Mit der #TXL-Schließung muss auch die #Boeing #707 verschwinden. Das Flugzeug soll verschrottet werden. Nun meldeten sich Interessenten.
Beim Aufräumen der Wohnung müssen oft jene Dinge dran glauben, die ihre Zeit eigentlich schon längst hinter sich haben, aus Trägheit und weil man nicht weiß wohin damit, trotzdem viel zu lange einfach stehen bleiben. Zu dieser Kategorie gehört auch die Boeing 707 am #Flughafen#Tegel. Wie abgestellt und vergessen steht der #Flieger in der letzten Ecke des Rollfelds – oder vielmehr das, was noch davon übrig ist. Wie ein #Wrack sieht die Maschine längst aus, voller Rost und Moos über der alten #Lufthansa-Lackierung.
Dabei hat das Flugzeug eine bewegte Geschichte. Ursprünglich für die israelische Fluggesellschaft El Al im Dienst, wurde die Maschine 1970 auf dem Flug nach Amsterdam von palästinensischen Terroristen entführt. Durch einen Parabelflug des Kapitäns konnten die Terroristen schließlich überwältigt werden. Mit Berlin hat die spektakuläre Geschichte jedoch eigentlich nichts zu tun. Dass die Maschine heute dennoch in Tegel steht, hat andere Gründe: Sie musste kurzerhand einspringen.
Gelandete Maschine wurde damals in Berlin feierlich empfangen
Bereits 1960 taufte der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt (SPD) eine Lufthansa-Maschine auf den Namen …
Am Abend des 31. Oktober 2020 öffnet das #Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg mit Ankunft der ersten Linienmaschinen. Eine Woche später, am 7. November 2020, endet der #Linienflugbetrieb in #Tegel. Zwischen der Inbetriebnahme des T1 und der #Schließung Tegels ziehen die Fluggesellschaften in drei Umzugsschritten zum #Flughafen Berlin Brandenburg um; entweder in das Terminal 1 oder in das Terminal 5. Darüber hinaus ziehen auch Airlines vom #T5 (ehemals #SXF) in das #T1. Reisende sollten sich daher rechtzeitig vor ihrer Reise bei ihrer #Airline oder auf der BER-Webseite darüber informieren, von welchem Flughafen und Terminal sie abfliegen bzw. wo sie ankommen.
25. Oktober: Schönefeld wird zu BER Terminal 5
Den Start der #BER-Inbetriebnahme macht die Umbenennung des Flughafens Schönefeld. Bereits am 25. Oktober, mit dem Wechsel zum Winterflugplan, wird dieser zum BER Terminal 5. Die Flugdaten für den 25. Oktober 2020 und alle relevanten Informationen finden Reisende bereits heute auf der Website www.berlin-airport.de. Ebenfalls zum 25. Oktober werden der bestehende Bahnhof und die Bushaltestellen von „Flughafen Berlin-Schönefeld“ in „Flughafen BER – Terminal 5“ umbenannt.
26. Oktober: Start des S-Bahn-Verkehrs zum BER Terminal 1
Das neue Terminal 1 verfügt über einen eigenen unterirdischen Bahnhof. Die ersten S-Bahnen werden bereits ab dem 26. Oktober 2020 zum Bahnhof „Flughafen BER – Terminal 1-2“ fahren; zu dem Zeitpunkt wird in Terminal 1 jedoch noch kein Flugverkehr stattfinden. Fahrgäste der #S-Bahn können nur über die Verteilerebene U1 zum #Willy-Brandt-Platz aussteigen. Ein Zugang zum Terminal ist noch nicht möglich.
