Wie viele Kilometer #Straßenbahngleis sind jeweils in den Jahren 2023, 2024 und 2025 #erneuert worden? Wie viele Kilometer davon sind als #Neues Berliner Straßenbahngleis erneuert worden und wie viele als #Rahmengleis? Bitte einzeln für das jeweilige Jahr angeben!
Frage 2:
Wie viele Kilometer Straßenbahngleis sollen 2026 erneuert werden? Wie viele Kilometer davon sollen als Neues Berliner Straßenbahngleis erneuert werden und wie viele als Rahmengleis? Wie hoch sind die geplanten #Investitionen?
Frage 3:
Wie viele Kilometer Straßenbahngleis müssten aufgrund der erwarteten Lebensdauer rechnerisch jährlich erneuert werden?
Antwort zu den Fragen 1, 2 und 3:
Die Fragen 1, 2 und 3 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„ Die BVG führt eine zustands- und bedarfsorientierte Instandhaltung durch. Eine durchschnittliche Kilometerzahl ist nicht aussagekräftig, da die Notwendigkeit zur Erneuerung maßgeblich von Faktoren wie der #Liniendichte, #Taktung oder #Kurvenradien zusammenhängt. Die „#Lebensdauer“ der Anlagen variiert entsprechend stark.
Im Rahmen von Instandsetzungen und Instandhaltungen wurden
2023 7.130 m Straßenbahngleis erneuert, davon 7.130 m als Neues Berliner Straßenbahngleis,
2024 10.600 m Straßenbahngleis erneuert, davon 2.520 m als Neues Berliner
Straßenbahngleis,
2025 7.249 m Straßenbahngleis erneuert, davon 6.710 m als Neues Berliner Straßenbahngleis.
Im Rahmen des Instandhaltungsprogramms sind für das Jahr 2026 die Erneuerung bzw. Instandhaltung von 11.340 m als Neues Berliner Straßenbahngleis geplant.“
Zur Frage der Investitionssummen in 2026 siehe Antwort 4, 5 und 6.
Frage 4:
Wie viele #Weichen und #Kreuzungen sind in den Jahren 2023, 2024 und 2025 bei der Straßenbahn erneuert worden? Bitte jeweils einzeln für die Jahre und unterschieden nach Weichen und Kreuzungen ausweisen!
Frage 5:
Wie viele Weichen und Kreuzungen sollen 2026 bei der Straßenbahn erneuert werden? Wie hoch sind die geplanten Investitionen? Bitte jeweils einzeln nach Weichen und Kreuzungen ausweisen!
Frage 6:
Wie viele Weichen und Kreuzungen müssten bei der Straßenbahn aufgrund der erwarteten Lebensdauer rechnerisch jährlich erneuert werden?
Antwort zu den Fragen 4, 5 und 6:
Die Fragen 4, 5 und 6 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„ Die BVG wendet bei Weichenanlagen und Kreuzungen ebenfalls eine zustands- und bedarfsorientierte Instandhaltung an. Das individuelle Alter der jeweiligen Anlage, sowie die Intensität der Befahrung, insbesondere bei Weichen, spielen eine wesentliche Rolle für den tatsächlichen Erneuerungszeitpunkt. Der Zustand der Weichenanlagen wird fortlaufend
überwacht und regelmäßig bewertet, sodass erforderliche Erneuerungsmaßnahmen rechtzeitig eingeplant und umgesetzt werden.
2023 sind 45 Weichenanlagen und 15 Kreuzungen im Straßenbahnnetz erneuert worden.
2024 sind 65 Weichenanlagen und 11 Kreuzungen im Straßenbahnnetz erneuert worden.
2025 sind 38 Weichenanlagen und 8 Kreuzungen im Straßenbahnnetz erneuert worden.
Für das Jahr 2026 ist planmäßig der Einbau von 29 neuen Weichenanlagen sowie von 9 Kreuzungen vorgesehen. Die geplanten Gesamt-Investitionen für die Erneuerung im Bereich Straßenbahn für 2026 betragen insgesamt 25.554.000 EUR. Ein Herunterbrechen auf einzelne Bestandteile wie (einzelne) Gleise, Kreuzungen, Weichen, Oberleitungen usw. ist nicht darstellbar, da dies durch die BVG nicht erfolgt.“
Frage 7:
In welcher Höhe wurden Investitionen für die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Kreuzungen und #Oberleitung der Straßenbahn jeweils in den Jahren 2023, 2024 und 2025 umgesetzt?
