S-Bahn: Kapazität der S-Bahn-Gleise auf der Stadtbahn und Inhalt der S-Bahn- Maßnahmen im Investitionsprogramm i2030, aus Senat

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Frage 1:
Wie viele Zugpaare könnten
a) aus technischer Sicht
b) aus Sicht der #Betriebsqualität
ab 09. Dezember 2018 zwischen #Ostbahnhof und #Westkreuz im 20-Minuten-Intervall fahren, wenn kein
#Fahrzeugmangel herrschen würde?
Antwort zu 1:
Die DB AG hat hierzu mitgeteilt:
„Die Angabe einer Anzahl der „aus technischer Sicht“ je Richtung innerhalb von 20
Minuten fahrbaren Züge ist nicht sinnvoll, da diese nicht kundenwirksam umgesetzt
werden könnte. Grundsätzlich muss immer die #Gesamtsituation auf der Strecke bzw. den
einzelnen Streckenabschnitten betrachtet werden. Hierzu gehören u. a. die Fahr- und
#Bremseigenschaften der Züge, die #Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den
reibungslosen #Fahrgastwechsel, das angestrebte Niveau der Betriebsqualität sowie die
Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und Ablaufstrecken.
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Derzeit verkehren auf der #Stadtbahn 6 #Zugpaare im 20 Minutenzeitraum. Damit ist das
betrieblich mögliche Fahrprogramm noch nicht ausgeschöpft.
Auf der Grundlage der Eigenschaften der gegenwärtigen vorhandenen Fahrzeuge und der
aktuell für die einzelnen Betriebsstellen bestellten Haltezeiten halten wir auf der Berliner
Stadtbahn ein Betriebsvolumen von 8 Zugpaaren in 20 Minuten (das heißt, eine Taktfolge
von 2,5 Minuten) grundsätzlich für fahrbar. Im Interesse einer hohen Betriebsqualität ist
dabei anzustreben, dass diese Zugfolge nicht über den gesamten Tag gefahren wird,
sondern, dass Erholungsphasen mit geringerer Zuganzahl vorhanden sind, z. B.
außerhalb der Hauptverkehrszeiten.“
Frage 2:
Teilt der Senat als Aufgabenträger die Auffassung, dass es zur qualitätsgerechten Bewältigung der
Verkehrsnachfrage erforderlich ist, über die gesamte Stadtbahn 9 Zugpaare pro Stunde zu fahren (2xS3,
2xS5, 2xS7, S75, 2xS9), die unter Berücksichtigung einer Pufferzeit zwischen den Fahrten möglich sind?
Antwort zu 2:
Die Stadtbahn (westlich des Ostbahnhofs) wird derzeit im Regelfahrplan im Tagesverkehr
von sechs Zuggruppen (verkehren jeweils im 20-Minuten-Takt) bedient. Es erfolgen somit
18 Fahrten je Stunde und Richtung, was rechnerisch einem 3-1/3-Minuten-Takt entspricht.
Die Führung zusätzlicher S-Bahn-Fahrten auf die Stadtbahn ist Bestandteil der Planungen
des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)-Aufgabenträgers zur nachfrage- und
qualitätsgerechten Gestaltung des S-Bahn-Angebotes. Hierbei sollen im Zielkonzept
während der Hauptverkehrszeit acht Zuggruppen auf die Stadtbahn (westlich des
Ostbahnhofs) geführt werden. Es würden somit 24 Fahrten je Stunde und Richtung
erfolgen, was rechnerisch einem 2,5-Minuten-Takt entspräche. Die Planungen sollen im
derzeit in Aufstellung befindlichen Nahverkehrsplan 2019-2023 festgeschrieben werden.
Diese Mehrleistungen können aber erst mit dem entsprechenden Zulauf neuer S-Bahn-
Fahrzeuge erbracht werden.
Neben der geplanten umfassenden Kapazitätserweiterung bei der S-Bahn ist zu
berücksichtigen, dass durch den in Umsetzung befindlichen Lückenschluss der U5 zum
Hauptbahnhof und die in diesem Zusammenhang geplante Taktverdichtung der U5 neue
und attraktive Direktverbindungen zwischen Alexanderplatz, S-Bahn-Nord-Süd-Tunnel und
Hauptbahnhof entstehen werden. Hieraus wird sich eine merkbare Entlastungswirkung für
die in diesem Abschnitt stark nachgefragten parallelen S-Bahn-Linien auf der Stadtbahn
ergeben.
Frage 3:
Falls die Antwort zu Frage 1a) weniger als 10 oder zu Frage 1b) weniger als 9 lauten sollte: Was sind die
