Fahrplan + Bahnverkehr: CHAOS COMMUNICATION CONGRESS: Wie pünktlich ist die Bahn wirklich?, aus FAZ

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/puenktlichkeit-der-bahn-david-kriesel-beim-36c3-16557218.html

Ein #Datenexperte wertete ein Jahr lang die #Fahrplandaten aller deutschen #Fernverbindungen aus. Jetzt weiß er, an welchen Bahnhöfe die meisten Verspätungen entstehen und wann die Bahn einen Zug aufzugeben scheint.

Drei Viertel aller Züge kommen #pünktlich an, sagt die Bahn, also mit unter sechs Minuten Verspätung beim jeweiligen Bahnhof. Wer häufig mit dem Zug fährt, für den mag das unwahrscheinlich klingen, die gefühlte Wahrheit sieht nämlich oft anders aus: Fast jedes Mal ist irgendwas. Dieser gefühlten Wahrheit des häufigen Bahnfahrers hat sich auf dem Chaos Communication Congress der Data Scientist David #Kriesel in einem sehr unterhaltsamen Vortrag angenommen. Kriesel wohnt in der Nähe von Bonn – dieses Detail wird noch wichtig werden –, fährt oft mit dem Zug und betrieb die folgende Studie unter dem Titel „#BahnMining – #Pünktlichkeit ist eine Zier“ als privates Hobbyprojekt.

Dass das mit den 75 Prozent #Pünktlichkeit nicht hinhaut, entnahm Kriesel seinem E-Mail-Postfach, das voller „#Verspätungsalarm“-Meldungen seiner letzten Bahnfahrten war. Also begann er am 8. Januar, „die Bahn zu vorratsdatenspeichern“, wie er sagt, die Grundlage bildet jeweils die Pünktlichkeit an den Stops, die …

Bahnverkehr: Fahrplanwechsel im Dezember – Cottbuser Bahnfahrer sind künftig schlechter angeschlossen, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2017/11/fahrplanwechsel-bahn-brandenburg-fernverbindungen-cottbus.html

In knapp vier Stunden von Berlin nach #München: Anfang Dezember startet die Bahn ihr neues #Hochgeschwindigkeitsangebot – ohne Halt in Brandenburg. Was bringt der #Fahrplanwechsel dem Bundesland? Von Rico Herkner
Schöne neue Bahnwelt: Mit bis zu 300 km/h rasen die ICE-Züge ab dem Fahrplanwechsel im Dezember zwischen Berlin und München. Zehn Milliarden Euro kostete das Projekt.

Doch der Fahrzeitgewinn wird teils durch miserable Umsteigemöglichkeiten verschenkt. So müssen Süd-Brandenburger in Leipzig umsteigen und dort knapp eine Stunde auf ihren neuen Super-ICE warten. "Für die #Lausitz heißt das: Für zehn Milliarden schöner warten", sagt Jens #Wieseke  vom Fahrgastverband #IGEB. "Das ist kein wirklicher Erfolg. Wunderschöne Strecke nach München. Aber die Cottbuser sind Neese."(*)

Für alle anderen Brandenburger jedoch wird es besser. Sie steigen künftig in Berlin in den neuen ICE Richtung Bayern. Ohne viel Warterei. Die Hochgeschwindigkeitsverbindung nach München bringt für Potsdamer und Frankfurter im Schnitt 100 Minuten Reisezeitersparnis, Menschen aus Brandenburg / Havel sparen 90 Minuten. Ebenso die Cottbuser – trotz der langen Umsteigezeiten in Leipzig.
Cottbuser müssen warten und umsteigen

Aber insgesamt verschlechtern sich die #Fernverbindungen ab Cottbus. Die #Reisezeiten nach Stuttgart beispielsweise werden länger, und sie müssen sich auf häufigeres #Umsteigen und lange #Wartezeiten