Sie ist nicht lang und trotzdem kostspielig – die #A100 in Berlin. Das #Mammutprojekt ist hochumstritten, der Bund will es durchsetzen. #Verkehrsexperten sehen den Bau neuer Autobahnen generell kritisch.
Das wird teuer. Die A100 ist inzwischen die teuerste #Autobahn Deutschlands. Es geht um sieben Kilometer Asphalt durch Berlin. Der 16. Abschnitt verläuft vom #Autobahndreieck#Neukölln zum #Treptower Park, auf bis zu 700 Millionen Euro belaufen sich dort die Kosten, wie das Magazin „Spiegel“ berichtet. Der 17. Abschnitt, der über die #Spree und dann vor dem #Ostkreuz in einen #Tunnel Richtung #Friedrichshain und #Lichtenberg führen soll, könnte sogar mit einer Milliarde Euro noch teurer werden.
Der #Widerstand ist, wenig überraschend, riesig: An Pfingsten demonstrierten Tausende Berliner gegen den Weiterbau der A100. „Seit Jahrzehnten hinkt der Verkehrssektor beim Klimaschutz hinterher. Statt klimaschädliche CO2-Emissionen zu senken, wird munter an den nächsten Kilometern Autobahn gebaut“, sagte Frank #Masurat Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (#ADFC) dem „Tagesspiegel“. Und auch aus dem Senat hagelt es Kritik am Millionen-Projekt, das der Bund offenbar auf Biegen und Brechen durchdrücken will. Berlins Grüne und die Linkspartei sind geschlossen gegen den Weiterbau, sie wollen den 17. Bauabschnitt verhindern. Bettina Jarasch, Berliner Spitzenkandidatin der Grünen, sagte dazu auf dem Parteitag: Statt über Weiterbau „sollten wir anfangen, über den Rückbau der A100 zu reden“.
Bei der SPD ist man sich nicht einig, könnte sich aber eine #Bürgerbefragung vorstellen.
In einer Resolution fordern Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Anwohnern den Senat zum zügigen Bau der #TVO auf.
Berlin. Es zählt du den wichtigsten Verkehrsprojekten für den Berliner Osten und soll nach jahrzehntelangem Vorlauf nun vorangetrieben werden: die #Tangentialverbindung Ost (TVO). Doch das #Bauprojekt polarisiert. Nach Protesten gegen die TVO und Plakat-Aktionen dafür forderten in einer RESOLUTION Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Anwohnern am Mittwoch – 26.05 – den Berliner Senat zum zügigen Handeln auf.
100.000 Autos täglich und 100.000 von Staus, Lärm und Abgasen belasten Anwohner in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick – so bringt es die Resolution „Die Tangentialverbindung Ost zügig realisieren – Anwohner entlasten und gewerbliche Anbindungen verbessern“ auf den Punkt. Zur #Verkehrsbelastung komme eine unzureichende Anbindung der Gewerbegebiete im Südosten Berlins und des neuen Flughafens #BER.
„Deshalb muss die lange geplante Tangentialverbindung Ost (TVO) nun endlich realisiert werden“ – fordert eine Initiative, in der sich neben den Bürgermeistern der drei betroffenen Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick auch Landespolitiker, Wirtschaftskreise und Verbände sowie betroffene Anwohner zusammengeschlossen haben.
In welchem #Zustand befinden sich die Berliner #Brücken aktuell? (Wir bitten auch um Anlage einer Liste mit den aktuellen Zustandsnoten der Berliner Brücken.)
Antwort zu 1:
Die aktuell zusammengestellte Liste der Brücken in der #Baulast des Senats mit #Zustandsnoten ist als Anlage beigefügt.
Frage 2:
Welche Brücken sind aktuell gesperrt oder teilweise gesperrt?
Antwort zu 2:
Aktuell sind in Berlin die Roßstraßenbrücke in Mitte und die Wuhletalbrücke in Marzahn voll, sowie die Elsenbrücke, die Salvador-Allende-Brücke und die Lange Brücke in Treptow-Kö- penick teilweise gesperrt. Darüber hinaus existieren Brücken in Berlin, die aufgrund ihres Alters nicht für die heutigen Verkehrsbelastungen berechnet wurden oder aufgrund ihres Zustandes eine geringe Belastbarkeit besitzen. Diese sind mit einer Lastbeschränkung aus- gewiesen.
