Strassenbahn: Sanierungsprogramm mit Investitionen bis 2005

Sanierungsmaßnahmen bei der Straßenbahn?

Ereignis

Die Abgeordnete Jutta Matuschek fragte nach geplanten Sanierungsmaßnahmen bei der Straßenbahn. Die BVG legte ein umfangreiches Investitionsprogramm bis 2005 vor. Schwerpunkte waren die Erneuerung wichtiger Streckenabschnitte, Haltestellenmodernisierungen, Lärmminderungsmaßnahmen, die Verbesserung der Betriebsqualität sowie Investitionen in die Bahnstromversorgung. 【3-2a8003】

Details

Quelle: Drucksache 15/10723, Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS). 【3-2a8003】

Sanierungsmaßnahmen bei der Straßenbahn? 【3-2a8003】

Ich frage den Senat:

  1. Welche konkreten Sanierungsmaßnahmen werden von der BVG in den Jahren 2003 bis 2005 in welchen zeitlichen Abläufen realisiert?

  2. Welche Kosten entstehen dadurch und wie werden sie gedeckt?

  3. Welche betrieblichen Effekte werden durch die Einzelmaßnahmen jeweils erzielt?

  4. Liegen den jeweiligen Maßnahmen Kosten-Nutzen-Analysen zugrunde und wer hat diese geprüft?

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【3-2a8003】

Die BVG plante beziehungsweise realisierte unter anderem folgende Vorhaben:

  • Oranienburger Straße,
  • Prenzlauer Promenade,
  • Knotenpunkt Prenzlauer Tor,
  • Prenzlauer Allee,
  • Möllendorffstraße,
  • Regattastraße,
  • Fürstenwalder Damm,
  • Berliner Allee,
  • Eberswalder Straße / Danziger Straße,
  • Petersburger Straße / Warschauer Straße. 【3-2a8003】

Zu den wichtigsten betrieblichen Zielen gehörten:

  • Reduzierung von Schall und Erschütterungen,
  • Beschleunigung des Straßenbahnbetriebs,
  • Modernisierung und barrierefreier Ausbau von Haltestellen,
  • Stauvermeidung durch besondere Bahnkörper,
  • Erneuerung von Gleisanlagen,
  • Sicherung der Bahnstromversorgung. 【3-2a8003】

Beispiele für die vorgesehenen Investitionen:

Vorhaben 2003 (T€) 2004 (T€) 2005 (T€)
Prenzlauer Promenade 2.543,0 2.805,8 1.493,4
Knotenpunkt Prenzlauer Tor 3.000,0 2.700,0 –
Möllendorffstraße 2.889,0 896,1 163,6
Regattastraße 485,0 880,7 2.441,7
Berliner Allee 272,6 266,0 2.837,9

【3-2a8003】

Zusätzlich wurden zahlreiche Investitionen in Gleichrichterwerke, Fahrleitungen und Bahnstromversorgung vorgesehen. Darüber hinaus sollten jährlich rund vier Millionen Euro Eigenmittel der BVG unter anderem in den Umbau von Gleisanlagen mit sogenannten „Flüstergleisen“ fließen. 【3-2a8003】

Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus den im Landeshaushalt für die Grundinstandsetzung der Straßenbahn bereitgestellten Fördermitteln. Für Investitionen ab 50.000 Euro führt die BVG nach eigenen Angaben Wirtschaftlichkeitsberechnungen nach der Kapitalwertmethode durch. 【3-2a8003】

Berlin, den 11. Juli 2003

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Busverkehr: Busbeschleunigungsprogramm soll bis 2005 abgeschlossen werden

Busbeschleunigungsprogramm?