31. Oktober: Eröffnung BER Terminal 1 mit ersten Ankünften
Am Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg landen parallel zunächst am Nachmittag #Sonderflüge der #easyJet und #Lufthansa. Am Abend beginnt der reguläre #Flugverkehr und die abendlichen easyJet-Ankünfte kommen nicht mehr in Tegel, sondern am Flughafen Berlin Brandenburg an. Damit wird das Terminal 1 in Betrieb genommen und öffnet entsprechend des Flugplans um 20 Uhr. Die #Besucherterrasse ist an diesem Tag nicht öffentlich zugänglich. Abflüge von Airlines ab T1 werden am 31. Oktober 2020 noch nicht stattfinden.
Der BER wird ab dem 31. Oktober mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar sein, darunter Fern- und Regionalzüge, S-Bahn sowie zahlreiche Expressbus- und Buslinien. Mit der Anbindung des T1 werden Fern- und Regionalbahnen nicht mehr am Terminal 5, dem ehemaligen Flughafen Schönefeld, halten. Auch vereinzelte Buslinien aus dem Umland fahren nur zum Terminal 5, nicht aber zum Terminal 1. Die S-Bahnlinien halten weiterhin am Bahnhof BER Terminal 5. Reisende, die mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zum BER anreisen, finden aktuelle Informationen zur An- und Abreise auf der Website unter orientation.berlin-airport.de oder beim VBB.
1. November: Erste Abflüge ab Terminal 1
Am 1. November 2020 fliegt easyJet als erste Airline ab Terminal 1 des BER. Ebenfalls ab diesem Tag finden die Flüge von Qatar Airways und Turkish Airlines nicht mehr in Tegel, sondern am BER statt.
4. November: Zweite Airline-Umzugswelle
Ab dem 4. November fliegen Eurowings und Vueling nicht mehr von Tegel, sondern vom Terminal 1 am BER. Bereits am Vorabend landen die ersten Flüge von Eurowings am BER T1. Des Weiteren ziehen Ryanair, SunExpress und Sundair von Tegel zum Terminal 5 am BER sowie Belavia, Georgian Airways, Egyptair und Norwegian vom Terminal 5 zum Terminal 1.
7.-8. November: Dritte und letzte Umzugswelle, Schließung Tegel
Die letzten kommerziellen Linienflüge in Tegel finden am 7. November statt. Bereits am Abend landen die ersten Flüge der Lufthansa am BER T1. Mit der dritten und letzten Umzugswelle starten auch folgende Airlines ab dem 8. November vom Terminal 1 am BER: Aegean Airlines, Aer Lingus, airBaltic, Air France, Air Malta, Air Serbia, Austrian Airlines, British Airways, Brussels Airlines, Danish Air Transport, Finnair, Iberia Express, KLM Royal Dutch Airlines, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Luxair, SAS, Swiss, TAP Portugal.
Rechtzeitig informieren
Fluggäste werden gebeten, sich rechtzeitig vor ihrer Reise darüber zu informieren, ab welchem Flughafen und Terminal ihr Flug zwischen dem 31. Oktober und 7. November 2020 startet.
> ber.berlin-airport.de/de/fliegen/airlines.html
Reisende, die ab BER T1 und T5 fliegen, finden Fluginformationen immer drei Tage im Voraus online, können sich Flüge merken und haben ihren Flugstatus so immer im Blick, solange sie auf der Website unterwegs sind.
> ber.berlin-airport.de
Fluggäste, die noch ab Tegel starten, erhalten diese auf:
> www.berlin-airport.de/de/reisende-txl
Für Reisende, die ihr Fahrzeug am Flughafen Tegel abgestellt haben und am BER wieder landen, wird vom 31. Oktober bis 8. November ein stündlicher Shuttlebusverkehr vom BER T1 nach TXL (8-24 Uhr) angeboten.
