Wie geht es weiter mit dem #Prignitzexpress (#RE6)? Die Landkreise #Ostprignitz-Ruppin und #Oberhavel wollen gemeinsam die nun auch vom Land Brandenburg angestrebte Verlängerung der #S-Bahn von #Hennigsdorf nach #Velten und die Durchbindung des Prignitz-Express beschleunigen.
Oberhavel
Die Landkreise Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel wollen gemeinsam die nun auch vom Land Brandenburg angestrebte Verlängerung der S-Bahn von Hennigsdorf nach Velten und die Durchbindung des Prignitz-Express beschleunigen. „Die Aufnahme des Korridors Prignitz-Express/Velten in die gemeinsame Rahmenvereinbarung der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Bahn über das Entwicklungskonzept für die Infrastruktur des Schienenpersonenverkehrs in Berlin und Brandenburg „Infrastruktur 2030“ im Oktober vergangenen Jahres war hierfür bereits ein wichtiger Meilenstein“, sagt Egmont Hamelow, Wirtschaftsdezernent des Landkreises Oberhavel.
Dass ein ICE der Bahn auf einer Station zu halten vergisst, ist man im niedersächsischen Wolfsburg fast gewohnt. In #Frankfurt (Oder) gibt es derzeit ein anderes Phänomen: Die Züge von und nach #Polen fahren am Bahnhof #vorbei.
Die Szenerie wirkt absonderlich: Um 10.42 Uhr, wenn normalerweise der Eurocity aus Berlin nach #Warschau auf Gleis 11 des Frankfurter Hauptbahnhofs einfährt, ist der Bahnsteig menschenleer. Der Zug nähert sich zwar, rollt dann aber auf einem grasüberwucherten Nebengleis an der Halle vorbei.
Das Gleiche spielt sich seit Beginn dieser Woche mehrfach am Tage ab: Auch die Züge nach und aus Warschau beziehungsweise #Gdynia und #Zielona Góra in Polen sowie der #Nachtzug von #Paris nach #Moskau, der zwei Mal in der Woche fährt, scheinen die Oderstadt einfach zu ignorieren.
Noch verwunderlicher sind die Zug-Auskünfte im Internet: „Dort erfährt man zwar, dass die Züge über Frankfurt fahren, aber es sind keine Haltezeiten angegeben“, hat Iwona Pazurkiewicz festgestellt. Die Studentin von der Frankfurter Europa-Universität fährt regelmäßig mit dem Zug in ihre Heimatstadt Posen (#Poznan). „In dieser Woche musste ich schon bei der letzten polnischen Station in #Rzepin aussteigen und am Sonnabend fahre ich für die Rückfahrt wieder dort mit dem Bus hin“, sagt die 22-Jährige.
Trotz des aufgekommenen Widerstands haben Kleinmachnows Gemeindevertreter mehrheitlich beschlossen, sich weiter für die stillgelegte #Stammbahn zwischen #Potsdam und Berlin zu engagieren. Wie berichtet hatte Bürgermeister Michael Grubert (SPD) den Kommunalpolitikern einen erneuten Antrag zur Bahn vorgelegt, um einen im April 2016 gefassten Beschluss zu bekräftigen und zu konkretisieren. Damals hatten sich Kleinmachnows Gemeindevertreter in der Frage jedoch geschlossener gezeigt. Auch, weil es noch als Option galt, die Trasse für die #S-Bahn herzurichten.
Nachdem sich Bahn und Länder im Oktober 2017 auf eine Wiederbelebung der 1945 stillgelegten #Eisenbahnverbindung als #Regionalbahntrasse verständigt hatten, wuchsen bei Bewohnern und einigen Kommunalpolitikern die Bedenken. Die CDU/FDP-Fraktion hatte bereits im Vorfeld der Sitzung in einer Pressemitteilung erklärt, den gewünschten Beschluss nicht mitzutragen und auch die Schutzgemeinschaft Stammbahn war gegen die Pläne.
