Potsdam: Straßenbahn am Potsdamer Stadtschloß Sanierung der Tramtrasse verzögert sich , aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/854397/

Die Strecke am Landtag wird weiterhin nur geflickt – weil unklar ist, wer die Kosten für die Sanierung übernehmen soll.

#Potsdam – Die #Sanierung der #Nahverkehrstrasse am #Landtagsschloss verzögert sich weiter, weil nach wie vor nicht geklärt ist, wer die Kosten in noch unbekannter Höhe übernimmt. Das teilte der zuständige Sanierungsträger Pro Potsdam auf PNN-Anfrage mit. Derzeit wird auf ein Gutachten gewartet, auf dessen Grundlage entschieden wird, ob die Sanierungskosten von einer Versicherung übernommen werden. Noch im Februar hatte die Stadtverwaltung als Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Andere mitgeteilt, dass die Sanierung im April erfolgen könne.
Parallel werden mögliche Materialien für die dauerhafte Sanierung gestalterisch und bautechnisch geprüft, so Sebastian Scholze, Sprecher des Sanierungsträgers. Dazu gehören sowohl Asphalt- als auch Pflastervarianten. Gegen eine Asphaltierung gab es kritische Stimmen …

U-Bahn: Hochhaus droht U-Bahn-Tunnel einzudrücken Nach dem BER sorgt ein Neubau am Berliner Alexanderplatz für Spott und Häme. Die Verkehrsbetriebe fürchten, dass der U-Bahn-Tunnel unter dem Gewicht des Hauses absackt. Die Planer müssen nachbessern., aus Die Welt

http://www.welt.de/wirtschaft/article127714341/Hochhaus-droht-U-Bahn-Tunnel-einzudruecken.html

Vielleicht hätten die Berliner Architekten vorher einmal ihre Hamburger Kollegen anrufen sollen und nach Details der Planung der neuen U-Bahn-Linie 4 in die Hafencity fragen sollen: Wie tief der U-Bahn-Schacht liegen muss, damit ein Hochhaus darüber gebaut werden kann? Oder welches Gewicht ein U-Bahn-Tunnel maximal aushalten kann? Die Hamburger hätten gerne mit ihren Erfahrungen aus dem Bau der schmucken U-4-Linie ausgeholfen und endlich einmal ihre schöne Hafen-City aus dem Schatten der sündhaft teuren Elbphilharmonie herausgeholt.
Genau das haben die Berliner aber nicht getan, und nun haben sie ihren nächsten Bauskandal: Ein auf dem Alexanderplatz geplantes 150-Meter-Hochhaus ist möglicherweise viel zu schwer für darunter verlaufende U-Bahn-Strecken. Zumindest gibt es für die Bauphase ernsthafte Sicherheitsbedenken.
Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ hat der Senat der Stadt deshalb die Baugenehmigung vorerst …

S-Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen Nach vier Jahren Miese nun das Ende der Krise: Die Berliner S-Bahn hat 2013 ein Plus von 43,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Fast eine halbe Milliarde Fahrgäste nutzten im vergangenen Jahr die S-Bahn – so viele wie nie zuvor. Lange kann sich das Unternehmen aber nicht darüber freuen., aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/05/s-bahn-berlin-bilanz-2013.html

#Fahrgastrekord und ein #Umsatzplus: Die Berliner #S-Bahn schreibt nach vier Jahren Verlust wieder schwarze Zahlen. Am Montag präsentierte das Unternehmen seine Jahresbilanz, mehr als 400 Millionen Fahrgäste haben demnach im vergangenen Jahr die S-Bahn genutzt – mehr denn je. Das bescherte der Bahn einen Gewinn von 43,3 Millionen Euro, im Vorjahr hatte sie noch mehr als sieben Millionen Verlust gemacht.

„In den vergangenen Jahren hatten wir mehrere hundert Millionen Euro in die Züge und in Entschuldigungsleistungen für Fahrgäste gesteckt. Im Vergleich dazu ist der jetzige Gewinn nicht sonderlich hoch“, sagte der Sprecher der S-Bahn, Ingo Priegnitz, rbb online. Ein großer Teil sei auf einmalige Effekte zurückzuführen wie die Einigung mit der BVG über die Aufteilung der Einnahmen. 375 Millionen Euro nahm die S-Bahn mit verkauften Tickets ein, neun Prozent mehr als 2012.
So eine Bilanz konnte Peter Buchner noch nie vorlegen. Der Geschäftsführer der Berliner S-Bahn kam 2009 zu seinem Job, als das Unternehmen tief in der Krise steckte. „S-Bahn“ konnte man damals quasi nicht sagen ohne gleich auch von „Krise“ zu sprechen. Doch heute, sagt Peter Buchner: „Die S-Bahn-Krise als …

Messe + Flughäfen: ILA-Historie: 105 Jahre Spiegelbild der Luft- und Raumfahrtgeschichte Die erste ILA im Jahr 1909 in Frankfurt/Main dauerte 100 Tage – Seit 1992 internationaler Branchentreff in Berlin/Brandenburg, aus ila-berlin.de

http://www.ila-berlin.de/ila2014/presse/presse_volltext.cfm?id_nr=75

Berlin, 2. Mai 2014 – Die #ILA steht für Tradition und Innovation gleichermaßen. Sie ist die älteste und traditionsreichste #Luft- und #Raumfahrtmesse der Welt. Heute zählt sie zu den bedeutendsten Messe-Events im weltweiten #Aerospace-Kalender. Die Geschichte der ILA beginnt mit der Internationalen #Luftschifffahrt-Ausstellung vom 10. Juli bis 17. Oktober 1909 in #Frankfurt am Main. 500 Aussteller zeigten über einen Zeitraum von 100 Tagen Luftschiffe, Flugzeuge und Ballone, die 1,5 Millionen Besucher in ihren Bann zogen. Die erste Überquerung des Ärmelkanales in einem Flugzeug durch den Franzosen Louis Blériot am 25. Juli 1909 war als Zeichen des technischen Aufbruchs in aller Munde. Neuland war erobert worden. Die Faszination der dritten Dimension „in der Luft“ hatte eingesetzt.

Nach dieser erfolgreichen Premiere 1909 fand die ILA in den Jahren 1912 und 1928 in Berlin statt. Nachdem der Alliierte Kontrollrat 1945 ein Verbot der Entwicklung und der Produktion von Flugzeugen in Deutschland verhängt hatte, dauerte es zehn Jahre, bis Deutschland seine Lufthoheit wieder erlangte. Am 1. April 1955 flog nach Neugründung die Lufthansa wieder. Der Grundstein zum Wiederaufbau der zivilen und militärischen Luftfahrtindustrie war gelegt. Am 5. Mai 1955 wurde die Bundeswehr gegründet. Die Anfänge der Raumfahrt fallen in diesen Zeitraum. Parallel zu dieser industriellen Entwicklung erlebte auch die ILA Mitte der 1950-er Jahre ihr Comeback mit einer mehr als 30 Jahre dauernden Präsenz auf dem Flughafen Langenhagen in Hannover.