Impressum
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
12521 Berlin
T +49-30-609170100
pressestelle@berlin-airport.de
www.berlin-airport.de
Der #U-Bahnhof #Sophie-Charlotte-Platz wird #barrierefrei ausgebaut und erhält zwei neue Aufzüge. Für den Einbau der Aufzüge, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Unter anderem werden die Bahnsteigplatten ertüchtigt und in der Höhe angepasst, um einen stufenlosen Einstieg in die #U-Bahn zu ermöglichen. Diese Arbeiten finden von Montag, den 26. Oktober 2020, zirka 03:30 Uhr bis Freitag, den 27. November 2020, zirka 03:30 Uhr statt. Die U-Bahnlinie 2 hält in Richtung #Ruhleben nicht am U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz. Auf dem restlichen Streckenabschnitt ist die U-Bahnlinie 2 wie gewohnt im Einsatz.
Im Anschluss folgt die andere Bahnsteigseite, worüber die BVG rechtzeitig gesondert informiert.
In den kommenden Wochen gibt es gleich zwei Wechsel im #Fahrplan des Schienenverkehrs in Berlin und Brandenburg: Ende Oktober wird die gesamte neue Infrastruktur zum Flughafen BER in Betrieb genommen und am 13. Dezember 2020 beginnt das neue Fahrplanjahr 2021. Zahlreiche Verbindungen werden damit erheblich verbessert. Mit diesem Angebotsausbau investieren die Länder Berlin und Brandenburg in eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität in der Stadt und der gesamten Region.
Ende Oktober werden die neuen Verbindungen zum #Flughafen BER schrittweise in Betrieb genommen. Am 26. Oktober startet die Anbindung mit den ersten Fahrten der S9, drei Tage später beginnt der Vollbetrieb im 10-Minuten-Takt durch das Zusammenspiel von S9 und S45.
Zum 31. Oktober nimmt dann der neue Flughafen-Express (FEX) den Betrieb auf, und die Fern- und Regionalzüge fahren zum neuen Flughafenbahnhof direkt unter dem Terminal 1. Gleichzeitig wird auch der Busverkehr zum Terminal 1-2 ausgeweitet.
Die Änderungen im Schienenverkehr im Detail: #S9 Spandau <> Berlin Stadtbahn <> Flughafen BER Terminal 1-2
Ab 26. Oktober wird die S9 zu den Hauptverkehrszeiten (morgens ab ca. 5:30 Uhr bis 9:00 Uhr und nachmittags ab ca. 14:15 Uhr bis 18:15 Uhr) über #Schönefeld (neu Flughafen BER Terminal 5) hinaus bis Flughafen BER #Terminal 1-2 verlängert. Gleichzeitig wird auch die neue Station Waßmannsdorf an das S-Bahn-Netz angebunden. Ab 29. Oktober wird die S9 tagsüber täglich im 20-Minuten-Takt zum Terminal 1-2 fahren, an den Wochenenden besteht durchgehender Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt.
#S45 Südkreuz <> Flughafen BER Terminal 1-2
Ab 29. Oktober wird auch die S45 tagsüber im 20-Minuten-Takt zum neuen Flughafenbahnhof verlängert. Damit ergibt sich zusammen mit der S9 tagsüber ein 10-Minuten-Takt zu den Terminals 1-2 und 5 sowie zwischen den beiden Bereichen des Flughafens.
#FEX Berlin Hbf <> Flughafen BER Terminal 1-2
Zum 31. Oktober startet der neue Flughafen-Express (FEX) zwischen Berlin Hbf und Flughafen BER Terminal 1-2. Der FEX fährt zwischen 4 Uhr und Mitternacht im Halbstundentakt und hält auch in Berlin Gesundbrunnen und am Ostkreuz. Zum Einsatz kommen Züge mit vier Doppelstockwagen, die über besonders viel Stauraum für Gepäck verfügen.