Ereignis

Die Abgeordnete Jutta Matuschek fragte nach dem Stand des Berliner Busbeschleunigungsprogramms. Der Senat berichtete, dass seit dem Jahr 2000 bereits 132 Ampelanlagen mit Vorrangschaltungen ausgestattet und 6,2 Kilometer neue Busspuren eingerichtet wurden. Bis 2005 sollen weitere 320 Lichtsignalanlagen umgerüstet werden. Durch die bisherigen Maßnahmen konnten nach Angaben der BVG bereits jährliche Einsparungen von rund 500.000 Euro erzielt werden. 【1-44817b】

Details

Quelle: Drucksache 15/10721, Kleine Anfrage der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS). 【1-44817b】

Busbeschleunigungsprogramm? 【1-44817b】

Ich frage den Senat:

  1. Wie ist der Sachstand des zwischen Senat und BVG vereinbarten Programms zur Busbeschleunigung?

  2. Wie haben bzw. werden sich die durch Halt an Ampelanlagen verursachten Haltezeiten von Bussen durch die Realisierung des Beschleunigungsprogramms verändern, welche Vergleichszahlen aus anderen Metropolen sind dem Senat diesbezüglich bekannt und welche betriebswirtschaftlichen Effekte werden bei vollständiger Realisierung des Programms in welchen zeitlichen Abschnitten erreicht?

  3. Welche Maßnahmen sind seit 2000 erfolgt?

  4. Welche konkreten Maßnahmen werden für die Jahre 2004 und 2005 geplant?

  5. Wer ist bei der technischen Realisierung des Busbeschleunigungsprogramms aufgrund welcher Vereinbarungen einbezogen?

  6. Wie sind die Kostenaufteilung und das Controlling zwischen Senat und BVG geregelt?

  7. Warum wurde für dieses Programm die Variante „Digitalfunk“ bevorzugt gegenüber der bei der Straßenbahn üblichen Variante „Analogfunk“, welche Mehrkosten entstehen dadurch?

  8. Wann wurde durch wen ein Kosten/Nutzenvergleich zwischen beiden Varianten vorgenommen mit welchem Ergebnis?

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 【1-44817b】

Die 1999 geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen BVG und Senat umfasst insgesamt 86 Buslinien. Für die ersten 35 priorisierten Linien mit einer Streckenlänge von rund 1.000 Kilometern sollen 452 Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen ausgerüstet werden. Die Maßnahmen sollten bis Ende 2005 abgeschlossen werden. 【1-44817b】

Seit dem Jahr 2000 wurden umgesetzt:

  • 132 Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen,
  • 21 neue Busspuren mit insgesamt 6,2 km Länge,
  • 6 Änderungen von Linienführungen,
  • 10 Haltestellenaufhebungen. 【1-44817b】

Bis spätestens 2005 waren vorgesehen:

  • 320 weitere Lichtsignalanlagen mit Vorrangschaltungen,
  • 12 zusätzliche Busspuren mit rund 4,8 km Länge. 【1-44817b】

Die bisherigen Maßnahmen führten zu:

  • Reisezeitverkürzungen von bis zu 11 Minuten je Wagenumlauf,
  • Einsparungen von rund 2.800 Betriebsminuten täglich,
  • dem Wegfall von 7 täglich eingesetzten Fahrzeugen,
  • Einsparungen von rund 500.000 Euro jährlich. 【1-44817b】

Nach vollständigem Abschluss der Priorität-A-Maßnahmen rechnete die BVG mit jährlichen Einsparungen von 3,6 Mio. Euro. Die anschließende Umsetzung der Priorität-B-Maßnahmen sollte weitere 2,3 Mio. Euro pro Jahr einsparen. 【1-44817b】

Berlin, den 07. August 2003

In Vertretung

Dr. Hans Stimmann

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

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S-Bahn: Vollendung des Nordkreuzes, Bahnhof Bornholmer Straße wird ein echter Knotenpunkt – mit vielen neuen Abfahrvarianten, aus Punkt 3

Die neuen S-Bahn-Kurven zwischen Schönhauser Allee und Pankow verlaufen jetzt unter der Erde

Der 16. Juni 2003 wird ein ganz besonderer Tag in der #S-Bahn-Geschichte sein: Erstmals geht das komplette #S-Bahn-Nordkreuz in Betrieb, das es in der Geschichte dieses Verkehrsmittels noch nicht gab.

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Fahrplan: Fahrplanwechsel bei der S-Bahn am 16. Juni, S 8 fährt wieder von Zeuthen / Grünau nach Pankow, aus Punkt 3

Ab 16. Juni fährt die Berliner #S-Bahn nach neuem #Fahrplan: Kernstück sind die neue Linienführung der #S8 und die Verbesserung des Nachtverkehrs. Mit der #Fertigstellung des S-Bahn-Nordkreuzes können die S-Bahnen dieser Linie ab 16. Juni aus Zeuthen/Grünau kommend bis #Pankow verlängert werden.

