Eine #City-Maut wie in London soll es in Berlin nicht geben – und trotzdem wollen die Planer es schaffen, dass der #Durchgangsverkehr in Zukunft um das Zentrum #herumgeleitet werden kann. Auf dem Stadtplan sind dafür zwei Ringe vorgesehen, die Autofahrer heute als solche aber meist nur ahnen können. Beide haben noch Lücken. Und als #Ring sind sie noch nicht einmal beschildert.
#Totalsperrung mit dem Ziel 2004:Hamburg–Berlin in 93 Minuten
Eingleisig zwischen Nauen und Falkensee vom 14. Juli bis 20. August #Fahrplanänderungen bei RE 2, RE 5, RE 6, RB 10
76 Tage lang fahren zwischen #Nauen und #Wittenberge keine Züge. Damit zwischen Berlin und Hamburg eine Geschwindigkeit von #230 km/h erreicht und so die #Reisezeit Ende 2004 auf 93 Minuten verkürzt werden kann, sind auf 264 km der insgesamt 290 km langen Strecke umfangreiche #Baumaßnahmen nötig.
Nachdem bereits 1924 bis 1927 die nördlichen Vorortstrecken nach #Bernau, #Oranienburg und #Velten auf #elektrischen Zugbetrieb umgestellt worden waren, erfolgte vor 75 Jahren die große „#Stadtbahn- Elektrisierung“. Die ersten Triebwagenzüge fuhren am 11. Juni 1928 zwischen Potsdam und Erkner.
#Maßgeschneiderte Lösungen umsetzen, Kosten senken, #Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs stärken – dieses Erfordernisse haben zu der Entscheidung der Bahn geführt, #Regionalnetze abseits der Ballungsräume direkt vor Ort und nicht von einer Bundeszentrale aus zu managen.
850 #Schienenkilometer werden in Brandenburg zu zwei Regionalnetzen #West- und #Ostbrandenburg zusammengefasst. 512 Millionen Euro wird die Bahn bis 2011 hier investieren.
#S-Bahnhof #Westend: Bis voraussichtlich Ende August bleibt der südliche #Eingang gesperrt – die Spandauer- Damm-Brücke einschließlich der Gehwege wird instandgesetzt. Die Bushaltestellen vor dem Bahnhof sind stillgelegt. Ab Anfang September schließt der nördliche Zugang, der Aufzug soll erreichbar bleiben.
In Zusammenarbeit mit der S-Bahn und dem VBB hat die BVG der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr am 30. Juni ein Tarifkonzept vorgelegt, das eine Vision für die Tarifgestaltung ab 2006 beschreibt. Einzelne Elemente daraus sind bereits in den vergangenen Wochen in den Zeitungen Berlins heiß diskutiert und kontrovers kommentiert worden. Es sei deshalb darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen Arbeitsstand handelt, der in den nächsten Monaten weiter ausgestaltet wird. Die von BVG, S-Bahn und VBB erarbeiteten Vorschläge werden zurzeit detailliert bewertet und sowohl mit den zuständigen Senatsverwaltungen als auch mit Politik und Fahrgastverbänden diskutiert.
Eines ist sicher: Wir werden es mit unseren Vorschlägen nicht allen recht machen können. Wir wollen unser Preissystem einfacher und gerechter gestalten. Dies wird für viele Kunden Vorteile bieten und neuen Kunden den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erleichtern. Es wird aber auch für einzelne Kundengruppen zu Preiserhöhungen kommen. Wir werden darauf achten, dass diese nicht so hoch ausfallen, dass wir damit überproportional Stammkunden verlieren. Aber es wäre unfair, jetzt zu behaupten, dass es nur Vergünstigungen für einige Kundengruppen geben könnte und für die übrigen alles beim Alten bliebe. So eine Tarifreform würde die Wirtschaftsergebnisse der Verkehrsunternehmen und damit auch die Wirtschaftslage des Landes Berlin weiter verschlechtern, was nicht in unserem Sinne sein kann.