#RE7 Dessau <> Berlin <> Flughafen BER T 1-2 <> Wünsdorf-Waldstadt #RB14 Nauen <> Berlin <> Flughafen BER Terminal 1-2 #RB22 Potsdam <> Flughafen BER T 1-2 <> Königs Wusterhausen #IC17 Rostock <> Berlin <> Flughafen BER Terminal 1-2 <> Dresden
Ab 31. Oktober fahren die Regionalverkehrslinien RE7, RB14 und RB22 sowie die IC-Linie 17 anstelle des Bahnhofs Schönefeld den neuen Flughafenbahnhof am Terminal 1-2 an. Die Linien RE7, RB14 und der FEX bieten damit insgesamt vier Verbindungen pro Stunde zwischen Berlin Hbf, Ostkreuz und dem Flughafen BER.
Ausblick auf den Fahrplan 2021
Am 13. Dezember 2020 findet der große, europaweite Fahrplanwechsel statt. Das Angebot im Regional- und S-Bahnverkehr der Länder Berlin und Brandenburg wird dabei, einschließlich der neuen Verkehre zum Flughafen BER, weitestgehend fortgeführt. Die Länder Berlin und Brandenburg haben zudem auch wieder zusätzliche Leistungen zur Ausweitung des Angebotes bestellt. Darüber hinaus wird es einzelne Angebotsänderungen geben. Beispielsweise werden zwischen Finsterwalde und Berlin wieder Direktverbindungen eingeführt und zwischen Eberswalde und Wriezen auch am Wochenende ein Stundentakt angeboten. Darüber hinaus stehen im Fahrplan 2021 wieder mehrere größere Baumaßnahmen an, die bereits im Jahresfahrplan berücksichtigt werden.
Die folgende Zusammenstellung gibt einen ersten Ausblick auf die wesentlichen Änderungen im Fahrplan 2021, gültig ab 13. Dezember 2020:
#RE1 Magdeburg <> Potsdam <> Berlin <> Frankfurt (Oder)
Zur Anbindung des neu entstehenden Werks von Tesla werden zusätzliche Halte in Fangschleuse angeboten.
#RE4 Rathenow <> Berlin <> Ludwigsfelde (<> Jüterbog)
Im Berufsverkehr wird eine zusätzliche Fahrt zwischen Ludwigsfelde und Jüterbog angeboten, so dass der Halbstundentakt aus den Linien RE3 und RE4 am Nachmittag um eine Stunde verlängert wird.
#RE5 Rostock/Stralsund <> Berlin <> Elsterwerda/Finsterwalde
Seit Juni 2020 werden in den IC-Zügen nach Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda VBB-Tickets anerkannt. Die bestehenden Verstärkerzüge der Linie RE5 werden daher statt nach Elsterwerda künftig nach Finsterwalde fahren und damit zu den Hauptverkehrszeiten wieder eine Direktverbindung zwischen Finsterwalde und Berlin herstellen.
#RB25 Werneuchen <> Berlin
Zwischen Werneuchen und Ahrensfelde wird am frühen Morgen ein zusätzlicher Zug mit Anschluss an die S-Bahn eingerichtet und damit die bisher bestehende Busfahrt ersetzt.
#RB26 Küstrin <> Berlin
Im Abendverkehr wird ein zusätzliches Zugpaar zwischen Küstrin und Berlin-Lichtenberg und damit auch am Abend ein durchgehender Stundentakt angeboten. Aufgrund des Neubaus der Oder- und Wartebrücken zwischen Küstrin-Kietz und Kostrzyn enden und beginnen alle Fahrten in Küstrin-Kietz, wo Anschluss an die Ersatzbusse zum Bahnhof Kostrzyn auf der polnischen Seite besteht.
#RB36 Königs Wusterhausen <> Beeskow <> Frankfurt (Oder)
Nach Abschluss von Baumaßnahmen im Bereich Beeskow kann bereits seit Mitte Oktober 2020 die Fahrzeit zwischen Beeskow und Frankfurt (Oder) richtungs- und tageszeitabhängig verkürzt werden.
#RB41 Lübben <> Cottbus
Nach Abstimmung zwischen dem Land Brandenburg und den regionalen Akteuren wird die Linie RB41 im Fahrplan 2021 nicht fortgeführt. Stattdessen wird zur Anbindung der Zwischenhalte wieder ein Ersatzverkehr mit Bussen zum Anschluss an den RE2 in Richtung Berlin eingerichtet.
