Flughafen Schoenefeld

Flughafen Schoenefeld

Ereignis

Gegenstand der Anfrage sind der Verhandlungsstand zu den Grundstückstauschverträgen im Planungsgebiet Bohnsdorf-Ost sowie die Schienen- und Straßenanbindungen des Flughafens Schönefeld. Der Senat teilt mit, dass die komplexen Abstimmungen zwischen der Berlin Brandenburg Flughafen Holding und der Firma Spezialtechnik Dresden zur Behebung der Parzellenzerstörung vor dem Abschluss stehen. Das städtebauliche Konzept sieht eine flughafennahe gewerbliche Nutzung vor, während eine direkte Rollweganbindung aufgrund des laufenden Baus der Autobahn BAB A 113n und des damit verbundenen Rückbaus der alten Nordpiste planerisch nicht vorgesehen ist.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/300
Kleine Anfrage Nr. 15/370
des Abgeordneten Ulrich Brinsa (CDU)
über: Flughafen Schönefeld
Ich frage den Senat:
1. Wann werden definitiv die Tauschverträge mit den Grundstückseigentümern für das Planungsgebiet Bohnsdorf-Ost (Baufeld-Ost, BFO) ratifiziert?
2. Wer hat die bisherigen erheblichen Verzögerungen, die bei der Unterzeichnung der Grundstücks-Tauschverträge festzustellen sind, zu vertreten, und wie sind diese zu begründen?
3. Ist gegebenenfalls und aus welchen Gründen mit weiteren Verzögerungen der unter Ziffer 1 und 2 erwähnten Vertragsunterzeichnungen zu rechnen, und wer ist dafür verantwortlich?
4. Wird sichergestellt, dass im Bebauungsplanverfahren XV-70 Bohnsdorf-West, wie übrigens auch vom Land Brandenburg ausdrücklich gewünscht, für das interessante Baufeld-Ost eine „flughafennahe Nutzung“ in sinnvoller Weise ausgewiesen wird?
5. Wird sichergestellt, dass die vorhandenen Rollwege erhalten bleiben und somit wesentliche Voraussetzungen für die flughafennahe Anbindung und Nutzung des Baufeldes-Ost gewährleistet sind?
Berlin, den 21. Mai 2002
Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 370
Im Namen des Senats von Berlin
beanteorte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Zu 1.:
Im Rahmen der Bauleitplanung wurde zwischen dem Bezirksamt Treptow-Köpenick und den größten Grundstückseigentümern (dies sind die Firma Spezialtechnik Dresden und die Berlin Brandenburg Flughafen Holding – BBF –) grundsätzlich Einigkeit über das Nutzungskonzept und über die wesentlichen Planinhalte erzielt. Tauschverträge zwischen den beiden Grundstückseigentümern innerhalb des Baufeldes Ost sind erforderlich, um die vorhandene Zersplitterung aufzuheben und eine sinnvolle Verwertung zu ermöglichen. Nach schwierigen Verhandlungen konnte zwischenzeitlich erreicht werden, dass das vom Eigentümer BBF favorisierte Tauschverfahren nunmehr auch von der Spezialtechnik Dresden akzeptiert wird. Die Vertragsabstimmungen sind in der Endphase. Mit Zustimmung der Spezialtechnik Dresden kann der Vertrag, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsratsgremien, in den nächsten Wochen abgeschlossen werden.
Zu 2.:
Erhebliche Verzögerungen können in dem sehr komplexen Verfahren nicht festgestellt werden. Die Verhandlungspartner haben sich auf ein abgestimmtes Verfahren geeinigt und stimmen derzeit den Tauschvertrag ab. Auf die Beantwortung der Frage 1 wird Bezug genommen.
Zu 3.:
Die Frage ist spekulativer Natur. Der Senat ist an einer zügigen Vertragsvereinbarung interessiert, um Planung und Erschließung auf dem Baufeld Ost voranzutreiben.
Zu 4.:
Träger des Bebauungsplanverfahrens ist der Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin. In seiner Entscheidungskompetenz liegt es, die notwendigen Planungsinhalte für eine flughafennahe Nutzung des Baufeldes festzulegen, die dann in einem mehrstufigen Verfahren nach dem Baugesetzbuch festgelegt werden müssen. Der Bezirk hat die angestrebte Ausweisung als Gewerbe- und Industriegebiet konstruktiv unterstützt. Die derzeit vorgesehene Planausweisung ermöglicht eine flughafennahe wirtschaftliche Nutzung des Baugebietes.
Zu 5.:
Im Rahmen des Planfeststellungsantrags für den Flughafenausbau ist beantragt, die luftrechtliche Genehmigung vom 20. September 1990 und die Planfeststellung für die derzeit bestehende Nordpiste mit Wirkung der Inanspruchnahme der betreffenden Fläche durch den Bau der Autobahn BAB A 113n, spätestens jedoch mit Inbetriebnahme der zur Planfeststellung beantragten Südpiste, aufzuheben. Der östlich der BAB A 113n gelegene Teil der Nordpiste soll abgebrochen und entwidmet werden.
Für die BAB 113n liegt ein bestandskräftiger Planfeststellungsbeschluss vom 19. Juli 2000 vor. Dieser enthält einen Vorbehalt, nach dem die Straßenplanung nur insoweit realisiert werden darf, wie sie nicht dem gemäß § 71 Luftverkehrsgesetz als planfestgestellt geltenden Flughafen oder dem geplanten Flughafenausbau entgegensteht. Eine höhengleiche Durchquerung der bestehenden Nordpiste – wie beantragt – ist erst nach Wegfall der luftrechtlichen Genehmigung zulässig.
Nach der derzeitigen Planung ist eine unmittelbare Anbindung des Baufeldes Ost an den Flughafen über die vorhandenen Rollwege nicht vorgesehen. Dies würde eine Tunnellage der Autobahn in einer Länge von ca. 550 m erfordern. Der Planfeststellungsbeschluss für den Autobahnneubau müsste geändert werden. Ob dieser Aufwand wirtschaftlich vertretbar ist, hängt entscheidend von der Investorennachfrage für das Baufeld Ost ab. Dies wird derzeit in Gesprächen mit verschiedenen Ansiedlungsinteressenten geprüft. Nur bei zwingender Notwendigkeit könnten die bezüglich des Autobahnbaus bereits abgeschlossenen und bezüglich des Flughafenausbau weit fortgeschrittenen Planungen verändert werden.
Berlin, den 7. Juni 2002
In Vertretung
André Schmitz
Chef der Senatskanzlei