Ab 2006 wollen die BVG und die S-Bahn daher einen leicht nachvollziehbaren und durchgängig leistungsorientierten Tarif einführen. Dieser besteht nach gegenwärtigem Arbeitsstand aus vier Grundelementen:
* Die Höhe des Fahrpreises hängt grundsätzlich von der zurückgelegten Wegstrecke ab. Die Berechnung erfolgt kilometergenau auf Basis der Luftlinie. Das ist für die Kunden am leichtesten nachvollziehbar und viel gerechter als eine Preisbindung nach Zonen, Linien oder Haltestellen. Der Kunde hat dadurch keinen Nachteil, wenn die Linienführung der Verkehrsunternehmen nicht seiner unmittelbar gewünschten Reisestrecke entspricht. Auch Probleme wie unübersichtliche Zonen mit Preissprüngen bei Überschreiten der Zonengrenze entfallen.
* Abhängig von der Nachfrage besteht zusätzlich die Option, die Preise produktabhängig zu differenzieren. So könnten z. B. Fahrten in Schwachlastzeiten generell günstiger werden oder Expresslinien zu höheren Preisen angeboten werden.
* Für bestimmte Kundengruppen (z. B. Kinder, Schüler, Auszubildende, Studierende oder Schwerbehinderte) ist eine Ermäßigung geplant. Diese wird als pauschaler Faktor auf den Fahrpreis bei jeder Fahrt gewährt.
* Außerdem gibt es Rabatte für Stammkunden. Je häufiger ein Kunde fährt, desto höher wird der Rabatt für zusätzliche Fahrten. Durch diese Rabatte kommt es nicht zu unzumutbaren Preiserhöhungen für die Stammkunden.
Eine vollständige Realisierung des neuen Tarifsystems wird mindestens bis 2006 dauern, weil dafür noch technische Voraussetzungen geschaffen werden müssen und eine ausführliche Abstimmung mit allen Beteiligten erforderlich ist. Zur Umsetzung der luftlinienabhängigen Fahrpreise und zur Gewährung von Vielfahrerrabatten ist die Einführung eines „elektronischen Ticketings“ erforderlich, das automatisch den für den Kunden jeweils günstigsten Tarif bzw. den entsprechenden Rabatt berechnen kann. Unser Ziel ist, dass die Kunden dann alle Mobilitätsdienstleistungen – und vielleicht noch mehr – in Berlin mit einer Karte bezahlen können: Sowohl das Parken als auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Rabatte soll es allerdings nur für den öffentlichen Nahverkehr geben – dann zahlt sich das Umsteigen vom Auto zusätzlich aus.
Wo Berlin und Brandenburg zusammentreffen, wird’s eng – zumindest im Süden der Stadt. Am Montag beginnt mit dem ersten #Spatenstich der #Ausbau der Bundesstraße #B96 zwischen dem Berliner Autobahnring und der Stadtgrenze. Und an der #B101 sind die Arbeiten fast abgeschlossen – jedenfalls auf märkischer Seite. Doch in Berlin tut sich nichts. Was #Verkehrskollaps bedeutet, wenn früher oder später zweispurige Brandenburger Straßen in einspurige Berliner Straßen münden. Und das in beide Richtungen. Betroffen sind #Lichtenrade (B 96) und #Marienfelde (B 101). Stau sei hier programmiert, sagen der ADAC und die Industrie- und Handelskammer. #Ausbaupläne für die Berliner Abschnitte gibt es zwar seit langem, doch der Senat will dafür Geld vom Bund haben.
Der Kreuzberger Abschnitt der #U-Bahn, die hier auf einem #Viadukt fährt, wird zur #Dauerbaustelle. Vier Jahre lang, jeweils in den Sommerferien, kommt es dabei auch zu #Streckensperrungen. Für insgesamt 38 Millionen Euro #saniert die BVG ihre #Stammstrecke, die im Februar 1902 eröffnet worden war. Danach sollen die Züge nicht nur schneller, sondern auch #leiser als heute fahren. Doch bis dahin müssen die Fahrgäste einiges ertragen. Vier Wochen bleibt jetzt auch der Bahnhof #Kurfürstenstraße dicht.