#RB51 Brandenburg <> Rathenow
Die letzten Fahrten am Abend werden im Fahrplan 2021 täglich angeboten.
#RB60 Eberswalde <> Wriezen <> Frankfurt (Oder)
Am Wochenende wird zwischen Eberswalde und Wriezen das Angebot zu einem Stundentakt verdichtet. Der saisonale Halt in Schönfließ Dorf entfällt.
#RB63 Eberswalde <> Joachimsthal <> Templin
Zwischen Joachimsthal und Templin Stadt wird von Montag bis Freitag ein zusätzliches Zugpaar am Abend angeboten.
#RB65 Cottbus <> Spremberg <> Görlitz <> Zittau
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird eine zusätzliche Abendverbindung zwischen Görlitz, Cottbus und Weißwasser eingerichtet.
S-Bahn Berlin #S41/S42 Ringbahn #S46 Königs Wusterhausen <> Westend
An Wochenenden bestellt das Land Berlin einen verdichteten Fahrplan auf den Ringlinien S41/S42. Zwischen 12 und 20 Uhr erfolgt eine Taktverdichtung auf einen 5/5/10-Minuten-Takt (3 Fahrten in 20 Minuten). Die S46 verkehrt zu diesen Zeiten zwischen Königs Wusterhausen und Tempelhof.
#S5 Westkreuz <> Strausberg Nord und S85 Pankow <> Grünau
Darüber hinaus werden die Betriebszeiten bei der S5 ab Strausberg bzw. Strausberg Nord am Morgen und bei der S85 im Abschnitt Schöneweide – Pankow am Abend ausgeweitet.
#S47 Hermannstraße <> Spindlersfeld
Zum 1. Januar 2021 erfolgt die Betriebsaufnahme im neuen Verkehrsvertrag für das Teilnetz Ring bei der Linie S47. Die dort erstmalig eingesetzten Neufahrzeuge bieten den Fahrgästen mehr Komfort und eine weiter verbesserte Barrierefreiheit. Das bewährte Fahrtenangebot wird grundsätzlich fortgeführt, im Abendverkehr verkehrt die S47 künftig aber an allen Tagen bis 21 Uhr (statt bislang 20:30 Uhr) von/nach Hermannstraße. Das noch über mehrere Jahre andauernde Großbauprojekt in Schöneweide beeinflusst allerdings auch weiterhin die dortige Anschlusssituation.
Größere #Baumaßnahmen
Die Modernisierung und der Ausbau des Schienennetzes führen aktuell und auch weiterhin zu Anpassungen im Fahrplan oder auch Zugausfällen mit Ersatzverkehren.
In Berlin führt z.B. die Sanierung des Hallendachs am Berliner Ostbahnhof während des gesamten Fahrplanjahres zu Haltausfällen im Regionalverkehr. Da nicht alle Bahnsteigkanten zur Verfügung stehen, hält daher baubedingt nur stündlich ein Zug der Linie RE1 am Ostbahnhof. Bei der S-Bahn ergeben sich mehrere Bauphasen von meist rund zwei bis drei Wochen Dauer, mit Sperrung jeweils einzelner Gleise und unterschiedlichen Auswirkungen. Hiervon betroffen sind überwiegend nur die im Bereich Ostbahnhof / Warschauer Straße wendenden Züge (Verstärkerzüge S3-Express oder S5 während der Hauptverkehrszeiten, sowie zum Teil S3 oder S75).
