S-Bahnhof Botanischer Garten bleibt wegen der Arbeiten an diesem Wochenende gesperrt
Im Zuge der Arbeiten für den #Ersatzneubau der #Moltkebrücke im Bezirk #Steglitz-Zehlendorf erfolgt am kommenden Wochenende die Montage der neuen Brückenträger und Fertigteilelemente. Zunächst werden mittels eines Schwerlastkrans von der Südseite fünf jeweils 38 Meter lange #Brückenträger aus Stahl eingehoben. Anschließend werden die vorgefertigten #Halbfertigteilplatten auf die Längsträger aufgelegt. Diese bilden die spätere #Fahrbahnplatte, sobald im Mai 2023 Oberbeton aufgebracht wurde.
Die Bahn baut gerade in #Cottbus ihr modernstes #Instandhaltungswerk Europas. Gleichzeitig schließt an der #BTU Cottbus-Senftenberg der #Lehrstuhl in Brandenburg, der #Bahn-Fachleute ausgebildet hat. Während er beräumt wird, regt sich Widerstand.
Im Lehrstuhl für #Eisenbahnwesen an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) in Cottbus herrscht #Endzeitstimmung. Dessen Chef Hans-Christoph #Thiel geht in den #Ruhestand, einen Nachfolger wird es nicht geben. Der Lehrstuhl wird im April 2023 Geschichte sein – er wird mit dem Ende des Wintersemesters aufgelöst.
Seit jeher ist Köpenicks #Bahnhofstraße ein #Nadelöhr für den Verkehr und die Achillesferse von #Straßenbahn und #Bus im Südosten der Stadt. Durchschnittlich 17.000 Kfz fahren an einem Werktag durch die #Hauptverkehrsader zwischen Elcknerplatz und Lindenstraße – und verstopfen sie. Von dem Flaschenhals, der #Eisenbahnüberführung am Bahnhof #Köpenick, reicht die Schlange vor allem in Richtung Mahlsdorf tagtäglich weit bis hinter die Annenallee zurück. Weil die Autos auf zwei Spuren fahren dürfen, müssen sich Straßenbahnen und Busse hinten anstellen, was dazu führt, dass der ÖPNV zusammenbricht und die BVG kurzerhand den Betrieb ihrer Tramlinien auf der Bahnhofstraße teilweise einstellt. Das weckt böse Erinnerungen an die #Ehrlichstraße in #Karlshorst. Auch dort hatte die BVG im Herbst 2021 vor den Autos kapituliert und die Linie 21 zwischen Blockdammweg und Schöneweide zeitweise ersatzlos eingestellt. Da in Köpenick mit einer Besserung der Verkehrsverhältnisse selbst nach dem Neubau der Eisenbahnbrücke nicht zu rechnen ist, weil die neue Brücke nur wenige Meter breiter sein wird als die alte, müssen Senat, Bezirk und BVG unverzüglich handelen – zumal die mehrjärige Baustelle für den künftigen Regionalbahnhof Köpenick das Debakel noch verschärfen wird.