Frage 8:
In welcher Höhe waren Investitionen für die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Kreuzungen und Oberleitung der Straßenbahn jeweils in den Jahren 2023, 2024 und 2025 geplant?
Frage 9:
Was sind die Gründe für die Diskrepanz zwischen Erneuerungsbedarf bei der Straßenbahn-Streckeninfrastruktur und den tatsächlich umgesetzten Erneuerungen?
Frage 10:
Mit welchen Maßnahmen soll die Lücke zwischen nötigen und umgesetzten Erneuerungen geschlossen werden?
Antwort zu den Fragen 7, 8, 9 und 10:
Die Fragen 7, 8, 9 und 10 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„ Planungs- und Genehmigungsprozesse für Baumaßnahmen sind im Laufe der Zeit langwieriger geworden, unter anderem durch steigende gesetzliche Anforderungen und begrenzte personelle Kapazitäten.
Im Rahmen der Unternehmensstrategie „ Stabilität vor Wachstum“ tätigt die BVG gezielte Investitionen, um in den vergangenen Jahren nicht realisierte Maßnahmen in der Infrastruktur nachzuholen.
Darüber hinaus werden im Rahmen der Neuorganisation der BVG verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das #Instandhaltungsprogramm zu optimieren. Hierbei werden #Maßnahmenbündelungen geprüft, Prozesse effizienter gestaltet und Abstimmungen mit relevanten Stakeholdern im Planungs- und Bauprozess intensiviert.
Im Rahmen des Infrastrukturprogramms wurde 2023-2025 wie folgt investiert:
2023= 21.700.000,00 EUR,
2024= 31.600.000,00 EUR,
2025= 27.200.000,00 EUR.
Eingeplant wurde im Rahmen des Infrastrukturprogramms 2023-2025 wie folgt:
2023= 35.000.000,00 EUR,
2024= 16.000.000,00 EUR,
2025= 16.000.000,00 EUR.
Ein Herunterbrechen auf einzelne Bestandteile wie (einzelne) Gleise, Kreuzungen, Weichen, Oberleitungen usw. ist nicht darstellbar, da dies durch die BVG nicht erfolgt. Es handelt sich hierbei um Gesamt-Investitionen.“
Frage 11:
Welche seit mindestens sechs Monaten bestehenden #Langsamfahrstellen gibt es derzeit im Berliner #Straßenbahnnetz? Bitte einzeln ausweisen und mit jeweiligem Ort, der Länge, der Geschwindigkeit und dem Grund für die Anordnung angeben!
Frage 12:
Wie viele Langsamfahrstellen im Straßenbahnnetz konnten in den Jahren 2023, 2024 und 2025 aufgehoben werden? Bitte jeweils Anzahl und Längen für die einzelnen Jahre angeben!
Antwort zu den Fragen 11 und 12:
Die Fragen 11 und 12 werden aufgrund ihres Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„ Im rund 200 km langen Streckennetz der Berliner Straßenbahn bestehen derzeit 32 temporäre Langsamfahrstellen, die aus Gründen der Betriebssicherheit sowie der Verkehrssicherheit seit mindestens sechs Monaten bestehen (s. Anlage „ Langsamfahrstellen_temporär“ ).
Eine automatisierte Auswertung der in den Jahren 2023, 2024 und 2025 aufgehobenen
Langsamfahrstellen, einschließlich der jeweils betroffenen Längen, ist derzeit nicht möglich.
Die dafür relevanten Dienstanordnungen müssen manuell geprüft werden, was kurzfristig nicht realisierbar ist.“
Welche #Kreuzungen und sonstigen #Unfallschwerpunkte plant der Senat, wie im #Mobilitätsgesetz gemäß § 21 (3) festgelegt, in den Jahren 2025 und 2026 umzugestalten? Bitte um Auflistung nach Standort, Bezirk und geplante Bauzeit.