Im Jahr 1992, 64 Jahre nach der letzten ILA in Berlin, kehrte die Luft- und Raumfahrtausstellung wieder in ihre ursprüngliche Heimat zurück. Sie findet seither im Turnus von zwei Jahren am Standort Berlin / Brandenburg statt. 2012 wurde das hochmoderne ILA-Veranstaltungs-gelände, das Berlin ExpoCenter Airport, eingeweiht, das sich direkt neben dem künftigen Großflughafen BER befindet. In diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, findet hier die ILA 2014 vom 20. bis 25. Mai 2014 statt.

Veranstalter der ILA sind der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) und die Messe Berlin GmbH. Die ILA ist eine Vollsegmente-Messe, die die verschiedenen Bereiche der nationalen und weltweiten Luft- und Raumfahrtindustrie umfassend im Rahmen einer internationalen Fach-, Konferenz- und Publikumsmesse abbildet. Gleichzeitig bietet die ILA wie keine andere europäische Aerospace-Messe den Zugang nach West-, Mittel- und Osteuropa.

Die 105 Jahre der ILA-Historie lassen sich in folgende zeitgeschichtlichen Kapitel gliedern:

Wiege der Luftfahrt in Berlin/Brandenburg

Geburtsstunde der ILA liegt am Anfang des letzten Jahrhundert: 1909 fand die erste Internationale Luftschifffahrt-Ausstellung (ILA) statt. Stand die erste ILA noch im Zeichen der Zeppeline, so hatte das Zeitalter der Flugzeuge bereits 1891 mit dem ersten Flug Otto Lilienthals vom brandenburgischen Windmühlenberg begonnen. Lilienthals Gleitflüge bildeten die Grundlage für die Entwicklung der Luftfahrt, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrer Dynamik und Attraktion verloren hat. Gleichzeitig förderten die Pionierleistungen der mutigen Piloten und die einsetzende Entwicklung im Flugzeugbau auch Initiativen, die neuesten Errungenschaften der Fliegerei einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Durchbruch gelang den Frankfurter Stadtvätern. Sie schafften es, erstmals eine Internationale Luftfahrt-Ausstellung in Deutschland auszurichten.

Die erste ILA dauerte vom 10. Juli bis 17. Oktober 1909 genau 100 Tage. Sie war nicht nur die erste eigenständige Luftfahrtmesse der Welt, sondern auch die erste internationale Plattform für die flugtechnische Kommunikation in der noch jungen Luftfahrt. Nach nur einem Jahr der Vorbereitungen wurde der faszinierten Bevölkerung und der Fachwelt im Sommer 1909 ein umfassender Überblick über den Stand des Luftschiffbaus und der Flugtechnik in Deutschland präsentiert. Gezeigt wurden Luftschiffe der Konstrukteure Zeppelin, Parseval, Clouth und Ruthenberg sowie Ballone und vieles andere. „Flugapparate und deren Modelle“ waren indes noch in der Minderheit. „Wie förderlich die ILA dem Luftfahrtgedanken war, ging auch daraus hervor, dass zahlreiche Personen sich zu Freiballonfahrten entschlossen, die bis dahin solche für bessere Seiltänzerei hielten“, schrieb der Luftfahrtpionier Georg von Tschudi später in seinen Erinnerungen. Star der Ausstellung war ein Flugzeug der Gebrüder Wright, das von Schauflügen in Berlin für eine Woche nach Frankfurt geholt wurde. Als „deutsche Hoffnung“ galt der Doppeldecker des Flugzeugkonstrukteurs August Euler. Bilanz der ersten ILA: 500 Aussteller sowie eineinhalb Millionen Besucher. Und sie präsentierte sich schon damals auch als Business-Messe: „Bei der ILA ging es allein ums Geschäft“, notierte Orville Wright in einem Brief.

Im Anschluss an die erste ILA schlossen sich im April 1910 auf Anregung von August Euler zahlreiche Flugvereine zum deutschen Flieger-Bund zusammen. Ein Jahr später wurde in Frankfurt am Main der Verein Deutscher Flugzeugindustrieller gegründet. Damit war auch die direkte Verbindung zwischen der ILA und dem späteren Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) hergestellt, die bis heute Bestand hat. Die Geschichte Berlin-Brandenburgs ist seit Lilienthals ersten Flugversuchen immer wieder mit Entwicklungen der nationalen und internationalen Luftfahrt eng verknüpft. Vor diesem Hintergrund fand die Nachfolgeveranstaltung der ersten ILA an der „Wiege des Menschenfluges“, also in Berlin, statt.

Verkaufsschlager „Gelber Hund“

1912 bot die Allgemeine Luftfahrtausstellung (ALA) in Berlin eine Leistungsschau deutscher Flugtechnik. Erstmals überwogen die Flugzeuge: 25 Flugapparate waren ausgestellt und sieben Luftschiffe. Während der Eröffnungsfeier umkreiste der damals 26-jährige Luftfahrtpionier Hellmuth Hirth im Flugzeug die Hallen; nicht einmal zehn Jahre waren seit den ersten Motorflügen vergangen. Alle bekannten Flugzeugwerke der damaligen Zeit waren in Berlin vertreten. Ein Highlight: August Eulers Doppeldecker „Gelber Hund“, an dem nach kürzester Zeit bereits ein Schild angebracht wurde mit der Aufschrift: „An einem Tage achtmal verkauft“. Großes Aufsehen erregte Rumplers Tauben-Limousine, das Modell eines Verkehrsflugzeuges für drei Passagiere mit voll verkleideter Kabine. Weitere Attraktion stellte ein von Prinz Friedrich Sigismund von Preußen selbstkonstruierter Eindecker mit einem besonders haltbaren Fahrgestell dar. Viel beachtet wurde auch der von Dr. Fritz Huth hergestellte zigarrenförmige Eindecker-Rumpf, der ganz aus Metall bestand.

1928: „Oktoberfest“ unterm Funkturm

Im Oktober 1928 fand die erste Internationale Luftfahrtausstellung nach Beendigung des Ersten Weltkrieges statt. Veranstaltungsort war wieder Berlin. Zu dieser Zeit feierte die Öffentlichkeit noch begeistert die erste Ost-West-Überquerung des Atlantischen Ozeans mit einer Junkers W 33 „Bremen“ mit der Besatzung Köhl, von Hünefeld und Fitzmaurice. Durch dieses Ereignis wurde auch die amerikanische Öffentlichkeit auf die Leistungen der deutschen Luftfahrttechnik aufmerksam. Entsprechend groß war der Andrang zu dieser ILA auf dem Messegelände am Kaiserdamm in Berlin. Veranstalter war der Reichsverband der Deutschen Luftfahrtindustrie in Verbindung mit dem Ausstellungs-, Messe- und Fremdenverkehrsamt der Stadt Berlin.

