Beim #Umbau des historischen Stadtkerns erfahre die Geschichte kaum Aufmerksamkeit, sagt Stadtplaner Hans #Stimmann.
Es vergeht kaum ein Tag ohne Ankündigung von Neuigkeiten der für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zuständigen Senatorin Regine Günther. Die im #Mobilitätsgesetz aus dem Jahr 2018 fixierten Ziele sind hochgesteckt, regeln aber auch Konflikte, die entstehen, wenn die Flächenanforderungen eines Verkehrsmittels mit dem eines anderen kollidieren. Für den Fall sollen die Verkehrsarten des Umweltverbundes – #Fußgänger, #Radfahrer und der #ÖPNV – Vorrang haben. Die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgaben hat einen #Kulturkampf über die Gestaltung zukünftiger Mobilität ausgelöst, der die Politiker und Planer beim Senat und in den Bezirken zwingt, über konkurrierende Flächenansprüche in vorhandenen Straßen zu entscheiden.
Ganz anders stellt sich die Frage beim Rückbau des in den 60er-Jahren gebauten #sechsspurigen innerstädtischen Straßenzuges #Leipziger Straße, #Spittelmarkt, #Molkenmarkt, #Alexanderplatz. Platz ist genug vorhanden, denn der #Straßenzug ist in seiner heutigen Dimensionierung Teil der Planung für die vom Autoverkehr frei gehaltenen Räume des Marx-Engels-Platzes, des Marx-Engels-Forums und der Freiflächen zwischen Rathaus und St. Marien.
Nach der Wende wollte der Senat bereits den #Rückbau rund um den Molkenmarkt
Die Planung war, anders als bei West-Berliner Stadtautobahnprojekten, nicht in erster Linie ‚autogerecht’, sondern Teil der #Hauptstadtplanung mit #Staatsrat, Außenministerien, #Palast der Republik und dem ZK der SED. #Verkehrsmengen spielten bei der …
Über der Tür in den winzigen Führerstand steht „Platz für den #Postschaffner“. Was machte ein Postschaffner bei der BVG? Das Rätsel hat #Museumsexperte Lars #Quadejacob noch nicht gelöst. Das kleine Schildchen hängt im ältesten Berliner #U-Bahn-Wagen.
Er trägt außen die Nummer #86 und wurde 1908 in Hamburg gebaut, drei Jahrzehnte fuhr er durch Berlin. Nun steht er unzugänglich in einem #Depot des Deutschen Technikmuseums, der Tagesspiegel durfte ihn schon einmal besichtigen. Ab November soll er Höhepunkt einer #Sonderausstellung zur Berliner #U-Bahn im Hauptgebäude des Kreuzberger Museums sein.
Ganz im Geheimen rollte der Wagen kürzlich ins Museum, für ein Foto schoben ihn die Museumsleute um Quadejacob erst einmal auf eine der beiden Drehscheiben. Doch bis November wartet er jetzt verschlossen in der #Monumentenhalle.
Wegen Planungsarbeiten für den #Umbau des Autobahndreiecks #Funkturm wird die Berliner #Stadtautobahn 100 zwischen dem Autobahndreieck und der Anschlussstelle Spandauer Damm in der kommenden Woche zweimal gesperrt.
Autofahrer müssen den Abschnitt in den Nächten von Montag auf Dienstag (28. auf 29. September) und von Dienstag auf Mittwoch (29. auf 30. September) jeweils von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr umfahren. Das Dreieck Funkturm in Charlottenburg ist in den 60er Jahren gebaut worden und heute überlastet und marode. Es gilt als das bundesweit am stärksten belastete #Autobahndreieck und soll neu angelegt werden. Baubeginn soll frühestens 2023 sein, wie es auf der Internetseite heißt. Es wird eine Umleitung eingerichtet, wie die …
Weiterer Fortschritt am #BER: Die #Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und die #ZECH Bau SE haben heute die bauliche Fertigstellung des #Terminal 2 am BER bekannt gegeben. Das Terminal 2 dient als Terminal für #Abflug und #Ankunft und hat eine #Kapazität von 6 Millionen Passagieren jährlich. Es ist mit den #Wartebereichen des Pier Nord, und damit auch mit dem Terminal 1, über zwei Brücken verbunden.
