Fernbus: VDV: Weiterentwicklung des Fernbusmarktes gefordert

http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html

Seit 2013 ist der #Fernbusmarkt in Deutschland #liberalisiert. Seitdem steigen die Fahrgastzahlen kontinuierlich und der Fernbus hat sich als weiteres Verkehrsmittel hierzulande etabliert. Im Rahmen einer Stellungnahme zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) fordert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (#VDV) deshalb, die Rahmenbedingungen für den Fernbusverkehr in Deutschland weiterzuentwickeln. Ziel ist eine Gleichbehandlung der verschiedenen Verkehrsträger und eine Vermeidung von Kannibalisierungseffekten zwischen den Angeboten des Fernbusses und des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV).
"Der Fernbus ist drei Jahre nach der Marktöffnung ein etabliertes Verkehrsmittel, das bei bestimmten Zielgruppen großen Anklang findet. Die Liberalisierung des Fernbusmarktes war also ein erfolgreicher Schritt der Bundesregierung. Nun wird es Zeit, auch dieses Verkehrsmittel an die geltenden Regelungen und Maßstäbe der öffentlichen Verkehrsangebote insgesamt anzugleichen. Der Welpenschutz für den Fernbus sollte jetzt beendet werden, das gebietet die Fairness gegenüber anderen Anbietern und gegenüber den Fahrgästen", so VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.
Der Verband schlägt fünf Eckpunkte zur Weiterentwicklung des deutschen Fernbusmarktes vor:
1. Nutzerfinanzierung: In Deutschland ist es längst üblich, dass Verkehrsteilnehmer für die Nutzung der Infrastruktur (Schiene, Straße, Wasserstraße) eine entsprechende #Nutzungsgebühr zahlen. Die Eisenbahn zahlt Trassenentgelte, die Binnenschiffe Kanalgebühren, der LKW zahlt Maut. Analog dazu sollte auch eine Maut für Fernbusse eingeführt werden.
2. #Stationsentgelte: Den Betreibern von Fernbusstationen, also in der Regel den Kommunen und Gemeinden, sollte unter dem Gesichtspunkt der Nutzerfinanzierung die Möglichkeit sichergestellt werden, Stationsentgelte zu erheben.
3. #Fahrgastrechte: Faire Wettbewerbsbedingungen bei den Fahrgastrechten bedeuten gleiche Standards für Fernbus, Eisenbahn und Luftverkehr. Ausnahmen gilt es zu vermeiden, ein einheitliches System ist schon allein im Sinne der Fahrgäste anzustreben.
4. #Barrierefreiheit: Politischer Wille, der sich in der PBefG-Novelle aus dem Jahr 2013 wiederfindet, ist die vollständige Barrierefreiheit des öffentlichen Personenverkehrs. Dieser hohe und nachvollziehbare Maßstab muss gleichermaßen für sämtliche Mobilitätsanbieter gelten.
5. #Haltestellenabstand: Um eine Konkurrenzierung und damit Kannibalisierung zwischen SPNV und Fernbussen zu vermeiden, gibt es im aktuellen Gesetz bereits einen Mindestabstand von 50 Kilometern zwischen zwei Fernbushaltestellen. In der täglichen Praxis gibt es jedoch vermehrt Fälle, in denen dieser Mindestabstand umgangen wird. Die SPNV-Unternehmen, die Gegensatz zum Fernbus an die geltenden Nahverkehrstarife gebunden sind, verlieren dadurch bereits heute jährlich bundesweit bis zu 70 Millionen Euro Fahrgeldeinnahmen. Da schon der Begriff "Fernbus" deutlich macht, dass es sich dabei um Fern- und nicht um Regional- oder Nahverkehr handelt, schlägt der VDV ein Beförderungsverbot von unter 100 Kilometern zwischen zwei Fernbushaltestellen vor.
"Mit diesen Eckpunkten setzen wir uns als Branchenverband für eine faire Weiterent-wicklung des Fernbusmarktes in Deutschland ein. Wettbewerb funktioniert immer dann am besten, wenn alle Teilnehmer dieselben Bedingungen vorfinden. Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass die politischen Entscheider dem Fernbus als neuem Marktteilnehmer eine Starthilfe geben wollten, und deshalb einige Rahmenbedingungen zunächst etwas lockerer gesetzt haben. Doch nach drei Jahren und mit Blick auf die mögliche Überarbeitung des PBefG sollten diese Unterschiede im Verhältnis zu den anderen Verkehrsunternehmen nun angeglichen werden. Eine dauerhafte Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Eisenbahn darf es nicht geben", so Wolff abschließend (Pressemeldung VDV, 10.05.16).

