Ostkreuz-Umbau: Technisches Bauende erst fuer 2016 geplant
Ereignis
Der Umbau des Berliner Bahnhofs Ostkreuz entwickelte sich zu einem der größten Infrastrukturprojekte des Berliner Schienenverkehrs. Im Schlussbericht von 2005 wurde deutlich, dass sich das Vorhaben aufgrund komplexer Finanzierungs-, Planungs- und Abstimmungsprozesse über viele Jahre erstrecken würde. Nach damaligem Stand erwartete die Deutsche Bahn ein technisches Bauende erst im Jahr 2016. 【3-68845d】
Details
Quelle: ka15-12233.pdf. 【3-68845d】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 01. Februar 2005
Das Kreuz mit dem Ostkreuz oder wann feiert das Ostkreuz endlich seine Auferstehung? 【3-68845d】
Zentrale Aussagen des Zwischenberichts
Der Senat erklärte, dass die Planungen und der Umbau des Bahnhofs Ostkreuz ausschließlich in der Zuständigkeit der DB AG lägen. Der Senat habe jedoch stets deutlich gemacht, dass die Sanierung höchste Priorität besitzen solle. 【3-68845d】
Nach Auffassung des Senats seien die Verzögerungen überwiegend auf die finanzielle Situation der Deutschen Bahn zurückzuführen. 【3-68845d】
Für die geplante Straßenbahnverbindung zum Ostkreuz lagen bereits Voruntersuchungen vor. Die konkrete Planung sollte 2005 beginnen, das Planfeststellungsverfahren 2007 erfolgen und ein Baubeginn ab 2008 möglich werden. Finanziert werden sollte die Maßnahme aus dem Berliner Landeshaushalt. 【3-68845d】
Ergebnisse des Schlussberichts
Die DB AG berichtete, dass der Planfeststellungsantrag bereits im September 2001 beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht wurde. Die öffentliche Auslegung fand 2002 statt; mehr als 400 Einwendungen gingen ein. Die Erörterung erfolgte im September 2003. 【3-68845d】
Als wesentliche Ursachen für Verzögerungen wurden genannt:
- zusätzliche Vorsorge für die spätere Ostbahn-Reaktivierung,
- Aufweitung der Eisenbahnüberführungen an der Hauptstraße,
- umfangreiche Planänderungsverfahren,
- technische Änderungen und neue Sicherheitsanforderungen,
- komplizierte Finanzierungsvereinbarungen. 【3-68845d】
Die von der Bahn eingereichten Finanzierungsanträge umfassten ein Projektvolumen von rund 411 Millionen Euro, zuzüglich besonderer Vorsorgemaßnahmen für die A100. 【3-68845d】
Geplanter Bauablauf
Nach Angaben der Bahn sollten nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses noch 2005 bauvorbereitende Maßnahmen beginnen. Dazu gehörten insbesondere Kabelumverlegungen und die Vorbereitung der neuen Eisenbahnüberführung Kynaststraße. 【3-68845d】
Wesentliche Meilensteine waren:
- Ende 2007: Baufreiheit für den Neubau des S-Bahn-Ringbahnsteigs,
- Ende 2009: Inbetriebnahme des neuen Ringbahnsteigs,
- 2011: Einführung des Richtungsbetriebs,
- anschließend Umbau der Anlagen zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz,
- technisches Bauende: 2016. 【3-68845d】
Die Bauarbeiten sollten weitgehend unter laufendem S-Bahn- und Fernbahnbetrieb erfolgen. Nach Angaben der Bahn könnten kürzere Bauzeiten nur durch zusätzliche Einschränkungen des Straßen- und Bahnverkehrs erreicht werden. 【3-68845d】
Berlin, den 13. April 2005
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【3-68845d】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.