Mit eigenem #Check-in, #Gepäckaufgabe und –ausgabe, modernsten #Sicherheitskontrollen und Serviceeinrichtungen sowie #Einzelhandel und #Gastronomie ergänzt das Terminal 2 die Kapazitäten des großen Fluggastterminal 1. Insgesamt verfügt der BER mit den drei Terminals 1, 2 und 5 über Kapazitäten für über 40 Millionen Passagiere.
Das Terminal 2 ist ein Schlüsselprojekt des Ausbauprogramms und wurde in der Rekordzeit von nur zwei Jahren komplett realisiert. Nachdem der FBB-Aufsichtsrat den Startschuss für das Terminal 2 am 7. Juli 2017 gegeben hatte, begann die Planung. Der Planänderungsbeschluss konnte am 18. Juli 2018 und die Baugenehmigung am 24. Juli 2018 erreicht werden. Die Vergabe an den Generalunternehmer erfolgte am 17. September 2018. Baubeginn war im Oktober 2018. Das Richtfest fand am 30. Juli 2019 statt. Im Sommer 2020 wurde das Gebäude fertiggestellt und alle Sachverständigenprüfungen sowie die Wirkprinzipprüfung erfolgreich abgeschlossen. Die Anzeige der Nutzungsaufnahme konnte in dieser Woche für das Terminal 2 bei der Bauaufsichtsbehörde eingereicht werden.
Die Kosten des Gesamtprojekts mit Bau von Terminal 2, der Planung und Erschließung sowie dem Bau des Bundespolizeigebäudes liegen im geplanten Gesamtbudget von 200 Millionen Euro.
Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Der Bau dieses Terminals ist im Kosten- und Zeitrahmen geblieben. Die ZECH Bau SE als Generalunternehmer hat ihre Zusage eingehalten und das Terminal in weniger als zwei Jahren seit dem Beginn der Bauarbeiten am 5. Oktober 2018 fertiggestellt. Mein Dank gilt der ZECH Bau SE und allen beteiligten Bauarbeitern und Behörden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Aufgrund der eingebrochenen Passagierzahlen benötigen wir das Terminal nicht zur Eröffnung des BER. Die FBB wird das T2 daher voraussichtlich erst zum Sommerflugplan 2021 in Betrieb nehmen. Bis dahin können wir eine halbe Million Euro pro Monat einsparen. Bei wieder steigenden Passagierzahlen ist das Terminal 2 innerhalb kürzester Zeit betriebsbereit.“
Kurt Zech, Vorstandsvorsitzender der Zech Group SE: „Mein Dank gilt der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, die uns als Bauherr ihr Vertrauen geschenkt hat. Und mein Dank gilt ebenfalls allen Projektbeteiligten auf Bauherrenseite sowie unseren Mitarbeitern, die ausgezeichnet und stets lösungsorientiert zusammengearbeitet haben. Das war letztendlich der Schlüssel dafür, dass wir das Bauwerk zum vereinbarten Termin übergeben können und ich meine Wette auf fristgerechte Ablieferung, die ich auf dem Richtfest angeboten habe, heute einlösen kann. Nun wünsche ich dem BER einen erfolgreichen Betrieb und viele Passagiere.“
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Das vielleicht schönste #Eingangsgebäude eines U-Bahnhofes erstrahlt wieder in altem Glanz. Mit dem gestrigen Abbau der Gerüste ist der Blick auf den #U-Bahnhof #Wittenbergplatz nach 19-monatigen Sanierungsarbeiten wieder frei. Die Instandsetzung des 1912 erbauten Gebäudes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem #Landesdenkmalamt Berlin und der unteren #Denkmalschutzbehörde.
Im Zuge der Bauarbeiten wurden Teile der Fassade demontiert, um die Tragkonstruktion des Gebäudes zu ertüchtigen. Dazu wurden die freigelegten Stahlträger entrostet, überarbeitet und neu beschichtet. Außerdem mussten die Holzfenster sowie die Oberlichter ausgewechselt und teilweise originalgetreu nachgebaut werden. Ebenso wie die Dacheindeckung, die Entwässerungsrinnen und die Fensterbleche. Auch die in der Fassade enthaltenen Ornamente und Reliefs aus Naturstein mussten komplett überarbeitet und teilweise fachgerecht erneuert werden.
Verantwortlich für die Instandsetzung des Eingangsgebäudes waren die Gebauer Steinmetzarbeiten GmbH und das Bauoberleitungsbüro Mrawietz, die damit einem Berliner Wahrzeichen und Denkmal Alfred Grenanders wieder zu originaler Schönheit verholfen haben. Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro.
