BVG für Touristen – So fahren Sie durch Berlin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/article208133969/BVG-fuer-Touristen-So-fahren-Sie-durch-Berlin.html

#U-Bahn,# Tram oder #Bus: Mit der #BVG kommen #Touristen in Berlin überallhin. Alle wichtigen Infos zu Touristenstrecken und -tickets.

Die Beliebtheit Berlins ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Während 2010 noch knapp neun Millionen Touristen in die Hauptstadt kamen, waren es 2015 bereits mehr als zwölf Millionen. Knapp 40 Prozent der Menschen, die Berlin besuchen, kommen aus dem Ausland. Da die deutsche Hauptstadt flächenmäßig weitläufig ist und die Sehenswürdigkeiten teilweise mehrere Kilometer weit auseinanderliegen, nutzen viele der Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel. Mit seinen insgesamt 3000 Fahrzeugen führen die Berliner Verkehrsbetriebe täglich bis zu 2,7 Millionen Fahrten durch. Sie ist damit der größte kommunale Verkehrsbetrieb Deutschlands.

Tourist sein in Berlin – Welches #Ticket ist das richtige?

Neben der Möglichkeit sich einen #Einzelfahrschein, ein Tages- oder #Wochenticket zu kaufen, haben Touristen in Berlin auch eine Auswahl an verschiedenen Touristen-Fahrkarten.

Mit der #Welcomecard können Berlin-Besucher nicht nur alle öffentlichen Verkehrsmittel samt BVG-Fähren benutzen, sondern erhalten zusätzlich Rabatte bei 200 verschiedenen touristischen Partnern in der Stadt. Zudem dürfen bei einem solchen Ticket drei Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren kostenlos mitfahren. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten: Die Welcomecard ist für 48 Stunden, 72 Stunden, für vier, fünf oder auch sechs Tage erhältlich. Besucher müssen sich zudem zwischen zwei Tarifbereichen entscheiden: AB oder ABC. Eine Welcomecard ist ab 19,50 Euro erhältlich.

Eine andere Möglichkeit ist die Berlin #Citytourcard. Mit diesem Ticket können alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet – Tarifbereich AB – oder in ganz Berlin und Umland – Tarifbereich ABC – genutzt werden. Genauso wie bei der Welcomecard dürfen bei einem Ticket drei Kinder zwischen sechs und 14 Jahren kostenlos mitfahren. Auch hierbei gibt es die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Zeitdauern für die Fahrkarte zu wählen. Bei der Citytourcard erhalten die Besucher noch einen …

Straßenbahn + Bus: Bauarbeiten der Deutschen Bahn in Rummelsburg Die Deutsche Bahn führt Bauarbeiten in der Karlshorster Straße durch., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2166

Die Deutsche Bahn führt #Bauarbeiten in der #Karlshorster Straße durch. Hierfür 
muss der #Straßenbahnverkehr der Linie #21 von Montag, den 29. August, ca. 

4:30 Uhr bis voraussichtlich Ende Oktober 2016 unterbrochen werden. Die 
Bahnen fahren in diesem Zeitraum zwischen S+U Lichtenberg/Gudrunstraße 
und Marktstraße sowie zwischen S Rummelsburg und S Schöneweide. Der 
Fußweg zwischen den Haltestellen Marktstraße und S Rummelsburg beträgt 
etwa 450 Meter. 
Auch beim Bus gibt es während der Bauzeit Veränderungen: Die #Buslinie #240 
wird von Boxhagener Straße kommend über Kynaststraße, Hauptstraße, 
Schlichtallee und Lückstraße umgeleitet. Auch die Busse der Linien 194 und 
N94 fahren von Markgrafenstraße kommend über Hauptstraße, Schlichtallee 
und Lückstraße. Die Bushaltestelle S Rummelsburg wird in die Hauptstraße in 
Höhe der Straßenbahnhaltestelle verlegt. Die Haltestelle S Nöldnerplatz/
Schlichtallee befindet sich während der Arbeiten in der Schlichtallee vor 
der Lückstraße. 