Welche 30 #Kreuzungen wurden im Jahr 2023 umgebaut und welche Maßnahmen wurden zur Erreichung von mehr #Verkehrssicherheit ergriffen? (Bitte nach Kreuzung, Standort und Maßnahme auflisten). Falls das vorgeschriebene #Umbau-Ziel nicht erreicht wurde, warum nicht und wie plant der Senat, das #Defizit aufzuholen?
Antwort zu 1:
Die Umsetzung der Maßnahme wird nicht nach Kalenderjahren erfasst, sondern aufgrund des damaligen Inkrafttretens des Mobilitätsgesetzes #jahresweise von Juni bis Juni.
Wie viele #Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen falsch abgestellter KfZ wurden seit 2018 jährlich erfasst? (Bitte nach Jahren, Bezirken sowie Abstellen auf #Radwegen, Fußwegen, Flächen des #ÖPNV und #Kreuzungen auflisten.)
Alle paar Tage #kracht es an manchen Berliner #Kreuzungen – etliche Menschen kommen dabei zu Schaden. Vor allem im Zentrum ist die Gefahr groß, zeigt eine Auswertung.
Um die im Berliner #Mobilitätsgesetz festgelegte „Mission Zero“ zu erreichen sollen pro Jahr 30 #Unfallschwerpunkte beseitigt werden. Wie erfolgreich gestaltet sich die #Umsetzung des Vorhabens bis jetzt?
Antwort zu 1:
Bis auf das Umsetzungsjahr 2020 / 2021, in dem es Einschränkungen aufgrund der pandemischen Lage gab, wurden die in § 21 Abs. 3 Mobilitätsgesetz (MobG) geforderten Maßnahmen an Unfallschwerpunkten realisiert.
Frage 2:
Welche Maßnahmen werden an welchen #Kreuzungen getroffen, um diese sicherer zu gestalten? Bitte auflisten nach #Gefahrenpunkt
Antwort zu 2:
Die Antwort ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
Umgesetzte Maßnahmen Juni 2018- Juni 2022
Art der Maßnahme
Örtlichkeit
Umbau der LZA: zusätzliches Signal über der Fahrbahn und Rotsignale in Übergröße
Siemensdamm / Letterhausweg
Umbau der Lichtzeichenanlage mit getrennter Linksabbiegesignalisierung
Verbesserung der Sichtbeziehungen zwischen rechtsabbiegenden Kraftfahrenden und bevorrechtigtem Radverkehr durch Umbau Dreiecksinsel
Torstraße / Schönhauser Allee
Umbau der LZA: Einbau einer Detektionsschleife, die Wender erkennt, damit der Gegenverkehr erst „Grün“ erhält, wenn der Wendevorgang abgeschlossen ist; Rotunterlegung der Radverkehrsführungen und eindeutige Markierungen zur Verkehrsführung
Alexanderstraße / Grunerstraße – Alexanderstraße
Einführung einer geschützten Radverkehrsanlage zu Lasten eines Fahrstreifens für den Kraftfahrzeugverkehr
Kolonnenstraße vor Hauptstraße
Verlegung der Radfahrerfurt und Rotunterlegung zur Verbesserung der Sichtbeziehung und Verdeutlichung der Radfahrerführung
Hermann-Dorner-Allee / Eisenhutweg
Umbau der LZA: Vergrößerung der Rotsignale Es handelt sich hier um Fußgänger-Lichtzeichenanlage bei der es durch Rotlichtverstöße zu Unfällen kam
Seestraße (Nordufer), Am Juliusturm / Carl- Schurz-Straße
Neubau LZA
Hauptstraße / Helmstraße, Schönerlinder Str. / Schönerlinder Chaussee, Blücherstraße / Brachvogelstraße, Hultschiner D. / Rahnsdorfer
Aufstellen von Stop-Schildern (Z206 StVO) und Haltlinien
Rudower Chaussee / James-Franck-Straße
Anpassen der Signalzeitenpläne: Gleichzeitiges Grün-Ende für zu Fuß Gehende und Rad Fahrende als Sofortmaßnahme
Kottbusser Tor
Rotunterlegung der Radfahrerfurt als Sofortmaßnahme, Umprogrammierung der LZA (kein gleichzeitiges Grün zu Fuß Gehende-Radfahrende mit Kfz-Verkehr) als kurzfristige Maßnahme
