Wegen Einschränkungen auf den Linien RE3 und RB24 müssen sich Reisende auf längere Fahrzeiten einstellen. Besonders am Wochenende vom 15. bis zum 17. Juli kommt es zu Verzögerungen.
Bahnreisende müssen sich in den kommenden Monaten auf der Strecke Berlin-Eberswalde (Barnim) auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Vor allem am Wochenende von Freitag, 15. Juli, bis Sonntag, 17. Juli, kommt es zu #Zugausfällen und deutlich längeren Reisezeiten. Grund dafür sind #Brückenbauarbeiten im Raum Berlin, wie die Bahn am Donnerstag mitteilte. Davon betroffen sind die Linien des RE3 und des RB24.
Kein Platz für Fahrräder im Bus – Rechtzeitig vor Fahrtantritt informieren!
Schon seit Jahren ist das #Zugangebot von Berlin in Richtung #Ostsee besonders an den Sommerwochenenden sehr beliebt. In diesem Sommer wird das Angebot aufgrund des #9-Euro-Tickets, wie die Pfingsttage zeigten, noch stärker nachgefragt. Jetzt am kommenden Wochenende sollten Fahrgäste und Ausflügler besser andere Ziele in der Region erkunden, denn der #Regionalverkehr wird zudem durch lange im Voraus geplante und unumgängliche #Bauarbeiten noch einmal stark #eingeschränkt. Die Deutsche Bahn erneuert zwischen den Bahnhöfen Berlin-Karow und #Bernau weitere Brücken und führt in #Birkenwerder Bauarbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durch. Der eingeschränkte #Zugverkehr im Einzelnen:
Zum Dezember 2022 soll der Verkehr auf der „#Schorfheidebahn“ (#RB63) zwischen #Joachimsthal und #Templin (Brandenburg, Landkreis Barnim und Uckermark) #eingestellt werden. Angeblich gibt es zu wenig Fahrgäste. Der #DBV-Länderverband Nordostdeutschland kritisiert diese Entscheidung. Denn auch die letzten zwei Jahre mit den bekannten Corona-Einschränkungen sind mit eingeflossen, obwohl es drastische Kontakt- und Reisebeschränkungen gab.
Am #Karower Kreuz verlegt die Deutsche Bahn neue Kabel. Dies hat Auswirkungen auf den #S-Bahnverkehr.
Montag, 9. Mai 4 Uhr, bis Freitag, 13. Mai 22 Uhr
Die #S2 fährt zwischen Lichtenrade und Bernau (10-Minutentakt zwischen #Lichtenrade und #Blankenburg), zwischen Blankenburg und #Buch jedoch nur im 20-Minutentakt (statt 10-Minutentakt).
Die Deutsche Bahn (DB) macht die #Eisenbahninfrastruktur für ihre Kund:innen weiter fit für die Zukunft. Auch 2022 geht es mit den Arbeiten für ein Neues Netz für Deutschland voran. In Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stehen zahlreiche Projekte für die #Modernisierung, #Instandhaltung sowie den Neu- und Ausbau des Schienennetzes sowie attraktivere Bahnhöfe auf dem Plan.
Bernau / Barnim: Zu einer ganz besonderen #Zugfahrt hat am vergangenen Wochenende der Verein der Berliner #Eisenbahnfreunde eingeladen. Am Samstag und Sonntag ging es mit der 1944 in Betrieb genommenen #Dampflok „#Else“ und dem Nikolaus von Berlin Lichtenberg an #Bernau vorbei nach #Eberswalde und zurück.
Zahlreiche Fahrgäste nutzen das erste #Advents-Wochenende für eine nostalgische Fahrt mit der alten Dampflokomotive und den dampfbeheizten Personenwagen. Mit etwa 1.600 PS und dicken #Dampfwolken schniefte sich die etwa 136 Tonnen schwere Lok gemütlich durch den Barnim, während der Nikolaus drinnen Süßigkeiten verteilte.
Organisiert werden solche „#Museumsfahrten“ vom Verein der Berliner Eisenbahnfreunde. Wer auch einmal mit dabei sein möchte, der hat hierzu am 04. und 05. Dezember die Gelegenheit. Hier geht es zu einer Adventstour an den Schwielochsee.
Sechs Wasserstoffbusse für Dezember 2022 Das Pilotprojekt, an dem sich auch der Landkreis Barnim maßgeblich beteiligt, soll Beispielgeber für die Nutzung innovativer und klimafreundlicher Antriebsformen im #ÖPNV werden. Mit dem Geld sollen insgesamt sechs Wasserstoffzellenbusse und eine #Tankgestelle angeschafft werden, teilte die Busgesellschaft mit. Dabei sollen die Fahrzeuge mit grünem Wasserstoff betankt werden. Geplant sei die Umsetzung bis Ende 2022.
Die #S-Bahnlinie 2 soll den Wohnungsboom in Pankow auffangen. Ein zweites Gleis nach #Bernau kommt aber erst im nächsten Jahrzehnt.
Berlin. Für #Eisenbahnerverhältnisse sind die #Zeitabläufe durchaus noch im Rahmen. Und dass der zweigleisige Ausbau der Strecke für die S-Bahnlinie #S2 zwischen dem Norden Pankows und Bernau erst nach 2030 erfolgt, liegt vor allem an politischen Entscheidungen. Dies sind nur zwei Aussagen des Berliner Bahn-Bevollmächtigten Alexander #Kaczmarek in einer Video-Konferenz mit Bürgern, die gefühlte Schwierigkeiten bei der Verkehrsplanung bestätigt hat.
