In Bussen oder Bahnen ohne gültiges #Ticket erwischt zu werden, wird für Fahrgäste teuer: 60 Euro werden in diesem Fall fällig. Wer das Risiko vermeiden will und kein #Abo hat, sollte also vorab eine Fahrkarte kaufen. Doch Fahrgäste, die sich dabei auf #Fahrschein-Automaten verlassen, mussten sich in letzter Zeit immer mal wieder andere Möglichkeiten suchen. Denn ob am U-Bahnhof #Kurt-Schumacher-Platz, der #Warschauer Straße oder entlang der U-Bahn-Linie #U7: Bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sind zuletzt immer wieder #Automaten#ausgefallen.
Um 14 Uhr beginnt für Janin #Bleß die #Schicht. Die 33-Jährige ist #Rangierlokführerin in #Seddin (Potsdam-Mittelmark). Sie ist in der Pferdewirtschaft groß geworden, die Ausbildung zur Rangierlokführerin hatte sie 2023 erfolgreich abgeschlossen. In den kommenden Stunden wird sie auf den Gleisen des Bahnhofs sehr viele Waggons bewegen, ihr Arbeitsmittel ist eine tonnenschwere #Diesellok.
Wer schon lange nicht mehr am #Bahnhof#Ostkreuz in Berlin aus- oder umgestiegen ist, wird sich sicher verwundert die Augen reiben, wie sich das „#Rostkreuz“ in den vergangenen Jahren zum modernen S- und #Regionalbahnhof gemausert hat. Aus den einstigen hölzernen Treppen und Rampen sind regengeschützte Zugänge geworden.
Berlin. Im hektischen Alltag fiel plötzlich vielen Berlinern auf, dass das Merkmal des Bahnhofs #Zoo verschwunden war. Nun ist es zurück.
Sie ist wieder da: Die große goldene #Uhr hängt wieder an der Außenwand des Bahnhofs #Zoologischer Garten nahe der #Hardenbergstraße in Charlottenburg-Wilmersdorf. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, wurde sie am Mittwoch angebracht. Seit Oktober 2023 war die Uhr verschwunden, weil sie #restauriert werden musste. Es wurden #Zeiger und #Zifferblatt neu vergoldet. Zudem hat die Uhr jetzt ein #Funkelement für die exakte #Zeitsteuerung und eine energiesparende LED-Beleuchtung. Die letzte Aufarbeitung fand laut Angaben der Deutschen Bahn im Jahr 1987 statt.
„Wenn du zu gute Laune hast, gehst du zum #Bahnhof#Schöneweide“, kommentierte der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft kürzlich auf seiner Facebook-Seite. In der Tat ist das #Umfeld des Bahnhofs auf der anderen Seite der neuen Gleisschleife der BVG alles andere als ansehnlich. Für den Politiker ist die Situation, die seit Langem unter den Eisenbahnbrücken, aber auch auf dem #Vorplatz herrscht, eine „Beleidigung“ und eine „Zumutung“.
Gerade wurde bekannt, dass sich die Pläne für den #Neubau der #Eisenbahnbrücke über den #Teltower Damm geändert haben. Die Konsequenzen, wie zum Beispiel zeitliche Verzögerungen des Bauprojekts, sind noch nicht genau absehbar. Was aber offenbar sicher ist, sind #Sanierungspläne an der Brücke, die bereits in Frühsommer 2025 beginnen. Einige Monate später werden die Zehlendorfer und alle S-Bahn-Kunden, die die Linie #S1 nehmen, die Auswirkungen unangenehm zu spüren bekommen.
Die seit sieben Jahren andauernden #Bauarbeiten am #S-Bahnhof #Wilhelmshagen werden noch einmal länger dauern als angekündigt. Vielleicht zum letzten Mal teilte die Deutsche Bahn AG mit, dass sich die #Fertigstellung verzögert. So dauerten die Restarbeiten leider länger als geplant, heißt es in einer Mitteilung.
Am 30. November 2024 fand der diesjährige #Fahrgastsprechtag #S-Bahn in den gewohnten Räumen der Deutschen Bahn am #Nordbahnhof statt. Der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH Peter #Buchner informierte über das aktuelle Geschehen und stand mit seinem Team wie üblich den Fragenden aus dem Publikum Rede und Antwort.
Aktuelle Performance und Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS
Die #Pünktlichkeit liegt aktuell bei 93,9 Prozent und damit nahe dem Vorjahreswert von 93,6 Prozent. Dies ist nachwievor unbefriedigend. Gleiches gilt für die operativen #Zugausfälle. Hier liegt der aktuelle Wert bei 4,19 Prozent ohne und 7,44 Prozent mit Streikausfällen. Im Jahr 2023 lagen die Werte bei 4,15 Prozent ohne und 5,04 Prozent mit Streikausfällen. Haupttreiber für die operativen Zugausfälle waren 2024 neben dem Streik der GdL (Januar und März), einem Staatsbesuch (Februar), der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz (Juni) und dem Brandanschlag auf einen Kabelkanal (August) vor allem Infrastrukturmängel, unter anderem Langsamfahrstellen, viele kurzfristig anberaumte operative Baumaßnahmen und ein nur leicht niedrigeres Störungsaufkommen. Bei den Staatsbesuchen sollen keine Züge auf freier Strecke zum Stehen kommen, weshalb prophylaktisch das Angebot verringert wird. Auch die #Fahrdienstleiter können nur etwa 50 Prozent des täglichen Angebots verwalten, so dass auch sie hiermit entlastet werden sollen.
Bei einigen #S-Bahnhöfen würden zusätzliche #Zugänge erhebliche #Abkürzungen für Fahrgäste bieten. Die kürzeren Wege würden das #Nachfragepotenzial erheblich erhöhen und die Alternativen zum MIV verbessern. Selbstverständlich gehören zu S-Bahnhöfen auch ein sauberes, attraktives, belebtes Umfeld, sowie gut erreichbare, einsehbare, möglichst überdachte Fahrradabstellanlagen und eine sorgfältig geplante Wegeleitung. Dankenswerterweise hat das Land Berlin schon vor Jahrzehnten ein kleines Programm aufgelegt und einige der fehlenden Zugänge bei DB Station & Service AG (heute DB #InfraGO AG) bestellt. Leider weisen viele Projekte dieses Programms überlange Planungszeiten und sogar grobe Planungsfehler auf, wodurch die Attraktivitätssteigerungen für Fahrgäste zum Teil ausbleiben. Auch treten durch diesen Zeitverzug enorme Kostensteigerungen auf, die dann weitere attraktivitätssteigernde Maßnahmen-Bestellungen verzögern oder verhindern.