Berliner 
Verkehrsbetriebe (BVG) 

Anstalt des 
öffentlichen Rechts 
Holzmarktstraße 15–17 
10179 Berlin 
Tel. +49 30 256-0 
www.BVG.de 

Pressekontakt 

BVG-Pressestelle 
Tel. +49 30 256-27901 
Fax +49 30 256-28602 
pressestelle@bvg.de 

Pressesprecher 

Petra Reetz 
Markus Falkner 
Jannes Schwentuchowski 

Potsdam + Straßenbahn: VERKEHR IN POTSDAM Endstation Campus am Jungfernsee, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1106460/

Staus und Lärm sind vorprogrammiert: Ende Oktober soll der #Bau der neuen #Tram zum #Plattner-Campus am #Jungfernsee starten. Für den öffentlichen #Nahverkehr in #Potsdam haben die Arbeiten eine enorme Bedeutung.

Potsdam – Für Anwohner bedeutet es ein Jahr Lärm, für Autofahrer im Norden neue Staus und für einige Bäume die Fällung durch die Motorsäge: Nach jahrelanger Planung beginnen im Herbst die Bauarbeiten zur Verlängerung der Straßenbahn von der Viereckremise zum Plattner-Campus am Jungfernsee. Der erste Spatenstich soll vermutlich Ende Oktober vollzogen werden.

Was für die einen für eine begrenzte Zeit lästig ist, hat für den öffentlichen Nahverkehr in Potsdam eine enorme Bedeutung. Schließlich handelt es sich um die erste #Neubaustrecke der Straßenbahn seit der Verlängerung der Trasse zum Volkspark wegen der Bundesgartenschau im Jahr 2001. Seitdem wurde hauptsächlich in den Erhalt des Bestands investiert und bestehende Strecken umgebaut – besonders an den Havelübergängen.

Der Wachstum in Potsdams Norden macht sich bemerkbar

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 soll die Strecke in Betrieb gehen. Nach den Plänen des Verkehrsbetriebs ist sie genau 1125 Meter lang. Der Neubau soll 7,5 Millionen Euro kosten. „Mit der Verlängerung reagieren wir auch auf die derzeit bereits wachsende Nachfrage auf der Linie 96 entlang der Roten Kasernen“, heißt es vom Verkehrsbetrieb ViP. Hintergrund ist, dass sich das Wachstum der Stadt vor allem im Norden bemerkbar macht. Im Bornstedter Feld erwartet der Verkehrsbetrieb bis zum Jahr 2025 ein Wachstum der Nachfrage um 57 Prozent. So sollen entlang der Georg-Hermann-Allee Hunderte neuer Wohnungen gebaut werden und auch auf dem Campus am Jungfernsee entsteht ein neues Viertel mit 150 Stadtvillen.

Hohe Nachfrage dürfte auch im benachbarten Gewerbegebiet vorhanden sein. Dort befindet sich bereits das SAP Innovations Center mit etwa …

Straßenbahn + U-Bahn + S-Bahn: Ausbau bei S- und U-Bahn und Tram – Mehr Strecke im Netz, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/08/s-bahn-u-bahn-ausbau-streckennetz.html

Nicht nur, aber besonders im Wahlkampf ist der #Ausbau des #Streckennetzes des öffentlichen #Nahverkehrs ein viel diskutiertes Thema. Angesichts der wachsenden Bevölkerung Berlins gewinnt die Anbindung der #S- und #U-Bahn-Strecken ans Umland und in die Außenbezirke weiter Relevanz. Gebaut wird aber zunächst in der Innenstadt. Von John Hennig