„Die #Regionalbahn allein wird nicht kostendeckend sein. Es wird daher auf der Strecke auch #Fernverkehr stattfinden müssen“, erklärte Sprecher Peer Hartwig am Donnerstag. Das sieht der Förderverein Landschaftsschutzgebiet Buschgraben/Bäketal …
Volle Züge, genervte Fahrgäste: Wer zwischen Brandenburg und Berlin pendeln muss, hat es nicht leicht. Die Zahl der Reisenden, die in S-Bahnen und Regionalzügen unterwegs sind, steigt weiter an. Jetzt denken auch in Berlin Planer darüber nach, wo zusätzliche Gleise nötig sind.
Der Entwurf des Bedarfsplans für den Nahverkehr, der nun fertiggestellt worden ist, sieht Aus- und #Neubauten vor. Doch die #Pendler müssen noch viel Geduld aufbringen. Ginge es nach dem Konzept, würde es teils erst in den 2030er-Jahren Verbesserungen geben. Reichlich spät, meinte Peter #Cornelius vom #Fahrgastverband Pro Bahn: „Schon lange vorher werden wir auf vielen Strecken Überlastungen spüren.“
Für die #S-Bahn sieht der Entwurf vor, die Strecke zwischen Schönholz und #Tegel bis 2025 zweigleisig auszubauen. Bis 2030 sollen auch drei S-Bahn-Abschnitte, die nach Brandenburg führen, jeweils mit einem zweiten Gleis ergänzt werden: die #S1 ab #Frohnau, die #S2 ab Buch und die #S7 ab Wannsee. Dadurch würde es möglich, den S-Bahnbetrieb auszuweiten und zu stabilisieren.
S-Bahn ins #Falkenhagener Feld
Vorsicht an der Bahnsteigkante! Taubendreck. Nicht nur auf dem Boden hinterlassen die Vögel Spuren. Viele Scheiben der beiden Kuppeldächer, die sich über die Halle wölben, sind blind von ihren Geschäften.
Bitte Vorsicht bei der Einfahrt des Zuges! Die #Regionalbahn nach Frankfurt/ Oder rollt auf Gleis 1 ein. In zwei Minuten fährt sie weiter. Ein paar Reisende, allen voran Pendler, steigen aus, ein paar steigen zu. In den Wagen sind viele Plätze frei.
Frei sind auch die anderen vier Gleise für den Fern- und Regionalbahnverkehr. Nur die #S-Bahn, die auf vier Gleisen verkehrt, ist im Minutentakt in Bewegung. Ansonsten ist an diesem späten Freitagvormittag wenig los. #Ostbahnhof wechselte häufig den Namen
Was herrschte einst für ein Verkehr in diesem Bahnhof, der so oft seinen Namen wechselte wie kein anderer in Berlin, zum vorerst letzten Mal vor 20 Jahren, am 24. Mai 1998.
Am Gleis 1 am südöstlichen Ende der Bahnhofshalle gibt eine Tafel schwarz auf messingfarben Auskunft, wie der Bahnhof schon hieß: von 1842 bis 1881 #Frankfurter Bahnhof, 1881 bis 1950 #Schlesischer Bahnhof, 1950 bis 1987 Ostbahnhof und 1987 bis 1998 #Hauptbahnhof, und seit 1998 heißt er wieder Ostbahnhof.
Der Ostbahnhof ist nach Hauptbahnhof und Bahnhof #Südkreuz der drittgrößte Berlins. Was aber seine Nutzung angeht, liegt er nur auf Platz zehn; selbst auf den Bahnhöfen #Lichtenberg, #Ostkreuz und #Friedrichstraße ist mehr los. In seiner langen Geschichte hingegen ist reichlich was los. Als westlicher Endpunkt der Eisenbahn nach #Frankfurt (Oder) nimmt der Frankfurter Bahnhof #1842 seinen …
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat auf der heutigen #Fachkonferenz in Ludwigsfelde die Änderungen in der Region im Bahn-Regionalverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 vorgestellt. VBB-Geschäftsführerin Susanne #Henckel, Landrätin Kornelia Wehlan und der Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel eröffneten die Veranstaltung.