Frage 3:
Wie weit ist die Umsetzung des geplanten Erhaltungsmanagementsystems für die Brückeninfrastruktur? Liegt dafür bereits ein Einführungskonzept vor? Sollte das Konzept noch nicht vorliegen: Bis wann ist damit zu rechnen, dass Berlin ein Managementsystem bekommt?
Antwort zu 3:
Die Entwicklung des digitalen Erhaltungsmanagementsystem für die Berliner Brücken (EMS-I) ist weit vorangeschritten und die Einführung des Systems für Ende 2021 vorgesehen. Da es sich um ein neuentwickeltes Datenbanksystem handelt, werden auch darüber hinaus laufende Anpassungen erforderlich werden. Insbesondere werden automatisierte Kostenermittlungen immer einer individuellen Bewertung unterzogen werden müssen.
Frage 4:
Liegen mittlerweile die personellen Voraussetzungen zur Sicherstellung der Einführung vor?
Antwort zu 4:
Die personellen Voraussetzungen für die Entwicklung und Einführung des Erhaltungsmanagementsystems sind vorhanden, die personellen Kapazitäten für die dauerhafte Anwendung, Pflege und Auswertung unter bautechnischen Aspekten sind noch zu schaffen. Für die dauerhafte Anwendung, Pflege und Auswertung unter bautechnischen Aspekten sind bisher keine personellen Kapazitäten zur Verfügung gestellt
Frage 5:
Welche Brücken werden aktuell saniert und welchen Zeitplan gib es hierfür?
Antwort zu 5:
Aktuell befinden sich insbesondere die größeren Brückenbaumaßnahmen Elsenbrücke (2028), Salvador-Allende-Brücke (2022), Südl. Blumberger-Damm-Brücke (2025), Südl.
Yorckbrücke 5 (2021), Neue Fahlenbergbrücke (2023), Verkehrszeichenbrücken-SOV (2022), Behelfsbrücke Lange Brücke (2022) und Löffelbrücke (2021) in der Ausführungsphase, welche mit einer geplanten Fertigstellung entsprechend der Klammerangaben umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus werden bei einer Vielzahl weiterer Ingenieurbauwerke in 2021 kleinere Instandsetzungsmaßnahmen umgesetzt.
Frage 6:
Welche Brückenneubauten plant der Senat und welchen Zeitplan hat er hierfür?
Antwort zu 6:
Entsprechend der aktuellen Prioritätensetzung und unter Berücksichtigung der haushaltäri- schen Voraussetzungen sind bis 2030 insbesondere Bauleistungen an den Brückenstand- orten: Fußgängerbrücke (FGB) Schmöckwitzwerder, Putlitzbrücke, Pyramidenbrücke, Mühlendammbrücke, Moltkebrücke, Wuhletalbrücke, FGB Pönitzwiesen, Löwenbrücke, Brücke am Falkenberg, Buckower Chaussee Brücke, FGB Adlergestell, Nordhafenbrücke, Europa-City-Brücke II, Lange Brücke, Schönhauser-Allee-Brücke, Sellheimbrücke, Laake- brücke, Brücke am Bahndamm, Neue Gertraudenbrücke, Spittelmarktbrücke, Köpenicker- Allee-Brücke, diverse Brückenbauwerke im Zuge der TVO (Tangentialverbindung Ost), Verkehrsknoten Marzahn, Hegemeisterbrücke, Bahnhofsstraßenbrücke, Fürst-Bismarck-
Steg, Brücke am Packereigraben, Schlossbrücke, Schlossparkbrücken, Schulenburgbrücke, Dunckerbrücke, Heubuder Brücke, Brücken über den Pfefferluchgraben, Spektegrabenstege, Schönfließer Brücke, östl. Bucher-Straßen-Brücke, Gehrenseebrücke, SÜ Gartenfeld, FGB Gartenfeld, Hellersdorfer Brücken vorgesehen. Darüber hinaus ergeben sich noch mehrere Brückenbauwerke, welche im Zusammenhang mit den geplanten Radschnellwegverbindungen stehen (u.a. Brücke am Grützmachergraben, Brücke über den Britzer Verbindungskanal). Die vorgenannten Maßnahmen befinden sich bereits in der Planungsphase bzw. sind Bestandteil der Investitionsplanung.Mögliche Anpassungen infolge von Prioritäts- und Nachrückerprojekten oder Projekten, welche ggf. auf Basis von alternativen Projektumsetzungen geplant werden können, werden im Rahmen des turnusmäßigen Zustandscontrollings berücksichtigt. Weitere Anpassungen in Wertung der Ergebnisse von Bauwerksprüfungen sind ebenfalls denkbar.