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S-Bahn: Entwicklungsgeschichte Nordkreuz, Bis 13. August 1961 nur alle 40 Minuten über die Gütergleise, aus Punkt 3

Erstmals fuhren #1952 auf den extra mit Stromschienen versehenen Gütergleisen S-Bahnen direkt von der #Schönhauser Allee nach #Pankow, um den Westen umfahren zu können. Eine eigene #S-Bahn-Trasse gab es noch nicht.

Vor dem #Mauerbau fuhren die Züge nur alle 40 Minuten in jeder Richtung, wie dem letzten #Fahrplan für das einheitliche S-Bahn-Netz vom 28. Mai 1961 zu entnehmen ist.

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S-Bahn: S-Bahn-Nachtverkehr wird ab 16. Juni erneut erweitert

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=161

U-Bahn, Bus und Straßenbahn als sinnvolle Ergänzung

Das Nachtverkehrsangebot der S-Bahn Berlin GmbH in den Nächten von Freitag zu Samstag, von Samstag zu Sonntag und vor Feiertagen wird wegen der steigenden Nachfrage erweitert.

Der bisherige 30-Minuten-Takt auf der Stadtbahn zwischen Zoologi-scher Garten und Lichtenberg wird auf einen 15-Minuten-Abstand verdichtet. Auf dem Süd- und Ostring sind die Züge künftig ebenfalls alle 15 Minuten unterwegs. Alle weiteren Strecken der Berliner S-Bahn werden weitgehend im 30-Minuten-Takt bedient. Auf den Außenstrecken gilt ein 60-Minuten-Takt. Im Berliner Nachtverkehr werden im Gegensatz zu vielen anderen Städten keine Zuschläge erhoben.

Die Geschichte des Berliner S-Bahn-Nachtverkehrs begann im Ostteil der Stadt in den sechziger Jahren zunächst mit einzelnen Spätzügen. Bald schon wurden stündlich Fahrten vom Stadtzentrum in die Vororte angeboten. Nach der Wiedervereinigung begann die zaghafte Ausweitung des Nachtverkehrs in West-Berlin auf ausgewählten Strecken. Dabei wurde das Angebot von Jahr zu Jahr erweitert und ist heute flächendeckend. Nur die Strecke zwischen Blankenburg und Birkenwer-der wird wegen der geringen Besiedlung in den Nachtstunden nicht befahren.

Durch neu eingerichtete Sammelanschlüsse ist die Fortbewegung im Nachtnetz besonders attraktiv: Am Zoologischen Garten, Hackeschen Markt und in Ostkreuz sind jeweils drei bis fünf Minuten Standzeit in den Fahrplan eingearbeitet, um zuverlässige Anschlüsse zwischen allen dort erreichbaren Verkehrsmitteln herzustellen. Jeweils zur Minu-te 00, 15, 30 und 45 setzen diese nach erfolgtem Umsteigen ihre Fahrt fort.

Weitere direkte Umsteigemöglichkeiten werden in Gesundbrunnen, Schöneweide, Spandau, Wannsee und Wuhletal angeboten.

„Ein vergleichbares Nachtangebot ist in keiner anderen europäischen Metropole zu finden“, erklärt Christian Morgenroth, stellvertretender Betriebsleiter der S-Bahn Berlin GmbH. „Es entspricht unserer Philosophie als moderner Verkehrsdienstleister, 24 Stunden am Tag volle Mobilität ohne Auto zu gewährleisten.“ Einem durchgehenden Fahrtenangebot an allen Wochentagen stehen derzeit noch die erheblichen Sanierungslasten entgegen, die u.a. in den Nächten abgearbeitet wer-den. Langfristig sieht das Betriebskonzept einen durchgehenden Betrieb an allen Tagen der Woche vor.

Einen weiteren Nachfrageschub im Nachtverkehr erwartet die S-Bahn Berlin GmbH durch die zusätzlichen Angebote der U-Bahn: „Das ist eine sinnvolle Ergänzung unseres seit Jahrzehnten erfolgreichen Nachtverkehrs“, zeigt sich Morgenroth überzeugt.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Busverkehr: Neues Linienkonzept fuer die Buslinien 159 und 259 im Norden Berlins

Bürger machen für den ÖPNV Bus 159 mobil!

