Die Nachricht war fast untergegangen im Schrecken um die #Elsenbrücke: Auch die #Mühlendammbrücke wurde für nicht sanierungsfähig befunden und muss neu gebaut werden. Damit droht eine weitere #Spreequerung zur vieljährigen Großbaustelle zu werden – massive Staus inklusive.
Als ostwärtige Verlängerung der chronisch verstopften Leipziger Straße trägt die achtspurige Mühlendammbrücke pro Tag mehr als 72.000 Fahrzeuge. Damit ist sie eine der meistbefahrenen Stadtstraßen überhaupt. Sie ist Ende der 1960er-Jahre in der DDR zur selben Zeit und nach demselben Verfahren wie die Elsenbrücke errichtet worden. Der Unterschied, zumindest momentan: Bei Untersuchungen erwies sie sich zwar als marode, aber nicht als einsturzgefährdet angesichts der über die Jahre stark gewachsenen Verkehrslast.
Besondere Lage am historischen Stadtzentrum
Ein Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther (für Grüne) teilte auf Anfrage mit, dass wegen der besonderen Lage der Brücke am historischen Zentrum der Stadt zurzeit gemeinsam mit der Stadtentwicklungsverwaltung und der Baukammer ein Realisierungs- und Gestaltungswettbewerb vorbereitet werde. Anfang 2019 solle das #Wettbewerbsverfahren beginnen, das als Bedingung "eine Realisierung unter Aufrechterhaltung des Verkehrs" …
https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215845135/Auch-Muehlendammbruecke-in-Berlin-muss-erneuert-werden.html
Eine zweite #Brücke in Berlin ist nicht mehr zu retten. Die #Mühlendammbrücke muss ebenso wie die #Elsenbrücke #abgerissen werden.
Neben der Elsenbrücke muss in Berlin eine weitere wichtige Straßenverbindung über die Spree neu gebaut werden: Die achtspurige Mühlendammbrücke in der Nähe des Alexanderplatzes soll in etwa fünf Jahren abgerissen werden, wie ein Sprecher der Senatsverwaltung für Verkehr am Mittwoch bestätigte. Die Verwaltung sei jetzt in die Planung des Projekts eingestiegen.
Beide Spannbetonbrücken wurden 1968 im Osten der geteilten Stadt gebaut. Beide weisen irreparable Schäden auf. Anders als die Elsenbrücke sei die Mühlendammbrücke "alt, aber stabil", sagte der Sprecher. "Da gibt es keine Gefahr, da muss man nicht so schnell handeln."
Am Dienstag war bekanntgeworden, dass nicht nur eine Hälfte, sondern die gesamte Elsenbrücke abgerissen werden muss, die die Stadtteile Treptow und Friedrichshain verbindet. Ende August waren an der Unterseite der Elsenbrücke Risse festgestellt worden. Eine Seite der stark befahrenen Überquerung wurde deshalb gesperrt. Zunächst bestand die Hoffnung, dass nur eine Hälfte der Brücke abgerissen werden muss. Sie besteht aus zwei parallel verlaufenden, aber …
Dass dieses #Bauwerk nicht mehr zu retten ist, war absehbar. Jetzt ist es amtlich: Die #Elsenbrücke, die seit fünf Jahrzehnten zwischen Treptow und Friedrichshain die Spree überspant, muss komplett abgebrochen werden. „Sie ist so stark beschädigt, dass ein #Abriss unvermeidlich ist“, sagte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) am Dienstag. Der Ende August bei einer regulären Überprüfung entdeckte Riss sei so groß, dass er sich nicht mehr reparieren lässt. Damit zeichnet sich ab, dass diese Spreequerung mindestens zehn Jahre ein Nadelöhr bleiben wird, an dem lange Staus die Regel sind.
„Die neue Brücke wird nach jetzigem Stand Ende 2028 fertig sein“, so Günther. So lange werde den Kraftfahrern an dieser Stelle nur die halbe #Kapazität zur Verfügung stehen. Bereits jetzt stockt dort oft der Verkehr, weil nur noch einer der beiden Überbauten befahrbar ist. Der andere wurde wegen des Bauschadens Ende August für Autos und Lkw gesperrt.
Bald wird noch mehr Verkehr in diesen Teil des Berliner Ostens drängen. 2022 oder 2023 soll der 16. Bauabschnitt der Autobahn #A100 fertig werden, der den Stadtring über #Neukölln hinaus bis #Treptow verlängert und kurz vor der Elsenbrücke endet.
Gutachter haben vorausgesagt, dass die Zahl der Fahrzeuge, die dort die Spree überqueren, auf 80.000 pro Tag steigen wird. Bisher musste die Elsenbrücke täglich 55.000 Fahrzeuge verkraften. Weil nun aber nur noch die halbe Kapazität zur Verfügung steht, werde es Probleme geben, den ganzen Verkehr …
Welche Diagnose gibt es aktuell zu dem rund 28 Meter langen Riss in der #Elsenbrücke? Frage 2:
Was ist nach jetzigem Kenntnisstand die Ursache und ist dieser #Riss reparabel, so dass die Brücke wieder uneingeschränkt genutzt werden kann?
Antwort zu 1 und zu 2:
Die Untersuchungen dauern noch an, daher liegen noch keine abschließenden Erkenntnisse vor.
Frage 3:
Ist dem Senat bekannt, dass bereits im Jahr 1998 bei Untersuchungen von insgesamt 14 je etwa 1m langen Abschnitten von #Spannstählen aus der #Quervorspannung der Elsenbrücke (Bundesanstalt für #Materialforschung) in diesen Anrisse diagnostiziert wurden, die eindeutig auf wasserstoffinduzierte Spannungsrisskorrision zurückzuführen waren?
Frage 4:
Wenn diese Schäden dem Senat nicht bekannt sind, wie kann das sein?
Antwort zu 3 und zu 4:
Das „Gutachten zu Spannstählen der Elsenbrücke“ der Bundesanstalt für Materialforschung vom 02.10.1997 wurde durch die damalige Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen beauftragt und ist daher bekannt.
Frage 5:
Wenn dem Senat diese Schäden, die in der unter Fußnote 2 zitierten Fachzeitschrift ausgiebig dokumentiert sind, bereits bekannt waren, wie kann es dann sein, dass die Berliner Zeitung in ihrer Meldung vom 08.10.2018 folgendes schreibt?:
Zitat: „Eine von der Berliner Zeitung beantragte Akteneinsicht in der Senatsverkehrsverwaltung zeigt: Bisher war das Bauwerk Nummer 05002 nicht auffällig geworden. Seit Jahren hatte die von 1965 bis 1968 errichtete Brücke die Note 2,3 erhalten. 2,3 heißt: befriedigender Zustand – es gibt Bauwerke, die viel schlechter abschneiden. Die Note wurde auch vergeben, nachdem Mitarbeiter des Büros IGS Ingenieure Berlin die Brücke im August 2015 während einer dreitägigen Hauptprüfung untersucht hatten.“
Antwort zu 5:
Die Elsenbrücke wurde und wird der regelmäßigen Bauwerksprüfung nach DIN 1076 unterzogen. Die Prüfung dient dazu, sichtbare Mängel und Schäden zu erkennen. Bislang war die Brücke nicht auffällig.
Frage 6:
Ist das Untersuchungsgutachten der #BAM nicht Bestandteil der unter 5. zitierten und von der Berliner Zeitung eingesehenen Akte? Gibt es keinen Hinweis in der Akte auf dieses Gutachten?
warum nicht?
wird sichergestellt, dass spätere Erkenntnisse zu einzelnen Brückenbauwerken dauerhaft in den
Bauunterlagen bzw. der „Bauakte“ nachvollziehbar sind?
Antwort zu 6:
Das Gutachten ist Bestandteil der Bauwerksakte der Elsenbrücke. Gutachten zu Ingenieurbauwerken werden grundsätzlich der jeweiligen Bauwerksakte zugeordnet.
Frage 7:
Wie bewertet der Senat den Umstand, dass die im Artikel nachlesbaren Erkenntnise in der Fachzeitschrift Beton- und Stahlbetonbau zudem die Autoren zu dem Schluss kommen lassen, dass nicht nur die Stähle der Quervorspannung betroffen waren bzw. weiterhin sind, sondern auch die Stähle der Längsvorspannung? So dokumentieren lt. Artikel die Bauwerksunterlagen, dass sowohl in der Quer- als auch der Längsvorspannung der Brücke identische Stähle mit der Bezeichnung St 140/160 des Stahl- und Walzwerkes Hennigsdorf verbaut wurden und bereits bei der Errichtung der Brücke erste Schäden dieser Art an den Spannstählen aufgetreten sind. Diese Stähle gelten lt. o.g. Artikel, aber auch anderer wissenschaftlicher Arbeiten und der Handlungsanweisung Spannungsrisskorrosion des BMVI als „stark gefährdet“ für Schäden bedingt durch Spannungsrisskorrosion.
Antwort zu 7:
Aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens wurde die rechnerische Untersuchung des Ankündigungsverhaltens für ein Versagen des Bauwerks in Längs- und Querrichtung beauftragt. Danach hat die Brücke ein ausreichendes Ankündigungs- und Umlagerungsverhalten. Vor einem Versagen zeigen sich zuerst Risse oder Verformungen.
Frage 8:
Wenn die unter 3. genannten Schäden dem Senat bislang schon bekannt waren, wie und in welchen Zeitabschnitten wurde seit dieser Diagnose in 1998 die Brücke auf ihre weitere Verkehrstauglichkeit geprüft?
Die Brücke wurde in regelmäßigen Bauwerksprüfungen gemäß DIN 1076 sowie mittels Sonderprüfungen untersucht.
Frage 9:
Wurden seit 1998 die Prüfzeiträume verkürzt? Wurden die Prüfzeiträume und Prüfverfahren nach der Untersuchung der BAM und der Feststellung vorhandener Spannungsrisskorrosion verändert?
Antwort zu 9:
Ja, es wurden zusätzliche Sonderprüfungen durchgeführt.
Frage 10:
Entsprachen diese Prüfungen seit 1998 durchgehend den vom BMVI veröffentlichen Handlungsempfehlungen? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 10:
Die Ergebnisse der Untersuchung des Ankündigungsverhaltens lagen seit 2003 vor. Seitdem wurden Sonderprüfungen gemäß den vom BMVI veröffentlichten Handlungs- empfehlungen durchgeführt.
Frage 11:
In welchen zeitlichen Abständen wurde seit 1998 geprüft und welche Untersuchungs- / Prüfmethoden wurden angewandt?
Frage 12:
Welche Ergebnisse lieferten diese Prüfungen? (Bitte für alle Prüfungen mit Prüfdatum auflisten). Frage 13:
Wer hat diese Prüfungen vorgenommen?
Antwort zu 11, zu 12 und zu 13:
Es wurden Bauwerksprüfungen gemäß DIN 1076 und regelmäßige Sonderprüfungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind der Abbildung 1 zu entnehmen. Die Prüfungen wurden von Mitarbeitern der Senatsverwaltung und beauftragten Ingenieurbüros durchgeführt.
Abb 1: Bauwerksprüfung und Sonderprüfungen der Elsenbrücke, Teilbauwerke 1 und 2
Frage 14:
Welche Erkenntnisse hat der Senat über weitere Brücken, in denen diese oder weitere, für gleichartige Schäden als stark gefärdet geltende Spannstähle folgender Typen verbaut wurden?
Spannstahl St 145/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller Felten & Guilleaume Carlswerke AG
Spannstahl St 145/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller Hütten- und Bergwerke Rheinhausen AG
Hennigsdorfer Spannstahl St 140/160, Querschnitt rund oder oval, Hersteller VEB Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf bzw. Hennigsdorfer Stahl GmbH.
Antwort zu 14:
Hersteller und Typ des verbauten Spannstahls sind in der Bauwerksdatenbank erfasst. Bauwerksbezogen wurden und werden einmalige bzw. jährliche Sonderprüfungen durchgeführt.
Frage 15:
Für welche Brücken (auch die in der Berliner Auftragsverwaltung befindlichen) ist bekannt, dass entsprechende Spannstähle verbaut wurden? (Bitte auflisten)
Die Liste der Brücken ist der Anlage „Liste Bauwerke – Spannungsrisskorrosion“ zu entnehmen. Die Konstruktion der Elsenbrücke stellt im Zusammenhang aus Spannverfahren und verwendetem Spannstahl eine Ausnahme dar.
Frage 16:
Gibt es Brücken, bei denen diesbezüglich Unklarheit herrscht? Welche sind dies?
Antwort zu 16: Nein.
Frage 17:
Gibt es für weitere Brücken konkrete Erkenntnisse oder zumindest Verdachtsmomente über aufgetretene Schäden verursacht durch Spannungsrisskorrosion? (Bitte auflisten).
Antwort zu 17:
Erkenntnisse über durch Spannungsrisskorrosion hervorgerufene Schäden an Brücken liegen nicht vor.
Frage 18:
Konnten im Zuge des Rückbaus der Salvador-Allende-Brücke (Köpenick) Erkenntnisse über eingetretene Spannstahlschäden gewonnen werden? Werden/wurden Spannstähle aus dem Rückbau auf Schäden durch Spannungsrisskorrosion untersucht?
Antwort zu 18:
Nein, da die Salvador-Allende-Brücke aufgrund von Schäden durch Alkali-Kieselsäure- Reaktion und Schäden an Koppelfugen ersetzt werden muss und nicht aufgrund von eventuell schadhaften Spannbetonstählen.
Frage 19:
Welche Maßnahmen ergreift der Senat, um bei weiteren mit diesen Stählen vorgespannte Brücken Schäden und insbesondere daraus resultierende Personenschäden möglichst auszuschließen?
Antwort zu 19:
Der Senat orientiert sich an die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (ehem. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), eingeführte „Handlungsanweisung zur Überprüfung und Beurteilung von älteren Brückenbauwerken, die mit vergütetem, spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl erstellt wurden“.
Frage 20:
Lt. dem Eintrag zum Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf in der Online-Enzyklopädie Wikipedia belieferte der spätere Eigentümer des Stahl-und Walzwerkes Hennigsdorf, die italienische Stahlgruppe Riva, die Großbaustelle Potsdamer Platz mit Baustählen. Hat der Senat Kenntnisse darüber, ob auch hier Stähle zum Einsatz kamen, die durch Spannungsrisskorrosion gefährdet sind? Wenn ja, welche Erkenntnisse gibt es hier?
Antwort zu 20:
Die oben genannte Handlungsanweisung schätzt Stähle des Stahl- und Walzwerkes Hennigsdorf bis zum Produktionsende 1993 als stark gefährdet ein. Die Großbaustelle Potsdamer Platz begann später. Genauere Erkenntnisse liegen dem Senat hierzu nicht vor.
Der Riss in der #Elsenbrücke ist das bekannteste Beispiel für Berlins #marode#Brücken, jedoch kein Einzelfall. Insgesamt elf von 250 Brücken in Berlin sind #Sanierungsfälle. Das geht aus der Antwort der Verkehrsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervor.
Die Brücken werden regelmäßig mit Noten auf einer Skala von eins bis vier bewertet. Elf Berliner #Autobahnbrücken haben die Note "drei" erhalten. Das bedeutet, dass sie in absehbarer Zeit saniert werden müssen. Besonders schlecht ist es um die westliche Brücke über den Siemensdamm bestellt, ein Zubringer für die #A111. Mit einer Note von 3,3 attestiert ihr die Verkehrsverwaltung den schlechtesten Zustand.
Dresselsteg 3,0
Ostpreußenbrücke 3,0
Rudolf-Wissell-Brücke 3,0
Westendbrücke 3,0
Westliche Brücke über den Siemensdamm 3,3
Brücke Avus Stadtring 3,0 Brücke über die Bahnanlagen am S-Bhf Eichkamp …
Geschah es am Tag? Oder in der Nacht? Irgendwann im Juli oder August ist es passiert. Der #Beton der #Elsenbrücke, der stark befahrenen Verbindung zwischen Treptow und Friedrichshain, platzte auf. Bald erreichte die #Lücke eine Größe, die Fachleute später in Erstaunen versetzte. Als der #Riss schließlich durch einen glücklichen Zufall entdeckt wurde, war er rund 28 Meter lang.
Diese Größenordnung hat Matthias Tang, Sprecher der Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne), jetzt bestätigt. Die Breite beträgt bis zu 1,8 Millimeter, die Tiefe neun bis 14 Zentimeter – es ist einer der größten Schäden dieser Art in Berlin. Experten sprechen von „#Totalversagen“. Als Reaktion wird der Riss elektronisch überwacht. Sensoren kontrollieren, ob sich die Breite verändert. Bisher ist das nicht passiert. Doch die Frage bleibt: Ist diese Spreebrücke noch zu retten?
Es war eine Nachricht, die viele überraschte: Die Elsenbrücke hat einen Riss, sie muss halbseitig gesperrt werden. Seitdem ballt sich der Verkehr auf einer Hälfte. Kraftfahrer müssen Staus einkalkulieren.
Wie konnte es soweit kommen?
Die #Sperrung der #Elsenbrücke zwischen #Treptow und #Friedrichshain ist am Dienstagnachmittag in Teilen wieder aufgehoben worden. Auf der Gegenfahrbahn wurden für den Verkehr sogenannte Ausweichspuren in Richtung Ostkreuz eingerichtet.