Straßenverkehr + allg.: Stadtverkehr „Parken wird in Berlin in Zukunft sehr teuer sein“, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/stadtverkehr–parken-wird-in-berlin-in-zukunft-sehr-teuer-sein–24022114?dmcid=nl_20160509_24022114

#Berlin #wächst, Jahr für Jahr sind immer mehr Menschen in der Stadt unterwegs. Wie wird Berlins #Verkehr in #Zukunft aussehen? Wird die Stadt einfach nur voller sein – oder ändern sich auch die Verkehrsgewohnheiten? Es wird sich einiges verändern, sagt der Mobilitätsforscher Andreas Knie. Für Berlins Autohalter hat er schlechte Nachrichten.

Ich will mit Ihnen um eine Kiste Pfälzer Wein wetten. Wetten, dass sich der Berliner Verkehr 2036 kaum vom heutigen unterscheidet: zwar mehr Radfahrer, aber immer noch viele Autos?

Ich wette in Teilen dagegen. Ich sage: 2036 wird Berlins Verkehr anders aussehen. So wird der innerdeutsche Flugverkehr größtenteils verboten sein. Weil allen klar ist, wie sehr dieser die Umwelt mit Lärm und Schmutz belastet. Und: Er rechnet sich für die Airlines nicht, weil die Schnellbahn Berlin – München in Betrieb sein wird. Für diese Distanz braucht der ICE künftig knapp vier Stunden, im Vergleich dazu bietet das Flugzeug fast keinen Zeitvorteil mehr.

Wird der private Autoverkehr auch verboten?

Auch in 20 Jahren werden Familien in Kaulsdorf oder Kladow nicht ohne ein eigenes Auto auskommen. In der 4,6-Millionen-Einwohner-Stadt, die Berlin dann sein wird, werden am Stadtrand weiterhin viele Autos stehen, über die Privatleute eigentumsrechtlich verfügen. Doch in der Innenstadt wird es solche Autos nicht mehr geben. Dort werden wir nur noch Car-Sharing-Fahrzeuge haben, und sie werden alle …

U-Bahn Warum die U10 nie fertig gebaut wurde, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/u-bahn-warum-die-u10-nie-fertig-gebaut-wurde-24005610?dmcid=nl_20160509_24005610

Es waren ehrgeizige Pläne: Eine #U-Bahnlinie von der Drakestraße in Lichterfelde über Steglitz quer durch Berlin über den Potsdamer Platz und Alexanderplatz bis nach Weißensee. Doch diese Pläne wurden nie endgültig realisiert.

Erste Ideen für diese U-Bahnlinie gab es schon in den 20er Jahren. 30 Jahre später, 1955, wurde die Strecke im so genannten #200-km-Plan für die Berliner U-Bahn als Linie #F eingeplant, in den Plänen von 1972 und 1977 wurde sie als #U10 gekennzeichnet.

Der 200-km-Plan wurde in den 50er Jahren für ein einheitliches Berlin erstellt – deshalb sollte die geplante U10 auch von den Westbezirken in den Nordosten der Stadt führen. Im Westen wurde tatsächlich auch an mehreren Stellen für die U10 gebaut.

Am Innsbrucker Platz wurde ab Mitte der 60er Jahre für rund zehn Jahre lang ein unterirdischer U-Bahnhof für die U10 angelegt, aber nie fertiggestellt. Unter dem in der selben Zeit erbauten Autobahntunnel befinden sich heute noch ein für die U-Bahn gebauter Tunnel und Bahnsteige. Hinter eine anonyme Tür im Bahnhof der U4 führen provisorische Treppen in den tiefer liegenden Bahnhof. Nach etwa 200 Metern endet der Tunnel mit einer Betonwand.

