Es ist das erste #Ferienwochenende in Berlin – Zeit, um in den Urlaub zu fliegen und sich zu erholen. Doch der Start in Berlin war für viele auch am Sonntag eher stressig. Grund: wieder Ärger mit einem #Gepäckband, das in #TXL rumzickt. "Hier stapelten sich morgens die Koffer", berichteten Flughafenmitarbeiter am Sonntagmorgen. Am Tag zuvor hatte der #Flughafen ebenfalls von einem technischen Defekt am Gepäckband gesprochen.
„Es ist voll, und es läuft“
Tags zuvor, Sonnabendmorgen: Die Schlange vor den Schaltern von KLM im Hauptterminal von #Tegel ist in voller Länge aufgebaut, geschätzt 50 Meter, wie mit dem Lineal gezogen, schnurgerade durch die Halle. Die Passagiere sind alle da, nur die KLM-Mitarbeiter fehlen noch. Der Counter ist geschlossen. Der Flieger geht erst in gut zwei Stunden.
Manche kamen sogar drei Stunden vor Abflug
Das befürchtete #Abfertigungschaos zu Ferienbeginn in #Schönefeld und Tegel ist zumindest an diesem Samstagmorgen ausgeblieben. „Es ist voll, und es läuft“, sagt Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. Tatsächlich zeigt die Anzeigetafel nur zwei Verspätungen, die Finnair-Maschine nach Helsinki und Eurowings mit Ziel Hurghada in Ägypten.
„Wir haben uns gut vorbereitet“, so #Tolksdorf, alle Dienstleister hätten mehr Personal im Einsatz. Der Sonnabend sei einer der verkehrsreichsten Tage im Jahr – 20.000 Passagiere zusätzlich in Tegel, 10.000 in Schönefeld. Die Flughäfen würden an ihrer #Kapazitätsgrenze arbeiten, aber weil es am Himmel keine Probleme gebe, also Unwetter oder Fluglotsenstreiks, stauten sich die Maschinen auch nicht am Boden. „Wir hatten Glück.“
Ein Familienvater aus Halle an der Saale steht im Getümmel des Billigflug-Terminals D und erklärt: „Wir sind tiefenentspannt.“ Gestern hätten sie noch Geburtstag gefeiert, heute wollen sie nach Korfu. Mit Laudamotion, die Flugstrecken von Air Berlin …
#Ludwigsfelde soll laut Landesregierung keinen #S-Bahn-Anschluss bekommen. Das Wirtschaftszentrum im Kreis Teltow-Fläming hat täglich mehr als 20 000 Pendler von und nach Berlin.
Ludwigsfelde
Ludwigsfelde, das wirtschaftliche Zentrum im Kreis Teltow-Fläming, bekommt keinen S-Bahn-Anschluss. Das ist die Antwort Landesregierung auf eine entsprechende Anfrage des CDU-Landtagsmitglieds und Verkehrsausschuss-Vorsitzenden Danny Eichelbaum zur Idee einer #S-Bahnverlängerung bis nach Ludwigsfelde. Wie berichtet hatte Bürgermeister Andreas Igel (SPD) dies gefordert, nachdem sein Parteikollege und Ministerpräsident Dietmar Woidke die Verlängerung der S-Bahn von Blankenfelde über Dahlewitz nach #Rangsdorf gegeben hatte.
Ab 2022 pro Stunde drei Mal Ludwigsfelde-Berlin
Das Land sieht wegen der vorhandenen Bahnverbindungen keinen Bedarf für eine #S-Bahn bis Ludwigsfelde: Auf der Anhalter Bahn verkehren Züge halbstündlich von und nach Berlin, auf der Strecke Potsdam – Schönefeld wird Ludwigsfelde mit dem Haltepunkt #Struveshof stündlich in beide Richtungen angefahren.
