Die jahrelangen Verhandlungen zwischen dem Land Berlin und der Deutschen Bahn über den Ankauf von Grundstücken kommen endlich zu Ergebnissen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten #Flächen erworben werden. Dabei geht es um zunähst sieben #Grundstücke mit einer Gesamtfläche von mehr als 48.000 Quadratmetern, wie aus Unterlagen der Berliner #Immobilienmanagement GmbH (#Bim) hervorgeht, die dem Tagesspiegel vorliegen.
Dazu zählen unter anderem mehrere Gartenkolonien, darunter eine mehr als 9000 Quadratmeter große Anlage in der #Tannhäuserstraße in Lichtenberg sowie ein mehr als 5000 Quadratmeter großes Grundstück mit Gärten an der #Dolomitenstraße in Pankow. Auch ein unbebautes Areal an der Straße Hinter dem #Kurpark in #Köpenick steht auf der Liste. Zudem will das Land die ehemalige #Trasse der #Görlitzer Bahn am Görlitzer Park kaufen.
Bei den ausgemachten Flächen handelt es sich um den ersten Aufschlag des sogenannten #Berlin-Pakets. Seit 2019 verhandeln Land und Deutsche Bahn über den Verkauf der Flächen.
Die Gespräche stellen einen Paradigmenwechsel dar. Zuvor hatte die Bahn als Aktiengesellschaft nicht mehr benötigte Grundstücke höchstbietend veräußert. So waren in der Vergangenheit Filetgrundstücke wie der ehemalige #Güterbahnhof an der #Greifswalder Straße und der ehemalige #Rangierbahnhof#Pankow an private Investoren verkauft worden. Seither werden diese zunächst Berlin angeboten. Nur falls das Land kein Interesse hat, kommen andere Käufer ins Spiel. Bislang ist jedoch noch kein Geschäft abgeschlossen worden.
Herzlich willkommen in Berlin! Doch Taxis gibt es leider keine. Die #Berlin-Besucher, die sich am #Taxistand in der Ankunftsebene des Flughafens #BER in die lange #Warteschlange eingereiht haben, wirken verwundert. Zwar erscheint hin und wieder ein einzelnes Taxi, aber dann bleibt die Vorfahrt wieder minutenlang leer. „Manchmal ist die Schlange 200 Meter lang“, sagt ein #Flughafen-Mitarbeiter, dem die #Taxi-Not am BER offenbar peinlich ist. Nun könnte eine Änderung der Rechtslage dazu führen, dass endlich mehr Taxis den neuen #Flughafen der Hauptstadt-Region ansteuern, heißt es im Senat und beim Landkreis #Dahme-Spreewald. Außerdem wird über einen einheitlichen #Taxitarif zum BER verhandelt, der auch Festpreise umfasst – das wäre neu in Berlin.
Trotz weiterhin niedriger Fluggastzahlen wirkt der BER überlastet. Auf Hinweistafeln ist zu lesen, dass an allen Sicherheitskontrollen mit der maximalen Wartezeit zu rechnen ist. Im unterirdischen Bahnhof sind einige Bahnsteigbereiche selbst für den derzeit mäßigen Andrang zu klein. Ein genervter Bahn-Mitarbeiter, der keine Fremdsprache spricht, versucht unwirsch, das Gedränge von der Bahnsteigkante wegzuhalten. Und regt sich nicht, als eine Gruppe ausländischer Berlin-Besucher in die Regionalbahn nach Königs Wusterhausen steigt – womit ihr eine Irrfahrt bevorsteht.
„Klauer“ nehmen illegal Passagiere auf Doch die derzeit größte Blamage betrifft wohl den #Taxiverkehr am BER. Mit Beginn der Ferien- und Reisezeit habe der Flugverkehr zugenommen, heißt es in der Senatsverkehrsverwaltung. „Dies führt aktuell dazu, dass sich zu bestimmten Tageszeiten, insbesondere mittags und abends, nicht genügend Taxen am Flughafen BER bereithalten, um die gesteigerte Nachfrage ankommender Flugreisender zu decken.“ Ein schlechter erster Eindruck für Touristen, sagen Beobachter. Zumal, wenn die Gäste erleben, dass Taxis, die Fahrgäste von Berlin zum Flughafen gebracht haben, mangels BER-Berechtigung leer zurückfahren müssen. Dass manch ein Fahrer als „Klauer“ illegal Passagiere aufnimmt, verbessere die Lage nicht wesentlich.
