auch auf weiteren Strecken fallen vereinzelt Fahrten aus. Am Wochenende fuhren zwischen Löwenberg und …

Bahnindustrie + Regionalverkehr: Pesa Neue Züge aus Polen für Berlin und Brandenburg aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/pesa-neue-zuege-aus-polen-fuer-berlin-und-brandenburg-24242834

Strausberg –

Eine markante Frontpartie und ein satter Dieselmotorensound: Der neue Zug für Berlin und Brandenburg macht Eindruck. Am Donnerstag stellte die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) zwei Exemplare im Bahnhof Berlin- Friedrichstraße vor, dann brach das blau-weiße Duo zur Sonderfahrt auf. „Ein historisches Ereignis“, sagte die Brandenburger Infrastrukturministerin Kathrin #Schneider. Dies seien die ersten Triebwagen des #polnischen Herstellers #Pesa, die für Deutschland eine Zulassung haben, erklärte die SPD-Politikerin. Auch der stellvertretende polnische Ministerpräsident Mateusz #Morawiecki kam zur Feier am Gleis 2.

Sieben neue Züge werden nach und nach auf den Gleisen dieser Region erscheinen. Sie haben 140 Sitzplätze und Raum für zwei Rollstühle sowie zwölf Fahrräder. Nicht zu vergessen: Klimaanlagen, Videokameras und barrierefreie Toiletten. Zwei längere Züge mit 200 Sitzen sind bestellt, das #Eisenbahn-Bundesamt hat sie aber noch nicht zugelassen. Das Verfahren hat 2012 begonnen.

Mehr Züge über die Oder

#Link“ heißen die Fahrzeuge, die 140 Kilometer pro Stunde schaffen. Das ist englisch und bedeutet Verbindung. In diesem Fall geht es auch um eine internationale Verbindung, so NEB-Chef Detlef #Bröcker. Zwar soll ihr Einsatz auf der Regionalbahnlinie #RB27 beginnen, wo sie zwischen Klosterfelde und Berlin-Gesundbrunnen fahren – vielleicht ab Ende nächster Woche. Doch bereits in der nächsten Stufe werden sie auf der RB 26, die Kostrzyn (Küstrin) mit Strausberg und Berlin-Lichtenberg verbindet, zu sehen sein. „Den Anfang macht wahrscheinlich der Frühzug aus Polen, der nach Rheinsberg weiterfährt“, so Bröcker.

Die einstige Preußische Ostbahn, auf der heute Wochenendpendler aus Polen sowie Ausflügler und Einkaufsbummler aus …

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Endlich ist es soweit: Triebwagen des polnischen Herstellers PESA erhalten Zulassung für die Niederbarnimer Eisenbahn, aus DBV

Pressedienst des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes vom 6. Juni 2016

Der Schienenverkehr hat es immer noch schwer in Europa. Jeder Staat pocht auf sein Recht der nationalen #Zulassung von ausländischen #Eisenbahnfahrzeugen. So hat es fast drei Jahre gedauert, ehe am vergangenen Freitag endlich das #Eisenbahnbundesamt sein ok für den Fahrgasteinsatz der #PESA-Triebwagen in Brandenburg auf den Linien der #Niederbarnimer Eisenbahn gab. Erinnert sei daran, dass diese Triebwagen seit 2011 in größerer Stückzahl an verschiedene ausländlische Bahnen ausgeliefert wurden. In der Automobilindustrie sind solche teuren, unkalkulierbaren und extrem langen Zulassungsprozeduren undenkbar. Schnell würde hier die gut funktionierende Lobby die zuständigen Politiker davon überzeugen, dass es wesentlich einfacher und schneller gehen muss.

Die neuen, zwei- und dreiteiligen PESA-Triebwagen der Marke „Shark“ (deutsch: Hai) haben mindestes 140 Sitz-, 2 Rollstuhlplätze und ausreichend Platz für 12 Fahrräder. Vornehmlich auf der Regionalbahlinie #26, der Verbindung von Berlin-Lichtenberg nach #Küstrin (#Kostrzyn), werden sie zu sehen sein.

Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband wünscht der Niederbarnimer Eisenbahn viel Erfolg beim Einsatz und eine hohe Akzeptanz bei den Fahrgästen. Zudem hofft der DBV-Landesverband, dass die Direktverbindungen ohne Umsteigen in Küstrin (Kostrzyn) weiter ausgebaut werden.