Ursachen dafür, und was gedenkt der Senat als Aufgabenträger vom Infrastrukturunternehmen DB Netz AG
und vom künftigen Verkehrsunternehmen zu fordern, damit die frühere und andernorts bei
Stadtschnellbahnen übliche Leistungsfähigkeit mit einer (technischen) Mindestzugfolgezeit von 90 Sekunden
und einer fahrplanmäßigen Zugfolgezeit von 120 Sekunden wieder hergestellt und spätestens nach
Aufstockung des Fahrzeugparks die unter Frage 2 genannten Zuganzahlen gefahren werden können?
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Antwort zu 3:
Die DB AG hat hierzu mitgeteilt:
„Wie bereits zu Frage 1 ausgeführt, ist entscheidend für die Kapazität auf der Stadtbahn
die Wechselwirkung zwischen der Betriebsqualität und den bei der Fahrplanerstellung
berücksichtigten Parametern. Dies betrifft beispielsweise:
 Fahr- und Bremseigenschaften der Züge,
 Haltezeiten an den Verkehrsstationen für den reibungslosen Fahrgastwechsel,
 das angestrebte Niveau der Betriebsqualität,
 die Linienwege der einzelnen Züge bzw. die Kapazitäten auf den Zulauf- und
Ablaufstrecken.
Maßgeblich sind auf der Stadtbahn unter anderem die Haltezeiten (Ostbahnhof,
Alexanderplatz und Friedrichstr. mit gegenwärtig 0,8 Minuten) sowie die aus der Zugfolge
resultierenden Fahrzeiten.“
Das in Antwort zu Frage 2 beschriebene geplante S-Bahn-Angebot mit 8 Zugpaaren in 20
Minuten auf der Stadtbahn ist nach Angaben des Infrastrukturbetreibers (siehe Antwort zu
Frage 1) grundsätzlich fahrbar, so dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung der
Zugfolgezeiten auf der Berliner Stadtbahn derzeit nicht als notwendig erachtet werden.
Frage 4:
Ist die Stadtbahnstrecke von Ostbahnhof bis Westkreuz Inhalt der S-Bahn-Maßnahme im
Investitionsprogramm i2030? Wenn ja, was ist konkret geplant und bis wann? Wenn nein, warum nicht?
Frage 5:
Teilt der Senat die Auffassung, dass zur flexibleren Betriebsabwicklung bei Störungen und Bauarbeiten die
fehlenden Weichenverbindungen im Westkopf des Hauptbahnhofs sowie zwischen Hackescher Markt und
Alexanderplatz erforderlich sind? Ist die Nachrüstung Gegenstand von i2030? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4 und 5:
Die DB AG hat hierzu mitgeteilt:
„In i2030 wird grundsätzlich die Weiterentwicklung des gesamten S-Bahn-Netzes
betrachtet. Dabei werden insbesondere Abschnitte betrachtet, deren Leistungsfähigkeit für
die zukünftige Verkehrsentwicklung aus heutiger Sicht nicht ausreichend ist. Der Abschnitt
zwischen Ostbahnhof und Westkreuz ist bereits für eine sehr enge Zugfolge und damit
eine hohe Kapazität im Regelbetrieb ausgebaut worden.
Damit auch im Störungsfall ein attraktives Angebot gefahren werden kann, ist u. a. die
Ergänzung des Weichentrapezes im Bereich des Berliner Hauptbahnhofes zu
untersuchen. Eine Nachrüstung einer weiteren Weichenverbindung zwischen
Alexanderplatz und Hackescher Markt ist, auch aufgrund der Nähe zum Weichentrapez in
der Betriebsstelle Alexanderplatz, derzeit nicht Gegenstand der Untersuchungen zu
i2030.“
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Frage 6:
Teilt der Senat die Auffassung, dass zur Bewältigung des steigenden Verkehrsbedarfs infolge des
Wohnungsbaus im Raum Spindlersfeld / Wendenschloss / Alt-Köpenick der 10-Minuten-Takt der S-Bahn
nach Spindlersfeld erforderlich ist?
Antwort zu 6:
Der Senat betrachtet die Einführung eines 10-Minuten-Taktes nach Spindlersfeld weiterhin
als potenzielle Langfristmaßnahme. Die für den Ausbau der Infrastruktur benötigten
Flächen werden entsprechend freigehalten. Gegenüber anderen deutlich wirksameren
Verkehrsprojekten, bspw. zur verkehrlichen Anbindung neuer Wohnungsbaustandorte und
Entwicklungsgebiete sowie zur Systemumstellung kapazitativ überlasteter Buslinien, ist
