BVG + Tarife: Wer den Pfennig nicht ehrt – Warum sind der BVG ihre älteren Kunden nichts wert?, aus Senat

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Frage 1:
Wie kam die #BVG bzw. deren Vorstandsvorsitzende auf die abwegige Idee, beim Kauf von Fahrscheinen in
Bussen künftig ausschließlich eine #bargeldlose Zahlung zu akzeptieren, was selbst bei den Busfahrern gemäß
Medienberichten auf ein geteiltes Echo stößt?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Corona-Pandemie hat zu einer Beschleunigung vieler Entwicklungen im
gesellschaftlichen Leben geführt. Insbesondere die starke Zunahme des bargeldlosen
Zahlens ist eine Folge, welche auch nach Abklingen der Pandemie erhalten bleibt und sich
noch weiter fortsetzen wird. Eine vertriebliche Reaktion der BVG auf diese Entwicklungen
ist die Fokussierung des Busvertriebs auf die kontaktlose Zahlweise.
Für Kunden und Fahrpersonal ergibt sich dadurch eine Beschleunigung der Prozesse samt
reduzierter Kontaktzeiten, da der Tausch von Bargeld vollständig entfällt. Weiterhin entfallen
für die BVG die aufwändigen Prozesse des #Bargeld-Sortierens und der Umgang mit
Buskassen, welche das #Fahrpersonal bislang oft selbstständig lagern und regelmäßig am
Betriebshof leeren musste.
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Das #kontaktlose Bezahlen wurde als Test eingeführt, den wir mit Befragungen der Fahrgäste
begleiten. Nach Auswertung des Tests soll über die dauerhafte Umsetzung entschieden
werden. Hierfür steht die BVG im engen Austausch mit dem Verkehrsverbund BerlinBrandenburg (VBB) sowie der zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz.“
Der Senat weist darauf hin, dass es sich hierbei um ein #Pilotprojekt handelt, dem die
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger zunächst bis zum Ende dieses Jahres zugestimmt hat. Ferner wurde
vereinbart, dass durch den Verkauf einer #Guthabenkarte in einem dichten Netz von
Anbietenden eine anonyme, weitergabefähige und leicht zugängliche Alternative zur
Bargeldzahlung geschaffen wird. Der Einstiegspreis dieser Karte ist niedrig anzusetzen und
so zu wählen, dass die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als
Bestandteil der Daseinsvorsorge nicht erschwert wird. Hierzu wird die BVG bis Ende des
Jahres eine erste Evaluation durchführen.
Frage 2:
Wie soll die bargeldlose Zahlung aussehen? Werden alle EC- und Kreditkarten akzeptiert?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Technisch wurden die bestehenden Verkaufsgeräte im Bus mit einem Lesegerät (KombiChipkartenleser) für kontaktlose Bezahlkarten sowie einem LTE-Modem und integrierter
Antenne ausgerüstet. Das Lesegerät stellt via LTE eine Verbindung zum
Zahlungsdienstleister (Netzbetreiber) her, um die Zahlungsfreigabe durch den
Kartenherausgeber online zu erteilen. Die gesamte Transaktion ist in wenigen Sekunden
abgeschlossen, da die Legitimation des Kartenbesitzers durch PIN-Eingabe oder
Unterschrift entfällt.
Folgende Karten und Zahlungsweisen werden akzeptiert:
· MasterCard
· VISA
· American Express
· Diners Club International
· Girocard
· Maestro
· VPAY
· Apple Pay
· Google Pay“
Frage 3:
Welche Kosten entstehen der BVG für die Abrechnung von tausenden Kleinstbeträgen am Tag, deren
elektronische Buchung mehr als unwirtschaftlich sein dürfte?
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Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG muss, wie bisher auch, weiterhin tausende Kleinstbeträge täglich verarbeiten.
Allerdings ist die elektronische Buchung dieser Beträge deutlich kostengünstiger und
einfacher als der bisherige Bargeldprozess. Weiterhin entfallen für die BVG die aufwändigen
Prozesse des Bargeld-Sortierens und der Umgang mit Buskassen, welche das
Fahrpersonal bislang oft selbstständig lagern und regelmäßig am Betriebshof leeren
musste.“
Dem Senat liegen darüber hinaus keine Kenntnisse über die Kosten der bargeldlosen
Zahlung und der Bargeldhandhabung vor. Der Vertrieb von Fahrausweisen ist eine
Leistungspflicht aus dem mit der BVG geschlossenen Verkehrsvertrag, wird nicht separat
von diesem vergütet. Ein zusätzlicher Vergütungsanspruch der BVG entsteht bei etwaigen
Kostensteigerungen nicht.
Frage 4:
Kann die BVG nachvollziehen, dass das Bezahlen mit Bargeld in Deutschland eine individuelle Freiheit
darstellt und es Menschen gibt, die nicht bei den Kreditkartenfirmen eine elektronische Spur mit ihren
Einkaufsdaten usw. hinterlassen wollen? Warum wird auf diese nicht geringe Bevölkerungsgruppe nicht mit
der weiteren Möglichkeit einer Barzahlung eingegangen?
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In den vergangenen 18 Monaten war aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen der
Vordereinstieg in unseren Bussen gesperrt und damit auch kein Ticketverkauf beim