Pressekontakt: Michael Hasse, Landesvorsitzender, Ruf 01 76 / 62 26 21 49

Regionalverkehr: Berlin-Pankow Hoffnung für die Heidekrautbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berlin-pankow-hoffnung-fuer-die-heidekrautbahn-24016316

Eigentlich ist alles klar. Alle bisherigen Untersuchungen sprechen für dieses #Verkehrsprojekt im Berliner #Norden, und seit 2011 gibt es auch schon eine Genehmigung. Die Kosten hielten sich in Grenzen. Viele Menschen würden profitieren, wenn die Strecke wieder aufgebaut würde.

Brandenburger kämen zügiger nach Berlin, Berliner bequemer nach #Wandlitz oder in die #Schorfheide – und das #Märkische #Viertel hätte Bahnanschluss. Dennoch kommt das Projekt, die #Heidekrautbahn in Pankow zu einer neuen Umlandverbindung auszubauen, kaum voran. Jetzt plant Detlef #Bröcker, Chef der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), einen neuen Anlauf.

Der Mann hat Durchhaltevermögen. „Wir bleiben dran“, sagt Bröcker. Er kündigt neue Gespräche mit der Senatsverwaltung an, damit in Zukunft wieder Züge von Gesundbrunnen über Wilhelmsruh nach Basdorf und Groß Schönebeck fahren können. Die Strecke führt nicht nur zum Märkischen Viertel mit seinen 40.000 Einwohnern und in den besiedelten Speckgürtel. Sie erschließt auch ein Ausflugsparadies, das weitere Fahrgastnachfrage garantiert. Wandlitz- und Liepnitzsee laden zum Baden ein. Und in der Schorfheide, nach deren lila blühender Erika die Bahnlinie benannt wurde, lässt es sich gut wandern.

Heute fahren die NEB-Züge in Karow ab, weit von der Innenstadt entfernt. Würden sie im zentrumsnahen Bahnhof Gesundbrunnen beginnen, würde die Reise …

Regionalverkehr: Private Bahnen mit rund 40 Prozent Marktanteil – Deutsche Bahn verliert weiter an Bedeutung im Regionalverkehr aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2016/03/deutsche-bahn-verluste-regionalverkehr-brandenburg.html

Die #Niederbarnimer Eisenbahn nimmt Karfreitag die letzte von neun Strecken in Betrieb, die sie der #Deutschen Bahn #abgejagt hat. Die ist beim Regionalbahnverkehr zwar weiter klarer Marktführer in Berlin und Brandenburg, doch ihr #Marktanteil in der Region fällt auf das bisher niedrigste Niveau. Von Johannes Frewel 

Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) hat 2013 im Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für zwei Lose mit insgesamt neun Regional-Strecken erhalten. Damit hatte sie der Bahn insgesamt knapp fünf Millionen Zugkilometer im Wettbewerb abgejagt. Schrittweise hat die NEB die Strecken übernommen.

Am Freitag folgt die letzte gewonnene Strecke: die Regionalbahn RB 54. Sie fährt von Berlin über die historische Klienbahnstrecke nach Rheinsberg und nimmt nun ihren Sommer-Saisonbetrieb auf. "Wir hatten Anfang 2013 den Zuschlag und Ende 2014 die Betriebsaufnahme für das Netz in Brandenburg bekommen", erinnert sich NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker bei der Probefahrt.

Bahn will Regio-Marktanteile weiter senken

Mit der Regionalbahn 54 der NEB geht zumindest bis zum Ende des Vertrags 2024 ein deutlicher Einbruch des Marktanteils der Deutschen Bahn einher. Offiziell räumt die Bahn ein, dass die privaten Wettbewerber wie etwa die NEB dem Staatskonzern bundesweit lediglich ein Fünftel des Regionalbahnmarkts streitig gemacht haben. Bis 2020 geht es weiter bergab. Aber die Bahn wolle ihren Marktanteil verteidigen. "Wir möchten insgesamt dafür sorgen, dass wir nicht unter einen Marktanteil von …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe + U-Bahn + Straßenbahn + S-Bahn: Fahrplanwechsel am 13. Dezember Das ändert sich im Berliner Nahverkehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/fahrplanwechsel-am-13–dezember-das-aendert-sich-im-berliner-nahverkehr,10809298,32911298.html

Mit dem bundesweiten #Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn halten erstmals seit 170 Jahren Regionalbahnen am Berliner #Ostkreuz. Hierfür wurde am Sonntag ein Regionalzug-Bahnsteig in Betrieb genommen.
Seit Sonntagmorgen können die Berliner vom Ostkreuz aus direkt ins Umland reisen: Der Bahnhof, an dem bislang nur S-Bahnen hielten, wird ein richtiger Bahnhof. Und das wird auch das umliegende Viertel in Friedrichshain verändern.