Weitere Bauschwerpunkte liegen im Regionalverkehr des Fahrplanjahres 2020/2021 insbesondere auf den Strecken Seddin – Bad Belzig (ab September 2021), Königs Wusterhausen – Lübbenau – Cottbus (Juli bis September 2021) und verschiedenen Abschnitten des Berliner Außenrings, z.B. im Abschnitt Priort – Golm von Mitte Januar bis Anfang April. Die Verkehrsunternehmen informieren jeweils gesondert zu den Auswirkungen und ggf. Ersatzverkehren. Noch bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist während der Totalsperrung der Anhalter Bahn zwischen Ludwigsfelde, Jüterbog und Niedergörsdorf ein umfangreiches Ersatz- und Umfahrungskonzept eingerichtet.
Im S-Bahn-Netz hat die DB Netz AG die ursprünglich in den Herbstferien 2020 geplante dreiwöchige Totalsperrung auf der S5 zwischen Berlin und Strausberg Nord in den Januar verschoben, weil es zu Verzögerungen im Bauprojekt kam. Weitere Bauschwerpunkte auf den Strecken der rot-gelben Züge liegen beispielsweise auf Teilabschnitten der Ringbahn, auf der S2 und S25/S26 im Süden, auf der S3 zwischen Erkner, Rahnsdorf und Friedrichshagen, auf der S25 zwischen Schönholz und Hennigsdorf sowie auf der S5, S7 und S75 am Nöldnerplatz. Bereits im November 2020 kommt es auf der S1 zwischen Oranienburg und Birkenwerder zu einer dreiwöchigen Sperrung, teils verlängert bis hohen Neuendorf, wovon dann auch die S8 betroffen ist.
Weitere Informationen
Die ab Ende Oktober 2020 gültigen Fahrpläne sind bereits in der Fahrinfo abrufbar. Der Fahrplan 2021 wird schrittweise bis Ende November freigeschaltet.
Die Liniennetze des Bahn-Regionalverkehrs und der S+U-Bahn Berlin, gültig ab 31. Oktober 2020, stehen auf der Internetseite https://www.vbb.de/ zum Download bereit.
Alle Details zur Flughafenanbindung einschließlich der Busanbindungen finden Sie unter: https://www.vbb.de/ber
Die Deutsche Bahn stellt seine #IC-Busse ein. Auch Konkurrent #Blablabus stoppt das Angebot. Marktführer #Flixbus wird damit fast zum Monopolisten.
Die Deutsche Bahn AG gibt ihre IC #Fernbusse zum Jahresende komplett auf. Schon zuvor waren zahlreiche Linien eingestellt worden. Als Alternative gebe es inzwischen attraktive und schnelle Zugverbindungen, teilte der Staatskonzern auf Anfrage mit und bestätigte den Ausstieg. Zu Beginn der Woche hatte bereits Konkurrent Blablabus angekündigt, wegen Corona ab 26. Oktober alle Verbindungen vorläufig zu stoppen, Ticketpreise zu erstatten und die geplante Expansion zu verschieben.
Längere Zeit hatte die DB AG das Fernbusgeschäft teuer ausgebaut. Noch vor vier Jahren gab es neben 18 IC-Buslinien auch 40 Verbindungen des Ablegers Berlin-Linienbus (BLB), der aggressiv mit Tiefpreisen in Konkurrenz zu Bahnangeboten agierte, stark expandierte und dabei Verluste einfuhr. Ende 2016 stellte der Staatskonzern auch wegen politischen Drucks die BLB-Angebote komplett ein und kürzte in den Jahren darauf zudem das Netz der IC-Busse, deren Tickets ähnlich bequem wie Zugfahrkarten online im DB-System gebucht werden können.
Der #S-Bahn-Wagen vor dem #Flughafen ist bekannt. Sören Kittel hat ihm einen letzten Besuch abgestattet.
Der Flughafen #Tegel hat etwas Geisterhaftes im Oktober 2020. Geschäfte sind zum Teil geschlossen, manche Regale sind leer, und bei Burger King steht niemand an. Es gibt genau drei Schlangen, die ins Auge fallen: eine ist am Terminal A, Gate 12, für einen Flug ins Warme. Eine ist vor der Besuchertribüne für die Menschen, die sich ein kostenloses Zeitticket gebucht haben – und eine ist meist bei der #EsS-Bahn.