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt

Einbau eines Aufzuges am U-Bahnhof Westhafen

S-Bahn: Innerstädtisches Berliner S-Bahn-Netz wieder komplett

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=91

Letzte Ringbahnlücke zwischen Westhafen und Gesundbrunnen geschlossen –Neue Querverbindungen verkürzen Fahrzeiten

Knapp 41 Jahre nach der politisch bedingten Unterbrechung und der späteren teilweisen Stilllegung des Zugverkehrs auf der Ringbahn ist die wichtigste Strecke der Berliner S-Bahn ab 16. Juni wieder durchgehend befahrbar.

Der 37 Kilometer lange S-Bahn-Ring mit seinen 27 Bahnhöfen ver-kürzt die Fahrzeit zwischen den Stadtquartieren zum Teil erheblich. 18 Umsteigepunkte zu anderen S- und U-Bahn-Linien verbessern deutlich die Netzqualität des öffentlichen Personennahverkehrs in der Bundeshauptstadt. Der komplettierte S-Bahn-Ring stärkt dessen Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Individualverkehr.

Ringbahn erhält richtungsbezogene Linienbezeichnungen

Mit dem Ringschluss werden die S-Bahnlinien teilweise neu geordnet. Wesentlich ist: Die bisherige Linie S4 wird richtungsbezogen in S41 bzw. S42 umbenannt. Züge der Linie S41 fahren grundsätzlich im Uhrzeigersinn. Züge der Linie S42 befahren die Ringstrecke ent-gegen des Uhrzeigersinns.