Unter dem zwei Jahre zuvor errichteten Berliner Funkturm präsentierte sich in drei Ausstellungshallen die Luftfahrtindustrie aus 19 Ländern. Rund 150 Flugzeuge, viele Triebwerke und nahezu alles, das einen Bezug zur Fliegerei hatte, konnte vom 7. bis 28. Oktober 1928 von Publikum und Fachwelt bestaunt werden. Alle deutschen Flugzeughersteller von Rang und Namen zeigten ihre neuesten Entwicklungen, vom leichten Sport- und Schulflugzeug BFW M 21 bis zum viermotorigen Dornier Superwal. Die „Deutsche Luft Hansa“, mit mehr als 150 Maschinen damals die größte Fluggesellschaft der Welt, kam ebenfalls zur ILA und warb für die Vorzüge des Luftverkehrs. Eine besondere Attraktion der ILA im Jahr 1928 war ein Sternflug von 40 Flugzeugen mit dem Ziel Berlin-Tempelhof.

1932: Sportliche Aspekte des Fliegens im Mittelpunkt

Das nächste Luftfahrt-Event im Jahr 1932 stand ganz im Zeichen des sportlichen Aspektes des Fliegens. Die Ausstellerliste der „Deutschen Luftsport-Ausstellung (Dela)“ las sich wie das „Who is Who“ der damals führenden deutschen Luftfahrtunternehmen: Focke-Wulf, Heinkel, Klemm, Messerschmitt – alle waren sie nach Berlin gekommen. Höhepunkte dieser Ausstellung stellten die Studie eines „Flugautos“ dar, konstruiert von Ludwig und Mertens, mit einem klappbaren dreiteiligen Windmühlenflügel, ebenso wie das „Wochenendflugzeug der Zukunft“ – ein Flugboot mit einer geräumigen Kabine und einem „im Fluge wartbaren Triebwerk, das zur Verbesserung der Startleistung durch eine Flüssigkeitsrakete ergänzt wird“. 100 Flugzeuge aus allen Teilen Deutschlands starteten zum „großen Dela-Flugtag mit Flugzeugrennen“ auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Dela war für lange Zeit die letzte große Luftfahrtausstellung in Deutschland. Während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft gab es keine ILA. Erst ein Vierteljahrhundert später wurden wieder Produkte und Technologien der Luftfahrtindustrie ausgestellt.

Neuanfang in Hannover-Langenhagen

Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg 1955 seine Lufthoheit wieder erlangte, war der Grundstein für eine „Internationale Reiseflugzeugschau“ gelegt, die 1957 im Rahmen der Industriemesse auf dem Flughafen Langenhagen gezeigt wurde. Sie war der Vorläufer einer mehr als dreißigjährigen ILA-Tradition in Hannover. Wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Schau des Jahres 1957 hatte der luftfahrtbegeisterte Industrielle Hary von Rautenkranz – er trieb das Projekt energisch voran. Obgleich auf der Industriemesse nur 17 Aussteller vertreten waren, wurde die Schau zu einem Erfolg: 24 Maschinen waren zu bestaunen; rund 20.000 Besucher wurden an den vier Messetagen gezählt. Und die Geschäfte liefen gut: „In einem geräumigen Besprechungszelt hatten die teilnehmenden Flugzeugfirmen bzw. deren Repräsentanten ihre Besprechungskojen. Hier herrschte ein außerordentlich lebhaftes Kommen und Gehen“, hieß es in einem Messebericht. Der Beschluss, eine jährlich stattfindende Luftfahrtausstellung zu veranstalten, wurde gefasst – der Weg für die Nachkriegs-ILA war bereitet.

Ende der 1950er Jahre wünschte sich die wieder erstarkende deutsche Luftfahrtindustrie ein Forum, das über die reine Reisefliegerei hinaus reichte. Mit diesem Ziel rief der BDLI, der 1955 als Nachfolger des Reichsverbandes der Deutschen Luftfahrtindustrie gegründet wurde, im Jahr 1958 parallel zur Deutschen Industrie-Messe die „Sonderschau Luftfahrtgerät, Luftfahrtausrüstungen und -zubehör“ ins Leben. 54 Firmen kamen auf den Flughafen Hannover-Langenhagen. Die Deutschen präsentierten 13 nach dem Krieg entstandene Sport- und Reiseflugzeuge, zwei Segler sowie den Fouga Magister, den ersten aus deutscher Lizenzproduktion stammenden Düsentrainer für die Luftwaffe. Ausländische Aussteller brachten 15 Sport- und Reiseflugzeuge nach Hannover. Die Firma Autoflug machte mit der Vorführung eines Schleudersitzes auf sich aufmerksam.

Ab 1959: „Deutsche Luftfahrtschau“

Die Ausstellung des Jahres 1959 wurde von Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, dem „Vater der sozialen Marktwirtschaft“, eröffnet. Sie hieß von nun an „Deutsche Luftfahrtschau“. Die Besucher zahlten einen Eintrittspreis von zwei D-Mark und konnten 16 deutsche Sport- und Reiseflugzeuge – zum Beispiel die Dornier Do 27 und die RW 3 von Rhein-Flugzeugbau – bewundern, außerdem 15 ausländische Maschinen wie die italienische Falco F8L und die amerikanische Helio H 391B „Courier“. Jedoch fehlten bei der ersten „Deutschen Luftfahrtschau“ noch mehrere große Unternehmen als Aussteller.

Der Durchbruch gelang 1960: „Alle Erwartungen hat der Erfolg der deutschen Luftfahrtschau in Hannover übertroffen“, meldete die Deutsche Presse-Agentur. Reise- und Sportflugzeughersteller, militärische Luftfahrt, Hubschrauberproduzenten, Triebwerksbauer, Ausrüster: 170 Firmen aus acht Ländern – und mehr als 100.000 Besucher – kamen nach Hannover. Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Strauß eröffnete die Messe. Über 50 Reise- und Sportmaschinen wurden auf der Messe verkauft. 2.000 Starts und Landungen zählte man beim Vorführungs- und Kunstflugprogramm. Unermüdlich stieg der Strahlkampfeinsitzer Lockheed F-104 „Starfighter“ in den Himmel hinauf, nahezu täglich kreiste eine Boeing 707 der Lufthansa über der Piste. Nach der Ausstellung entschloss sich der BDLI, die Messe alle zwei Jahre alternierend mit dem Pariser Aérosalon „Le Bourget“ durchzuführen.

1962 festigte sich der Erfolg der „Deutschen Luftfahrtschau“. Die Veranstalter freuten sich über 237 Aussteller aus neun Ländern; rund 175.000 Besucher wurden gezählt. Während auf dem Freigelände die Sport- und Reisefliegerei den Ton angab, lag der Schwerpunkt in den Hallen auf der Militärluftfahrt. Auch die aufstrebende Raumfahrt nahm breiten Platz ein – so wurden Modelle für die dritte Stufe der Satellitenträgerrakete Black Prince gezeigt, deren Entwicklungsarbeiten später in die Ariane-Rakete einflossen.