Endlich losgehen mit den Bauarbeiten für die U10 sollte es 1984, erzählt Axel Mauruszat, Verkehrsplaner bei der BVG. Wie die Geschichte zeigt, wurde aber daraus nichts. Der Grund klingt für Berliner Ohren vertraut: kein Geld.

Bis  1984 wurde nämlich die S-Bahn auch in West-Berlin von der Deutschen Reichsbahn der DDR betrieben. 1984 übernahm die BVG den Betrieb. Die Folge: Die BVG musste in die S-Bahn investieren, für den Bau der U10 …

Bahnhof Ostkreuz in Berlin Kann hier jemand mal aufräumen? Der neue Bahnhof Ostkreuz ist zugestellt mit Infotafeln, Pavillons und Werbebannern. Das ärgert auch den Fahrgastverband., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnhof-ostkreuz-in-berlin-kann-hier-jemand-mal-aufraeumen/13565882.html

Das Ostkreuz ist in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Die einen sind fasziniert, wie die Bahn seit nunmehr zehn Jahren einen der wichtigsten Umsteigeknoten bei laufendem Betrieb neu baut. Die anderen wundern sich, warum das Gedränge und Durcheinander eher schlimmer als besser wird.

Wer das Treiben auf dem Bahnhof eine Weile beobachtet, erkennt als wesentliche #Problemzone den oben gelegenen #Ringbahnsteig. Dieser von der 2012 gebauten Halle geschützte Bereich ist zwar viel größer als der enge, zugige Vorgängerbau. Aber vor lauter Verkaufsbuden und Reklametafeln ist kaum noch Platz für die Reisenden.

Zeit für eine Inventur: sieben opulente Verkaufspavillons, acht Info-Tafeln, 16 übermannshohe Werbetafeln, zwei Streusandcontainer, ein Geldautomat, zwei Fahrscheinautomaten, 24 Sitzbänke für je vier Personen, 27 Doppelmülleimer sowie aktuell vier Aufzüge und sechs Treppenaufgänge, wobei deren Zahl mit dem Baufortschritt noch wächst. Aktuell verteilen sich auf dem Bahnsteig 98 größere Gegenstände oder irgendwie geartete #Hindernisse. „Kleinmöbel“ wie Hydranten, Masten, Fahrscheinentwerter sowie provisorische Bauinfo-Aufsteller kommen noch dazu.

Schlangen vor den beiden Fahrscheinautomaten

Sind die normalen Verkaufspavillons mit etwa acht mal fünf Metern schon üppig geraten, kommt es mit dem McDonalds am nördlichen Bahnsteigende richtig dicke: Er #versperrt komplett den #Blick nach …

Regionalverkehr: Berlin-Pankow Hoffnung für die Heidekrautbahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berlin-pankow-hoffnung-fuer-die-heidekrautbahn-24016316

Eigentlich ist alles klar. Alle bisherigen Untersuchungen sprechen für dieses #Verkehrsprojekt im Berliner #Norden, und seit 2011 gibt es auch schon eine Genehmigung. Die Kosten hielten sich in Grenzen. Viele Menschen würden profitieren, wenn die Strecke wieder aufgebaut würde.

Brandenburger kämen zügiger nach Berlin, Berliner bequemer nach #Wandlitz oder in die #Schorfheide – und das #Märkische #Viertel hätte Bahnanschluss. Dennoch kommt das Projekt, die #Heidekrautbahn in Pankow zu einer neuen Umlandverbindung auszubauen, kaum voran. Jetzt plant Detlef #Bröcker, Chef der #Niederbarnimer Eisenbahn (#NEB), einen neuen Anlauf.

Der Mann hat Durchhaltevermögen. „Wir bleiben dran“, sagt Bröcker. Er kündigt neue Gespräche mit der Senatsverwaltung an, damit in Zukunft wieder Züge von Gesundbrunnen über Wilhelmsruh nach Basdorf und Groß Schönebeck fahren können. Die Strecke führt nicht nur zum Märkischen Viertel mit seinen 40.000 Einwohnern und in den besiedelten Speckgürtel. Sie erschließt auch ein Ausflugsparadies, das weitere Fahrgastnachfrage garantiert. Wandlitz- und Liepnitzsee laden zum Baden ein. Und in der Schorfheide, nach deren lila blühender Erika die Bahnlinie benannt wurde, lässt es sich gut wandern.