Am Regionalbahnsteig im oberen Teil sollen nicht nur rote Züge der Deutschen Bahn nach #Lübben–#Senftenberg sowie #Eberswalde halten. Außer der Regionalbahnlinie #RB24 führen zwei weitere Strecken zum Ostkreuz. Blauweiße Triebwagen der #Niederbarnimer Eisenbahn dieseln auf den Linien #RB12 und 25 nach #Templin und #Werneuchen, ebenfalls täglich im Stundentakt.
Für Berliner entstehen so neue Fahrmöglichkeiten – zum Beispiel, wenn sie in der Therme Templin baden oder im Spreewald paddeln möchten. Aber auch Pendler und Berlin-Besucher aus dem Umland profitieren, sagte Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. „Ich freue mich, dass das Ostkreuz jetzt auch mit Regionalbahnen aus Brandenburg erreichbar ist“, sagte die SPD-Politikerin, die an diesem Sonnabend um kurz nach elf den neuen Bahnsteig symbolisch in Betrieb nimmt – gemeinsam mit Berlins Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD).
Am Montag beginnt der neue Alltag am Ostkreuz. Nach und nach werden sich die Verbindungen herumsprechen. Von Ende 2017 an sollen weitere Züge dort halten. Für den Regionalexpress nach Potsdam, Magdeburg, Cottbus und Wismar und die Regionalbahn nach Kostrzyn (Küstrin) entstehen im unteren Teil Bahnsteige. Auch der Flughafen BER wird schnell zu erreichen sein. Nicht zu vergessen: Die Straßenbahn, die Linie 21, hält von 2019 an vor der Tür. Allerdings: Eine Bahnhofstoilette ist weiter nicht geplant.
Vorbei mit der Insel der Nostalgie

Schon jetzt gibt es am Ostkreuz, das seit 1933 so heißt (vorher Stralau-Rummelsburg), viel Betrieb. „Der Bahnhof ist der am meisten frequentierte Nahverkehrs-Umsteigebahnhof in Berlin mit täglich 205.000 Reisenden“, so Schneider. Vergessen sind die Zeiten, als das unsanierte Ostkreuz eine Insel der Nostalgie war: mit Bahnsteigdächern aus Teerpappe, Emailleschildern aus Reichsbahnzeiten, ausgelatschtem …

Regionalverkehr: Rheinsberg: Abschied von der roten Bahn, aus MAZ

http://www.maz-online.de/Themen/Auto-Mobiles/Rheinsberg-Abschied-von-der-roten-Bahn

Die #roten #Züge wird man in #Rheinsberg nicht mehr sehen. Die neuen sind #blau-weiß-gelb und gehören zur #Niederbarnimer Eisenbahn. Sie wird die Deutsche Bahn auf der Strecke Berlin – Rheinsberg ablösen. Am Sonntag rollte der letzte „Rote“ – und der letzte Lokführer bekam zum Abschied ein Geschenk.
#Rheinsberg. Dieser Zug endet hier. Zum allerletzten Mal bediente die Deutsche Bahn am Sonntag die Strecke #RB54 von Berlin #Lichtenberg nach Rheinsberg – mit Halt in Oranienburg, Löwenberg und #Lindow. Zur Feier des Tages bedankte sich Gottfried Koch, der zweite Vorsitzende der AG Bahnhof Rheinsberg, die auch das Eisenbahnmuseum betreibt, beim „letzten Lokführer“ Sven Hannemann. Er ist einer von zwölf Stammfahrern der Strecke und schaut mit etwas Wehmut auf die 20 Jahre zurück. „Ich mochte die Strecke, dank der Natur und der vielen Tiere“, sagt er und gesteht, dass ihm der Abschied schwerfällt. „Das ist schon ein Einschnitt und wird mir fehlen“, sagt er. Arbeitslos wird er indes nicht. Und er ist froh, dass der Betrieb weitergeht. „Besser so, als wenn die Strecke ganz stillgelegt wird“, sagt er.
Eine Strecke mit bewegter Geschichte
Denn die hat Tradition, so erzählt Gottfried Koch. Bereits 1896 fuhr die Löwenberg-Lindower Kleinbahn zwischen diesen Orten, wurde 1899 bis …

Regionalverkehr: Kritische Fragen zur Bahn-Pünktlichkeit , aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1381396 #Wandlitz (MOZ) Der Service der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB) sorgt im Wandlitzer Raum meist für zufriedene Reaktionen. Neuerdings aber, so unsere Wandlitzer Leserin Liane Taschies, häuften sich #Verspätungen und #Ausfälle. „Die NEB propagiert in der örtlichen Presse Zuverlässigkeit und Kundenfreundlichkeit, davon ist sie momentan meilenweit entfernt“, schlussfolgert die langjährige NEB-Kundin und benennt Gründe für ihre Meinung. So habe sie am 1. April auf den Bahnsteig in Berlin Karow gestanden, um 17.27 Uhr mit einem Zug nach Wandlitz durchzufahren.

