U55: Shuttlebetrieb bis zum Weiterbau der U5 vorgesehen

U55: Shuttlebetrieb bis zum Weiterbau der U5 vorgesehen

Ereignis

Der Senat bestätigte 2005, dass die sogenannte „Stummel-U-Bahn“ U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor bis zur Fertigstellung der durchgehenden U5 betrieben werden soll. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 war lediglich eine zeitweilige Einstellung des Betriebs vorgesehen, um den U-Bahnhof Brandenburger Tor in seiner endgültigen Länge fertigzustellen. Die endgültige Inbetriebnahme der U5 wurde spätestens für das Jahr 2020 vereinbart. 【2-869e0f】

Details

Quelle: Drucksache 15/12758. 【2-869e0f】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. August 2005

U-Bahn-Betrieb für wenige Monate? 【2-869e0f】

Frage 1

Soll die U55 nach der Fußball-Weltmeisterschaft wieder geschlossen werden? 【2-869e0f】

Antwort zu 1:

„Der provisorische Betrieb der U-Bahnlinie 55 vom Hauptbahnhof zum Pariser Platz wird bis zur vollständigen Inbetriebnahme der U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof durchgeführt werden.

Lediglich zur Herstellung der vollen Länge des U-Bahnhofes Brandenburger Tor wird nach Abschluss der WM der Betrieb auf der U55 voraussichtlich bis Ende 2006 eingestellt werden.“ 【2-869e0f】

Frage 2

Wie hoch sind die Kosten und wie erfolgt die Finanzierung? 【2-869e0f】

Antwort zu 2:

  • Gesamtinvestition Abschnitt Hauptbahnhof–Pariser Platz: rund 264 Mio. €
  • Bereits investiert in Tunnelanlagen: rund 204 Mio. €
  • Noch ausstehender Ausbau: rund 65 Mio. €
  • Spezielles Projekt U55: rund 28 Mio. € 【2-869e0f】

Finanzierung der U55:

  • 24 Mio. € Hauptstadtmittel des Bundes
  • 4 Mio. € Landesmittel Berlin 【2-869e0f】

Frage 3

Wann soll die Strecke endgültig in Betrieb gehen? 【2-869e0f】

Antwort zu 3:

„Der zwischen dem Senat von Berlin und dem Bund abgeschlossene Vertrag sieht vor, dass die abschließende Inbetriebnahme der U5 spätestens bis 2020 erfolgen muss.“ 【2-869e0f】

Frage 4

Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten der U55? 【2-869e0f】

Antwort zu 4:

„Die BVG schätzt die Betriebskosten auf jährlich ca. 750 T€.“ 【2-869e0f】

Frage 5

Wie hoch sind die geplanten Kosten für den Weiterbau zum Alexanderplatz? 【2-869e0f】

Antwort zu 5:

Für die vollständige Herstellung der U5 wurden weitere rund 400 Mio. € veranschlagt. 【2-869e0f】

Frage 6

Wie bewertet der Senat die Sicherheitslage unter dem Regierungsviertel? 【2-869e0f】

Antwort zu 6:

„Von der BVG wird diese U-Bahnlinie bezüglich der Sicherheitsrisiken wie jede andere U-Bahnlinie eingestuft und dementsprechend mit dem gängigen Sicherheitsstandard geplant und versehen.“ 【2-869e0f】

Fragen 7 und 8

Welche Bedeutung hat die U55 für Touristen und wird die Linie 100 eingestellt? 【2-869e0f】

Antwort zu 7 und 8:

Die U55 soll eine schnelle Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Pariser Platz schaffen sowie eine Umstiegsmöglichkeit zur Nord-Süd-S-Bahn bieten.

„Die Omnibuslinie 100 ist kein Parallelverkehr zur U55 und bleibt deshalb erhalten.“ 【2-869e0f】

Berlin, den 16. September 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-869e0f】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Bahnhof Charlottenburg: Barrierefreier Umstieg erst zur Fussball-WM 2006

Bahnhof Charlottenburg: Barrierefreier Umstieg erst zur Fussball-WM 2006

Ereignis

Trotz des Umbaus des Bahnhofs Charlottenburg war im Jahr 2005 noch kein vollständig barrierefreier Umstieg zwischen S- und U-Bahn möglich. Der Senat erklärte, dass die Aufzugsanlagen für S-Bahn und U-Bahn getrennt geplant und finanziert wurden. Die vollständige Barrierefreiheit sollte rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erreicht werden. 【2-eb3c05】

Details

Quelle: ka15-12636.pdf. 【2-eb3c05】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. Juni 2005

Umsteigen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auf neuem Bahnsteig Charlottenburg unmöglich 【2-eb3c05】

Frage 1

Warum wurde beim Umbau des S-Bahnhofs Charlottenburg nicht gleichzeitig ein barrierefreies Umsteigen zur U-Bahn durch Einbau eines Aufzugs ermöglicht? 【2-eb3c05】

Antwort zu 1

„Die Herstellung von Aufzugsanlagen erfordert neben dem zeitlichen Vorlauf des planrechtlichen Verfahrens auch die entsprechende Budgetierung der notwendigen Mittel.