dieses Vorhaben nachrangig weiterzuverfolgen. In Anbetracht der begrenzten finanziellen
und planerischen Ressourcen muss der Senat die verkehrlichen Maßnahmen in der
gesamten Stadt priorisieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Züge von und nach
Spindlersfeld entsprechend aktueller Nachfrageerhebungen ausreichend freie
Platzkapazitäten aufweisen. Künftig werden zudem durch die Auslieferung von
Neufahrzeugen Möglichkeiten für die Erhöhung der Zuglängen auf der Linie S47
geschaffen. Somit stehen ausreichende Kapazitäten auch bei künftig steigender
Nachfrage zur Verfügung.
Frage 7:
Ist der vollständige oder abschnittsweise zweigleisige Ausbau der S-Bahn-Strecke Schöneweide –
Spindlersfeld im Programm i2030 vorgesehen? Wenn ja, was ist konkret vorgesehen und wann? Wenn nein,
warum nicht?
Antwort zu 7:
Die DB AG hat hierzu mitgeteilt:
„Der zweigleisige Ausbau der Strecke Schöneweide – Spindlersfeld ist nicht als
eigenständige Maßnahme im Teilprojekt i2030 enthalten. Die Strecke wird jedoch im
Rahmen einer Untersuchung zum grundsätzlichen zweigleisigen Ausbau aller
Streckenäste mit untersucht. Ein zweigleisiger Ausbau steht aufgrund der derzeitigen
verkehrlichen Bedeutung und der absehbaren Verkehrsentwicklung auf diesem Abschnitt
im Vergleich mit den Entwicklungen auf anderen Korridoren im S-Bahn-Netz nicht im
Fokus des Projektes i2030.“
Frage 8:
Welche weiteren Einzelprojekte sind im Programm i2030 für die S-Bahn enthalten? Wie wurden die Projekte
ausgewählt? Wie ist der Bearbeitungsstand? (Wir bitten um tabellarische Übersicht.)
Antwort zu 8:
Im Arbeitsprogramm von „i2030“ werden potenzielle Neubaumaßnahmen im S-Bahn- und
Regionalverkehr betrachtet. In mehreren der betrachteten Korridore sind Maßnahmen im
S-Bahn-Netz als Variante zu untersuchen. Das betrifft u. a. die Korridore Spandau –
Nauen, Potsdamer Stammbahn oder Blankenfelde – Rangsdorf.
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Darüber hinaus werden im Teilprojekt „Weiterentwicklung und Engpassbeseitigung SBahn“
infrastrukturelle Anpassungen zur Bestellung von zusätzlichen Verkehrsleistungen
und zur Verbesserung der Betriebsstabilität im Berliner S-Bahnnetz untersucht. Die Länder
Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und die DB Netz
AG haben hierzu im Rahmen von i2030 gemeinsam Handlungsschwerpunkte identifiziert,
u. a.:
 Zweigleisiger Ausbau zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit der betreffenden
Streckenäste,
 Blockverdichtungen zur Verkürzung der Zugfolgezeit,
 zusätzliche Weichenverbindungen und Kehrmöglichkeiten zur Erhöhung der
Reaktionsfähigkeit im Störungsfall bzw. im Fall von Baumaßnahmen,
 Ausweitung von Abstellkapazitäten zur Aufnahme der zusätzlichen Fahrzeuge.
Zur Klärung der konkreten Ziele und zu untersuchenden Varianten in diesem Teilprojekt
werden gegenwärtig mit der DB AG Projektkonsolidierungsgespräche durchgeführt. Diese
Projektphase wird nach gegenwärtigem Zeitplan voraussichtlich im Juli 2019
abgeschlossen werden können.
Anschließend werden die darauf aufbauenden grundlegenden Untersuchungen
(Gleisplanerstellung, Fahrplan- und eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen,
verkehrliche und betriebliche Aufgabenstellung) über die Möglichkeit der Realisierung
einzelner Maßnahmen sukzessive bearbeitet. Diese Untersuchungen werden durch
regelmäßige Gespräche (Projektarbeitskreis, Projektarbeitsgruppe, Lenkungskreis) der
Länder Berlin und Brandenburg mit der DB AG begleitet.
Berlin, den 20.12.2018
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus + autonomes Fahren: Charité Darum müssen die autonomen BVG-Busse noch lernen, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/charit%C3%A9-darum-muessen-die-autonomen-bvg-busse-noch-lernen-31799014