Heute fahren die NEB-Züge in Karow ab, weit von der Innenstadt entfernt. Würden sie im zentrumsnahen Bahnhof Gesundbrunnen beginnen, würde die Reise …

Museum + Bahnverkehr: Kleine Museumsbahn ganz groß Buckow/Garzau (MOZ) Für das Jahr 2017 hat Harald Knospe rechtzeitig den neuen Kalender für den Museumsverein Buckower Kleinbahn vorgelegt, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1480456

#Buckow/Garzau (MOZ) Für das Jahr 2017 hat Harald Knospe rechtzeitig den neuen Kalender für den #Museumsverein #Buckower #Kleinbahn vorgelegt. Die nunmehr zehnte Auflage erscheint nicht nur größer, sondern zeigt sich auch von einer anderen Seite.

Das nächste Jahr wirft für den Verein Museumsbahn Buckower Kleinbahn lange Schatten. 2017 ist das Jahr der Jubiläen: 150 Jahre Ostbahn, 120 Jahre Buckower Kleinbahn, 25 Jahre Eisenbahnverein und 25 Jahre Eisenbahnmuseum, dazu 15 Jahre Betrieb der Museumsbahn und dann noch zehn Jahre Buckower Kleinbahn-Kalender – nach Adam Ries bzw. Harald Knospe macht das zusammen 345 Jahre – ein stolzes Sümmchen.

Der Garzauer Bürger, frühere S-Bahner und inzwischen längst Vereinsmitglied hat sich aus diesem Grund etwas Besonderes einfallen lassen. Der von ihm seit 2007 gestaltete, zusammengestellte und in kleiner Ausgabe selbst herausgegebene Kalender fällt diesmal gewissermaßen aus dem Rahmen. "Sonst gab es ihn immer im A 4-Format", berichtet Knospe, jetzt habe er sich aber an das A 3-Format gewagt. Und das nicht allein wegen der Jubiläums-Fülle. Daher habe er in diesem Jahr auch eine Firma für den Druck mit ins Boot geholt.

"Ich wollte einfach auch mal die schöne Strecke in den Vordergrund rücken, die die Buckower Kleinbahn befährt, die Landschaft links und rechts der Gleise betonen." Daher habe er zwar auf der vordersten Ansichtsseite die Titelblätter bisher herausgegebene Kalender vereint.

Die zeigen zumeist die Bahn, die Loks bzw. die Wagen aus verschiedenen Perspektiven, komplettiert mit einer im Angebot befindlichen Postkarte und einem lustigen Motiv mit Hund, der am liebsten Bahn fährt. Beim Umblättern aber soll der Betrachter zwölfmal Lust auf eine Tour per Zug durch die Märkische Schweiz …

Bahnhöfe + barrierefrei: Vertrag mit der Bahn genehmigt Die Gemeindevertreter von Eichwalde haben in ihrer jüngsten Gemeindevertretersitzung den Weg für einen barrierefreien Umbau des S-Bahnhofs in Eichwalde freigemacht. Sie genehmigten den von der Gemeindeverwaltung mit der Deutschen Bahn ausgehandelten Realisierungs- und Finanzierungsvertrag., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Vertrag-mit-der-Bahn-genehmigt

#Eichwalde. Die wichtigste Grundlage für den Bau von #barrierefreien #Zugängen am #S-Bahnhof Eichwalde ist gelegt. Die Gemeindevertreter genehmigten den von der Gemeindeverwaltung mit der Deutschen Bahn ausgehandelten #Realisierungs- und #Finanzierungsvertrag. Damit gaben sie grünes Licht für den Bau von zwei Rampen, die Sanierung des Tunnels und den Einbau von einem Fahrstuhl zum Bahnsteig ab Herbst 2017.

Die Abgeordneten beleuchteten letztmals die Verhandlungsergebnisse der Verwaltung unter Bürgermeister Bernd Speer (parteilos) zur Kostensplittung des Vorhabens zwischen den Bauherren Deutsche Bahn, Gemeinde und Land Brandenburg. Bürgermeister Speer wird nun beauftragt, nach der noch ausstehenden Genehmigung der Haushaltssatzung 2016 den Vertrag zu unterzeichnen.

