S-Bahn: Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen vom 10.06. bis 16.06.

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Am 16. Juni 2003 sind die Arbeiten für die Neugestaltung des S-Bahnknotens am Nordkreuz abgeschlossen. Als letztes Streckenteilstück geht die Verbindung der S-Bahnhöfe Schönhauser Allee, Bornholmer Straße und Pankow in Betrieb. Damit ist erstmals am Bahnhof Bornholmer Straße ein bequemes Umsteigen in alle Richtungen möglich.

Zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Schönhauser Allee entstanden ein 870 Meter langer Tunnel für das Gleis Richtung Schönhauser Allee und ein 340 Meter langer Tunnel für das Gleis der Gegenrichtung. Rund 25 Millionen Euro wurden in die neue Verbindung zwischen den beiden S-Bahnhöfen investiert.

Für die Inbetriebnahme sind noch einmal umfangreiche Einschränkungen im S-Bahnverkehr notwendig. In dieser Zeit sind Gleise und Anlagen der Sicherungstechnik anzuschließen. Zudem müssen die Gleise der Ringbahn, die während der Bauzeit der neuen Verbindungskurve im Bereich Schönhauser Allee bisher provisorisch auf der Fernbahntrasse lagen, nunmehr in die endgültige Position gebracht werden. Deshalb muss der Ringbahnverkehr ab dem 10. Juni 2003, 4 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am 16. Juni 2003 zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen unterbrochen werden. Als Ersatz für die S-Bahnen fahren Busse.

Mit der Verbindungskurve zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Schönhauser Allee wird eine völlig neue Trasse in Betrieb genommen. Ihre Vorgängerin war ein Kind der Berliner Teilung. Seit den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts richtete die DDR einen S-Bahnverkehr zwischen Pankow und Schönhauser Allee auf den Güterferngleisen ein, um den West-teil der Stadt umfahren zu können. Nach dem Mauerbau im August 1961 entstanden separate S-Bahngleise durch das Sperrgebiet, vorbei am für Ostberliner nicht mehr zugänglichen Bahnhof Bornholmer Straße. Über diese so genannte Ulbrichtkurve fuhren fortan die S-Bahnen aus Richtung Bernau nach Grünau.

Nach dem Fall der Mauer wurde am Bahnhof Bornholmer Straße ein provisorischer Haltepunkt für die Bahnen aus Pankow Richtung Schönhauser Allee eingerichtet. Zugleich begannen die Planungen für die komplette Umgestaltung der Eisenbahnanlagen im Bereich des Nordkreuzes. Das Bahnhofsdreieck Bornholmer Straße – Schönhauser Allee – Gesundbrunnen erhielt in den vergangenen zehn Jahren völlig neue Anlagen für den S-Bahnverkehr. Zugleich wurden bereits Voraussetzungen geschaffen, um auch die Fernbahnanlagen neu zu gestalten. Mit Inbetriebnahme der neuen Nord-Süd-Verbindung der Fernbahn vom Süden über die Bahnhöfe Papestraße, Potsdamer Platz und Hauptbahnhof zum Gesundbrunnen wird das Nordkreuz ab Frühsommer 2006 das Berliner Tor in Richtung Norden. Rund 400 Fern-, Regional- und Güterzüge sowie S-Bahnen in alle Himmelsrichtungen werden diesen Knotenpunkt im Berliner Bahnnetz passieren.

Höhepunkte bei der Neugestaltung der S-Bahnanlagen am Nordkreuz waren der 17. September 2001, als die Lücke über die einstige Mauer zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen geschlossen wurde, sowie die Inbetriebnahme der kompletten Ringbahn am 16. Juni 2002.

Für den Neubau der Verbindung zwischen Schönhauser Allee und Bornhol-mer Straße musste am 17. September 2001 allerdings die alte „Ulbrichtkurve“ außer Betrieb genommen werden. Nach zwei Jahren Bauzeit wird die Verbindung ab 16. Juni 2003 nun wieder zur Verfügung stehen – auf einer neuen Trasse.

