Bahnindustrie: Mehr Arbeitsplätze ODEG eröffnet Qualifizierungskurs zum Triebfahrzeugführer im TGZ Brandenburg, aus MOZ

https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1819494/

Die #ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH – bildet ab sofort #Triebfahrzeugführer/-innen in #Brandenburg an der Havel aus. Am Montag startete die erste elfmonatige #Qualifizierung im Technologie- und Gründerzentrum. Zur Eröffnung des Kurses und zur Begrüßung der Teilnehmer waren Oberbürgermeister Steffen #Scheller, der Geschäftsführer des Jobcenters, Michael #Glaser, und der ODEG-Geschäftsführer für den Bereich #Eisenbahnbetrieb, Bernd #Schniering, vor Ort. Sie wünschten den zukünftigen #Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern einen guten Start in die Ausbildung und viel Erfolg bei ihrer neuen beruflichen Herausforderung. Denn nach erfolgreichem Abschluss bietet sich für alle 17 Teilnehmer der Qualifizierung ein unbefristeter, zukunftssicherer und nach Tarif bezahlter Job in der Heimat. Die Züge der ODEG fahren – eine interessante und verantwortungsvolle Arbeit bis zum Renteneintritt.
Der Start der Qualifizierung ist der Beginn einer langfristigen, strategisch geplanten Zusammenarbeit zur Ausbildung von Fachkräften und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Wirtschaftsregion Westbrandenburg – alles im Hinblick auf die Betriebsaufnahme des ODEG-Netzes Elbe-Spree im Jahr 2022. Für das Streckennetz werden sowohl einhundert neue Triebfahrzeugführer als auch einhundert Servicemitarbeiter im Nahverkehr gesucht.

Die ODEG, die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands, wird ab 2022 rund 6 Millionen Zugkilometer zusätzlich fahren. Hierfür werden bereits jetzt …

Potsdam + Straßenbahn: Verzögerung beim Tram-Ausbau bremst Krampnitz, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/neubau-stopp-verzoegerung-beim-tram-ausbau-bremst-krampnitz/24876334.html

#Potsdam – Um die #Verzögerung beim #Tram-Ausbau nach #Krampnitz abzufedern, will die Stadt Potsdam bei der Entwicklung des neuen Vorzeigestadtteils auf die Bremse treten. Alle von der Pro Potsdam geplanten Neubauten auf dem Gebiet sollen erst fertiggestellt werden, wenn die Straßenbahnlinie in den neuen Stadtteil in Betrieb ist, sagte der Geschäftsführer der stadteigenen Bauholding Pro Potsdam, Bert Nicke, am Dienstag auf PNN-Nachfrage.

Planung der #Tramstrecke mangelhaft
Aber der Ausbeu verzögert um mehrere Jahre. Eigentlich sollte die Strecke schon Ende 2025 fertig sein. Grund für die Verzögerungen ist offenbar unter anderem eine bisher mangelhafte Planung. Bekannt wurden die Probleme im Mai. Kurz zuvor wurden wie berichtet die Verträge der beiden Geschäftsführer des Potsdamer Verkehrsbetriebs (#ViP), Martin #Grießner und Oliver #Glaser, vorzeitig aufgelöst. Den früheren ViP-Chefs wurden rathausintern auch Verfehlungen bei der Planung der #Krampnitz-Tram angelastet. Daraufhin übernahm Potsdams Baudezernent Bernd #Rubelt (parteilos) die Federführung bei der #Tramerweiterung.

Auf eine Jahresangabe, wann die Straßenbahn nach Krampnitz tatsächlich fahren wird, wollte sich Rubelt am Dienstag erneut nicht festlegen. Zuletzt machte das Jahr 2028 die Runde. „So schnell wie möglich, sagte Rubelt dagegen gestern. „Die #Vorplanungen werden in den nächsten Wochen abgeschlossen, dann geht es in die #Planfeststellung“, so der Dezernent. Bis ein entsprechender Beschluss vorliege, könne es erfahrungsgemäß nochmals zwei bis drei Jahre dauern. Für die reine Bauzeit müsse mit weiteren gut …

Potsdam + Straßenbahn: Engpass bei den Potsdamer Verkehrsbetrieben – Bus- und Tramfahrer dringend gesucht, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/06/fahrermangel-verkehrsbetriebe-potsdam-tram-bus.html

Straßenbahnen stehen still, weil niemand hinterm Steuer sitzen will – das ist in #Potsdam derzeit Realität. Aus akutem #Fahrermangel haben die #Verkehrsbetriebe zwei #Tram-Linien vorerst gestrichen. Und Nachwuchs ist nicht in Sicht.
Seit dieser Woche brauchen die Potsdamer mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln länger von A nach B. Der Grund: Die Tramlinien #98 und #99 fallen vorerst aus, andere Linien werden verkürzt oder der Takt vergrößert. Der Grund: Den Potsdamer Verkehrsbetrieben fehlen die Fahrer.