Neben der Zielbezeichnung „Ring“ und einem entsprechenden Pfeilsymbol, das die geografische Fahrtrichtung auf dem Ring angibt, werden auf den Bahnsteigen die wichtigsten Unterwegsbahn-höfe angezeigt. Da die Züge der Linien S41 und S42 nach Erreichen ihres Zielbahnhofes ihre Fahrt auf einer anderen Linie fortsetzen, geben Fahrzielanzeiger und Fahrplanaushänge auf den Bahnsteigen dieses rechtzeitig an. Wer von Wedding beispielsweise nach Pankow möchte, fährt mit der Linie S41 in Richtung Gesundbrunnen und kann seine Fahrt dann mit dem in S2 umbenannten Zug ohne Umsteigen weiter Richtung Bernau bis Pankow fortsetzen.

Durchgehende Verbindungen vom Ring in Richtung Königs Wusterhausen und Spindlersfeld

Das Fahrtenangebot der Linien S41 und S42 wird auf Teilabschnit-ten durch andere Linien, die vom Ring abzweigen, ergänzt. Es verkehren zusätzlich die Linien S46 / S47 von Gesundbrunnen über Westkreuz – Neukölln nach Königs Wusterhausen bzw. Spindlersfeld. Weiterhin fährt von Gesundbrunnen über Ostkreuz die Linie S8 in Richtung Zeuthen. Der Zugabstand auf dem Ring beträgt am Tage je nach Streckenabschnitt zwischen 3 und 10 Minuten.

Weitere Änderungen ergeben sich (u.a. wegen der baubedingten Sperrung des Nord-Süd-Tunnels) für die Linien S2, S45, S5, S6, S8, S9. (siehe Anhang).

Erheblich kürzere Fahrzeiten

Dank der neuen Verbindungen über den Ring werden sich bisherige Fahrgewohnheiten verändern, da sich durch geschicktes Umsteigen die Fahrzeit z.T. erheblich verkürzen lässt. Außerdem entstehen neue umsteigefreie Direktverbindungen.

Beispiele:

S+U Pankow – S ICC / Messe
Bisher: 39 Min. (mit Umsteigen in S+U Friedrichstraße)
Neu: 19 Min. (ohne Umsteigen)

S+U Schönhauser Allee – Flughafen Tegel
Bisher: 32 Min. (mit Umsteigen in S+U Gesundbrunnen und U F-Naumann-Platz)
Neu: 21 Min. (mit Umsteigen in S+U Jungfernheide)

S+U Zoologischer Garten – S Greifswalder Straße
Bisher: 36 Min. (mit Umsteigen in S Ostkreuz)
Neu: 25 Min. (mit Umsteigen in S+U Westhafen)

S Schönholz – S + U Jungfernheide
Bisher: 35 Min. (mit Umsteigen U Osloer Straße und S+U Westhafen )
Neu: 16 Min. (mit Umsteigen in S+U Gesundbrunnen)

Ausführliche Fahrgastinformation schafft Verständnis

Die S-Bahn Berlin GmbH informiert ihre Fahrgäste ausführlich über das neue Angebot. Erstmals wird ein Liniennetzplan mit einer Ausschnittsvergrößerung für den Tarifbereich Berlin AB verwendet. Wieder kostenlos erhältlich ist ein neues Fahrplanheft im Taschen-format, das die Fahrplantabellen aller 14 S-Bahnlinien enthält und ab 7. Juni zu bekommen ist. In der Kundenzeitung „punkt 3“, die am 12. Juni erscheint, gibt es Hinweise, Tipps und Tricks zum neuen Angebot. Zahlreiche Zeitungen erscheinen mit Sonderbeilagen und veranstalten Telefonforen.

Ausführliche Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.s-bahn-berlin.de. Dort ist eine spezielle Rubrik „Alles Wis-senswerte über den Ring“ eingerichtet. Für individuelle Auskünfte und Fahrtempfehlungen stehen zehn Kundenzentren, über 75 Fahrkartenausgaben und das S-Bahn-Kunden-Telefon unter 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.