Nach mehreren Verhandlungsrunden stehen damit die Vertragsmodalitäten fest. Die Neubauten der Ost-Rampe werden in das Anlagevermögen der DB Netz AG und die der West-Rampe in das der DB Station & Service übergehen. Die Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt wird im Juni erwartet. Der Plan sieht einen Baubeginn für Oktober 2017 und die Inbetriebnahme der Anlagen im September 2019 vor. Als Vertragspartner muss die Gemeinde Eichwalde Baukosten in Höhe von reichlich einer Million Euro für deren Bau tragen. Diese Kosten sollen aus dem Budget „Gemeindestraßen“ für die Jahre bis 2019 aufgebracht werden.

Problematisch ist für einige Gemeindevertreter die Verpflichtung der Gemeinde gegenüber der DB Station & Service. Die Kommune soll für die Instandhaltung der West-Rampe über 35 Jahre eine jährliche Zahlung von 41 100 Euro leisten. Alf Hamann (WIE-Fraktion) sprach von einem „Knebelvertrag“, der von der Gemeinde …

Bahnhöfe: S-Bahn und BVG planen direkte Zugänge zum Tempelhofer Feld aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-plaene-in-berlin-s-bahn-und-bvg-planen-direkte-zugaenge-zum-tempelhofer-feld/13557508.html

Am Bahnhof #Tempelhof soll es direkte #Zugänge zum #Park geben – eine Brücke zur #S-Bahn und einen neuen alten Eingang zur #U-Bahn.

Prima Wetter – volles Feld. Die Sonne lockte an Himmelfahrt wieder Tausende auf das Tempelhofer #Feld. Und wer mit der U- oder S-Bahn kommt, soll es bald einfacher haben. Statt – ampelgesichert – den Tempelhofer Damm zu überqueren, soll es direkte Zugänge zur Grünfläche geben: Die S-Bahn will – im Auftrag des Senats – einen zweiten Ausgang auf der Ostseite bauen lassen.Und die BVG will einen längst fast vergessenen Ausgang aus dem U-Bahnhof wieder öffnen.

Die Bahn hat die Planungsleistungen für die „Machbarkeitsuntersuchung“ des neuen Ausgangs jetzt ausgeschrieben. Der neue Ausgang soll am östlichen Ende des jetzigen Bahnsteigs entstehen. Er soll eine feste Treppe und einen Aufzug erhalten. Die Planer sollen auch Vorschläge für den Vorplatz des Ausgangs machen.

Vorgegeben hat die Bahn zwei Varianten für den Bau des neuen Ausgangs. Die große Lösung sieht vor, den Bahnsteig Richtung Osten über den Tempelhofer Damm hinweg zu verschieben. Der vorhandene Bahnsteig würde dann auf der Westseite um etwa 50 Meter verkürzt. Alternativ könnte vom bestehenden Bahnsteig ein Steg gebaut werden, der den Tempelhofer Damm überbrückt. Der Steg soll dann „eingehaust“ werden – also Wände und ein Dach erhalten.

Eine solche Konstruktion hat die Bahn schon beim Bau des zweiten Zugangs am S-Bahnhof Karlshorst gewählt. Zu aufwändigeren Bahnsteigverschiebungen hatten sich die Bahn und der Senat beim Wiederaufbau des Südrings …

„VBB im Dialog“ in der Region Havelland-Fläming, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-im-dialog-in-der-region-havelland-flaeming/414045.html

#Verkehrsministerin Kathrin #Schneider, #VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel, Oliver #Glaser, Geschäftsführer der #ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Dieter Jetschmanegg, Fachbereichsleiter Wirtschaft und Beteiligungen aus der Landeshauptstadt Potsdam gaben heute auf der #Fachkonferenz#VBB im Dialog“ in Potsdam einen Überblick über aktuelle und künftige Bus- und Bahnverkehrsangebote in Potsdam und der Region Havelland-Fläming. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Mobilitätsstrategie 2030 des Landes Brandenburg, zum Fahrplan des Schienennahverkehrs 2017 und zum Nahverkehr in der Landeshauptstadt Potsdam. Weitere Informationen zu den VBB im Dialog-Veranstaltungen im Internet unter VBB.de/VBB-im-Dialog.

