Potsdam + Straßenbahn: Historische Schienen in Potsdam entdeckt, aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/stadthistorie-historische-schienen-in-potsdam-entdeckt-/23732184.html

Sensationsfund: Bauarbeiter haben auf dem Gelände der ehemaligen Fachhochschule in Potsdams Mitte historische #Schienen aus #Kaiserszeiten gefunden. 
Potsdam – "Wir haben einen Ötzi gefunden, einen #Straßenbahn-Ötzi", sagte Bernd Rubelt, Beigeordneter für Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Potsdam am Freitag auf der Baustelle der ehemaligen FH.

Während der Bauarbeiten sei ein Bagger auf Metall gestoßen und habe anschließend die Trasse freigelegt, erklärte Birgit Temel von der Pro Potsdam. Bei den Schienen handele es sich um eine etwa 50 bis 60 Meter lange Trasse zwischen dem Bildungsforum und dem #Staudenhof, der ehemaligen Kaiserstraße. Die Trasse ende kurz vor der Kurve, sagte Anna Winkler von der Pro Potsdam. Früher habe die Strecke noch mitten über den Alten Markt geführt. Als dort früher noch die wirkliche historische Mitte Potsdams gewesen sei, so Winkler. Archäologen vom Denkmalschutz würden sich die Schienen als nächstes anschauen, erst dann werde entschieden, was damit passiere.

Alte Gleise sind zu laut
Die #Straßenbahnschienen würden sich von den heutigen stark unterscheiden, sagte Baudezernent Rubelt. "Früher wurden die Schienen anders konzipiert." Die Fahrzeuge seien weniger schnell gewesen und auch der …

Bahnhöfe + S-Bahn + Regionalverkehr + Bahnverkehr: Ostkreuz jetzt viergleisig! S-Bahn Berlin ab 9. Dezember besser unterwegs Nach Bauende am Ostkreuz läuft der S-Bahnverkehr dort über doppelt so viele Gleise ⋅ Verbesserte Angebote auf Ring- und Stadtbahn, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Ostkreuz-jetzt-viergleisig–S-Bahn-Berlin-ab-9–Dezember-besser-unterwegs-3537122?contentId=1317082

Nach Bauende am #Ostkreuz läuft der S-Bahnverkehr dort über doppelt so viele Gleise ⋅ Verbesserte Angebote auf Ring- und Stadtbahn

Doppelt so viele #S-Bahngleise machen´s möglich: Dank der vollständigen Inbetriebnahme der viergleisigen Infrastruktur zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof geht´s ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember auf der Stadtbahn besser voran. Im Klartext heißt das: zusätzliche Fahrten und kürzere Fahrzeiten.

Im Einzelnen sind das folgende Verbesserungen auf der Stadtbahn: 

S75 Verlängerung nach Ostbahnhof

10-Minuten-Takt Wartenberg – Ostbahnhof in der Hauptverkehrszeit

10-Minuten-Takt Wartenberg – Warschauer Straße außerhalb der Hauptverkehrszeit

S9 Fahrzeitverkürzung

2 Minuten kürzere Fahrzeit zwischen Flughafen Schönefeld – Stadtbahn. Grund: kürzere Haltezeit in Treptower Park

S3/S9 Taktvereinheitlichung

Linien verkehren ab Ostbahnhof im exakten 10-Minuten-Takt nach Spandau.

S3 längere Züge

Maximale Zuglänge von Montag bis Freitag, auch von 9 bis 13 Uhr

Auch auf dem Ring gibt es zum Fahrplanwechsel ein verbessertes Angebot:

Zur Verstärkung auf dem Ring hat das Land Berlin für die Wochenenden zusätzliche Leistungen der Linien S46 und S85 bestellt.

S46 Verlängerung nach Gesundbrunnen

Am Wochenende und an Feiertagen wird die S46 zwischen 13 und 20 Uhr von Westend nach Gesundbrunnen verlängert.

S46 Taktharmonisierung und Fahrzeitverkürzung

Die S46 verkehrt am Wochenende um rund 5 Minuten versetzt zur S41/S42 (bislang: 3/7‘-Takt).

Die Fahrzeit verkürzt sich um rund 2 Minuten durch kürzere Haltezeit in Köllnische Heide

S47 Taktvereinheitlichung und Fahrzeitverkürzung

Verkürzung der Fahrzeit der S47 an Samstagen und Sonntagen zwischen Köllnische Heide und Herrmannstraße um 3 Minuten. Grund: kürzere Haltezeit in Köllnische Heide (bereits seit 1. Oktober in Kraft)

S85 längere Einsatzzeit

Die S85 verkehrt am Wochenende 80 Minuten länger und verkehrt somit wie Montag-Freitag bis ca. 21.30 Uhr.

An den Fahrpreisen ändert sich übrigens nichts. Ein Einzelfahrschein für den Tarifbereich AB kostet weiterhin 2,80 Euro (ermäßigt 1,70 Euro). Eine VBB-Umweltkarte ab 81 Euro, der Preis für die Schülermonatskarte wurde im August dieses Jahres sogar gesenkt auf 21,80 Euro.

Weitere Informationen zum Fahrplanwechsel erhalten Sie auf der Homepage der S-Bahn Berlin unter sbahn.berlin.de, auch mobil per App.

Im #Regionalverkehr: Mehr Sitzplätze in Zügen zwischen Berlin und Brandenburg

Mit dem Fahrplanwechsel erhöht sich auch die Kapazität im Regionalverkehr. So wird die Linie RE6 ganztägig, auch am Wochenende, über Berlin-Spandau hinaus bis nach Berlin Gesundbrunnen verlängert. Weiterhin profitieren Fahrgäste der Linie RE7 von mehr Sitzplätzen sowie zusätzlichen Zügen am Morgen und am Nachmittag. Am Wochenende wird ein weiterer Ausflugszug angeboten. Auch auf den Linien RB10 und RB13 stehen mehr Sitzplätze zur Verfügung.

Verbessertes Angebot in Brandenburg sowie von und nach Polen

In Brandenburg werden die Abfahrtszeiten in Götz und Groß Kreutz der Linie RE1 im Tagesverlauf harmonisiert. Von Cottbus nach Leipzig und zurück können Fahrgäste auf der Linie RE10 nun auch am Abend fahren. Zudem fährt die Linie RB49 am Wochenende durchgehend im Zweistundentakt – auch zwischen Ruhland und Falkenberg. Die Linie RB55 verkehrt künftig am Wochenende im Stundentakt. Dadurch ergeben sich ein täglicher Stundentakt für Schwante, Vehlefanz und Bärenklau sowie zusätzliche Fahrtmöglichkeiten für Velten und Kremmen.

Zusätzliche Verbindungen gibt es mit dem Fahrplanwechsel auch von und nach Polen. So fahren zwischen Frankfurt (Oder) und Rzepin vier anstatt bisher zwei Zugpaare. Drei davon fahren durchgehend von und nach Zielona Góra. Die Direktverbindung aus Berlin-Lichtenberg entfällt dafür. Weiterhin bestehen mit der Linie RB93 zwei umsteigfreie Verbindungen von Forst über Żagań nach Wrocław. Beim preisgekrönten Kulturzug von Berlin nach Wrocław entfallen Fahrten am Samstagabend ab Wrocław und am Sonntagsmorgen ab Berlin zugunsten von neuen Fahrtmöglichkeiten am Freitagnachmittag ab Berlin und am Freitagabend ab Wrocław.