Pünktlich vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen fordern Politiker gerne eine bessere Anbindung ihres Wahlkreises an den öffentlichen Nahverkehr. Kurz vor der Sommerpause ging ein entsprechender Antrag der Koalition durch das Abgeordnetenhaus. Der Senat solle die Verlängerungen der U-Bahnstrecken ins #Märkische Viertel (#U8), zum #Flughafen Berlin-Brandenburg und Heerstraße Nord (#U7), zum #Ostkreuz (#U1), #Mexikoplatz (#U3), nach #Tegel (#U6) und #Pankow sowie zum #Falkenhagener Feld (#U2) prüfen. Die meisten Vorschläge werden aber wohl nie umgesetzt, selbst wenn sie sinnvoll sein mögen. Zu teuer, zu umständlich. Jochen Esser von den Grünen führte etwas süffisant an, dass der Ausbau der U8 ins Märkische Viertel schon Thema gewesen sei, als er 1970 als junger Student nach Berlin kam.  

Doch die Stadtbevölkerung wächst. Prognosen gehen von 3,8 bis 4,0 Millionen Einwohner im Jahr 2030 aus, auch abhängig davon, wie sich die Flüchtlingssituation entwickeln wird. Klar ist: Das Verkehrsnetz mit seinen bislang 3.100 Haltestellen kann sich zwar nur langsam an den wachsenden Bedarf anpassen, verändert sich aber mit.

Wo 2009 noch 925 Millionen Fahrgäste von der BVG befördert wurden, waren es fünf Jahre später schon 978 Millionen Menschen.

Hauptbahnhof soll neuer zentraler Verkehrsknotenpunkt werden

Insofern braucht es Lösungen. Im 2011 beschlossenen Stadtentwicklungsplan Verkehr sind bereits einige Vorhaben fest verankert. Die aktuell größte innerstädtische Maßnahme ist das Projekt S-Bahn-Linie #S21, der Anschluss des Hauptbahnhofes an die #Ring- und #Nord-Süd-S-Bahnen. So entsteht rund um den Hauptbahnhof und das Parlaments- und Regierungsviertel ein zentraler Knotenpunkt, der den S- und U-Bahn- sogar mit dem regionalen und …

S-Bahn: Mehr als 15 600 S-Bahn-Fahrten in Berlin ausgefallen, aus MOZ

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1508339

Berlin (dpa) Bei der Berliner #S-Bahn sind im ersten Halbjahr genau 15 655 Zugfahrten #ausgefallen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten der Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Parlamentarische Anfrage des Grünen-Abgeordneten Stefan Gelbhaar hervor. Als häufigste Gründe wurden Störungen an den Fahrzeugen und Personalprobleme genannt. Der Geldwert der nicht gefahrenen Kilometer lag bei knapp sieben Millionen Euro. Der Senat müsse eine verbindliche Vereinbarung mit der Bahn abschließen, um das Angebot zu verbessern, forderte Gelbhaar.

Auch bei Straßen- und U-Bahnen sowie Bussen lief den Angaben zufolge nicht alles rund. Die ausgefallenen Leistungen der Berliner Verkehrsbetriebe summierten sich demnach in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf einen Geldwert von rund 1,6 Millionen Euro. Bei #U-Bahnen fielen 92 746 Kilometer weg, bei #Trams waren es 206 567 Kilometer, bei #Bussen

S-Bahn + Bus: Vorschläge für den ÖPNV in Spandau Nauen-Express und S-Bahn nach Hakenfelde? Von der Bötzow- bis zur Siemensbahn: Experten diskutierten Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr im wachsenden Bezirk., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/vorschlaege-fuer-den-oepnv-in-spandau-nauen-express-und-s-bahn-nach-hakenfelde/14022358.html

Einig waren sich die Fachleute und die Besucher im proppenvollen Bürgerbüro von Daniel Buchholz in Siemensstadt: Der #ÖPNV in Spandau ist dringend verbesserungswürdig. Allein im Bezirk werden in den nächsten Jahren mindestens 10.000 neue Wohnungen entstehen, was einen Bevölkerungszuwachs von etwa 18.000 Menschen bedeutet, so der Vorsitzender des Arbeitskreises Stadtentwicklung/ Bauen/ Verkehr/ Umwelt der SPD-Abgeordnetenhausfraktion. Vier Experten stellten ihre zum Teil kontroversen, sämtlich nicht neuen Lösungsansätze vor.