Vor und mit rund 80 Gästen diskutierten die Podiumsteilnehmer/innen über Angebot und Weiterentwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region Havelland-Fläming und der Landeshauptstadt Potsdam. Verkehrsministerin Kathrin Schneider erläuterte die Ziele der Mobilitätsstrategie des Landes Brandenburg, in der zurzeit Leitbilder zur langfristigen Sicherung der Mobilität entwickelt werden. VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel stellte unter anderem den Fahrplan 2017 auf der Schiene vor, der vor allem von Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur geprägt sein wird. Der Geschäftsführer der ViP, Oliver Glaser, berichtete von aktuellen Planungen zur Infrastruktur in der Landeshauptstadt Potsdam, wie z.B. der Grundsanierung der Heinrich-Mann-Allee, und dem künftigen Angebot im Öffentlichen Nahverkehr der ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH. So werden angesichts der zunehmenden Fahrgastzahlen acht Combino-Fahrzeuge verlängert und die Tramstrecke zum Campus Jungfernsee weiter geführt.

Schienenfahrplan 2017

Grundsätzlich stehen im nächsten Fahrplanjahr keine wesentlichen Neuheiten in der Region an. Einige Änderungen gibt es im Bereich Michendorf und Potsdam: Nach Abschluss der Bauarbeiten im Bahnhof Michendorf fährt die RegionalBahnLinie RB23 wieder von und nach Michendorf und bedient damit auch wieder den Halt am Bahnhof Seddin. Die jetzige Umleitung nach Beelitz-Heilstätten entfällt. In Potsdam Griebnitzsee ist geplant, im Dezember 2016 einen zweiten Regionalbahnsteig zu eröffnen. Somit können dort auch die bisher durchfahrenden Züge der RegionalBahnLinien RB21 und RB22 Richtung Potsdam/Golm halten.

Betriebsaufnahme Netz Nordwestbrandenburg

Zum Dezember 2016 nimmt der alte und neue Betreiber, die DB Regio Nordost AG, den Betrieb auf dem Netz Nordwestbrandenburg bis 2028 auf. Das Netz beinhaltet die Linien RE6 (Wittenberge – Neuruppin – Berlin) und die RB55 (Kremmen – Hennigsdorf). Als Fahrzeuge werden modernisierte Dieseltriebwagen eingesetzt, die mit 120 Sitzplätzen und neun Fahrradstellplätzen pro Triebwagen mehr Kapazitäten als zuvor bieten. In den Zügen, die auf jeder Fahrt von Zugpersonal begleitet werden, erhalten die Fahrgäste Echtzeitinformationen zu Zug- und Busanschlüssen. Das Fahrplanangebot aus 2016 wird fortgeführt.

Bauarbeiten auf der Schiene

Schwerpunkt im Schienennahverkehrsfahrplan 2017 bilden umfangreiche Baumaßnahmen. So wird zwischen Mai und Oktober 2017 die Brücke über den Templiner See saniert. Das hat Auswirkungen auf die Schienenstrecke zwischen Golm und Saarmund, die in diesem Zeitraum nicht befahren werden kann. Fahrgästen, die zwischen Potsdam und Schönefeld unterwegs sind, steht als Ersatz die nach Schönefeld verlängerte Linie RB23 zur Verfügung.

Bereits im August 2016 beginnt die Sperrung der Dresdner Bahn zwischen Wünsdorf–Waldstadt und Elsterwerda bis voraussichtlich Ende 2017. Die RE5 verkehrt in dieser Zeit nur zwischen Rostock/Stralsund und Wünsdorf-Waldstadt. Für die Fahrgäste werden weiträumige Umfahrungsalternativen angeboten, ein Schienersatzverkehr wird eingerichtet. Die Linie RE7 ist von der Sperrung nicht betroffen und fährt wie gewohnt zwischen Dessau und Wünsdorf-Waldstadt.

