Der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft hatte den Bau des Fahrstuhls am #S-Bahnhof #Johannisthal in der Vergangenheit schon sarkastisch als „#Jahrhundertprojekt“ bezeichnet. Nun aber scheint die #Umsetzung endlich Realität zu werden. Auf Morgenpost-Anfrage teilte die Deutsche Bahn jetzt mit, dass sich am letzten Zeitplan nichts mehr geändert hat.
Bauarbeiten führen zum #Ausfall der S-Bahnlinien #S2 und #S8. Das kostet Zeit und Nerven. So erleben #Pendler die Wirren des Schienenersatzverkehrs.
„Ich muss mindestens die doppelte Fahrzeit einplanen, um pünktlich auf der Arbeit anzukommen“, klagt ein hochgewachsener Mann am #S-Bahnhof #Karow in #Pankow sein Leid über eine #Verkehrsmisere, die gerade erst begonnen hat. „Im besten Fall brauche ich 20 Minuten länger. Aber nur, wenn es keinen Stau gibt.“ Eine junge Frau neben ihm muss in die andere Richtung, aus der Stadt raus. „Ich pendle normalerweise schon zwei Stunden, jetzt ist es nochmal eine halbe Stunde länger“, sagt sie. Über #Bernau geht es für sie mit der #Regionalbahn weiter. Eine weitere ÖPNV-Passagierin gibt an, nun mehr als doppelt so lange ans Ziel zu brauchen „Statt 30 Minuten sind es mit dem #Schienenersatzverkehr 70 Minuten“, sagt sie. „Und mein Fahrrad kann ich auch nicht mit in den Bus nehmen“.
Autofahrer sind inzwischen ohnehin gewarnt. Bahn-Pendler kennen Sperrungen und Unannehmlichkeiten beim Abriss und Neubau der #Brücken über die #Wollankstraße in Pankow seit vergangenem November zur Genüge. Jetzt geht das Großprojekt der Deutschen Bahn am hiesigen #S-Bahnhof Anfang September 2025 in die nächste Runde – und für die Menschen im Nordberliner Kiez bedeutet das eine neue Überraschung: Fußgänger müssen um den Bahnhof plötzlich einen großen Bogen machen.
Fahrgäste haben es längst bemerkt: Bei der Berliner #S-Bahn gibt es derzeit verstärkt #Störungen, insbesondere auf der zentralen Strecke der #Stadtbahn. Auch am Mittwoch kam es so knapp vier Stunden lang zu #Einschränkungen auf den Linien #S3, #S5, #S7, #S75 und #S9. Die Deutsche Bahn bestätigt auf Anfrage die vermehrten Probleme. „Besonders ist erneut das System zur #Gleisfreimeldung betroffen“, erklärt ein Sprecher der Bahn.
Zwar ist der #Interimszustand des 1. Bauabschnitts des Projekts „#S21 Berlin“ weitestgehend fertiggestellt, die für Dezember 2025 geplante #Inbetriebnahme der neuen Linie S15 zwischen #Gesundbrunnen und Berlin #Hauptbahnhof #verschiebt sich jedoch erneut.
Gerade hat die langwierige #Sperrung der #Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin begonnen, die Fahrgäste zwischen den beiden Städten, aber insbesondere auch Pendler aus dem westlichen Umland hart trifft. Nach dem planmäßigen Ende dieser Bauarbeiten im April 2026 wird es allerdings nicht lang dauern, bis die nächste große #Streckensperrung in der Hauptstadt bevorsteht. Denn vom 12. Juni bis zum 16. Dezember 2026 ist „eine #Totalsperrung auf den #Fernbahngleisen der #Stadtbahn zwischen Berlin #Ostbahnhof und #Zoologischer Garten geplant“. Das geht aus einer Ausschreibung der Deutschen Bahn hervor.
Wie viele Berliner #U-Bahnhöfe verfügen aktuell über einen #Zugang mittels #Fahrstuhl ? Bitte getrennt nach U- Bahnhöfen unter Angabe der Zahl der jeweils vorhandenen Fahrstühle ausweisen.
Antwort zu 1:
141 der insgesamt 175 U-Bahnhöfe in Berlin sind durch Aufzüge #barrierefrei erschlossen. Die BVG teilte allerdings mit, dass ihr keine detaillierte Auflistung zur Verfügung vorliegt.
Die bauvorbereitenden Baumaßnahmen, insbesondere der Leitungsunternehmen, starten Ende 2025. Die #Brückenbauarbeiten sind für den Zeitraum von #2027 bis #2032 geplant.
Bereits seit 2017 gibt es Bestrebungen der Deutschen Bahn, den #S-Bahnhof am #Alexanderplatz grundlegend #instand zu setzen, #brandschutztechnisch zu ertüchtigen und als Passage für Kunden wieder #attraktiver zu machen. Jetzt wird das Vorhaben konkret: Ab Ende 2025 sollen alle Geschäfte aus dem Bahnhof ausziehen. Im Sommer 2026 soll die #Sanierung starten.