25.000 #Pendler zwischen Berlin und dem Havelland

Rund 25.000 Menschen pendeln werktäglich zwischen dem Havelland und Berlin. Die hier verkehrenden #Regionalzüge sind oft überlastet und anfällig für Verspätungen, weil die Fernzüge auf der Trasse Vorrang genießen, sagte der Vorsitzende des Berliner Fahrgastverbandes IGEB, Christfried Tschepe.

Er präsentierte das von ihm favorisierte Konzept der S-Bahn Berlin für eine #Express-S-Bahn, die im 20-Minuten-Takt ohne Zwischenstopp von Westkreuz nach Spandau und von hier aus weiter über Albrechtshof, Seegefeld, Falkensee, Finkenkrug und Brieselang nach Nauen verkehren könnte. Parallel dazu sollen die Regionalbahn-Linien #RE2 und #RE6 erhalten bleiben und die bestehende #S5 von Spandau über neue Haltepunkte an der Nauener und der #Hackbuschstraße bis Albrechtshof verlängert werden (unter diesem Link finden Sie ein PDF).

Die Forderung nach einer Verlängerung der S-Bahn ins Havelland, die auch Bestandteil des noch geltenden Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU ist, stieß bei den Brandenburger Politikern bisher auf taube Ohren.

In jüngster Zeit ist dort aber ein Umdenken zu erkennen, so Daniel Buchholz. Michael Hasse, Vorsitzender des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) für Berlin und Brandenburg, sowie Jürgen Czarnetzki, Vorsitzender der Bürgerinitiative Spandauer Verkehrsbelange, warnten allerdings vor Engpässen im Zuge der bestehenden Gleistrasse. Ein „verfeinertes Regionalbahnkonzept“ sei auch deshalb der S-Bahn vorzuziehen, weil die Havelländer schnell nach Berlin wollen, so die Meinung von Hasse. Ein Ausbau der Regionalbahn sei zudem „wesentlich …

Straßenbahnnetz Neubaustrecken lassen auf sich warten, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/strassenbahnnetz-neubaustrecken-lassen-auf-sich-warten-24500156?dmcid=nl_20160804_24500156

Straße aufreißen, Schienen verlegen, Strippen ziehen, fertig – schön wär’s. So einfach sind Neubauprojekte für die Straßenbahn schon lange nicht mehr. Die Vorbereitung wird immer komplizierter. Das bekommen nun auch die Berliner zu spüren, die in Friedrichshain und Moabit auf neue Tram-Verbindungen warten. Dort zeichnet sich ab, dass der bisherige Zeitplan nicht mehr einzuhalten ist. Bis die Straßenbahn zum Ostkreuz und zur Turmstraße fahren kann, wird mehr Zeit vergehen. „Hier zeigt sich die Selbstlähmung der Berliner Verwaltung“, sagt Jens Wieseke vom Fahrgastverband IGEB.

Es geht um wichtige Projekte, die vielen Fahrgästen die tägliche Reise durch Berlin erleichtern würden.

„Wenns und Abers“

In Moabit soll die Strecke, die seit 2014 unweit vom Hauptbahnhof endet, nach Westen verlängert werden – zum U-Bahnhof Turmstraße. Die Straßenbahn würde mit der U-Bahn-Linie U 9 verknüpft, eine neue Ost-West-Route würde entstehen.

Das Friedrichshainer Neubauvorhaben ist nicht minder bedeutsam. Weil das Ostkreuz immer wichtiger wird, will der Senat die Straßenbahn, die heute einen Bogen fährt, an die Station heranführen. Geplant ist eine Strecke, die über die Sonntag- zur Marktstraße verläuft.