Verantworten müssen das die beiden Geschäftsführer, die sich am Donnerstag bei einer Pressekonferenz erklärten. Oliver #Glaser und Martin #Gießner entschuldigten sich bei den Fahrgästen und räumten Fehler ein. Man habe sich nicht früh genug um zusätzliche Fahrer gekümmert und zu wenig für den Beruf des Bus- oder Straßenbahnfahrers …

Potsdam: Engpässe bei Bus und Bahn befürchtet Die Potsdamer Verkehrsbetriebe sorgen sich um die Grenze ihrer Kapazitäten beim weiteren Wachstum der Stadt – die Fahrgäste wünschen sich vor allem freies WLAN in den Fahrzeugen., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Engpaesse-bei-Bus-und-Bahn-befuerchtet

#Potsdam

Der Ausbau des Straßenbahnnetzes kommt dem rasanten #Wachstum Potsdams kaum hinterher. „Unsere Kapazitäten, die wir gerade ausgebaut haben, werden schon bald nicht mehr reichen“, sagte Oliver #Glaser, technischer #Geschäftsführer der Potsdamer Verkehrsbetriebe (#Vip) im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung des Verbands Deutscher #Verkehrsunternehmen (#VDV), die seit Montag in Potsdam stattfindet.
„Finanzielles Bekenntnis“ von Bund und Land gefordert

Zwar sei die 48 Millionen Euro schwere Landesförderung für Straßenbahnen in Potsdam und anderen Brandenburger Städten bis 2022 „ein starkes Signal“, doch„ohne weiteres finanzielles Bekenntnis vom Bund und vom Land werden zukünftige große Ausbauvorhaben bei der #Straßenbahn kaum umzusetzen sein“, so Glaser. Die Tram wiederum sei „Rückgrat des Potsdamer #ÖPNV“.
80 Millionen für neue Straßenbahn-Züge

Der VDV geht laut einer am Montag vorgestellten Studie davon aus, dass die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr bis 2030 um ein Drittel steigen könnten. Zwischen 12 und 20 zusätzliche Straßenbahnen brauchen die Verkehrsbetriebe schon nach heutiger Fahrgastprognose. Dabei seien drohende Fahrverbote für Autos noch nicht einkalkuliert. Bei Anschaffungskosten von rund vier Millionen Euro pro Zug ergeben sich allein für die Fahrzeuge Investitionen von bis zu 80 Millionen Euro. In den vergangenen drei Jahren wurden von Stadt, Stadtwerken und Vip bereits knapp 50 Millionen Euro in das #Straßenbahnsystem investiert.
Hälfte aller #Combinos fährt nun im 40 Meter langen XL-Format

Die Hälfte der 16 Züge starken #Combino-Flotte ist mittlerweile auf das 40 Meter lange XL-Format umgerüstet. Alte #Tatra-Bahnen wurden grundsätzlich …

Potsdam: Neue Tram fährt ab 10. Dezember zum Jungfernsee Änderungen zum Fahrplanwechsel in Potsdam, aus MZ

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Die Potsdamer #Verkehrsbetriebe (#ViP) stellen kurz vor Jahresende ihren Fahrplan um. Die neue Tramlinie zum Jungfernsee fährt erstmalig. Es gibt zwei neue Haltestelle sowie einen Grundtakt im gesamten Tramnetz.
#Potsdam
. Zum 10. Dezember wird es im Liniennetz des Verkehrsbetriebs Potsdam (ViP) eine Umstellung geben. Die Fahrtzeiten der Linien #92 und #96 sollen in den Hauptverkehrszeiten zwischen „#Campus Fachhochschule“ und „#Bisamkiez“ im Fünf-Minuten-Takt fahren. Neben der Erweiterung der Tram in den Norden wird ein Grundtakt eingeführt. „Einheitliche Taktzeiten machen den Fahrplan für alle Fahrgäste übersichtlicher und besser merkbar“, erklärten die Geschäftsführer Oliver #Glaser und Martin #Grießner. Die neue Strecke werde montags bis freitags von 6 Uhr durchgehend bis 20.30 Uhr im Zehn-Minuten-Takt angefahren. Ab 5 Uhr, im Spätverkehr sowie an Wochenenden fahren die Bahnen im 20-Minuten-Takt.
Südosten besser angebunden

Auch der Südosten Potsdams werde zukünftig noch besser an die Innenstadt angebunden. Die Linie 96 solle die neue Stammlinie werden. Über den Tag verkehre sie in einem 10-Minuten-Takt. Von und nach „Marie-Juchacz-Straße“ und im Spätverkehr alle 20 Minuten. In den Hauptverkehrszeiten fährt jede zweite Bahn der Linie 92 über „Bisamkiez“ weiter bis „Marie-Juchacz-Straße“. In den Nebenverkehrszeiten ende die Linie 92 generell „Bisamkiez“. Von dort bestehe kurze Zeit später die Möglichkeit zur Weiterfahrt mit der Linie 96 nach „Marie-Juchacz-Straße“.
An Wochenenden verkehren diese wie bisher auf der Sternstrecke und ergänzen sich zu einem …

Potsdam + STraßenbahn: Diese XL-Combinos fahren bald durch Potsdam Die Straßenbahnen in Potsdam sind oft gerammelt voll., aus MAZ

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Diese-XL-Combinos-fahren-bald-durch-Potsdam

Der Verkehrsbetrieb muss deshalb mehr Kapazitäten schaffen und verlängert acht #Combino-Bahnen um jeweils zehn Meter. Am Mittwoch wurde die #XL-Straßenbahn der Presse vorgestellt.
Babelsberg. Die Verkehrsbetriebe #ViP stellen Ende des Monats die erste verlängerte Combino-Straßenbahn in Dienst; am Mittwoch wurde sie der Presse vorgestellt. Die um zwei Mittelsegmente vergrößerte Bahn mit dem technischen Kürzel #CXL für „Combino Extra Large“ ist dann 41,6 statt 30 Meter lang und kann mindestens 70 Fahrgäste mehr aufnahmen als der bisherige Zug. Mit diesem Kapazitätsplus von rund 40 Prozent sollen die insgesamt acht zu verlängernden Bahnen von #Siemens eine deutliche Entlastung auf den meistbefahrenen Strecken 92 (Kirschallee – Marie-Juchacz-Straße) und 96 (Viereckremise – Marie-Juchacz-Straße) bringen. Im Jahr 2025 wird die ViP rund 15.000 Personen mehr pro Tag befördern müssen als heute, denn die Stadt steuert auf die 200.000-Einwohner-Marke zu.
Nach Angaben von ViP-Geschäftsführer Oliver #Glaser haben die beiden jetzt eingehängten „Sänftenteile“ 1,65 Millionen Euro gekostet. Vor zweieinhalb Jahren hatte man noch mit maximal 1,2 Millionen gerechnet. Die neuen Teile stammen aus der aktuellen Baureihe Avenio M von Siemens und passen in Größe, Ausstattung und Design nicht genau zum 20 Jahre alten #Combino-Typ, den Potsdam nutzt; technisch aber war die Koppelung problemlos machbar. Wegen des höher ausfallenden Mittelstücks wird die neue CXL-Bahn schon als …

Potsdam + Straßenbahn: Modernisierte Straßenbahn für Potsdam Runderneuerter Tatra-Zug rollt an Ab Donnerstag ist die modernisierte Tatra-Straßenbahn wieder in Potsdam im Einsatz. , aus MAZ

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#Potsdam. Am Donnerstag in aller Früh wird es so weit sein: Dann geht der erste der in #Prag #modernisierten #Tatra-Züge mit zwei Wagen auf seine Jungfernfahrt über die Potsdamer Schienen. Wahrscheinlich wird er an diesem Tag bei Verstärkerfahrten der Linien 92 und 96 zum Einsatz kommen.

Bis Mitte 2017 sollen noch fünf weitere Züge mit zehn Wagen folgen. Kostenpunkt: 3,3 Millionen Euro plus 300 000 Euro für Ausrüstungen wie neue Fahrkartenautomaten. Die sanierten Straßenbahnen werden voraussichtlich für weitere acht Jahre – also 800 000 Kilometer bis zur nächsten Hauptuntersuchung – durch Potsdam kurven.

Einen Haken gibt es allerdings bei den runderneuerten Trams: Sie sind weiterhin nicht behindertengerecht. „Die Treppen können wir nicht wegdiskutieren“, räumte Oliver #Glaser, technischer Geschäftsführer des Potsdamer Verkehrsbetriebs (#ViP), gestern ein. Deshalb kommen die Bahnen nur als Verstärkung in den Spitzenzeiten im Berufsverkehr zum Einsatz, sagte Martin Grießner, der kaufmännischer Geschäftsführer des ViP ist. An Wochenenden sollen nur Niederflurbahnen fahren. Im Internet kann man sich darüber informieren, wann wochentags barrierefreie Bahnen zu Einsatz kommen.
Zahl der Fahrgäste stark angestiegen

In Empfang genommen wurde der erste Tatra-Heimkehrer gestern in der Werkstatthalle des ViP in der Fritz-Zubeil-Straße. An der Spitze des Empfangskomitees: Bürgermeister und ViP-Aufsichtsratschef Burkhard Exner (SPD), Stadtwerke-Interimschef Christian Erdmann und Milan Slunecko von den Prager Verkehrsbetrieben. Eigentlich hätten die bejahrten Tatras – immerhin Baujahr 1987 – bald aufs Abstellgleis rollen sollen. Doch der rasante Bevölkerungszuwachs machte einen Strich durch die Rechnung. „Der Weiterbetrieb der Tatras ist nötig, weil die Zahl der Fahrgäste stark angestiegen ist und wir darauf mit dem Einsatz von mehr Fahrzeugen gerade im Berufsverkehr und bei Sondervorhaben reagieren müssen“, betonte Exner, ehe er „Allzeit gute Fahrt!“ wünschte. Glaser beschrieb die Vorzüge der Tatras so: „Ein Lastenesel.“

Was genau erwartet die Fahrgäste in den Trams? Im Zuge der Sanierung sind die Fahrzeuge als erstes komplett zerlegt worden. Anschließend hat man die Wagenkästen …

„VBB im Dialog“ in der Region Havelland-Fläming, aus VBB

http://www.vbb.de/de/article/ueber-uns/presse/vbb-im-dialog-in-der-region-havelland-flaeming/414045.html

#Verkehrsministerin Kathrin #Schneider, #VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel, Oliver #Glaser, Geschäftsführer der #ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Dieter Jetschmanegg, Fachbereichsleiter Wirtschaft und Beteiligungen aus der Landeshauptstadt Potsdam gaben heute auf der #Fachkonferenz#VBB im Dialog“ in Potsdam einen Überblick über aktuelle und künftige Bus- und Bahnverkehrsangebote in Potsdam und der Region Havelland-Fläming. Im Mittelpunkt stand der Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Mobilitätsstrategie 2030 des Landes Brandenburg, zum Fahrplan des Schienennahverkehrs 2017 und zum Nahverkehr in der Landeshauptstadt Potsdam. Weitere Informationen zu den VBB im Dialog-Veranstaltungen im Internet unter VBB.de/VBB-im-Dialog.

Vor und mit rund 80 Gästen diskutierten die Podiumsteilnehmer/innen über Angebot und Weiterentwicklung des Öffentlichen Nahverkehrs in der Region Havelland-Fläming und der Landeshauptstadt Potsdam. Verkehrsministerin Kathrin Schneider erläuterte die Ziele der Mobilitätsstrategie des Landes Brandenburg, in der zurzeit Leitbilder zur langfristigen Sicherung der Mobilität entwickelt werden. VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel stellte unter anderem den Fahrplan 2017 auf der Schiene vor, der vor allem von Bauarbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur geprägt sein wird. Der Geschäftsführer der ViP, Oliver Glaser, berichtete von aktuellen Planungen zur Infrastruktur in der Landeshauptstadt Potsdam, wie z.B. der Grundsanierung der Heinrich-Mann-Allee, und dem künftigen Angebot im Öffentlichen Nahverkehr der ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH. So werden angesichts der zunehmenden Fahrgastzahlen acht Combino-Fahrzeuge verlängert und die Tramstrecke zum Campus Jungfernsee weiter geführt.

Schienenfahrplan 2017

Grundsätzlich stehen im nächsten Fahrplanjahr keine wesentlichen Neuheiten in der Region an. Einige Änderungen gibt es im Bereich Michendorf und Potsdam: Nach Abschluss der Bauarbeiten im Bahnhof Michendorf fährt die RegionalBahnLinie RB23 wieder von und nach Michendorf und bedient damit auch wieder den Halt am Bahnhof Seddin. Die jetzige Umleitung nach Beelitz-Heilstätten entfällt. In Potsdam Griebnitzsee ist geplant, im Dezember 2016 einen zweiten Regionalbahnsteig zu eröffnen. Somit können dort auch die bisher durchfahrenden Züge der RegionalBahnLinien RB21 und RB22 Richtung Potsdam/Golm halten.