#Siemensbahn ist wichtiger als zweites Gleis für den Norden Pankows Auf Einladung des Pankower SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus #Mindrup sprach Kaczmarek Klartext zu dem #Infrastrukturprojekt, das eigentlich schon in den 2010er Jahren beschlossen war. „Aber es wurden politisch andere Prioritäten gesetzt“, betonte der Konzernbevollmächtigte. Vorrang bekommen habe zum Beispiel ein zweites Gleis für die Linie #S5 nach #Strausberg – ebenso die Anbindung von Werksstandorten für die Ausschreibung des Berliner S-Bahnrings. Auch die #Wiederbelebung der Siemensbahn habe einen deutlichen höheren Status zugesprochen bekommen.
Betroffene Linien #S5, #S7, #S75 · Wochenend-Sperrungen auf der #S2 · #Ersatzverkehr mit Bussen Die Deutsche Bahn baut während der Osterferien im östlichen Bereich der #Stadtbahn, außerdem an mehreren April-Wochenenden auf dem südlichen Abschnitt der S2. Die Wochenend-Sperrungen beginnen jeweils schon am Freitagmorgen, so dass auch der Berufsverkehr betroffen sein wird. Das sind die Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr im Detail:
Ostermontag, 5. April ab 1 Uhr bis Montag, 12. April um 1.30 Uhr
Sperrung und daher kein S-Bahnverkehr zwischen Ostkreuz und Lichtenberg.
Stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen: Lichtenberg – Nöldnerplatz/Schlichtallee – Rummelsburg (Hauptstraße) – Ostkreuz (Hauptstraße – Nähe Wasserturm)
Grund für die Bauarbeiten: Gleiserneuerung, Gleisbettreinigung und Stopfarbeiten
Linienführungen der betroffenen S-Bahnlinien:
S5 fährt Strausberg Nord – Lichtenberg, vom 5. bis 9. April Mahlsdorf – Lichtenberg; am 10. und 11. April Mahlsdorf – Wuhletal und Karlshorst – Ostkreuz – Westkreuz S7 fährt Lichtenberg – Ahrensfelde, allerdings im gesamten Zeitraum im Abschnitt Marzahn – Ahrensfelde nur alle 20 min (wegen Eingleisigkeit). Am 10. und 11. April Marzahn – Friedrichsfelde Ost und Ostkreuz – Potsdam Hbf Die RB25 wird extra im gesamten Zeitraum zwischen Lichtenberg – Ostkreuz als Umfahrungsalternative fahren. S75 fährt Wartenberg – Springpfuhl; am 10. und 11. April und im Nachtverkehr Wartenberg – Lichtenberg Hinweis: Für viele Nutzer des S-Bahnhofs Nöldnerplatz ist der S-Bahnhof Rummelsburg fußläufig erreichbar und bietet eine gute Alternative zum Ersatzverkehr. Mit der S3 und der umgeleiteten S5 besteht dort während der Bauzeit tagsüber durchgehend ein 5-Minutentakt.
Bitte zwischen Wuhletal – Lichtenberg – Frankfurter Allee – Alexanderplatz – Berlin Hbf auch die U-Bahnlinie U5 nutzen.
Weitere Details zu Takt- und Fahrplanänderungen aufgrund dieser Bauarbeiten gibt es unter sbahn.berlin
Linie S2: Wochenendsperrungen mit jeweiligem Beginn am Freitagmorgen
Sperrung #Marienfelde – #Blankenfelde von Freitag, 16. April ab 4 Uhr bis Montag, 19. April um 1.30 Uhr und von Freitag, 30. April ab 4 Uhr bis Montag, 3. Mai um 1.30 Uhr. Stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen
Grund: Bauvorhaben #Dresdner Bahn, Gründung Lärmschutzwand, Verbauarbeiten Säntisstraße, Kabelquerungen Mahlow
Sperrung #Buch – #Bernau von Freitag, 23. April ab 4 Uhr bis Montag, 26. April um 1.30 Uhr . Stattdessen Ersatzverkehr mit Bussen.
Grund: Bauarbeiten Übergang Schönerlinder Straße, Ausbau Hilfsbrücke und Einbau Überbau
Mehr Infos zu den Wochenendsperrungen unter sbahn.berlin
»Wer bringt denn das System #S-Bahn voran, wer sagt den Ländern, welche #Infrastruktur zusätzlich gebraucht wird, wenn es drei unterschiedliche Betreiber für die #Einsatzplanung und die #Disposition bei Unregelmäßigkeiten, drei unterschiedliche Unternehmen gibt, die Züge mit Personal besetzen und vielleicht noch drei Firmen, die die Fahrzeugen reinigen und täglichen warten?«, fragt sorgenvoll Michael #Wesseli.
Noch zu Reichsbahnzeiten war er lange der Hauptingenieur für Investitionen bei der Berliner S-Bahn, bis 1993 dann Abteilungsleiter Betrieb, bevor er später bei der Deutschen Bahn für andere Infrastrukturprojekte zuständig war.
Seine Sorge bezieht sich vor allem auf die Infrastruktur: Gleise, Weichen, Signale. »Von 335 Kilometern #Streckennetz sind im Berliner Netz über 80 Kilometer eingleisig. In Hamburg sind von rund 145 Kilometer Netz knapp neun Kilometer eingleisig«, sagt Wesseli. Zwar stellt das #Infrastrukturprojekt#i2030 zweigleisige Ausbauten nach #Bernau, #Königs Wusterhausen, #Oranienburg und Richtung #Hennigsdorf in Aussicht. Doch laut einem Papier der Berliner Senatsverkehrsverwaltung für den Hauptausschuss ist eine Realisierung nicht vor den 2030er Jahren angedacht.