Das weltweit erste #emissionsfreie#Schubboot mit dem Namen „#Elektra“ wird derzeit auf der #Schiffswerft Hermann #Barthel in #Derben gebaut. Anfang Juni wurde es zu Wasser gelassen. Wenn weiter alles nach Plan läuft, kann die „Elektra“ Ende August in ihren Heimathafen #Berlin-Westhafen überführt werden.
Für das erste #emissionsfreie Elektro-Schubboot mit #Brennstoffzellenantrieb „Elektra“ wurde durch einen Vertrag zwischen dem Fachgebiet „Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme“ der #TU Berlin und dem Industrie- und Gewerbepark #Mittelelbe GmbH die Versorgung mit grünem Wasserstoff aus dem Haus „H2 Green Power & Logistics GmbH“ bis Ende des Jahres 2024 vertraglich vereinbart. Darüber informierte Prof. Gerd #Holbach vom Fachgebiet „Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme“ der TU Berlin. Damit habe der nächste wichtige Meilenstein bei der Realisierung der „Elektra“ erreicht werden können, so Holbach, der das Projekt „Elektra“ leitet.
Mit Beginn der #Erprobung steht damit grüner gasförmiger Wasserstoff bei 500 bar in den elektra-eigenen Containern zur Verfügung. An Bord der „Elektra“ befinden sich sechs der je 125 Kilogramm Wasserstoff aufnehmenden Behälter. Sechs weitere Container befinden sich im Umlauf. Das Wechseln der Container erfolgt durch den bordeigenen Kran der „Elektra“.
Hauptversorgungspunkt ist der #Heimathafen des Schubbootes – der #Westhafen der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (#Behala), wo …
#Stadler hat heute zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, dem Schweizer Botschafter in Deutschland, Dr. Paul R. Seger sowie weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft die feierliche Übergabe der pünktlich fertiggestellten Fertigungs- und #Inbetriebsetzungshalle nebst Bürogebäuden und firmeneigenem #Betriebsrestaurant gefeiert. Damit kann Stadler die modernste #Werkshalle für den Bau von #Schienenfahrzeuge in Deutschland in wenigen Wochen beziehen. Im zweiten Bauabschnitt wird auf dem Firmengelände ein #Logistikzentrum errichtet. Die Investition mit einem Volumen von rund 70 Millionen Euro ist ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin und schafft die idealen Voraussetzungen für die Abwicklung von Großaufträgen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller: «Was wir hier in Pankow im Werk von Stadler erleben, ist eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen. Und es ist die Fortsetzung eines Wirtschaftswunders, das im beschaulichen Bussnang im Osten der Schweiz seinen Anfang nahm, und heute weltweit Maßstäbe im Schienenverkehr setzt. Als Stadler zehn Jahre nach der Wende einen alteingesessenen, aber bedrohten Standort übernahm, ahnte niemand, dass zwei Jahrzehnte später ein derart florierender Standort mit fast 1´500 Mitarbeitern aufwachsen würde. Vor zwei Jahren hat sich der Senat auf seinem Bezirksbesuch mit eigenen Augen ein Bild von der gewaltigen Entwicklung des Unternehmens machen können. Die Schienenverkehrstechnik als eine der Wachstumsbranche der Hauptstadtregion ist wichtig für Berlin als Standort, für die Hauptstadtregion und für die #Mobilitätswende. So bleibt Stadler ein wichtiger Partner für Berlin. Wir bedanken uns für dieses Engagement und wünschen auch künftig volle Auftragsbücher und Züge, die zufriedene Nutzer durch die großen Städte der Welt fahren – Züge made in Berlin.» Auf zusätzlichen 24´000 Quadratmetern Gesamtfläche erstreckt sich der Anbau an das bestehende Stadler Werk in #Berlin-Pankow. 