Der Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker #Wissing hat heute #Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1,38 Millionen Euro für das #Forschungsvorhaben „#E-Bus 2030+“ übergeben. Hinter dem Projekt stehen die Berliner #Verkehrsbetriebe (#BVG), das Reiner Lemoine #Institut (#RLI) und die Technische #Universität Berlin (#TUB). Ziel ist die Entwicklung einer integrierten #Softwarelösung für ein ganzheitliches #Elektrobus-System im ÖPNV, um emissionsfreie Busse zuverlässig und wirtschaftlich einsetzen zu können.
Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) wollen ihre #Busflotte zunehmend auf #Elektrofahrzeuge umstellen, bis Ende 2022 sollten dafür 90 neue #E-Busse in den #Linienbetrieb aufgenommen werden. Ein erstes Exemplar des neuen Bus-Typs wurde dazu im vergangenen August vorgestellt, doch die weitere Auslieferung verlief nicht wie geplant. „Bei den 90 neuen E-Bussen gab es leider eine #Lieferverzögerung“, sagt BVG-Sprecher Nils Kremmin auf Anfrage. Die Busse sollen nun ab diesem Monat Stück für Stück in den Betrieb gehen.
Allein die Vorstellung, dass Fahrräder und 20 Tonnen schwere #E-Busse der BVG Seite an Seite durch eine Berliner #Kiezstraße rollen sollen, lässt so manchen #Verkehrspolitiker zusammenzucken. Was in der #Waldstraße im Pankower Ortsteil #Niederschönhausen droht, ist eine #Planungskonflikt, den man so nicht kommen sah. Einerseits treibt der Bezirk hier seit Jahren sein Vorhaben voran, ein Band aus #Fahrradstraßen aus dem Stadtzentrum in Prenzlauer Berg in den Norden zu knüpfen – und dabei die Waldstraße als wichtiges Glied dieser Fahrradstraßen-Kette zu nutzen. Andererseits berichtet nun Pankows #Radverkehrsplaner Matthias Rogahn von der neuen Absicht der BVG, eine #Ladestation für E-Busse in Niederschönhausen zu errichten.
Einstöckige #Elektrobusse rollen bereits durch Berlin, #E-Doppeldecker gab es bisher nicht. Die Premiere zum BVG-Tarif findet auf einer besonderen #Buslinie statt.
Leise durch die Stadt gleiten, ohne Lärm und Abgase. In Berlin steht eine Premiere der besonderen Art auf dem Programm. Nach einem ersten #Probelauf Ende September wird an diesem Donnerstag ein elektrischer #Doppeldeckerbus im #Nahverkehr eingesetzt – auf einer Strecke der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Das auf #Batterieantrieb umgerüstete Fahrzeug soll auf der Linie #218 die Heerstraße entlang, dann durch den #Grunewald nach #Wannsee und zur #Pfaueninsel-Fähre fahren. Der Bus wird mehrere Touren absolvieren, in einem Umlauf, der normalerweise mit historischen Bussen der #Traditionsbus Berlin gefahren wird. Wer mitreisen will: Ein ganz normales BVG-Ticket genügt.
Bühne frei für ein neues Gesicht in Berlins #Elektrobusflotte. Am heutigen Freitag, den 26. August 2022, haben die Berliner Verkehrsbetriebe das erste Exemplar ihres neuen #E-Bus-Typs vorgestellt. Weitere 89 Fahrzeuge des Typs #Ebusco 2.2 sollen bis Ende des Jahres folgen, womit die BVG dann 228 #Elektrobusse in Betrieb haben wird.
Die neuen Fahrzeuge des #niederländischen Herstellers Ebusco sind 12 Meter lang und bieten Platz für rund 70 Fahrgäste, bei 35 festen Sitzplätzen. Im #Multifunktionsabteil in der Wagenmitte finden Kinderwagen und Rollstühle gesichert Platz. Selbstverständlich ist auch wieder ein entgegengesetzt der Fahrtrichtung ausgerichteter #Infobildschirm an Bord. Wie bei ihren Vorgängern handelt es sich bei den neuen Bussen um sogenannte #Depotlader. Die modernen Batterien haben einen nutzbaren #Energiegehalt von 419 kWh, womit die Busse nach Herstellerangaben 290 Kilometer ohne Zwischenladung fahren können. Dies ist eine deutliche #Weiterentwicklung. Vergleichbare #Omnibusse der vorhandenen Flotte schaffen rund 150 Kilometer.
Geld muss fließen, damit die #BVG mehr Busse #elektrisch fahren lassen kann. Deshalb gab und gibt der Bund im Zeitraum 2020 bis 2022 viel Geld, das bis 2025 für Fahrzeuge und #Ladeeinrichtungen ausgegeben werden muss. Auffällig ist, dass Berlin bei den #Ladestellen auf ein System setzt, das Hamburg möglichst nicht weiter verfolgen will.