In einem visionären Arbeitspapier für die Koalitionsverhandlungen der CDU mit der SPD in Berlin schlägt die BVG vor, alle U-Bahn-Strecken zu verlängern und eine neue Ringlinie zu bauen – noch größer als der Berliner S-Bahn-Ring. Kosten werden nicht genannt. Aber nimmt man die Erfahrungswerte der letzten Jahre zum Maßstab, werden es (ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen) 40 bis 50 Milliarden Euro sein – also ein halber Wums. Damit die U-Bahn-Fans aber nicht zu früh jubeln, lässt die BVG erkennen, dass es sich um einen Aprilscherz handelt, denn die neue Ringlinie heißt U0. Das Ganze ist also eine echte Nullnummer. Doch bekannt wurden die visionären Ideen der BVG schon am 18. März. Also doch kein Aprilscherz? Dass die BVG Milliarden benötigt, um Infrastruktur und Fahrzeuge zu modernisieren bzw. auszubauen, ist unstrittig. Bus, Straßenbahn und U-Bahn sind häufig überlastet, verspätet und leider allzu oft kein wirklich guter Grund, das Auto stehen zu lassen. Deshalb muss dringend in die BVG investiert und das Verkehrsangebot ausgebaut werden. Ohne attraktiven öffentlichen Nahverkehr sind die Ziele von Klimaschutz und Verkehrswende in Berlin nicht zu erreichen. Es beschädigt aber das Ansehen der vielen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG, wenn die BVG vor diesem Hintergrund 171 km neue U-Bahn-Strecken vorschlägt. Das ist angesichts eines in einem Zeitraum von über 120 Jahren aufgebauten und heute oft sanierungsbedürftigen Bestandes von rund 150 km U-Bahn-Strecken ein nicht nur unrealistisches und größenwahnsinniges, sondern vor allem auch unsinniges Projekt. Vielleicht wollte die BVG ja auch nur mit einer Mischung aus verfrühtem Aprilscherz und Provokation auf ihre Probleme aufmerksam machen. Das ist ihr gelungen – aber um den Preis ihres Ansehens.
Einst kamen hier hochrangige #Offiziere der sowjetischen #Besatzungsmacht an. Für diesen Zweck wurde die großzügige #Villa am #Flughafen#Berlin-Schönefeld in den Jahren 1947 bis 1950 errichtet. Daher auch ihr Name: #Generalshotel. Später begrüßte und verabschiedete die DDR dort #Staatsgäste aus aller Welt. Voraussichtlich im Mai soll das Gebäude, gleichwohl es seit 1996 unter #Denkmalschutz steht, abgerissen werden.
Rosenwinkel, Blumenthal, Wutike, Bölzke und Brügge: Bahnhofsnamen wie aus einem Landroman. Manchmal erscheint eine kleine #Regionalbahn, um mit Tempo 40 oder 60 über die Gleise zu schaukeln. Die Linien #RB73 und #RB74, die nordwestlich von Berlin durch die fast menschenleere #Prignitz führen, wirken hoffnungslos wie aus der Zeit gefallen. Doch #Bahnexperten und Politiker sehen für sie eine Zukunft. „Die Strecken haben #Potenzial“, sagte Frank Schäfer von der #Intraplan Consult GmbH. Wie groß es ist, dürfte aber als strittig gelten. Das wurde jetzt im Landtag Brandenburg deutlich.
#Polen ist nur 80 Kilometer von Berlin entfernt, doch der #Bahnverkehr in das #Nachbarland ist ab kommenden Freitag weitestgehend #eingestellt. Die Deutsche Bahn sperrt bis 21. April den Abschnitt von #Erkner nach #Fürstenwalde komplett. Der #Regionalexpress#RE1 nach Frankfurt (Oder) entfällt zwischen Erkner und Fürstenwalde. Als #Ersatz fahren Busse, die Fahrzeiten verdoppeln sich. In den vier Wochen soll die Brücke über die Autobahn #A10 saniert werden.
171 Kilometer neue #U-Bahn-Strecken, dazu ergänzende #Straßenbahn- und #Schnellbuslinien sowie eine potenzielle #Seilbahn: In einem Papier, das in den aktuellen Koalitionsverhandlungen von CDU und SPD in der Fachgruppe für #Mobilität thematisiert werden soll, skizzieren die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) eine umfassende #Vision, wie der #Nahverkehr in Berlin ausgebaut werden könnte. Vorgeschlagen werden #Streckenverlängerungen für sämtliche U-Bahn-Linien, außerdem eine ganz neue #Ringlinie, die schnelle Verbindungen zwischen wichtigen Zentren der äußeren Stadt schaffen soll. Das Dokument liegt der Berliner Morgenpost vor.