1964 wuchs die „Deutsche Luftfahrtschau“ weiter: 280 Aussteller aus 15 Nationen präsentierten ihre Produkte – und mehr als 100 Flugzeuge. Durch den Bau einer dritten Halle stand ein Drittel zusätzlich überdachter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Der „deutsche Senkrechtstarter“ VJ 101 (VJ steht für „Versuchs-Jäger“) feierte seine Premiere; das Experimentalflugzeug des Entwicklungsring Süd fand international große Beachtung. Auch der HFB 320 Hansajet der Hamburger Flugzeugbau GmbH, das erste deutsche, in Serie gebaute Verkehrsflugzeug mit Strahlantrieb, konnte ausgiebig bestaunt werden. Raumfahrt-Interessierte stießen auf ein Modell der späteren europäischen Trägerrakete Ariane im Maßstab 1:2, die damals noch Europa 1 heißt.

Gemeinschaftsstände des französischen Luftfahrtindustrieverbandes und des britischen Luftfahrtministeriums ließen 1966 erahnen, dass die europäische Luftfahrtbranche in Zukunft mehr als bisher zusammenarbeiten wird. 94 der „modernsten und interessantesten Flugzeuge der Welt“, so hieß es in einem Zeitungsbericht, waren 1966 in Hannover versammelt: Zum Beispiel der „Skyservant“ von Dornier, ein Mehrzweck-Arbeitsflugzeug für Transport- und Sonderaufgaben, oder der neue Militärtransporter C-160 Transall. Als besondere Attraktion kündigten die Veranstalter tägliche Formationsflüge der französischen, italienischen und britischen Luftwaffe an.

Unbestrittener Star der Schau des Jahres 1968 war Dorniers Experimentalflieger Do 31 E. Das weltweit einzige Transportflugzeug, das dank seiner schwenkbaren Triebwerke senkrecht starten und landen konnte, wurde in Hannover vor staunendem Publikum geflogen. Nicht minder spektakulär war die Vorführung des ebenfalls senkrecht startenden Aufklärungs- und Kampffliegers VFW-Fokker VAK 191 B.

1970 – und damit zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg – kam die Sowjetunion mit zwei Fluggeräten nach Hannover: Die Russen zeigten den Kamow KA-26, einen leichten Mehrzweckhubschrauber mit zwei gegenläufigen Dreiblattrotoren; außerdem die Jakowlew Yak-40, einen dreistrahligen Kurzstrecken-Passagierjet. Insgesamt reisten knapp 460 Aussteller aus 14 Ländern nach Hannover. Im Flugprogramm begeisterte der englische Senkrechtstarter Hawker Siddeley „Harrier Mark 1“. Eine weitere Premiere im Jahre 1970: Erstmalig wurden unbemannte Fluggeräte für zivile und militärische Sondereinsätze präsentiert.

Die Attraktion des Jahres 1972 stellte das Überschall-Passagierflugzeug des russischen Konstrukteurs Tupolew dar. Seine Tu-144 blieb während der gesamten Ausstellung in Hannover – die britisch-französische Concorde gab dagegen nur ein eintägiges Gastspiel. Im Flugprogramm sorgte die MBB Bo 105, der erste in der Bundesrepublik in Serie hergestellte Mehrzweckhubschrauber, für Begeisterung: Ein Testpilot flog nacheinander drei Loopings – so etwas war sonst nur mit Propeller- und kleinen Düsenmaschinen möglich. Insgesamt strömten 200.000 Besucher zur Luftfahrtschau – neuer Rekord in Hannover.

1974 feierte die Deutsche Luftfahrtschau etliche Premieren: zum Beispiel die des europäischen, unter maßgeblicher deutscher Beteiligung gebauten Großraumflieger Airbus A300. Auch der in deutsch-französischer Koproduktion von Dornier und Dassault-Breguet entwickelte Jettrainer Alpha-Jet stellte sich zum ersten Mal vor. Wie leistungsfähig die deutsche Luftfahrtindustrie geworden war, bewies ein anderer stark beachteter Debütant: das Kurzstrecken-Strahlverkehrsflugzeug VFW-Fokker VFW 614. Bei Demonstrationsflügen zeigte Testpilot Leif Nielsen die Fähigkeiten dieses kompakten Jets. Nach einem raschen steilen Start tauchten in rund 400 Metern Höhe an beiden Seiten der Maschine plötzlich der Airbus A300 und eine Fokker F 28 auf. Die Zuschauer hielten den Atem an. Deutsche Kompetenz in der Raumfahrt demonstrierten zwei originalgroße Mock-Ups des Weltraum-Labors Spacelab, das für den Einsatz im US-Space Shuttle konzipiert worden war.

Hauptgegenstand des Besucherinteresses 1926 war der neue Mehrzweckkampfflieger Panavia Tornado, von dem gleich zwei Maschinen gezeigt wurden. Seine brillanten Flugvorführungen begeisterten die Zuschauer. Oldtimer-Freunde beglückte Dornier mit dem zweimotorigen Kolbenmotorjäger Do 335A-02: Man hatte das Flugzeug mit der markanten Heck-Luftschraube aus den USA zurückgeholt und in mühevoller Arbeit restauriert. Neben einer Junkers F.13 und einer Messerschmitt Bf 108 Taifun ließen sich auch ein Exemplar des legendären roten Dreideckers Fokker Dr. 1 bewundern.

ILA firmiert seit 1978 unter ihrem Traditionsnamen

50 Jahre nach der ILA im Jahr 1928, 1978, erhielt die Luftfahrtschau wieder ihren Traditionsnamen: ILA. Eine Loslösung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung vom Termin der Hannover-Messe brachte ihr mehr Eigenständigkeit ein. Bundespräsident Walter Scheel begutachtete persönlich die neuesten Entwicklungen in Hannover: Zum Beispiel das Projekt LTA („Light Transport Aircraft“) eines neuen Zubringer-/Mehrzweckflugzeugs mit Propellerturbinenantrieb und einem Tragflügel Neuer Technologie (TNT) von Dornier. Am Flughafen Braunschweig sammelten sich knapp 60 Sportflieger, die von dort zur letzten Etappe eines ILA-Sternflugs starteten. Zum großen ILA-Flugtag am 4. Mai kamen fast 51.000 Menschen. Insgesamt zählten die Veranstalter 230.000 Besucher sowie 352 Aussteller aus 13 Ländern: Die alte und neue ILA war ein voller Erfolg.

364 Aussteller, Besuche großer Delegationen aus der UdSSR und der Volksrepublik China, ein umfangreiches Tagungsprogramm: 1980 nahm die Bedeutung der ILA weiter zu. Der riesige Transporter Lockheed C-5 Galaxy und das AWACS-System der NATO zogen das Publikum in den Bann. In der Zivilluftfahrt machte Dornier mit den Turboprop-Projekten E-1 (spätere Do 228-100) und E-2 (spätere Do 228-200) auf sich aufmerksam. Viel Beachtung fand auch der Vielzweck-Hubschrauber BK 117, der einem Joint-venture von MBB und Kawasaki aus Japan entstammt.

1982 eröffnete mit Bundeskanzler Helmut Schmidt erstmals ein deutscher Regierungschef die ILA. Er erlebte unter anderem die Welt-Premiere des verkürzten Airbus-Großraumfliegers A310. Premiere feierten auch der Businessjet Diamond I von Mitsubishi Aircraft International und der Commuter T-1040 aus dem Hause Piper. Besonders eindrucksvoll war die Vorführung der Kunstflugstaffel der Patrouille de France, die mit acht Alpha Jet-Jägern die Tricolore an den Himmel über Hannover malte.

