Berlin wird noch #vielfältiger – um zunächst fast 100 Meter. Der #U-Bahnzug mit der #Fahrzeugnummer#5009 wurde jetzt in der #Werkstatt mit dem neuen #Sitzmuster der BVG ausgestattet. Das „#Muster der #Vielfalt“ feiert damit seine Premiere im Untergrund.
Rund 24 Stunden Arbeit stecken in der optischen Veränderung. 168 feste und 32 Klappsitze wurden neu bezogen. Arbeit, die nicht zusätzlich angefallen ist, sondern ohnehin anstand. Denn – wie bereits angekündigt – soll der für die BVG entwickelte #Sitzbezug immer dann neu in älteren Fahrzeugen aufgezogen werden, wenn Sitze oder Bezüge planmäßig oder nach Schäden getauscht werden. Das spart Geld und sorgt dafür, dass durch den #Musterwechsel kein Fahrzeug länger als nötig in der Werkstatt stehen muss.
Eben noch zum Rückgrat der Mobilität von morgen ausgerufen – jetzt als schnelle Verkehrslösung fraglich: Die #Straßenbahn-Pläne für Berlins #Nordosten erleben eine harte Bremsung. Eine #Ringstrecke der #Tram zur Erschließung des künftigen Stadtquartiers auf der #Elisabeth-Aue mit 5000 neuen Wohnungen erweist sich laut neuesten Auskünften des Senats als Illusion. Und ein #Streckenast zur Erschließung des Neubaugebiets Alte #Schäferei mit bis zu 3900 Haushalten, von dem das Bezirksamt Pankow ausging, ist aus den Planungen gestrichen. Stattdessen stehen hier die Zeichen auf eine #Notlösung mit Bussen.
Erst 2027, dann 2028 – und jetzt 2029. Für die #Fertigstellung der bislang vorgesehenen #Straßenbahnverbindung zum #Potsdamer Platz hat die #Senatsverkehrsverwaltung ein neues Datum genannt. Doch seit Kurzem ist unklar, ob die Strecke in Mitte überhaupt gebaut wird. Immerhin steht nun fest, wie viele Millionen Euro für das Vorhaben bereits ausgegeben wurden und bei einem Stopp verloren gingen. Klar ist auch: Anders als bisher sind mehr Grün und Bäume momentan nicht mehr Teil des Projekts.
Auf einem Schulgelände in Berlin-Neukölln hat es am Freitagabend gebrannt. Eine große dunkle Rauchwolke war weithin über der Stadt zu sehen.
Wie ein Feuerwehrsprecher dem rbb sagte, war an der Ecke Morusstraße/Mittelweg ein ausrangierter #historischer#Straßenbahn-Waggon in Brand geraten. Er stand auf dem Hof der #Regenbogen-Grundschule.
Erst die #Radwege, bald auch die Straßenbahnen. Für bislang geplante #Neubauprojekte bei der #Tram zeichnet sich ebenfalls eine Überprüfung ab. Nach Informationen der Berliner Zeitung lässt die neue Leitung der #Senatsverkehrsverwaltung für einige Projekte bereits feststellen, wie viele Autostellplätze betroffen wären. Beobachter befürchten, dass die neue Verkehrssenatorin Manja Schreiner und ihre Staatssekretärin Claudia Elif Stutz (beide CDU) auch die Bemühungen zum Ausbau des Straßenbahnnetzes anhalten.
Der Bezirk Neukölln und die #infraVelo planen auf der #Sonnenallee von der Bezirksgrenze bis zum S-Bahnhof Koellnische Heide beidseitig einen #geschützten#Radfahrstreifen. Nicht beruecksichtigt werden dabei aber die Belange des oeffentlichen Nahverkehrs: Die eminent wichtige #Buslinie#M41 muesste sich eine #Fahrspur mit dem #Autoverkehr teilen und die gemaess beschlossenem #Nahverkehrsplan vorgesehene Umstellung des Busverkehrs auf #Strassenbahnbetrieb wuerde #verbaut. Dabei ist die #Strassenbahn von Treptow über die Sonnenallee nach Kreuzberg eines der wichtigsten Projekte in Berlin.
Von ihrem Büro im sechsten Stock am #Stralauer Platz in #Friedrichshain kann Ute #Bonde auf das Gelände des Yaam-Clubs schauen. Doch anders als ihr Team hatte die neue Geschäftsführerin des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) bisher noch keine Zeit, nach der Arbeit mal auf ein Getränk vorbeizuschauen.