Ereignis

Der CDU-Abgeordnete Gregor Hoffmann fragte nach den Folgen der geänderten Linienführung der Buslinie 159 zwischen Berlin und dem Landkreis Barnim. Der Senat verwies auf ein gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, dem Landkreis Barnim, der Barnimer Busgesellschaft und der BVG erarbeitetes neues Linienkonzept. Die Änderungen sollen den veränderten Verkehrsbedürfnissen Rechnung tragen und gleichzeitig die Anbindung von Schwanebeck und Lindenberg sichern. 【3-b77051】

Details

Quelle: Drucksache 15/10706, Kleine Anfrage des Abgeordneten Gregor Hoffmann (CDU). 【3-b77051】

Bürger machen für den ÖPNV Bus 159 mobil!

Ich frage den Senat:

  1. Weshalb gibt der Senat bezüglich der Veränderung der Linienführung des Busses 159 und der Neuplanung der Linie 259 keine Stellungnahme zum VBB und der Bürgerinitiative ab?

  2. Wie beurteilt der Senat die Veränderung der Linienführung unter Beachtung des Fusionsprozesses Berlin-Brandenburg?

  3. Wurden Verkehrszählungen vor der Planveränderung durchgeführt und zu welchen Uhrzeiten erfolgten diese?

  4. Wieso wurde bei den Planungen zur Verschlechterung der Busanbindung zwischen Berlin und Brandenburg nicht auf die Kinder (Schulfahrten) ausreichend Rücksicht genommen?

  5. Welche Möglichkeiten der Optimierung der Anbindung für die Fahrgäste wird es noch geben?

  6. Werden Überlegungen angestrengt, den „Grenzverkehr“ durch den VBB organisieren, finanzieren und bestellen zu lassen?

  7. Welche Schwächen und Chancen sieht der Senat hinsichtlich der Vergabe bzw. Ausschreibungen von Teilstrecken bei Buslinien?

  8. Wäre eine direkte Anbindung an das überregionale Lindencenter als Einkaufsmarkt für die Berliner Wirtschaft in diesem Zusammenhang nicht von Interesse? 【3-b77051】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Der Senat hatte den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gebeten, koordinierend tätig zu werden. Daraus entstand ein neues Linienkonzept für Lindenberg und Schwanebeck, das zum Fahrplanwechsel am 15. Juni 2003 eingeführt wurde. Die Bürgerinitiative und die Gemeinde Schwanebeck wurden schriftlich informiert. 【3-b77051】

Zu 2.:

Der Senat hält ein vernetztes ÖPNV-Angebot im Berliner Umland für notwendig. Allerdings seien Finanzierung und Bestellung von Verkehrsleistungen Aufgabe der jeweiligen Aufgabenträger. Die Änderungen der Linie 159 seien wegen veränderter Verkehrsströme und fehlender Finanzierung durch den Landkreis Barnim erforderlich geworden. 【3-b77051】

Zu 3.:

Die BVG führte vor den Änderungen Verkehrszählungen auf den Linien 159 und 259 über die gesamte Betriebszeit durch. 【3-b77051】

Zu 4.:

Die Fahrpläne wurden so gestaltet, dass Schulanfangs- und Schulendzeiten weiterhin bedient werden. Zudem kommen auf grenzüberschreitenden Fahrten Busse mit größerem Platzangebot zum Einsatz. 【3-b77051】

Zu 5.:

Eine beim VBB eingerichtete Arbeitsgruppe prüft weitere Optimierungen. Mögliche Verbesserungen sollten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2003 umgesetzt werden. Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft des Landkreises Barnim zur zusätzlichen Finanzierung. 【3-b77051】

Zu 6.:

Der grenzüberschreitende Verkehr wird bereits durch den VBB koordiniert. Bestellung und Finanzierung können jedoch nicht durch den Verbund erfolgen, da hierfür die kommunalen Aufgabenträger zuständig sind. 【3-b77051】

Zu 7.:

Eine Ausschreibung von Busverkehrsleistungen kommt derzeit nicht in Betracht, da die BVG ihre Leistungen bis 2007 eigenwirtschaftlich auf Grundlage des Unternehmensvertrages erbringt. Zusätzliche Leistungen wären grundsätzlich ausschreibungsfähig, es fehlen dafür jedoch finanzielle Mittel. 【3-b77051】

Zu 8.:

Zur besseren Anbindung des Linden-Centers war vorgesehen, die Linie 893 zum Fahrplanwechsel im Dezember 2003 bis zum S-Bahnhof Hohenschönhausen zu verlängern. 【3-b77051】

Berlin, den 03. Juli 2003

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Barrierefreiheit: Telebus soll bis Ende 2004 in den OePNV integriert werden

Plant der Senat, den Telebus abzuschaffen?

Ereignis

Der CDU-Abgeordnete Gregor Hoffmann fragte nach der Zukunft des Telebus-Angebots für Menschen mit Behinderungen. Der Senat bekräftigte die Absicht, den Sonderfahrdienst in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren. Die BVG soll künftig wesentliche operative Aufgaben übernehmen, während die rechtlichen Rahmenbedingungen weiterhin bei der Senatsverwaltung verbleiben. Die Umstrukturierung soll bis Ende 2004 abgeschlossen werden. 【2-ca8e01】

Details

Quelle: Drucksache 15/10714, Kleine Anfrage des Abgeordneten Gregor Hoffmann (CDU). 【2-ca8e01】

Plant der Senat, den Telebus abzuschaffen?

Ich frage den Senat:

  1. Welche Planungen bestehen hinsichtlich der Umorganisation des Telebusses bezüglich der Angliederung an die BVG?

  2. Welches Angebot hat die BVG dem Senat für die Übernahme dieses Leistungspaketes unterbreitet und wie sieht dieses aus?

  3. Welche finanziellen Rahmenbedingungen sind gegeben und werden die Betreiber mit in den Gestaltungsprozess einbezogen?

  4. Wer würde für das soziale Angebot des Telebusses zuständig sein, wenn es in die Trägerschaft der BVG fiele?

  5. Werden die Fahrten bei Übernahme durch die BVG ausgeschrieben oder wird das komplette Angebot durch die BVG realisiert bzw. würde die BVG „nur“ die logistische Aufgabe des BZA übernehmen?

  6. Welche Folgen ergeben sich für die besonderen Investitionen der Betreiber der jetzigen Telebustaxis?

  7. Wird es rechtzeitige Vertragsangebote geben und steht der Wechsel planerisch bereits zum Jahr 2004 bevor? 【2-ca8e01】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:

Es besteht weiterhin die Planung, den Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderungen in den ÖPNV zu integrieren. 【2-ca8e01】

Zu 2.:

Die BVG ist daran interessiert, gemeinsam mit einer Beratungsgesellschaft ein Sanierungskonzept zu erarbeiten, das als Grundlage für die Umsetzung dienen soll. 【2-ca8e01】

Zu 3.:

Für den Sonderfahrdienst sind folgende Haushaltsansätze vorgesehen:

  • 2003: 12,483 Mio. €
  • 2004: 12,083 Mio. €
  • 2005: 12,083 Mio. €

Die Betreiber werden weiterhin in die Gestaltungsprozesse eingebunden. 【2-ca8e01】

Zu 4.:

Nach dem derzeitigen Stand der Gespräche soll die BVG das operative Geschäft wie Disposition und Fahrgastinformation übernehmen. Zuständigkeiten für Berechtigungskriterien und rechtliche Rahmenbedingungen verbleiben bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz. 【2-ca8e01】

Zu 5.:

Über Ausschreibungen kann erst nach Abschluss der Gespräche zwischen BVG und Senatsverwaltungen entschieden werden. 【2-ca8e01】

Zu 6.:

Der Senat geht davon aus, dass die bisherigen Fuhrunternehmer auch nach einem Trägerwechsel die Fahrten durchführen werden. Besondere Nachteile für die bisherigen Teletaxenbetreiber werden daher nicht erwartet. 【2-ca8e01】

Zu 7.:

Die Umstrukturierung soll beginnen, sobald die Rahmenbedingungen geklärt sind. Ziel des Senats ist es, die Strukturänderungen bis Ende 2004 abzuschließen. 【2-ca8e01】

Berlin, den 15. September 2003

In Vertretung

Dr. Petra Leuschner

Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.