Schon der Untertitel „Berlins abgefahrenste #Currywurst“ ist ein Gruß aus einer Zeit, als das einmal lustig war. Alles wirkt „oll“ an diesem Ort – und das ist Teil des Konzepts: Seit September 2013 steht dieser #Original-S-Bahn-Waggon der 1920er-Jahre vor dem Flughafen und bietet Besuchern einen ersten Snack nach der Landung an. Es war auch als Provisorium gedacht und wurde dann über die Jahre doch immer wieder verlängert mit jeder weiteren Verschiebung der #BER-Eröffnung.
Das Brötchen kostet 90 Cent extra
Überraschend ist, wie ruhig der Mann hinter dem Schalter ist. Nestor #Espinoza, Jahrgang 1967, ist ein Chilene, der seit acht Jahren für die Firma arbeitet, die den EsS-Bahn-Waggon betreibt. „Lassen Sie sich Zeit“, sagt er, als er merkt, …
Angesichts der dynamischen Lage rund um die #Corona-Pandemie und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit wird die #InnoTrans auf 2022 verschoben. Dies hat die #Messe Berlin in Abstimmung mit internationalen Marktführern und führenden Verbänden entschieden. Die dreizehnte Ausgabe der Weltleitmesse für Verkehrstechnik findet vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin statt.
„Die InnoTrans auf das Jahr 2022 zu verschieben, war eine sehr schwierige Entscheidung“, so Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. „Ausschlaggebend waren letztlich die fehlende #Planungssicherheit und die Prognose der Entwicklung der Pandemie in den nächsten Monaten. Angesichts der Pandemielage kann aktuell schlicht niemand ausreichend sicher sagen, ob die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Nutzung unseres Gleisgeländes im April 2021 die Durchführung einer internationalen Leitveranstaltung wie der InnoTrans zulassen.“ Die Präsentation von neuen Zügen auf den rund 3000 Gleismetern ist ein Alleinstellungsmerkmale der InnoTrans und für die Qualität der Veranstaltung entscheidend.
„Wir sind uns mit den führenden Branchenakteuren einig, dass die InnoTrans nur international und im gewohnten Umfang ihrem Qualitätsanspruch gerecht wird. Im Sinne aller Beteiligten haben wir uns daher zu einer erneuten Verschiebung entschlossen, um die hohe Qualität der InnoTrans als führende Marketingplattform der Branche weiterhin und vor allem langfristig zu garantieren und gleichzeitig allen Akteuren Planungssicherheit zu bieten“, sagt Matthias Steckmann, Direktor Geschäftsbereich Mobility & Services.
Die nächste InnoTrans findet zum nächsten regulären Turnustermin vom 20. – 23. September 2022 statt. Bereits im kommenden Jahr, vom 9. bis 11. November 2021, findet die #Mobilitätsfachmesse MES Expo auf dem Berliner Messegelände statt. Das verkehrssystemübergreifende Messekonzept ist ausgerichtet auf die #Elektronikzuliefererbranche. Die B2B-Messe bietet Ausstellern und Fachbesuchern aus den Bereichen Schiene, Nutzfahrzeuge und Automotive eine intermodale Plattform für einen interdisziplinären und globalen Austausch. Das Rahmenprogramm wird von dem #VDB, #DVF, #ZVEI sowie der Deutschen Bahn gestaltet.
Weitere Informationen sowie ein FAQ über die Verschiebung der InnoTrans finden Sie online hier.
