Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Vom 14. Juni bis 12. Dezember 2026 gibt es umfangreiche #Bauarbeiten von DB InfraGO AG an den Fernbahngleisen zwischen Berlin #Charlottenburg und #Ostbahnhof. Dadurch kommt es zu umfangreichen Ausfällen und Umleitungen im #Regional- und #Fernverkehr in Berlin mit Auswirkungen auf Brandenburg. Der #S-Bahn-Verkehr ist bis auf drei Wochenenden und einige Abende nicht betroffen, die S-Bahnen verkehren wie gewohnt.
Im Berliner #Hauptbahnhof sowie am Ostbahnhof werden neue Weichen eingebaut, wodurch der Betrieb nach Abschluss der Maßnahmen dann flexibilisiert werden kann. Weiterhin tauschen die Bautrupps entlang der #Stadtbahn beispielsweise #Schienenbefestigungen aus, setzen Weichen instand, reinigen die Gleise und arbeiten an der Oberleitung.
Seit dem Lückenschluss zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ist die U5 – nach der U7 – die zweitlängste U-Bahnlinie Berlins. Auf einer Strecke von 22 Kilometern verbindet sie 26 Bahnhöfe – von Hönow im Osten bis zum Hauptbahnhof im Zentrum. Mit einer Fahrzeit von 41 Minuten pro Richtung und bis zu 15 Zügen gleichzeitig im Einsatz während der Hauptverkehrszeit, ist die U5 ein unverzichtbarer Bestandteil des Berliner Nahverkehrs.
An der Kreuzung #Leibnizstraße / #Kantstraße werden im Zeitraum von Montag, 11. Mai 2026, bis voraussichtlich Freitag, 19. Juni 2026, umfangreiche und dringend erforderliche #Sanierungsarbeiten an der #Fahrbahn durchgeführt. Die #Baumaßnahme erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Es kommt zu veränderten Verkehrsführungen.
Entsprechend der aktuellen #Rahmenterminplanung zum Gesamtbauvorhaben ist der Baubeginn für den Ersatzneubau der Schönhauser Allee-Brücke für Oktober 2026 vorgesehen. Hier sollen die #bauvorbereitenden Bauleistungen der BVG zur bauzeitlichen Stütz- und Abfangkonstruktion des #U-Bahnviaduktes beginnen.
Frage 2:
Welche verkehrlichen Einschränkungen sind zu erwarten und ab wann ist mit diesen zu rechnen?
Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung den von Ute Bonde, Senatorin für #Mobilität, #Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, vorgelegten Bericht „#Baustellen #koordinieren – Beeinträchtigungen reduzieren“ beschlossen. Der Bericht stellt ein erstes integriertes #Gesamtkonzept zur verkehrlichen #Baustellenkoordinierung in Berlin dar. Ziel ist es, Beeinträchtigungen für Verkehr und Anwohnerinnen und Anwohner durch eine bessere Steuerung und engere Zusammenarbeit aller Beteiligten deutlich zu verringern.
Berliner Fahrgastverband IGEB fordert, dass die Busse der Linie M41 in den Stunden der Sperrung des Auto-Tiergartentunnels über eine andere Strecke zum Berliner Hauptbahnhof fahren
Es mag in der letzten Woche eher eine Randnotiz gewesen sein, als die Berliner #Verkehrsinformationszentrale meldete: „Aus #Sicherheitsgründen (fehlende #Tunnelüberwachung) muss der #Tiergartentunnel in allen werktäglichen Nächten (Mo/Di, Di/Mi, Mi/Do, Do/Fr) bis auf Weiteres jeweils von ca. 21:30 Uhr – ca. 05:45 Uhr in beiden Richtungen zwischen #Reichpietschufer und #Heidestraße voll gesperrt werden.“
Die DB InfraGO nutzt auch in diesem Jahr die #Osterferien für Bauarbeiten im Netz der S-Bahn. An der Ringbahn finden Arbeiten an dem neuen elektronischen Stellwerk Neukölln statt. Um die #Störanfälligkeit des 35 Jahre alten Stellwerks zu reduzieren, wird dort Stellwerkstechnik erneuert. Hierfür werden Kabeltiefbauarbeiten, Signalgründungen sowie Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt. Dabei werden mehr als 55 Kilometer Signalkabel verlegt. In Lichterfelde Süd erneuert die DB InfraGO zwischen dem 27.3. und dem 13.4. zudem Gleise.
Auf Grundlage der „#Agenda für #zufriedene#Kunden auf der #Schiene“ wurde die #Taskforce#zuverlässige#Bahn damit beauftragt, Maßnahmen für mehr #Zuverlässigkeit und #Pünktlichkeit auf der Schiene zu erarbeiten. Ihr Fokus liegt auf konkreten und möglichst unmittelbar – das heißt bereits in den Jahren 2026 und 2027 – umsetzbaren Maßnahmen.
An der Arbeit der Taskforce seit November 2025 beteiligten sich Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern, Eisenbahn-Bundesamt, Bundesnetzagentur, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfraGO AG.