Die Projekte haben auch für Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel und Staatssekretär Christian Gaebler Priorität. Die SPD-Politiker wünschen sich, dass der Betrieb auf der Turmstraße 2020 beginnt, zum Ostkreuz möglichst 2019. Doch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die im Senatsauftrag mit der Planung begonnen haben, sehen das anders. Zwar sagte Sprecherin Petra Reetz:„Wir sind gut im Rennen. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Entwurfsplanungen Ende des Jahres stehen.“ Bevor aber als Nächstes die Genehmigungsprozedur beginnen kann, stünde weitere Arbeit bevor. Erst einmal müssten diverse Gutachten fertiggestellt werden – etwa zum Schall, zur Verkehrsführung oder zum Naturschutz.

Das bedeute, dass die BVG vermutlich im zweiten Halbjahr 2017 in das Planfeststellungsverfahren gehen kann. Falls es gut klappt, könnten 2019 Leitungsbauarbeiten starten. „Wenn auch das schön läuft, dann könnte 2020 Baubeginn sein“, so Reetz. „Da liegen aber noch einige Wenn und …

 

 

 

Potsdam: OPERATION ÖPNV Potsdam will Nahverkehr vor Privatisierung retten, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1100308/

Die Stadt will den Vertrag mit dem Verkehrsbetrieb verlängern – um eine #Privatisierung zu #verhindern.

Hinter den Kulissen haben Stadtverwaltung und Kommunalpolitik eine langwierige Operation begonnen, um eine mögliche Privatisierung des öffentlichen Nahverkehrs (#ÖPNV) in #Potsdam zu verhindern. Sichtbares Zeichen: Das Rathaus hat gerade im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gegeben, dass sie eine #Direktvergabe für den Straßenbahn- und Busverkehr in Potsdam beabsichtigt – und zwar wie schon seit der Wende 1990 an den kommunalen Verkehrsbetrieb (#ViP). Die Laufzeit für den ab 2018 geplanten Vertrag beträgt immerhin 15 Jahre.

Hintergrund der Aktion sind nach PNN-Informationen aus dem Rathaus bundesweit in die Schlagzeilen gerückte Beispiele wie der Fall der Stadt Pforzheim (Baden-Württemberg), in der der ÖPNV privatisiert wird – dort soll ab Jahresende eine Tochter der Deutschen Bahn zuständig sein. Das sorgt in der Stadt mit 120 000 Einwohnern für heftige Diskussionen und im defizitären Pforzheimer Verkehrsbetrieb für Existenzangst bei Mitarbeitern, die sogar einen Arbeitskampf begonnen haben. Auch in anderen Kommunen wie Hildesheim (Niedersachsen) gab es in diesem Jahr Schlagzeilen, es drohe die Übernahme des ÖPNV-Angebots durch eine Bahntochter.

Verlierer seien die städtischen Verkehrsunternehmen

So etwas soll in Potsdam nicht passieren können. Von der geplanten Direktvergabe sollen laut der Bekanntmachung im EU-Blatt „sämtliche Verkehrsleistungen auf allen Straßenbahn- und Buslinien erfasst werden“. Potsdam könne solch einen Schritt „zur Sicherstellung einer ausreichenden Verkehrsbedienung“ unternehmen, heißt es in der Ausschreibung – so seien im Übrigen auch schon andere Kommunen wie Hannover oder Frankfurt/Oder verfahren, hieß es von Verantwortlichen für den Potsdamer Nahverkehr. Bereits im Mai hatte ViP-Chef Martin Grießner in einer internen und den PNN vorliegenden E-Mail an die 400 Mitarbeiter des Unternehmens erklärt, für die Zukunftssicherung des Unternehmens sei die begonnene Operation von „überragender Bedeutung“ und zeuge vom Vertrauen des Rathauses in die Leistungsfähigkeit …

Straßenbahn: Zwei Plätze auf einen Streich aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=2140

