#S-Bahn nach #Falkensee, #Regionalverkehr auf der #Stammbahn – das sind nur die bekanntesten von mehreren #Wiederaufbauprojekten, bis zu deren #Realisierung zwar noch ein weiter Weg ist, aber über die wenigstens lebhaft diskutiert wird. Von solcher Debatte können die Fahrgäste der #Heidekrautbahn nur träumen. Sie sollen auf unabsehbare Zeit mit den Folgen des Mauerbaus gestraft bleiben und nur nach #Berlin-Karow fahren können.
In SIGNAL 1/2006 hatten wir über die Einstellung der letzten #InterRegio-Linie zwischen Berlin und #Chemnitz berichtet. Massive öffentliche Kritik führte zwischenzeitlich zu dem überraschenden Ergebnis, dass die vorgenannte #Direktverbindung nun vorerst doch erhalten bleibt.
FALKENSEE Die im Mai geplanten Änderungen im Regionalbahnverkehr sowie der umstrittene Weiterbau der S-Bahn von Spandau nach Falkensee bleiben politische Reizthemen. Mittwochabend hat sich die Stadtverordnetenversammlung (SVV) damit befasst, nachdem sich die CDU-Fraktion in einer Anfrage nach der Rolle der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit den Regionalbahnänderungen erkundigt hatte. Kritisiert wird vor allem, dass die RB 10 von Mai an bis auf Ausnahmen nur noch bis Spandau statt bis Charlottenburg fährt. Die CDU hält das für den „Anfang vom Ende der RB 10“. Baudezernent Harald Höhlig (SPD) verwies in der SVV darauf, dass der Einfluss der Stadt begrenzt sei. Sie sei beispielsweise vertreten in der Arbeitsgemeinschaft-West, in der mit Vertretern Spandaus, Reinickendorfs und anderer Havelland-Gemeinden auch über Bahnfragen gesprochen werde. Die übergeordnete Instanz sei aber der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB), der unter anderem deshalb …
Zwischen Frankfurt (Oder) und Seelow gibt es die seltenen Adonisröschen, die im Frühjahr blühen. Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft GmbH richtet einen Sonderhalt in Schönfließ Dorf ein, um die umweltfreundliche Anreise zu den Adonisröschen mit dem Zug zu ermöglichen. Ab Samstag, 08. April 2006 halten täglich die Züge der Linie OE60 zwischen 8 und 19 Uhr in Schönfließ Dorf. Die Züge der ODEG ermöglichen so eine bequeme An- und Abreise aus Richtung Berlin-Lichtenberg und Frankfurt (Oder). Die Fahrzeiten der Züge sind unter www.odeg.info, an den Bahnhöfen entlang der Linien OE60 und OE63 und bei der online-Auskunft des VBB unter www.vbb-fahrinfo.de veröffentlicht. Auch direkt am ODEG-Servicetelefon unter 030 – 514 88 88 88 werden alle Fragen beantwortet. Es gelten die Fahrscheine des VBB-Tarifs, die auch bequem im Zug der ODEG erworben werden können. Direkt am Bahnhof Schönfließ Dorf beginnt ein Wanderlehrpfad, dort kann man vor Ort mehr über die Adonisröschen erfahren, die in jedem Jahr viele Naturfreunde anlocken. Übrigens: Ihren Namen verdanken die Adonisröschen einer Sage. Demnach verwandelte Venus ihren Geliebten Adonis, der vom eifersüchtigen Mars getötet worden war, in eine Blume. Nähere Informationen zur verschiedenen Aktionen vor Ort, z. B. Kutschfahrten oder geführte Wanderungen erhalten Sie unter www.mallnow.de (Pressemeldung ODEG, 30.03.06).