Informationen über Fahrplanänderungen unter 030 / 29 71 29 71 oder im Internet unter www.fahrplanaenderungen.de. Weitere individuelle Fragen beantwortet das Bahnbautelefon unter 030 / 29 71 29 73 und das S-Bahn-Kundentelefon 030 / 29 74 33 33.

Die Linienänderungen während der Bauarbeiten im Überblick:

Von Freitag, 6. Juni, 20 Uhr, bis Dienstag, 10. Juni, 1.30 Uhr, fahren zwischen Bornholmer Straße und Pankow-Heinersdorf keine S-Bahn-Züge.

Die Linie S 2 verkehrt in zwei Teilabschnitten: Blankenfelde – Nordbahnhof bzw. Pankow-Heinersdorf – Bernau. Die Linie S 26 fährt zwischen Lichterfelde Süd und Bornholmer Straße planmäßig und wird darüber hinaus bis Waidmannslust verlängert. Im Nordabschnitt ist diese Linie nur zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck-Mönchmühle unterwegs. (Aus Richtung Innenstadt ist die Linie S1 bis Hohen Neuendorf zu nutzen und von dort die S 26). Für die Linien S2 und S26 fahren von Pankow-Heinersdorf über Pankow nach Wollankstraße Busse. Die Bedienung des Bahnhofs Wollankstraße durch den Schienenersatzverkehr ist erheblich kürzer als die Fahrt bis zum Bf. Bornholmer Straße. Am Bf. Wollankstraße ist mit den Linien S 1, S 25 und S 26 tagsüber ein 5-Minuten-Takt gewährleistet. Fahrgäste von und zum Ostring sollten als Alternative auch die Linie U 2 zwischen Schönhauser Allee und Pankow benutzen.

Von Dienstag, 10. Juni, 4 Uhr, bis Montag, 16. Juni, 1.30 Uhr, werden die Ringbahngleise zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen auf die endgültige Trasse verlegt sowie der Anschluss der neuen Verbindungs-kurven nach Bornholmer Straße. Daher ist zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen ein Schienenersatzverkehr erforderlich. Durch die Fertigstellung der Behmstraßenbrücke können die Busse die Strecke nun erheblich schneller zurücklegen als in der Vergangenheit.

Die Linien S 41 und S 42 fahren in dieser Zeit in beiden Richtungen im Zehn-Minuten-Takt zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen über Ostkreuz – Schöneberg – Westkreuz.

Nachfolgende Linien werden wie folgt verändert: S 45 fährt bis einschließlich Freitag von Flughafen Schönefeld über Schöneberg und Westkreuz nach Gesundbrunnen – und weiter bis Pankow, am Wochenende wie üblich nur zwischen Flughafen Schönefeld und Hermannstraße.

S 46 und S 47 fahren zwischen Königs Wusterhausen bzw. Spindlersfeld und Westend (statt Gesundbrunnen). S 8 fährt von Zeuthen / Grünau kommend nur bis Schönhauser Allee. Auf der Nord-Süd-Verbindung ergeben sich Veränderungen für die Linien S 25 und S 26: S 25 fährt zwischen Lichterfelde Süd und Nordbahnhof alle 10 Minuten (statt im 20-Minuten-Takt). Die Linie S 26 ist nur zwischen Birkenwerder und Blankenburg unterwegs.

Zwischen Schönhauser Allee und Pankow bietet sich zur Umfahrung die U-Bahnlinie U 2 an.

Ab Montagfrüh, 16. Juni 2003, fahren die Züge der S-Bahn Berlin GmbH nach einem neuen Fahrplan. Alle Zeiten stehen im aktuellen S-Bahn-Fahrplanheft, dass in den nächsten Tagen in den zehn Kundenzentren und in über 70 Fahrkartenausgaben der S-Bahn kostenlos erhältlich ist. Das
S-Bahn-Kundentelefon steht unter der Tel.-Nr. 030 / 29 74 33 33 für weitere Fragen gern zur Verfügung.