Frage 7:
Warum plant der Senat aktuell nicht den Wiederaufbau der Waisenbrücke als Fuß- und Radsteg?
Antwort zu 7:
Bedingt durch jahrzehntelange Sparvorgaben für die Infrastruktur des Landes Berlin ist bei den Brückenbauwerken ein erheblicher Instandsetzungsrückstau zu verzeichnen.
Der Abbau des bestehenden Rückstaus im Brückenbau kann zum aktuellen Zeitpunkt nur durch eine gezielte Prioritätensetzung bearbeitet werden. Dabei hat der Erhalt der beste- henden Infrastruktur oberste Priorität.
Die Wiederherstellung der Waisenbrücke ist als Rad- und Fußverkehrsbrücke im Planwerk Innere Stadt enthalten. Im Stufenplan der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ist der Wiederaufbau der Waisenbrücke angedacht.
Auch bei der Stadtdebatte Berliner Mitte ist die Waisenbrücke als langfristiges Projekt
Welchen stadträumlichen Vorteil erkennt der Senat im Bau der Waisenbrücke?
Antwort zu 8:
Durch den Wiederaufbau der Waisenbrücke würde eine zusätzliche Verbindung zwischen den beiden Altstadtquartieren geschaffen.
Frage 9:
Warum plant der Senat aktuell nicht den Wiederaufbau der Brommybrücke als Fuß- und Radsteg?
Antwort zu 9:
Bedingt durch jahrzehntelange Sparvorgaben für die Infrastruktur des Landes Berlin ist bei den Brückenbauwerken ein erheblicher Instandsetzungsrückstau zu verzeichnen.
Der Abbau des bestehenden Rückstaus im Brückenbau kann zum aktuellen Zeitpunkt nur durch eine gezielte Prioritätensetzung bearbeitet werden. Dabei hat der Erhalt der beste- henden Infrastruktur oberste Priorität. Der Wiederaufbau der Brommybrücke bleibt
grundsätzlich wünschenswert und wird in Abhängigkeit von den vorhandenen Kapazitäten mittel- bis langfristig umgesetzt werden.
Frage 10:
Welchen stadträumlichen Vorteil erkennt der Senat im Bau der Brommybrücke?
Antwort zu 10:
Durch die zunehmende Bebauung an beiden Uferseiten der Spree wächst die Bedeutung einer weiteren Verbindung zwischen Kreuzberg und Friedrichshain.
Frage 11:
Ist vom Senat nach wie vor der Bau des Brommystegs aus Mitteln des Stadtumbaus West vorgesehen, wie es noch aus einer Schriftlichen Anfrage aus dem Jahr 2014 (Drs. 17/ 13614) hervorgeht?
Antwort zu 11:
Durch die Beendigung des Programms „Stadtumbau West“ ist die Verwendung diesbezüg- licher Mittel hinfällig.
Frage 12:
In welcher Breite und mit welcher Querschnittsaufteilung (Fuß-, Radverkehr, Fahrspuren und Gleisbett der Straßenbahn) wird die Neue Gertraudenbrücke geplant?
Frage 14:
Sieht der Senat vor, bei der Wettbewerbsauslobung ähnlich wie für die Mühlendammbrücke eine spätere Re- duzierung des Querschnitts für die Fahrspuren zugunsten einer größeren Aufenthaltsbreite für Fußgänger oder eine Begrünung vorzugeben?
Antwort zu 12 und 14:
Die Aufteilung der Verkehrsraumes der Neuen Gertraudenbrücke soll analog zur geplanten Realisierung der Mühlendammbrücke in zwei Projektphasen erfolgen, so dass die jeweiligen Breiten und Aufteilungen den Nutzungsanforderungen der Projektphase zugeordnet werden. Somit soll auch die Neue Gertraudenbrücke in einer zweiten Phase durch die weitere Reduzierung der Fahrspuren über attraktive Umgestaltungspotenziale verfügen, die im Rahmen der Mobilitätswende aktiviert werden können.
