S-Bahnhof Kaulsdorf und Marzahn: Barrierefreier Ausbau bleibt ohne Termin

S-Bahnhof Kaulsdorf und Marzahn: Barrierefreier Ausbau bleibt ohne Termin

Ereignis

Im Sommer 2005 wurde die fehlende Barrierefreiheit an den S-Bahnhöfen Kaulsdorf und Marzahn thematisiert. Der Senat bekräftigte die Notwendigkeit eines behindertengerechten Ausbaus, verwies jedoch darauf, dass Planung, Finanzierung und Umsetzung allein in der Verantwortung der Deutschen Bahn liegen. Für den S-Bahnhof Kaulsdorf war ein Ausbau erst im Zusammenhang mit einer späteren Grundsanierung vorgesehen. Gleichzeitig prüfte die Deutsche Bahn die Zukunft der sanierungsbedürftigen Fußgängerbrücke am Bahnhof Marzahn. 【1-ed0cc1】

Details

Quelle: ka15-12731.pdf. 【1-ed0cc1】

Kleine Anfrage des Abgeordneten Erik Schmidt (FDP) vom 16. August 2005

Modernisierungsmaßnahmen durch die Bahn 【1-ed0cc1】

Frage 1

Welche Maßnahmen hat der Senat unternommen, um einen behindertengerechten Zugang zum Fußgängertunnel am S-Bahnhof Kaulsdorf zu erreichen? Wie ist der aktuelle Planungs- und Verhandlungsstand mit der Deutschen Bahn AG? 【1-ed0cc1】

Antwort zu 1

„Die Ausrüstung von Verkehrsanlagen der DB AG mit Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Bürger ist alleinige Aufgabe der DB AG.

Die Herstellung eines behindertengerechten Zuganges zum S-Bahnhof Kaulsdorf wird vom Land Berlin als notwendig erachtet und wurde Bestandteil des seitens des Senats mit der DB AG abgestimmten Konzeptes des behindertengerechten Ausbaus des ÖPNV.

Die Planung, der Bau und die Finanzierung der Maßnahme obliegt jedoch dem Eigentümer, der Deutschen Bahn AG. Nach deren Aussage ist ein Einbau von Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Bürger erst im Zusammenhang mit einer Grundsanierung der Anlage vorgesehen. Diese ist derzeit noch nicht terminiert.“ 【1-ed0cc1】

Fragen 2 und 3

Ist eine Sanierung oder ein Neubau der Fußgängerbrücke zur Märkischen Allee und zum Wiesenburger Weg des S-Bahnhofes Marzahn geplant? Wie wird der Zustand der Brücke verbessert? 【1-ed0cc1】

Antwort zu 2 und 3

„Derzeit wird von der DB AG geprüft, welche kostenseitigen Auswirkungen eine Verlängerung der Fußgängerbrücke zum Wiesenburger Weg hat.

In Abhängigkeit davon entscheidet die DB AG, in welchem Umfang die bestehende, durchgängige Brücke saniert wird.“ 【1-ed0cc1】

Berlin, den 29. August 2005

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-ed0cc1】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

U-Bahnhofsanierungen: Aufzuege oft erst in zweiter Bauphase

U-Bahnhofsanierungen: Aufzuege oft erst in zweiter Bauphase

Ereignis

Im Frühjahr 2005 wurde die Frage diskutiert, warum zahlreiche grundsanierte Berliner U-Bahnhöfe noch nicht über Aufzüge verfügten. Der Senat erklärte, dass bei komplexen Grundinstandsetzungen häufig zunächst die Bahnsteiganlagen erneuert würden und der Einbau von Aufzügen erst in einer zweiten Bauphase erfolgen könne. Bis 2010 sollten zahlreiche weitere Stationen barrierefrei ausgebaut werden. 【1-2a8a57】

Details

Quelle: ka15-12388.pdf 【1-2a8a57】

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. März 2005

Keine Aufzüge bei der Sanierung von U-Bahnhöfen? 【1-2a8a57】

Frage 1

Bei welchen U-Bahnhöfen wurden in den vergangenen 3 Jahren Grundsanierungsmaßnahmen in Angriff genommen? 【1-2a8a57】

Antwort zu 1

Nach Aussage der BVG wurden in den vergangenen 3 Jahren auf folgenden U-Bahnhöfen Grundinstandsetzungen durchgeführt:

  • Alexanderplatz
  • Schillingstraße
  • Strausberger Platz
  • Weberwiese
  • Frankfurter Tor
  • Samariterstraße
  • Frankfurter Allee
  • Magdalenenstraße
  • Lichtenberg
  • Friedrichsfelde
  • Tierpark
  • Rosenthaler Platz
  • Gesundbrunnen
  • Osloer Straße
  • Amrumer Straße
  • Fehrbelliner Platz
  • Märkisches Museum
  • Olympiastadion (laufend)
  • Spittelmarkt (laufend) 【1-2a8a57】

Frage 2

Welche dieser U-Bahnhöfe wurden bzw. werden im Rahmen der Grundsanierung nicht mit Aufzügen ausgestattet? 【1-2a8a57】

Antwort zu 2

Nach Angaben der BVG sind von den aufgeführten 19 Bahnhöfen 13 mit Aufzügen ausgerüstet oder deren Einbau befindet sich in Vorbereitung.

Spätestens bis 2010 sollen auch folgende Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet werden:

  • Schillingstraße
  • Strausberger Platz
  • Weberwiese
  • Samariterstraße
  • Magdalenenstraße
  • Friedrichsfelde

Aus bautechnischen Gründen sei der Einbau häufig erst in einer zweiten Bauphase möglich. Bei den Grundsanierungen hätten insbesondere die Bahnsteigebenen Priorität. 【1-2a8a57】

Frage 3

Welche Begründung gibt es für diesen Verzicht auf einen behindertengerechten Ausbau? 【1-2a8a57】

Antwort zu 3

Der Senat sieht keinen Verstoß gegen die Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt, da die betreffenden Bahnhöfe in einer zweiten Bauphase mit Aufzügen ausgestattet werden sollen.

Zum Zeitpunkt der Beantwortung verfügten 60 U-Bahnhöfe über eine behindertengerechte Ausstattung. Bis 2010 plante die BVG den Einbau von 20 bis 25 weiteren Aufzügen. Da die Investitionskosten pro Aufzug bis zu 2 Millionen Euro betragen können, hätten verkehrliche Schwerpunkte und Umsteigebahnhöfe höchste Priorität. 【1-2a8a57】

Berlin, den 15. April 2005

In Vertretung

Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-2a8a57】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.