Im #Fernverkehr: Neue Angebote von Berlin nach Österreich und Polen

Mit den verbesserten Angeboten im neuen Fahrplanjahr setzt die Bahn auf weiter steigende Fahrgastzahlen im Fernverkehr. Für Fahrgäste in Berlin und Brandenburg gibt es folgende Veränderungen:

Mehr Komfort und 80 Sitzplätze mehr pro ICE 4-Zug auf der zweistündlichen Linie München-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-Berlin. Die Vorteile: Fahrradbeförderung, mehr Platz für Gepäck, fahrzeuggebundener Hublift für Rollstuhlfahrer, verbesserte Fahrgastinformation, Sitzgruppen für Familien und Abteile für Kleinkinder. Auch über Nacht gibt es 2019 insgesamt auf der Verbindung 100 zusätzliche Fahrten.

Neu geht es einmal täglich zu einer attraktiven Reisezeit schneller und umsteigefrei von Berlin nach Wien (über Halle, Erfurt, Coburg, Regensburg und Passau).

Mit dem EC geht es künftig von Berlin aus – mit Halt in Frankfurt (Oder) -abends nach Breslau und über Nacht nach Krakau. Damit wird die bereits seit Juni bestehende Nacht-IC-Bus Linie von Berlin nach Warschau ergänzt. Eine Ausweitung des Angebotes nach Polen wird geprüft.

Mit modernen Zügen an die Ostsee und nach Karlsruhe

Von dem Zulauf der ICE 4 profitieren auch die Reisenden auf der Linie 26 Binz/Stralsund-Hamburg-Hannover-Frankfurt-Karlsruhe. Komfortable ICE T-Fahrzeuge ersetzen die konventionellen IC-Wagenzüge. Diese sind nicht nur schneller als die IC und können einen Zeitpuffer für die Pünktlichkeit herausfahren, sondern haben auch ein Bordrestaurant/-bistro, Ruhebereiche und WLAN.

Hinweise zum Fahrplanwechsel im Regional- und Fernverkehr finden Sie auf der Homepage des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg VBB unter www.vbb.de/search/press/fahrplan-2019-mehr-angebote-auf-der-schiene

S-Bahn: Jubiläum auf dem Südring Strecke Westend – Baumschulenweg seit 25 Jahren in Betrieb, aus S-Bahn

https://sbahn.berlin/aktuelles/artikel/jubilaeum-auf-dem-suedring/

Heute können sich vor allem jüngere Fahrgäste gar nicht mehr vorstellen, dass es auf dem #S-Bahnring einmal nicht „ganz rund“ lief. Dabei hatte die innerdeutsche Teilung nicht nur die Stadt, sondern auch diese Strecke unterbrochen. Nach der Wende musste das, was die Mauer getrennt hatte, wieder zusammenwachsen.

Ein erster Schritt erfolgte vor 25 Jahren, als am 17. Dezember 1993 der S-Bahnverkehr zwischen #Westend und #Baumschulenweg über den #Südring und die #Verbindungsbahn wieder aufgenommen wurde. Kein leichtes Unterfangen, denn im Ostteil waren große Teile der Strecke abgerissen worden. Auch das Einfädeln in die #Görlitzer Bahn war nicht mehr möglich, diese Verbindung musste neu gebaut werden. Lediglich auf der Westseite waren Trasse und #Bahnanlagen weitestgehend verschont geblieben.

Drei Jahre nach der Wiedervereinigung fuhren jedoch die ersten S-Bahnzüge wieder auf diesem Teilabschnitt. Damit war der Anfang gemacht, um im Juni 2002 die #Ringbahn zu dem zu  machen, was sie heute ist: eine Strecke ohne Endstation.

Radverkehr: Stoppt ein Einkaufszentrum das Verkehrs-Prestigeprojekt von Rot-Rot-Grün? Das droht dem „Panke Trail“ am Bahnhof Pankow., aus Der Tagesspiegel

Pankow 6-12-2018

Stoppt ein #Einkaufszentrum das Verkehrs-Prestigeprojekt von Rot-Rot-Grün? Das droht dem „#Panke Trail“ am Bahnhof #Pankow. Er ist einer der acht geplanten #Radschnellwege, die die Regierungskoalition zentral im Berliner #Mobilitätsgesetz verankert hat. Mehr als 100 Kilometer #Radstraßen sollen auf „eigenständigen Sonderwegen“, ausreichend breit und möglichst kreuzungsfrei gebaut werden. So soll die #Verkehrswende vorangetrieben werden – zumindest in der Theorie.

In der Praxis ist der Abschnitt vom #Mauerpark in den Pankower Norden auf halber Strecke zum schmalen Randstreifen heruntergeplant worden. Ursprünglich sollte der „Panke Trail“ entlang der Stettiner Bahn über 13 Kilometer kreuzungsfrei bis nach #Buch führen, ab dem Bahnhof Pankow über das Gelände des Möbel-Unternehmers Kurt Krieger. Hier ist das Baugebiet „Pankower Tor“ mit 2000 Wohnungen geplant.

Doch nun soll die „#Radschnellverbindung 4“ direkt vor dem Krieger-Gelände an der Berliner Straße enden und erst hinter der Autobahnbrücke an der Prenzlauer Promenade weitergeführt werden. Dazwischen ist nur noch ein normaler Radweg entlang der #Granitzstraße vorgesehen – mit einer zwei Meter breiten Spur pro Richtung, direkt neben der ebenfalls avisierten neuen Tramtrasse. Diese Planungen wurden auf der Auftaktveranstaltung zum „Pankower Tor“ am 23. November präsentiert.

Der Fahrradclub ADFC Berlin fordert das Land Berlin auf, die Pläne schnell zu korrigieren und den „Panke Trail“ …

Bahnhöfe: Ostkreuz startklar: DB-Chef Richard Lutz besucht größten Berliner Nahverkehrsknoten kurz vor Inbetriebnahme, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Ostkreuz-startklar-3536624?contentId=1317082

Dr. Richard Lutz: „Die #Herkulesaufgabe ist geschafft!“ • Vom reinen #S-Bahnhof zum barrierefreien S- und #Regionalbahnhof • Mehr Gleise für stabileren S-Bahn-Betrieb mit mehr Zügen • 500 Millionen Euro investiert

In drei Tagen, zum #Fahrplanwechsel am 9. Dezember, wird eines der größten Bauvorhaben der Deutschen Bahn in Berlin fertig. Davon überzeugten sich heute Dr. Richard #Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei, und Ines Jesse, Staatssekretärin des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung.

Dr. Richard Lutz: „Es ist geschafft! Für unsere Fahrgäste war die Bauzeit eine lange Durststrecke, und ich danke allen für die starken Nerven. Aber das Warten hat sich gelohnt. Ich freue mich, dass wir mit dem komplett erneuerten #Ostkreuz einen wirklich zeitgemäßen #Verkehrsknotenpunkt geschaffen haben. Das war eine Herkulesaufgabe für die Bauleute, denn gebaut wurde nicht auf der grünen Wiese sondern unter dem rollenden Rad. Und das bei einem Bahnhof, der mit täglich 1.500 Zughalten die Nr. 1 in ganz Deutschland ist!“

Christian Gaebler: „Das Land Berlin freut sich, dass sich die Deutsche Bahn bei Ausbau und Sanierung der Bahninfrastruktur in Berlin stark engagiert. Es war für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung, insbesondere wegen der langen Bauarbeiten bei laufendem Betrieb. Für die Fahrgäste ergeben sich nach Jahren der Einschränkungen nun sehr gute Umsteigemöglichkeiten mit kurzen Wegen und vor allem barrierefrei.“

Ines Jesse: „Der Weg ist klar: Wir wollen mehr Züge auf die Schienen bringen und mehr Angebote schaffen. Die bessere Verknüpfung von S-Bahnen und Regionalbahnen am Ostkreuz ist der nächste Schritt. Neu ist ein weiterer Regionalbahnsteig, der es ermöglicht, die Ostbahn RB 26 über Berlin –Lichtenberg hinaus am Ostkreuz enden zu lassen. Die Halte der anderen Regionalzüge aus dem Land ergänzen das Angebot. So ist das Ostkreuz zu einem attraktiven Umsteigepunkt für die Pendlerinnen und Pendler aus Brandenburg geworden.“

Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn profitieren doppelt von den nun wieder vier Gleisen zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof: Es fahren mehr Züge und die erhöhte Kapazität im Netz verspricht eine verbesserte Pünktlichkeit.