Straßenverkehr: Senat verzichtet auf Bau der Nordtangente, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/article102309910/Senat-verzichtet-auf-Bau-der-Nordtangente.html

Der Berliner Senat hat jetzt offiziell den Bau der #Nordtangente in Pankow #beerdigt. „Wir #verzichten aufgrund des geringeren Verkehrs und der baulichen Entwicklung auf die bisher geplante #Tangentialverbindung Nord“, sagte gestern Senatsbaudirektor Hans Stimmann. Damit sollte das #ABB-Gelände in #Wilhelmsruh eine bessere #Westanbindung erhalten. Senatsbaudirektor Stimmann sagte aber auch, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung „eine Trasse“ offen halten wolle, um eine Option für eine zukünftige Bebauung zu behalten.

„Straßenverkehr: Senat verzichtet auf Bau der Nordtangente, aus Berliner Morgenpost“ weiterlesen

S-Bahn: Inbetriebnahme der Nord-Ost-Kurve zwischen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=160

Mit dem Fahrplanwechsel am 16. Juni 2003 wird das Angebot der S-Bahn Berlin GmbH erneut verbessert. Wesentliche Veränderung ist die Inbetriebnahme der komplett neu erbauten Verbindungskurve zwischen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße. Diese war vor 21 Monaten stillgelegt worden und ist jetzt komplett in das so genannte Nordkreuz integriert. Damit sind nun wieder direkte Fahrten zwischen Ostring und Pankow möglich, die in den Fahrplan der Linie S 8 aufgenommen wurden. Zusätzlich kann in Bornholmer Straße künftig am gleichen Bahnsteig von und nach Ostkreuz sowie von und zu den Zügen der Linien S 1 und S 25 Richtung Oranienburg und Hennigsdorf umgestiegen werden.

Die S-Bahn Berlin GmbH rechnet auf der wieder hergestellten Verbindungskurve mit täglich rund 15.000 Nutzern.

Die Linienänderungen im Einzelnen:

S 1 Auf weiteren Streckenabschnitten wird das Zugangebot verstärkt: Die zusätzlichen Züge im Berufsverkehr zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz fahren künftig bis bzw. ab Nordbahnhof. Dies kommt insbesondere Fahrgästen mit dem Ziel Unter den Linden und Friedrich-straße entgegen. Im Abendverkehr nach 21 Uhr wird der 10-Minuten-Takt zwi-schen Zehlendorf und Nordbahnhof bis Gesundbrunnen ausgedehnt.

S 25 Im Tagesverkehr wird die Linie S 25 zwischen Lichterfelde Süd und Nordbahnhof auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Dafür entfällt die Linie S 26.

S 26 Diese Linie entfällt und wird zwischen Lichterfelde Süd und Nordbahnhof durch zusätzliche Züge der Linie S 25 ersetzt. Zwischen Nordbahnhof und Blankenburg fährt vorüber-gehend nur die Linie S 2. Zwischen Blankenburg und Birkenwerder bleibt das bisherige Angebot bestehen, jetzt wieder unter der Linienbezeichnung S 8.

S 8 Diese Linie erhält ihren alten Laufweg zwischen Birkenwerder und Grünau / Zeuthen (wie bis zum 17. September 2001) zu-rück. Bis zum Ende der Brückenbauarbeiten zwischen Pankow und Blankenburg und der damit verbundenen Eingleisigkeit fährt die Linie in zwei Teilen:
– Von Zeuthen / Grünau verkehren die Züge via Ostkreuz wie bisher zur Schönhauser Allee und dann über die neue Ver-bindungskurve und Bornholmer Straße bis Pankow.
– Zwischen Birkenwerder und Blankenburg fahren die Züge der Linie S 26 nun wieder unter ihrer alten Bezeichnung S 8.

Weitere Informationen zum Fahrplanwechsel stehen in der aktuellen Ausgabe der S-Bahn-Kundenzeitung ‚punkt 3’, im Internet unter www.s-bahn-berlin.de sowie im kostenlosen S-Bahn-Fahrplanheft, das in den zehn S-Bahn-Kundenzentren und in den über 70 Fahrkarten-ausgaben erhältlich ist. Weitere Fragen beantwortet das S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher