Frage 1: Wie weit sind die Planungen zur Einführung eines #10-Minuten-Taktes auf der Linie M1 auf den Linienästen nach #Rosenthal-Nord und #Schillerstraße? Antwort zu 1: Aktuell gibt es keinen Planungen. Für die im Berliner #Nahverkehrsplan 2019-2023 vorgesehene Verdichtung der Außenäste der Linie M1 auf einen 10-Minuten-Takt müsste die M1 zwischen #Pastor-Niemöller-Platz und dem Bahnhof #Pankow (ggf. darüber hinaus) im Ergebnis auf einen 5- Minuten-Takt verdichtet werden. Hierzu müsste allerdings die #Durchlassfähigkeit in der Berliner Str. zwischen den Haltestellen Pankow-Kirche und Bahnhof Pankow auf künftig bis zu 24 Bahnen pro Stunde und Richtung erhöht werden. Hierzu ist eine #Kehrmöglichkeit am Bahnhof Pankow zu schaffen und für den heute auf der Straßenbahntrasse verkehrenden Busverkehr Platz im übrigen Straßenraum zu schaffen.
Wie stellt sich der genaue #Betriebsablauf der ein- und ausfahrenden Straßenbahnen in den #Betriebsbahnhof#Bernkasteler Str. 79, 13088 Berlin dar? Zu 1.: Die BVG teilt mit, dass während der Ablaufphase auf dem #Betriebshof die Straßenbahnen von ihrer #Abstellposition über die #Ausfahrt des Betriebshofes zum #Streckennetz verkehren. Zum Betriebsende kommen die Straßenbahnen über die #Einfahrt des Betriebshofes und verkehren zu den jeweiligen Abstellpositionen, bzw. begeben sich auf ein #Inspektionsgleis, um notwendige #Wartungsarbeiten zu erhalten. Im letzteren Fall werden erst nach den Arbeiten die Abstellpositionen eingenommen.
Fahren die Straßenbahnen hierbei im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn ein? Zu 2.: Die BVG teilt mit, dass die Straßenbahnen im Regelfall gegen den Uhrzeigersinn fahren.
Warum werden oftmals ganze Runden um das BVG Gebäude gefahren? Zu 3.: Die BVG teilt mit, dass bei notwendigen Inspektionsarbeiten die Fahrt in Richtung Abstellpunkt erst nach der Wartung stattfindet. Das Verwaltungsgebäude muss deshalb umfahren werden. Mitunter tauchen im operativen Geschäft Fehler bzw. Defekte an den Straßenbahnen auf, die ebenfalls durch eine Reparatur auf dem Inspektionsgleis behoben werden. Deshalb finden auf dem Gelände Betriebsfahrten statt.
Wurde dieser Ablauf geändert, wenn ja, wann und warum? Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass dieser Ablauf nicht geändert wurde. Im Jahr 2016 wurde die Regelfahrtrichtung auf dem Betriebshof geändert. Dafür wurden die Einfahrt und die Ausfahrt getauscht, in dem in der Bernkasteler Straße eine Weichenkreuzung ausgebaut wurde. Dies führte zu einer Emissionsminderung.
Werden die Straßenbahnen in der Halle geparkt oder auf den Außenflächen? Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass die Straßenbahnen in der Halle und auf den Außenflächen geparkt werden.
Gibt es bei den Straßenbahnen Vorlaufzeiten, in denen sie im Stand laufen? Wenn ja, warum und wie lange und wo genau geschieht das? Zu 6.: Die BVG teilt mit, dass gemäß der Dienstanweisung Fahrdienst Straßenbahn (DF Strab) 10 Minuten vor der geplanten Abfahrt vom Betriebshof die Straßenbahnen durch das Fahrpersonal vorbereitet und zu diesem Zweck angeschaltet werden.
Wurden bei der Errichtung des Betriebsbahnhofs Lärmschutzmaßnahmen ergriffen? Wenn ja, welche im Detail? Zu 7.: Die BVG teilt mit, dass nicht bekannt ist, ob bei der Errichtung des Betriebsbahnhofs (vor über 100 Jahren) Lärmschutzmaßnahmen ergriffen wurden. Im Nachgang wurden wie in der Antwort zu 4. dargestellt, Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Das Einfahren der Bahn in eine Halle wird mittels Klingel der Tram angekündigt. Gibt es hierzu Vorgaben über Länge/Intensität und wie verhält es sich in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr? Zu 8.: Die BVG teilt mit, gemäß § 15 Abs. 2 DF Strab ist „Vor jeder Anfahrt ein Warnsignal zu geben, in der Fahrzeughalle und an längeren unübersichtlichen Stellen (z.B. Fahrzeugkolonnen) ist das Warnsignal mehrmals zu wiederholen.“ Eine Einschränkung der Gültigkeit dieser Vorschrift auf bestimmte Uhrzeiten gibt es nicht. 3
Welche Maßnahmen wurden mit steigender Gesamtmasse der Straßenbahnen ergriffen, um die Anwohner und Gebäudesubstanz der umliegenden Wohngebäude vor Lärm und Erschütterungen zu schützen? Zu 9.: Die BVG teilt mit, dass durch die steigenden Fahrzeuglängen der Straßenbahnen die Kapazitäten des Betriebshofes reduziert wurden und somit auch die Anzahl der Fahrbewegungen.
Sind in Zukunft Maßnahmen geplant, um die Bürger vor Emissionen vom Betriebsbahnhof zu schützen? Zu 10.: Die BVG teilt mit, dass zukünftig geplant ist, noch längere Fahrzeuge auf dem Betriebshof Weißensee zu stationieren, wodurch sich die Anzahl der Fahrbewegungen weiter reduzieren wird. Weitere technische Anlagen zur Emissionsreduzierung werden im Zusammenhang mit Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen an den Anlagen bewertet und ggf. umgesetzt werden.
Berlin, den 8. September 2022 In Vertretung Tino S c h o p f …………………………………………………. Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Frage 1: Welches Ergebnis hatte die in der Antwort auf die Schriftliche Anfrage 19/11851 angekündigte Prüfung der Wirksamkeit der #Schienenkopfkonditionierungsanlagen hinsichtlich eines wirksamen #Lärmschutzes für die Anwohner der #Straßenbahn-Neubaustrecke #Adlershof? Antwort zu 1: BVG nimmt hierzu wie folgt Stellung: „Die Schienenkopfkonditionierungsanlagen haben im Rahmen der Typzustimmung (nach BOStrab § 60 Abs. 3 und 8) ihre Wirksamkeit erwiesen, da eine deutliche Reduzierung der #Kurvengeräusche erreicht wird und der Verkehr sowie die Umwelt nicht mit der Ausbringung des #Schienenkopfkonditionierungsmittels beeinträchtigt oder gefährdet werden.“ Ergänzend weist der Senat darauf hin, dass bereits im #Planfeststellungsverfahren der Betrieb einer stationären #Schienenkopfkonditionierungsanlage in die #Lärmberechnung zur Gewährleistung des Lärmschutzes der Anwohnenden mit einbezogen wurde.
Eine #Fahrleitung versorgt die #Straßenbahn mit #Strom. Damit das reibungslos funktioniert, müssen die Drähte nach einiger Zeit #erneuert werden. Dies haben sich die Berliner Verkehrsbetriebe für kommenden Sonntag, den 11. September 2022 auf die Agenda geschrieben. In der Zeit von 7:00 Uhr bis 24:00 Uhr werden zum einen im Kreuzungsbereich Prenzlauer Allee/Danziger Straße rund 500 Meter und in der Prenzlauer Promenade zwischen Langhansstraße und Am Steinberg weitere 150 Meter #Fahrdraht ausgetauscht.
Der #Lausitzbeauftragte der Brandenburger Landesregierung, Klaus Freytag, hat am Dienstag dem Unternehmen #Cottbusverkehr einen #Förderbescheid in Höhe von 36 Millionen Euro übergeben. Das Geld stammt aus der #Strukturförderung für die Lausitz. Damit sollen neue #Straßenbahnen angeschafft und mit einer Studie untersucht werden, ob die Großgemeinde Kolkwitz (Spree-Neiße) an das Cottbuser #Straßenbahnnetz angeschlossen werden sollte.
Die Berliner Verkehrsbetriebe schaffen Neues. Neben einer umfangreichen #Erneuerung von 1340 Metern #Schienen im Bereich #Gürtelstraße, #Scharnweberstraße und #Weichselstraße, sorgen die Berliner Verkehrsbetriebe auch für den #barrierefreien#Ausbau der Haltestellen. An der Kreuzung Scharnweberstraße/Jessnerstraße und am Travelplatz werden zwei Haltestellen als Haltestellenpaar neugebaut und ersetzen dann die Haltestelle Scharnweberstraße/Weichselstraße. Vom Samstag, den 10. September bis Freitag, den 9. Dezember 2022 kommt es auf den #Straßenbahnlinien#M13 und #16 zu Einschränkungen.