Berlin – Schnee? Ja bitte! „Es wäre schön, wenn es in diesem Winter schneien würde“, sagt Henry #Widera, der bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) den Vorstandsstab #Digitalisierung leitet. Denn dann könnte eines der wichtigsten Projekte, die der Ingenieur betreut, die nächste Stufe erklimmen.

Kommen die selbstfahrenden #Busse, die bei der #Charité unterwegs sind, mit Schnee klar? Bislang fahren sie pannen- und unfallfrei. „Doch wir hatten noch nicht die Möglichkeit herauszufinden, wie die Technik, insbesondere die #Sensorik, auf verschneiten Straßen funktioniert“, so Widera. Die #autonomen #Shuttles müssen noch lernen, und anders als geplant wird auch 2019 Personal an Bord sein. Der #vollautomatische Betrieb wird …

Flughäfen: Nachtflüge in Tegel Lärmbelastung in vergangenen Jahren deutlich gestiegen aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/nachtfluege-in-tegel-laermbelastung-in-vergangenen-jahren-deutlich-gestiegen-31794768?dmcid=nl_20181227_31794768

Auf dem Papier wirkt der Unterschied klein. Doch für die Anwohner des #Flughafens #Tegel hat er gravierende Auswirkungen. Auf dem wichtigsten Flughafen im Osten Deutschlands gibt es kein #Nachtflugverbot, es gelten nur #Nachtflugbeschränkungen. Das heißt: Auch wenn Pankower, Reinickendorfer, Spandauer und andere Bürger im Umkreis schlafen wollen, dürfen in Tegel noch #Flugzeuge lärmen. Jetzt gibt es neue Zahlen, wie viele Starts und Landungen zu später Stunde in #TXL stattfinden. Sie zeigen, dass Anlieger auch nachts Krach ertragen müssen.

Lärm schadet der Gesundheit. Er greift Herz und Kreislauf an, stört den Schlaf, erhöht die Ausschüttung von Stresshormonen. Nächtlicher Lärm setzt Menschen in besonderem Maße zu. Damit tragen die Anwohner des Flughafens Tegel, deren Zahl in die Hunderttausende geht, ein großes …

BVG: 90 Jahre und ziemlich unrund Im Jubiläumsjahr stehen die Berliner Verkehrsbetriebe am Rand des Kollaps’, aus Neues Deutschland

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1108839.chaos-bei-der-bvg-jahre-und-ziemlich-unrund.html

«Die #BVG wird cool», so überschreibt Martell Beck, Bereichsleiter Vertrieb und Marketing bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) in der Dezemberausgabe der hauseigenen Mitarbeiterzeitschrift «Profil», was für die neunte Dekade der Geschichte des Landesunternehmens aus seiner Sicht prägend war.

Am 1. Januar werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seit genau 90 Jahren #U-Bahn, #Straßenbahn und #Bus in der Hauptstadt betreiben. Es war ein grandioser Triumph des damaligen sozialdemokratischen Berliner Verkehrsdezernenten Ernst #Reuter, der nach dem Zweiten Weltkrieg Oberbürgermeister werden sollte. «#Mobilität für alle», lautete sein Motto.

Zum Jahreswechsel 1929 übernahm die damalige Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft als städtisches Unternehmen den Betrieb. Knapp 26 000 Beschäftigte waren nun für den Betrieb von sieben U-Bahnlinien, 90 Straßenbahnlinien und immerhin 35 Buslinien unter einem Dach zuständig, 5000 Fahrzeuge …

S-Bahn: Umfangreiche Arbeiten im Nord-Süd-Tunnel der S-Bahn Berlin Sperrung vom 4. bis 7. Januar und vom 11. bis 14. Januar 2019 zwischen Yorckstraße und Gesundbrunnen, aus DB

https://www.deutschebahn.com/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/Umfangreiche-Arbeiten-im-Nord-S%C3%BCd-Tunnel-der-S-Bahn-Berlin-3664008

Notwendige #Instandhaltungsarbeiten machen eine #Sperrung des #Nord-Süd-Tunnels der #S-Bahn Berlin nötig. #Gleisbauer, #Techniker und #Reinigungskräfte bringen die Infrastruktur auf Vordermann.

Daher wird es folgende Sperrungen geben:

Von Freitag, 4. Januar, 22 Uhr bis Montag, 7. Januar, 1.30 Uhr, sowie
von Freitag, 11. Januar, 22 Uhr bis Montag 14. Januar, 1.30 Uhr

fallen die Züge der Linien S1, S2, S25 und S26 zwischen Yorkstraße (Großgörschenstraße) bzw. Yorkstraße und Gesundbrunnen aus. Die Verlängerung der S46 am Samstag und Sonntagnachmittag bis bzw. ab Gesundbrunnen entfällt.  

Fahrgäste umfahren den gesperrten Abschnitt möglichst mit den Ringbahnlinien S41/S42 oder mit der fast parallel verkehrenden U-Bahn-Linie U6.

Vorwiegend zur lokalen Anbindung werden zwei Ersatzverkehrslinien mit Bussen eingerichtet:

Linie Süd: Yorckstraße (in Höhe Haus-Nr. 53) <> Anhalter Bahnhof <> Potsdamer Platz/Voßstraße <> Bushaltestelle „Behrenstraße/Wilhelmstraße“ (Halt für Brandenburger Tor) <> Friedrichstraße (Reichstagufer, zwischen Tränenpalast und Spree) sowie

Linie Nord: Nord Friedrichstraße (Am Weidendamm) <> Oranienburger Straße <> Nordbahnhof (Julie-Wolfthorn-Straße/Gartenstraße/Brunnenstraße) <> Humboldthain <> Gesundbrunnen (Hanne-Sobek-Platz)

Die S-Bahn Berlin informiert über das veränderte Verkehrsangebot im Internet unter www.sbahn.berlin. Fahralternativen bieten auch die Fahrinfo-Apps der DB und des VBB.

BVG: Die BVG feiert 90. Geburtstag, aus BVG

https://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/Medien/Presse/Pressemitteilungen/Detailansicht?newsid=2966

In vier Tagen beginnt das neue Jahr. Für die #BVG ist der 1. Januar 2019 ein ganz besonderes Datum. Vor genau 90 Jahren rollten die ersten Busse und Bahnen unter diesem Namen durch die Metropole Berlin. Die #Gründung der damaligen Berliner #Verkehrs-Aktiengesellschaft, die am 1. Januar 1929 den Betrieb aufnahm, geht auf Ernst #Reuter zurück. Als Stadtrat für Verkehr des Berliner Magistrats führte er die drei großen Verkehrsunternehmen der Stadt, die Berliner #Straßenbahn-Betriebs-Gesellschaft, die #Hochbahngesellschaft und die Allgemeine Berliner #Omnibus AG, zusammen. Reuters visionäre Idee lautete: Verkehr für alle und aus einer Hand. 