„Der Zug kam und es wurde vom Zugpersonal durchgesagt, dass wir nicht einsteigen sollen. Der Zug fuhr raus und blieb im Nebengleis stehen. Es gab für die Fahrgäste keinerlei Information, auch nicht durch die Anzeigetafel in Berlin-Karow. Nach etwa 15 Minuten Stehen in der Kälte kam der Zug. Der Schaffner lief zur Fahrkartenkontrolle durch den Zug und auf Nachfrage der Fahrgäste, warum nichts in Karow angesagt worden sei, meinte er, dass der Fahrzeugführer etwas anderes zu tun hätte, als Durchsagen zu machen, er musste schließlich den Zug reparieren.“ Als daraufhin gesagt wurde, dass auch ein Schaffner Durchsagen machen könne, hätte dieser geantwortet, dass Durchsagen nicht …

Regionalverkehr + VBB: NEB startet erfolgreich in den Frühling VBB zieht positive Bilanz zum Betreiberwechsel im Netz Ostbrandenburg

http://www.vbb.de/de/article/presse/neb-startet-erfolgreich-in-den-fruehling/55607.html Der im Dezember stattgefundene Betreiberwechsel im Schienennetz #Ostbrandenburg ist gut verlaufen. Die #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB Betriebsgesellschaft mbH) hatte im Wettbewerb die Regionalbahnlinien #RB35, #RB36, #RB60, #RB61, #RB62 und #RB63 gewonnen und den Betrieb übernommen. Nach drei Monaten zieht der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Bilanz: Die Züge fahren zuverlässig und pünktlich. Einziger Wermutstropfen ist der zunehmende Vandalismus an den Fahrausweisautomaten.

Die NEB ist im VBB kein unbekanntes Verkehrsunternehmen. Sie ist im grenzüberschreitenden Schienenverkehr auf der RB26 von Berlin-Lichtenberg nach Kostrzyn unterwegs und befährt erfolg-reich die RB27, die so genannte Heidekrautbahn. Ihr gaben die Fahrgäste bei den regelmäßig stattfindenden Qualitätsbefragun-gen in 2014 die Traumnote Eins. Die NEB nimmt damit eine Spit-zenposition bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen ein, die im Verbundgebiet ihre Leistungen erbringen. Im Dezember 2014 hat die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) das so genannte Schienennetz Ostbrandenburg von der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) übernommen. Die Regionalbahnlinien RB35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Klinikum, RB36 Frankfurt(Oder) – Beeskow – Königs Wusterhausen, RB60 Eberswalde – Frankfurt (Oder), RB61 Angermünde – Schwedt sowie RB62 Prenzlau – Angemünde (-Eberswalde) und RB63 Eberswalde – Joachimsthal wurden im Wettbewerb vergeben. Das wirtschaftlichste und für die Fahrgäste qualitativ beste Angebot hatte gewonnen. Die im Verkehrsvertrag festgelegte regelmäßige Qualitätsprüfung zur Pünktlichkeit der Züge ergab bei der NEB für den Monat Januar einen Pünktlichkeitsgrad von 97,62 Prozent. Auch fuhren die Züge sehr zuverlässig: von den insgesamt 4.732 Fahrten auf den Strecken fielen im Januar nur vierzehn aus. Zu kämpfen hatte die NEB im Januar und Februar mit einigen Vandalismusschäden an den Fahrausweisautomaten. Beschädigungen durch explodierende Böller zum Jahreswechsel konnten binnen einem Tag repariert werden. Dort wo Automaten durch Sprengung komplett zerstört wurden, wurde auf den Verkauf von Fahrscheinen über die Zugbegleiter ausgewichen oder es wird noch Ersatz beschafft. Der dadurch entstandene Sachschaden in Höhe von rund 60.000 Euro hat die NEB dazu bewogen weitere zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an den Fahrausweisautomaten zu prüfen. Die Niederbarnimer Eisenbahn selbst möchte die Fahrgäste durch Leistung und Service überzeugen. Kundenbetreuer in jedem Zug stehen als kompetente Ansprechpartner sowie für Hilfestellung zur Verfügung und verkaufen Kaffee, Tee und Wasser an die Fahrgäste oder rufen auf Wunsch auch ein Taxi für die Weiterfahrt. Soeben erschienen ist die Broschüre „Schöne Aussichten“ mit Ausflugs- und Touren-Tipps für die Region Ostbrandenburg. Und am 18. April findet der 12. NEB WanderExpress statt, natürlich auf einer der neuen Linien, der RB36. Alle Informationen dazu gibt es auf NEB.de.