Michael Baufeld
Kommunikation
DB ProjektBau GmbH
Tel. 030 297-55877
Fax 030 297-55732

Burkhard Ahlert
Pressesprecher Berlin/Brandenburg
Deutsche Bahn AG
Tel. 030 297-53215
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Flughafen: Fast eine Million Liter Kerosin an Tegels Spitzentag

Kerosinverbrauch auf dem Flughafen Tegel

Ereignis

Der Abgeordnete Oliver Schruoffeneger fragte nach Kerosinverbrauch, Lagerkapazitäten und Transportwegen des Flughafens Tegel. Der Senat teilte mit, dass am Spitzentag vor dem 11. September 2001 rund 975.000 Liter Kerosin vertankt wurden. Die Lagerkapazität des Flughafens beträgt zwei Millionen Liter, die Versorgung erfolgt überwiegend per Tanklastwagen aus der Raffinerie Schwedt. 【3-5855d6】

Details

Quelle: Drucksache 15/10694, Kleine Anfrage des Abgeordneten Oliver Schruoffeneger (Bündnis 90/Die Grünen). 【3-5855d6】

Kerosinverbrauch auf dem Flughafen Tegel 【3-5855d6】

Ich frage den Senat:

  1. Welche Mengen Kerosin wurden am Spitzentag vor dem 11. September 2001 auf dem Flughafen Tegel vertankt und wie viele Starts fanden statt?

  2. Welche Kerosinlagerkapazitäten bestehen auf dem Flughafen Tegel?

  3. Auf welchen Wegen und mit welchen Verkehrsmitteln werden die benötigten Kerosinmengen zum Flughafen Tegel transportiert?

  4. Treffen Beobachtungen zu, dass Kerosin mit Tanklastzügen durch Wohngebiete transportiert wird?

  5. Welche Mengen des vertankten Kerosins werden noch über dem Berliner Stadtgebiet verbraucht und welche Schadstoffmengen werden dabei freigesetzt? 【3-5855d6】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-5855d6】

Zu 1.:

Nach Angaben der Berliner Flughafen Gesellschaft wurde am 31.08.2001, dem Spitzentag vor dem 11. September 2001, eine Menge von 975.000 Litern Kerosin vertankt. An diesem Tag wurden 213 Starts gezählt. 【3-5855d6】

Zu 2.:

Die Lagerkapazität des Flughafens Tegel beträgt 2 Millionen Liter Kerosin. 【3-5855d6】

Zu 3.:

Die Versorgung des Flughafens erfolgt per Tankwagen auf der Straße. Der überwiegende Teil stammt aus der Raffinerie Schwedt. 【3-5855d6】

Zu 4.:

Dem Senat liegen keine Angaben zur Zahl der Tanklastzüge auf einzelnen Straßen vor. Die genannten Straßen unterliegen keinen besonderen Beschränkungen für Gefahrguttransporte. Flugkraftstofftransporte werden hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials mit Diesel- oder Heizöltransporten verglichen. 【3-5855d6】

Zu 5.:

Eine genaue Angabe über den über Berlin verbrauchten Anteil des Kerosins ist nicht möglich. Der Verbrauch hängt unter anderem vom Flugzeugtyp, den Wetterbedingungen, dem Flugweg, der Startmasse und den bereits vorhandenen Kraftstoffreserven ab. 【3-5855d6】

Berlin, den 30. Juni 2003

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Barrierefreiheit: Lehrter Bahnhof erhaelt taktiles Wegeleitsystem fuer Sehbehinderte

Barrierefreiheit für behinderte bzw. sehbehinderte Menschen im Vorzeigebahnhof Lehrter Bahnhof