Erfolgreicher PlusBus in Potsdam-Mittelmark

Das PlusBus-Konzept im Landkreis Potsdam-Mittelmark weist gut ein Jahr nach der Einführung eine positive Bilanz auf. Erstmalig wurde im vergangenen Jahr im Landkreis ein Linienbuskonzept mit einheitlichen Qualitätskriterien umgesetzt, das einen Stundentakt von 6 bis nach 18 Uhr und eine maximale Übergangszeit innerhalb von 15 Minuten zwischen Bahn und Bus vorgibt. Im Ergebnis stieg die Zahl der Fahrgäste auf den drei neuen PlusBus-Linien „Hoher Fläming“ um durchschnittlich rund 10 Prozent. In Brandenburg a. d. H. und Lehnin fuhren sogar zwischen 25 und 50 Prozent mehr Menschen mit dem Bus als zuvor. Eine Ausweitung der PlusBus-Linien in anderen Brandenburger Landkreisen wird angestrebt.

VBB im Dialog

Die öffentlichen „VBB im Dialog“-Veranstaltungen in Brandenburg und Berlin bieten gut ein halbes Jahr vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 die Gelegenheit, sich über alle Themen rund um den Nahverkehr in der Region zu informieren und mitzudiskutieren.

Die weiteren Termine der öffentlichen „VBB im Dialog“-Veranstaltungen 2016 im Überblick:

Datum

Zeit

Planungsregion

Veranstaltungsort

Dienstag, 24.5.2016

 

16–20 Uhr

Region Lausitz-Spreewald

Stadthaus Elsterwerda

Hauptstr. 13

04910 Elsterwerda

Dienstag, 28.6.2016

 

16–20 Uhr

Region Prignitz-Oberhavel

Hotel & Brauerei Alte Ölmühle

Bad-Wilsnacker-Str. 52

19322 Wittenberge

Dienstag, 5.7.2016

 

16–20 Uhr

Region Oderland-Spree

Kleist Forum

Platz der Einheit 1

15230 Frankfurt (Oder)

Montag, 11.7.2016

 

16–20 Uhr

Region Uckermark-Barnim

Kulturhof Bernau – Treff 23

Breitscheidstr. 43 a

16321 Bernau

barrierefrei + Mobilität: Aktionstag Barrierefreiheit in Berlin Der heutige 5. Mai ist Aktionstag für Barrierefreiheit. Nutzer sagen: Nur die Hälfte der Stadt ist für Menschen mit Behinderung zugänglich., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufzuege-fehlen-oder-sind-kaputt-aktionstag-barrierefreiheit-in-berlin/13538842.html

„Einfach für alle – Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt“ ist das Motto des Aktionstages der Aktion Mensch am 5. Mai. Der Tag soll auf #Barrieren in allen Lebensaspekten aufmerksam machen – nicht nur auf bauliche. Aber wie #barrierefrei ist Berlins öffentlicher #Nahverkehr?

Zu 47 Prozent barrierefrei

Zum Aktionstag können Nutzer ihre Stadt auf der Seite der Aktion Mensch in puncto #Barrierefreiheit bewerten. Zu 47 Prozent sei Berlin barrierefrei, finden die Nutzer. Die Hauptstadt liegt damit im deutschlandweiten Vergleich im Mittelfeld. Allerdings handelt es sich hierbei nur um die subjektiven Bewertungen einzelner Bewohner, nicht um wissenschaftliche Studien.

Immerhin wurde Berlin für das Jahr 2013 mit dem Access City Award der EU ausgezeichnet. Damals lobte die Kommission vor allem die Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. Tatsächlich können 156 der 166 S-Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg auch mit dem #Rollstuhl erreicht werden, 145 sind mit einem #Blindenleitsystem ausgestattet. Bei der U-Bahn sieht es ähnlich aus. Alle Busse der BVG sind seit Ende Dezember barrierefrei nutzbar, die Straßenbahn soll bis Ende 2017 nachziehen.

Aufzüge funktionieren nicht

Nutzerin Verena attestiert auf der Aktion-Mensch-Seite jedoch: „Die Aufzüge an der S-Bahn funktionieren oft nicht und es scheint keine Eile zu geben, sie zu reparieren.“ Auch Regina Böhme, die als Sozialarbeiterin bei der Behindertenvereinigung Prenzlauer-Berg arbeitet, ist unzufrieden mit den Aufzügen an den Haltestellen: „Es gibt zwar eine App und man kann telefonisch bei der BVG nachfragen, welche Aufzüge funktionieren, aber die Infos sind einfach …