Vom reinen S-Bahnhof zum S- und Regionalbahnhof

Vor dem Beginn der Arbeiten 2006 war das Ostkreuz ein reiner S-Bahnhof. Nun sind hier neben sieben S-Bahn-Linien auch acht Linien des Regionalverkehrs verknüpft. Durch zwei weitere neue Regionalbahnsteige können ab dem 9. Dezember erstmals die Züge der so genannten Ostbahn ab Ostkreuz fahren. Sie starteten bisher in Berlin-Lichtenberg. Damit geht es jetzt unter anderem nach Strausberg, in die Märkische Schweiz und nach Kostrzyn (Küstrin).

Wie bisher gibt es direkte Verbindungen mit Regionalzügen zum Beispiel nach Frankfurt (Oder), Potsdam, Brandenburg (Havel), Magdeburg, Wittenberge, Schwerin, Wismar, Lübbenau, Cottbus, Dessau, Eberswalde und Templin.

Der barrierefreie Bahnhof punktet mit kurzen Wegen und schnellem Umsteigen. Durch den neuen „Richtungsbetrieb“ halten die Züge aller Linien der S-Bahn stadteinwärts und stadtauswärts immer am selben Bahnsteig.

Bauprojekt der Superlative

Das Bauvorhaben Ostkreuz war ein Projekt der Superlative: Seit 2006 wurde der Bahnhof zwölf Jahre lang für rund 500 Millionen Euro „unter rollendem Rad“ vollkommen neu gebaut. In dieser Zeit gab es 50 verschiedene Bauzustände. Das war eine Mammutaufgabe für die Bauausführung.

Mit über 1.500 Zughalten täglich ist der Bahnhof Ostkreuz die Nr. 1 unter den rund 5.700 Bahnhöfen Deutschlands. Mehr als 123.000 Ein-, Aus- und Umsteiger nutzen den größten Nahverkehrsknoten Berlins täglich.

Trotz des vollständigen Neubaus der seit 1882 bestehenden Station wurden historische Details bewahrt, zum Beispiel der Wasserturm von 1912. Wiederhergestellt wurden die alte Fußgängerbrücke und die ehemaligen Gebäude für die Aufsichten auf den Bahnsteigen D und E. Dort entsprechen auch die Stützen der Bahnsteigdächer dem historischen Vorbild.

Weiter geht es am Ostkreuz nun noch mit den Vorplätzen, dem Wiederaufbau des historischen Empfangsgebäudes am Ausgang Sonntagstraße und der Straßenbahn, die in nächster Zukunft am Ostkreuz halten wird.

Zum Sonntag lädt die DB von 12 bis 18 Uhr zu einem Bahnhofsfest ein.

Die fünf wichtigsten Verbesserungen für die Fahrgäste

• Der Bahnhof ist komplett barrierefrei

• Regionalverkehrshalte für alle Richtungen

• Kurze Wege beim Umsteigen

• Bessere Orientierung und Information

• Mehr Züge der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße

Zahlen und Fakten zum Ostkreuz

• 1.500 Zughalte pro Tag (Regionalverkehr und S-Bahnen)

• 123.000 Ein- Aus- und Umsteiger pro Tag

• 3 Bahnsteige für die S-Bahn und 4 Regionalbahnsteige

• 12 Aufzüge und 15 Fahrtreppen

Bauablauf

• 2006: Beginn der bauvorbereitenden Maßnahmen

• 2009: Neuer Regionalbahnsteig (Gleis 13/14) auf der Ringbahn

• 2012: Neuer Ringbahnsteig für die S-Bahn (Gleis 11/12) mit Bahnsteighalle

• 2014: Inbetriebnahme Bahnsteig D (Gleis 5/6), Ostkreuz ist barrierefrei

• 2015: RB 12, RB 24 und RB 25 halten erstmals in Ostkreuz

• 2017: Inbetriebnahme Bahnsteig E (Gleis 3/4)

             Inbetriebnahme Elektronisches Stellwerk der S-Bahn

             RE 1, 2, 7, RB 14 halten am unteren Regionalbahnsteig (Gleis 1/2)

• 2018: Neue Regionalbahnsteige (Gleise 7/8) gehen in Betrieb,

             Anlage ist komplett fertiggestellt

Hinweis für Redaktionen: Das Projekt finden Sie im Internet unter https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-ostkreuz

„Wir feiern das neue Ostkreuz“

Programm Bahnhofsfest am Sonntag, 9.12.2018, 12 bis 18 Uhr

12 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Eröffnung des Bahnhofsfestes durch den Konzernbeauftragten der DB für Berlin, Alexander Kaczmarek

13 Uhr 

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Berlins größter Nahverkehrsknoten in Betrieb“ mit Friedemann Kessler, DB Station&Service, Leiter Regionalbereich Ost

14 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Berlins größter Nahverkehrsknoten in Betrieb“ mit Matthias Scholz, DB Station&Service, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin

15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Zwölf Jahre Bauen am Ostkreuz unter dem rollenden Rad – eine Bilanz“, Christian Welzel/Jörg Krüger (Projektleiter/Teilprojektleiter Ostkreuz, DB Netz), Karin Kamitz (Projektpartnermanagerin Ostkreuz, DB Netz)

18 Uhr 

Ende des Bahnhofsfestes

Zwischendurch Gewinnspiele und im gesamten Bahnhof Walk-acts (Ballonkünstler, Pantomime, Schnellzeichner, Max Maulwurf, Musik-Trio)

Bahnhöfe: Ostkreuz-Umbau beendet Endlich ein Berliner Bauprojekt, das funktioniert aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/ostkreuz-umbau-beendet-endlich-ein-berliner-bauprojekt–das-funktioniert-31693886?dmcid=nl_20181205_31693886

Kann man das glauben? Eines der größten #Verkehrsprojekte in Berlin geht fast pünktlich und ohne allzu große Kostensteigerungen zu Ende. Während am Flughafen BER weiterhin noch einiges zu tun ist und erneut Zeitreserven dahinschmelzen, beginnt am #Ostkreuz nach zwölf Jahren #Bauzeit auf den letzten neu gebauten Gleisen, auf den letzten neu gebauten Bahnsteigen der reguläre Zugbetrieb. „Das Ostkreuz ist bahntechnisch fertig“, sagt Peter #Buchner, Chef der Berliner S-Bahn.
Doch klingt das in diesem Fall nicht paradox? Kann der wichtigste Bahnhof im Berliner Alltagsleben, der in den 136 Jahren seines bisherigen Bestehens meist wie ein Provisorium anmutete, wirklich fertig werden? Ein Bahnhof, in dem über viele Jahrzehnte hinweg Anlagen ergänzt, angestückelt, hinzugefügt und andere wieder abgerissen worden sind? Ein Bahnhof, der in jüngster Zeit neue Aufgaben übernommen hat?

Dienstagfrüh am Ostkreuz, kurz nach 8 Uhr. Am „Wurstland“, wo es dicke Knacker für 1,90 Euro gibt, verbringen Bauarbeiter ihre Pause. Jenseits des Gitterzauns nebenan geben andere Bauleute dem dritten Teilbereich, in dem am Ostkreuz Regionalzüge halten werden, mit Besen und Bagger den letzten Schliff.

