Gerade wurde bekannt, dass sich die Pläne für den #Neubau der #Eisenbahnbrücke über den #Teltower Damm geändert haben. Die Konsequenzen, wie zum Beispiel zeitliche Verzögerungen des Bauprojekts, sind noch nicht genau absehbar. Was aber offenbar sicher ist, sind #Sanierungspläne an der Brücke, die bereits in Frühsommer 2025 beginnen. Einige Monate später werden die Zehlendorfer und alle S-Bahn-Kunden, die die Linie #S1 nehmen, die Auswirkungen unangenehm zu spüren bekommen.
Der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin-Brandenburg, Alexander Kaczmarek, erklärte im Ausschuss für Mobilität und Verkehr am 3. Juli 2024, dass die Fertigstellung der #S-Bahn #Wartenberg – #Sellheimbrücke Anfang der 2030er Jahre erfolgen soll. In diesem Zusammenhang wird auch der neue #S-Bahnhof #Malchow Nord errichtet. Welche städtebaulichen Planungen hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen für das #Umfeld des S-Bahnhofes Malchow Nord erarbeitet?
Die S-Bahnlinie #S25 ist eine zentrale #Verkehrsachse für den #Pendlerverkehr im Berliner #Südwesten. In den vergangenen Monaten berichten Fahrgäste über erhebliche #Betriebsstörungen, insbesondere durch unbefugten Aufenthalt von Personen im Gleisbereich. Diese Störungen führen regelmäßig zu massiven Verspätungen von bis zu 90 Minuten und mehr.
Die seit sieben Jahren andauernden #Bauarbeiten am #S-Bahnhof #Wilhelmshagen werden noch einmal länger dauern als angekündigt. Vielleicht zum letzten Mal teilte die Deutsche Bahn AG mit, dass sich die #Fertigstellung verzögert. So dauerten die Restarbeiten leider länger als geplant, heißt es in einer Mitteilung.
18.-29. November: S3, S7 und S9 zwischen Charlottenburg und Grunewald/Olympiastadion unterbrochen • S1 statt S7 bis Potsdam Hbf • Ersatzverkehr mit Bussen
Am 30. November 2024 fand der diesjährige #Fahrgastsprechtag #S-Bahn in den gewohnten Räumen der Deutschen Bahn am #Nordbahnhof statt. Der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH Peter #Buchner informierte über das aktuelle Geschehen und stand mit seinem Team wie üblich den Fragenden aus dem Publikum Rede und Antwort.
Aktuelle Performance und Qualitätsoffensive S-Bahn PLUS
Die #Pünktlichkeit liegt aktuell bei 93,9 Prozent und damit nahe dem Vorjahreswert von 93,6 Prozent. Dies ist nachwievor unbefriedigend. Gleiches gilt für die operativen #Zugausfälle. Hier liegt der aktuelle Wert bei 4,19 Prozent ohne und 7,44 Prozent mit Streikausfällen. Im Jahr 2023 lagen die Werte bei 4,15 Prozent ohne und 5,04 Prozent mit Streikausfällen. Haupttreiber für die operativen Zugausfälle waren 2024 neben dem Streik der GdL (Januar und März), einem Staatsbesuch (Februar), der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz (Juni) und dem Brandanschlag auf einen Kabelkanal (August) vor allem Infrastrukturmängel, unter anderem Langsamfahrstellen, viele kurzfristig anberaumte operative Baumaßnahmen und ein nur leicht niedrigeres Störungsaufkommen. Bei den Staatsbesuchen sollen keine Züge auf freier Strecke zum Stehen kommen, weshalb prophylaktisch das Angebot verringert wird. Auch die #Fahrdienstleiter können nur etwa 50 Prozent des täglichen Angebots verwalten, so dass auch sie hiermit entlastet werden sollen.
Die Entscheidung darüber, welches Unternehmen ab den 2030er-Jahren Teile der Berliner #S-Bahn betreiben wird, könnte sich weiter verzögern. Bei der #Ausschreibung wird die Frist für die Abgabe von Angeboten, die nach wiederholten Verschiebungen am kommenden Montag enden sollte, nach dpa-Informationen erneut #verlängert. Dem Vernehmen nach haben die Interessenten nun bis zum 2. Dezember Zeit, ihre Angebote einzureichen. Dadurch könnte sich auch eine endgültige Entscheidung über den #Zuschlag erneut verschieben, hieß es. Die sogenannte Zuschlagserteilung ist bislang für Anfang 2025 angepeilt.
Der #Mauerfall am 9. November 1989 traf auch die geteilte #S-Bahn völlig unerwartet. Wie schnell und #unbürokratisch damals gehandelt wurde, um dem #Massenansturm Herr zu werden, zeigt: Eisenbahner:in bleibt Eisenbahner:in – egal ob Ost oder West.
„Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“. Es war der frühe Abend des 9. November 1989, als SED-Spitzenfunktionär Günter #Schabowski seinen berühmt-berüchtigten Versprecher zum gelockerten Reisegesetz in die Mikrofone der Journalisten stammelte. Ein Versprecher, der weitreichende Folgen nach sich ziehen sollte: In Massen strömten die Ost-Berliner noch am selben Abend zu den #Grenzanlagen und verlangten, in den Westen durchgelassen zu werden. Aber nicht nur zu Fuß waren Zehntausende unterwegs – auch auf den S-Bahnhöfen gab es schnell kein Durchkommen mehr. Ihr Reiseziel: Go West (und wieder zurück)!
Bei einigen #S-Bahnhöfen würden zusätzliche #Zugänge erhebliche #Abkürzungen für Fahrgäste bieten. Die kürzeren Wege würden das #Nachfragepotenzial erheblich erhöhen und die Alternativen zum MIV verbessern. Selbstverständlich gehören zu S-Bahnhöfen auch ein sauberes, attraktives, belebtes Umfeld, sowie gut erreichbare, einsehbare, möglichst überdachte Fahrradabstellanlagen und eine sorgfältig geplante Wegeleitung. Dankenswerterweise hat das Land Berlin schon vor Jahrzehnten ein kleines Programm aufgelegt und einige der fehlenden Zugänge bei DB Station & Service AG (heute DB #InfraGO AG) bestellt. Leider weisen viele Projekte dieses Programms überlange Planungszeiten und sogar grobe Planungsfehler auf, wodurch die Attraktivitätssteigerungen für Fahrgäste zum Teil ausbleiben. Auch treten durch diesen Zeitverzug enorme Kostensteigerungen auf, die dann weitere attraktivitätssteigernde Maßnahmen-Bestellungen verzögern oder verhindern.