#S-Bahnhof #Westend: Bis voraussichtlich Ende August bleibt der südliche #Eingang gesperrt – die Spandauer- Damm-Brücke einschließlich der Gehwege wird instandgesetzt. Die Bushaltestellen vor dem Bahnhof sind stillgelegt. Ab Anfang September schließt der nördliche Zugang, der Aufzug soll erreichbar bleiben.
In Zusammenarbeit mit der S-Bahn und dem VBB hat die BVG der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr am 30. Juni ein Tarifkonzept vorgelegt, das eine Vision für die Tarifgestaltung ab 2006 beschreibt. Einzelne Elemente daraus sind bereits in den vergangenen Wochen in den Zeitungen Berlins heiß diskutiert und kontrovers kommentiert worden. Es sei deshalb darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen Arbeitsstand handelt, der in den nächsten Monaten weiter ausgestaltet wird. Die von BVG, S-Bahn und VBB erarbeiteten Vorschläge werden zurzeit detailliert bewertet und sowohl mit den zuständigen Senatsverwaltungen als auch mit Politik und Fahrgastverbänden diskutiert.
Eines ist sicher: Wir werden es mit unseren Vorschlägen nicht allen recht machen können. Wir wollen unser Preissystem einfacher und gerechter gestalten. Dies wird für viele Kunden Vorteile bieten und neuen Kunden den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erleichtern. Es wird aber auch für einzelne Kundengruppen zu Preiserhöhungen kommen. Wir werden darauf achten, dass diese nicht so hoch ausfallen, dass wir damit überproportional Stammkunden verlieren. Aber es wäre unfair, jetzt zu behaupten, dass es nur Vergünstigungen für einige Kundengruppen geben könnte und für die übrigen alles beim Alten bliebe. So eine Tarifreform würde die Wirtschaftsergebnisse der Verkehrsunternehmen und damit auch die Wirtschaftslage des Landes Berlin weiter verschlechtern, was nicht in unserem Sinne sein kann.
Ab 2006 wollen die BVG und die S-Bahn daher einen leicht nachvollziehbaren und durchgängig leistungsorientierten Tarif einführen. Dieser besteht nach gegenwärtigem Arbeitsstand aus vier Grundelementen:
* Die Höhe des Fahrpreises hängt grundsätzlich von der zurückgelegten Wegstrecke ab. Die Berechnung erfolgt kilometergenau auf Basis der Luftlinie. Das ist für die Kunden am leichtesten nachvollziehbar und viel gerechter als eine Preisbindung nach Zonen, Linien oder Haltestellen. Der Kunde hat dadurch keinen Nachteil, wenn die Linienführung der Verkehrsunternehmen nicht seiner unmittelbar gewünschten Reisestrecke entspricht. Auch Probleme wie unübersichtliche Zonen mit Preissprüngen bei Überschreiten der Zonengrenze entfallen.
* Abhängig von der Nachfrage besteht zusätzlich die Option, die Preise produktabhängig zu differenzieren. So könnten z. B. Fahrten in Schwachlastzeiten generell günstiger werden oder Expresslinien zu höheren Preisen angeboten werden.
* Für bestimmte Kundengruppen (z. B. Kinder, Schüler, Auszubildende, Studierende oder Schwerbehinderte) ist eine Ermäßigung geplant. Diese wird als pauschaler Faktor auf den Fahrpreis bei jeder Fahrt gewährt.
* Außerdem gibt es Rabatte für Stammkunden. Je häufiger ein Kunde fährt, desto höher wird der Rabatt für zusätzliche Fahrten. Durch diese Rabatte kommt es nicht zu unzumutbaren Preiserhöhungen für die Stammkunden.
Eine vollständige Realisierung des neuen Tarifsystems wird mindestens bis 2006 dauern, weil dafür noch technische Voraussetzungen geschaffen werden müssen und eine ausführliche Abstimmung mit allen Beteiligten erforderlich ist. Zur Umsetzung der luftlinienabhängigen Fahrpreise und zur Gewährung von Vielfahrerrabatten ist die Einführung eines „elektronischen Ticketings“ erforderlich, das automatisch den für den Kunden jeweils günstigsten Tarif bzw. den entsprechenden Rabatt berechnen kann. Unser Ziel ist, dass die Kunden dann alle Mobilitätsdienstleistungen – und vielleicht noch mehr – in Berlin mit einer Karte bezahlen können: Sowohl das Parken als auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Rabatte soll es allerdings nur für den öffentlichen Nahverkehr geben – dann zahlt sich das Umsteigen vom Auto zusätzlich aus.