Die konkreten Angaben ergeben sich aus den weiteren Planungsphasen.
Frage 13:
Wie werden die Stadtgesellschaft und der Bezirk an der Planung beteiligt?
Antwort zu 13:
Durch verschiedene Formate und Beteiligungsmöglichkeiten werden sowohl die Stadtge- sellschaft und auch der Bezirk ins Bauvorhaben eingebunden.
Frage 15:
Welche Maßnahmen sieht der Senat im Zuge der Investitionsmaßnahme „Neubau einer Fußgängerbrücke über die Wuhle neben der Landsberger Allee“ vor? Wie weit ist der Planungsstand?
Antwort zu 15:
Die Nikolai-E.-Bersarin-Brücke im Zuge der Landsberger Allee weist für die Fahrbahnberei- che, den Gleisbereich der Straßenbahn und den südlichen Seitenbereich, unterteilt in Geh- und Radweg, ausreichende Breiten für die Funktion der übergeordneten Straßenverbindung aus. Nördlich existiert neben der 7,50 m breiten Fahrbahn jedoch nur ein Seitenbereich von 1,40 m Breite, der weder Radfahrenden noch Zu-Fuß-Gehenden ausreichend Platz bietet. Diese Situation soll durch den Neubau einer zusätzlichen Fuß- und Radwegbrücke parallel zum Bestandsbauwerk verbessert werden. Die Maßnahme steht im engen Zusammenhang mit den erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen an der Straßenbrücke. Aufgrund der Prioritätensetzung sowie des immer noch herrschenden Personalkräftemangels konnte die Maßnahme noch nicht begonnen werden.
Berlin, den 20.05.2021 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Nr.
iBW.-Nr.
ASB-Ing.-Nr.
TeilBW.-Nr.
Brückenname
Zustandsnote
1
01003
3446003
0
Hannoversche Straßenbrücke
2,6
2
01006
3446006
0
Schiffbauerdammbrücke
3,0
3
01009
3446008
0
Hugo-Preuß-Brücke
2,2
4
01011
3446010
0
Kronprinzenbrücke
2,3
5
01012
3446011
A2
Marschallbrücke/Marschallbrücke, Straßenbrücke
1,9
6
01012
3446011
A1
Marschallbrücke/Marschallbrücke, neue Gehwegbrücke (West)
1,9
7
01012
3446011
A3
Marschallbrücke/Marschallbrücke, neue Gehwegbrücke (Ost)
1,2
8
01012
3446011
B1
Marschallbrücke/Marschallbrücke, alte Gehwegbrücke (West)
1,2
9
01012
3446011
B3
Marschallbrücke/Marschallbrücke, alte Gehwegbrücke (Ost)
Mit rund 1500 Teilnehmern habe sich der Zug am Montagnachmittag (24. Mai 2021) in Bewegung gesetzt, sagte eine Polizeisprecherin. Es habe weiterhin starken #Zustrom gegeben. Angemeldet waren 4000 Menschen. Start der #Demonstration war am Invalidenpark in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Route sollte durch …
#Potsdam – In dieser Woche müssen #Autofahrer mit starken Behinderungen rechnen, gerade ab Freitag. Denn dann sind bis Sonntag #Sanierungsarbeiten auf der #Breiten Straßen angesetzt, die dazu im Bereich des Landtags gesperrt wird – in Richtung Bahnhof. Die #Umleitung erfolgt großräumig über die Dortu- und die Berliner Straße, es besteht Staugefahr.
Ein Problem bleibt auch der #Umbau des #Leipziger Dreiecks, wo zum Beispiel immer noch Teile der #Friedrich-Engels-Straße gesperrt sind. Zum Straßen- und Leitungsbau ist weiter auch die Leipziger Straße zwischen Speicherstadt und Leipziger Dreieck voll gesperrt.
Der Verkehr wird über den #Brauhausberg umgeleitet, dort besteht auch erhebliche Staugefahr. Ferner bleibt auf der Nuthestraße stadtauswärts eine Spur gesperrt, dort droht auch Stau.
