#Umsteigen, bitte! Auf Fahrgäste kommt 2019 einiges zu. Keine S-Bahn in Pankow und Gesundbrunnen, keine Züge in Wannsee. Und eine Dauerbaustelle am Zoo.
Die Zahl der #Baustellen bei der Bahn wird in diesem Jahr auf einen neuen Höchststand steigen. 6400 werden es in diesem Jahr in Berlin und Brandenburg sein, vor zwei Jahren waren es nur 5800. Das kündigte Berlins Bahn-Chef Alexander #Kaczmarek am Mittwoch an. 522 Millionen Euro werden verbaut. Nicht jede Baustelle werden die Fahrgäste spüren, einige „werden den Fahrgästen wenig Freude“ machen, sagte Kaczmarek – das ist freundlich formuliert. Die wichtigsten Baustellen. Los geht es am Montag mit einer sechswöchigen #Vollsperrung des östlichen #S-Bahnrings zwischen #Gesundbrunnen, Schönhauser Allee und #Greifswalder Straße. Milliardenbeträge werden zudem in den Wiederaufbau der #Dresdner Bahn gesteckt zwischen Südkreuz und Blankenfelde. Über diese Fernbahnstrecke soll ab 2025 auch der #Flughafenexpress#FEX rollen, der eine deutlich schnellere Anbindung des #BER erlaubt.
Am kommenden Wochenende werden die Berliner Verkehrsbetriebe an den #Fahrleitungen der Berliner #Straßenbahn arbeiten. Damit die Arbeiten sicher durchgeführt werden können, muss hierfür der Strom des Fahrdrahts abgeschaltet werden, was dazu führt, dass die betroffenen Straßenbahnlinien #M2, #M4, #M5, #M10 und #M13 in dieser Zeit nicht bzw. eingeschränkt fahren können.
Los geht es am Samstag, den 6. April 2019 in der #Prenzlauer Allee/Ostseestraße bis hin zum S+U #Alexanderplatz. An diesem Tag fährt die Straßenbahnlinie M2 zwischen 1:00 Uhr und 4:30 Uhr nicht. Die Linie M13 fährt zwischen S Warschauer Straße und Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße und von dort weiter in Richtung Hansastraße. Ebenfalls fährt sie zwischen den Haltestellen Virchow-Klinikum und Björnsonstraße. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet und fährt für die M2 zwischen S+U Alexanderplatz (Memhardstraße) und Am Steinberg, sowie für die M13 zwischen Björnsonstraße und Gounodstraße.
Weiter geht es am Sonntag, den 7. April 2019, sowie am darauffolgenden Sonntag, den 14. April 2019, jeweils in der Zeit von 7:00 bis 15:00 Uhr in der Zingster Straße. An diesen Tagen fährt die M4 zwischen Falkenberg und Greifswalder Straße/Danziger Straße und von dort weiter zum Arnswalder Platz. Die Linie M5 wird zwischen S Hackescher Markt und Prerower Platz unterwegs sein und von dort nach Falkenberg fahren. Die Ersatzbusse fahren für beide Linien zwischen Prerower Platz und Zingster Str./Ribnitzer Straße.
Und last but not least ist die BVG nochmal von Sonntag, den 7. April 2019 von zirka 19:30 Uhr bis Montag, den 8. April 2019 zirka 3:30 Uhr in der Eberswalder Straße tätig. In dieser Zeit verkehrt die M10 zwischen S+U Warschauer Straße und Kniprodestraße. Die Busse als Ersatz fahren zwischen Kniprodestraße/Danziger Straße und S+U Hauptbahnhof.
Bauarbeiten zwischen Greifswalder Straße und Schönhauser Allee ⋅ umfangreiche Einschränkungen für die Dauer von sechs Wochen ⋅ Ersatzverkehr mit Bussen
Auf dem östlichen Berliner #S-Bahnring müssen sich Fahrgäste für die Dauer von sechs Wochen auf #Einschränkungen einstellen. Ab Montag, 8. April, 4 Uhr durchgehend bis Montag, 20. Mai, 1.30 Uhr wird es zwischen #Greifswalder Straße und #Schönhauser Allee keinen S-Bahnverkehr geben. Betroffen sind die Linien #S41, #S42, #S8, #S85.
Der Grund sind Bauarbeiten: Austausch der Gleise, Erneuerung von zwei Weichen und Sanierung einer Mauer.
Zusätzlich ist von Montag, 15. April, 4 Uhr durchgehend bis Montag, 29. April, 1.30 Uhr der Abschnitt Schönhauser Allee <> #Gesundbrunnen gesperrt wegen Arbeiten an den Bahnsteiggleisen.
Fahrgästen wird empfohlen, die gesperrten Abschnitte weiträumig zu #umfahren:
Mit den S- und U-Bahnlinien in Nord-Süd- bzw. Ost-West-Richtung oder über die verbleibende Ringbahn
Mit der Straßenbahn M13 Warschauer Straße <> Frankfurter Allee <> Bornholmer Straße
Weiterhin bietet die S-Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen an, der wie folgt verkehrt: Landsberger Allee <> Greifswalder Straße <> Prenzlauer Allee <> Schönhauser Allee <> Gesundbrunnen
Weitere Einschränkungen:
S9 – Im Abschnitt Baumschulenweg <> Plänterwald <> Treptower Park fährt die S9 Montag bis Freitag tagsüber nur im 20-Minuten-Takt. Empfohlen wird die Umfahrung über Neukölln.
Die Linien S26 und S8 werden zu einer durchgehenden Linie Teltow Stadt <> Friedrichstraße <> Bornholmer Straße <> Blankenburg <> Birkenwerder verknüpft. Das heißt, die eigentliche S8 fährt als zusätzliche S46 (Zeuthen <>) Grünau <> Hermannstraße und die S26 fährt nicht nach Waidmannslust (hier bitte auf die S1 ausweichen).
Während der Bauarbeiten fahren weiterhin folgende Linien abweichend:
S41/S42 – Greifswalder Straße <> Ostkreuz <> Südkreuz <> Westkreuz <> Gesundbrunnen <> Schönhauser Allee Ausnahme vom 15.-29.4. nur: Greifswalder Straße <> Ostkreuz <> Südkreuz <> Westkreuz <> Gesundbrunnen
S8 – fährt als S46 (Zeuthen <>) Grünau <> Hermannstraße
S85 – Schöneweide <> Landsberger Allee (Sa-So)
Detaillierte Fahrplaninformationen gibt es im Internet unter https://sbahn.berlin/ oder im Downloadbereich zum Herunterladen als PDF mit genauen Umfahrungs-Empfehlungen und Angaben über den Bus-Ersatzverkehr.
Mehr Baustellen – weniger Verspätungen im vergangenen Jahr • Aktuell 94 Prozent der Berliner Bahnhöfe stufenfrei • Bahn bildet solide aus
Die Deutsche Bahn ist dieses Jahr in Berlin/Brandenburg auf etwa 6.400 #Baustellen aktiv und investiert hier insgesamt 522 Millionen Euro. Auch wenn der Fahrgast im Mittelpunkt der #Baustellenplanung steht und sich umfangreich informieren kann bzw. informiert wird, bedeutet Bauen meist Umwege und längere Fahrzeiten in den #Ersatzbussen. „Wenn wir heute nicht bauen, fährt morgen kein Zug. Unsere Fahrgäste müssen wir deshalb auch dieses Jahr mit elf größeren Bauvorhaben behelligen. Eins davon ist die Gleiserneuerung auf dem #Ostring, die am 8. April beginnt. Bauen bedeutet zwar zeitweilige Sperrungen, aber am Ende auch mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit und mehr Pünktlichkeit. Gute Beispiele sind das neue #Ostkreuz oder das #Karower Kreuz.“ So Alexander #Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Berlin.
Obwohl die Anzahl der Baustellen von 5.795 im Jahr 2017 auf 6.253 im letzten Jahr stieg, verbesserte sich die #Pünktlichkeit im #Regionalverkehr von 94,6 auf 95 Prozent. Für dieses Ergebnis werden gut ausgebildete Mitarbeiter gebraucht. So lernen angehende #Fahrdienstleiter im #Betriebsfeld#Schöneweide mit originaler Stellwerkstechnik an einer Modellbahnanlage den sicheren und pünktlichen Zugbetrieb während der Bauarbeiten oder im Störungsfall. Ab nächstes Jahr kommen verstärkt auch Virtual–Reality–Lernszenarien zum Einsatz.
Ein andauerndes Wirkungsfeld ist der #barrierefreie Zugang zu den Stationen. Seit 2009 ist der Anteil der Berliner Stationen, deren Bahnsteige stufenfrei erreicht werden können, von 77 auf 94 Prozent erhöht worden. Das bedeutet gleichzeitig mehr Instandhaltung und Wartung. Die Anlagen werden für den #Störungsfall#fernüberwacht, um schnell reagieren zu können. Für die insgesamt 230 Aufzüge und 260 Fahrtreppen wird jährlich ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag ausgegeben.
Anzeige in vier Stufen: von „geringe #Auslastung“ bis „#ausgebucht“ Ab sofort führt die Deutsche Bahn AG (DB) einen neuen Service in der #Reiseauskunft auf bahn.de ein: Eine digitale Anzeige gibt die voraussichtliche Auslastung für jeden einzelnen #Fernverkehrszug in den nächsten 28 Tage wieder. Das erleichtert die Entscheidung, eventuell auf einen weniger nachgefragten Zug #auszuweichen oder rechtzeitig einen Sitzplatz zu #reservieren.
Die gemeinsam mit Kunden entwickelte Auslastungsanzeige wird zunächst getestet und schrittweise auf weitere Verkaufs- und Informationskanäle der DB ausgeweitet. So wird sie voraussichtlich ab dem 9. April auch in der App DB Navigator zur Verfügung stehen.
Die neue Darstellung ist an die #Ampellogik angelehnt und umfasst vier Stufen: von einer geringen Auslastung mit vielen freien Sitzplätzen bis hin zu einer außergewöhnlich hohen Auslastung, bei der der Zug in der gewählten Klasse ausgebucht ist.
Die Auslastungsprognose basiert auf zwei Säulen: Zum einen speist sie sich aus der Auslastung, die für die jeweilige Verbindung in der Vergangenheit verzeichnet wurde. Zum anderen berücksichtigt sie die bereits eingegangenen Buchungen für die gewählte Verbindung. Die Information zur Auslastung bezieht sich auf den gesamten Zug, jeweils für die 1. und 2. Klasse.
Mit der neuen Auslastungsanzeige setzt die DB ihre Digitalisierungsstrategie konsequent weiter um und verbessert damit weiter die Reisendeninformation. Weitere Informationen gibt es unter www.bahn.de/auslastungsinformation.
Ursprünglich waren ab dem 1. April in der #Wendenschloßstraße in #Köpenick Bauarbeiten der Berliner #Wasserbetriebe vorgesehen. Diese wurden nun kurzfristig um drei Wochen verschoben. Aufgrund der für einen #Schienenersatzverkehr notwendigen Organisation von Dienst- und Schichtplänen ist eine kurzfristige Rückkehr zum normalen #Straßenbahnbetrieb leider nicht möglich.
Aus diesem Grund verkehren ab dem 1. April die Straßenbahnen der Linie #62 nur zwischen S-Bahnhof Mahlsdorf und Betriebshof Köpenick. Den restlichen Weg bis zur Endhaltestelle Wendenschloß übernehmen barrierefreie Busse. Insgesamt sollen die Bauarbeiten bis September andauern.
Die #Sanierung des U-Bahnhofs #Adenauerplatz geht in die nächste Phase. Für rund zwei Wochen sind nun die Hintergleiswände an der Reihe. Zwischen den Bahnhöfen Richard-Wagner-Platz und Fehrbelliner Platz wird dafür vom 31. März bis 11. April 2019, nur sonntags bis donnerstags jeweils von ca. 22 Uhr bis Betriebsschluss, ein #Pendelbetrieb im 20-Minuten-Takt eingerichtet.
Berlin – Er wird seit Langem angekündigt. Nun steht fest, wann der #Flixtrain Berlin – #Köln den Betrieb aufnimmt. Aus dem Flixbus-Buchungssystem ergibt sich, dass der private #Fernverkehrszug am 23. Mai erstmals von Berlin ins Rheinland startet.
Und auch der Fahrplan steht fest: Danach fährt der neue Flixtrain täglich außer mittwochs um 8.11 Uhr am Südkreuz ab. Weitere Halte in Berlin sind der Hauptbahnhof (Abfahrt 8.20 Uhr) und #Spandau (8.32 Uhr). Nach Stopps in #Wolfsburg (Ankunft 9.33 Uhr), #Hannover (10.22 Uhr), #Bielefeld (11.38 Uhr), #Dortmund (12.31 Uhr), #Essen (13.03 Uhr), #Duisburg (13.16 Uhr) und #Düsseldorf (13.31 Uhr) erreicht der Zug den Kölner Hauptbahnhof um 13.57 Uhr.
#Potsdam – Nach massiven #Personalengpässen und zahlreichen ausgefallenen Fahrten im vergangenen Jahr haben die Potsdamer Verkehrsbetriebe (#ViP) nun nachgerüstet. Seit der Krise seien zusätzliche #Tramfahrer ausgebildet und #Busfahrer#rekrutiert worden, so ViP-Geschäftsführer Oliver Glaser am Dienstag. Mittlerweile seien 119 Tramfahrer im Dienst – das eigentliche Soll liegt bei 129.
Bei den Busfahrern sieht es noch etwas besser aus: 148 Fahrer sind derzeit für den ViP tätig, ideal wären 154. Vor allem die Fahrgäste der Straßenbahnen mussten im Frühling und Sommer 2018 viel Geduld aufbringen. 1753 Bus- und Tram-Fahrten fielen beispielsweise allein im Juni 2018 aus, die meisten wegen krankgemeldeten Fahrern. Im Februar 2019 waren es „nur“ noch 485 ausgefallene Fahrten – zwischen null und 20 pro Tag, wie Glaser sagte.
Häufig #Engpässe am Wochenende Meist werde bei Engpässen die Linie 98 gestrichen, weil diese durch die Linien 91 und 94 abgefangen werden könnten. Gerade am Wochenende gebe es noch häufiger Engpässe, wenn zum Beispiel am Freitag einige Krankmeldungen kämen und die Schichten nicht so kurzfristig nachbesetzt werden könnten. Doch es werden weniger. „Wir haben mittlerweile auch viele Tage ohne …
Mit steigenden Einwohnerzahlen in Brandenburger Gemeinden wächst auch der Bahnverkehr. Da Schranken an Übergängen häufiger schließen, bilden sich längere Staus. Ein Ausweg wären mehr Unterführungen oder Brücken.
Potsdam. Mit dem Ausbau des Bahnverkehrs in Brandenburg werden Autofahrer nach Ansicht der Grünen künftig häufiger vor geschlossenen #Bahnschranken stehen. Die im Landesnahverkehrsplan vorgesehenen neuen #Zugverbindungen und kürzeren #Taktzeiten würden insbesondere mit dem Bahnnetz Elbe-Spree ab Ende 2022 wirksam, heißt es in einer Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Michael Jungclaus an die rot-rote Landesregierung. Anwohner an Bahnübergängen hätten sich mit einem „Hilferuf“ wegen zunehmender Staus an ihn gewandt. Zudem würden sich die Fahrzeiten bei Rettungseinsätzen verlängern.