Fahrpersonal möglich. Unsere Fahrgäste haben sich in diesen eineinhalb Jahren daran
gewöhnt, vor dem Fahrtantritt einen Fahrschein per anderen Wege zu beschaffen. Dies ist
auch weiterhin und per Bargeld möglich.
Die BVG hat zudem eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Erwerb von
Fahrscheinen gegen Bargeld weiterhin einfach zu gestalten. Gleichermaßen wird sie noch
weitere Maßnahmen ergreifen. Aktuell ist es beispielsweise weiterhin möglich, an den über
700 #Automaten der BVG Fahrscheine gegen Bargeld zu erwerben. Zusätzlich stehen in
Berlin weitere rund 500 stationäre Automaten der S-Bahn Berlin zur Verfügung.
Ebenso stehen die neun Kundenzentren der BVG sowie die sieben Kundenzentren der
S-Bahn an zentralen Standorten in vielen Bezirken zur Verfügung.
Berlinweit verbreitet sind auch die privaten #Agenturen als Vertriebsstellen der BVG. Aktuell
sind ca. 350 Agenturen bei der BVG unter Vertrag. Zukünftig wird die BVG das Netz der
privaten Agenturen weiter ausbauen und dabei besonderes Augenmerk auf Orte in den
Außenbezirken Berlins legen.
Wichtigste zusätzliche Maßnahme für den Erwerb eines Fahrscheins im Bus auch ohne
Kredit- oder Girokarte ist die Einführung einer Guthabenkarte, welche dann auch als
Zahlungsmittel im Bus eingesetzt werden kann. Die Guthabenkarte kann anonym zum
Beispiel mit Bargeld aufgeladen und im Bus zum kontaktlosen Bezahlen eingesetzt werden.
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Das kontaktlose Bezahlsystem erleichtert z.B. Besuchern aus anderen Ländern den
Fahrscheinkauf enorm. Eine große Gruppe derer, die möglicherweise nicht über KartenZahlungsmittel verfügen, ist zudem gar nicht betroffen, nämlich die Schüler. Sie haben ein
kostenloses Ticket.“
Frage 5:
Ist der BVG bekannt, dass es gerade viele ältere Menschen gibt, die überhaupt keine EC- oder Kreditkarte
besitzen und damit keine Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung haben? Wie sollen sie – gerade in den
Außenbezirken weitab eines BVG-Kundencenters – künftig ihre Fahrscheine erwerben, wenn dies nicht mehr
im Bus selbst möglich ist und sich gerade bei Gelegenheitsfahrten der Kauf einer Monatskarte nicht lohnt?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Siehe dazu die Ausführungen unter Frage vier. Zusätzlich ist insbesondere für
Gelegenheitsfahrten eine Bevorratung z.B. mit 4-Fahrten-Karten möglich. Mit der
Bevorratung geht zusätzlich ein Preisvorteil einher, da eine Fahrt mit der 4-Fahrten-Karte
um gut 21 Prozent günstiger ist als eine Einzelfahrt.“
Frage 6:
Ist geplant, in den Straßenbahnen, U-Bahnen auf den Fähren ebenfalls nur noch bargeldlos an den Automaten
zahlen zu können? Wenn ja, wann ist hier eine Umstellung geplant?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Aktuell läuft bei der BVG eine Markterkundung mit bargeldlosen Automaten in der
Straßenbahn. Nach Abschluss der Markterkundung wird diese ausgewertet und die
strategische Ausrichtung festgelegt.
In U-Bahn-Fahrzeugen gibt es keine Vertriebstechnik. Die stationären Automaten auf den
U-Bahnhöfen akzeptieren Bargeld und bargeldlose Zahlung.“
Frage 7:
Hat der Aufsichtsrat der BVG der Umstellung auf die bargeldlose Zahlung zugestimmt? Wenn ja wann und auf
welcher Sitzung? Wenn nein, warum wurde er an solch einer grundlegenden Entscheidung nicht beteiligt?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Der Aufsichtsrat der BVG wurde über das Vorhaben in mehreren Sitzungen informiert.“
Der Senat teilt dazu mit, dass die informierende Kenntnisnahme des Aufsichtsrates der BVG
nicht bedeutet, dass der Senat oder die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger bzw. Tarifgenehmigungsbehörde
dem Vorgehen zugestimmt hat. Wie in der Antwort zu der Frage 1 ausgeführt wird, handelt
es sich um ein Pilotprojekt, das zunächst bis zum Ende dieses Jahres läuft und von der BVG
zu evaluieren ist. Im Zuge der ersten Evaluation wird die BVG insbesondere nachzuweisen
haben, dass durch die Verwendung einer Guthabenkarte die Nutzung des ÖPNV nicht
erschwert wurde und dass ihr Erwerb in einem dichten Netz von Anbietern im Zeitpunkt der
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Einstellung des Bargeldverkaufs von Fahrausweisen in den Bussen ermöglicht wurde. Erst
nach Abschluss der Pilotphase wird das weitere Vorgehen anhand der gewonnenen
Erkenntnisse zwischen der BVG und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und
Klimaschutz abgestimmt. In jedem Fall wird die einfache Nutzung des ÖPNV für alle
Bevölkerungsgruppen weiterhin zu gewährleisten sein.
Berlin, den 28.07.2021
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Tarife + Bus + BVG: Die Abschaffung der Barzahlung beim Ticketkauf als Corona-Schutzmaßnahme zu verkaufen, ist dreist, aus IGEB