16´000 Quadratmeter davon sind allein der statischen Inbetriebsetzung und der Montage von Schienenfahrzeugen vorbehalten, die im Rahmen eines modernen Taktfertigungskonzepts industrielle Manufaktur mit flexibler Produktion verbindet. Damit wird eine deutliche Optimierung der Fertigungsbedingungen erzielt. Offene und moderne Büro- und Konferenzflächen sowie ein firmeneigenes Betriebsrestaurant schaffen eine zusätzliche Bereicherung des Arbeitsumfeldes für die rund 1´500 Mitarbeitenden am Standort. Innerhalb von weniger als 30 Monaten seit Investitionsentscheid 2019 wurde das neue Gebäude sowie die Anbindung an den bestehenden Gleisanschluss geplant und errichtet. Die Übergabe erfolgte pünktlich, um in den kommenden Wochen die Inbetriebnahme der Flächen abzuschließen und alles für den Einzug der Mitarbeitenden und den Beginn der Produktion im Herbst 2021 vorzubereiten. «Wir freuen uns sehr, mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts unser gesetztes Ziel erreicht und eine hochmoderne Produktions- und Arbeitsumgebung geschaffen zu haben. Durch den Neubau können wir am Standort Berlin Produktionskapazitäten von bis zu 500 fertigen Wagen im Jahr erzielen und sind so bestens für die Abwicklung anstehender Großaufträge aufgestellt.», sagt Stadler Deutschland CEO Jure Mikolčić. Neben 106 Fahrzeugen für die #S-Bahn Berlin werden am Standort u.a. bis zu 1500 Wagen für die Berliner Verkehrsbetriebe sowie 55 #Batterie-Fahrzeuge für den Einsatz in Schleswig-Holstein entwickelt und gefertigt. Erfolgreiche Zusammenarbeit Stadler erweitert mit dem Neubau nicht nur seine Produktionskapazitäten sondern siedelt mit der statischen Inbetriebsetzung der Fahrzeuge sowie einem im 2. Bauabschnitt bis Ende 2024 enstehenden Logistikzentrum neue Tätigkeiten auf dem Werkgelände an, für die weitere Boden- und Planungstätigkeiten erforderlich sind. Alle Arbeiten wurden durch den Generalunternehmer S&V erfolgreich geplant und ausgeführt. Das Bauvorhaben wurde durch das Land Berlin im Rahmen einer GRW-Förderung gefördert und durch die Investitionsbank Berlin betreut. «Mit der Erweiterung unserer Kompetenzen am Standort Berlin haben wir uns mit der Schaffung moderner Produktions- und Inbetriebnahmeflächen frühzeitig auf die Abwicklung unseres nachhaltig sehr guten Auftragsbestands vorbereitet. Gleichzeitig sichern wir industrielle Arbeitsplätze auf einem hohen fachlichen und innovativen Niveau in der deutschen Hauptstadt. Dank der guten Auftragslage können wir unseren Standort in Berlin Pankow seit der Übernahme 2001 zum vierten Mal erweitern und wir sind stolz auf dieses Investment. Unser Dank für die hervorragende Unterstützung und Beratung unseres Neubauvorhabens gilt vor allem der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin Partner und der Investitionsbank Berlin während des gesamten Projektfortschritts sowie dem Bezirk Pankow und dem Generalunternehmer S&V für die operative Abwicklung und Begleitung.», sagt Peter Spuhler, Chairman und CEO der Stadler Rail Group. Die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop: «Mit dem Bau der neuen Montagehalle unterstreicht Stadler sein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Berlin und gibt wichtige Impulse für das gesamte Gewerbegebiet. Ich bin stolz, dass wir dieses Innovationsprojekt mit GRW Mitteln fördern konnten. Das Unternehmen investiert in der Hauptstadt in Wachstum und innovative Schienenfahrzeuge, die auch für einen leistungsstarken und klimafreundlichen Hauptstadtverkehr der Zukunft sorgen. Das Projekt strahlt direkt auf seine Umgebung aus und ist Anstoß zu weiteren baulichen Veränderungen der technischen Infrastruktur im gesamten Pankow Park, die wir unterstützen werden.» Stadler Deutschland ist mit seinen rund 1´500 Mitarbeitenden einer der größten industriellen Arbeitgeber Berlins. In Berlin-Pankow werden alle Produkte des Produktportfolios für den deutschen Markt sowie Straßen- und Stadtbahnen für den Export entwickelt, gefertigt und montiert. Stadler Deutschland