Ereignis

Der FDP-Abgeordnete Rainer-Michael Lehmann fragte nach der barrierefreien Gestaltung des im Bau befindlichen Lehrter Bahnhofs. Der Senat und die Deutsche Bahn verwiesen auf ein gemeinsam mit Behindertenverbänden entwickeltes Konzept. Geplant wurden taktile Leitsysteme, kontrastreiche Orientierungshilfen sowie ein umfassendes Blindenleitsystem vom Bahnhofsvorplatz bis zu den Bahnsteigen. 【2-f237c9】

Details

Quelle: Drucksache 15/10684, Kleine Anfrage des Abgeordneten Rainer-Michael Lehmann (FDP). 【2-f237c9】

Barrierefreiheit für behinderte bzw. sehbehinderte Menschen im Vorzeigebahnhof „Lehrter Bahnhof“ 【2-f237c9】

Ich frage den Senat:

  1. Welche Maßnahmen werden beim Bau des Lehrter Bahnhofs ergriffen, um seit Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes den Bahnhofsneubau barrierefrei für behinderte Menschen zu gestalten?

  2. Inwiefern werden bei diesen Maßnahmen auch die Belange sehbehinderter Menschen, z. B. durch ein Wegeleitsystem berücksichtigt?

  3. Wird das Wegeleitsystem taktil und optisch kontrastreich gestaltet sein, sodass auch sehbehinderte Besucher und Kunden den Bahnhof barrierefrei betreten und nutzen können?

  4. Wird es insbesondere bei der Gefahrenzone Bahnsteigkante/Gleisbett bzw. Zug eine optisch kontrastreiche Markierung geben?

  5. Gibt es in Berlin schon U- und S-Bahnhöfe, die vergleichbare Kontrastwerte aufweisen?

  6. Welche Bedeutung hatten die sensorischen Anforderungen der DIN 18030 sowie entsprechende Planungshilfen bei der Gestaltung des Bahnhofs? 【2-f237c9】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【2-f237c9】

Zu 1.:

In Abstimmung mit dem Allgemeinen Blinden- und Sehbehinderten-Verein Berlin e.V. (ABSV) sowie den zuständigen Senatsverwaltungen wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Dieser wurde vom Eisenbahn-Bundesamt am 17.09.2002 genehmigt. 【2-f237c9】

Zu 2. und 3.:

Alle Bahnhofsbereiche einschließlich der Vorplätze erhalten ein taktiles Wegeleitsystem. Dieses führt vom Eingang bis zu den Bahnsteigen und wird durch Informationsvitrinen sowie kontrastreiche architektonische Orientierungshilfen ergänzt. Zusätzlich wird ein abgestimmtes Blindenleitsystem integriert, welches das Auffinden von Treppen und Aufzügen ermöglicht. 【2-f237c9】

Zu 4.:

Für Gefahrenbereiche entlang der Bahnsteigkanten sind kontrastreiche Blindenleitstreifen vorgesehen. Die Kontrastwerte entsprechen den Anforderungen des damals gültigen Regelwerks der Deutschen Bahn. 【2-f237c9】

Zu 5.:

Nach Angaben der BVG wurden bislang keine systematischen Kontrastmessungen durchgeführt. Als Beispiele gut markierter Bahnsteigkanten wurden die U-Bahnhöfe Westhafen, Wedding und Berliner Straße genannt. Auch der Deutschen Bahn waren keine Bahnhöfe mit den abgefragten Kontrastwerten bekannt. 【2-f237c9】

Zu 6.:

Grundlage der Planung waren die gesetzlichen Anforderungen, die anerkannten Regeln der Technik sowie die Regelwerke der Deutschen Bahn. Der Gelbdruck der DIN 18030 wurde nicht unmittelbar angewendet, da er aus Sicht der Bahn keine ausreichende Planungssicherheit bot. 【2-f237c9】

Berlin, den 25. Juni 2003

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Fahrplan: BVG-Atlas: Voller Kaufpreis, halbe Leistung Der Fahrplan ändert sich, das Infomaterial nicht – es ist veraltet, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-atlas-voller-kaufpreis-halbe-leistung/419664.html