Bersarinplatz und Landsberger Allee fahren die Straßenbahnlinien #M5 und #M10 von Samstag, den 26. September bis Freitag, den 9. Oktober 2020, zirka 21:00 Uhr teilweise nicht wie gewohnt.
Die Linie M5 fährt zwischen #Zingster Straße und Landsberger Allee/Petersburger Straße. Die verkürzten Fahrten der M5 fahren von dort weiter als M10 zum S+U #Hauptbahnhof. Die Straßenbahnlinie M10 ist zwischen S+U Hauptbahnhof und Landsberger Allee/ Petersburger Straße im Einsatz. Die verkürzten Fahrten der M10 fahren von dort weiter als M5 zur Zingster Straße. Als Ersatz für die Linie M10 sind Busse zwischen Landsberger Allee/Petersburger Straße und S+U #Warschauer Straße unterwegs.
Pressemitteilung vom 25.09.2020
Zur Aufrechterhaltung der Betriebs- und #Verkehrssicherheit führt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Wartungs- und #Instandhaltungsarbeiten an der BAB #A111 und in den Tunneln Flughafen Tegel, Tegel #Ortskern, #Forstamt Tegel und #Beyschlagsiedlung durch. Die nächtlichen Sperrungen dienen den #Tunnelrevisionen. Für die Durchführung der Arbeiten sind folgende Verkehrseinschränkungen erforderlich:
Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen vom 28.09.2020 zum 29.09.2020
in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr Vollsperrung beider Fahrtrichtungen Nord/Süd von Anschlussstelle (AS) Am Festplatz bis AS Waidmannsluster Damm und Ausweitung der Vollsperrung in Fahrtrichtung Nord von AS Waidmannsluster Damm bis AS Schulzendorfer Str. in der Zeit von 00.00 Uhr bis 05.00 Uhr
Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord In der Nacht vom 29.09.2020 zum 30.09.2020
in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr von AS Am Festplatz bis AS Waidmannsluster Damm
Vollsperrung der Fahrtrichtung Süd in den Nächten vom 30.09.2020 zum 01.10.2020 und vom 01.10.2020 zum 02.10.2020
jeweils in der Zeit von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr von AS Waidmannsluster Damm bis AS Am Festplatz. In der Nacht vom 30.09.2020 bis 01.10.2020 erfolgt zusätzlich eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Süd von AS Schulzendorfer Str. bis AS Am Festplatz in der Zeit von 00.00 Uhr bis 05.00 Uhr.
Alle Ein- und Ausfahrten zwischen den jeweiligen Anschlussstellen sind zu den oben genannten Terminen gesperrt; aus organisatorischen Gründen wird ab 20.00 Uhr mit den Absperrmaßnahmen einiger Zufahrten begonnen.
Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert. Wir bitten um Verständnis und um möglichst weiträumige Umfahrung.
Die erste #Demonstration auf Schienen: das #Netzwerk Europäischer #Eisenbahnen (#NEE) zeigt am kommenden Montag in Berlin seine Power. Der Verband, der die nicht zum DB-Konzern gehörenden #Güterbahnen vertritt, hat seine Mitglieder in und durch die Bundeshauptstadt eingeladen. NEE-Geschäftsführer Peter #Westenberger: „Die Resonanz ist bombig, bei 20 Unternehmen mussten wir einen Strich ziehen.“
Hör das Signal, Berlin!
Die Güterbahnen wollen ihren bereits stark gewachsenen Beitrag zur klimafreundlichen #Logistik weiter aus- bauen. Westenberger: „Mit unserer #Sonderfahrt tragen wir drei Botschaften ins #Regierungsviertel. Erstens: Es gibt viele Güterbahnen und wir sind #leistungsbereit. Zweitens: Bei der geplanten Hilfe in der Corona-Krise dürfen die Wettbewerber vom Bund nicht schlechter behandelt werden als die Deutsche Bahn. Drittens: die Entlastung der Straßen vom #Güterverkehr mit Hilfe der Schiene braucht mehr politischen Druck.“
5 vor 12 am Hauptbahnhof
Von Westen kommend wird der Zug am späten Vormittag über Spandau und Charlottenburg zunächst die Stadt- bahn von West nach Ost befahren und dabei einen viertelstündigen Stopp im Berliner Hauptbahnhof einlegen, der von kurzen Ansprachen begleitet wird. Westenberger: „Die Ankunftszeit um fünf vor zwölf passt zur wirt- schaftlichen Lage mancher Güterbahnen.“ Vom Lockdown hätten sich viele Unternehmen bisher nicht erholen können, obwohl der Schienengüterverkehr hervorragend zur Versorgungssicherheit beigetragen hat.