wurde im Jahr 2000 als Joint Venture mit Adtranz gegründet – das Werk mit seinen damals 197 Mitarbeitern wurde damit vor der Schließung gerettet. Im Juni 2001 hat Stadler die damalige Stadler Pankow GmbH zu 100 Prozent übernommen. Der Standort ist seit dem Jahr 2000 kontinuierlich mit dem Auftragseingang gewachsen. Auch die Mitarbeiterzahl ist kontinuierlich gestiegen – von 197 Mitarbeitenden im Jahr 2000 auf 1´500 Mitarbeitende im Jahr 2021. Seit 2015 ist die in Berlin-Pankow konstruierte und hergestellte Baureihe #IK im Berliner #U-Bahn Netz unterwegs. Pünktlich zum Jahreswechsel 2020/2021 kamen die zehn Vorserienfahrzeuge der Baureihe #483/484 für die S-Bahn Berlin hinzu. 2020 konnte Stadler Deutschland die bislang größte Ausschreibung in der Geschichte der Berliner Verkehrsbetriebe für sich entscheiden. Die ersten Fahrzeuge der neuen U-Bahnbaureihe #J/JK werden voraussichtlich im vierten Quartal 2022 für Testfahrten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus entstehen in Berlin Züge für den gesamten deutschen Markt sowie für den Export. Neben der Entwicklung und dem Bau von Fahrzeugen ist der Standort seit vielen Jahren Ausgangspunkt richtungsweisender Innovationen wie der Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien sowie der Digitalisierung.
Über Stadler Stadler baut seit über 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten sowie über 40 Servicestandorten arbeiten rund 12 300 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität bewusst und steht daher für innovative, nachhaltige und langlebige Qualitätsprodukte. Die Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs umfasst Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.
Erst der #Rekordflug, dann der Krieg und das Ende am #Meeresgrund: Die #Focke-Wulf Fw 200 hat eine bewegte Geschichte. Bald kann man sie in Berlin besichtigen.
57 Jahre lang lag sie im Wasser und wurde von Salz und Meerestier arg mitgenommen. Doch ein #Flieger, der als erstes viermotoriges #Verkehrsflugzeug Geschichte schrieb, kann so leicht nichts unterkriegen. Schon bald können Fans die Focke-Wulf Fw 200 in #Berlin wieder besichtigen.
Seinen #Erstflug hatte das einst revolutionäre Flugzeugmodell aus dem Hause Focke-Wulf vor rund 84 Jahren, am 6. September 1937. Er stammte aus dem Hause der Bremer #Flugzeugbau, die in den 1920er-Jahren von Henrich Focke und Georg Wulf gegründet worden war. Daraus entstand die Focke-Wulf Flugzeugbau. In der Zeit der Nationalsozialisten baute das in Bremen ansässige Unternehmen hauptsächlich Militärflugzeuge wie etwa die Fw 187 Falke.
#Berlin-Kladow hat jetzt #Bahnanschluss – sorry, kleiner Kiez-Kalauer (da draußen zwischen Potsdam und Berlin ist oft Stau). Gemeint ist der #Eisenbahnwaggon, der seit Weihnachten im Berliner #Luftwaffenmuseum um Ralf-Gunter Leonhardt und Doris Müller-Toovey auf dem #Flugplatz Berlin-Gatow steht. Darüber hat der Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel jetzt berichtet und erste Fotos gemacht.
Seit Dienstag ist das Museum wieder offen Der Wagen der #US-Army steht zwar seit Weihnachten auf dem einstigen Flugplatz der britischen Alliierten im Berliner Südwesten, doch zu sehen war er nie.
Wegen der Coronakrise machte das Museum damals komplett dicht – und blieb geschlossen: bis zu dieser Woche.
Seit Dienstag, 15. Juni, hat das Museum wieder geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei, am Eingang wartet ein netter Museumsmann und bittet um Adressen für den Corona-Notfall, das war’s und – zack! – steht man in Berlins größtem Museum. Der Rasen ist frisch gemäht.
Unruhe in #Kladow: Der zentrale #Ritterfelddamm wird wochenlang voll gesperrt – auch für alle #BVG-Busse. Der Ort ist geteilt. Der Stadtrat wählt drastische Worte.