Publikumsmagnet der ILA des Jahres 1984 waren – wieder einmal – die Schauveranstaltungen. Dabei faszinierten Motorkunstflüge und Formations-Fallschirmspringen ebenso wie das Können fünf verschiedener Kunstflugstaffeln. Eine der größten technischen Attraktionen knüpfte an uralte Ideen an: Die Gyroflug Ingenieur-Gesellschaft präsentierte mit der zweisitzigen „Speed-Canard“ ein sogenanntes Entenflugzeug, das auf den ersten Blick herkömmlichen Vorstellungen von Flugzeugen zu widersprechen scheint. Dabei benutzten schon die Gebrüder Wright anno 1903 einen „Entenflügler“ – ein Flugzeug mit weit vorn angebrachten zusätzlichen Tragflächen, die verbesserten Auftrieb garantieren.

1986 stand die ILA im Zeichen eines deutsch-chinesischen Projekts: MBB unterzeichnete in Hannover einen Vertrag mit der Volksrepublik China über den gemeinsamen Bau eines Regionalverkehrsfliegers. Der 75-Sitzer MPC-75 sollte mit Propfan-Triebwerken, Computersteuerung und Tragflächen aus Kunststoff ausgerüstet werden. Gebaut wurde er jedoch nie. Große Aufmerksamkeit erregte auch die erste quattronationale Präsention des „Jäger 90“: Das neue Jagdflugzeug war mit einem Modell in Originalgröße präsent. Der eigentliche Star der Messe hatte dagegen schon 50 Jahre auf dem Buckel: Mit dem für sie so typischen Dröhnen kreiste die legendäre Junkers Ju-52 mit dem Kennzeichen D-AQUI über Hannover. Erst wenige Tage zuvor war die „Tante Ju“ nach mehr als einjähriger Restauration in ihren neuen Lebensabschnitt gestartet.

Auf der ILA 1988 wurde die Deutschland-Premiere des „kleinen“ Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken ausgiebig gefeiert. Die revolutionäre Elektronik mit der Fly-by-Wire-Steuerung wurde präsentiert. Neues gab es vor allem bei der Sport- und Reisefliegerei: Beechcraft präsentierte mit der Starship den Prototyp seiner neuen Flugzeuggeneration, Ruschmeyer stellte seinen gerade erst fertig gestellten Kunststoff-Viersitzer MF-85 der Öffentlichkeit vor. Zum Besuchermagnet entwickelte sich der Stand der Raumfahrtagentur ESA: Dort thronte ein Modell des europäischen Raumgleiters Hermes in Originalgröße.

Im Nach-Wendejahr 1990 zeigten russische Firmen in Hannover viele Innovationen: Tupolew stellte seinen Versuchsträger Tu-155 mit einem Triebwerk vor, das wahlweise mit Wasserstoff oder Methan gespeist werden konnte. Antonow beeindruckte mit seinem riesigen Transporter An-124 „Ruslan“, Iljuschin mit einer mit einem Propfan ausgerüsteten Il-76. Auch heimische Unternehmen machten auf sich aufmerksam; so präsentierte Grob das Aufklärungsflugzeug G 520 Egrett. Es war die letzte ILA in Hannover. Der BDLI entschied, die ILA in die alte und neue deutsche Hauptstadt Berlin zu verlagern und konzeptionell als ein führendes internationales Messe- und Kongress-Event für die gesamte Aerospace-Industrie neu auszurichten.

Zurück zu den Ursprüngen nach Berlin/Brandenburg

Durch die gravierenden politischen und wirtschaftspolitischen Veränderungen in Europa seit dem Fall der Berliner Mauer wurde der Umzug der ILA zurück an ihren historischen Standort möglich. Die ILA ‘92 (15.-21.6) stellte auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld nachdrücklich ihren Anspruch als eine der weltweit wichtigsten Luft- und Raumfahrtausstellungen unter Beweis. Gleichzeitig erhöhte sie ihre Attraktivität durch den alten und neuen Standort im Herzen eines immer enger zusammenrückenden Europas. Die ILA erhielt als östlichste Luft- und Raumfahrtmesse im Westen und westlichste Messe im Osten eine besondere Drehscheibenfunktion für die Ost-West-Kontakte im Aerospace-Bereich. 517 Aussteller aus 23 Ländern zeigten 134.281 Besuchern das aktuelle Angebot. So ließ Airbus es sich nicht nehmen, das noch im Flugtestprogramm befindliche Paradepferd des europäischen Verkehrsflugzeugbaus auf der ILA vorzuführen: Gesteuert von den Airbus-Testpiloten Udo Günzel und Bill Wainwright, schwebte der Airbus A340 für drei Tage in Berlin ein. Dornier präsentierte erstmals auf einer Luftfahrtschau seinen hochmodernen 640 km/h schnellen 30-Sitzer Do 328. Zu den ILA-Debütanten gehörten Grobs Geschäftsreiseflieger GF 200 mit Heckschraube ebenso wie der Turboprop Jetstream 41 von British Aerospace. Maschinen der GUS-Streitkräfte wie die Suchoi Su-24 oder die MiG-29, aber auch Tornado-Kampfflugzeuge der Luftwaffe beeindruckten im Flugprogramm, das seit dem Ramstein-Unglück 1988 strengsten Auflagen unterliegt.

Die geschäfts- und marktorientierte Ausrichtung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung führte bei der ILA ‘94 (28.5-5.6) zur Entwicklung des „ILA means business“-Konzepts. Dies umfasste neben der eigentlichen Fachausstellung der nationalen und internationalen Industrie mit 422 Aussteller aus 27 Ländern ein umfangreiches Konferenzprogramm ebenso wie das weltweit einzigartige East/West Aerospace Center, das bei der ILA ‘94 ins Leben gerufen wurde. Für Fachbesucher aus Osteuropa wurde eigens ein Ost-West-Shuttle aus Moskau eingerichtet, mit dem sie an einem Tag nach Berlin und wieder zurück reisen konnten. Gleichzeitig bot die ILA mit dem Slogan „Airlebnis ILA“ den 141.000 Besuchern ein ausgesprochen publikumsattraktives Informations- und Showprogramm. So zeigte das russische Konstruktionsbüro Mjasischtschew sein Höhenforschungsflugzeug M-55 Geofisika erstmals im Westen. Die Lufthansa brachte ihr neuestes Fluggerät, den Airbus A321, nach Schönefeld. Insgesamt waren beim „Airlebnis ILA“ 252 verschieden Fluggeräte zu bewundern. In der Aktionshalle Raumfahrt konnten Besucher dank optischer Tricks den Landeanflug eines Raumschiffs auf Mars oder Venus erleben. Bei einem Sicherheitsabnahmeflug für das Flugprogramm am Vortag der ILA-Eröffnung kam der russische Pilot Alexander Viatkin ums Leben. Sein Tod führte zur Gründung der Stiftung Mayday, die seit diesem Zeitpunkt in Not geratene Luftfahrer und deren Angehörige unterstützt.

Mit der Rekordbeteiligung von 578 Ausstellern aus 30 Ländern zeigte die ILA ‘96 (13.-19.5) die gesamte Palette von Produkten und Dienstleistungen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie. Das breitgefächerte Konferenzprogramm beinhaltete 59 Kongresse nationaler und internationaler Veranstalter. Das East/West Aerospace Center bewährte sich erneut als Katalysator für das Ost/West-Geschäft. Mit 240 Fluggeräten am Boden und in der Luft präsentierte die ILA das auf vergleichbaren Messen größte Angebot. Zu sehen war zum Beispiel der Airbus A300-600 ST „Beluga“: Der riesige Transporter mit einem Ladevolumen von mehr als 45 Tonnen dominierte das Freigelände, das vor allem am Wochenende stark besucht war. Der Eurofighter EF 2000 wurde erstmals bei einer Luftfahrtausstellung in einem Demonstrationsflug vorgeführt. Messepremiere feierten zudem der Airbus A319 und der neue NATO-Mehrzweckhubschrauber NH 90. Insgesamt strömten 216.500 Besucher, darunter 75.000 Fachbesucher, 1996 zum Ausstellungsgelände auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld.

Mit 825 Ausstellern aus 32 Ländern, über 226.000 Besuchern (davon 82.000 Fachbesucher) sowie 278 Fluggeräten war die ILA ‘98 (18.-24.5) die bis dahin größte und teilnehmerstärkste Veranstaltung. Kein Wunder, denn sogar im All wurde für sie geworben: Bei der Space Shuttle-Mission STS-89 im Januar 1998 begrüßte NASA-Astronautin Bonnie Dunbar nach dem Andocken der Raumfähre Endeavour an die MIR-Station ihre russischen Kollegen mit einer ILA-Flagge. Am Boden bestätigte die ILA ihren Stellenwert als zentraler Marktplatz für alle Geschäftsfelder der Luft- und Raumfahrt, unter anderem auch mit der Bekanntgabe und Unterzeichnung von Geschäftsabschlüssen in zweistelliger Milliardenhöhe. Star des Flugprogramms war der riesige Militärtransporter C-17 von Boeing. Mehr als 50 Konferenzen wies das ILA-Kongressprogramm auf. Die Sonderausstellung „50 Jahre Berliner Luftbrücke“ würdigte die nach wie vor größte Lufttransport-Operation aller Zeiten in einer 1.500 Quadratmeter großen Sonderhalle. Das Highlight für Raumfahrt-Fans schließlich war ein begehbares Modell des europäischen Raumlabors COF (Columbus Orbital Facility) im Maßstab 1:1.

Spektakuläre Geschäftsabschlüsse, mehr Fachbesucher aus dem In- und Ausland und ein starker Publikumsansturm: Die ILA 2000 (6.-12.6) erfüllte mit richtungsweisenden Entscheidungen in der europäischen Luft- und Raumfahrtindustrie die hohen Erwartungen der Branche und bot dem privaten Publikum mit einem Flugprogramm der Spitzenklasse die gesamte Faszination des Fliegens. Bei dreieinhalb Fachbesuchertagen strömten insgesamt 212.000 Besucher auf das Südgelände des Flughafens Berlin-Schönefeld. Bereits zur Messe-Halbzeit bilanzierten die Aussteller Verträge und Optionen im Gesamtwert von über 50 Milliarden DM. Damit stellte die ILA2000 ihre Rolle als wichtiger europäischer Handelsplatz für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer Rekordbeteiligung von 941 Ausstellern aus 38 Ländern zeigte die ILA sieben Tage lang neben 316 Fluggeräten Produkte, Systeme und Dienstleistungen aus der gesamten Luft- und Raumfahrttechnologie. Im Flugprogramm begeisterte die Kunstflugstaffel Patrouille de France, außerdem der noch nie da gewesene US-Tarnkappenbomber Lockheed F-117 Nighthawk. Dass bedeutende Innovationen in der Luft- und Raumfahrt nicht immer groß und spektakulär sein müssen, bewies die Innovint Einrichtungs GmbH. Die Hamburger Firma präsentierte auf der ILA eine Weltneuheit, die nur 6,5 Kilogramm wog: den ersten Kindersitz für Passagierflugzeuge.

Mit Geschäftsabschlüssen und Kooperationsvereinbarungen in Milliardenhöhe, 1.067 Ausstellern aus 41 Ländern, 102.680 Fachbesuchern aus dem In- und Ausland und der Gesamtzahl von 215.150 Besuchern bestätigte die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2002 (6.-12.5) erneut ihren Stellenwert als wichtiger europäischer Handelsplatz für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie. Ein neuer Rekord von 340 angemeldeten Fluggeräten und ein Flugprogramm der Spitzenklasse rundeten das Bild ab. Airbus stellte mit der A340-600 und der neuen A318 sein größtes und kleinstes Modell vor, erstmals war in Berlin das russische Amphibienflugzeug Berijew Be-200 zu begutachten. Und wo bekommt man auf einer Luftfahrtschau überhaupt noch ein Luftschiff zu sehen, und das auch noch im Flug? Im ILA-Flugprogramm schwebte mit dem 75 Meter langen Zeppelin Neuer Technologie (Zeppelin NT) schwebte das größte und modernste Luftschiff der Welt über einem staunenden Publikum. Rund 60 Messe begleitende Konferenzen – darunter politische Leitveranstaltungen wie der „XIX. International Workshop on Global Security and the War on Terrorism“, die Airbus-Ministerkonferenz und der „1. Internationale Parlamentariertag“ unterstrichen den Kompetenz- und Qualitätsgewinn der ILA. Als Besuchsziel politischer Prominenz, angeführt von Bundeskanzler Gerhard Schröder, unterstrich die Fachmesse ihre Bedeutung als Plattform einer strategischen Schlüsselindustrie. Rund 3.400 Journalisten aus 70 Ländern berichteten von den Ereignissen auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung.

Ganz im Zeichen der Osterweiterung der NATO und der Europäischen Union stand die ILA 2004 (10.-16.5.), die von einer zuversichtlichen Stimmung hinsichtlich der Branchenentwicklung geprägt war. 201.500 Besucher wurden an den vier Fach- und drei Privatbesuchertagen registriert, darunter 105.200 Fachbesucher. Die ILA2004 wurde von so vielen hochrangigen Delegationen wie noch nie besucht, auch von Bundeskanzler Gerhard Schröder. 120 Abgeordnete aus 22 europäischen Ländern wurden auf der Luftfahrtausstellung begrüßt. Auch Spitzenrepräsentanten aus den neuen EU- und NATO-Ländern nutzten die ILA 2004 zum Informationsaustausch. So beteiligten sich am „International Workshop on Global Security“ auch die Verteidigungsminister aus Bulgarien, Georgien, Litauen, Ukraine und der Türkei. Die vier für das Airbus-Programm zuständigen Minister aus Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland trafen sich zur Airbus-Ministerkonferenz. Die Luftwaffenchefs aus 19 europäischen Ländern, die in Deutschland akkreditierten Botschafter sowie die NATO-Botschafter aus Brüssel, die in Deutschland akkreditierten Militärattachés sowie zahlreiche wirtschaftsp

Bahnhöfe: Windräder auf dem Dach: Bahnhof Berlin Südkreuz wird intelligente Mobilitätsstation Erstmals Ausstattung eines Bahnhofs in Deutschland mit Windkraft-Anlagen – Ziele: regenerative Energie für Bahnhöfe und intermodale Verknüpfung der Verkehrsträger

http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_k/6830244/h20140430.html

(Berlin, 30. April 2014) Auf dem Bahnhof Berlin #Südkreuz wurde heute eine moderne #Windkraftanlage installiert. Die erste auf ein #Bahnhofsdach in Deutschland montierte Anlage soll in Kürze Energie liefern, mit der unmittelbar an der Station Elektroautos und Elektrofahrräder aufgeladen werden können. Die zwei Amperius Vertikalachs-Anlagen bringen zunächst zwei Kilowatt Leistung.