Obwohl es bei Bahnen und Bussen nur noch einen großen #Fahrplanwechsel im Jahr jeweils im Dezember geben soll, müssen sich Fahrgäste von BVG und S-Bahn von #Juni an auf erhebliche #Änderungen einstellen. Diese aber werden im #Informationsmaterial der Verkehrsbetriebe vorerst nicht zu finden sein. So wird die BVG ihren #Berlin-Atlas weiter mit dem Stand vom 24. Februar verkaufen – für 8 Euro. Erst im Dezember soll es dann eine neue Auflage geben. #Aktualisiert werden aber alle #Gratis-Unterlagen wie die #Netzübersichten. Beim Atlas sei dies zu teuer, sagte BVG-Sprecher Wolfgang Göbel.

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Bus: Steter Tropfen – BVG kürzt Busangebote mitten in der Fahrplanperiode, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002454

Zum 30. März 2003 gab es bei der BVG wieder einmal einen zwischenzeitlichen #Fahrplanwechsel. Aber nicht genug, dass auf einer erheblichen Zahl von #Buslinien seitdem ein neuer #Fahrplan gilt und dass das gerade erst vor wenigen Wochen erschienene #Kursbuch schon wieder überholt ist, gleichzeitig wurden auch noch diverse #Liniennetzänderungen durchgeführt, so dass auch die anderen erst im Januar erschienen #Fahrgastinformationen bereits wieder überholt sind. Warum die BVG es mit ihren #Linienänderungen so eilig hatte und sie nicht wenigstens bis zum kleinen Fahrplanwechsel Mitte Juni warten konnte, bleibt unergründlich.

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Straßenbahn: Wo ein Wille ist … Als Begleitmusik zur Generalsanierung der Görlitzer Bahn zwischen Baumschulenweg und Grünauer Kreuz im Jahre 2004 …, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002451

Die Deutsche Bahn saniert im nächsten Jahr ihre Strecke von #Baumschulenweg zum #Grünauer Kreuz und erneuert in diesem Zusammenhang auch die #Brücken über den #Sterndamm am Bahnhof #Schöneweide. Diese sind schon länger ein #Engpaß im #Autoverkehr, während der öffentliche Personennahverkehr (#ÖPNV) davon nicht betroffen ist, denn die #Straßenbahn hat einen eigenen #Bahnkörper und die meisten Buslinien enden dort als Zubringer oder kreuzen die Bahn an dieser Stelle nicht.

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S-Bahn vor drastischen Angebotskürzungen?, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002447

Durch das (Eisenbahn-)Regionalisierungsgesetz (RegG) erhält das Land Berlin seit 1996 vom Bund zweckgebundene Zuweisungen, mit denen es schienengebundenen Personennahverkehr bestellt und Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) finanziert.

Für den laufenden Bahnbetrieb standen dem Land nach § 8 (1) RegG bis zum Jahr 2001 jeweils 454 Millionen DM (rund 232 Millionen Euro) zur Verfügung, für die gleicher Höhe Zugleistungen bei der Berliner S-Bahn bestellt wurden. Nach Vereinbarungen mit dem Land Brandenburg bestellte das Land Berlin den kompletten S-Bahn-Verkehr einschließlich der Brandenburger Abschnitte, während das Land Brandenburg umgekehrt auch die Berliner Anteile im Eisenbahn-Regionalverkehr bestellte und bezahlte. Mittlerweile ist diese Vereinbarung jedoch überholt. Berlin muss mit „seinen“ Regionalisierungsmitteln zwar nur noch den S-Bahn-Verkehr auf Berliner Gebiet bestellen, dafür jedoch auch die in Berlin verkehrenden Regionalexpress- bzw. Regionalbahnzüge.

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allg.: Auswirkungen der Planungen auf die Region Berlin/Brandenburg Der neue Bundesverkehrswegeplan, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002456

Ab Seite 8 in diesem Heft sind die Projekte des #Bundesverkehrswegeplanes überregional dargestellt. Hier nun eine Betrachtung für Berlin/Brandenburg.