https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/26418-berlin-die-abschaffung-der-barzahlung-beim-ticketkauf-als-corona-schutzmassnahme-zu-verkaufen-ist-dreist.html

Der Berliner #Fahrgastverband #IGEB fordert den Berliner Senat auf sicherzustellen, dass auch künftig #Fahrscheine mit #Bargeld gekauft werden können – in den #Bussen ebenso wie in den #Straßenbahnen.

„#Vordereinstieg beim Bus startet wieder“, meldete die BVG am 8. Juli und erläuterte, wie mit der überfälligen Beendigung dieser Corona-Maßnahme der Schutz vor Ansteckungen dennoch gewahrt werden soll – und die Busse dabei zugleich schneller werden sollen:

  1. „Um eine gute Durchlüftung der Fahrzeuge und einen Fahrgastwechsel mit möglichst viel Abstand zu gewährleisten, bleibt der Zustieg mit gültigem Ticket weiterhin auch durch die hinteren Türen möglich.“
  2. „Parallel zum Öffnen der Vordertüren startet am Montag der rein kontaktlose Ticketverkauf. […] So wird ein naher und längerer Kontakt zwischen dem Fahrpersonal und den Kund*innen vermieden.“
  3. „Neben der Kontaktreduzierung erwartet die BVG als positiven Effekt auch eine Zeitersparnis. Der Fahrscheinerwerb an jeder Haltestelle wird voraussichtlich sehr viel schneller erfolgen, die Abfahrt damit zügiger.“

Also ALLES GUT? Keineswegs! „Corona“ muss als Begründung für auch schon vor der Pandemie erforderliche und mögliche Verbesserungen herhalten – und als Begründung für ebenfalls schon vor der Pandemie geplante Verschlechterungen für die Fahrgäste.

