Die #S-Bahn Berlin lädt am Sonntag, 12. November, alle Interessierten dazu ein, sich auf mehreren #Sonderfahrten von der Baureihe #485 zu #verabschieden.
Zwischen 10 und 14 Uhr fahren die Züge auf den Linien #S85 (Pankow–Grünau) und #S47 (Hermannstraße–Spindlersfeld). Zwischen 9.57 Uhr und 13:57 Uhr treffen #stündlich vier Züge aus allen vier Richtungen am Bahnhof #Schöneweide ein und stehen dort für zwei Minuten #nebeneinander.
Im Dezember 2008 war Schluss für den #Weihnachtszug. Eine #Tradition, die ihre Wurzeln in den 50er Jahren hat, musste vorläufig beendet werden, denn der #Fuhrpark der historischen Fahrzeuge bei der Berliner #S-Bahn hatte #Wartungsmängel, für deren #Behebung das Unternehmen keine #Kapazitäten mehr hatte.
Nun soll die Tradition in #ehrenamtlicher Arbeit wiederbelebt werden – im Kleinformat. Wir wollen in der #Adventszeit mit einem 4-Wagen-Zug bestehend aus dem Viertelzug #ET/EB 167 006 und #475/875 605 zurückkehren.
Berlin. Von den einen werden sie wegen ihres unverwechselbaren #Fahrsounds verehrt, von anderen etwa wegen ihrer unbequemen Sitze gemieden: Die Züge der #Baureihe#485 der Berliner #S-Bahn. Doch nun stehen die bereits zweimal reaktivierten #Oldtimer endgültig vor dem Aus. Am 12. November werden die von den Berlinern auch als „#Coladosen“ bezeichneten #Triebwagen ein letztes Mal im regulären #Fahrgastbetrieb eingesetzt, kündigte die Bahntochter jetzt an. Zum Abschied kehren die Züge an diesem Sonntag noch einmal auf ihren angestammten Linien S8 (Grünau–Birkenwerder) und S47 (Spindlersfeld–Hermannstraße) zurück. Das Besondere dieser zwischen 10 und 14 Uhr geplanten #Sternfahrten: Jeweils zur vollen Stunde sollen die Züge aus allen vier Richtungen kommend nahezu zeitgleich in den S-Bahnhof #Schöneweide einfahren und für kurze Zeit an den Bahnsteigen nebeneinanderstehen. Anschließend sind noch Sonderfahrten auf dem Berliner S-Bahn-Ring geplant, bevor es dann zum letzten Halt ins Werk nach Schöneweide geht. Ein Fest für alle Train-Spotter, die immer auf der Suche nach dem besonderen Foto sind.
In #Lübbenau wird am Bahnübergang #Berliner Straße gearbeitet. Bevor dieser dauerhaft geschlossen wird, wird zwischen der Berliner Straße und der Straße des #Friedens eine Eisenbahnüberführung errichtet. Für vorbereitende Arbeiten im November müssen Bereich Lübbenau die Gleise gesperrt werden. Zusammen mit dem Land Brandenburg, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Stadt Lübbenau/Spreewald werden bis Ende 2027 vier #Bahnübergänge im Stadtzentrum beseitigt.
Nun ist es endgültig: Die #Baureihe#485 der #S-Bahn-Flotte wird in diesem Jahr ausgemustert. S-Bahn-Fans sollten sich also den 12. November als planmäßig letzten #Einsatztag ganz dick im Kalender markieren. Denn dann kehrt die 485 noch mal für einen Tag auf ihre langjährigen #Stammlinien #S8 und #S47 zurück.
Vom 26. Oktober bis 6. November #erneuert die Deutsche Bahn (DB) auf der #Stadtbahn-Trasse der #S-Bahn vier #Weichen und rund 100 Meter #Gleis zwischen #Friedrichstraße und #Hackescher Markt. Zudem führt die DB kleinere Instandhaltungsmaßnahmen an weiteren Anlagen durch. Beide Gleise der S-Bahn zwischen #Ostbahnhof und Friedrichstraße müssen dazu gesperrt werden. Für die S-Bahn-Linien fahren in diesem Abschnitt Busse. Ausweichend kann auch der #Regionalverkehr (#RE1, #RE2, #RE7, #RE8 und #RB23) in diesem Abschnitt genutzt werden. Fahrgästen wird empfohlen, vor Fahrtantritt die #Fahrplanauskunft zu nutzen. Die DB hat diese Bauarbeiten bewusst in die Herbstferien gelegt. Sie bittet alle betroffenen Reisenden, die entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Die #Ausschreibung des künftigen Betriebs weiter Teile der Berliner S-Bahn verzögert sich erneut. Grund ist, dass das #Beschwerdeverfahren des französischen Konzerns #Alstom gegen die Ausschreibung vor dem #Kammergericht noch immer nicht abgeschlossen ist.
Der von der Deutschen Bahn und dem Senat unterstützte Vorschlag „entehrt die Opfer, die Überlebenden und deren Nachkommen“, schreiben die Verfasser, darunter Familienmitglieder des israelischen Architekten Dani Karavan, der 2021 verstorben ist, #Verbandsvertreter der Sinti und Roma in Deutschland sowie Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas in einem Brief an Verkehrssenatorin Manja Schreiner und Kultursenator Joe Chialo (beide CDU).