Holzhauser Straße / BAB 111
Übergroße Rotsignale, Reduzierung der Geradeausfahrstreifen in die Torstraße
Bau einer provisorischen Fußgänger-LZA in Vorgriff auf Vollsignalisierung der Kreuzung
Chausseestraße / Boyenstraße
Übergroße Rotsignale, Schutzblinker, Ummarkierung und Schutzgitter Da hier weitere Maßnahmen anstehen (Brückensanierung, Planung Straßenbahn) wurde bewusst auf größere Anpassungen verzichtet
Gertraudenstr. – Mühlend / Breite Str. – Fischerinsel
Einführung von aufgeweiteten Aufstellflächen für Radfahrende (ARAS) in der Nebenrichtung
Oranienplatz ( Ost und West), Sonnenal. / Hertzbergstr. – Treptower Str, Fennstraße / Schönwalder Straße
Markierungsänderung im Innenraum mit Radfahrerfurten, Übergroße Räumsignale
Eichbornd. / Am Nordgraben
Einführung eines geschützten Radfahrstreifens
Invalidenstraße zwischen Gartenstraße und Brunnenstraße
Bau einer sicheren Aufstellfläche für Radfahrende, Bordanpassung wegen Schleppkurve Bus und zur Verdeutlichung der Vorfahrtregelung
Bulgarische Straße
Anpassung der Betriebszeit der Fußgänger-LZA, Nachtabschaltung aufgehoben
Spandauer Damm (Kastanienallee)
Bau von Gehwegvorstreckungen und einer Mittelstreifenbefestigung zur Sicherung einer Fußgängerquerung
Gotthardstraße
Zusätzliches Signal zur besseren Erkennbarkeit der Signalisierung für Einfahrende aus der Nebenrichtung
Hultschiner Damm (Erich-Baron-Straße)
Unterbinden des zweispurigen Rechtsabbiegens durch Ummarkierung (Anlass: Unfall mit Schwerverletztem)
Bunsbütteler Damm / Klosterstraße
Umbau, bessere Sicht auf Signale, sichere Führung für Radfahrende beim Verlassen des Kreises
Strausberger Platz /
Schutzblinker für Fußverkehr
Argentinische Allee / Onkel-tom-Sraße
Radfahrerführung mit LZA Anpassung umgesetzt
Tempelhofer D / Alt-Tempelhof
Umbau zur besseren Führung des Radverkehrs
Bornholmer Str. _ Osloer Str. / Grüntaler Str, Theodor-Heuß-Pl / Kaiserdamm
Nur noch einspuriger Verkehr Richtung Oberbaumbrücke, dadurch Verbreiterung Radverkehrsführung und Vermeidung von Quetschvorgängen
Skalitzer Straße / Oberbaumstraße
Einführung von Radverkehrsanlagen in der Bülowstraße
Potsdamer Straße / Bülowstraße
Neubau Kreuzungs-LZA: Umsetzung verzögert durch Baumaßnahmen der BVG, Sicherung ist aber im Rahmen der Baustelle vorhanden (prov. LZA)
Führung Radverkehr auf der Fahrbahn zur Verbesserung der Sichtverhältnisse
Karl-Marx-allee / Str. d. Pariser Kommune
angeordnet Ummarkierung von drei- auf zwei Linksabbiegefahrstreifen, Unterbinden von Wendevorgängen
Schnellerstraße / Karlshorster Straße
regelgerechte Herstellung Z-Übergang
Riesaer Straße / Oelsnitzer
Herstellen gesicherter Fußgängerquerung im Bereich der Klosterstraße, wurde baustellenbedingt im Zuge des Umbau Molkenmarkt realisiert, endgültig dann mit Abschluss des Umbaus Molkenmarkt
Grunerstraße
Frage 3:
An Stellen, an denen nur durch eine bundesrechtliche Änderung die Sicherheitslage verbessert werden kann, wie schätzt die Senatsverwaltung die Chancen ein, dass dies zeitnah geschieht und gibt es Überlegungen durch etwaige anderen verkehrsbauliche Maßnahmen schon vorzeitig die betroffenen Kreuzungen zu sichern?