Jetzt halten auch #Fernzüge
An den Gleisen 7 und 8 stehen schon die Fahrkartenautomaten, Info-Anzeigen leuchten dienstbereit. Sonst sieht es dort spartanisch aus. Für die Kundschaft gibt es keine Wartehäuschen, ihr wurde lediglich Windschutz spendiert – zwei Mal …

U-Bahn: IN 22 METER TIEFE Tunnel-Bauleute feiern den Tag der heiligen Barbara Göttlicher Beistand für die U-Bahn aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215940807/Tunnel-Bauleute-feiern-den-Tag-der-heiligen-Barbara.html

Göttlicher Beistand für die #U-Bahn: Eine #Prozession der #Tunnelbauer führt durch den neuen #U-Bahn-Schacht.
Berlin. Es gibt nicht all zu oft Gelegenheit, Einblick in Berlins aktuell einzige #U-Bahn-Baustelle zu werfen. Zu kalt, zu staubig, zu gefährlich ist es da für Unkundige, sagen die Bauleute. Vor allem aber wollen sie Niemanden haben, der ihnen bei der Arbeit im Wege steht.
Doch einmal im Jahr ruht die Arbeit im Untergrund und Besucher können – ausgerüstet mit Helm, Warnweste und Gummistiefeln – in bis zu 22 Meter Tiefe hinab steigen. Dorthin, wo seit 2012 die Tunnel und Bahnhöfe für die #U5-Verlängerung vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor gebaut wird. Am Dienstag war es wieder soweit. Die Bauleute feierten mit einer Andacht in der St. Marien-Kirche und einer anschließenden Prozession zum Startschacht an der Spandauer Straße den Tag der heiligen Barbara.
Barbara von Nikomedien, eine christliche Märtyrin aus dem 3. Jahrhundert, gilt als Schutzheilige aller Bergleute. Und weil die neue #U-Bahnstrecke #bergmännisch gebaut wird, erhält die heilige Barbara auch in der Diaspora Berlin ihre Verehrung. „Das ist eine alte und für uns sehr wichtige Tradition, die wir uns nicht nehmen lassen“, sagte Peter #Hoppe vom Schweizer Baukonzern Implenia, der für den Rohbau der knapp zwei Kilometer langen Strecke sowie der beiden Bahnhöfe Untern den Linden und #Museumsinsel verantwortlich ist.
„Das Vorhaben liegt im Zeitplan, aber Überraschungen darf es nicht mehr geben“, sagte Hoppe beim Rundgang im künftigen U-Bahnhof Museumsinsel. Um die Baugrube vor Spree- und #Grundwasser zu schützen, ist diese meterdick …

Bahnhöfe: S-Bahnhof Schöneweide Die letzten Spuren der DDR verschwinden aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/s-bahnhof-schoeneweide-die-letzten-spuren-der-ddr-verschwinden-31688402?dmcid=nl_20181204_31688402

Helmut Nickel kann sich noch gut erinnern. „Hier war immer viel los“, sagt der ehemalige #Reichsbahner. „Damals gab es von #Schöneweide Direktverbindungen in viele Städte der DDR“ – nach Zittau, Gera, Bautzen, Stendal. Bei seinem Rundgang bleibt Nickel vor einem baufälligen Holzanbau stehen: „Der gehörte zur #Mitropa.“ Wenn der Ansturm groß war, nutzten Reisende die Gaststätte als #Warteraum. Noch erinnert manches an die Zeit, in der Schöneweide einer der wichtigsten #Fernbahnhöfe von Berlin, Hauptstadt der DDR, war – weil anderswo Kapazität fehlte. Doch nun geht die Deutsche Bahn (DB) daran, die Spuren dieser Vergangenheit zu tilgen. Fahrgäste müssen sich umstellen.
Am Montag griffen die kleinen Bauarbeiter zum Spaten. Mit Kindern aus der Kreativitäts-Grundschule Treptow feierte die Bahn den Start der letzten Etappe des #Bahnhofsumbaus. Ende 2021 soll alles fertig sein – wenn es gut geht.
S-Bahnhof Schöneweide: Kein Durchgang zu Bahnsteigen von Michael-Brückner-Straße

„Schöneweide gehört sicher nicht zu unseren Schmuckstücken“, sagte Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Bahn für Berlin. Aber als Knotenpunkt des Nahverkehrs sei der Bahnhof weiterhin von Bedeutung, täglich steigen 48.000 Menschen ein, aus oder um. „Darum werden wir die gesamte Anlage für 91 Millionen Euro in Schuss bringen.“ Sichtbar werde das als nächstes an dem langgestreckten Bauwerk, das bislang den Personentunnel unter den Gleisen mit dem Empfangsgebäude von 1886 verband. Die sogenannte #Zwischenhalle, 1974 gebaut und grün gekachelt, wird abgerissen. Am Montag standen die Abbruchtrupps parat. „Sie müssen vorsichtig vorgehen“, sagte eine …

allg.: Neubauvorhaben und parallele Entwicklung der Infrastruktur sicherstellen, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:

An welchen Standorten in Berlin (Auflistung bitte nach Bezirken) wurden seit 2011 jeweils mehr als 100 Wohnungen für den Neubau genehmigt und hiervon wann fertiggestellt?

Antwort zu 1:

Es wird auf die Anlage verwiesen.

Frage 2:

Welche Auswirkungen hatte dies bei der Planung jeweils hinsichtlich der Entwicklung bei der Anzahl von Kitaplätzen, Schulplätzen, Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, haus- und fachärztliche Versorgung, Parkplätzen, verkehrlicher Erweiterungen und sozialer Einrichtungen (bitte zu jedem Strukturaspekt um konkrete Angaben)?

Antwort zu 2:

Nachfolgend sind die einzelnen Zulieferungen der Bezirke alphabetisch aufgeführt:

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg:

Hinsichtlich der für den Wohnungsbau erforderlichen Infrastruktur sind die jeweiligen Ein- richtungen in Bezug auf den neu entstehenden Wohnraum und bezogen auf die Bestands- situation im "Sozialen Infrastrukturkonzept" – SIKO erfasst. Dieses ist gemeinsam mit den betreffenden Fachämtern erarbeitet worden und wird standortbezogen jeweils umgesetzt. Bei der Schaffung von neuem Baurecht durch Bebauungspläne wird in Berlin das "Modell der kooperativen Baulandentwicklung" umgesetzt und die erforderlichen Maßnahmen durch städtebauliche Verträge abgesichert. Der Innenstadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist bezogen auf die Verkehrsinfrastruktur hoch erschlossen, das betrifft auch die ärztliche und fachärztliche Versorgung. Insofern besteht hier, anders als in Bezirken, die neue Wohnquartiere entwickeln, kein weiterer Handlungsbedarf. Allerdings laufen aktuell Gespräche mit der SenUVK und der BVG zur Erweiterung der Tramlinienverbindungen und des Fahrradverkehrs.

Bezirksamt Lichtenberg:

Zur Klärung der Auswirkungen auf die technische und soziale Infrastruktur wird bei Woh- nungsbauvorhaben, die durch Bebauungspläne planungsrechtlich gesichert werden, das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung seit 2014 angewendet. Gegenstand des Berliner Modells ist  die Sicherung von Kita- und Schulplätzen, der verkehrlichen Erschließung und der erforderlichen öffentlichen Grünflächen, sowie ein Anteil an förder- fähigem/mietpreisgebundenem Wohnraums mittels eines städtebaulichen Vertrags. Im Zuge der Bauleitplanung wird die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die haus- und fachärztliche Versorgung nicht nach dem Baugesetzbuch geregelt.

Bezirksamt Mitte:

Die Strukturaspekte wurden in den Bebauungsplanverfahren geprüft.

Bezirksamt Neukölln:

Die Frage kann nur allgemein beantwortet werden. Grundsätzlich hat jedes zusätzliche Wohnungsbauvorhaben Auswirkungen auf die in der Frage aufgeführten Einrichtungen der sozialen und technischen Infrastruktur. Diese Aus-wirkungen müssen dann mit den Kapazitäten abgeglichen werden. Gegebenenfalls ist hinsichtlich des Umgangs mit den Auswirkungen eine Abwägungsentscheidung zu treffen. Folgende allgemeine Hinweise sind darüber hinaus zu beachten: Die haus- und fachärzt-liche Versorgung stellt keinen Belang dar, der Einfluss auf eine Entscheidung bezüglich der Zulässigkeit eines Bauvorhabens hat. Änderungen an der Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln obliegt dem Besteller (Land Berlin), der Bezirk hat hier keinen direkten Einfluss auf den Umgang mit Bauvorhaben. Es existiert keine gesetzliche Regelung, auf deren Grundlage Vorhabenträger zur Errichtung einer Mindestanzahl an Pkw-Stellplätzen verpflichtet werden können (Ausnahme Stellplätze für Behinderte und Fahrradstellplätze). Es  ist darauf hinzuweisen, dass alle Vorhaben, die bereits im Bestand planungsrechtlich zulässig sind, im planungsrechtlichen Sinne keine Auswirkungen auf die Infrastruktur haben, da dies bereits im Rahmen der Planaufstellung mit berücksichtigt werden musste bzw. eine Regelaufgabe des Landes Berlin im Rahmen der Daseinsvorsorge darstellt.

Bezirksamt Pankow:

Die Anzahl der genehmigten Wohnungen liegen der umfangreichen und komplexen Bedarfsermittlung des bezirklichen Stadtentwicklungsamtes und der bezirklichen Fach- abteilungen, die für soziale Infrastruktureinrichtungen zuständig sind, zu Grunde. Die Planung des ÖPNV und der ärztlichen Versorgung obliegen nicht den Bezirken.

Bezirksamt Reinickendorf:

In den Jahren 2017/2018 hat der Bezirk ein umfangreiches Soziales Infrastrukturkonzept erarbeitet (SIKo). Hierbei wurden sowohl der Bestand als auch Defizite aufgezeigt und Lösungen vorgeschlagen. Es dient als Grundlage, die soziale und grüne Infrastruktur im Rahmen der Wachsenden Stadt anpassen zu können und, wenn entsprechende Fest- setzungen von neuen Wohngebieten erfolgen sollen, die Bedarfe festzustellen. Das SIKo setzt sich mit Kita-, Schulplätzen, gedeckten und ungedeckten Sportanlagen, Jugendfrei- zeiteinrichtungen, Kinderspielplätzen, Grünanlagen, Bibliotheken, Musikschulen, Volks- hochschulen, Seniorenfreizeiteinrichtungen, Stadtteilzentren, Familienzentren, Betreutem Wohnen für Jugendliche, psychisch beeinträchtigte Menschen und Senioren sowie Hospizen auseinander. Anbindungen an öffentliche Verkehrsmittel, haus- und fachärzt- liche Versorgung, Parkplätze und verkehrliche Erweiterungen werden nicht berücksichtigt. Die in den Jahren 2014 – 2018 genehmigten bzw. ausgeführten Bauvorhaben wurden auf einer bestehenden planungsrechtlichen Grundlage genehmigt. Damit waren die entstehen- den Bedarfe bereits in den Fortschreibungen für die Infrastrukturen enthalten. Es mussten keine neuen Bedarfsanpassungen vorgenommen werden.

Bezirksamt Spandau:

Die Auswirkungen zur Entwicklung der sozialen Infrastruktur durch Neubauvorhaben wer- den im Rahmen von Bebauungsplanverfahren regelmäßig in die Abwägung mit einbezo- gen. Die sich ergebenden Bedarfe werden durch Vereinbarung in städtebaulichen Ver- trägen abgesichert. Diese Vereinbarungen beziehen sich jedoch nur auf die Versorgungs- bedarfe von Kita, Schule, Grünflächeninfrastruktur einschließlich Spielplätzen sowie ver- kehrliche Maßnahmen, soweit sie Ursache und Folge des Projektes sind. Die Versorgung von haus- und fachärztlichen Dienstleistungen sowie die Anbindung mit öffentlichen Ver- kehrsmitteln ist nicht Gegenstand bauleitplanerischer Festsetzungen und Regeln. Abschließend ist der Hinweis erlaubt, dass Regelungen zur Stellplatzpflicht durch das Land Berlin vor mehreren Jahren als Gegenstand der Bauordnung abgeschafft wurden. Für Vorhaben außerhalb von Bebauungsplanverfahren (§ 34, 35 BauGB, sowie im Rahmen geltenden Planungsrechts) gelten die o.g. Ausführungen icht.

 

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf:

Bei allen unter 1. aufgelisteten Planungen größerer Neubaustandorte, wurden die Bedarfe an sozialer Infrastruktur geprüft und bei Bedarf entsprechend berücksichtigt. Die haus- und fachärztliche Versorgung ist nicht Gegenstand der Prüfung. Die verkehrliche Anbindung und die Anzahl der Stellplätze sind Gegenstand von entsprechenden Untersuchungen bzw. Abstimmungen mit den Fachämtern.

 

Bezirksamt Treptow-Köpenick:

Für Neubauvorhaben, die seit 2011 im Rahmen eines Bebauungsplanverfahrens ent- wickelt wurden, wurde der sich aus den Vorhaben entstehende Folgebedarf gemäß den von der Senatsverwaltung herausgegebenen Richtwerten für die soziale und grüne Infra- struktur im Rahmen von städtebaulichen Verträgen abgesichert.

 

Seit Einführung des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung basiert dies auf dem berlinweit einheitlich anzuwendenden Berechnungstools als Grundlage für die städte- baulichen Verträge. Folgebedarfe, die nicht über vertragliche Regelungen mit dem Bau- herrn abgegolten werden können, müssen als Infrastrukturmaßnahmen durch den Bezirk über seine reguläre Investitionsplanung oder Sonderbaumittel bereitgestellt werden. Dafür hat der Bezirk Treptow-Köpenick alle sozialen und grünen Folgebedarfe von Neubauvor- haben im Sozialen Infrastrukturkonzept (SIKo) erfasst und evtl. entstehende Defizite sowie die notwendigen Maßnahmen benannt. Grundlage sind alle Wohnungsbauvorhaben ab 10 WE und die Bevölkerungsprognose des Landes Berlin. Die Versorgungswerte für die Bedarfsermittlung entsprechen denen des Berliner Baulandmodells.

 

Kitaplätze

Bei der Entwicklung von Wohnungsneubau nach § 34 BauGB, also ohne planungsrecht- liche Instrumentarien, ist der Bauherr zu Finanzierung der durch das Vorhaben induzierten Kita-Bedarfe nicht verpflichtet. Jedoch sind gerade kommunale Wohnungsbaugesellschaf- ten i.d.R. bereit, entsprechende Angebote vorzuhalten. Bei Wohnbauvorhaben, die über ein Bebauungsplanverfahren entwickelt werden, wird i.d.R. durch den Bauherrn der Anteil der benötigten Kitaplätze zur Verfügung gestellt, der auf den Bedarf abstellt, der sich über die Entwicklung nach § 34 BauGB hinaus ergibt.

 

Schulplätze

Der gleiche Grundsatz wie bei den Kitaplätzen gilt für die Grundschulplatzversorgung. Die Versorgung mit Schulplätzen an weiterführenden Schulen wird nicht mehr bezirksweise betrachtet und bei Neubauvorhaben auch nicht berücksichtigt. Dies ist eine Infrastruktur- aufgabe des Landes Berlin.

 

Spielplätze/Wohnungsnahe Grünflächen

Bei Wohnungsbauvorhaben mit Bauleitplanverfahren ist der Bauherr verpflichtet, aufgrund der geplanten Versiegelung einen Anteil an Grünflächen herzustellen. Des Weiteren gilt die für alle Wohnungsbauvorhaben die Spielplatzverordnung des Landes Berlin. Bei Wohnungsbauvorhaben nach § 34 BauGB ist nur ein bestimmter Grad an Versiegelung nach BauNVO zulässig.