Über die InnoTrans
Die InnoTrans ist die internationale Leitmesse für #Verkehrstechnik, die alle zwei Jahre in Berlin stattfindet. 153.421 Fachbesucher aus 149 Ländern informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 3.062 Ausstellern aus 61 Ländern über die Innovationen der globalen Bahnindustrie. Zu den fünf Messesegmenten der InnoTrans zählen Railway Technology, Railway Infrastructure sowie Public Transport, Interiors und Tunnel Construction. Veranstalter der InnoTrans ist die Messe Berlin. Die 13. InnoTrans findet vom 20. bis 23. September 2022 auf dem Berliner Messegelände statt. Mehr Informationen stehen online unter www.innotrans.com bereit.
Bevor der Flughafen #BER Ende des Monats seinen Betrieb aufnimmt, ist am Mittwoch das #Regierungsterminal an den Start gegangen. Künftig werden dort Regierungsangehörige und Staatsgäste fliegen. Als erstes durfte aber nicht die Kanzlerin testen.
Zehn Tage vor der offiziellen Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER hat die #Flugbereitschaft der Bundeswehr den Betrieb in #Schönefeld aufgenommen. Nach 26 Jahren gehören Staatsempfänge in #Berlin-Tegel damit ab sofort der Geschichte an.
Der Bundespräsident, die Kanzlerin und ihre Minister brechen nun vom BER zu Dienstreisen auf. Präsidenten und Präsidentinnen sowie Staatsgäste werden künftig ebenfalls am provisorischen Regierungsterminal empfangen, das die Luftwaffe der Bundeswehr am Mittwoch in Betrieb nimmt.
Als erstes durfte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) das neue Terminal am Mittwochmorgen einweihen. Sie kam von einem EU-Agrarministertreffen aus Luxemburg zurück und landete nach Angaben eines Sprechers gegen 9 Uhr am BER. Wegen der Corona-Pandemie ist noch unklar, welcher Staatsgast …
Schlechte Nachrichten für alle Fahrgäste der #RB24: Die Regionalbahn-Linie, die zwischen der Barnimer Kreisstadt #Eberswalde und #Senftenberg verkehrt, wird wegen der anhaltenden Arbeiten am #Karower Kreuz noch über den Dezember hinaus nicht in #Berlin-Hohenschönhausen und #Lichtenberg halten. Das teilte die Bahn am Mittwoch mit.
„Die Bauarbeiten an der #Verbindungskurve werden nach gegenwärtigem Stand noch mindestens bis Frühjahr 2021 andauern“, heißt es in einer Mitteilung.
Ergänzend fahren #Ersatz-Busse
Die Züge der RB 24 werden damit weiterhin – über den 12. Dezember hinaus – zwischen den Stationen Berlin-Ostkreuz und Bernau ohne Halt …
Mit dem #Lastenrad vom Platz der Luftbrücke zum Halleschen Tor, sechs Spuren autofrei, ein paar Fußgänger, Skater. Vielleicht ein einzelner #E-Laster, der überholt, um den nahegelegenen Dönerladen zu beliefern – die Initiative „#Volksentscheid Berlin #autofrei“ will dieses Szenario Wirklichkeit werden lassen.
Doch der öffentliche Raum ist umkämpftes Gebiet. Das zeigt sich bereits bei der Pressekonferenz, zu der die Initiative am Mittwochmorgen auf der – eigentlich – autofreien #Friedrichstraße geladen hat: Als ein Mitglied der Initiative die Anwesenden begrüßt, wird die Ansprache vom lauten Motorengeräusch eines vorbeifahrenden Lasters unterbrochen.
„Ziel ist ein Gesetz, das ungefähr zwei Drittel des Autoverkehrs aus den Stadtteilen innerhalb des #S-Bahn-Rings verbannt“, sagt Sprecherin Anne Gläser. „Per Volksentscheid sollen alle Berlinerinnen und Berliner über die Zukunft des Verkehrs entscheiden.“
Öffentliche Straßen seien heute hauptsächlich dem motorisierten Verkehr vorbehalten. Dabei würden nur knapp die Hälfte der Berliner Haushalte ein Auto besitzen, innerhalb des S-Bahn-Rings sogar deutlich weniger.