Während die meisten Berliner Schüler am ersten Ferientag um 4:30 Uhr noch im Bett liegen, beginnt die BVG am Donnerstag, den 21. Juli 2016 bereits ihre Arbeit – und das gleich doppelt. Am #Prerower Platz und #Alexanderplatz, ent-lang der Straßenbahnlinien #M4, #M5, #M6 und #M17 werden neue #Weichen und #Gleise eingebaut.
Am Prerower Platz finden die Arbeiten im Kreuzungsbereich in zwei Baupha-sen statt. In der ersten Phase, die voraussichtlich bis Mitte August 2016 an-dauert, müssen die Endhaltestelle „Hohenschönhausen, Zingster Straße“ so-wie die Hansastraße für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden. Im An-schluss beginnt die zweite Bauphase, die voraussichtlich Ende September 2016 abgeschlossen sein wird. In diesem Bauabschnitt werden die Rüdicken-straße und Falkenberger Chaussee für den Verkehr der Straßenbahn gesperrt sein.
Am Alexanderplatz beginnen die Arbeiten ebenfalls zum Ferienbeginn. Auch hier finden die Arbeiten in zwei Phasen statt. In der ersten Phase wird der Alexanderplatz für die Straßenbahnlinien M4, M5 und M6 bis Mitte August gesperrt. Die Straßenbahnen werden währenddessen über die Karl-Liebknecht-Straße und Mollstraße fahren. Im Anschluss beginnt die zweite Bauphase, wobei der Knotenpunkt Spandauer Str./Marienkirche bis Anfang September für die Linien M4, M5 und M6 gesperrt ist.
Genaue Informationen zu den Linienmaßnahmen und Ersatzverkehr während der Bauarbeiten erhalten Fahrgäste im BVG.navi oder auf bvg.de.

Straßenbahn: Straßenbahn-Strecke nach Moabit steht endlich fest Ein Bündnis „Pro Straßenbahn“ hat sich gegründet, das jährlich 100 Millionen in neue Linien investieren will., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-strassenbahn-strecke-nach-moabit-steht-endlich-fest/13888668.html

Und die Trasse für die Verlängerung vom Hauptbahnhof nach Moabit ist geregelt.

Auf dem Papier gibt es nun die ganz große Koalition für die #Tram. SPD, Grüne, Piraten und Linksparteien haben sich in der vergangenen Woche zum „#Bündnis Pro Straßenbahn“ zusammengeschlossen. Zwölf Verbände, darunter der #VCD, der #BUND, und der Fahrgastverband #IGEB sind ebenfalls dabei. Das Bündnis fordert „den zügigen und umweltschonenden #Ausbau des #Straßenbahnnetzes für ganz Berlin“. Dazu solle ein Sonderprogramm mit mindestens 80 Millionen Euro jährlich aufgelegt werden. Stark frequentierte Metro-Buslinien sollten zum Beispiel auf Straßenbahnbetrieb umgestellt werden.

Die Realität ist eine andere. Mehr als 25 Jahre nach der Wende hat sie die Westbezirke nur an wenigen Punkten erreicht. Zuletzt wurden im Sommer 2015 nach vielen Jahren Planungs- und Bauzeit die Gleise vom Nord- zum Hauptbahnhof fertig. Mittlerweile steht fest, wie die Züge von dort weiter nach Westen rollen werden.

Neue Tram mit Halt am Gericht, Lageso, Einkaufszentrum

Jahrelang wurde diskutiert, ob die Gleise durch die Invalidenstraße oder die Turmstraße nach Moabit verlängert werden. Nun einigten sich Senat und Bezirk auf die etwas längere Strecke mit dem Schlenker durch die #Rathenower Straße. Dadurch sind das #Kriminalgericht, das #Lageso und das neu entstehende Einkaufszentrum an der Ecke Stromstraße („#Schultheiss-Quartier“) direkt angebunden. Anfang 2017 könnte das Planfeststellungsverfahren für das 25-Millionen- Euro-Projekt beginnen, 2020 die ersten Züge zum U-Bahnhof …