Dieser Mission fühlt sich die BVG bis heute verpflichtet. Mit mehr als 14.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit ihren zehn U-Bahnlinien, 22 Straßenbahn- und mehr als 150 Buslinien sowie sechs Fährverbindungen bringt Deutschlands mit Abstand größtes Nahverkehrsunternehmen jährlich mehr als eine Milliarde Fahrgäste sicher und zuverlässig an ihr Ziel. Und nach 90 Jahren einer wechselvollen Geschichte von der Gründung als sozialldemokratischer Vorzeigebetrieb über die Nazi-Diktatur, den Krieg, die deutsche Teilung und Wiedervereinigung bis zu den Herausforderungen einer erneut boomenden Metropole, sind die gelben Busse und Bahnen längst ebenso ein Wahrzeichen Berlins wie Brandenburger Tor und Fernsehturm. 

90 Bäume für Berlin 

Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG: „Ernst Reuters Vision für die BVG war es, Mobilität für alle aus einer Hand anzubieten. Und das bleibt unser Anspruch für die Zukunft – mit Smartphone sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir schon bald eine App haben werden, die Bus und Bahn mit den vielen anderen Mobilitätsformen, wie das Fahrrad, das Carsharing mit E-Autos, den E-Roller, das Taxi und den Rufbus miteinander vereint. Der klassische Hochleistungsnahverkehr mit großen Bussen und Bahnen wird dabei das Rückgrat unserer Stadt bleiben. Dank der Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln wird das Mobilitätsangebot in Zukunft aber so vielfältig und einfach sein, dass das eigene Auto zur Ausnahme wird und Berlin statt Parkplätzen Parks und Spielplätze anlegen kann. Und dafür, dass unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter wird, wollen wir im Jubiläumsjahr einen besonderen Beitrag leisten.“ 
Die BVG verzichtet daher bewusst auf große Feierlichkeiten und schenkt der Stadt stattdessen 90 Bäume. Die Standorte werden natürlich im Rahmen des Baumspendenprogramms des Senats eng mit den Fachleuten der zuständigen Verwaltung abgestimmt. Im kommenden Frühjahr sollen die ersten Bäume gepflanzt werden. 

„Wir stehen für Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Mobilität“, sagt Dr. Sigrid Nikutta. „Diese 90 Bäume sind ein Symbol dafür und für unsere Verwurzelung in unserer Stadt. Wie mit unseren Bussen und Bahnen leisten wir mit den Neupflanzungen aber auch einen Beitrag dazu, dass die Berliner Luft noch besser wird.“ 

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Große Gelber, U-Bahn und Tram prägen Berlins Stadtbild. In guten wie in schlechten Zeiten, in Krieg und Frieden, in Teilung und Vereinigung – die BVG ist seit 90 Jahren mit dabei. Sie bewegt die Berlinerinnen, Berliner und unsere Gäste. Dafür danken wir Generationen von Mitarbeitenden, die bis heute dafür rund um die Uhr arbeiten. Eine Metropole lebt aus den Impulsen der Vergangenheit: Ernst Reuter hatte den Innovationsgeist, die BVG zu gründen. Sie wird mit neuen Ideen und Technologien auch das 21. Jahrhundert meistern. Wir Berlinerinnen und Berliner werden mit unserer BVG auch in Zukunft gut fahren – durch dick und dünn. Herzlichen Glückwunsch, BVG!“

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die BVG ist eine gesamtdeutsche Erfolgsgeschichte. Seit 90 Jahren macht sie Menschen mobil. Auch in Zukunft bleibt sie Innovationstreiber – mit vielfältigen und vernetzten Verkehrsangeboten für alle. Wer öffentliche Verkehrsmittel etwa mit Carsharing, geliehenen E-Rollern oder Fahrrädern verbinden kann, der lässt das Auto öfter stehen.“ 

Ramona Pop: Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Aufsichtsratsvorsitzende der BVG:„In 90 Jahren hat die BVG Generationen von BerlinerInnen befördert, zur Arbeit, zu Freunden, zum Konzert oder TouristInnen ins Hotel. Die BVG hat alle Höhen und Tiefen der geteilten Stadt erlebt, die harte Konsolidierungszeit hat auch bei der BVG Spuren hinterlassen, die wir heute leider spüren. Damit die Berlinerinnen und Berliner auch in den nächsten 90 Jahren verlässlich und klimafreundlich von A nach B kommen, stehen die Zeichen wieder auf Wachstum: Wir investieren in Fahrzeugbeschaffung, Elektromobilität und Bahnhofsmodernisierung. Mein besonderer Dank gilt all den 14.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BVG, die Berlin rund um die Uhr und an allen Tagen der Woche am Laufen halten.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die BVG stand schon für eine Mobilitätswende, als es das Wort noch gar nicht gab. Sie ist auch jetzt der unverzichtbare Grundpfeiler für eine lebenswerte Stadt, in der alle sicher, schnell und komfortabel von A nach B kommen sollen. Wir wollen und wir werden mit der BVG in die Zukunft fahren.“

Ingo Wortmann, Präsident des VDV: „Die BVG bietet attraktive und zukunftsfähige Mobilität, welches nicht zuletzt durch die kontinuierlich steigenden Fahrgastzahlen dokumentiert wird.“

Susanne Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB): „Die BVG ist Kult, ist schon jetzt ein Mythos und steht wie kaum eine andere Marke für Berlin. Ich gratuliere der BVG ganz herzlich und danke vor allem auch den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Was wäre das #VBBLand ohne die BVG? Nicht auszudenken! Künftig wollen und müssen wir noch viel mehr BVG-Fahrzeuge sehen. Der Zuwachs der Fahrgastzahlen erfordert es ganz einfach. Außerdem: #weilwirsielieben.“

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Als fünf Jahre ältere „Schwester“ gratuliert die S-Bahn herzlich zum 90. Geburtstag. Zusammen halten wir Berlin mobil. Für die Zukunft wünschen wir viele Investitionen in den Ausbau von Strecken und neue Fahrzeuge, denn die Aufgaben wachsen für den ganzen öffentlichen Verkehr! 
Danke für die gute Zusammenarbeit.“

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn: „Berlin ohne BVG wäre nicht Berlin – sie ist ein Wahrzeichen fast wie der Berliner Bär. Ich wünsche den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen für das Beschreiten immer neuer Wege weiterhin diesen feinen Mix aus Biss und Leichtigkeit. Dit is‘ Berlin.“

Cottbus + Straßenbahn: Stadtgeschichte Cottbuser Tatra-Bahnen fahren seit 40 Jahren aus Lausitzer Rundschau

https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/wirtschaft/seit-40-jahren-fahren-in-cottbus-tatra-strassenbahnen_aid-34954623

Sie sind alt, aber robust – und sie gehören ins Cottbuser Stadtbild: die Tatra-Straßenbahnen. Vor 40 Jahren wurden die ersten Wagen auf die Schienen gestellt.

Es ist fast genau 40 Jahre her, dass die ersten beiden Triebwagen vom Typ #Tatra#KT4D in #Cottbus angeliefert wurden. Ab Februar 1979 wurden sie auch als Solowagen im Liniendienst eingesetzt. Seit dem 4. Oktober 1979 verkehrten dann die ersten zwölf Triebwagen auf der Linie 3 in Doppeltraktion. Bis heute ist es weitgehend unbekannt, dass die aus der damaligen ČSSR gelieferten Tatra- #Straßenbahnen auf eine amerikanische Lizenz zurückgehen. Zu DDR-Zeiten wurde das verschwiegen.

Dass neue Straßenbahnen für die DDR nur aus der ČSSR bezogen wurden, geht auf eine Initiative der Stadt #Dresden gemeinsam mit ihren Verkehrsbetrieben zurück. Sie fanden auf konspirative Weise Kontakt zur Stadt #Prag, wo moderne Tatra-Straßenbahnen im Einsatz waren. Von Ende 1964 bis Mitte 1965 wurden in Dresden drei moderne T3-Triebwagen eingehend erprobt. Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) …

Regionalverkehr: Verkehr in Potsdam Pendlerfrust in Potsdams Norden aus PNN

https://www.pnn.de/potsdam/verkehr-in-potsdam-pendlerfrust-in-potsdams-norden/23796312.html

Potsdam – #Schienenersatzverkehr, Probleme mit Anschlussverbindungen und deutlich verlängerte Fahrtzeiten: Am Nordrand von Potsdam sorgt eine #Bahnbaustelle seit Monaten für weite Umwege und Frust unter Pendlern. Besonders ärgert die Betroffenen, dass die Erschwernisse aus ihrer Sicht gar nicht nötig wären.