Im #Schienenfahrplan 2019/2020 gibt es Verbesserungen in der Region:
RE 1 Magdeburg – Brandenburg – Potsdam – Berlin – Frankfurt (Oder):
Künftig mit ganztägigem Halt der Zuggruppe von/nach Brandenburg in Götz und Groß Kreutz, die Verdichterzüge in der Hauptverkehrszeit werden dafür zwischen Brandenburg Hbf und Werder beschleunigt.
Im zweiten Halbjahr 2019 übernimmt der RE1 baubedingt die RB-Halte zwischen Burg und Magdeburg, dadurch etwa zehn Minuten längere Fahrt in Sachsen-Anhalt und 20 Minuten frühere Abfahrt von Brandenburg Hbf in Richtung Magdeburg.
Bei der RB 34 Rathenow – Stendal übernimmt die Hanseatische Eisenbahn den Betrieb von der ODEG von Dezember 2018 bis Dezember 2022.
Bauarbeiten beeinträchtigen den neuen Fahrplan (dbnetze.com):
Brückenerneuerung Berliner Außenring ab Herbst 2018 bis 15. Februar 2019. Es entfallen die Linien RB20 und RB21 im Bereich Priort und bei der Linie RB22 ist ein Umstieg in Golm erforderlich.
Bahnsteigerneuerung Berlin Südkreuz vom 9. März bis zum 6. September 2019 endet die Linie RB10 teilweise in Berlin Hbf.
Bahnsteighallensanierung Berlin Ostbahnhof vom 9. März bis zum 3. Juni 2019 entfallen die Verkehrshalte im Regionalverkehr.
Sanierung Brückenfugen Berlin Hbf (Stadtbahn) vom 10. September bis zum 14. Oktober 2019 wird der Abschnitt Berlin Zoo – Berlin Hbf für alle Züge des Regional- und Fernverkehrs gesperrt.
Projekt „#i2030“ Mehr Schiene für Berlin und Brandenburg“
Gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Bahn wird in mehreren Teilprojekten der weitere Ausbau der Schiene in der Hauptstadtregion geprüft. Im Korridor RE1 (Magdeburg – Brandenburg a.d.H. – Potsdam – Berlin) gehen die Prognosen von einem erheblichen Fahrgastzuwachs aus. In der Ausschreibung Netz Elbe-Spree wird zudem mit steigenden Sitzplatzkapazitäten geplant. Bei i2030 wird geprüft, ob Bahnsteigverlängerungen für den Halt von mehr als fünf Wagen möglich sind. Im Korridor Berlin – Dresden/Rangsdorf steigt die Zahl der Fahrgäste ebenfalls. Zudem ist das Gewerbegebiet Dahlewitz Rolls-Royce nicht per Bahn erreichbar. Es sind ferner Konflikte mit den Fahrplänen der Fernzüge absehbar. Die zur Prüfung vorliegenden Maßnahmen sind: a) Wiederaufbau S-Bahn Blankenfelde – Rangsdorf und Beschleunigung des Regionalverkehrs, b) Teilwiederaufbau S-Bahn Blankenfelde – Dahlewitz, oder – Rolls-Royce und c) Neuerrichtung eines Regionalverkehrshalts Rolls-Royce.
Vom Geschäftsführer der Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH, Mathias Köhler, wurde das neue Buskonzept für die Stadtbusse und das Umland von Falkensee vorgesellt. Die Fahrpläne wurden dafür zuvor evaluiert und Ideen zur Verbesserung entwickelt. Im Ergebnis gibt es dichtere Takte für die Busse in und um Falkensee.