Die Feierlichkeiten am 15. und 16. Juni

Ein so großes Ereignis wie der Ringschluss gehört gebührend gefeiert. Die Eröffnungszeremonie findet bereits am Samstag, 15. Juni um 14 Uhr auf dem Bahnhof Westhafen mit zahlreichen Ehrengästen statt, unter ihnen der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Bahnchef Hartmut Mehdorn. Dabei werden zwei S-Bahnen zum symbolischen Ringschluss einen Kuppelvorgang vollziehen, der von der Brücke Putlitzstraße aus zu beobachten sein wird. Am Ende der Zeremonie fährt der Eröffnungszug weiter zum S-Bahnhof Wedding. Dort wird der Bezirksbürgermeister von Mitte Joachim Zeller den Zug willkommen heißen. Danach geht es weiter Richtung Schöneberg.

Ab etwa 15 Uhr hat die Berliner Bevölkerung Gelegenheit, den vollständigen S-Bahn-Ring zu testen. Bis zur offiziellen Betriebsauf-nahme am Sonntag, 4 Uhr, fahren die Züge der Linie S4 als Voll-ringlinie mit einer Fahrzeit von 70 Minuten für eine Umrundung.

Volksfest am neuen S-Bahnhof Wedding

Als Sonderedition ist wieder die nicht nur bei Sammlern beliebte Ersttagsfahrkarte erhältlich. Der Preis für das in den Fahrkartenaus-gaben und Kundenzentren der S-Bahn erhältliche Ticket beträgt 1,50 Euro. Es ist am 15. und 16. Juni 2002 ab Entwertung für zwei Stunden im gesamten Netz der Berliner S-Bahn gültig. Mit der Erst-tagsfahrkarte kann man an einem Gewinnspiel teilnehmen. Drei Entwerter-Sonderstempel auf den Bahnhöfen Westhafen, Wedding und Gesundbrunnen bilden den Lösungssatz.

Auf dem Nettelbeckplatz vor dem neuen S-Bahnhof Wedding findet am 15. und 16. Juni 2002 ein Volksfest statt, zu dem die S-Bahn Berlin herzlich einlädt. Ab 10 Uhr erwartet die Besucher ein buntes Programm mit Musik, BahnMarkt und Infos rund um die S-Bahn. Außerdem werden Sonderzüge auf dem Ring unterwegs sein, dar-unter die Panorama-S-Bahn und der Traditionszug.

Auch andere Ringbahnhöfe lohnt es sich an den beiden Tagen zu besuchen. Am Bahnhof Westend beleuchtet eine Ausstellung des Berliner S-Bahn-Museums die Historie der „Strecke ohne Ende“. Am S-Bahnhof Schöneberg stellt sich das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm vor.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher

Duo-S-Bahn zwischen Ostbahnhof und Karow

Tarife: Blick in den Tarif- und Verkehrsanzeiger (WA) im II. Quartal 2002, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002249

In Ergänzung zu den Heft „#Länder-Tickets“ wird das „#Mecklenburg-Vorpommern-Ticket“ mit den dort genannten gleichen Bedingungen eingeführt. Es gilt auch in allen Nahverkehrszügen in den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg sowie auf der Strecke Grabow (Meckl) – Bad Wilsnack (110 V/2002).

Vom 27. April bis 3. November 2002 gibt es das „#Ostsee-Ticket“ für Fahrten aus dem Raum Berlin zu Zielen an der #Ostsee. Es gilt sieben Tage für Hin- und Rückfahrt zu #Festpreisen je nach Anzahl der Personen; von einem Erwachsenen mit bis zu 5 Kindern (ohne #Bahncard -BC- 36 Euro, mit BC 31 Euro) bis zu fünf Erwachsenen mit einem Kind (ohne BC 108 Euro, mit BC 103 Euro) (105 11/2002)…

Tarife: Keine gemeinsame Tarifkommission mehr Eine fast 15 Jahre alte Institution, die gemeinsame Tarifkommission der DB AG mit den Fahrgastverbänden BDEF, VCD, Pro Bahn und DBV, gibt es seit Jahresende 2001 nicht mehr., aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002248