Das Denkmal von Politik und Bahnvorstand ignoriert die bestehende Verkehrsstruktur Berlins
Von Erich Preuß
Die Berliner Architektur ist reicher geworden. Zwischen dem Kanzleramt und der Ödnis von Moabit ist in den letzten Jahren ein gigantischer Bau entstanden, den die Deutsche Bahn AG als größten Kreuzungsbahnhof Europas bezeichnet. Ob der neue Hauptbahnhof Berlins dies wird und wie man eine solche Größe überhaupt misst, sei dahin- gestellt. Auf alle Fälle ist er ein Bauwerk der Superlative mit vielen technischen Neuerungen, so dass Fachleute für Bau und Technik zu ihm pilgern. So war es insbesondere im Sommer 2005, als an zwei Wochenenden die so genannten Bügelbauten geklappt wurden. Der spektakuläre Vorgang ersparte aufwändige Kranarbeiten und wochenlange Gleissperrungen. Berlins neuer Hauptbahnhof ist aber nicht nur ein besonderes Gebäude, sondern auch der sichtbare Teil eines Verkehrskonzeptes, das bereits nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert auf dem Papier stand. Berlin hatte zwar seit 1882 eine gut funktionierende Stadtbahn, die zwischen dem Schlesischen Bahnhof und Charlottenburg auf einem Viadukt eine Ost-West-Verbindung herstellte; indes fehlte der Durchmesser von Nord nach Süd. Die Fernzüge aus diesen Richtungen endeten an …
Wenn Ende Mai der neue Bahnknoten Berlin in Betrieb geht, ergeben sich auch für den Schienenverkehr zwischen Rostock und Berlin entscheidende Veränderungen. Zur Beschleunigung des Nord-Süd-Verkehr durch Berlin wurde ab Gesundbrunnen bis Lichterfelde Ost eine völlig neue Strecke für den Fern- und Regionalverkehr gebaut. 3,6 Kilometer dieser Strecke ist der neue Nord-Süd-Tunnel lang, fünf neue Bahnhöfe wurden errichtet, neue Anschlusstrecken sind entstanden. Auch die Reisenden von und nach Rostock werden davon profitieren. Kürzere Fahrzeiten und bessere S-Bahn-Anschlüsse sind in Aussicht gestellt. Ab 28. Mai wird die Linie Re 5 von Oranienburg nicht mehr über Spandau/Zoo Berlin-Mitte ansteuern. Und statt nach Elsterwerda geht es dann über Berlin-Schönefeld nach Lutterstadt Wittenberg. Die Züge der Linie Re 5 fahren wie bisher im Zwei-Stunden-Takt und …
Der Nord-Süd-Tunnel verkürzt die Fahrzeiten für Pendler Von Markus Falkner
Berlin – In gut zehn Wochen geht mit der Eröffnung des Hauptbahnhofs auch der neue Nord-Süd-Tunnel in Betrieb. Vor allem für Regionalbahn-Kunden aus Brandenburg soll er vom 28. Mai an die Fahrzeit nach Berlin erheblich verkürzen, weil Züge aus dem nördlichen und südlichen Umland künftig nicht mehr über den Außenring und die Stadtbahntrasse umgeleitet werden müssen. Das hat Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) gestern auf einer Pressekonferenz von VBB, Deutscher Bahn und Industrie- und Handelskammer (IHK) betont. Möglich werden die kürzeren Fahrzeiten laut VBB auch durch die neu ans Regionalbahnnetz angebundenen Bahnhöfe Südkreuz (Papestraße), Gesundbrunnen, Potsdamer Platz und Jungfernheide. Zum Teil mehr als 20 Minuten können Brandenburger demnach ab Mai bei der Bahnfahrt nach Berlin einsparen (siehe Tabelle). Ingulf Leuschel, Fahrplanchef der Deutschen Bahn räumte ein, daß es für …
Wenn am 28. Mai der Nord-Süd-Bahntunnel eröffnet wird, werden viele Pendler ihr Auto stehen lassen. Davon zumindest sind Bahn, Verkehrsverbund (VBB) sowie Industrie- und Handelskammer (IHK) überzeugt. Grund für diese Erwartung: Obwohl Fahrgäste der Regionalzüge häufiger umsteigen müssen, reduzieren sich die Reisezeiten um bis zu 40 Prozent. „Das ist entscheidend für die Wirtschaft der Region“, sagte gestern IHK-Vize Christian Wiesenhütter. „Andere europäische Ballungsräume wie London oder Paris werden uns beneiden“, so VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz. Fahrgäste, die aus Norden oder Süden kommen, sollen nicht erst am neuen Hauptbahnhof, sondern bereits am Südkreuz, am Potsdamer Platz oder in Gesundbrunnen auf …
Mit dem neuen #Fahrplan werden sich für manchen Bahnfahrgast völlig neue #Fahrverbindungen ergeben. Viele seit Jahren genutzte Wege werden so nicht mehr funktionieren, neue werden gefunden – in vielen Fällen erheblich #kürzere.
An dieser Stelle sagen #Bahn-Experten, wie sie nach heutiger #Fahrplanlage – und an manchem Detail wird bis Mai noch gefeilt – ab 28. Mai von A nach B fahren würden. „A“ ist dabei immer ein mehr oder weniger großer Bahnknoten als #Orientierungspunkt im Netz, auf den mehrere Strecken zulaufen. „B“ sind wichtige Ziele des Ballungsraums Berlin. In der Gegenrichtung funktioniert alles natürlich analog.