Heureka, hier kommt die nächste Berliner Baustelle: Der Ritterfelddamm am #Flugplatz#Berlin-Gatow ist #bröselig wie Bahlsen-Keks und soll seit Jahren saniert werden. Kosten: mindestens 6 Mio Euro. Das berichtet der Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel in seiner aktuellen Ausgabe und zeigt Fotos, wie es dort aussieht.
Auf der Straße wird man im Bus, auf dem Rad oder im Auto übel durchgerüttelt. „Die #Fahrbahn zwischen Selbitzer Straße und Potsdamer Chaussee befindet sich in einem #desolaten Zustand“, heißt es im aktuellen Bezirkshaushalt. Und in Berlins Finanzplanung 2020/2024 steht unter „prognostizierte Fertigstellung: 2027“ (ist aber nicht verbindlich).
Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin • Mehr Sprinter Berlin–Frankfurt am Main • Weitere ICE Stralsund–Berlin • Neue touristische Direktverbindungen in die Berge und an die Küste
(Berlin, 11. Juni 2021) Mit dem Wiederanstieg der Reiselust bietet die DB dauerhaft neue ICE-Verbindungen an.
Lückenschluss für Büchen, Ludwigslust, Wittenberge mit zusätzlichem Zugpaar mittags Hamburg–Berlin
Schon seit 28. März 2021 fährt täglich ein weiterer ICE/IC aus #Hamburg (10:51 Uhr) via #Büchen (11:15 Uhr), #Ludwigslust (11:41 Uhr) und #Wittenberge (12:02 Uhr) nach Berlin (12:55 Uhr). In der Gegenrichtung kommt ab 13. Juni täglich außer freitags und sonntags ein IC von Berlin (11:06 Uhr) via Wittenberge (12:02 Uhr), Ludwigslust (12:20 Uhr) und Büchen (12:49 Uhr) nach Hamburg (13:11 Uhr) neu hinzu. Büchen, Ludwigslust und Wittenberge erhalten damit im #Fernverkehr mindestens einen #Zwei-Stunden-Takt nach Hamburg und Berlin bzw. darüber hinaus. Zudem gibt es über Büchen, Ludwigslust und Wittenberge gute #Umsteigeverbindungen von Berlin zum Beispiel nach #Lübeck und #Schwerin.
Zusätzliche Fahrten Hamburg–Berlin–Leipzig am Wochenende
Ab 12. Juni fährt neu künftig auch samstags ein ICE von Hamburg (18:35 Uhr) via Berlin (20:30 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (an 21:10 Uhr) nach Leipzig (an 21:42 Uhr). In der Gegenrichtung können Reisende neu auch sonntags mit einem ICE von Leipzig (6:16 Uhr) und Lutherstadt Wittenberg (6:48 Uhr) schnell und früher als bislang Berlin (an 7:29 Uhr) und Hamburg (9:24 Uhr) erreichen, etwa für Tagesausflüge in diese beiden Metropolen.
Ab 16. Juli fahren meist täglich wieder mehr schnelle #Sprinterzüge zwischen Berlin und Frankfurt am Main in nur knapp vier Stunden via Halle und Erfurt: um 11:02 und 19:02 Uhr ab Frankfurt nach Berlin sowie um 13:04 Uhr von Berlin nach Frankfurt. Ganz neu ist ab 16. Juli eine späte Sprinterverbindung nahezu täglich um 19:04 Uhr ab Berlin nach Frankfurt (22:56 Uhr) und umsteigefrei weiter zum Beispiel via Darmstadt und Heidelberg nach Stuttgart (0:50 Uhr).
Wieder ICE-Zugpaar Stralsund–Greifswald–Anklam–Pasewalk–Prenzlau–Berlin am #Tagesrand
Ab 14. Juni fährt wieder ein ICE montags bis donnerstags von Stralsund (7:15 Uhr) nach Berlin (10:12 Uhr) bzw. freitags bis sonntags ein ICE/IC sogar ab Ostseebad Binz (12:18 Uhr) via Stralsund (13:15 Uhr) nach Berlin. In der Gegenrichtung verkehrt ab 13. Juni wieder meist täglich ein ICE von Berlin (18:16 Uhr) nach Stralsund (20:57 Uhr).