Die BVG hat den Einbau des Aufzuges am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße so eingeplant, dass dieser spätestens im Mai 2006, also zur Fußball-WM, betriebsbereit ist.

Der erste Aufzug im S-Bahnbereich des S-Bahnhofes Charlottenburg ist im Juni 2005 in Betrieb genommen worden, der zweite Aufzug wird nach Aussage der DB AG im März 2006 fertiggestellt sein.“ 【2-eb3c05】

Frage 2

Wer koordiniert die Bauarbeiten zwischen S- und U-Bahn? 【2-eb3c05】

Antwort zu 2

Der Senat erklärte, dass es sich um voneinander unabhängige Bauwerke handele. Eine Koordinierung der eigentlichen Baumaßnahmen sei deshalb nicht notwendig gewesen.

Eine genauere zeitliche Abstimmung wäre zwar wünschenswert gewesen, sei aber aus finanziellen und bautechnischen Gründen nicht immer möglich. 【2-eb3c05】

Frage 3

Welche Planungen bestehen für den Aufzug am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße? 【2-eb3c05】

Antwort zu 3

Die BVG plante einen Aufzug von der Bahnsteigebene über die Zwischenebene zur Oberfläche im Bereich Wilmersdorfer Straße zwischen Kantstraße und Stuttgarter Platz.

Baubeginn sollte im September 2005 sein, die Inbetriebnahme war für Mai 2006 vorgesehen. Eine noch nähere Lage am S-Bahnhof wäre nach Angaben der BVG nur mit einer deutlich teureren Zwei-Aufzug-Lösung möglich gewesen. 【2-eb3c05】

Fragen 4 bis 7

Wie bewertet der Senat die unterschiedlichen Namen von S- und U-Bahnhof und welche Initiativen bestehen für eine Vereinheitlichung? 【2-eb3c05】

Antwort zu 4 bis 7

Der Senat verweist auf seine frühere Antwort zur Kleinen Anfrage 15/12172. Dort wurden Zuständigkeiten und Möglichkeiten einer einheitlichen Benennung bereits ausführlich dargestellt. 【2-eb3c05】

Berlin, den 22. Juli 2005

In Vertretung

Dunger-Löper

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-eb3c05】

Hinweis

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WM 2006: Berliner Taxigewerbe in das Verkehrskonzept eingebunden

WM 2006: Berliner Taxigewerbe in das Verkehrskonzept eingebunden

Ereignis

Ein Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 konkretisierte Berlin die Verkehrsplanung rund um das Olympiastadion. Während der Berliner WM-Veranstaltungstage sollten Zufahrten in den Stadionbereich ausschließlich für akkreditierte Nutzergruppen und berechtigte Fahrzeuge möglich sein. Das Berliner Taxigewerbe wurde nach Angaben des Senats ausdrücklich in die Planungen einbezogen und erhielt Zugang zu ausgewiesenen Haltepunkten. 【2-51cd2a】

Details

Quelle: ka15-12592.pdf. 【2-51cd2a】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Alexander Kaczmarek (CDU) vom 07. Juni 2005

WM-Verkehre ohne Einbindung von Berliner Taxen? 【2-51cd2a】

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【2-51cd2a】

Frage 1

Welche Fahrzeuge dürfen während der WM 2006 am Olympiastadion Personen aufnehmen oder absetzen, welche Bedingungen müssen sie erfüllen und welche Ausnahmeregelungen gibt es? 【2-51cd2a】

Antwort zu 1:

Grundsätzlich ist die Erreichbarkeit des Olympiastadions sichergestellt.

Während der Berliner Veranstaltungstage bei der WM 2006 (Spieltage einschließlich der Eröffnungsveranstaltung) ist die Zufahrt in den Stadionbereich sowie zu den angrenzenden Straßen und Parkplätzen nur für die vom FIFA-OK definierten Nutzergruppen möglich.

Diese Nutzergruppen erhalten besondere Zufahrtberechtigungen.

Ferner ist eine Zufahrt für Taxen zu ausgewiesenen Haltepunkten möglich. 【2-51cd2a】

Frage 2

Wie weit ist das Berliner Taxigewerbe in das Verkehrskonzept der WM 2006 eingebunden? 【2-51cd2a】

Antwort zu 2:

Das Berliner Taxigewerbe (Berliner Taxiinnung und Taxiverband Berlin Brandenburg) ist in die Planungen zur WM 2006 einbezogen worden.

Die Haltepunkte für Ein- und Ausstieg sind mit ihnen abgestimmt.