Diese Leistung vervielfacht sich, wenn der Bahnhof Südkreuz in den nächsten Monaten mit weiteren Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom ausgestattet wird. Der Bahnhof, mit täglich 90.000 Reisenden drittgrößter in Berlin, wird zur intelligenten, lokal regenerativ versorgten Station entwickelt. Bis September erfolgt die Installation einer beweglichen Solarkraftanlage, samt den erforderlichen Speicherbatterien. Dann kann eine ganze Flotte von elektrischen Carsharing-Fahrzeugen und elektrischen Leihfahrrädern ökologisch vorteilhaft auftanken. Erzeugungsanlagen, Ladestationen und Speichereinheiten bilden wiederum mit den Fahrzeugen ein so genanntes Micro #Smart #Grid (#MSG) – ein kleines intelligentes Kraftwerk. Die Batterien der Fahrzeuge wirken dabei als mobile Speicher. Im Bahnhof wird dazu eine intelligente Navigation die Wege zwischen Bahnsteigen, Geschäften und Parkflächen weisen.

Berlin Südkreuz ist „Intelligente #Mobilitätsstation im internationalen Schaufenster für Elektromobilität Berlin-Brandenburg“. Das Vorhaben, eines von rund 30 zur Förderung von Elektromobilität in der Region, wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützt. Im April 2012 waren vier Regionen in Deutschland für die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben ausgewählt worden. Für das Schaufensterprogramm stellt der Bund 180 Millionen Euro bereit. Damit wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt. Das Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg erhält vom Bund und von den Ländern Berlin und Brandenburg eine dreijährige Förderung. Konsortialführer am Bahnhof Berlin Südkreuz ist die Deutsche Bahn.

Hinweis für Fotoredaktionen:
Motive von der Installation der Windräder auf dem Bahnhof Berlin Südkreuz stehen ab 13 Uhr zum kostenfreien Download auf www.deutschebahn.com/mediathek in der Rubrik „Im Blickpunkt“ zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Regionalverkehr: DB Regio Nordost gewinnt Ausschreibung für das Netz Nordwestbrandenburg RE 6 und RB 55 ab Dezember 2016 mit modernisierten Fahrzeugen – erhöhter Komfort für Fahrgäste – Gesamtvolumen von 2,24 Millionen Zugkilometern

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/6806098/bbmv20140424.html?c2212428=2207510&start=0&itemsPerPage=20&x=1

(Berlin, 25. April 2014) Die DB #Regio AG hat offiziell den #Zuschlag für das sogenannte Netz #Nordwestbrandenburg vom #VBB im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg erhalten. Das Netz umfasst die Linien #RE6 (Berlin-#Spandau – #Neuruppin#Wittenberge) und #RB55 (#Hennigsdorf#Kremmen).

„Wir freuen uns, dass unser Angebot den Zuschlag erhalten hat“, freut sich Dr. Ing. Joachim Trettin, Vorsitzender DB Regio Nordost. „Mit modernisierten Fahrzeugen, die alle klimatisiert sind und zusätzliche Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder haben, werden wir für unsere Kunden ab Dezember 2016 auf den Linien RE 6 und RB 55 ein qualitativ hochwertiges Angebot auf die Schiene bringen“.

Jeder Zug wird von einem Kundenbetreuer begleitet, zudem sind die Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet. Neue Bestuhlung, Steckdosen an den Plätzen und Monitore, die die Anschlussmöglichkeiten in Echtzeit anzeigen, erhöhen den Komfort für die Fahrgäste.

Der Vertrag für das Netz Nordwestbrandenburg hat ein Gesamtvolumen von jährlich zirka 2,24 Millionen Zugkilometern und eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2016.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
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S-Bahn + U-Bahn: Ungenutzte U- und S-Bahntunnel und – Stationen in Berlin, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Welche für den #U-Bahn- oder #S-Bahnverkehr errichteten, aber nicht genutzten #Tunnel und #Stationen, gibt es in Berlin an welchen #Bahnhöfen? Frage 2: Wann wurden sie errichtet, seit wann wurden sie nicht mehr für den Bahnverkehr genutzt und in welchem baulichen Zustand befinden sich diese? Frage 3: Welche dieser Tunnel werden zeitweise oder ganzjährig seit wann von wem genutzt (z.B. Feuerwehr- Übungstunnel etc.)? Antwort zu 1, 2 und 3: Vorbemerkung: In der Zuständigkeit des Senates liegen ausschließlich die Verkehrsanlagen der U-Bahn. Insofern kann zu den Anlagen der im Bundeseigentum stehenden S-Bahnanlagen keine Aussage getroffen werden. Die Fragen 1 bis 3 werden wegen des Sachzusammenhanges gemeinsam beantwortet. Die nachgefragten Angaben sind der beigefügten Auflistung der BVG auf der nächsten Seite zu entnehmen.

Frage 4: Was hält der Senat von Diskussionen in unserer Partnerstadt Paris, diese Art von Tunnel auszubauen und für Veranstaltungen, Events oder sogar als Schwimmhallen zu nutzen? Antwort zu 4: Grundsätzlich bedarf es vor einer Umnutzung der planungsrechtlichen Beurteilung durch die Planfestsellungsbehörde sowie bezüglich der technischen Machbarkeit der Genehmigung der zuständigen Fachbehörde. In der Regel strebt der Baulastträger seit jeher eine sinnvolle Nutzung ungenutzter Bauwerksteile an (vgl. auch Antworten zu 1-3), sofern nicht die Zweckbestimmung oder die baulichen Gegebenheiten dieser Grenzen setzen. Eine Prüfung kann nur im Einzelfall am konkreten Vorhaben erfolgen; eine pauschale Beantwortung ist nicht möglich. Frage 5: Unter welchen Umständen wären partielle „Tunnelöffnungen“ für die Bevölkerung, auch eine Option für Berlin? Antwort zu 5: In der Regel sind ungenutzte U-Bahnanlagen in einem für die öffentliche Nutzung nicht verkehrssicheren baulichen Zustand. Von daher kann nur im Zusammenhang mit konkreten Vorhaben über Tunnelöffnungen entschieden werden; eine pauschale Beantwortung ist nicht möglich. Berlin, den 27. März 2014 In Vertretung C h r is t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 01. Apr. 2014)