Vor der #Wagenhalle der #Betriebswerkstatt am #U-Bahnhof #Olympia-Stadion erneuern die Berliner Verkehrsbetriebe insgesamt acht #Weichen und zwei #Kreuzungen. Die Arbeiten sind nötig, damit die Züge der Kleinprofillinien #U1 bis #U4 nach einem #Werkstattaufenthalt schnell und reibungslos wieder in den Einsatz gehen können. Durch die Arbeiten kommt es vorübergehend zu #Einschränkungen auf der U-Bahnlinie #U2.
Wie lauten die zwanzig #unfallträchtigsten #Kreuzungen in Berlin (bspw. im Jahr 2017) mit Nennung der Anzahl der Unfälle, der Gründe, der jeweiligen Anzahl der beteiligten Personen und der Personen- und Sachschäden?
Zu 1.:
Die Daten können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Sie beziehen sich auf das Jahr 2017.
Kreuzungen
AnzahlderVerkehrs-unfälle(VU)
AnzahlderBeteiligten
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
424
851
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
192
389
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
179
365
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
47
Ungenügender Sicherheitsabstand
32
Fehler beim Abbiegen nach links
17
Fehler beim Abbiegen nach rechts
10
Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren
7
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRTBEUSSELSTR.
Fehler beim Abbiegen nach links
50
Fehlerhaftes Wechseln des Fahrstreifens beim Nebeneinanderfahren oder Nichtbeachten des Reißverschlussverfahrens
45
Ungenügender Sicherheitsabstand
35
Sonstige Fehler beim Überholen ( z. B. ohne genügenden Seitenabstand)
4
Nichtbeachten der Verkehrsregelung durch Polizeibeamtinnen bzw. Polizeibeamte oder Lichtzeichen
3
(Stand 04.09.2018)
Hinweis:
Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist nicht identisch mit der Anzahl der registrierten Ursachen, weil bei einem Unfall teils mehr als eine Ursache festgestellt wurde.
Kreuzungen
VUmitPersonenschaden
VUmitSachschaden
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
9
415
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
7
185
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS- PLATZ
16
163
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
14
87
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
8
93
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. /
A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / AUSFAHRT BEUSSELSTR.
7
93
(Stand 04.09.2018)
Zieht der Senat bei Betrachtung der hier aufgetretenen Unfallschwerpunkte an den bezeichneten Orten Konsequenzen zur Hebung der mittel- bis langfristigen Verkehrssicherheit?
Zu 2.:
Unfallhäufungsstellen bzw. Unfallhäufungslinien (UHS/UHL) werden sukzessive in der Unfallkommission (UK) bearbeitet. Dort werden entsprechende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beschlossen. Zu den in der Antwort auf Frage 1 genannten UHS/UHL sind derzeit die nachfolgend dargestellten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vorgesehen:
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR. (SCHLESISCHES TOR)
Die Örtlichkeit wurde in der UK behandelt. Eine sichtbehindernde Litfaßsäule in der Zufahrt Skalitzer Straße wurde entfernt. In Richtung Oberbaumbrücke ist eine Aufweitung der Fahrbahn erforderlich, damit zwei Fahrzeuge neben dem Radfahrstreifen geradeaus fahren können. Der Umbau mit Anpassung der Lichtsignalanlage (LSA) ist für 2019 geplant.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
Auf dem Ernst-Reuter-Platz finden seit längerer Zeit Baumaßnahmen mit unterschiedlichen Spurführungen statt, die sich u. U. negativ auf das Unfallgeschehen auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit keine Änderungen des Normalzustandes geplant.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Bauliche Anpassungen und Anpassungen an der LSA sind derzeit in Abstimmung,
u.a. auch mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 AUSFAHRT INNSBRUCKER PLATZ
Die UK hat an dieser Örtlichkeit bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen. So wurden die Fahrbahnmarkierungen für Linksabbiegende geändert, damit eine geordnete Aufstellung erfolgt, die Räumpfeile, die den Linksabbiegenden signalisieren, wann sie die Kreuzung sicher räumen können, wurden vergrößert und mit Gelbblinkern, die vor dem Gegenverkehr warnen, ergänzt. Außerdem wurde eine Gehwegvorstreckung gebaut, damit zu Fuß Gehende und Radfahrende besser im Blickfeld der abbiegenden Kraftfahrzeuge sind. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
Hier finden im Umfeld derzeit umfangreiche Baumaßnahmen statt, die sich auf den Verkehrsablauf auswirken. Von Seiten der UK sind an dieser Örtlichkeit derzeit keine Maßnahmen vorgesehen.