Viele ehemalige Bahnhofsgebäude im Land Brandenburg sind in einem vernachlässigten Zustand. Nicht immer sind die Eigentumsverhältnisse klar oder die Besitzer brauchen Unterstützung, um ein sinnvolles Nutzungskonzept zu entwickeln und umzusetzen. Um hier Hilfestellung zu leisten, beauftragte die Landesregierung die VBB GmbH, eine Kompetenzstelle Bahnhof einzurichten. Diese wird im Juni die Arbeit aufnehmen. Einen hohen Handlungsbedarf wurde bereits bei den Bahnhofsgebäuden in Friesack und Paulinenaue festgestellt.
Die Verkehrsverträge im „Netz Stadtbahn“ enden im Jahr 2022. Dieses geht in der Folge, umgestaltet und um etwa 25 Prozent vergrößert, im neuen „#Netz Elbe-Spree“ auf. Für die anstehende wettbewerbliche Vergabe wurden erhebliche Angebots-Verbesserungen für die Region fixiert (für die Themen WLAN, Rad im Regio und alternative Antriebe siehe VBB.de/nes).
RE 1 Magdeburg – Brandenburg (Havel) – Potsdam Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder): Taktverdichtung zwischen Brandenburg (Havel) und Frankfurt (Oder) auf drei Züge pro Stunde in der Hauptverkehrszeit
RB13 und RB21 werden zur RB21 mit Laufweg Potsdam Hbf – Golm – Elstal – Berlin-Spandau – Berlin Gesundbrunnen verbunden sowie Errichtung einer zusätzlichen Bahnsteigkante in Elstal.
RB 22 (Potsdam Griebnitzsee – Potsdam Hbf – Golm – BER – Königs Wusterhausen): Platzkapazitätserhöhung und neuer Halt Pirschheide.
RB 23: Neue Linie Golm – Potsdam Hbf – Berlin Stadtbahn (– Flughafen BER) mit Übernahme der Linien RB21/22 im Abschnitt Potsdam – Berlin Stadtbahn: verkehrt Mo-Fr tagsüber im Stundentakt.
RE 7: Dessau – Bad Belzig – Michendorf – Berlin – Senftenberg: Mo-Fr Verdichtung zwischen Bad Belzig und Berlin Wannsee etwa zum Halbstundentakt.
RB 33: Neue Linienführung Potsdam Hbf – Beelitz Stadt – Jüterbog: neue Direktverbindung nach Potsdam Hbf.
RB 37: Neue Linie Beelitz Stadt – Potsdam-Rehbrücke (– Berlin Wannsee optional): Ersatz für bisherige RB33.
RB 32: Neue Linie Ludwigsfelde – Flughafen BER: Zusätzliche Linie im Stundentakt zur Kapazitätserhöhung im Flughafenverkehr und zur Verbesserung der Anbindung von Teltow-Fläming, anfangs Durchbindung nach Berlin Hbf als Flughafenexpress, ab Inbetriebnahme Dresdner Bahn nach Oranienburg über Berlin Ostkreuz
RE 8: Berlin – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda/Finsterwalde ersetzt den heutigen RE 5. Ausweitung des Stundentaktes über W.-Waldstadt hinaus nach Baruth (Mark), beschleunigte Züge als neue Direktverbindung nach Finsterwalde. Mit Inbetriebnahme der Dresdner Bahn Verkürzung der Fahrzeiten nach Berlin und Verdichtung etwa zum Halbstundentakt ab Wünsdorf-Waldstadt – Berlin (– Nauen).
RB 24: Neue Linienführung Wünsdorf-Waldstadt –BER – Berlin (– Eberswalde): ersetzt heutige Linie RE7, anfangs nach Berlin Hbf als Flughafenexpress, ab Inbetriebnahme Dresdner Bahn nach Eberswalde über Berlin Ostkreuz.
Die #Baustellen in #Karow an der #Autobahn und dem #Bahnkreuz fordern den Fahrgästen von S- und Regional-Bahn im Sommer alles ab: Ab Mai müssen sie bis in den Sommer entweder pendeln oder Umleitungen in Kauf nehmen.