Zudem werde bei den sogenannten Korridor-Untersuchungen mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg der Bedarf einer Verbindung von der Anhalter Bahn zum Flughafen gesehen und mit der Vergabe des #Elbe-Spree-Netzes werde es ab Dezember 2022 eine zusätzliche Verbindung Ludwigsfelde – #BER im Stundentakt geben, die ab Dezember 2025 nach #Ostkreuz erweitert wird. Das seien dann drei Zugverbindungen zwischen Ludwigsfelde und Berlin pro Stunde und …
In Koblenz funktioniert es – Berlin ist noch nicht so weit. Deshalb ist die Zukunft der #Seilbahn am #Gartenschau-Gelände (#IGA) in #Marzahn-Hellersdorf weiter ungewiss. Nun hat die SPD-Abteilung 6 (Kaulsdorf-Nord und Mahlsdorf-Nord) die alte Idee aufgegriffen, die Seilbahn ins BVG-Netz zu integrieren; die Fahrten würden dann erheblich billiger werden. Und die Genossen denken gleich weiter: Sie wollen prüfen lassen, ob es an anderen Stellen in der Stadt ebenso zum Schweben kommen könnte. Im Gespräch war unter anderem schon eine Verbindung zum Flughafengelände in Tegel nach dessen Schließung. Bisher sieht der Senat für Seilbahnen in der Stadt aber kein Potenzial.
14 Millionen kostete der Bau der Seilbahn
Auch in Koblenz war zur Bundesgartenschau 2011 eine Seilbahn gebaut worden, die über den Rhein führt. Sie sollte nach der Schau abgebaut werden, was Proteste verhinderten. Der Erbauer, die Firma Doppelmayr, betreibt sie nun in eigener Regie weiter.
In Marzahn-Hellersdorf lässt auch der Hersteller Leitner seit dem Ende der IGA auf eigene Kappe die Gondeln weiterschweben. Der Vertrag läuft aber Ende 2020 aus. Er kann bis 2031 verlängert werden. Schließlich hat man dort rund 14 Millionen Euro investiert.
Es gebe verschiedene Ideen, zu denen auch die Zusammenarbeit mit dem Nahverkehr gehöre, sagte Sprecherin Tanja Terruli am Freitag. Für eine Entscheidung sei es aber noch zu früh. Dies gelte auch für Angaben zu den Nutzerzahlen, weil die Saison noch lange nicht beendet sei. Mit dem Saisonstart nach dem Ende der IGA sei man zufrieden gewesen.
Frage 1:
Wie viele Personen sind zurzeit in den #Werkstätten der #BVG beschäftigt (bitte nach Männern, Frauen,
Menschen mit Behinderung und Standort aufgegliedert)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In den #Schwerpunktwerkstätten der #Straßenbahn in Lichtenberg und Marzahn sind
4,1 Prozent Frauen beschäftigt und 1,7 Prozent der Personale haben eine Behinderung,
bzw. sind gleichgestellt. Im #Fahrzeugservice der Straßenbahn auf allen Betriebshöfen sind
2,5 Prozent Frauen beschäftigt und 2,5 Prozent der Personale haben eine Behinderung,
bzw. sind gleichgestellt.
In den Werkstätten des Busbereiches sind 4,1 Prozent Frauen beschäftigt und 8,6 Prozent
der Personale haben eine Behinderung bzw. sind gleichgestellt.
In den Werkstätten des U-Bahnbereiches sind 8,6 Prozent Frauen beschäftigt.
14,2 Prozent der Personale haben eine Behinderung bzw. sind gleichgestellt.“
2
Frage 2:
Wie hoch ist der #Krankenstand in den einzelnen #Werkstattstandorten und wie hoch ist der Stand der
#Überstunden der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (bitte nach Standorten aufgegliedert)?
Antwort zu 2:
Die BVG teilt hierzu mit:
„In den Schwerpunktwerkstätten der Straßenbahn liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
6,9 Prozent. Im Fahrzeugservice der Straßenbahn liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
3,5 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei unter 0,2 Prozent.
In den Werkstätten des Busbereiches liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
9,1 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei 0,1 Prozent.
In den Werkstätten des U-Bahnbereiches liegt der Krankenstand bei durchschnittlich
8,4 Prozent. Der Anteil der erbrachten Überstunden lag bei 0 Prozent. Die Darstellung der
abgerechneten Überstunden bezieht sich auf angeordnete Überstunden. Im April 2018
wurden bei der U-Bahn keine Überstunden angeordnet. Die auftretende und zu bewältigende
Arbeit erfolgt in den Werkstätten bedarfsorientiert unter Ausnutzung der tariflich
flexiblen Arbeitszeit.“
Frage 3:
Wie viele Stellen im Werkstattbereich sind im Moment nicht besetzt?