Pro Richtung stehen nun zwischen Puschkinallee und Markgrafendamm zwei Fahrstreifen zur Verfügung – normalerweise sind es drei. Autofahrer müssen deshalb trotzdem weiter mit Stau rechnen.
Schaden wird noch untersucht
Wann die gesperrte Seite der Brücke wieder frei gegeben werden kann, ist bisher noch unklar. Die Verbindung zwischen Treptow und Friedrichshain musste am Freitag zum Teil gesperrt werden, weil an der Unterseite der Brücke ein Riss festgestellt worden waren, teilte die Verkehrsinformationszentrale mit.
Derzeit wird durch Bauwerks- und #Baustoffuntersuchungen ermittelt, was den #Schaden verursacht hat und wie umfangreich er ist. Das Bauwerk unterliege einer ständigen Beobachtung – erste Ergebnisse hätten zeigten, dass sich der lange Riss nicht vergrößert habe, hieß es. Einsturzgefahr bestehe weiterhin nicht, deshalb bleibt der Rad- und Gehweg passierbar.
Die viel befahrene #Elsenbrücke ist seit Freitag #gesperrt. Sie ist nur einer von vielen Problemfällen. Jede zehnte Berliner #Brücke wird als baufällig eingestuft.
Die Elsenbrücke ist eine der wichtigen Verkehrsverbindungen Berlins – und seit Freitag das jüngste Beispiel für ein größeres Problem. Seit jenem Tag ist diese wichtige Verbindung zwischen Friedrichshain und Treptow halbseitig gesperrt, es wurden Risse im Stahl festgestellt. Das ist für die Brücke nichts Neues: Das Bauwerk über die Spree verursachte seit seiner Eröffnung in den 60er Jahren immer wieder Ärger. Die Brücke steht jedoch beispielhaft für eine größere Herausforderung. Und das nicht erst seit dem spektakulären Brückeneinsturz in Genua mit mehr als 40 Toten vor gut zwei Wochen.
Besonders hart betroffen ist der Autobahn-Ring
Jede Zehnte der 1085 Berliner Brücken wird als baufällig eingestuft. Das ergab eine kleine Anfrage der Grünen im vergangenen Jahr. Besonders betroffen ist der Berliner #Autobahn-Ring, langfristig plant man dort viele Bauwerke komplett zu ersetzten. Zwischenzeitlich werden nur #Sanierungsarbeiten durchgeführt, wie jüngst an der #Rudolf-Wissell-Brücke.
Spannbetonbrücken sind stark reparaturanfällig
Die Brücken des Berliner #Autobahnnetzes und die Elsenbrücke haben etwas gemeinsam: Sie sind #Spannbetonbrücken, gebaut in den 60er und 70er Jahren. Sie sind somit die Art Bauwerk, die man die „#Problembrücken Deutschlands“ …
Überraschend hat die Polizei am Freitagnachmittag den Verkehr auf der #Elsenbrücke in Richtung Ostkreuz für den #Kraftfahrzeugverkehr#gesperrt – wegen eines #Risses. Die Brücke ist die wichtigste #Spree-Querung zwischen der City Ost und dem Südosten Berlins, auch der Weg zum Flughafen Schönefeld und zur Autobahn Richtung Dresden führt über die Brücke.
Bei einer #Routineuntersuchung des 1968 fertiggestellten #Spannbeton-Bauwerks war der Riss auf der Unterseite entdeckt worden, teilte die Senatsverwaltung für Verkehr mit. Deshalb wurde die Brücke um 14 Uhr Richtung Ostkreuz gesperrt.
Bereits am Freitag wurde damit begonnen, #Ausweichspuren auf der Gegenfahrbahn in Richtung Treptow einzurichten. Dieser Brückenteil ist vom geschädigten Bereich baulich getrennt. Am Dienstag soll die Brücke dann wieder in beiden Richtungen befahren werden können. Dann allerdings nur auf jeweils zwei Fahrspuren.
Bis dahin müssen Autos, Busse und Lastwagen, die von der Treptower auf die Friedrichshainer Seite der Spree fahren wollen, über die Oberbaumbrücke flussabwärts oder die Minna-Todenhagen-Brücke flussaufwärts ausweichen. Die von der Sperrung betroffenen #Buslinien#104 und #194 der BVG enden jetzt jeweils vor der Elsenbrücke – die Linie …