Außerdem verkehren speziell im Sommer 2021 zusätzlich die bereits angekündigten, attraktiven touristischen Verbindungen an die Küste und in die Berge: vom 3. Juli bis 5. September 2021 ein durchgehender IC von Dresden via Berlin zum Ostseebad #Binz – immer samstags und sonntags ab Dresden (9:42 Uhr) und samstags zurück ab Binz (12:18 Uhr). Ausgestattet mit Bordbistro und 16 Fahrradstellplätzen halten diese Züge auch in Dresden Neustadt, Berlin Hbf und -Gesundbrunnen, Eberswalde, Angermünde, Prenzlau, Pasewalk, Anklam, Züssow (mit passendem Anschluss an die Usedomer Bäderbahn), Greifswald, Stralsund und Bergen auf Rügen.
Vom 3. Juli bis 11. September fährt immer samstags ein direkter ICE aus Berlin (7:11 Uhr) über Halle (Saale) und Erfurt in die Berge und zurück, einzelne Fahrradstellplätze sind vorhanden. Der Zug wird in Augsburg geteilt, ein Zugteil fährt weiter nach #Lindau-Reutin (Bodensee) und #Bregenz (#Vorarlberg), der andere Teil fährt über München nach #Innsbruck und #Landeck-Zams (#Tirol).
Sechs Gleise plus #Lärmschutzwand. Klar, dass die Anwohner skeptisch sind und eine zweite #Dresdner Bahn befürchten. Jetzt gab es erste Informationen.
Mehrere Milliarden Euro wollen Berlin und Brandenburg im Rahmen des Investitionsprogramms „#i2030“ in den Ausbau der Eisenbahnstrecken stecken. Das Projekt „West“ ist dabei das größte und komplizierteste: Die 23 Kilometer lange #Bahnverbindung zwischen #Berlin-Spandau und #Nauen.
Heute fahren dort auf zwei Gleisen Regional-, Fern- und Güterzüge. Platz für mehr Verbindungen gibt es nicht, schon jetzt haben die #Regionalzüge keinen gleichmäßigen Takt wie die #S-Bahn, weil sie die Lücken zwischen den #ICE nach Hamburg nutzen müssen.
Deshalb soll auch der Spandauer Bahnhof, der von Anfang an zu gering dimensioniert war, um zwei Gleise wachsen. Zudem entstehen zwei neue S-Bahnhöfe, #Klosterbuschweg und #Nauener Straße. Insgesamt sollen bei i2030 fünf bis sechs Milliarden Euro investiert werden.
Der Korridor nach Nauen sei schon heute „deutlich überlastet“, sagte Hartmut #Reupke von der Berliner Verkehrsverwaltung am Dienstagabend auf einer Online-Informationsrunde des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB). Doch die Zahl der Pendler …
Pläne für den #S-Bahnhof #Kamenzer Damm gibt es seit Jahrzehnten. Inzwischen leben rund 15.000 Menschen in seinem Einzugsbereich. Die Chance, ihn beim #Ausbau der #Dresdner Bahn mit zu errichten, hat Berlins Verwaltung schon vor Jahren vertan. Von Frank Drescher Immerhin rollen jetzt die Bagger: Zwischen #Berlin-Lankwitz und -Mariendorf bekommt die S-Bahn eine neue #Trasse, weil künftig auf der Bahnverbindung zwischen Berlin und Dresden ICEs und Regionalbahnen fahren sollen. Seit bald 150 Jahren verkehren Züge auf dieser Strecke, der Dresdner Bahn. Pläne aus den 1990er Jahren sahen vor, dass die Dresdner Bahn ausgebaut werden sollte – und zwar rechtzeitig zur ursprünglich vorgesehenen #BER-Eröffnung 2006. Mit dem Ausbau wurde allerdings erst zwölf Jahre später begonnen, im Jahr 2018.
Aber während selbst vom BER inzwischen Flugzeuge abheben, nehmen die Züge nach Dresden immer noch den Umweg über Lichterfelde und Großbeeren, denn der Ausbau der Dresdner Bahn war jahrelang umstritten.
Nur: Warum wird jetzt nicht gleich der S-Bahnhof Kamenzer Damm mitgebaut? Immerhin leben heute 15.000 Menschen im Einzugsbereich allein auf Lankwitzer Seite, hinzu kommen die Beschäftigten der vielen neuen Firmen auf dem Gelände des früheren Mariendorfer Gaswerks.