Der #Fahrgastverband#PRO BAHN ist besorgt. Nach verifizierbaren Medienberichten plant die Deutsche Bahn, ihre #Fernverkehrsflotte massiv zu reduzieren. Der Fahrgastverband zweifelt an der Nachhaltigkeit dieser Strategie, die auf keinen Fall auf das Ziel, die #Fahrgastzahlen auf der Schiene zu verdoppeln, einzahlt. Verkehrsminister Schnieder muss zeitnah eine #Eigentümerstrategie für den DB-Konzern und eine Zielvision für das #Eisenbahnsystem vorlegen.
99 Prozent der BVG-Kund*innen steigen bereits mit gültigem Ticket ein ● BVG bietet Fahrgästen im Bus künftig unkomplizierten, modernen und bargeldlosen Ticketverkauf mit einer Vielzahl an Bezahlmöglichkeiten ● Fahrer*innen werden in ihrem Berufsalltag entlastet ● BVG-Guthabenkarte als moderne Bargeldalternative wird weiter gestärkt
In den letzten Jahren ist der #Verkauf von #Einzelfahrscheinen im Bus um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Durchschnittlich zahlen Fahrgäste heute nur noch drei Tickets pro Tag und Bus mit #Bargeld. Daher hat die BVG sich entschieden, den #Ticketkauf im Bus ab dem 1. September 2024 nur noch #bargeldlos anzubieten. Eine entsprechende Änderung des VBB-Tarifs wurde von der zuständigen Behörde genehmigt.
Seit Februar kann es vorbestellt werden, Anfang April startete der reguläre #Verkauf – trotzdem holen sich viele Berliner das #49-Euro-Ticket offenbar auf den letzten Drücker. Wer vor dem Start noch ein Ticket erwerben wollte, musste viel Zeit mitbringen.
Kurz vor dem Start des deutschlandweiten 49-Euro-Tickets am 1. Mai haben sich in Berlin vor den #Verkaufsstellen lange Schlangen gebildet.
Der Vertrag zwischen dem Bund und Berlin für den #Verkauf des früheren #Flughafens#Tegel ist unterschriftsreif. Das Bundesministerium für Finanzen hat eine Vorlage der Vereinbarung dem Haushaltsausschuss des Bundestages zur Beratung vorgelegt. Demnach soll der #Kaufpreis für das knapp 2,5 Millionen Quadratmeter große Areal 274,2 Millionen Euro betragen.
#Verkaufsstopp für ungenutzte Empfangsgebäude • DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Bahnhöfe sind das Eingangstor der Reisenden zum Zug. Wir stoppen daher den Verkauf der Empfangsgebäude.“ • Enge Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen
Die Deutsche Bahn (DB) verkauft ab sofort keine #Empfangsgebäude an Bahnhöfen mehr. #DB-Infrastrukturvorstand Berthold #Huber sagte dazu heute: „#Bahnhöfe sind das Eingangstor der Reisenden zum Zug, ihre Gebäude und Vorplätze quasi die Visitenkarte eines Ortes. Sie müssen freundlich und einladend sein. Deswegen stoppen wir den #Verkauf unserer Empfangsgebäude. Wir wollen die Flächen gemeinsam mit den Städten und Gemeinden gestalten und weiterentwickeln.“
Die #EU-Kommission will, dass die #DB AG alte Züge verkauft und nicht #verschrottet. So soll der #Wettbewerb gestärkt werden. Die Deutsche Bahn bemüht sich und bietet mehr ausrangierte Züge zum Kauf an. Nun rollt die große #Intercity-Flotte aufs #Abstellgleis.
Wer zart besaitet ist, sollte nicht weiter scrollen. Mit diesem Warnhinweis wurden kürzlich Fotos eines zerlegten ICE-Triebkopfes im Fachforum „#Drehscheibe online“ präsentiert. Ein Bahn-Fan hat in #Opladen die Verschrottung der gerade mal zwanzig Jahre alten Dieselvariante des Schnellzugs aus der Ferne mit Teleobjektiv dokumentiert. Wirklich kein schöner Anblick: Von dem einst schmucken rot-weißen Schnellzug ist nur noch ein Trümmerfeld übrig.
Die Deutsche Bahn AG hat wenig Interesse daran, dass solche Fotos öffentlich werden. Denn rasch kommt dann die Frage, ob sich für einst teure #Hightech-Fahrzeuge keine nachhaltigere Lösung als die #Schrottpresse finden lässt. Im Falle der Baureihe #605 des #ICE-TD BR605 wird das von einem DB-Sprecher verneint: „Die Züge wurden zuvor über mehrere Jahre zum #Verkauf angeboten, ohne dass es zum Abschluss eines Kaufvertrages gekommen ist.“
Trotz milliardenschwerer Staatshilfen im Zuge des Klimapakets wird sich die Lage bei der Deutschen Bahn in den nächsten Jahren internen Papieren zufolge zuspitzen. Die #Gewinnplanung bis 2024 wurde gegenüber dem vergangenen Jahr um mehrere Milliarden Euro gestutzt, wie die Unterlagen zeigen, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlagen. Die Umsätze werden demnach nur leicht um jährlich durchschnittlich etwa drei Prozent steigen und 2023 unter bisherigen Planungen liegen.
Um den Absturz in rote Zahlen zu verhindern, schlägt Bahnchef Richard Lutz den massenhaften #Verkauf von #Loks und #Waggons der #Güterbahn#DB Cargo vor.
Im ersten Schritt sollen 150 Loks und 5000 Waggons in eine neue Firma geschoben und an einen Investor verkauft werden. Davon erhofft sich der Konzern Erlöse von einer Milliarde Euro. Dafür müssen dann Loks und Waggons #zurückgemietet werden.
Das Brandenburger Innenministerium hat den #Verkauf des #Flugplatzes#Drewitz bei #Cottbus genehmigt. Der private Investor Flacks Group will auf dem Gelände, das für Hobby- und Geschäftsflüge genutzt wird, zusätzlich ein Wartungscenter für Passagier- und Cargomaschinen bauen lassen. Die Zustimmung für den Verkauf wurde Anfang der Woche dem Landkreis Spree-Neiße als bisherigem Hauptanteilseigner mitgeteilt, wie eine Ministeriumssprecherin am Donnerstag sagte. Auf dem 348 Hektar großen Gelände sollen laut Investor 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Bereits im Mai hatten die kommunalen Gesellschafter dem Verkauf ihrer Anteile an der Flughafen Süd Brandenburg-Cottbus GmbH zugestimmt. Davor gab es immer wieder vergebliche Versuche, einen Käufer für den Flugplatz zu finden. Die Veräußerung war unlängst notariell beurkundet worden. Das Ministerium hatte aber das letzte Wort. Die beteiligten Gesellschafter waren der Landkreis Spree-Neiße als Hauptanteilseigner sowie …