Ist geplant, zukünftig die #Mitnahme von Fahrrädern bei der Nutzung des ÖPNV mit dem Deutschlandsemesterticket im Geltungsbereich des VBB zu ermöglichen? Wenn ja, ab wann soll dies erfolgen? Wenn nein, warum nicht?
99 Prozent der BVG-Kund*innen steigen bereits mit gültigem Ticket ein ● BVG bietet Fahrgästen im Bus künftig unkomplizierten, modernen und bargeldlosen Ticketverkauf mit einer Vielzahl an Bezahlmöglichkeiten ● Fahrer*innen werden in ihrem Berufsalltag entlastet ● BVG-Guthabenkarte als moderne Bargeldalternative wird weiter gestärkt
In den letzten Jahren ist der #Verkauf von #Einzelfahrscheinen im Bus um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Durchschnittlich zahlen Fahrgäste heute nur noch drei Tickets pro Tag und Bus mit #Bargeld. Daher hat die BVG sich entschieden, den #Ticketkauf im Bus ab dem 1. September 2024 nur noch #bargeldlos anzubieten. Eine entsprechende Änderung des VBB-Tarifs wurde von der zuständigen Behörde genehmigt.
Landesregierung Hessen soll sich für die Abschaffung einsetzen, Bundesfinanzminister Christian Lindner will es zum Löcherstopfen bei der Bahn-Infrastruktur einsetzen
Es sieht im Moment nicht gut aus für den öffentlichen Personenverkehr. Am vorletzten Wochenende hat der Landesparteitag der CDU Hessen einen Antrag der Jungen Union zur Abschaffung des Deutschlandtickets angenommen. Das Geld solle lieber und besser in die #Sanierung der #Infrastruktur fließen. Das Angebot sei „nicht mehr als ein Marketing-Gag der Ampelregierung“, die #Verkehrspolitik müsse ehrlich und nachhaltig werden, es handele sich um ein „staatlich angeordnetes #Einheitsticket“. Ende vergangener Woche hat Bundesfinanzminister Christian Linder (FDP) nachgelegt. Die Modernisierung der Infrastruktur der Deutschen Bahn sei nur über einen höheren Preis für das #Deutschlandticket machbar. Über den Preis müsse man reden.
Fahrgäste, die das Berlin-Abo für monatlich 29 Euro bereits zum Start am 1. Juli nutzen wollen, müssen das neue Angebot bis spätestens 10. Juni bei einem Verkehrsunternehmen bestellen. Das gilt auch für #Stammkunden, die bereits einen anderen #Abovertrag besitzen und in das #Berlin-Abo wechseln möchten. Um Wartezeiten zu vermeiden und die Kundenzentren zu entlasten, wird empfohlen, das Berlin-Abo online zu bestellen. Weitere Infos und FAQ’s zum Berlin-Abo:www.vbb.de/Berlin-Abo, bvg.de/29euro-abo, sbahn.berlin/berlinabo, bahn.de/vbb.
Dass eine Branche mit dem Namen „öffentlicher #Personennahverkehr“ (#ÖPNV) einmal mit #Revolutionen in Verbindung gebracht wird, mag überraschen. Doch als eben solche hatte nicht nur der damalige hessische Verkehrsminister Tarek #Al-Wazir das #Deutschlandticket bei seiner Einführung vor knapp einem Jahr bezeichnet. Sein nordrhein-westfälischer Kollege Oliver Krischer (beide Grüne) wollte diesem Vergleich am Donnerstag zwar nicht folgen. Doch dass das #49-Euro-Abo den ÖPNV mächtig durcheinandergewirbelt hat, musste auch Krischer am Donnerstag auf einer #Bilanz-Pressekonferenz in Köln eingestehen.
Die Einführung des neuen #Berlin-Abos zum 1. Juli 2024 steht in den Startlöchern. Der Vorverkauf für das neue zusätzliche Angebot, das ausschließlich im Berliner #Stadtgebiet gilt, wird ab sofort sukzessive bei den Verkehrsunternehmen starten. Berliner Abo-Bestandskunden werden von BVG und S-Bahn angeschrieben und über das neue Abo informiert. Dazu gehören auch Hinweise, wie das #Ticket erworben werden kann und Verlinkungen zu Verkaufsportalen. Informationen zum Berlin-Abo geben auch alle anderen Verkehrsunternehmen im VBB. #Vertragsabschlüsse für das Berlin-Abo zum Startdatum 1. Juli sind bis 10. Juni möglich. Um Wartezeiten zu vermeiden und die Kundenzentren zu entlasten, wird empfohlen, das Berlin-Abo online bei den Verkehrsunternehmen abzuschließen. Kunden*innen können wählen, ob sie das Berlin-Abo als #VBB-fahrCard oder auf dem #Handy nutzen wollen.
Für die Zeit des Umbaus eröffnen das DB Reisezentrum und die #Verkaufsstelle der #S-Bahn Berlin am 3. April 2024 eine #Interimsverkaufsfläche auf der Ebene -1 im Bereich der Übergange zur U5.
Für Berlins Fahrgäste bleibt es spannend. Noch immer kann der Senat angesichts von Sparzwängen nicht garantieren, dass das #29-Euro-Ticket wiederkommt.
Doch trotz der Ungewissheit bereiten sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) weiterhin darauf vor. Nach Informationen der Berliner Zeitung peilen sie an, im April mit dem #Vorverkauf für das neue #Berlin-Abo zu beginnen.
Der Zeitplan steht noch nicht fest. Das Ziel dagegen schon: Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) will den #Tarifdschungel#lichten. Auf der #Streichliste stehen unter anderem das #Seniorenticket, #7-Tage-Karten und die Berliner #10-Uhr-Karte. Das teilte Verkehrsstaatssekretärin Claudia Elif Stutz (CDU) auf eine Anfrage des Linke-Abgeordneten Kristian Ronneburg mit. Doch der Politiker sieht die #Entrümpelung des Tarifsystems zum Teil kritisch. Denn auch ein beliebtes #Ticket soll wegfallen.
Rund 16,4 Millionen #Fahrgäste sind im vergangenen Jahr in Berliner Bussen und Bahnen #kontrolliert worden. Dabei trafen #Kontrolleure der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) etwa fünf Prozent der Menschen ohne Fahrschein an, in den #S-Bahnen waren es 2,4 Prozent, was rund 199.000 Personen entspreche.