Wo Berlin und Brandenburg zusammentreffen, wird’s eng – zumindest im Süden der Stadt. Am Montag beginnt mit dem ersten #Spatenstich der #Ausbau der Bundesstraße #B96 zwischen dem Berliner Autobahnring und der Stadtgrenze. Und an der #B101 sind die Arbeiten fast abgeschlossen – jedenfalls auf märkischer Seite. Doch in Berlin tut sich nichts. Was #Verkehrskollaps bedeutet, wenn früher oder später zweispurige Brandenburger Straßen in einspurige Berliner Straßen münden. Und das in beide Richtungen. Betroffen sind #Lichtenrade (B 96) und #Marienfelde (B 101). Stau sei hier programmiert, sagen der ADAC und die Industrie- und Handelskammer. #Ausbaupläne für die Berliner Abschnitte gibt es zwar seit langem, doch der Senat will dafür Geld vom Bund haben.
Der Kreuzberger Abschnitt der #U-Bahn, die hier auf einem #Viadukt fährt, wird zur #Dauerbaustelle. Vier Jahre lang, jeweils in den Sommerferien, kommt es dabei auch zu #Streckensperrungen. Für insgesamt 38 Millionen Euro #saniert die BVG ihre #Stammstrecke, die im Februar 1902 eröffnet worden war. Danach sollen die Züge nicht nur schneller, sondern auch #leiser als heute fahren. Doch bis dahin müssen die Fahrgäste einiges ertragen. Vier Wochen bleibt jetzt auch der Bahnhof #Kurfürstenstraße dicht.
Der RufBus – ein Projekt von IMPULS 2005. Seit Ferienbeginn am 3. Juli 2003 läuft das Demonstrationsvorhaben „RufBus“ als flexible Bedienungsform im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in den Gebieten Angermünde, Barnim, Gerswalde und Gransee im Rahmen des Forschungsprojekts IMPULS 2005. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Wolfgang Birthler gab dazu gestern in Gerswalde den Startschuss: „ Es ist richtig und wichtig, wenn sich der ÖPNV nicht einfach aus den wirtschaftlichen schwierigen und eher dünn besiedelten Regionen des Landes zurückzieht, sondern nach passfähigen Lösungen sucht. Eine verwahrloste Geister-Haltestelle mitten im Dorf signalisiert immer: Hier sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht! Landleben muss auch für diejenigen, die kein Auto nutzen wollen oder können, lebenswert bleiben.“ Mit dem RufBus haben Fahrgäste erstmals die Möglichkeit, sich „ihren persönlichen“ Bus zu bestellen und zu jedem beliebigen Zielort im Bediengebiet zu fahren, ohne auf feste Abfahrtzeiten, Routen oder Wochentage festgelegt zu sein. Das neue Angebot gilt sieben Tage die Woche und ist daher auch für Tagesausflügler und Touristen interessant. Eine etwas abgeänderte Regelung gilt für den RufBus im Gebiet Gransee. Insbesondere für Berliner Ausflügler ist das System eine attraktive Alternative zum Auto: Mit dem Zug nach Brandenburg reisen und vom Zielbahnhof mit dem RufBus weiter fahren. Bereits aus dem Zug heraus können sich Fahrgäste ihren „Rufbus“ zum Bahnhof bestellen. Brandenburgische Verkehrsunternehmen wie zum Beispiel die Personenverkehrsgesellschaft mbH Schwedt/Angermünde (PVG), der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und weitere Partner aus Forschung, Politik und Wirtschaft betreiben seit knapp zwei Jahren das Projekt IMPULS 2005. Ziel ist es, das bestehende ÖPNV-Angebot mit neuen, flexiblen Angeboten zu ergänzen und zu verbessern. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Von den Ergebnissen und Erfahrungen profitieren auch andere Regionen in Brandenburg, weil das Projekt übertragbar ist. Was ist ein RufBus? Der RufBus ist ein zusätzliches Angebot im ÖPNV zum bestehenden Linienverkehr. Im Gegensatz zum bekannten Linienbus sind beim RufBus weder Fahrplan noch Strecke festgelegt. Durch den Anruf bestimmt der Fahrgast selbst, wann und wohin der RufBus fährt. Nur der RufBus Gransee fährt entlang ausgewählter Buslinien. Der RufBus kann viele Gesichter haben: Ein üblicher Linienbus, ein Kleinbus oder auch ein PKW. Wo und wann fährt der RufBus? Der RufBus fährt während des Demonstrationsvorhabens in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark in folgenden Gebieten: • Angermünde • Barnim • Gerswalde • Gransee Das neue Angebot startet mit den Sommerferien am 03. Juli 2003. Der RufBus kann täglich – also auch an den Wochenenden – bestellt werden. Und so funktioniert`s: Der RufBus kann von jedermann genutzt werden. Für die Fahrt mit dem Rufbus gilt der übliche VBB Tarif. In den Gebieten Angermünde, Barnim, Gerswalde wird ein Komfortzuschlag von 0,80 Euro pro Person und Fahrt erhoben. Verkehrsverbund Projektbüro IMPULS 2005 Berlin-Brandenburg GmbH Silke Schmidtmann Leiterin Public Relations Telefon 030-25 41 41 71 Ingrid Kudirka schmidtmann@vbbonline.de Hardenbergplatz 2 www.impuls-2005.de 10623 Berlin Telefon 030-25 41 41 30 Kudirka@vbbonline.de www.vbbonline.de Im Rufbusgebiet Angermünde: 03332-442755 Barnim: 03334-52228 Gerswalde: 03984-859552 – Mindestens 60 Minuten vor gewünschtem Fahrtantritt im entsprechenden Gebiet per Telefon anmelden – Es meldet sich das Service-Team und bittet um folgende Angaben: o Name, Adresse, Telefonnummer o Abfahrtsort und gewünschte Abfahrtszeit o Zielort und ggf. gewünschte Ankunftszeit o Personanzahl und ggf. größere mitgeführte Im Rufbusgebiet Gransee: 03306-2307 – Mindestens 90 Minuten vor gewünschtem Fahrtantritt im entsprechenden Gebiet per Telefon anmelden – Es meldet sich das Service-Team und bittet um folgende Angaben: o Name, Adresse, Telefonnummer o Abfahrtshaltestelle und gewünschte Abfahrtszeit (entsprechend dem Fahrplan) o Zielhaltestelle o Personanzahl und ggf. größere mitgeführte Gepäckstücke
Berlin. Auf die #S-Bahn-Fahrgäste werden erhebliche #Einschränkungen zukommen, wenn der Senat wie geplant den #Zuschuss an den Verkehrsbetrieb drastisch kürzt. „Durch kleine #Einsparungen lässt sich die Summe nicht ausgleichen“, ist Christfried Tschepe vom #Fahrgastverband#IGEB überzeugt. Bisher erhielten die S- und Regionalbahn im Jahr 232 Millionen Euro. Für die kommenden Jahre hat der Bund diese Summe um 48 Millionen Euro erhöht, die der Senat nun der #BVG zukommen lassen will. Weil sich Senat und #S-Bahn bisher nicht einigen konnten, hatte Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) der S-Bahn den Zuschuss in Höhe von 18,9 Millionen Euro für Juni zunächst verweigert.
Mit Getränken, Snacks und Ausflugsvorschlägen versüßt die #S-Bahn #Ausflüglern von diesem Sonntag an lange Fahrten ins Berliner #Umland. Auf der mit 61 Kilometern längsten #S-Bahn-Strecke zwischen #Potsdam und #Oranienburg fahren künftig jeden #Sonntag spezielle #Ausflugs-Bahnen. Die #Ausflugs-S-Bahn startet jeweils Sonntags um …
Langes Warten gehört auf den stark genutzten Strecken der Vergangenheit an
Wer sich mit der #S-Bahn in das #nächtliche#Wochenendgetümmel stürzt, kennt die bisherige Situation auf den Bahnhöfen: Seit Jahren nimmt die Zahl der Leute zu, die zwischen 1 und 5 Uhr die Bahnsteige bevölkern und nach einem kulturellen Vergnügen oder einem durchzechten Abend darauf warten, nach Hause zu kommen.
Vor rund 50 Jahren, ganz genau am 18. Mai 1953, fuhren erstmals sogenannte #Durchläuferzüge, die #Ostberlin mit den Endstationen Potsdam, Falkensee, Velten und Oranienburg verbanden, ohne auf den #West-Berliner Bahnhöfen zu halten. Schneller waren diese Züge trotzdem nicht.