 

Weitere soziale Einrichtungen

Bei den weiteren sozialen Einrichtungen (u.a. Jugendfreizeiteinrichtungen, Kiezklubs, Weiterbildung und Kultur, Musikschule, Sportanlagen) gibt es zwar Versorgungswerte, mögliche Investoren können an der Versorgung aber nicht beteiligt werden. Dies ist eine Infrastrukturaufgabe des Bezirkes/Landes. Insgesamt können die jeweils ermittelten Bedarfe an sozialer und grüner Infrastruktur über das bezirkliche SIKo detailliert abgerufen werden (Sachstand Dezember 2017, BA-Beschluss vom 13.11.2018). Grundsätzlich bestehen große Defizite bei der Kita- und Schulplatzversorgung und den Jugendfreizeit- einrichtungen.

 

Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Bei Vorhaben, die in einem Bebauungsplanverfahren entwickelt werden, wird die Erschließung des Vorhabengebiets durch den öffentlichen Verkehr in einem Verkehrs- gutachten ermittelt. Dabei müssen die Erschließungsstandards laut Nahverkehrsplan eingehalten werden.

 

Verkehrliche Erweiterungen

Bei Vorhaben, die in einem Bebauungsplanverfahren entwickelt werden, wird die verkehrliche Verträglichkeit des Vorhabens in einem Verkehrsgutachten  untersucht. Darin wird das zu erwartende Verkehrsaufkommen des Vorhabens abgeschätzt und Leistungsfähigkeitsberechnungen für die anliegenden Knotenpunkte durchgeführt. Stellt das Gutachten die Unverträglichkeit fest, werden Maßnahmen entwickelt, um etwaige Überlastungssituationen oder Engpässe aufzulösen. Dies können Einzelmaßnahmen an verkehrlichen Anlagen wie Aufrüstung von Ampelanlagen sein, oder aber auch eine Reduzierung der Baumassen des Vorhabens.

 

Parkplätze

Mit dem 8. Gesetz zur Änderung der BauO Bln von 04.07.1997 (in Kraft ab 01.11.1997) wurde die Stellplatzpflicht in Berlin abgeschafft. Das wurde vom Abgeordnetenhaus des Landes Berlin beschlossen. Politisch gewollt ist die Verringerung des Individualverkehrs zugunsten des ÖPNV. D.h. das Abgeordnetenhaus hat sich mit der Frage nach den Park- plätzen befasst, allerdings entschieden, die Stellplatzpflicht bei Bauvorhaben abzuschaf- fen. Seither hat die Bezirksverwaltung keine Rechtsgrundlage für Forderungen nach Stell- plätzen. Die privaten Bauherren bauen daher nur so viele Stellplätze, wie sie selbst für nötig erachten.

 

Haus- und fachärztliche Versorgung

Die bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung – insbesondere Erhalt und Optimierung der Haus- und fachärztlichen Standortverteilung – ist weiterhin ein Schwerpunkt der poli- tischen Einflussnahme des Bezirkes in den Gesprächen mit den Entscheidungsträgern wie Kassenärztliche Vereinigung Berlin und dem Gemeinsamen Landesgremium. Im Hinblick auf die bereits bestehenden Engpässe bei der wohnortnahen ambulanten ärztlichen Ver- sorgung stehen daher entsprechende Lösungsstrategien im Vordergrund der bezirklichen Gesundheitspolitik. Ziel ist die Absicherung der medizinischen Grundversorgung der Be- völkerung und Erarbeitung geeigneter Strategien in Bezug auf eine ausgewogene Vertei- lung der Fachärzte im Stadtgebiet. Derzeit befindet sich die Einrichtung einer Kontakt- börse „Fachärzte“ in Vorbereitung. Zudem bestehen Kontakte bzw. Projekte mit Akteuren der Gesundheitswirtschaft (Pflegedienste, Pflegestützpunkte, Praxen, Krankenhäuser), um Lösungen für bestehende Kapazitätsproblem gemeinsam anzugehen. Die Einfluss- bzw. Steuerungsmöglichkeiten des Bezirkes sind insgesamt jedoch stark beschränkt.

 

 

Frage 3:

 

Bei welchen Neubauvorhaben wurde im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen jeweils die Anwohner und Gewerbetreibende in die Planungen einbezogen?

 

Antwort zu 3:

Nachfolgend sind die einzelnen Zulieferungen der Bezirke alphabetisch aufgeführt:  Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg:

Grundsätzlich laufen bei allen Bebauungsplanverfahren die gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren. Der Bezirk Friedrichhain-Kreuzberg bietet generell Partizipations- verfahren an, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgehen. Bei privaten Bauvorhaben wird darauf gedrungen, die Vorgaben des § 25 Verwaltungsver- fahrensgesetz zur Frühen Bürgerbeteiligung durchzuführen.

 

Bezirksamt Lichtenberg:

Im Wesentlichen wurden die zwei größten, in Realisierung befindlichen Wohnungsbau- vorhaben durch die Bebauungspläne 11-60 (Lindenhof mit ca. 580 Wohneinheiten) und 11-120 VE (Dolgenseecenter mit ca. 680 Wohneinheiten) planungsrechtlich gesichert. Beide Verfahren haben jeweils eine frühzeitige Bürgerbeteiligung und eine öffentliche Auslegung durchlaufen. Für den Lindenhof hat zusätzlich eine öffentliche Erörterungs- veranstaltung stattgefunden und für das Dolgenseecenter wurde das Beteiligungsformat "Runder Tisch" durchgeführt. Außerdem finden für Bauvorhaben mit mehr als 100 Wohn- einheiten Erörterungsveranstaltungen statt, wie z. B. in der Eitelstraße 9-10 mit 120 Wohn- einheiten, die nach § 34 BauGB planungsrechtlich beurteilt wurden.

 

Bezirksamt Mitte:

Die Öffentlichkeit wurde in den Bebauungsplanverfahren beteiligt.

 

Bezirksamt Neukölln:

Im Rahmen von Bebauungsplanverfahren wird die Öffentlichkeit entsprechend der gesetz- lichen Vorgaben gem. § 3 Abs. 1 und 2 BauGB (ggf. i.V.m. § 4a Abs. 3 BauGB) bzw.

§ 13a Abs. 3 BauGB über die Planung informiert und hat Gelegenheit, sich dazu zu äußern. Dies beinhaltet nicht zwingend eine Information in Form einer öffentlichen Veran- staltung. Nach Kenntnis des Stadtentwicklungsamtes hat zu keinem der unter 1. aufge- führten Bauvorhaben eine öffentliche Veranstaltung für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende stattgefunden, die durch das Bezirksamt organisiert wurde.

 

Bezirksamt Pankow:

Öffentliche Beteiligungen zu konkreten Bauvorhaben werden in Einzelfällen durch die jeweiligen Bauträger/Bauherren gemeinsam mit dem Stadtentwicklungsamt durchgeführt. Bei der Erstellung von städtebaulichen Konzepten, Machbarkeitsstudien und ISEK's sind begleitende Partizipationsverfahren der Regelfall. Beispiele sind örtliche Bereiche in Buch, in Karow, in Heinersdorf und in Prenzlauer Berg der Ernst-Thälmann-Park und die Michelangelostraße.

 

Bezirksamt Reinickendorf:

Für das Bauvorhaben in der Glienicker Straße wurden öffentliche Veranstaltungen durch- geführt. Aufgrund der Hinweise der Bevölkerung und vor allem durch den nochmaligen Eigentümerwechsel wurde das Planungskonzept grundlegend überarbeitet. Die Idee eines Seniorenpflegeheims mit ergänzenden Nutzungen (Betreutes Wohnen, Hospiz) wurde auf- gegeben und derzeit wird ein Wohnungsstandort realisiert.