Zudem ist die stadtauswärtige Abfahrt zur #Friedrich-List-Straße voll gesperrt. Noch dazu ist die Friedrich-Engels-Straße unter der #Nuthestraße auf eine Fahrspur verengt, dort regelt eine #Behelfsampel den Verkehr.
Frage 1: Wann wird der Senat die #Lichtsignalanlage (#LSA) auf #Vorrang für die #Straßenbahn bei Annäherung und Räumung der Gleise durch vorausgefahrene Kfz umstellen? Antwort zu 1: Im Bereich #S-Bahnhof #Karlshorst sind durch das von der BVG beauftragte Ingenieurbüro verkehrsabhängige Steuerungen für insgesamt vier Lichtsignalanlagen (LSA) zu projektieren. Die #Projektierung für zwei LSA ist abgeschlossen und durch die zuständige Fachgruppe des Senates zur Ausführung freigegeben. Gegenwärtig wird die dritte LSA projektiert, durch die der Bereich nördlich des S-Bahnhofes Karlshorst mit den Einmündungen Stolzenfelsstraße, Dönhoffstraße und Rheinsteinstraße gesteuert wird. Aufgrund des engen verkehrstechnischen Zusammenhanges kann eine Inbetriebnahme der verkehrsabhängigen Steuerung der LSA nördlich und südlich des S-Bahnhofes nur gemeinsam erfolgen. Lediglich eine Inbetriebnahme der verkehrsabhängigen Steuerung an der weiter nördlich gelegenen LSA Dorotheastraße – Godesberger Straße ist bereits vorzeitig möglich und wird voraussichtlich im Juni 2021 erfolgen. Dadurch kann bereits eine Reduzierung der Wartezeiten für die Straßenbahn erreicht werden. Die BVG hat versichert, dass trotz der widrigen Pandemie-Umstände und den sich daraus ableitenden, hemmenden Randbedingungen für eine effiziente Leistungserbringung, die Fertigstellung der Projektierungsarbeiten durch das Ingenieur-Büro zu forcieren. Zum Zeitaufwand für die Projektierung kommt jeweils der Zeitbedarf für Programmierung und Test der Steuerung durch die Signalbaufirma, der mehrere Wochen je LSA erfordert. Da der Senat von Berlin nur sehr begrenzten Einfluss auf den Fortgang sowohl der Projektierungsarbeiten beim Ingenieurbüro als auch der Programmierarbeiten bei der 2 Signalbaufirma hat, können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Inbetriebnahmetermine genannt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass eine Inbetriebnahme der verkehrsabhängigen Steuerung an beiden LSA unmittelbar nördlich und südlich der Bahnbrücke Karlshorst nicht vor August 2021 möglich sein wird. Frage 2: Wie wird der Senat künftig verhindern, dass derart untaugliche LSA-Steuerungen an anderen Stellen programmiert werden? Antwort zu 2: Angesichts der #Flächenkonkurrenz im öffentlichen Raum ist abschnittsweise ein Führen der Straßenbahn ohne besonderen Bahnkörper im #Mischverkehr unvermeidlich. In diesen Fällen ist auch zukünftig der Einsatz von komplexen verkehrsabhängigen Steuerungen zur Sicherung eines leistungsfähigen Betriebs für alle Verkehrsarten notwendig. Der Vorrang des #Umweltverbunds wird dabei berücksichtigt. Berlin, den 19.05.2021 In Vertretung Stefan Tidow Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Elon #Musk hat bei seinem Besuch in Berlin am Montagabend Verkehrsminister Andreas #Scheuer (CSU) auf dem Gelände der #Tesla-Fabrik getroffen. Der Tesla-Chef hat mit Scheuer über das Tempo bei dem #Ausbau der direkten #Autobahnzufahrt auf das Tesla-Gelände, die Schienen für den #Güterverkehr und die Planung des #Schnellfahrradwegs gesprochen. Alle drei Vorhaben sind bereits in trockenen Tüchern. Die Direktzufahrt der A10 aufs Tesla-Werksgelände befindet sich in der Ausschreibung. Die Gütergleise, die direkt auf das Fabrikgelände führen, sind vom Ministerium genehmigt.
Eigentlich wollte Elon Musk bei seinem jüngsten Besuch in Berlin und Brandenburg keine Polit-Prominenz empfangen. Der Tesla-Chef wollte sich ein Bild von der Lage auf der #Baustelle in #Grünheide machen, mit seinen Leuten über die Probleme sprechen, die den geplanten Baustart Anfang Juli unmöglich gemacht haben. Eigentlich.