Anlass ist eine Baustelle auf dem Berliner #Außenring. Bei #Priort wird an einer Brücke gebaut – mit Ottersteg, wie die Bahn auf Anfrage erklärt. Bereits seit Anfang Oktober ist die Strecke deshalb für #Personenzüge gesperrt. Die #Regionalbahnlinien #20 nach #Oranienburg und #21 nach #Wustermark sind deshalb unterbrochen. Die Bahn nutzt die Zeit, um auch zwischen #Marquardt und #Golm eine weitere #Eisenbahnüberführung zu erneuern. Nach Angaben des Unternehmens dauern die Bauarbeiten noch bis zum 14. Februar. Dreimal muss die Strecke sogar voll gesperrt werden. Zum letzten Mal vom 15. bis zum 18. Februar. Als Ersatz fahren Busse. Doch die Haltestellen des #Schienenersatzverkehrs liegen nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. In den Bussen kann es unter Umständen eng werden. Die Bahn weist darauf hin, dass die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt …

Bus: Durchfahren bei „100 Prozent“ Frust kommt auf, denn der Bus k̶̶̶̶̶o̶̶̶̶̶m̶̶̶̶̶m̶̶̶̶̶t̶̶̶̶̶ ̶̶̶̶̶n̶̶̶̶̶i̶̶̶̶̶c̶̶̶̶̶h̶̶̶̶̶t̶̶̶ ist voll aus rbb24.de

Erst kommt ewig kein Bus, dann drei auf einmal – viele BVG-Kunden kennen das. Für Fahrgäste wird es in den Bussen immer enger, auch die Fahrer haben es im Berliner Verkehr deutlich schwerer. Können nur noch Straßenbahnen und Abschleppunternehmen helfen?

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/12/berlin-stadtbusse-rekordjahr-voller-reetz.html

Für #Fahrgäste wird es in Berlins #Stadtbussen immer #enger. Im Schnitt meldet eine Fahrerin oder ein Fahrer mehr als 300 Mal am Tag, dass der #Bus komplett #voll ist und niemand mehr hinein passt.

Im Jahr 2018 erhielt die Leitstelle bis heute schon rund 110.000 sogenannte #100-Prozent-Meldungen – und damit so viele wie im gesamten Jahr 2017, dem bisherigen Rekordjahr.

Das geht aus Zahlen der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) hervor. Hat ein Busfahrer „100 Prozent“ gemeldet, darf er an der Haltestelle durchfahren, sofern niemand …

U-Bahn: Arbeitsalltag bei der U-Bahn „Die Leute sind aggressiver geworden“ aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/arbeitsalltag-bei-der-u-bahn–die-leute-sind-aggressiver-geworden–31780992?dmcid=nl_20181224_31780992

An Heiligabend wird es ab 15 Uhr ruhig auf den Bahnhöfen der Stadt. Andreas Reichert ist #U-Bahnfahrer und wird an den Festtagen Dienst haben. Bedrückt ist er deshalb nicht. Bescherung und Weihnachtsessen mit seiner Frau finden dann eben in der dienstfreien Zeit statt. In seiner Fahrerkabine wird es auch keinen Dekorations-Schnickschnack geben, denn das ist nicht erlaubt.

Mit bis zu 70 Kilometer pro Stunde düst er durch Berlins #Unterwelt von Bahnhof zu #Bahnhof. Seine Stammstrecke ist seit ihrer Eröffnung 2009 eigentlich die #U55, die bisher nur 1,4 Kilometer lang ist und drei Stationen hat. Eine Woche pro Monat aber ist Andreas Reichert als Springer auf anderen Strecken unterwegs, zum Beispiel auf der …