Antwort zu 3:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Bei der Straßenbahn sind in den Schwerpunktwerkstätten und im Fahrzeugservice aktuell
vier Stellen nicht besetzt.
Über alle Gewerke hinweg sind im Busbereich gegenüber der Planung aktuell zwölf
Stellen noch nicht wieder nachbesetzt, befinden sich aber derzeitig im
Personalbeschaffungsprozess.
Für die Besetzung der freien Stellen im Werkstattbereich U-Bahn befinden sich aktuell vier
Stellen Mechatroniker/innen und neun Stellen Fahrzeugelektroniker/innen in der Ausschreibung.“
Frage 4:
Gibt es einen Abarbeitungsstau in den Werkstätten und wenn ja, wie hoch ist dieser Stau (bitte nach
Standorten aufgegliedert)?
3
Antwort zu 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn gibt es keinen #Abarbeitungsstau. Es kommt selten zu einzelnen
Instandhaltungsspitzen bei gehäuften Unfallschäden oder bei einem Ausfall relevanter
technischer Maschinen, bspw. der Unterflurradsatzdrehmaschine zur Radsatzbearbeitung.
Eine detaillierte Aussage dazu ist in den Bereichen Bus und U-Bahn nicht realisierbar.“
Zur U-Bahn siehe auch unten die Antwort zu 4, 5 und 6 im U-Bahnbereich.
Frage 5:
Wie lang ist im Moment die durchschnittliche #Reparaturzeit der Fahrzeuge (bitte nach Standorten
aufgegliedert)?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Eine Erhebung über alle Fahrzeuge und Reparaturen bzw. planbare und außerplanmäßige
Instandhaltungsarbeiten liegt nicht vor und ist pauschal nicht möglich, da
einerseits der Umfang einzelner Arbeiten zu stark variiert oder auch Arbeiten miteinander
verknüpft werden und andererseits auch standortübergreifend gearbeitet wird.“
Frage 6:
Wie viele Fahrzeuge der BVG sind im Moment defekt und/oder mit Mängeln fahrbereit (bitte nach
Fahrzeugen U-Bahn, Bus, Straßenbahn, Fähren aufgegliedert)?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn waren von Januar – Mai im Durchschnitt zwischen 12 und
13 Prozent der Fahrzeuge in den Werkstätten gebunden.
Die Anzahl der technisch einsatzfähigen Fahrzeuge im Busbereich lag im Schnitt der
vergangenen fünf Monate stets über dem tatsächlichen Fahrplanbedarf von
1.187 Bussen.“
Antwort zu 4, zu 5 und zu 6 zum U-Bahnbereich:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fragen 4 und 5 lassen sich detailliert nicht beantworten und sind immer eine
Momentaufnahme, insbesondere bei der Berliner U-Bahn mit einer Typenvielfalt von bis
17 Fahrzeugserien sowie einem sehr hohen Flottenalter von rund 29 Jahren.
4
Neben den nicht-planbaren Reparaturarbeiten aufgrund von technischen Schäden oder
Vandalismus durchläuft jedes Fahrzeug regelmäßige Inspektionen nach der Verordnung
über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab), die individuell von der
Laufleistung (nach Kilometern) sowie Zeit (nach Jahren) durchgeführt werden müssen. Die
Inspektionen haben unterschiedliche Umfänge und unterscheiden sich zudem nach
Fahrzeugserie.
Zurzeit gibt es innerhalb der Betriebswerkstätten im Groß- sowie im Kleinprofil partiell
Spitzen in der Abarbeitung von Instandhaltungsmaßnahmen, welche insbesondere durch
den Mehraufwand von altersbedingten Zusatzkontrollen der Fahrzeugsubstanz begründet
ist. Dieser Mehraufwand bindet zusätzliche Ressourcen, welche in der regulären
Abarbeitung von Schadzügen fehlt und somit eine zeitgerechte Bearbeitung behindert.
Derzeitig gibt es in der Hauptwerkstatt ein höheres Arbeitsvolumen als in den Vorjahren,
welches u.a. auf das hohe Flottenalter und den gestiegenen Laufleistungskilometern der
Fahrzeuge zurückzuführen ist. Das durchschnittlich hohe Fahrzeugalter bedingt stärkere
substantielle Schädigungen an den Fahrzeugen, die zu einem längeren Werkstattaufenthalt
führen.
Aufgrund der oben benannten Gründe lag die Anzahl der technisch einsatzfähigen Fahrzeuge
im Schnitt der vergangenen fünf Monate bei rund 97 Prozent des tatsächlichen
Fahrplanbedarfs von 996 Wagen.“
Frage 7:
Gibt es Fahrzeuge, die mit einer defekten Klimaanlage unterwegs sind und wenn ja, wie viele sind es (bitte
nach Fahrzeugen aufgeschlüsselt)?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Diese Zahlen liegen im Bereich Straßenbahn so nicht vor. Bei einem Defekt an einer
Klimaanlage wird zwischen Fahrer, Leitstelle und Werkstatt durchaus auch wetterabhängig
entschieden, ob das Fahrzeug noch bis Betriebsschluss weiterfahren kann oder bei
nächster Gelegenheit ausgetauscht wird.
Im Durchschnitt sind 90 Prozent der Klimaanlagen im Busbereich voll funktionstüchtig. Die
Fahrzeugtypen der durchschnittlich rund 140 Fahrzeuge, bei deren Klimaanlage ein Defekt
festgestellt wurde, verteilen sich über den jeweils unterschiedlichen Einsatz über den Tag
hinweg und variieren ja nach Zeitpunkt der Instandhaltung.
Die U-Bahn-Fahrzeuge haben im Fahrgastraumbereich keine Klimaanlage.“
Frage 8:
Wie lange sind Fahrzeuge im Schnitt mit defekter Klimaanlage unterwegs (bitte nach Fahrzeugen
aufgeschlüsselt)?
5
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Diese Zahlen liegen so im Straßenbahnbereich nicht vor (siehe Erläuterungen zu
Frage 7).
Der Linieneinsatz erfolgt im Busbereich bis zum nächsten Werkstattaufenthalt. Dieser
Zeitpunkt variiert je nach Fahrplan für die einzelnen Linien.
Die Antwort entfällt für den U-Bahnbereich (siehe Antwort zu Frage 7).“
Frage 9:
Welche Unterstützung erhalten Fahrer und Fahrerinnen, wenn sie eine ganze Schicht mit einer defekten
Klimaanlage unterwegs sein müssen?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im Bereich Straßenbahn erhalten die Fahrpersonale bei hohen Temperaturen zusätzlich
Getränke bei Dienstbeginn, in Pausen und Wendezeiten.
Besteht aufgrund freier Ressourcen die Möglichkeit eines Wagenwechsels, so wird dieser
im Busbereich durchgeführt. Ergänzend sei angemerkt, dass die Anlagen grundsätzlich
auf 24 °C bzw. um 4 °C hinab kühlen.
Rund 90 Prozent der Fahrzeugflotte der U-Bahn weisen keine Klimaanlage im Fahrerstand
aus. Die Klimatisierung erfolgt im Wesentlichen durch das Öffnen der Fenster in der
Fahrer- bzw. Beifahrertür. Sollte es zu defekten Klimaanlagen im Fahrerstand kommen,
dann werden diese zeitnah in der Werkstatt repariert.“
Berlin, den 29.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Zu wenige Fahrer, zu kurze Pausen, mangelhafte Technik und nicht reparierte Weichen: Die #Mängelliste, die die Berliner #Straßenbahnfahrer in einem offenen Brief aufgeführt haben, ist lang. Die #BVG-Spitze räumt in ihrem Antwortschreiben Schwierigkeiten ein.
Die BVG-Chefin Sigrid #Nikutta und weitere Führungskräfte des Unternehmen haben auf einen offenen Brief der Straßenbahnfahrer geantwortet. Diese hatten sich zuvor in einem Brandbrief über ihre Arbeitsbedingungen beschwert. Sie beklagen darin "neben der bekannten prekären personellen Situation im Fahrdienst" auch träge Bordrechner, Taktzeiten, die nicht eingehalten werden können, zu kurze Pausenzeiten und defekte Weichen, die nicht repariert werden.
In ihrem Antwortschreiben, das rbb|24 vorliegt, hebt die BVG-Spitze hervor, was alles getan wird, um Probleme zu beheben – räumt aber auch einzelne #Missstände ein. So sei in den vergangenen drei Jahren das Personal um 200 Fahrerinnen und Fahrer aufgestockt worden, um die "schwierige #Personalsituation" in den Griff zu bekommen. Rein rechnerisch reiche das, um den aktuellen täglichen Bedarf abzudecken.
Weiter heißt es aber: "Leider kommt es in der Realität phasenweise trotzdem zu Situationen, in denen wir den selbst gesteckten #Qualitätsansprüchen nicht gerecht werden können." Dies könne an zeitweise erhöhten #Krankenständen oder "den oft schwierigen Verhältnissen auf den Berliner …
Wegen zahlreicher #Baustellen erwartet die Berliner in den Ferienwochen #Stau und stockender Verkehr sowie Einschränkungen auch im Nahverkehr.
Stau, Stau, Stau auf der Autobahn. Gleich die erste Ferienbaustelle auf dem #Stadtring#A100 verlängerte die Fahrt am Donnerstagmorgen nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) um bis zu 45 Minuten. Und weitere Baustellen folgen oder es wird bereits gearbeitet – auf der #Stadtautobahn und auf Stadtstraßen sowie vor allem auf dem Berliner Ring #A10. Hinzu kommen Sperrungen bei der S- und U-Bahn.
Seit Donnerstag gibt es zwischen den Anschlussstellen Schmargendorf/Mecklenburgische Straße und Innsbrucker Platz Richtung Neukölln nur noch einen Fahrstreifen. Bis zum 20. Juli werden zwei Brücken erneuert. Nach dem Wochenende beginnen die Vorbereitungen für die Fahrbahn-Sanierung auf der #Rudolf-Wissell-Brücke Richtung Süden. Um die Markierungen auftragen zu können, bleibt die Fahrbahn gen Norden in der Nacht zu Montag gesperrt; in der nächsten Nacht gibt es dann eine Vollsperrung. Anschließend bleiben voraussichtlich bis zum 24. August nur noch zwei Spuren je Richtung befahrbar.
Weitergebaut wird zudem auf dem #Schönefeld-Zubringer #A113, wo es zwischen Johannisthaler Chaussee und Späthstraße jeweils nur zwei Spuren gibt sowie auf der #A114 mit nur je einer Spur zwischen Schönerlinder Straße und Dreieck Pankow.
Bei der Antwort zu der Frage 3 b) der Schriftlichen Anfrage 18/13685 wurde zum Ausdruck
gebracht, dass Starts und Landungen von #Luftfahrzeugen aufgrund der inzwischen
anderen Nutzungen auf den #ehemaligen#Flughäfen #Tempelhof und #Gatow in der Regel
ausscheiden. Nach der Rechtslage ist es in besonderen Ausnahmefällen jedoch möglich,
dennoch dort Außenstarts und -landungen durchzuführen.
Vorbemerkung des Abgeordneten:
In seiner Antwort auf die schriftliche Anfrage DS 18/13685 führt der Senat unter anderem aus, „Die #Rosinenbomber dürfen nicht in Berlin landen, da die beiden #Originalschauplätze – Tempelhof und Gatow –
stillgelegt sind.“
Frage 1:
Ist dem Senat bekannt, dass Landungen und Starts von Flugzeugen auch außerhalb von genehmigten
Flugplätzen erfolgen können, wenn eine „Erlaubnis zu Außenstart und Außenlandung von Luftfahrzeugen“
vorliegt?
Antwort zu 1:
Ja.
Frage 2:
Wäre demnach auch die Landung von Flugzeugen auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof
möglich, wenn eine solche Genehmigung vorläge?
Antwort zu 2:
Ja.
2
Frage 3:
Welche Behörde wäre für die Erteilung einer solchen Genehmigung zuständig? Welcher Obersten
Dienstbehörde ist diese Stelle untergeordnet?
Antwort zu 3:
Für Genehmigungen gemäß § 25 Absatz 1 Luftverkehrsgesetz (Außenstart- und
Landeerlaubnis) wäre im vorliegenden Fall die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde
Berlin-Brandenburg (LuBB) zuständig. Die LuBB ist der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz nachgeordnet.
Frage 4:
Voraussetzung für die Genehmigung einer Außenlandung ist das Einverständnis des
Grundstückseigentümers. Wer ist dies im Falle des ehemaligen Flughafens Tempelhof?
Antwort zu 4:
Grundstückseigentümer der Flächen der ehemaligen Start und Landebahnen des
Flughafens Berlin-Tempelhof ist das Land Berlin; kleinere Freiflächen am Rande des
Tempelhofer Felds gehören dem Bund.
Frage 5:
Lässt sich aus den Antworten zu den Fragen 3. und 4. schließen, dass das Land Berlin, vertreten durch den
Senat, sowohl die Erlaubnis als Grundstückseigentümer als auch die luftrechtliche Genehmigung zur
Außenlandung der Rosinenbomber auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof erteilen könnte?
Frage 6:
Falls ja: Wurde dies seitens des Senats erwogen?
Frage 7:
Falls nein: Warum nicht?
Antwort zu 5, zu 6 und zu 7:
Die Genehmigung hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Der zuständigen Behörde
liegt ein derartiger Antrag nicht vor. Insofern lässt sich aktuell keine Aussage treffen.
Berlin, den 29.06.2018
In Vertretung
Jens-Holger Kirchner
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Wie entwickelten sich die Fahrgastzahlen der Fährverbindung #F11 zwischen #Baumschulenweg und #Oberschöneweide in den Jahren 2010 bis 2016 (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Zählungen wurden Ende Mai 2010 bei normalem Wetter, Ende Mai 2013 bei schlechtem Wetter und Ende Juni 2016 bei normalem Wetter durchgeführt. Monatsscharfe Angaben liegen nicht vor.“
700
636622
Mo..Fr
Sa
So
647
600
Personen
mittlere Anzahl nach Tagart
500
400
356
300
232
247
197
200
100
86
49
0
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
Frage 2:
Wie haben sich die Fahrgastzahlen der Fährverbindung F 11 zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide seit Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 entwickelt und wer hat diese auf welche Art ermittelt (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?
Frage 3:
Wie viele Fahrräder wurden in der Zeit von Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 durch die Fährverbindung F11 im Durchschnitt transportiert (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten und Ursprung der erhobenen Zahlen erbeten)?
Antwort zu 2 und zu 3:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Die Zählungen wurden im Oktober 2017 vor Eröffnung der #Minna-Todenhagen-Brücke und damit vor Inbetriebnahme der Buslinie 365 am 21.12.2017 durchgeführt. Seit 01.01.2018 erhebt das Fährpersonal täglich die Anzahl beförderter Personen und Fahrräder.
Die Fahrgastzahlen aus den Monaten Januar, Februar und März 2018 lagen von Montag bis Samstag unterhalb der Fahrgastzahlen vom Oktober 2017. Die Zählungen aus April und Mai 2018 lagen über dem Niveau der Zählung vom Oktober 2017. Dies ist insbesondere auf saisonale Effekte zurückzuführen.“
800
Mo..Fr Sa So
700
Personen
705
mittlere Anzahl nach Tagart
600
567
496
500
Eröffnung
Brücke
505
412
400
311
309
300
233
253
224
200
147
193
142
97
163
116117
100
88
0
Okt 17 Nov 17 Dez 17 Jan 18 Feb 18 Mrz 18 Apr 18 Mai 18
Eröffnung Brücke
400
378
Mo..Fr Sa So
Fahrräder
mittlere Anzahl nach Tagart
300
229
211
206
200
122
121
97
100 81
82
41
22 27 23
26 19 27
23 19
0
Okt 17 Nov 17 Dez 17 Jan 18 Feb 18 Mrz 18 Apr 18 Mai 18
“
Neben den von der BVG AöR genannten saisonalen Effekte ist auch zu berücksichtigen, dass im Rahmen der „Bürgerplattform Berlin-Südost“ von Anliegern und Interessierten im Hinblick auf die angekündigten Zählungen Aktionen für Presseaufmerksamkeit initiiert und Aufrufe zum häufigen Fahren mit der Fähre gestartet wurden (http://www.organizing- berlin.de/).
Die Linie F11 fährt wochentags von 6 h bis 19:30 h zumeist im 20-Minuten-Takt, im Berufsverkehr auch im 10-Minuten-Takt, an den Wochenenden von 8 h bis 19 h (im Winter bis 18:30 h) im 20-Minuten-Takt. Die ermittelten Fahrgastzahlen entsprechen im Winterhalbjahr an Werktagen daher auf die einzelnen Fahrten heruntergebrochen nicht einmal einem Fahrgast je fahrplanmäßig vorgesehener Fährfahrt. Lediglich an Sonntagen mit schöner Witterung sind im Schnitt über 10 Fahrgäste pro Fährfahrt zu verzeichnen, was angesichts der geringen Beförderungskapazität der Fähre bei den wenigen besonders nachgefragten Fahrten dann allerdings auch schon zu Überfüllung führt.