Zu 1. Seit Jahren hat der Berliner Fahrgastverband IGEB gefordert, dass der Zwang zum Vordereinstieg bei den Bussen der BVG abgeschafft wird und die Fahrgäste an allen Türen einsteigen dürfen. Das kann die Aufenthaltszeit der Busse an den Haltestellen messbar reduzieren. Diese überfällige und äußerst sinnvolle Maßnahme nun ausschließlich als Corona-Schutzmaßnahme zu begründen, ist befremdlich und weckt den Verdacht, dass die BVG diese Regelung nach der Pandemie wieder abschaffen will.

Zu 3. Ob der #Fahrscheinerwerb mit #Karte statt Bargeld die Aufenthaltszeit der Busse an den Haltestellen tatsächlich messbar reduziert, bleibt abzuwarten. Oft haben Fahrgäste mit Fragen an die Busfahrer mehr verzögert als der Ticketkauf mit Bargeld. Und Fragen sind ja jetzt wohl auch (wieder) möglich. Weil aber die oben genannte Erlaubnis, an allen Türen einzusteigen, nachweislich zur Beschleunigung des Busverkehrs führt, wird durch die Gleichzeitigkeit beider Maßnahmen der Effekt des kontaktlosen Zahlens nicht messbar sein. Übrigens: Die mit Abstand größte Beschleunigung beim Busverkehr würde erreicht, wenn Senat und Bezirke endlich die von der BVG geforderten 50 km Busspuren realisieren würden.

Zu 2. Die Abschaffung der #Barzahlung beim Ticketkauf im Bus als Corona-Schutzmaßnahme zu verkaufen, ist schon dreist. Bereits seit Jahren erschwert die BVG den Barzahlern den Ticketkauf in der Straßenbahn, in dem die Automaten gar kein Bargeld oder zumindest keine Scheine annehmen. Auch beim Busverkehr geht es jetzt ausschließlich darum, die Kosten des Betriebs durch Beendigung der Bargeldannahme zu reduzieren.

Auch beispielsweise bei Supermärkten und Discountern würden die Betriebswirte lieber heute als morgen die Bargeldannahme einstellen. Wer damit anfängt, würde aber Kunden an die Konkurrenz verlieren. Denn es gibt Menschen, die aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen oder wegen ihres Alters (Kinder ebenso wie Hochbetagte) nicht mit Girokarte oder Smartphone, sondern (zumindest auf absehbare Zeit) nur mit Bargeld bezahlen können. Die BVG als Monopolist glaubt nun offensichtlich, auf diese Kunden keine Rücksicht nehmen zu müssen. Dabei sind gerade diese ganz besonders auf öffentlichen Nahverkehr angewiesen.

Deshalb fordert der Fahrgastverband IGEB den rot-rot-grünen Senat auf, sich seiner Verantwortung für die Menschen zu stellen, die aus den genannten Gründen auch künftig darauf angewiesen sind, sich in Bus oder Straßenbahn eine Fahrkarte mit Bargeld zu kaufen. Das betriebswirtschaftlich verständliche, aber verkehrspolitisch falsche und vor allem unsoziale BVG-Pilotprojekt muss beendet werden und darf vom Senat nicht als dauerhafte Regelung genehmigt werden.

In der Corona-Pandemie haben Busse und Bahnen erschreckend viele Fahrgäste verloren. Diese müssen zurückgewonnen werden. Stattdessen werden mit der Abschaffung der Bargeldzahlung Fahrgäste verschreckt bzw. ausgeschlossen.

Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB

Bus: Pilotprojekt ab April BVG kündigt Einstieg beim Fahrer und kontaktloses Zahlen an, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2021/03/bvg-kontaktloses-bezahlen-bustickets-vorn-einsteigen-fahrer.html

In Berlin sollen die Busse schon bald wieder ihre #Vordertüren öffnen. BVG-Chefin #Kreienkamp kündigt in einem Interview außerdem an, dass sich beim #Bezahlen künftig einiges ändern soll. Die Zeiten von klimpernden #Bargeld könnten bald der Vergangenenheit angehören.