MÜLLERSTR. / SEESTR.
Die Verkehrslenkung Berlin plant die Umrüstung der LSA auf LED-Technik. Die dann besser sichtbaren Signale können die Sicherheit erhöhen. Seitens der UK wurde für die südliche Zufahrt der Müllerstraße ein Wendeverbot beschlossen, außerdem wurden die vom Bezirksamt Mitte geplanten Umbaumaßnahmen, die u. a. sichere
Führungen für linksabbiegende Radfahrende vorsehen, unterstützt.
OTTO-BRAUN-STR. / MOLLSTR.
Derzeit sind Maßnahmen nicht geplant.
HALENSEESTR. / MESSEDAMM / A 100 BAB / A 100 AD FUNKTURM, AUSFAHRT MESSEDAMM, HALENSEE
Die Örtlichkeit wurde bereits in der UK behandelt und ein Umbau der LSA durchgeführt. Unter anderem wird das zweispurige Rechtsabbiegen jetzt getrennt signalisiert. Eine Nachher-Betrachtung der Unfallsituation ist noch nicht erfolgt, da der Zeitraum dafür (drei Jahre) noch nicht erfüllt ist.
ADMIRALSTR. / KOTTBUSSER STR. / REICHENBERGER STR. / SKALITZER STR. / ADALBERTSTR. (KOTTBUSSER TOR)
Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Aufzugs im Mittelkreis wurden die LSA am Kottbusser Tor umgebaut und Fahrbahnmarkierungen angepasst. Eine Nachher- Untersuchung der Unfallsituation ist bisher nicht erfolgt.
TEMPELHOFER DAMM / A 100 BAB / AUSFAHRT TEMPELHOFER DAMM NORD
Zur Verhinderung von Unfällen durch Rotlichtverstöße wurde seitens der UK die Einrichtung einer stationären Rotlichtüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. An der Ausfahrt A 100 aus Süden kommend wurde im letzten Jahr der Eckradius umgebaut, um Unfälle durch Fahrstreifenwechsel zu verringern.
KAISERDAMM / KÖNIGIN-ELISABETH-STR. / MESSEDAMM
Die Zufahrt aus Richtung Theodor-Heuß-Platz wurde bereits umgebaut, um die Sicht von Rechtsabbiegenden auf geradeausfahrende Radfahrende zu verbessern. Ein weiterer Umbau der LSA u. a. mit getrennter Linksabbiegesignalisierung ist geplant.
Seitens der UK wurde hier eine stationäre Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage initiiert. Diese ist in Betrieb. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
FRANKFURTER TOR (FRANKFURTER ALLEE / WARSCHAUER STR. –
PETERSBURGER STR.)
Die Kreuzung wurde vor kurzer Zeit umgebaut (Radverkehrsanlage Warschauer Straße). Die Auswirkungen auf das Unfallgeschehen sind zunächst abzuwarten. Derzeit sind keine weiteren Maßnahmen geplant.
GNEISENAUSTR. / MEHRINGDAMM / YORCKSTR.
Die Kreuzung wurde vor längerer Zeit in der UK behandelt. Die Führung des Radverkehrs wurde geändert und die Markierung im Kreuzungsinnenraum angepasst. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
MÜHLENSTR. / STRALAUER ALLEE / WARSCHAUER STR. / AM OBERBAUM
Seitens des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg ist in der Zufahrt Mühlenstraße eine Änderung der Radverkehrsführung geplant. Die Radfahrenden sollen nicht mehr auf dem Gehweg geführt werden.