Die Fahrgastzahlen der Fähre sind mithin als gering zu beurteilen und liegen lediglich auf dem Niveau einer sehr schwach ausgelasteten Buslinie.
Frage 4:
Wie hoch waren die Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrkarten sowie Fahrscheinen zur Mitnahme eines Fahrrades in der Zeit vom Januar 2017 bis einschließlich Juni 2018 (Aufschlüsselung nach durchschnittlichen Wochentage, durchschnittlichen Wochenendtagen, Monaten sowie nach Art der verkauften Fahrkarten)?
Antwort zu 4:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Für die F11 werden keine separaten Verkaufszahlen erhoben.“
Frage 5:
Wie sind diese Einnahmen zu bewerten; sind sie im Vergleich zu anderen Verkehrslinien der Berliner Verkehrsbetriebe eher höher oder geringer?
Antwort zu 5:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Im Vergleich zu Linien aller Verkehrsmittel sind die Einnahmen der Fähren eher gering.“
Frage 6:
Wie bewertet der Senat aus wirtschaftlicher, touristischer, verkehrspolitischer sowie fahrradpolitischer Sicht die Fährverbindung F11 und welche Schlussfolgerungen zieht der Senat aus den ermittelten Einnahmen und Fahrgastenzahlen für die weitere Zukunft der Fährverbindung?
Antwort zu 6:
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ist in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger bei der Bestellung von Verkehrsleistungen bei Verkehrsunternehmen entsprechend den verkehrspolitischen Vorgaben des Landes im bisherigen ÖPNVG (§ 2 Abs. 1) sowie dem neuen Mobilitätsgesetz (§ 26 Abs. 1) auf die Daseinsvorsorge verpflichtet. Darunter fallen u.a. auch die Verknüpfung von Wohngebieten mit Erholungsgebieten und eine den verkehrlichen und wirtschaftlichen Anforderungen entsprechende Verkehrsbedienung durch den ÖPNV. Diese Funktion wurde im Bereich Oberschöneweide/Baumschulenweg bisher von der Linie F11 übernommen, seit der Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke gewährleistet dies die Buslinie 365. Mit dieser Buslinie ist darüber hinaus eine Ausweitung des Angebots durch die zusätzliche Erschließung von Wohngebieten in Oberschöneweide möglich geworden, die damit eine direkte Anbindung an die S-Bahn erhalten haben.
Die Kosten gemäß BVG-Verkehrsvertrag für die Buslinie 365 liegen mit 212.000 € pro Jahr ca. 20 % unter denen für die Linie F11 (ca. 260.000 € p. a.), die derzeit zusätzlich gezahlt werden. Bei niedrigeren Kosten ist die verkehrliche Wirkung der Buslinie gegenüber der örtlich sehr begrenzten Erschließungswirkung der F11 deutlich größer. Bei der
Ausschreibung des gesamten BVG-Fährverkehrs ab 2014 wurde der Betrieb für das Vergabelos „F11“ daher nur bis zur geplanten Fertigstellung der Brücke ausgeschrieben, da damit die fehlende Querungsmöglichkeit der Spree als sachliche Grundlage für den bisherigen Fährbetrieb im Rahmen des ÖPNV entfällt. Lediglich um zeitliche Unwägbarkeiten beim Brückenbau abfangen zu können, wurde eine begrenzte Option für eine jeweils einjährige Vertragsverlängerung eingefügt. Es ist verabredet, dass die Fahrgastzahlen genau beobachtet werden um auf dieser Basis zu entscheiden.
Aus Sicht des ÖPNV lassen sich die derzeit für die F11 aufgewendeten Finanzmittel von etwas über ¼ Mio. € jährlich in der wachsenden Stadt an anderer Stelle deutlich hilfreicher für die Stärkung der vorhandenen ÖV-Linien oder die z.B. durch Neubau notwendige Neuerschließung von Gebieten einsetzen.