Für den künftigen Ausbau derjenigen #überregionalen #Bahnverbindungen, die für die Bundesländer Berlin und Brandenburg von Bedeutung sind, wurden wichtige Maßnahmen im vorliegenden Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes berücksichtigt, wie zum Beispiel der zweigleisige Ausbau der „#Weddeler Schleife“ oder der – speziell für den Regionalverkehr-wichtige Ausbau der #Stammstrecke der #Lehrter Bahn. Dagegen erscheint fraglich, inwieweit die geplanten Ausbaumaßnahmen der Bahnverbindungen Richtung Polen, zum Teil auch Richtung Süddeutschland der künftigen Bedeutung gerecht werden. Die Erweiterung der EU nach Osten wird zu einem deutlich höheren, #grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr zwischen den beteiligten Staaten führen. Aus heutiger Sicht muß mit überdurchschnittlichen Steigerungsraten im #Straßenverkehr gerechnet werden mit allen negativen Folgen im Energieverbrauch, Flächenverbrauch und der Kohlendioxid-Emissionen. Mit dem vorliegenden Entwurf werden leider zu wenig Akzente gesetzt, um hier die Voraussetzungen für umfassende Verlagerungen auf den umweltverträglichen Verkehrsträger Schiene zu schaffen. An folgenden Beispielen wird dies deutlich:

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Bahnverkehr: Interconnex: Angebotsausweitung in schwierigem Umfeld Am 6. Juni 2003 startet die Connex-Gruppe die seit längerem geplante dritte Fernverkehrslinie zwischen Rostock, Berlin, Kassel und Köln, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002446

Dagegen verkehrt das seit dem 15. Dezember 2002 angebotene Zugpaar zwischen #Cottbus und #Berlin dienstags, mittwochs und donnerstags seit dem 1. Mai nicht mehr. Freitags bis montags erfolgt allerdings – zumindest in der Urlaubssaison – eine Verlängerung über #Stralsund hinaus bis #Binz.

Ab Pfingsten wird nunmehr das dritte, täglich verkehrende #Interconnex-Zugpaar angeboten mit dem Laufweg #Rostock – Berlin – #Halle – #Köln (Linienlänge 912 Kilometer). Für den neuen #Fernverkehrszug setzt #Connex komplett modernisierte #Abteilwagen in den Unternehmensfarben blau-gelb-weiß ein. Jeder Zug wird eine Kapazität von rund 300 Sitzplätzen haben. Als Triebfahrzeuge stehen #Connex-Elektroloks der Baureihen 145 bzw. 185 zur Verfügung. Den #Fahrplan für das neue Zügepaar X 84100/X 84101 finden Sie auf Seite 8.

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Regionalverkehr: Bahn verspricht: zügiger nach Cottbus Verkehrsminister Meyer hatte unpünktliche Verbindung kritisiert, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bahn-verspricht-zuegiger-nach-cottbus-verkehrsminister-meyer-hatte-unpuenktliche-verbindung-kritisiert/418320.html

#Cottbus. Brandenburgs Verkehrsminister Hartmut #Meyer (SPD) hat die Bahn zu mehr #Pünktlichkeit auf der #RE2-Strecke zwischen Berlin und Cottbus aufgefordert. Die bisherigen Maßnahmen hätten nicht den erhofften Erfolg gebracht. Die Züge haben häufig bis zu 30 Minuten Verspätung. Weil der Verkehr auf der gesamten Strecke zwischen #Wismar und Cottbus wegen Bauarbeiten chronisch unpünktlich war, hatte die Bahn die Strecke am 12. Mai #aufgeteilt. Die Züge fahren seither von Wismar bis zur #Friedrichstraße in Berlin und vom Berliner #Ostbahnhof nach Cottbus. Zwischen den beiden Berliner Bahnhöfen müssen die Fahrgäste auf die S-Bahn ausweichen.

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