Durch den Umbau des Hermannplatzes ist die Örtlichkeit planungsbefangen. Daher sind von der UK derzeit keine Maßnahmen geplant.
BRUNSBÜTTELER DAMM / KLOSTERSTR. / RUHLEBENER STR.
Die Kreuzung wurde auf Veranlassung der UK vor längerer Zeit umgebaut und es wurde eine getrennte Linksabbiegesignalisierung eingeführt. Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant.
GROSSER STERN / STRASSE DES 17. JUNI
Maßnahmen sind nicht geplant.
NEUENDORFER STR. / FALKENSEER PLATZ
Maßnahmen sind nicht geplant.
SAATWINKLER DAMM / SEESTR. / A 100 BAB / GOERDELERDAMMBRÜCKE / 100 ANSCHLUSSSTELLE BEUSSELSTR
Maßnahmen sind nicht geplant.
Seitens der Polizei Berlin werden die genannten Kreuzungsbereiche größtenteils im Rahmen der polizeilichen Schwerpunktsetzung berücksichtigt und regelmäßig gezielt im Hinblick auf die jeweiligen Hauptunfallursachen überwacht. Darüber hinaus finden insbesondere an den Kreuzungen, an denen das fehlerhafte Abbiegen in besonderem Maße unfallursächlich ist, präventive polizeiliche Aktionen, u. a. zum
„Toten Winkel“, statt.
Die exemplarische Darstellung konkreter Maßnahmen beschränkt sich auf die
Kreuzungen, die am stärksten unfallbelastet sind („TOP 5“):
BEVERNSTR. / OBERBAUMSTR. / OPPELNER STR. / SCHLESISCHE STR. / SKALITZER STR.
Aufgrund fehlender Anhaltemöglichkeiten im unmittelbaren Umfeld des Kreuzungsbereiches sind stationäre Kontrollmaßnahmen nicht möglich.
BISMARCKSTR. / ERNST-REUTER-PLATZ
An dieser Kreuzung finden regelmäßig Verkehrskontrollen statt.
AHORNALLEE / KAISERDAMM / THEODOR-HEUSS-PLATZ
Der Kreuzungsbereich wird im Rahmen der örtlichen Schwerpunktsetzung polizeilich überwacht.
HAUPTSTR. / WEXSTR. / A 100 BAB / INNSBRUCKER PLATZ / A 100 ANSCHLUSSSTELLE INNSBRUCKER PLATZ
Auch hier finden gezielte polizeiliche Überwachungsmaßnahmen insbesondere zum fehlerhaften Abbiegen statt, die durch verkehrsunfallpräventive Maßnahmen (z. B. Aktion „Toter Winkel“) ergänzt werden.
Berlin – Nur keine Panik, wenn die Ampel plötzlich auf Rot umspringt. An drei Kreuzungen in Berlin wurden jetzt neuartige Countdown-Ampeln errichtet. Sie signalisieren, wie viel Zeit für das Überqueren der Straße verbleibt.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/testphase-countdown-an-der-fussgaengerampel,10809148,24382178.html An drei #Kreuzungen in Berlin werden seit Freitag neue #Countdown-#Ampeln getestet. Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) setzte die erste um 9.45 Uhr am Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf in Betrieb. Die Ampeln zeigen nach dem Umspringen von Grün auf Rot in einem Extrafeld einen stilisierten Zebrastreifen. Dessen Balken verschwinden dann Stück für Stück. #Fußgänger sollen so besser abschätzen können, bis wann sie die Straße verlassen haben müssen. Rechtsabbiegende Autofahrer sollen zugleich erkennen, dass die Fußgänger nicht das rote Ampellicht missachten, sondern einfach nur die Fahrbahn räumen. Dafür haben die Fußgänger nach dem Umschalten der Ampel auf Rot am Fehrbelliner Platz 8 bis 13 Sekunden Zeit – je nach Breite der Straße. Die Zeit ist so bemessen, dass diejenigen, die noch bei grüner Ampel auf die Straße treten, die Fahrbahn sicher überqueren können. 1,2 Meter pro Sekunde haben die Planer für die sogenannte …