Soweit die Fährverbindung aus anderen Gründen weiter betrieben werden soll und die Finanzierung für diesen Zweck gesichert ist, kann für diese Relation ein Fährregal beantragt werden und der Betrieb eigenständig durchgeführt, oder als Auftrag vergeben werden.
Frage 7:
Wie bewerten die Berliner Verkehrsbetriebe die Entwicklung der Fahrgastzahlen und Einnahmen der Fährverbindung F11 und welche Schlussfolgerungen ziehen die Berliner Verkehrsbetriebe für die weitere Zukunft der Fährverbindung?
Antwort zu 7:
Die BVG AöR teilt hierzu mit:
„Die Berliner Verkehrsbetriebe können aus den Fahrgastzahlen oder den Einnahmen keine Schlussfolgerungen für die weitere Zukunft der Fährverbindung ziehen. Die Zukunft der Fährverbindung ist maßgeblich von einer Bestellung durch den Aufgabenträger abhängig.“
Wie viele Mittel standen/stehen den Bezirken für die reine #Unterhaltung des #Straßenlandes (#Haushaltstitel 380052101) in den Jahren 2017, 2018 und 2019 zur Verfügung (Ich bitte um eine Auflistung nach Jahr und Bezirk)?
Antwort zu 1:
In den Jahren 2017, 2018 und 2019 standen/stehen den Bezirken gemäß Haushaltstitel 3800 52101 jeweils folgende Mittel für die Unterhaltung des Straßenlandes zur Verfügung:
Bezirk
2017
2018
2019
EUR
EUR
EUR
Mitte
2.915.000
2.781.000
2.781.000
Friedrichshain-Kreuzberg
1.351.000
1.369.000
1.369.000
Pankow
3.524.000
3.530.000
3.530.000
Charlottenburg-Wilmersdorf
3.064.000
3.059.000
3.059.000
Spandau
2.312.000
2.460.000
2.310.000
Steglitz-Zehlendorf
3.404.000
3.399.000
3.399.000
Tempelhof-Schöneberg
2.757.500 1)
2.577.000
2.577.000
Neukölln
2.294.773 2)
2.120.000
2.120.000
Treptow-Köpenick
3.592.000
3.701.000
4.001.000
Marzahn-Hellersdorf
3.093.000
3.223.000
3.218.000
Lichtenberg
2.124.000
2.428.000
2.298.000
Reinickendorf
2.518.000
2.526.000
2.526.000
1) um 181.500 EUR erhöht gegenüber Haushaltsansatz zur Beseitigung von Unwetterschäden
2) um 284.773 EUR erhöht gegenüber Haushaltsansatz infolge Bürgerhaushalt
Fahrgäste können aufatmen: Die BVG darf nun doch neue #U-Bahnen kaufen. #Siemens zieht seine #Klage gegen den Plan der #BVG, Dutzende #U-Bahn-Wagen bei Konkurrent #Stadler zu kaufen, zurück.
Fahrgäste können aufatmen: Die BVG darf neue #U-Bahn-Züge kaufen. Die Gefahr, dass wegen Fahrzeugmangels Züge mit weniger Wagen fahren oder der Fahrplan eingeschränkt wird, ist zumindest vorläufig gebannt. Nach Tagesspiegel–Informationen zieht Siemens seine Klage gegen den Kauf von 80 Wagen beim Berliner Unternehmen Stadler zurück. Die Einigung sieht demnach vor, dass die BVG zunächst 56 Wagen kaufen darf; auf 80 darf sie die Zahl erhöhen, wenn sie weitere Fahrzeuge unplanmäßig wegen irreparabler Schäden aus dem Betrieb nehmen muss. Weder von der BVG noch von Siemens gab es dazu am Mittwoch Stellungnahmen.
Der jeweils amtierende Senat und die BVG hatten es in den #Supersparjahren unterlassen, neue Züge zu bestellen. Statt dessen sollten zum Teil uralte Fahrzeuge mit aufwändigen Arbeiten wieder für einen mehrjährigen Einsatz fit gemacht werden. Bei der 1979 gebauten Baureihe #F79 stellte sich aber während der Arbeiten, wie berichtet, heraus, dass entstandene Risse nicht mehr zu reparieren sind. Insgesamt waren 70 Wagen betroffen; mehrere sind schon abgestellt.