Betriebsaufnahme Netz Nordwestbrandenburg

Zum Dezember 2016 nimmt der alte und neue Betreiber, die DB Regio Nordost AG, den Betrieb auf dem Netz Nordwestbrandenburg bis 2028 auf. Das Netz beinhaltet die Linien RE6 (Wittenberge – Neuruppin – Berlin) und die RB55 (Kremmen – Hennigsdorf). Als Fahrzeuge werden modernisierte Dieseltriebwagen eingesetzt, die mit 120 Sitzplätzen und neun Fahrradstellplätzen pro Triebwagen mehr Kapazitäten als zuvor bieten. In den Zügen, die auf jeder Fahrt von Zugpersonal begleitet werden, erhalten die Fahrgäste Echtzeitinformationen zu Zug- und Busanschlüssen. Das Fahrplanangebot aus 2016 wird fortgeführt.

Bauarbeiten auf der Schiene

Schwerpunkt im Schienennahverkehrsfahrplan 2017 bilden umfangreiche Baumaßnahmen. So wird zwischen Mai und Oktober 2017 die Brücke über den Templiner See saniert. Das hat Auswirkungen auf die Schienenstrecke zwischen Golm und Saarmund, die in diesem Zeitraum nicht befahren werden kann. Fahrgästen, die zwischen Potsdam und Schönefeld unterwegs sind, steht als Ersatz die nach Schönefeld verlängerte Linie RB23 zur Verfügung.

Bereits im August 2016 beginnt die Sperrung der Dresdner Bahn zwischen Wünsdorf–Waldstadt und Elsterwerda bis voraussichtlich Ende 2017. Die RE5 verkehrt in dieser Zeit nur zwischen Rostock/Stralsund und Wünsdorf-Waldstadt. Für die Fahrgäste werden weiträumige Umfahrungsalternativen angeboten, ein Schienersatzverkehr wird eingerichtet. Die Linie RE7 ist von der Sperrung nicht betroffen und fährt wie gewohnt zwischen Dessau und Wünsdorf-Waldstadt.

Erfolgreicher PlusBus in Potsdam-Mittelmark

Das PlusBus-Konzept im Landkreis Potsdam-Mittelmark weist gut ein Jahr nach der Einführung eine positive Bilanz auf. Erstmalig wurde im vergangenen Jahr im Landkreis ein Linienbuskonzept mit einheitlichen Qualitätskriterien umgesetzt, das einen Stundentakt von 6 bis nach 18 Uhr und eine maximale Übergangszeit innerhalb von 15 Minuten zwischen Bahn und Bus vorgibt. Im Ergebnis stieg die Zahl der Fahrgäste auf den drei neuen PlusBus-Linien „Hoher Fläming“ um durchschnittlich rund 10 Prozent. In Brandenburg a. d. H. und Lehnin fuhren sogar zwischen 25 und 50 Prozent mehr Menschen mit dem Bus als zuvor. Eine Ausweitung der PlusBus-Linien in anderen Brandenburger Landkreisen wird angestrebt.

VBB im Dialog

Die öffentlichen „VBB im Dialog“-Veranstaltungen in Brandenburg und Berlin bieten gut ein halbes Jahr vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 die Gelegenheit, sich über alle Themen rund um den Nahverkehr in der Region zu informieren und mitzudiskutieren.

Die weiteren Termine der öffentlichen „VBB im Dialog“-Veranstaltungen 2016 im Überblick:

Datum

Zeit

Planungsregion

Veranstaltungsort

Dienstag, 24.5.2016

 

16–20 Uhr

Region Lausitz-Spreewald

Stadthaus Elsterwerda

Hauptstr. 13

04910 Elsterwerda

Dienstag, 28.6.2016

 

16–20 Uhr

Region Prignitz-Oberhavel

Hotel & Brauerei Alte Ölmühle

Bad-Wilsnacker-Str. 52

19322 Wittenberge

Dienstag, 5.7.2016

 

16–20 Uhr

Region Oderland-Spree

Kleist Forum

Platz der Einheit 1

15230 Frankfurt (Oder)

Montag, 11.7.2016

 

16–20 Uhr

Region Uckermark-Barnim

Kulturhof Bernau – Treff 23

Breitscheidstr. 43 a

16321 Bernau