Am Montagabend postete Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Foto von sich und Musk auf dem Baustellengelände, beide Männer sind auf dem Bild vertieft in ein Gespräch. „Was hier in Brandenburg entsteht, ist Zukunft“, schreibt Scheuer darunter. Worüber die beiden gesprochen haben, verrät der Verkehrsminister nicht.
Dabei hatte der Tesla-Chef im Gespräch mit dem CSU-Mann nach Informationen von Business Insider gleich drei drängende Anliegen: Straße, #Schiene und einen Schnellfahrradweg.
Im kommenden Jahr wird es eine #Großbaustelle auf dem #Tempelhofer Damm geben. Damit der #Verkehr dort weiter fließen kann, müssen Bäume fallen
Derzeit wird in Tempelhof-Schöneberg immer noch heftig über die Auswirkungen und langfristigen Folgen der U-Bahn-Bauarbeiten am Tempelhofer und Mariendorfer Damm diskutiert. Währenddessen werden jetzt Details der Planungen für die Großbaustelle am Tempelhofer Damm bekannt, die im kommenden Jahr eingerichtet werden soll und einige Jahre dauern wird. Die #Wasserbetriebe wollen ihre mehr als 100 Jahre alten Wasserleitungen zwischen Platz der #Luftbrücke und #Borussiastraße erneuern.
Auch die #BVG sowie die Versorgungsunternehmen #Gasag, #Vattenfall und #Telekom werden diese Zeit nutzen, um ihre #Infrastruktur in dem Bereich zu sanieren und zu erneuern. Die Planungen für die Großbaustelle haben bereits vor vier Jahren begonnen. Sie soll ein #Modellprojekt für eine übergreifende #Baustellenkoordination sein. Die Bauarbeiten sollen Ende des kommenden Jahres beginnen.
Bäume auf dem Mittelstreifen werden gefällt Die Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Zander hat jetzt die Grünen im Bezirk hellhörig gemacht. Zander hatte unter anderem danach gefragt, wie viele Bäume in diesem Bereich den Bauarbeiten zum Opfer fallen werden.
Wie viele #Verkehrsampeln gibt es in Berlin aktuell und wie hat sich diese Zahl seit 2001 entwickelt (bitte geordnet nach Bezirken)?
Frage 2:
Wie viele dieser Ampeln sind inzwischen auf LED-Technik umgerüstet worden?
Antwort zu 1 und 2:
Aktuell sind in Berlin 2.132 #Lichtsignalanlagen (#LSA) in Betrieb. Zur Entwicklung der Zahlen siehe beigefügte Tabelle, welche sich größtenteils bereits aus der Beantwortung der Schriftlichen Anfrage S18/20415 ergaben. Für die historische Entwicklung der LSA-Anzahl aufgeteilt nach Bezirken liegt keine auswertbare Datenbasis vor.
Jahr
AnzahlLSA
2001-2003
keine Angaben möglich
2004
1.951
2005
1.939
2006
1.972
2007
1.996
2008
2.013
2009
2.050
2010
2.072
2011
2.084
2012
2.091
2013
2.086
2014
2.093
2015
2.091
2016
2.101
2017
2.100
2018
2.111
2019
2.120
2020
2.131
Die Anzahl LSA für 2020 teilt sich wie folgt auf die Bezirke auf:
Bezirk
Glühlampe
LED
Gesamt
Charlottenburg-Wilmersdorf
76
200
276
Friedrichshain-Kreuzberg
67
94
161
Lichtenberg
47
66
113
Marzahn-Hellersdorf
64
42
106
Mitte
88
213
301
Neukölln
58
77
135
Pankow
92
61
153
Reinickendorf
9
127
136
Spandau
33
124
157
Steglitz-Zehlendorf
39
184
223
Tempelhof-Schöneberg
41
199
240
Treptow-Köpenick
44
86
130
Summen
658
1.472
2.131
Frage 3:
Wie viele #Straßenlaternen gibt es in Berlin (bitte geordnet nach Bezirken)? Mit welcher Energieversorgung bzw. mit welchen Leuchtmitteln (konventionell/LED) sind diese ausgestattet?