Im Rahmen der Feinplanung werden weitere Gespräche geführt. 【2-51cd2a】

Frage 3

Wo soll nach der jetzigen Planung der äußere Sicherheitsring verlaufen, wie lange bleibt er bestehen und wie ist er mit einem vernünftigen Verkehrskonzept in Einklang zu bringen? 【2-51cd2a】

Antwort zu 3:

Der äußere Sicherheitsring verläuft um den Olympischen Platz, entlang des Gutsmuthsweges (südlicher Abschnitt), des Südtorweges, um die südliche Tiefgaragenzufahrt herum, weiter folgend den Fahrwegen Westdamm (einschließlich Schirwindter Allee), westlich des Wurfplatzes, Friedrich-Friesen-Allee und Gutsmuthsweg (nördlicher Abschnitt).

Dieser Sicherheitsring wird 14 Tage vor Beginn der WM 2006 installiert werden und bis zum Endspiel am 9. Juli 2006 bestehen bleiben.

Der äußere Sicherheitsring tangiert nicht das Wegeführungskonzept, da dieser Ring mit Ausnahme des Olympischen Platzes kein öffentlich zugängliches Straßenland einschließt. 【2-51cd2a】

Berlin, den 22. Juni 2005

In Vertretung

Dunger-Löper

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-51cd2a】

Hinweis

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Bahnverkehr: Empfangsgebaeude Gesundbrunnen bleibt bis zur WM 2006 ungebaut

Bahnhofsgebäude S- und Fernbahnhof Gesundbrunnen

Ereignis

Der SPD-Abgeordnete Bernd Schimmler fragte nach dem Stand der Planungen für das Empfangsgebäude des S- und Fernbahnhofs Gesundbrunnen. Die DB AG erklärte, dass für das planfestgestellte Gebäude weiterhin Investoren gesucht werden. Zur Inbetriebnahme des Bahnhofs im Jahr 2006 sollen zunächst provisorische Pavillons mit Fahrkartenschaltern und Informationsangeboten eingerichtet werden. 【2-26eefd】

Details

Quelle: Drucksache 15/11859, Kleine Anfrage des Abgeordneten Bernd Schimmler (SPD). 【2-26eefd】

Bahnhofsgebäude S- und Fernbahnhof Gesundbrunnen 【2-26eefd】

Ich frage den Senat:

  1. Welche neuen Erkenntnisse, Planungen etc. haben sich für das Eingangsgebäude des S- und Fernbahnhofes Gesundbrunnen seit der Beantwortung meiner Kleinen Anfrage Nr. 724 ergeben?

  2. Sind für ein repräsentatives Bahnhofsgebäude Investoren durch die Deutsche Bahn AG gewonnen worden?

  3. Falls nein, muss damit gerechnet werden, dass der nach den Um- und Aussteigefrequenzen zweit- oder drittgrößte Bahnhof der Bundeshauptstadt sich auf der Oberfläche nur durch kleine Eingangshäuser zu den fünf einzelnen Bahnhofstreppen definiert?

  4. Falls es tatsächlich Pläne für ein Bahnhofsgebäude doch noch geben sollte, kann dieses noch bis zur Inbetriebnahme des gesamten Bahnhofes spätestens 2006 (Fußball-WM) garantiert werden?

  5. Ist die Bahn AG bereit, auch mit eigenen Investitionen ein architektonisch angemessenes Bahnhofsgebäude zu errichten?

  6. Welche Schritte hat der Senat unternommen, um eine attraktive städtebauliche Lösung zu erreichen?

  7. Wann werden entsprechende Entwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt? 【2-26eefd】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt. Die DB AG teilte mit: 【2-26eefd】

Zu 1. und 2.:

Für das planfestgestellte Empfangsgebäude wären erhebliche Eigenmittel der DB Station&Service AG erforderlich. Diese stehen derzeit nicht zur Verfügung. Gespräche mit Investoren hätten bislang noch zu keinem endgültigen Ergebnis geführt. 【2-26eefd】

Zu 3. und 4.:

Der Bahnhof Gesundbrunnen werde rechtzeitig zur Fußball-WM 2006 in Betrieb genommen. Das planfestgestellte Empfangsgebäude werde bis dahin jedoch noch nicht errichtet sein. Stattdessen seien Pavillons mit Fahrkartenerwerb, Auskunftsservice und Wegeleitung als Übergangslösung vorgesehen. 【2-26eefd】

Zu 5.:

Die Bahn halte weiterhin an der planfestgestellten Lösung fest und suche weiterhin Investoren. 【2-26eefd】

Zu 6.:

Der Senat ist für Planung und Bau der Bahnanlagen nicht zuständig. Er weist die Bahn jedoch regelmäßig auf städtebauliche Defizite hin. Auf Investitionsentscheidungen der Bahn könne er keinen unmittelbaren Einfluss nehmen. 【2-26eefd】

Zu 7.:

Die städtebauliche Lösung soll zwischen Bahn, Senat und Eisenbahn-Bundesamt abgestimmt werden. Entsprechende Entwürfe sollen anschließend öffentlich vorgestellt werden. 【2-26eefd】

Berlin, den 18. Oktober 2004

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-26eefd】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.