Mobilität + barrierefrei: Keine Angst vor den „großen Gelben“ – die BVG hilft!

http://www.bvg.de/index.php/de/103842/name/Pressemitteilungen/article/1811046.html

Mit dem Zug nach Hause fahren oder mal ohne Begleitung zum Bummeln gehen, ist für Menschen mit einer #Behinderung keine Selbstverständlichkeit, dabei spielen Unsicherheit und Angst eine große Rolle. Mit ihren bewährten #Mobilitätstrainings möchte die #BVG ihren Fahrgästen diese Angst nehmen und helfen. Unser Training ermöglicht #mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, die zum Beispiel im #Rollstuhl oder mit dem #Rollator unterwegs sind sowie #sehbehinderten und #blinden Menschen, auch alleine öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Während des Trainings können sich unsere Fahrgäste in einem stehenden Fahrzeug orientieren. Des Weiteren finden Übungen statt, bei denen gezeigt wird, wie man mit vorhandenen Hilfen am besten in die Fahrzeuge gelangt oder wie man sich während der Fahrt sichert. Freundliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BVG helfen dabei und beantworten gerne alle Fragen dazu. Eingeladen sind alle Fahrgäste mit Mobilitäts- oder Sinnesbehinderungen und selbstverständlich auch ihre Begleiterinnen und Begleiter.

Termine und Orte:

Donnerstag, 10. April, 10-12 Uhr – Bus + Tram
Lichtenberg, Betriebshof der BVG, Siegfriedstraße 30-45

Samstag, 24. Mai, 10-13 Uhr – Bus
Reinickendorf, vor dem Haupteingang des Märkischen Zentrums, Wilhelmsruher Damm 140

Donnerstag, 26. Juni, 10-12 Uhr – Bus
Marzahn, Busbahnhof am Eastgate

Freitag, 22. August, 10-12 Uhr – Bus
Neukölln, U-Bahnhof Rudow, ( Neuköllner Straße / Am Hanffgraben )

Donnerstag, 11. September, 10-12 Uhr – Tram
Marzahn, Betriebshof der BVG, Landsberger Allee 576a

Donnerstag, 25. September, 10-12 Uhr – Bus
Steglitz-Zehlendorf, U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz / Bundesallee

Donnerstag, 06. November, 10-12 Uhr – U-Bahn
Mitte, U-Bahnhof Alexanderplatz, Ankunftsbahnsteig U5

Für diese kostenlosen Veranstaltungen ist eine Anmeldung für einzelne Personen nicht nötig. Gruppen melden sich bitte an: per Mail info@BVG.de oder telefonisch unter (030) 19 44 9.

Regionalverkehr + Bahnverkehr + Tarife: Erfolgreicher Verkaufsstart für IRE in Richtung Hamburg Neue Verbindung zum günstigen Festpreis startet am 14. April – Detailinfos zu Angebot und Buchung unter www.bahn.de/berlin-hamburg

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/6701420/bbmv20140406.html?c2212428=2207508&start=0&itemsPerPage=20&x=1

+++ Hinweis des Bloggers: Zum Buchen bitte bei der DB Seite den Haken bei „schnelle Verbindung bevorzugen“ entfernen und bei „Nur Nahverkehr“ den Haken setzen:

Dann erscheint auch der gewünschte Zug:

und nun der Post: +++

(Berlin, 6. April 2014) Der neue IRE Berlin-Hamburg startet am 14. April zur Premierenfahrt. Einmal täglich hin und wieder zurück verbindet der neue Regionalzug die Bundeshauptstadt mit der Elbmetropole. Statt ICE-Tempo verspricht das neue Angebot einen unschlagbaren Fahrpreis. Die Einzelfahrt ist im Vorverkauf für 19,90 Euro zu haben. Für Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen gilt der Festpreis 29,90 Euro. Kurz nach Vertriebsstart waren bereits 120 Tickets verkauft.

DB Regio Nordost bietet den Fahrgästen auf der Verbindung Berlin–Hamburg eine neue Reisemöglichkeit mit Halt in Stendal, Salzwedel, Uelzen, Lüneburg und Hamburg-Harburg an und erschließt mit dieser Direktverbindung von Berlin aus auch interessante Tourismusregionen wie die Lüneburger Heide und die Altmark. Ausführliche Informationen zum Fahrplan, Ausflugstipps und Hinweise zu Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.bahn.de/berlin-hamburg abrufbar sind.

Der IRE startet Montag bis Samstag um 6.42 Uhr in Berlin Ostbahnhof (Hauptbahnhof Abfahrt 6.54 Uhr, Zoologischer Garten 7 Uhr und Berlin-Spandau 7.08 Uhr) und erreicht den Hamburger Hauptbahnhof um 10.04 Uhr. Sonntags beginnt die Fahrt nach Hamburg um 13.26 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt ab Hamburg montags bis freitags um 16.36 Uhr und samstags und sonntags um 18.11 Uhr. Im IRE Berlin-Hamburg gilt auch der Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG. Damit ist an Wochenenden das Schönes-Wochenende-Ticket gültig und Montag bis Freitag nach 9 Uhr das Quer-durchs-Land-Ticket.

Eine Sitzplatzreservierung ist für 4,50 Euro pro Person möglich, eine Reservierung für eine Familie kostet 9 Euro. Der IRE Berlin–Hamburg führt nur Wagen der 2. Klasse. Im Zug werden kleine Snacks und Getränke angeboten.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Regionalverkehr + Bahnindustrie: Umbau von Doppelstockwagen sichert Arbeitsplätze Erstmals Modernisierungsarbeiten in der DB Regio-Werkstatt Cottbus – 37 Doppelstockmittelwagen für „Netz Nord-Süd“

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pi_regional/6673800/bbmv20140402a.html?start=0&itemsPerPage=20

(Berlin, 2. April 2014) In #Cottbus wurde heute der erste #modernisierte #Doppelstockwagen für den Betrieb im „Netz Nord-Süd“ übergeben. Erstmalig führt die DB Regio-Werkstatt Modernisierungsarbeiten durch und baut dabei 37 Doppelstockmittelwagen um.

„Das sichert zirka 30 Arbeitsplätze in der Region“, betont Alexander Hohlfeld, zuständiger Regionalleiter Produktion DB Region Nordost.

Am 28. Februar 2012 hatte die DB Regio AG Nordost den Zuschlag für das sogenannte „Netz Nord-Süd“ mit einer Laufzeit bis Dezember 2026 vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt erhalten. Am 14. Dezember 2014 erfolgt die Inbetriebnahme. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen von jährlich zirka 9,5 Millionen Zugkilometern.

In diesem Verkehrsvertrag ist auch der Einsatz der modernisierten Doppelstockfahrzeuge vereinbart. Diese verkehren dann auf den Linien #RE3 Stralsund/Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und #RE5 Rostock/Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster)/Lutherstadt Wittenberg.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
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Leiter Kommunikation Oliver Schumacher