Fahrgäste von #S-Bahn und #Regionalbahn in Berlin und Brandenburg müssen ab Ende Mai mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Betroffen sind die Linien #S2, #S8, #RE5 und #RB12. Hintergrund sind Bauarbeiten am Bahnknoten #Karower Kreuz im Berliner Nordosten in den kommenden Monaten.
Zunächst wird wegen Bauarbeiten an der Brücke auf der #Autobahn#A114 die RE5-Strecke Oranienburg – Gesundbrunnen tage- und stundenweise gesperrt, so am 28. Mai, 31. Mai, 2. und 3. Juni, 9. und 10. Juni sowie vom 16. bis 22. Juni. Das hat zur Folge, dass an diesen Tagen die Regionalbahn dort nicht fährt. Die Fahrgäste können nach Angaben der Bahn allerdings auf die S-Bahnlinie S1 ausweichen, wie die Deutsche Bahn am Mittwoch mitteilte.
Auch die Regionalbahnlinie RB12, die von der Niederbarnimer Eisenbahn bedient wird, wird wegen der Bauarbeiten weitgehend unterbrochen. Ab dem 22. Mai bis voraussichtlich August fahren zwischen Löwenberg (Mark) und Oranienburg lediglich zwei Zugpaare – je ein Zug pro Richtung morgens und abends. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.
RE5 wird umgeleitet
Anders als angekündigt wird eine wichtige Bahnverbindung zwischen Berlin und der #Ostsee im Sommer nun doch nicht unterbrochen. Das teilte Bengt Steffan von der Deutschen Bahn (DB) am Dienstagabend während einer Informationsveranstaltung in Buch mit.
Ursprünglich war geplant, zwischen Berlin und Oranienburg den gesamten Regionalzugverkehr der Linie #RE5 einzustellen. Vom 29. Juli bis zum 29. August sollten alle Regionalexpresszüge zwischen Berlin, Rostock und Neubrandenburg–Stralsund auf diesem Abschnitt ausfallen. Ostsee-Urlauber, Ausflügler, Wochenendpendler und andere Fahrgäste hätten zwischen Berlin und Oranienburg auf die S-Bahn umsteigen müssen, ausgerechnet im Sommer, wenn auf dieser Verbindung besonders viel los ist. Kein Wunder, dass es Kritik gab, auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Großbaustelle im Nordosten Berlins
Anlass sind #Bahnbauarbeiten im Nordosten Berlins. Die Trasse der Stettiner Bahn, die #Blankenburg, #Karow, Buch und andere Bereiche im Nordosten durchschneidet, ist zu einer Großbaustelle geworden. Ein Schwerpunkt ist das #Karower Kreuz, wo die Strecke mit dem #Außenring verknüpft wird. Im Sommer nehmen die Bauleute nun ein kompliziertes Projekt in Angriff: Die Brücke, auf der künftig die Züge zwischen Berlin und Rostock fahren, wird in zwei Teilen neu gebaut und dann in einer spektakulären Aktion eingeschoben. Dafür muss allerdings das #provisorische Gleis, auf dem der Regionalexpress RE5 heute den Knotenpunkt durchquert, …
Einzelne Sperrungen der #RE5 im Mai und Juni • Ab Ende Juli im Zweistundentakt von Rostock nach Berlin mit Umleitung • Fahrgäste aus Richtung Stralsund steigen in Oranienburg um
Wegen der Arbeiten auf der #Großbaustelle #Karower Kreuz kommt es in den Monaten Juni, Juli und August auf der Linie RE 5 zu folgenden Einschränkungen:
Mai und Juni
Wegen #Brückenbauarbeiten auf der Autobahn #A114 kommt es zu Sperrungen der Strecke Oranienburg–Berlin-Gesundbrunnen an nachfolgenden Terminen. Fahrgäste können auf die Züge der S-Bahn-Linie #S1 (20-Minuten-Takt) ausweichen.