Antwort zu 3:
Die Anzahl elektrisch betriebener #Leuchten (getrennt nach konventionellen Leuchtmitteln und LED) und gasbetriebener Leuchten ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen.
Bezirk
Elektro
ElektroLED
Gas
Gesamt
Charlottenburg-Wilmersdorf
12.777
5.149
4.311
22.237
Friedrichshain-Kreuzberg
6.942
2.239
1.666
10.847
Lichtenberg
11.735
1.928
0
13.663
Marzahn-Hellersdorf
14.663
3.686
661
19.010
Mitte
15.299
5.687
1.307
22.293
Neukölln
8.330
4.398
1.561
14.289
Pankow
18.434
3.994
0
22.428
Reinickendorf
10.760
3.200
4.003
17.963
Spandau
10.761
5.230
551
16.542
Steglitz-Zehlendorf
14.544
2.445
6.504
23.493
Tempelhof-Schöneberg
9.947
3.510
3.852
17.309
Treptow-Köpenick
16.618
5.040
450
22.108
Summen
150.810
46.506
24.866
222.182
Frage 4:
Wie lang ist das Straßen- und das #Gehwegnetz in den einzelnen Berliner Bezirken jeweils?
Antwort zu 4:
Das #Straßennetz in der Baulast Berlins umfasst insgesamt 5.386,84 km. Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über die einzelnen Bezirke:
Bezirk
Straßen in der BaulastBerlins[km]
Mitte
341,69
Charlottenburg-Wilmersdorf
407,91
Friedrichshain-Kreuzberg
178,43
Reinickendorf
473,23
Spandau
442,60
Steglitz-Zehlendorf
626,90
Tempelhof-Schöneberg
400,15
Neukölln
343,86
Treptow-Köpenick
685,44
Marzahn-Hellersdorf
542,00
Lichtenberg
344,75
Pankow
599,88
Summe
5.386,84
Zu den Straßen in der Baulast Berlins gehören nach § 2 BerlStrG (Berliner Straßengesetz) auch die beidseitigen Gehwege.
Zu wenig Platz für #Fußgänger und #Radfahrer: In #Adlershof lehnt ein Bürgergremium Pläne des Bezirks ab. Nun treffen die Kontrahenten aufeinander.
Die #Dörpfeldstraße in Adlershof hat Potenzial. Es gibt #Fachgeschäfte und andere Einkaufsmöglichkeiten, gute Verbindungen mit der #Straßenbahn, einen Marktplatz. Aus der Dörpfeldstraße könnte man einiges machen, sagt auch Mira Skalski vom #Kiezbeirat Adlershof. Doch leider gehen die Pläne für die #Umgestaltung der Straße im Südosten Berlins in die falsche Richtung. „Der präferierte Vorschlag des Bezirksamts Treptow-Köpenick ist äußerst umstritten“, sagt die 34-Jährige, die seit 2017 in Adlershof lebt und den Stadtteil liebgewonnen hat.
Schon seit langem wird über den Umbau eines 1,1 Kilometer langen Abschnitts der Straße diskutiert, die ihren Namen seit 1951 trägt – wobei Experten darüber streiten, ob sie nach dem Archäologen Wilhelm Dörpfeld oder nach dem Pädagogen Friedrich Wilhelm Dörpfeld benannt worden ist. Inzwischen sind die Forderungen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die größtenteils eingleisige Trasse für die heutigen Tramlinien #61 und #63 mit einem zweiten Gleis zu versehen, dringlicher geworden. Denn unweit vom S-Bahnhof Adlershof plant das Unternehmen einen #Straßenbahn-Betriebshof.
Schmale grüne „#Aufmerksamkeitsstreifen“ für die Radfahrer „Wir sind nicht gegen den #zweigleisigen Ausbau“, betont Mira Skalski. Wenn die #Mobilitätswende an Fahrt gewinnen soll, müsse der Nahverkehr ausreichende Anlagen bekommen. Doch das Bürgergremium stößt sich an den übrigen Umgestaltungsplänen. Das Problem ist, dass die Straße mit 14,90 bis 19,50 Meter nutzbarer Breite ziemlich schmal ist. Die aktuelle Vorzugsvariante des Bezirks sieht vor, dass die Fahrbahn mit den beiden Fahrstreifen und zwei Gleisen 8,50 Meter …