 

Bezirksamt Spandau:

Die Durchführung von Bürgerbeteiligungen richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und wird regelmäßig im Rahmen von Bebauungsplanverfahren durchgeführt. Gesonderte Aufzählungen hierzu existieren nicht.

 

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf:

Beim Bauvorhaben Oskar-Helene Heim gab es eine öffentliche Informationsveranstaltung. Bei den Vorhaben Curtiusstraße, McNair/Telefunken, Robert-W. Kempner (Cedelia), Truman Plaza sind Öffentlichkeitsbeteiligungen nach Baugesetzbuch  durchgeführt worden.

 

Bezirksamt Treptow-Köpenick:

In Treptow-Köpenick wurden bei Neubauvorhaben, die im Rahmen eines Bebauungsplan- verfahrens entwickelt werden, zusätzlich zu den vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteili- gungen gemäß § 3 Abs. 1 und 2 BauGB an folgenden Wohnungsneubau-Standorten ergänzende öffentliche Informationsveranstaltungen unter Beteiligung der interessierten Öffentlichkeit vor Ort durchgeführt:

  • Köpenick:               Neubauvorhaben „Marienhain“ mit rd. 1000 WE,
  • Alt-Treptow:        Projekt „Hotel und Wohnen an der Spree“ mit rd. 210 WE,
  • Grünau:                 Vorhaben „Am Wiesenweg“, rd. 370 WE, zu Ergebnissen des

städtebaulichen Wettbewerbs

  • Bohnsdorf:             Neubauvorhaben  in  der  Gartenstadt  Falkenberg  mit  rd.  355  WE zu Varianten der Verkehrsführung.

Für das Neubauvorhaben „Wegedornstraße“ in Altglienicke, das nach § 34 BauGB umge- setzt werden soll, wurde durch den Bauherren (degewo) die Empfehlung des Bezirks auf- gegriffen und eine Bürgerbeteiligung gem. § 25 Abs. 3 VwVfG durchgeführt.

 

 

Frage 4:

 

Welche wesentlichen Vorschläge der Anlieger bei den Bürgerbeteiligungen gab es, in welchem Umfang wurden diese berücksichtigt und mit welchen Begründungen jeweils abgelehnt?

 

Antwort zu 4:

 

Die im Rahmen von Bebauungsplanverfahren eingehenden Äußerungen sind zusammen mit den sonstigen öffentlichen und privaten Belangen untereinander und gegeneinander abzuwägen. Der konkrete Umgang mit den Bürgerstellungnahmen kann den Begründun- gen zu den jeweiligen Bebauungsplänen entnommen werden. Eine pauschale Zusammen- fassung der Anliegen ist nicht möglich, da diese sich stets auf das konkret Projekt beziehen.

 

 

Frage 5:

 

Wie beurteilt der Senat gegenwärtig insgesamt die parallele Berücksichtigung der Infrastrukturentwicklung im Kontext von Neubauvorhaben, welche Verbesserungen zur Zielerreichung sind geplant?

 

Antwort zu 5:

 

Im Land Berlin besteht für Eltern ein Rechtsanspruch auf Grundschul- und Kindertages- stättenplätze. Daher ist in Bebauungsplanverfahren, die Planungsrecht für Wohnnutzung über den Bestand hinaus schaffen, die Finanzierung der Kosten, die Voraussetzung oder Folge für die Herstellung der sozialen Infrastruktur sind, zwingend sicherzustellen. Vom Vorhabenträger erfolgt eine Kostenübernahme von Plätzen in Kindertageseinrichtungen und von Grundschulplätzen immer nur bezogen auf den aus dem Vorhaben resultierenden Bedarf, auch wenn das Land Berlin Einrichtungen mit einem höheren Platzangebot erstellt.

 

Der Umfang der Maßnahmen, die Folge oder Voraussetzung des geplanten Vorhabens sind, ergibt sich nach den Erfordernissen des Einzelfalls unter Einschluss der städtebau- lichen Zielsetzung. Vorrangig sind solche Maßnahmen in die Kostenvereinbarung einzu-

 

beziehen, die den Bedarfsermittlungen zufolge im konkreten Einzelfall für eine angemes- sene Versorgung und Erschließung erforderlich sind. Dazu gehört insbesondere die Schaffung von Kindertageseinrichtungen und Grundschulplätzen. Betriebskosten oder Personalkosten dieser Infrastruktureinrichtungen sind jedoch nicht Gegenstand der ver- traglichen Kostenübernahme. Neben der Kostenübernahme kann in Abstimmung mit der jeweils zuständigen Fachdienststelle auch vereinbart werden, dass der Vorhabenträger einzelne Maßnahmen, wie die Errichtung einer Kindertagesstätte, anstelle des Landes Berlin auf eigene Kosten durchführt.

 

Die Regelung erfolgt über den Abschluss eines Städtebaulichen Vertrages gemäß dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung. Die Leitlinie für den  Abschluss städtebaulicher Verträge im Land Berlin wurde zum 1. November 2018 fortgeschrieben. Damit steht eine überarbeitete und aktualisierte Version zur Verfügung, die Erfahrungen aus der Praxis berücksichtigt und angepasste Kennwerte umfasst.

 

 

Berlin, den 28.11.18 In Vertretung

 

 

Scheel

…………………………..

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

 

 

Bezirk

Anzahl der Wohnungen

Jahr der Fertigstellung

 

Lichtenberg

Dolgenseestraße 32

119

2016

Tannhäuserstraße 97

147

2015

Volkradstraße 27

298

2015

Alfred-Jung-Straße 14

425

2015

Gärtnerstraße 8 – 11

172

2015

Rosenfelder Ring 13

113

2014

Hauffstraße 1

180

2014

Hönower Straße 36

414

2013

Gehrenseestraße 100

326

2013

Konrad-Wolf-Straße 78

161

2012

Rhinstraße

145

2012

Frankfurter Allee 214

430

2012

Rudolf-Reusch-Straße 19

138

2011

 

Marzahn-Hellersdorf

Hasenholzer Allee 22 – 64

>100

2017

An der Schule 48a – 56c

>100

2017

Marchwitzstraße 1

>100

Keine Angabe

Flämingstraße 70

>100

Im Bau

Stendaler Straße 73 und 77

>100

2018

Joachim-Ringelnatz-Straße 2 – 14

>100

2018

Weißenhöher Straße 70 – 80 (in 3 Bauabschnitten)

>100

2018

Ludwig-Renn-Straße 56 – 64

>100

Im Bau

Eichhorster Straße 14

>100

Im Bau

Kienbergstraße 21

>100

Im Bau

Zossener Straße 145 – 151

>100

Im Bau

Louis-Lewin-Str./Schwarzheider Str./Forster Str.

>100

Im Bau

Martin-Riesenburger-Straße 36 – 46

>100

Im Bau

Ludwigsluster Straße 100 A – B

>100

Im Bau

Am Schloßhof 8 – 18

>100

Im Bau

Tangermünder Straße 71 – 73 und 77 – 89

>100

Im Bau

 

 

 

Bezirk

Anzahl der Wohnungen

Jahr der Fertigstellung

 

Lion-Feuchtwanger-Straße 19 – 21 A

>100

Im Bau

Schkeuditzer Straße 28 – 40

>100

Im Bau

Albert-Kuntz-Straße 50 – 62

>100

Im Bau

Wuhlestraße 2

>100

Im Bau

 

Mitte

Baufelder nördlich des Mauerparks

>100

Keine Angabe

Heidestraße Ost

>100

Keine Angabe

Lehrter Straße

>100

Keine Angabe

 