Fairen Wettbewerb gewährleisten!
Bereits seit dem Frühjahr versuchen die Güterbahnen vergeblich, von der Bundesregierung Unterstützung
zu erhalten. Westenberger: „Die schon im Mai von der Regierung vorgeschlagene Eigenkapitalspritze an die Deutsche Bahn AG würde aber ausschließlich deren Güterverkehrstöchtern helfen.“ Mit der Sonderfahrt wollen die Wettbewerber nun die Bundesregierung sichtbar und auch gut hörbar an ihre europarechtlichen Pflichten erinnern, den fairen Wettbewerb auf dem Schienennetz zu erhalten. Westenberger: „Transportpreise auf Dumpingniveau, die nur durch Steuermittel an die DB möglich werden, gefährden die Existenz der Wett- bewerber und damit auch von Arbeitsplätzen.“ Die Wettbewerber erbringen schon heute mehr als die Hälfte des Schienengüterverkehrs in Deutschland. Anbietervielfalt stärkt unbestritten Qualität und Innovation und ist langfristig für Verlader und die Volkswirtschaft günstiger. Westenberger abschließend: „Jedenfalls wurde fairer Wettbewerb auf der Schiene gerade aus diesen Gründen mit der Bahnreform auf den Weg gebracht.“
Fahrtverlauf und Veranstaltung am Westhafen
Die genaue Strecke und die Durchfahrtszeiten der Fahrt, die vom Hauptbahnhof über Alexanderplatz, Ostkreuz und Rummelsburg nach Grünau und – nach dem dortigen einzigen weiteren geplanten Stopp samt Fahrtrich- tungswechsel – weiter über Neukölln, Südkreuz, Halensee, Westkreuz, Jungfernheide und Moabit schließlich ins Westhafen-Gelände führt, hat der Verband heute auf der Homepage www.die-gueterbahnen.com und in den sozialen Medien veröffentlicht. Eine Liste geeigneter Punkte, an denen der Zug beobachtet oder fotografiert werden kann, ergänzt das online-Angebot. Die im Anschluss an die Fahrt ab 14.00 Uhr geplante Diskussion mit Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern wird live gestreamt. Bilder und Videos unter anderem von der Bildung des Zuges werden später auf die Webseite und bei YouTube hochgeladen.
Die erste Demonstration auf Schienen
Anders als bei vielen anderen Protest-Zügen, die sich täglich durch die Bundeshauptstadt bewegen, wird die Fahrt keine Verkehrsbehinderungen auf der Straße und auch nicht für die Fahrgäste im Schienenpersonenver- kehr verursachen. Eines der beteiligten Unternehmen hat nach einer umfangreichen Untersuchung durch die Experten des Schieneninfrastrukturbetreibers DB Netz eine Fahrmöglichkeit (Trasse) gebucht, die „konfliktfrei“ ist. Westenberger: „Unsere Fahrt wird also keine Auswirkungen auf den planmäßigen Schienenpersonenverkehr haben, wenn es am Montagvormittag keine größeren Störungen im Berliner Netz gibt.“ Mit dem knapp 400 Me- ter langen Zug werden bei der geplanten Fahrt über die Stadtbahn und große Teile des Berliner Innenrings die Möglichkeiten der Schieneninfrastruktur ausgeschöpft. Über S-Bahn-Gleise wird der Zug überhaupt nicht rollen, weil er aus modernen elektrischen Loks gebildet und mit Ausnahme des „leider noch nicht elektrifizierten“ (Westenberger) südlichen Innenrings komplett abgasfrei und klimafreundlich mit grünem Strom aus der Ober- leitung versorgt wird. Eine der Loks übernimmt dabei die sogenannte Traktion, die übrigen werden geschleppt. Westenberger: „Insgesamt werden am Montag rund 100.000 Kilowatt potenzielle Leistung als Symbol für einen klimafreundlichen Güterverkehr durch die Stadt rollen.“