– Mo, 28. Mai, und Do, 31. Mai, jeweils 9 bis 15 Uhr
– Sa, 2. Juni, 16 Uhr, bis So, 3. Juni, ganztags
– Sa, 9. Juni, 16 Uhr, bis So, 10. Juni, ganztags
– Sa, 16. Juni, bis Fr, 22. Juni, ganztags
29. Juli bis 29. August
Wegen der bevorstehenden Arbeiten auf der Großbaustelle Nordkreuz–Karow der Deutschen Bahn wird der Abschnitt #Oranienburg–Berlin-Gesundbrunnen erneut gesperrt. Um die Auswirkungen für die Reisenden in diesem Zeitraum zu begrenzen, wurde in Zusammenarbeit mit den Bestellerorganisationen Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) und Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) nachfolgende Fahrplanänderung erstellt:
Die Züge der Linie RE 5 von Rostock werden über Berlin Hauptbahnhof nach Berlin Südkreuz mit einigen Minuten Fahrzeitverlängerung umgeleitet (Zweistundentakt). Der Halt in Berlin Gesundbrunnen entfällt.
Die Züge der Linie RE 5 aus Richtung Stralsund fahren nur bis Oranienburg. Reisende können dort in die S1 umsteigen. Zwischen Stralsund und Berlin Hbf besteht zudem eine Direktverbindung über Prenzlau mit der Linie RE 3.
Von Süden kommend fahren die Züge der Linie RE5 über Berlin Südkreuz und Berlin Hauptbahnhof bis Berlin-Gesundbrunnen.
Der Fahrplan kann demnächst unter bahn.de oder vbb.de abgerufen werden. Weitere Informationen zu aktuellen Bauarbeiten unter bahn.de/bauarbeiten oder in der App DB Bauarbeiten. Informationen zum Projekt: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-gesundbrunnen-bernau
Der Ausbau des Bahnverkehrs kostet Kiezbewohner viele Nerven. Am Bahnhof #Lichtenrade gibt es einen #Infopunkt für ihre Fragen. Ein Besuch.
Die häufigste Frage? Peter Schulze von der Bahn muss nicht lange überlegen. „Die Leute wollen wissen, wie lange die #S-Bahn nicht fahren wird.“ Und Schulze, der dieses Mal im Infopunkt auf dem S-Bahnhof mit einem Kollegen für die Auskünfte zuständig ist, kann die Fragesteller beruhigen:
„Zwischen #Priesterweg und #Lichtenrade wird die S-Bahn fast immer fahren. Sie wird nur sporadisch unterbrochen werden, vor allem an Wochenenden.“ Anders sieht es auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Lichtenrade und #Blankenfelde aus. Dort ist eine zehnmonatige Sperrung vorgesehen.
#Lärmschutz geht ins Geld
Seit dem vergangenen September gibt es den Infopunkt zum in Lichtenrade umstrittenen Ausbau der #Dresdner Bahn, der mehr als 600 Millionen Euro kosten wird. Anwohner, vertreten durch eine Bürgerinitiative, hatten gefordert, die neuen Gleise für den Fern- und #Regionalverkehr, über die auch der #Airport-Express zum #BER-Flughafen brausen soll, in einen Tunnel zu legen.
Sie wollten vermeiden, dass der beschauliche Ortsteil durch bis zu fünf Meter hohe Lärmschutzwände optisch getrennt wird. Vergeblich. Das #Planfeststellungsverfahren hat dadurch zwar fast 20 Jahre gedauert, am Ende aber hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zugunsten der Bahn entschieden. Nun kommen die Wände; zwei bis fünf Meter hoch.
Doch während eines Besuchs im Infopunkt wollte nur eine Frau wissen, wo denn nun die Wände gebaut werden. Kritik daran gab es an diesem Tag nicht mehr. Die Bahn hat auch kleine Zugeständnisse gemacht. Die Bezirke Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf dürfen sich die Farben der Wände aussuchen.