Gewiss, überwiegend setzte sich die #DB AG mit ihren #Tarifvorstellungen durch und nutzte die #Tarifkommission als „Vorfilter“ vor dem Gang an die Öffentlichkeit. Aber, es gab durchaus auch #Diskussionsprozesse, in deren Ergebnis die Belange der #Fahrgäste zum Tragen kamen. In den letzten drei Jahren war ein gewisses #Vertrauensverhältnis zwischen DB AG und den Verbänden entstanden. Darauf basierend hat die DB Reise & Touristik AG im Jahr 2000 erstmals die #Tarifkommission im Vorfeld einer #Tarifreform über Einzelheiten ihrer Vorhaben informiert und Mitglieder der #Fahrgastverbände in Befragungen einbezogen. Zwischen DB AG und Verbänden wurde hierüber Vertraulichkeit vereinbart. „#Pro Bahn“ hat sich bedauerlicherweise nicht daran gehalten und mit dem Gang an die Medien im November 2001 den Ausstieg der DB AG aus der Tarifkommission herbeigeführt.

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Bahnindustrie: Flächenbahn ohne Zukunft? Die DB Netz AG führt zum 1. Januar 2003 Regionalfaktoren für Regionalnetze ein. , aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002244

Dies führt zu teilweise drastischen #Erhöhungen der #Trassenpreise auf rund 14.000 Kilometer Eisenbahnstrecken, die vorrangig oder ausschließlich im #Schienenpersonen-Nahverkehr (#SPNV) befahren werden.

Nach Einschätzung der #IGEB kann dies mittelfristig zur Gefährdung zahlreicher Eisenbahnstrecken führen. Wir nehmen dies zum Anlass, die #Regionalnetze zu dokumentieren, die Trassenpreiserhöhung mit einem Beispiel aus dem Land Brandenburg zu erläutern und Alternativen zur offiziellen Bahnpolitik zu skizzieren.

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Bahnverkehr: Änderungen im Fernverkehr zum Fahrplan Wechsel am 15. Dezember 2002, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002238

Weitere Einschränkungen bzw. Umstellungen auf #Intercity-Verbindungen gibt es in Berlin/Brandenburg beim #Interregio. Detailverbesserungen kennzeichnen dagegen das #ICE-Angebot. Das #ICE-System wird durch die Inbetriebnahme der #Neubaustrecke #Köln – #Rhein/Main deutlich attraktiver gestaltet.

Interregio-Linie 16 (Berlin – #Stendal – Hannover – #Amsterdam – Schiphol)
Diese IR-Linie wird zum #Intercity mit #klimatisiertem Wagenmaterial aufgewertet und zwischen Berlin und Hannover durch Kürzung der Standzeit in Stendal um zehn Minuten beschleunigt. Die Stadt Rathenow bleibt weiterhin ohne Fernverkehrshalt, dafür werden die Anschlüsse zwischen Regional- und Fernverkehrszügen dieser Relation in Stendal verbessert.

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Bus: Volle Busse auch nach Hennigsdorf, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002236

Gibt es innerhalb des Berliner Stadtgebietes oft genug Grund, über überfüllte #Busse und #20-minütigen #Taktabstand zu klagen, gehen die wirklichen Probleme an der #Stadtgrenze erst richtig los.

Der Normalfall jenseits der Berliner Wohnbebauung: frühabendlicher Betriebsschluss, kein Fahrtenangebot am Wochenende, nicht vertaktete Einzelfahrten oder 2-Stunden-Taktfolgen. An den immer stärker verstopften Ausfallstraßen aus dem Stadtgebiet kann man die Folgen derartiger Handlungsweise gut ablesen. Ein Aufhalten dieser Spirale ist leider nicht zu erwarten, denn die grenzüberschreitenden Linien müssen von den betroffenen Landkreisen mitfinanziert werden. Die aber interessiert der Autostau in Berlin wenig (schließlich hat man eigene Probleme) und Geld ist nicht da.

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Bahnindustrie: DB Regio bereitet sich auf den Wettbewerb vor Unter diesem Motto organisierte DB Regio eine Pressefahrt mit dem RE 6 nach Neuruppin., aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002232

Die geladenen Gäste reisten in einem für diesen Zweck in #Doppeltraktion verkehrenden Zug der BR #646 und bekamen während der Fahrt von Ulrich #Homburg (Vorstand Nahverkehr) und Dr. Joachim #Trettin (Vorsitzender Regionalbereichsleitung Nordost) einen Überblick über die Aktivitäten von #DB-Regio im Hinblick auf die Öffnung des Schienenverkehrsmarktes.

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