Nicht nur am #S-Bahn-Netz Berlins wird im Jahr 2003 intensiv gearbeitet, auch ein großer Teil der #Regionalverkehrsstrecken ist von umfangreichen #Bauarbeiten betroffen, meistens im Zusammenhang mit dem Ausbau von Fernverkehrsstrecken.
Ausbaustrecke Berlin – #Hamburg Um die Fahrzeit im #Fernverkehr zwischen beiden Städten auf weniger als 100 Minuten reduzieren zu können, wird die 280 km lange Strecke bis Ende 2004 für Tempo 230 ausgebaut.
Ab 15. Dezember gelten – wie bereits berichtet – im #Fernverkehr der Bahn neue Preise. Mit dem neuen System soll der bisherige #Tarifwirrwar abgeschafft, sollen mehr Fahrgäste vor allem in bisher nicht #ausgelastete Züge gelockt werden. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen im Überblick.
Seit mehreren Jahren publiziert die Deutsche Bahn AG, dass sie beabsichtigt, die #Fahrpreise für den #Fernverkehr neu zu gestalten. Dabei gehe es ihr in erster Linie darum, das #Preissystem zu vereinfachen und für den Kunden eine bessere Übersichtlichkeit herzustellen.
Nach Auffassung der Bahn soll „Das neue System … durch klare Konditionen und attraktive Preise unser Preisimage deutlich verbessern und damit mehr Verkehr auf die Schiene bringen“. Seit geraumer Zeit steht als Termin für die Einführung des neuen Preissystems der 15. Dezember 2002 fest. An diesem Tag finden auch umfangreiche #Fahrplanänderungen statt; die #Eisenbahnfahrpläne werden einheitlich in ganz Europa künftig nicht mehr im Mai und Oktober (Sommer- und Winterfahrplan), sondern nur einmal – eben Mitte #Dezember geändert.
1. Ringbahn mit den neuen Linien S 41, S 42 sowie mit der Linie S 8 Am 16. Juni 2002 wird gegen 04:00 Uhr der fahrplanmäßige Betrieb auf der #Ringbahn aufgenommen. Im Rahmen der #Eröffnungsfeier wird der Zugverkehr zwischen #Beusselstraße und #Westhafen am 15. Juni zwischen ca. 12:00 und 15:00 Uhr unterbrochen. Zwischen beiden Bahnhöfen werden Busse eingesetzt.
Frühzeitig wurde erkannt, dass die in Ost-West-Richtung die Stadt durchschneidende #Stadtbahn einer Ergänzung in #Nord-Süd-Richtung bedarf. Schon 1896 wurde die Forderung nach dieser für Berlin so dringend notwendigen #Nordsüdverbindung erhoben. Der Wunsch sollte jedoch erst 40 Jahre später erfüllt werden.
Tempelhof. Die Verzögerungen beim #Wiederaufbau der #Dresdner Eisenbahn für den #Fernverkehr hat jetzt zu Konsequenzen bei der #S-Bahn geführt. Weil sich der ursprüngliche Plan, die Gleise der #S2 im Südbereich zeitgleich mit den Wiederaufbauarbeiten der #Fernbahn zu erneuern, wegen deren Verspätung nicht verwirklichen ließ, müssen die S-Bahn-Gleise nun alleine saniert werden. Der schlechte Zustand lasse keinen weiteren Aufschub zu, teilte S-Bahn-Sprecher Ingo #Priegnitz mit. Die Arbeiten sollten längst begonnen haben.
Die Verzögerungen beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn für den Regional- und #Fernverkehr haben #Auswirkungen auf den derzeitigen #S-Bahn-Verkehr. Ursprünglich sollten die Gleisanlagen der südlichen Linie #S2 im Rahmen des Gesamtprojektes erneuert werden. Der derzeitige schlechte #Zustand der Schwellen und Schienen lässt jedoch keinen weiteren #Aufschub der Arbeiten mehr zu.
Im Zeitraum vom 5. April bis 29. April werden die Gleise zwischen #Attilastraße und #Marienfelde (einschließlich Bahnsteigbereich) komplett neu gebaut. Hinzu kommen die Weichenbereiche südlich des Bahnhofs Marienfelde.
Die S-Bahn Berlin GmbH gewährleistet während der gesamten Bauzeit einen #eingleisigen Betrieb im #20-Minuten-Takt. In Marienfelde muss #umgestiegen werden. Je nach Bauzustand ist auch in #Priesterweg und #Lichtenrade ein Wechsel des Zuges erforderlich.
Von Sonntag, 7. April, 4.30 Uhr, bis Montag, 8. April, 1.30 Uhr, ist zwischen Priesterweg und Marienfelde die Einrichtung eines #Schienenersatzverkehrs unumgänglich.
Nähere Informationen stehen in einem Sonderfaltblatt der ”Bauinfos für Bahnfahrer” sowie in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt 3, die auf allen Bahnhöfen und in den Kundenzentren kostenlos erhältlich sind. Außerdem steht die Website: www.s-bahn-berlin.de und die Info-Telefonnummer 030 / 29 74 33 33 zur Verfügung.