Die Busse der #BVG sollen bald wieder wie vor der Corona-Pandemie die vorderen Türen für den Einstieg öffnen. Das kündigte Vorstandsvorsitzende Eva Kreienkamp im Interview mit der „Berliner Zeitung“ an. Allerdings sollen #Fahrscheine dann anders als früher nicht mehr mit #Bargeld im Bus gekauft werden können. Voraussichtlich Mitte April sollen die vorderen Türen wieder geöffnet werden. Dann soll auch ein #Modellprojekt zum bargeldlosen Bezahlen starten.

„Dann soll ein #Pilotprojekt beginnen, bei dem wir im gesamten #Busnetz die #kontaktlose Zahlung testen. Für die Fahrgäste wird das bedeuten, dass sie in allen BVG-Bussen mit EC- und Kreditkarten Fahrscheine kaufen können“, teilte die Chefin des größten deutschen Nahverkehrsunternehmens mit. „Bargeld wird in den Bussen nicht mehr angenommen, schon um in Corona-Zeiten unnötige Kontakte zu vermeiden. Nach unseren Vorstellungen soll aus der vorläufigen eine dauerhafte Lösung werden.“

Zahl der Umweltkarten-Abos um zehn Prozent gesunken
Die BVG-Chefin kündigte an, dass die BVG eine aufladbare Prepaidkarte herausgeben wird, mit der Fahrgäste Tickets im Bus und anderswo kaufen können. „Die Ausschreibung ist abgeschlossen und wir …

Tarife + BVG: Kommse ma ran Nicht nur bargeld-, sondern auch kontaktlos: Bis Ende des Jahres stattet die BVG alle stationären Fahrscheinautomaten mit neuen Kartenlesegeräten aus., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2776

Nicht nur #bargeld-, sondern auch #kontaktlos: Bis Ende des Jahres stattet die
BVG alle #stationären #Fahrscheinautomaten mit neuen Kartenlesegeräten aus.
Anschließend können Fahrgäste dort noch bequemer mit ihrer Giro- oder Kreditkarte
zahlen. Bis zu einem Einkaufswert von 25 Euro bedarf es dafür nicht
einmal mehr der PIN. Einfach die Giro- oder Kreditkarte ganz nah an das Lesegerät
halten und die Bezahlung erfolgt nach nur einer Sekunde per Funk.
Möglich macht das moderne #NFC-Technologie.
Voraussetzung für das kontaktlose Zahlen ist eine Karte mit NFC-Chip, wie sie
bereits von vielen Geldinstituten herausgegeben wird. Solche Karten sowie
die umgerüsteten Automaten sind mit einem entsprechenden Symbol gekennzeichnet.
Schon jetzt sind einzelne Fahrscheinautomaten auf den UBahnhöfen
Alexanderplatz, Lichtenberg, Eberswalder Straße, Senefelderplatz
und Elsterwerdaer Platz fit für die neue Zahlweise.
NFC steht für Near Field Communication („Nahfeldkommunikation“).

Taxifahren bald auch ohne Bargeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kreditkartenpflicht-geplant-taxifahren-bald-auch-ohne-bargeld,10809148,28912650.html Bislang ist es immer besser, fürs #Taxifahren in Berlin #Bargeld dabei zu haben. Eine Zahlung mit #Kreditkarte ist nicht immer möglich. Nun plant der Senat eine geänderte Verordnung, die das Zahlen per Plastikkarte umfassend etablieren soll.

Fahrgäste sollen nach Angaben des #Taxiverbandes Berlin Brandenburg (#TVB) schon bald in allen Berliner Taxen mit Kreditkarte bezahlen können. Jeder Fahrer müsse mindestens drei gängige Kredit- oder Bankkarten akzeptieren, sagte der TVB-Vorsitzende Detlev Freutel am Freitag. Ein entsprechender Entwurf der Senatsverwaltung für eine geänderte Verordnung liege vor. Bislang böten nicht alle Taxen in der Hauptstadt diesen Service an, was besonders bei Fahrgästen …