Neukölln

Mainzer Straße 34 – 35

>100

Keine Angabe

Am Sudhaus 1 – 10

>100

2013 – 2018

Mariendorfer Weg 28

>100

2015 – 2017

Silbersteinstraße 129

>100

2015 – 2016

Mariendorfer Weg 41, 48

>100

Im Bau

Maybachufer 48 – 51

>100

Kein Baubeginn

Hasenheide 74 – 78

>100

Im Bau

Briesestraße 19/ Kienitzer Straße 26

>100

Im Bau

Silbersteinstraße 54

>100

Im Bau

Fritz-Erler-Allee 162 – 166 / Käthe-Dorsch-Ring 23

>100

2018

Kormoranweg 4a,4b/26a,26b,32a, 34a / Kolibriweg 52

>100

2016

Elly-Heuss-Knapp-Straße 40 – 50

>100

2015

Braunschweiger Straße 21

>100

Kein Baubeginn

 

Reinickendorf

Neptunstraße 21-26

120

2016

Glienicker Straße 12

114

Fertigstellung noch nicht erfolgt

Von-der-Gablentz-Straße 3 – 15

420

Fertigstellung noch nicht erfolgt

Avenue Charles de Gaulle 10 – 14

241

Fertigstellung noch nicht erfolgt

 

 

 

Bezirk

Anzahl der Wohnungen

Jahr der Fertigstellung

 

Pankow

Straßburger Straße 6 – 9 (2. BA)

297

2015

Danziger Straße 73 – 77

130

2015

Straßburger Straße 6 – 9 (3. + 4. BA)

175

2015

Conrad-Blenkle-Straße 29 – 29c, Rudi-Arndt-Straße, Paul-Heyse-Straße, Fritz-Riedelstraße

186

Nicht gebaut

Finnländische Straße / Bornholmer Straße / Malmöer Straße 104

167

Keine Angabe

Thulestraße 31 – 33

107

2016

Templiner Straße 12 / Fehrbelliner Straße 14

107

Keine Angabe

Treskowstraße 14

179

Nicht gebaut

Kopenhagener Straße 101

119

Keine Angabe

Gustav-Adolf-Straße 114 – 115, Gäblerstraße 62, 76,

Schmohlstraße 2

230

Keine Angabe

Gotlandstraße 6 – 10

136

2018

Thulestraße 50 – 64

366

Im Bau

Mendelstraße 6 – 22

351

Im Bau

Conrad-Blenkle-Straße 29

357

Keine Angabe

Mühlenstraße 25

232

Keine Angabe

Pappelallee 45

240

Keine Angabe

Mühlenstraße 24a – 24b

107

Noch nicht begonnen

Talstraße 3, 3a, 4, 4a, 5, 5a

396

Keine Angabe

Vesaliusstraße 4

112

Keine Angabe

Prenzlauer Promenade 49

277

Keine Angabe

Winsstraße 18

187

Keine Angabe

 

Spandau

6 Bauvorhaben

>100

2018

2 Bauvorhaben

>100

2017

5 Bauvorhaben

>100

2016

2 Bauvorhaben

>100

2014

 

 

 

Bezirk

Anzahl der Wohnungen

Jahr der Fertigstellung

 

Steglitz Zehlendorf

Curtiusstraße 20 – 34

118

2017

McNair Barracks / West (3. – 5. BA)

314

2017

Robert-W.-Kempner-Str. 3/5

280

2016

Clayallee 227/229 (ehem. Oskar-Helene-Heim)

124

2016

ehem. Telefunkenwerke

300

2015

Marshallstr. 8/10, Hüttenweg (Truman Plaza – West)

120

2015

Clayallee / Saargemünder Straße (ehem. US-Hauptquartier)

259

2014

Feuerbachstr. 44

121

2013

Königin-Luise-Str. 5

209

2013

 

Tempelhof-Schöneberg

Alt-Lichtenrade 27/29, Töpchiner Weg 182 – 198

180 WE

2013

Nuthestraße

111 WE

2017

Geisbergstraße 6 – 9

130 WE

Keine Angabe

Kurfürstenstraße 136/137

127 WE

2018

Bautzener Straße 21 – 24

296 WE

Keine Angabe

Hauptstraße 27 – 29

107 WE

Keine Angabe

Tempelhofer Weg 13 – 24 / Sachsendamm 67 – 71

277 WE

Keine Angabe

Gothenstraße 52 – 53 / Tempelhofer Weg 39 – 47

665 WE

Keine Angabe

Ehemaliger Güterbahnhof Wilmersdorf (WA 3)

245 WE

Keine Angabe

 

Treptow-Köpenick

Seit Januar 2011 wurden gem. Auswertung der bezirklichen Antragsstatistik an 44 Standorten im Bezirk Treptow-Köpenick Wohnbauvorhaben mit jeweils mehr als 100 WE beantragt und genehmigt. Im Zeit- raum von 2014-2017 wurden gemäß Auswertung des WoFIS von den 44 Standorten insgesamt 19 Stand- orte realisiert, nochmals 4 Standorte befinden sich seit 2017 in der Umsetzung. Ob darüber hinaus ein- zelne Bauvorhaben realisiert wurden, ist nur mit einem erheblichen personellen Aufwand zu ermitteln. Zur Umsetzung der Baugenehmigung haben die Bauherren in der Regel 3 Jahre Zeit. Diese sind wie folgt verteilt:

 

 

 

Bezirk

Anzahl der Wohnungen

Jahr der Fertigstellung

 

Alt-Treptow (3 Standorte)

>100

Keine Angabe

Baumschulenweg (2 Standorte)

>100

Keine Angabe

Johannisthal (2 Standorte)

>100

Keine Angabe

Oberschöneweide (5 Standorte)

>100

Keine Angabe

Niederschöneweide (5 Standorte)

>100

Keine Angabe

Adlershof (8 Standorte)

>100

Keine Angabe

Köpenick (11 Standorte)

>100

Keine Angabe

Altglienicke (3 Standorte)

>100

Keine Angabe

Bohnsdorf (1 Standort)

>100

Keine Angabe

Grünau (2 Standorte)

>100

Keine Angabe

Rahnsdorf (1 Standort)

>100

Keine Angabe

 

Bahnverkehr: Mit dem Zug nach Ketzin und Velten, aus MOZ

https://www.moz.de/landkreise/havelland/falkensee/falkensee-artikel/dg/0/1/1695216/

Die Aufarbeitung der Geschichte Nauens, die mit den Vorträgen des Heimatfreundes Bodo Kalkowski zu den Gebäuden in den Straßen der Stadt großes Interesse fand, wurde nun durch Wolfgang #Seeger und Wolfgang #Johl fortgesetzt. Das Thema des Abendvortrages am 22. November war die Entwicklung der Stadt #Nauen zum #Eisenbahnknotenpunkt im Havelland.

Die größte Bedeutung dabei hatte der Bau der Eisenbahnstrecke vom Lehrter Bahnhof in Berlin nach #Hamburg. Sie wurde am 15. Oktober 1846 dem Verkehr übergeben. Die Eisenbahngeschichte Nauens ist so umfangreich, dass der Vortrag an diesem Abend nur die #Nebenstrecken, die von Nauen in die näheren Orte des Ost- und #Westhavellandes führten, behandelte.

1893 begann im Kreis Osthavelland der Bahnstreckenbau für Kleinbahnen. Die Städte #Ketzin/Havel, #Kremmen, #Velten und der Kaiserbahnhof Potsdam-Wildpark hatten keine Bahnverbindung nach Nauen. Die sich entwickelnde Industrie in den kleinen Städten des Havellandes einerseits und der Wunsch des Kaisers Wilhelm II. andererseits, schnell von Potsdam über Nauen in die nördlichen Landesteile des Reiches zu reisen, führten zum Bau der nachfolgenden Strecken. Am 10. Mai 1892 beschloss ein Gremium von Privatleuten und Kommunalvertretern aus dem Osthavelland den Bau einer Eisenbahn untergeordneter Bedeutung von Nauen nach Ketzin/Havel. Sie sollte in erster Linie der Verbindung zwischen den #Zuckerfabriken Nauen und Ketzin/Havel dienen. Durch sie wurden im #Güterverkehr neben dem Transport …